Indiana Tribüne, Volume 15, Number 110, Indianapolis, Marion County, 8 January 1892 — Page 1
O 1 00 s fotisr tvO l5 m t:i inw W V V V JA V w-s? Jahrgang 15. Office : S!o. 13 Ost Marhland Straße. R. litt. Indianapolis, Zndiana, Freitag, den 8. Zannar 1892.
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Editorielles. Dr. Pfeiffer in Berlin hat den rippe - BacittuS entdeckt. ?tatürlich muß man nun um die Grippe zu beseitigen, den Bacillus umbringen. Da sitzt eben der Haken. Den TuberkelBacillus hat man auch, aber ihn um bringen kann man nicht. Selbst die Amerikaner können es nicht, die doch sonstso große Meist5r im Umbringen sind, freilich nur mit Galgen, Messer und Revolver und die lassen sich bei Bacillen nicht ohne unüberwindliche Schwierigkeiten iu Anwendung' bringen. Doch Scherz bei Seite ! Es steht zu hoffen, daß es der wissenschaftlichen Forschung gelingen wird, diese uncndlich kleinen Lebewesen und Krankheitserzeuger mit Erfolg zu bekämp-fen.
3n neuester Seit ist wieder eine Craze" ausgebrocheu. Es ist die Stammbanm-Craze". Die aristo kratischen Amerikaner wollen einen Stammbaum haben und mit Recht. ? Denn was ist ein Aristokrat ohne Stammbaum ? Und wie neuerdings speziell von Maryland berichtet wird, fahnden nicht nur die Manner, sondcrn auch die Frauen auf diese auöländische Baumsorte. Die Firma ?oel MunsellZ .Söhne in Aibany, Ä. ist auch bereits daran, so eine Art gothaischcn Hoskalenders herauszuge ben, in welchem alle jene blaublütigen Nativisten verzeichnet werden sollen, welche im Stande sind, die männliche Linie ihrer Vorfahren biö vor daS Zahr 1776, das Jahr der Unabhangigkeitserklärung zurückzuführen. In dem Prospekt wird gesagt, daß das Unternehmen von den hervorragend" sten ?kew Aorker Knickerbockers eifrig unterstüht wird. Natürlich, warum sollte es nicht unterstützt werden ? Eö ist für den amerikanischen Krämer- und Jobber. Adel doch immerhin ein großer Jammer, daß ihm die Titel fehlen und die äußeren Auszeichnungen, und die Sehnsucht darnach und vielleicht auch nach gewissen Standesprivilegien ist eine sehr begreifliche. Wenn wir erst einmal selbst einen Adel haben, dann brauchen unsere blaublütigen ounzfrauen nicht mehr aus europäische öra fen und Barone Jagd zu machen. Sie können das zu Hause .Laben und das ist bequemer. Mancher dürfte über die Sache lächeln, sie bloß als eine Binderei an sehen, und die Schaffung eines Adels in dieser Republik für unmöglich halten. Aber sie ist durchaus nicht unmöglich. Wenn die Entwicklung der Verhältnisse ungehindert in der bis herigen Weise noch hundert Jahre fortschreitet, so bekommen wir einen Ade! mit Standesrcchken, so sicher wie zZoei mal zwei vier ist. Mit der Anfammlung der Riesenvermögen wachst auch die Eitelkeit und die Herrschsucht, und wenn wir glauben, daß eö diesen nicht gelingen wird, monarchische Institntio nen auf republikanischen Boden zu verpflanzen, so nur deshalb, weil wir der' Ansicht sind, baß die Dinge nicht noch hundert Jahre so fortgeh'en. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Sndiana : Schönes Wetter, fast gleichbleibende Temperatur. Kongreßverhandlungen. Senat. Washington, D. E., 7. Jan. Gleich nach Eröffnung der Sitzung wurde David B. Hill, der neue Senator von New Aork, von seinem Kollegen Hiscock zum Pulte des Sekretärs geleitet und vereidigt. Nach Vorlage verschiedener Petition wurden u. A. folgende Bills eingebracht und nferirt: Von-Scn. Peffer, den Farmern von Jndiana zehn Millionen zur Abtragung ihrer Hypotheken vorzustrecken z von Sen. Cullom, zur Regutirung der Telegraphen-Gesellschaft, worauf nach Erledigung von Routinegeschäften die gestern vom Sen. Morgan eingebrachte Resolution aufgenommen wurdf, wo nach der Ausschuß für auSwärilge Angelegenheiten über den ffortschritt der Arbeiten am Niearaguakanal berichten soll. Hierauf hielt Sen. Allen eine Rede für den Niearaguakanal und nach Beendigung derselben erfvlgle An-
nähme der Resolution und darauf Ver tagung. Repräsentantenhaus. Nach Erledigung von Routincgefchäften wurde auf Antrag des Abg. Springer, Jll., beschlossen, die nächste Sitzung am Montag abzuhalten. Folgende Bills wurden u. a. eingebracht und referirt: vom Abg. Herrman, Org., Pcnsionirung von Soldaten, welche Jndiancrkriege mitgemacht haben; Dalzell, Pa., Vornahme von Vermessungen für einen Kanal vom Eriesee nach dem Ohio ; Bingham, Pa., Herabsetzung de? PortoS auf Postsachen vierter Klasse ; Abg. Brosius, Pa., gegen Lieferungsgeschafte und zu? Besteuerung von Schmalzfabrisanten ; Abg. Amerman, Pa., Amendirung der Konstitution zur Schaffung eines einheitlichen Gesetzes über Ehen und Scheidungen ; Abg. Pickler, S. D., Festsetzung des niedrige sten Pensionsbetrages auf tztt monatlich; Ab. Richardson, Tenn., Ausgleichung der Besteuerung und Einführung einer Einsommeustener ; Pierc.', Tenn., für freie Silberprägung und zur Verhinderunz von Trusts; Abg. Lanham, Tcr., zur Fruchtvartilachung von Wü-stenlan.
Großes Grubenunglück. M e A l l i st e r, I. T. 7. ?an. In Mine Ro. 11 erfolgte heute eine Erplosion. Es sollen ungefähr zwei hun dert Grubenarbeiter verunglückt fein. Einelnheiten fehle. E i f e n b a h n u g l ü ck. N e w A l ba ny, 1, Jan. Der südwärts gehende Passagierzug auf der Monon Bahn verunglückte heute Nachmittag bei Bedford auf der Salt Crcek Bridge. Iu Folge der Kälte brach das Rädcrgestell des Gepäckwagens und dies verursachte, daß der Zug, der noch glücklich über die Brücke kam, einen achtzig Fuß hohen Abhang hinabrollte. Die Wagen gerietheu in , Brand, doch gelang es bald, das Feuer zu löschen. Der Lokomotivführer und Heizer hatten sich durch rechtzeitiges Herabspringen gerettet, und geradezu wunderbar ist es unter den Umständen, daß nicht mehr als vier Personen schwere Verletzungen davontrugen. Etwa ein Dutzend Passagiere wurde erheblich derleht. . Erneu t e r Trubel in A u s ficht. Terre Haute, 7. 3an. Letzte Woche schien es als ob alle Streitigkeitcn zwischen den Bergwerksbesitzern und den Kohlengräbern in der Kohlen gezend beigelegt seien, nach neuesten Berichten aber ist die Situation ernster als je. Es scheint, daß die Grubenbesitze? es darauf abgesehen haben, die Organisation der Arbeiter unter allen Umständen zu vernichten. Im Clin ton Distrikt sieht es am schlimmsten aus. Vor dem Streik war das Arrangement getroffen, daß beim Abwiegen der geförderten Kohlen ein Vertreter der Arbeiter zugegen war, jetzt will die Compagnie dort dieö nicht mehr gestatten und die Arbeiter sollen sich ganz allein auf die Compagnie verlassen. Die Leute daselbst sind im Augenblick hilflos und müssen es sich gefallen lassen, aber es ist gegen die Bestimmung der Organisation und gegen daS Abkommen. Die Beamten der Staatsorganisation werden den Distrikt besuchen, in welchem außerdem auch viele Entlassungen vorkommen. kt Der A n g r i s f i n V a l p a r a i s o. V a l ej o, Eal., 7. Jan. Im Schiffbauhos auf Mare Island btgann heute sie Vernehmung der Seeleute des KreuzcrS Baltimore" über den auf sie in Valparaiso gemachten Angriff. Der Schiffsjunge 2öhn W. Talbot wurde zuerst vernommen. , Er sagte, er sei am 16. September auch beurlaubt worden und den Nachmittag über mit hem ernordeten Hochbootömann C. W. Riggin zusammkngewesen. Gegen 3 Uhr Nachmittags seien sie in einc. Wirth, fchaft gegangen, von ' deren Besitzer aber hinausgewiesen worden, wobei er sagte, sie würden von entlassenen Solöaten und Seeleuten angegriffen werden und ee svollf hsss in seinem Lokal nicht haben. Sie lachten darüber gingen aber fort lmd desuchten eine andere Wirthschaft. , Als sie um vier Uhr auf die Straße traten, wurde Riggin von chilenischen Zeeleuten in der Uniform eines Kriegsschiffes bedroht und Zeuge wollte
diesen schützen, worauf ein Chilene ihm in's Gesicht spie und er denselben deßhalb zu Boden schlug. Da inzwischen viele Menschen herbeigekommen waren, liefen beide fort und sprangen
auf einen vorbeifahrenden Straßen bahnwagen, der indeß sofort pom Pö bel umringt wurde. Zeuge sah Rig gin fallen und wollte sich zu ihm durch drängen, wurde aber in den Rucken gestochen und lief fort. Nach einigen Blocks lief er in eine Thüre hinein und wurde wieder gestochen. Er käm aber in die Wirthschaft und stellte lich in eine Ecke, wo er sich mit einem Stuhl vertheidigte. Der Pöbel folgte ihm und ein Seeman in der Uniform eines Kriegsschiffes stach ihn nieder. Schließlich vertrieb der Schankwärter die Angreifer und verrammelte die Thüre. Der Pöbel wollte wieder hinein und nach einer Stunde wurde Zeuge von einem Polizisten verhaftet und nach dem Gefängniß gebracht, wobei er ihn veranlaßte, seine Sccmannsmüe mit dem Namen Baltimore" abzunehmen und einen alten Hut aufzusetzen, um ihn unkenntlich zu machen. Der Polizist übergab ihn zwei seiner Kollegen, welche ihn mehrmals schlugen, obgleich er keine Widerstand geleistet hatte. Er hatte keinerlei Waffen und war vollständig nüchtern. Nachdem er kurze Zeit im Gefängniß war, wurde er nach dem Hospital gesandt, ebenso Hamil ton, Paintcr und Davidson, die alle schlimm verletzt waren. Nach fünf agcn gingen l'e an Aoro, wo er 45 Tage im Hospital blieb. Nur amenkanische Seeleute wurden von dem Pöbelhaufen angegriffen. Der nächste Zeuge war der Kanonier 3aö. M. Johnson. Er sagte : Als ich in einer Restauration war, wurde )u!r gesagt, daß unsere Leute aus der Straße ermordet würden, weshalb ich, nicht hinausgehen sollte. Ich ging die Treppe hinauf und' aus dem Fenster blickend, sah ich einen Mann Hit' dem Gesicht nach unten aus der Straße liegen und einige Pollzlsten, sowie tlne grope Menschenmenge standen dabei. Sie stachen ihn in den Rücken, ohne daß die Polizei dies verhinderte, weßhalb ich hinunter eilte. Der Mann war Riggin. Ich drehte ihn um und fühlte daß sein Puls noch schwach schlug. Ich gab ihm etwas Branntwein, worauf er sich erholte und mich' bat, ihn fortzuschaffen, ehe er ermordet würde. Ich hob ihn aus und zog ihn zur Seite, als ich sah, daß eine Ab theilung Soldaten und eine große Menschenmenge herankamen. , Sechs Fuß von mir gaben die Soldaten Feuer und ein Schuß streifte meine Wange, während ein anderer Riggin in den Hals traf, sodaß er todt zu Boden stürzte. Ich eilte darauf, in daS Hotel zurück. Ich bin" sicher, daß die Soldaten geschossen. Habens denn ich sah den Rauch ihrer Gewehre und horte keine anderen Schüsse." Die Vernehmung wird währscheinlich die ganze Woche dauern. ' Ausland Der Grippe-Bacillus, Berlin, ?. Jan. Dr. Pfeiffer, Prof. Koch' Schwiegersohn, welcher den Grippe - Baccillus entdeckt' hat, glaubt, die Grippe werde durch den Speichel der daran Erkrankten übertragen. ' Heute Abend erstattete Dr. Pfeiffer in einer Versammlung der Aerzte der Eharite Bericht: Er sagte, er habe den Baccillus im Speichel von 24 Grippe-Patjenten entdeckt und die Reinkulturen davon Assen und Kaninchen mit positiven Resultaten eingeimpft. Dr. Canon von der Charite erstattete ebenfalls Bericht, wonach er 20 Grippe Patienten untersucht und in dem Blut von 17 derselben die Baccillen gefunden habe. Prof.' Koch untersuchtc die Bacclllen und die Methöden der heZdm Aerzte , zu. ihrer Entdeckung und fand, daß sie beide, die gleichen Resultate erzielt haben. Dr; - sei ff fr i'l g feVir$iYranen der Baceillen mittelst der httm magica. Bezeichnend für dieselben ist, daß sie sporadisch und nicht in Gruppen oder Kolonien. eristiren.' Sie werden bei keiner anderen Krankheit der Luft- , n k 1 n '".(ici !:,!;(. in , f :;ri fr rohrenaste oder Lungen gesunden, auper bei Grippe. Htr'fa1le Deöinfizirung des Speichels fei ein gutes Vorbeugungsmittel. Ein japanesischer Student verlas eine interessante Abhandlung über seine Ezperi-
mente zur Züchtigung von Grippcbaccillen in Gelatin. Danach vermehren sich dieselben ungeheuer schnell, was die große Verbreitung der Seuche erklärt. Viele hervorragende Aerzte, welche zugegen waren, sprachen sich später dahin auö, daß die Entdeckung des GrippebaccilluS höchst wichtig sei.
Starb. Kairo, 7. Jan. Der Vicekönig von Egypten, Mehemed Tewsik Pascha, ist im Alter von 39 Jahren an der Grippe gestorben. O Erdbeben in Italien. R o m, 6. Jan. Heute wurden in Verona, Jllasi, Parma, Modena,Chiavari und Reschiera Erdstöße wahrgenommen. . ' ' Aus d e m Zarenreiche. London,?. Jan. Laut Berichten aus Krakau in Galizien, widersprechen die dort einlaufenden Meldungen von der Grenze den bisherigen Angaben über Rußland's Rüstungen Die Truppenbewegung längs der Grenze frll aufgehört haben. Depeschen aus Warschau zufolge, beschäftigt sich daö allgemeine Interesse hauptsächlich mit der Hungersr.oth. Unter den Soldaten in Polen sind nihilistische Proklamationen entdeckt und mehrere Unteroffiziere wegen Verbrei tung derselben nach St. Petersburg gcsandt worden. Die Sterblichkeit unter den Truppen ist groß und die Regierung findet es schwierig, denselben hin reichende Lebensmittel zu liesern. Ein Korrespondent, welcher das russische Gouvernement Tula bereist, schreibt über die dortige Hungersnoth : Dle reicheren Gutsbesitzer bleiben ihren Gütern fern und den minder begüterten liegt es ob, der hungernden Landbevölkerung zu .helfen, obgleich sie beinahe selbst nichts haben. In vielen , - I,' :.,-i -, .''- ' i:.; """" " Familien mit je sechs Kindern sind nur ca. 700 Pfd. Getreide, welche den ganzen Winter Über ausreichen sollen. Die meiste Hoffnung wird auf die Ce sellschaft vom. Rothen Kreuz gesetzt. In der ersten Versammlung des hiesigei; ZweigvereinS stellte es sich heraus, daß für 83,000 Nothleidende in dem Distrikt nur 110 ausgesetzt worden wären. Viele Millionen Rubel sind in die, Kasse des CentralburegnS in St. Petersbur geflossen, ohne daß man weiß, was daraus geworden ist. Der Ausstand in Paris. Paris, 7. Jan. Augenscheinlich sympathisirt das Publikum mit den streikenden Droschkenkutschern und zur Unterstützung ihres Ausstände? sind bereits 2000 Frcs. gesammelt worden. Da Droschkenkutscher sich vor ihrer Anstellung einer strengen Prüfung ihrer Lokalkenntniß unterwerfen tnüssen, , kennen an stelle der Streiker Leute vom Lande nicht engagirt werden. Auch die hiesigen Omnibuskutscher drohen mit Ausstand, weil die Omni busgesellschaft ihre gemachten Versprechungen nicht erfüllt habe. ' tffe-! "- QchtssSnachrichten. Angekmnmen in : New Aork: Gotbia" Hamburg, Btemerhav en : Havel" New York. von von ' EP Im vergangenen Herbst wurde hier eine Organisation unter dem Aamen LocaZ Conncil of Women gegründet, zu welcher Delegaten aller Frauenvereine ohne Rücksicht auf Zweck, Religion , u. s. w. Zutritt haben. Bis seht sind A9 Verein? vertreten'. Da? Comite, foti$i$tH Gache ;n Händen hat, besteht, aus folgenden Damen : May Wright Sewall, Annie Spruance, Hannah C. Haughev, Maru J Jenckes und Fanme Macbeth, Der Zweck der Organisation besteht in der Förderung philantrüplscher, sozialer und erziehenscher Bestrebungen. Die Art und Weise der Wirksamkeit der Organisation wird ln elnesam Montag, den 1. Februar im Propyläum sta'ttsindenden Versammlung des Weiteren besprochen .: ... t-:' - werden. ' ,r . ;. : 'j;:., i :!' :?!M!r 1 - ; . j HWirssinA auf diese Sache aufmerksam zu machen.; DaS CornUi' wünscht, daß auch deutsche Frauenvereine sich anschließen, und wir sind der Ansicht, daß der Frauenhilfsvcrein und ähnliche deutsche Frauenvereine der Einladung Folge leisten sollten.
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