Indiana Tribüne, Volume 15, Number 115, Indianapolis, Marion County, 13 January 1892 — Page 1

x o r s Cs AS Cs O fl o sVs O k A fVO l5 ii i i 1 i r i 111 w IV W W iV. W V w Jahrgang Z .? Office : No. 13 Oft Marhland Straße No. 115. Indianapolis, Zndiana, 2NZttwyfh, den o. Zannar 1892

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Editorielles. Wenn der Bundes-CensuS korrekt ist, dann nimmt der sog. Ratio-nal-Reichthum jährlich um etwa 1800

Millionen Dollars zu. ES ist berechnet worden, baß die außerordentlich gute Ernte in'6erealien eine halbe Milliarde etra 'einbringen werde Und doch wagt Niemand zu behaupten, daß die Hoffnungen sich erfüllt haben. welche an die reiche Ernte geknüpft wurden. . Auf der andern Seite haben im der gangenen Jahre die Bankrotte um 16 Prozent zugenommen. Die Umsähe in den Clearing -Häusern waren zehn Prozent aerinaer als im Vorjahr. Es wurden nur 4100 Meilen Eisenbah nen gebaut, was weniger ist, als je in einem Jahr seit 1880. Es mag bei dieser Gelegenheit erwabnt werden, daß innerhalb der letz ten fünfzehn Jahre nicht weniger als 493 Bahnen mit über drei Milliarden Kapital bankerott wurden, wa den Schwindel einigermaßen illustrirt, der auf diesem Gebiet besteht. Zm vorigen Iah? würden 72 Millio nen Dollars Geld ervortirt. Da war hauptsächlich eine Folge deS Bar ing-KracheS. Bei jener Gelegenheit erhöhten die großen Banken, namentlich die Bauk von England, den ZinSfuß derart, daß daS Gold in Massen über den Ocean gezogen wurde und zurückgekommen ist eS nicht mehr. Man hatte hier zudersichtlich erwar tet, daß Europa seinen amerikanischen Import mit Gold bezahlen werde. In Wirklichkeit siud bloß 23 Millionen zurückgekommen, was noch nicht ein mal. dem entspricht, was amerikanische Touristen im lehten Sommer in Europa ausgaben. ' Die Zahlungen wurden gemacht in amerikanischen Schuld scheinen und Aktien, die zu großen Massen von Europa zurückkamen und hier aufgenommen werden mußten. ES hat trotzdem hierzulande an Baarmitteln keineswegs gefehlt. Eine Knappheit,' wie sie im Herbst zuvor itattgefunden, trat nicht ein; Hauptsächlich, weil das Volumen deS GeschäfteS bedeutend herabgegangen war. DaS trifft namentlich für den Süden zu. Man hört hierzulande nicht mehr viel von industriellen Gründungen daselbst. " Dort hat eine enorme Reak tion eingesetzt, wesentlich infolge des niedrigen Preises und der Unverkäuflichkeit der Baumwolle. Von der vor letzten Ernte sind 000,000 Ballen übrig geblieben, die neue beträgt nicht weniger als 8,480,000 Ballen und wird den unverkäuflichen Neberschuß auf. über eine Million bringen. Der Preis der Baumwolle sank binnen zehn Zahren um fast hundert Prozent. An der New Jorker Börse ging et binnen einer Woche um $2.50 per Ballen herunter. - Hier haben wir ein schlagendes Bei spiel davon, wie die kapitalistische Produktionsn?eise wirkt. DaS Erzeugniß von Cotton ist binnen lö Jahren um ein Drittel gestiegen freie" Arbeit ist effektiver als Sklavenarbeit, der Absatz hat damit nicht Schritt gehalten, die Preise sanken. DaS aber reizte erst recht zu größerer Produktion an. Der kleine Pflanzer mußte 6 Ballen ernten, während er vorher mit 4 seinAuSkom men fand7 Es trat also abermalige Steigerung der Produktion ein, die Folge war weiterer Herabgang der Preise. Und jetzt ist eS soweit, daß vieleTausende der ungünstiger situirten Pflanzer, die Kleinen natürlich zuerst, nicht mehr weiter bestehen können und nach dem Unterschatzamts - Plan" als dem Strohhalm des Ertrinkenden tu -fen oder die planmäßige Verminderung der Produktion erstreben wollen. Z)iesec Herabgang der Preise starrt den Kapitalisten überall entgegen. Die Fabriken in Fall River haben zum Beispiel letztes 3ahr 9,985,000 Ballen Baumwolle verbraucht, was- fünf Prozent mehr als im Vorjahr ist, aber sie erhielten für das, Stüct' Kattun durchschnittlich nur tzZ.95 gegen $3.34, Die Produktion von Eisen hat um 15 Prozent zugenommen, aber, der Preis ist tiefer gesunken als jemals. Hier han delt eS sich um eine allgemeine Ersch einurtg : Produktion und Eonsum gehen immer weiter auseinander. Man hat auf Koftcn.der Massen ' gewaltig kapitalisirt,".uud daS neue Kapital sucht Verwendung ' und ".Verzinsung. " (5s wird darauf los produzirt, aber man

Die Situation hat wenig Lichtblicke, trotz der großen Ernte. Die Bauern zahlen, wo sie können Schulden ab anstatt zu consumiren; die industriellen Arbeiter aber sind nicht energisch ge-

nug, um durch Derkurzung ocr vir beitszeit und möglichste Erhöhung des Lohnes auf den Güterumlauf be schleuuigend einzuwirken. Handel und Industrie konzentriren sich in immer weniger und daher mächtigeren Händen und so ist augenblicklich die Situation recht trostlos. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Sndiana: Bewölkt; kälter und trübe am Donnerstag Morgen, nlchdem aufklärend. D e r A n g r i f f i n V a l p a r a i s o. Ballejo, Cal., 12. San. Die heutigen Aussagen über den Angriff ax die Seeleute des Kreuzers Balti more" m Valparaiso erregten großes Aufsehen. Die Doktoren Stitt und White der Baltimore" erklärten bei ihrer Vernehmung, Turnbull sei direkt in Folge der nachlässigen Behandlung im Hospital gestorben. Die Chilenen hätten es ihnen direkt abgeschlagen, den Mann behandeln zu dürfen und dies sei im Hospital nur in sehr ober flächlicher Weise geschehen. Vier Tage lang hätten die amerikanischen Aerzte den Kriminalrichter Foster vergebens ersucht, ihnen zu gestatten, die See leute an Bord zu bringen, erst als Turnbull dem Tode nahe wur, wurde dies gewährt, aber für diesen war es schon zu spät, da Blutvergiftung ein getreten war, welcher er fünf Tage darauf erlag. Die Aerzte schrieben dieS entschieden der nachtheiligen und oberflächlichen Behandlung deS Patten ten im Hospital zu. Die Bärmherzigen Schwestern bedauerten, dem Mann nicht helfen zu können, mußten aber den ihnen gewordenen Befehlen grhorchen. Die Aerzte sagten, wenn Riggin nicht erschossen worden wäre, würde er wahrscheinlich von seinen Stichwunden genesen sein. In Folge deS Krawalls sind zwei Seeleute der Baltimore" look, fünf wurden schwer und neun schlimm verletzt. Eine ErdgaSeplosion. T i f f in, O., 12. San. Um zwei Uhr heute Nachmittag ereignete sich hier eine furchtbare Ezplosiou, deren Gewalt die ganze Stadt erschütterte und in Ausregung versetzte. Nachforschungen ergaben, daß die Werke der Tifsin Gassabrik, welche dem Kongreßrepräsenkanten Seney gehört, durch eine Ezplosion von ErdgaS vollständig in Trümmer gelegt worden war. Unmittelbar nach der Explosion geriethen die Trümmer in Brand und die Feuerwehr wurde sofort alarmirt. Zuerst hieß es, daß drei Arbeiter unter den Trümmern begraben worden seien, doch stellte eS sich später heraus, daß dies nicht der Fall gewesen war. Thomas F. Baumgartner, der Maschinist, war der Einzige, welcher sich zur Zeit der Explosion in dem Gebäude befand und wunderbarer Weise kam er nur mit einigen unbedeutendenHautabschürfungen davon. Die Explosion entstand in Folge der Entzündung deS Gases, welches sich unter dem Dache angesammelt hatte. Aus derselben Ursache wurden die Werke bereits im November des vorigen Jahres zum Theil zerstört. Der Gesammtverlust wird $2000 nicht übersteigen, da die Maschinerie fastunbeschädigt geblieben ist. . NuSland. Gründlich aufgeraum t. Bert in, 12. Jan. 3n Folge der Aeußerungen des Kaisers über die ZmZ Moralität räumt die Polizei unter den Spelunken in der Stadt gründlich auf. DieS hat greuliche Zustände der Uebersüllung zu Tage gefördert nnd man fand, baß viele Personen beiderlei GeschlechtS in Räumlichkeiten zusammen lebten, welche kaum bewohnbar sind und alle Sanitatsvorschriften Hohn sprechen. - S ch n e e st ü r m e in Eu r o v a. i . L o n d o n, 12. Jan. 3m ganzen Königreich dauern die Schneestürme fort und der Verkehr ist dadurch betrachtUch 3n Wien herrschte heute ein hest'zer

Shnecsturm und in Valencia hat ein solcher betrachlichen Schaden angerichtet. Dublin, 12. Jan. Der starke Schnecfall im nördlichen Irland hat

den Verkehr sehr gestört. An vielen Stellen sind die Landstraßen unpassir bar. Judenhetze in Ruß land. St. Petersburg, 12. Jan. Sr vielen Dörfern der Gouvernements Pensa und Ssaratow sind Judenhetzen ausgebrochen. Die Häuser von Juden, welche im Verdacht standen, Getreide aufzuspeichern, um den Preis in die Höhe zutreiben', wurden niedergebrannt und viele Juden ermordet. -." Die Grippe in Europa. London, 12. 3an.' Die Hart nackigkeit der Grippe in England 'läßt noch immer nicht nach, dielmehr liegen aus Hunderten von Orten in allen Theilen des Landes Berichte vor, wo nach die euche mit immer größerer Heftigkeit auftritt. Der Protestant!sche Bischof Wm. RceveS in Downs ist heute an der Grippe gestorben. I Frankreich breitet sich die Seuche ebenfalls aus und die Zahl der TodeS fälle daran ist sehr groß. Auch in Deutschland und Oesterreich ist die Seuche noch nicht im Abnehmen, wenn auch ihre Heftigkeit etwaS nachgelassen hat. In Belgien ist sie ebenfalls sehr verbreitet und fordert namentlich in den Irrenanstalten viele Opfer. In Biarritz ist heute der Graf von Char lemont an der Grippe gestorben Rom, 12. Jan. Der Erzbischof Magnasco in Genua ist heute an der Grippe gestorben. t Die H u n g e r s n o t h in Rußland. : L ö n d o n , 12. Jan. Nach Berichten aus St. Petersburg, mag her Zar zwar erklären, -daß in seinem Reiche keine HungerSnoth sei und daß ' die Landbevölkerung nur unter den Folgen einer schlechten Ernte leide, welchem die Regierung leicht abhelfen könne, indeß würde dieses Unternehmen sehr bedeutende Anforderungen an die Reichskasse stellen. Dieselbe hat bereitS zur Linderung der Noth 65,000,000 Rubel angewiesen und diese, sowie die auS Privatmitteln dazu geflossensn Beträge sind schon vollständig ausgegeben worden, ohne daß - der Nothstand erheblich abgenommen hat. Die Reichskasse hat deshalb weitere 65,000,000. Rubel angepiesen, doch wird zweifellos noch mehr Geld nöthig sein, um das Volk den langen Winter über zu erhalten. L o n d o n, 12. Jan. Chronicle" meldet auS St. Petersburg : In einem Dorfe des -Gouvernements Tula hat ein Baner das HauS eines Kaufmannes, der ihm nicht mehr Lebensmittel borgen wollte, mit Petraleum getränkt und angezündet, wobei drei Franen und sieben Kinder indenFlammen umkamen. Ocblffönachrichten. Angekommen in : Plumouth: Moradia" von New Jork nach Hamburg. London. Signalisirt : Beigenland" von Philadelphia, . Liberian" von ?kew Jork, Slavonia" von Baltimore. Liverpool: The Queen" von New Jork. Qu einst own: BritishPrince" von Philadelphia. SchlffS -Agentur. Alle Dampfer-Linien sowie alle europäischen Eisenbahnen haben ihre hiesige Haupt-Agentur in Älex. Metzger'ö Grundeigenthums - Agentur, WechselBank und Vollmachts-Bureau. Etablirt 1863. Hiesiges Ein ganzer Block abgebrannt. In der Nacht um 1 llhr wurde die Feuerwehr nach dem Routier Block an der Virginia Avenüe- und Cedar Straßen' Ecke gerufen." Kn ' deinWebäude' sind die Geschäfte von Wm. L Ämthor Schnltiwaaren ' Frank Gu.'isser Fleischerei,' und 3ul. Bou - die Klempnerei. DaS Feuer war auf bis jetzt nicht ergründete Ursache entstanden und hatte, als die Feuer

wehr zur Stelle kam, solche Dimensionen angenommen, daß ein Retten des GebaudeS nicht gut möglich war, und

eben nur die Nebengebaude geschützt werden konnten. Die oben erwähnten Geschäftsleute verloren natürlich Alles. Zltxt Klagen. i John C. Monroe gegen Sallie T. Monroe. Scheidungsklage. Die Leute waren seit März '78 vkrheirathet und hatten sich am I. September vorigen Jahres getrennt. Der Mann hat nämlich schon vor sechs Jahren entdeckt, daß seine Frau ihn hintergeht, und denkt Beweise genug in Handen zu haben, um die Scheidung durchsetzen.; können. 'j . Der Knabe Elavton Adair. welcher am Montag von einer Beeline öokomotive übergerannt wurde, ist gestern gestorbon. . IXT DaS Testament von Christian Hilgenberg wurde gestern deponirt. Die drei Söhne werden als Universalexben des auf $75,000 geschätzten Nachlasses eingesetzt, während die Töchter nur eine gute Erziehung erhalten, dann aber nach dem 21. Jahre nichts haben sollen. Ausgenommen ist Caroline Hilgenberg, die mit einem Legat von $5, zahlbar bei ihrer Großjährigkeitserklärung, bedacht ist. Der älteste Sohn Christian wird als Vormund und Teftamentsvollstrecker eingesetzt. Es heißt, daß die Töchter daS Testameut anfechten werden. Hirman Ford, ein Farbiger, siel gestern Abend um 10 im Soloon von Parkinson, Ecke der Süd- und Tennessec Straße, plötzlich zur Erde nd starb in weniger Secunden. Als Todesursache wird Alkoholvergiftung angegeben. : EPF. Das Journal" erzählte heute eine Geschichte, welche äuS dem Munde Steele'S, deS früheren Superintendenten der-Straßenbahn kommt, daß die ompagnie zur Zeit als Herr Frenzel als Präsident angestellt wurde, mit ihm ein Abkommen traf, daß er. Shaffer, der frühere Präsident und Cornelius Van Camp innerhalb sechzig Tagen einen neuen Charter beschaffen und dafür $150,000 erhalten sollten. Ein Theil deS Geldes sollte natürlich zu BestechungSzwecken verwendet werden. ' Nach Beschaffung deS neuen Charters sollte Herr Frenzel wieder alS Präsident der Gesellschaft zurückreten. Sowohl Frenzel, wie Van Camp und .Shaffer stellen die Sache als eine Erfindung hin. Steele behauptet, sie sei wahr und er sei von den Direktoren inS Vertrauen gezogen worden. Wenn man berücksichtigt, daß Steele von Herrn Frenzel in Uebereinstimmung mit dem Direktorium auS seiner Stellung entlassen wurde, daß man Jemanden, der in solche Dinge einae reiht ist, doch nicht Knall und Fall zu entlassen' pflegt und seine Rache heraufbeschwört, daß in Wirklichkeit seit Frenzel Präsident der Gesellschaft ist, gar kein Versuch zur Erlangung eines neuen.Charters gemacht wurde, wäh rend ein solcher nach den Aussagen Steele'S innerhalb sechzig Tage erlangt werden sollte, so ist eS, gelinde grg sagt, geboten, solche Aussagen nur mit Vorsicht und Mißtrauen aufzunehmen. IVLIX BONOWSKI, 47 Süd Dslwnrs Str. Frisches u. gesalzenes Fleisch sowie die besten Würste stets an Hand. Nachfolger von J,b R. Meser. , Telephon &92. Saloon u. Billiard-Hall Ro.92 Ost Washington Str. I o k n Mei l ache r, . ; Eigenthümer. ? i;;1'! ,! srüerTurnh Vereine und Logen werden darauf aufmerkr sam gemacht, daß obige Halle sich sehr gut zur Abhaltung von Versammlungen Kränzchen, Unterhaltung ü. f. lznet und silche AweiÄI i TrJ,ti7i -nZti fc7?t V! n"'';'1;.-- 'hl V m0ti9,:4r,ti;

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