Indiana Tribüne, Volume 15, Number 105, Indianapolis, Marion County, 3 January 1892 — Page 4

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i Erscheint 'i::' Tägl ich und Sonntngs. DetZgliZie.'rribJne'' kostet durch den Träger IZtScntS per Wocke, die SsnMagS,Triküne- 6 LevlZ perLZsöe. Bilde zufamsm Cents vder 85 CentS per Monar. Per Pft zugeschickt in Vr sS,ejäh!ung $3 per Jahr. Osßce : 1 30 Ost MaryZand trahe. Inoianapolis, Snd., 3. Januar 1892. ZZriedttS Sf3t!m. Äcust trat bic junze Frau Assessor Stephanie Dtenfeld in'3 EmxfangZ jiraintr ihrer Freundin Victoria Rorh ciunb getreten, als ihr diese freudig um dcn Hals fiel und rief; . Endlich, thenn Stehcrma, darfst du jux ckratuliren! Er hat sich heute erklärt und kszar meinen Wunsch, den ich ihm clcj naedeltte: bade, erfüllt. " Victor-. jprauj ti i überilürzt' t t i c'etr schnell ge kannten. .Wer ist Er und Oelcher Wunsch geht dir in Erfüllung?" fragte Stephanie rnzundert, indem sie sich aus den Armen ihrer überzlücklicöen Freundin losmachte. .Wer anders als Gottfried? Weißt du das nicht?" Dabei fth Victoria ihre Freundin groß an. Sie hätte eZ doch errathen müssen, daß der Glückliche Gottfried 'Nuhemann heiße. .Und dein Wunsch?" .Weißt du, Stephanie, ich habe lmmtt für muthige Männer geschwärmt, für MZnne? der That, deren Muth nicht bloS in schonen Worten besteht. So ein Mann ist Gottfried; in den nächsten Tagen ird er mir den Beweis erbring m.m i,:1.:;:' .Hat er dir ein paar Vackenzähire vom EroHfürsten versprochen?" Victaria beantrvortete die spöttische Frage ihrer Freundin mit einem verächtlichen Äafenrümpfen, .Er wird sich duellirenl" rief sie triumpirend und sah ihre Freundin herausfordernd an. Stephanie Degenfeld roar schlank ge oachse; auf dem schlanken Halse wiegte sich ein zierlicher, hellblonder Kopf. Aus dem geistreichen, feinen Gesicht blickte ein großes, fanftes Augenpaar unergründlich tief, roie der Himmel, dessen arbe eS trug, und erwärmend, wie ein Sonnenstrahl. Victoria roar kleiner als ihre Freun bin, dafür aber beweglicher und leb haft. Ihre großen, dunkelbraunen Äugen blitzten w zwei Sterne am dunk len Firmament; sie waren beredte Zeu, gen eines leidenschaftlichen, vielleicht so gar eines etwas überspannten Charak, ters. Der kleine rothe Mund war fast immer in Veweun ; immer wußte Vic toria eine Neuigkeit zu erzählen, ine azltzize Bemerkung zu machen, rvenn sie nicht gerade einen ihrer etwas überspann ten Wünsche verlautm ließ. JinUebrigen war sie ein herzensguteS Mädchen ; daher J?urde sie auch von der gefetzten Stcph, nie geliebt. .Also, r wird sich duelliren," sagte die Asscskrin spöttisch, .und du schwimmst darob Glückseligkeit, lieb Kleine?" .Vor Allem bitte ich mir au?, daß du mich nicht mehr Kleine nennst, sonst .Sonst fordert mich dein tapferer Bräutigam, nicht roahr?" In ernstem Tone rühr sie fort: .Ich bin deine Freundin und habe das Recht, dir zu sa, gen, daß du kindisch bist. Wie kannst du daran Gefallen finden, wenn sich zwei Manner mit der Waffe in der Hand ent gegentreten? Ich meinerseits schäle mich glücklich, daß mein Mann so friedfertig rst, denn du mußt wissen. uh er der beste Maau ist, soveit die deutsche Zunge reicht." Schicke ihn auf die nächste AuZstellung. du bekommst aewin eine goldene Medaille." Das Gespräch der Leiden Freundinnen wurde durch den Eintritt iS bkssen, hochgewachsenen, bageren jungen Man, neZ unterbrochen, der schüchtern Victorias Hand an die Lippen führte und sich vor Etepöame vernttgte. . .Mein Bräutigam, Gottfried Seulje uiann rief sie, den elegant gekleideten Herrn mit theatralischer Geberde vorfiel lend. Vor Wonne vergiß sie, den la inen ihrer Freundin zu nennen. .Ihre Braut theilt mir soeben nur, sazte Stephanie, nachdem man sich gesetzt, .daß Sie nächstens einen Ehrenhandel aus fechten werden, Sie haben woyl eine schwere Beleidigung zu rächen?'' Stt hatte diese Worte weniger aus Neugier gesprochen, als um die Unterhaltung in Gang zu bringen. .Ach nein, gnädiee Frau antwor tete Gottfried zögernd, da er nicht roußte, ob er .gnädiges Fräulein oder .gnädige Frau" sagen sollte, end Uch entschloß er sich für letztere Anrede. .Nein, gnädige' Frau, ich hatte eine scherzhafte Bemerkung gemacht, die mei neu Gegner gekränkt haben muß, den er nannte mich einen grünen Jungen." .Das ist eine schwere Beleidigung rief Victoria aufgebracht; .nur mtt Blut kann sie abgewaschen werden." .Das Blut ist eigentlich daS Unan genehmste bei der Sache", erwiderte der Bräutigam, gezwungen lachend, .be sonders wenn das eigene vrgosten wird." .Sei unbesorgt, mein Lteber decla, mirie Victsria mit Pathos. ' .Ich weiß auch das Unglück zu ehren. Wenn du verwundet wirst, sollen dich meine Hände pflezeu." .Ihr Gegner istwohlJh? Todfeind? fragte Stephanie. .Im Gegentheik, wir sind die besten Freunde; er ist aber sa stolz, so Zeicht auf. gebracht, fofsmit Einem Wort, er vereinigt alle sieben Todsünden in sich. In der Schule nannten wir ihn den gra, benAler." . ' - .RiHtlg ; du hast mir nock nicht ein, mal ge,agt, wie dein Gegner heißt," sagt Victoria. .Er heißt AreranderDegenkeld und ist Ygegor amhusiLen Landuriöt."

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- ftin Mann l töntt eS von Victoria'S Kippen. "' .Ihr Mann!" Der tapfere Gottfried blieb mit offeaem Munde sitzen. .Herr Ruhemann, das Duell darf nicht stattfindend Ruhemann hätte gern erwidert: .Mit öem größten Vergnügen!" aber Victoria fuhr dazwischen. .Unmöglich, theure Stephanie, unmöglich! Ich gebe es zu, daß es dich schmerzen muß. ich fühle sogar deinen Schmerz auf das lebhafteste mit, aber Gottfried ist beleidigt worden. Ertrage es mit Muth,, es kostet nicht gleich den Kopf." .Ja, es kostet nicht gleich den Kopf," Viedcrholte Gottfried. .Er ist in feiner MSpnerwürde gekränkt worden", declamirte Victoria. Wann soll das Duell stattnnden?" fragte hie Assessorin. .Morgen um 7 Ahr F Früh erwiderte er. Gottfried RuhkAann war se' jr fn'ed zidirwll, fertig von Natur, und nur mtt i J . . Morgen um 7 Uhr," "wiederholte Stephanie. .Ich versicherte Sie. Herr Ruhemann, daß daS Duell vicht stattfin. den roird. Mein guter Alexander tst weichherzig." .Thränen!" nef Victoria verätlich. .Pfui, Stephanie, wer wird gleich weinen! Beiß' die Zähne zusammen und lass' dem Gcttesurtheil freien Lauf , Stephanie hörte nicht auf die Helden' kühnen Worte'ihrer Freundin, sondern fo eilte sich, so schnell als möglich nach Hause zu kommen. Sie lief mehr, als sie ging, um ja nicht zu spät ,u kommen. ittU säendem Atbcm und hgchzfrStbe, ten Wangen stürzte sie in ihres Mannet Arbeitszimmer. Der Assessor w'ar gerade in eine ernst Arbeit vertieft, seine Augen blickten sin, nend tn die Hohe, wie wenn er vom Pla fond sich Rath holen wollte ; die Stirn war in krause Falten gezogen. 'Pytha: goras konnte nicht angestrengte? nach, dacht haben, ehe er den nach ihm be nannten mathematischen Lehrsatz erfand, als der Assessor Alerander Degenfeld iu dem Augenblicke nachdachte, da- feine junge Gattin ins Zimmer stürzte, seine beiden Hände ergrisf und ihm zart? lich besorgt in die Augen sah, wie wenn sie seine geheimsten Gedanken erspähen wollte. Der Assessor sah seine schöne Gattin höchlich verwundert an. .Nicht wahr, du bist gut und friedlies bend, mein Männchen?" .WaSfolldenndieseFrage?"erwiderte er lachend. , .Lache nicht, sondern antworte mir auf meine Frage .Ich begreife dich nicht, liebe Stephanie. Run ja, ich bin der friedlichste Mann der Welt." Dabei lachte er noch heftiger iH das erstemal. ': .Warum willst du dich denn duelll' ren?" .Woher weißt ti daS, Stephanie ? Der Assessor war plötzlich ernst gewor den. .DaS ist gleichgiltig. Genug, ich weiß es und werde es zu verhindern wif sen," sagte Stephanie resolut 'nd zog eine Schublade des Schreibtisches auf, ia welcher ihr Mann seine Pistolen verwahrte. .Ereifere dich nicht, mein Kind. Die Pistolen kannst du ruhig wegnehmen ; die secundanten bringen Wissen mit." ,6s ist eine wahre Schande'., daß du dich mit einem Jugendfreunde schlägst," eiferte Stephanie. .Demselben Manne, sem du gestern freundschaftlich dieHand gedrückt hast, willst du morgen an'ö Leben; w:x im vyuui vityi .Mische dtch nicht in meine Anaelegens Heiken, Stephanie'!" rief der Assessor grollend. .Ich habe mich noch nie un gestraft beleidigen lassen. Du täuschest dich sehr, wenn du mick) für ein neug, borenes Lammchcn hältst. Ich bin ein Mann von Herz, und wehe dem, der S maett, mir zu nahe zu treten. ES ist nicht das erstemal, daß ich eine Zwei kämpf zu bestehen habe Auf der Uni oersität war mtivt Klinge eine der ge: furchtetsien. als Nekerendar habe ich drei Pistolenduelle gehabt und nun soll ich alS Assessor vor einer Lappalie zurückschrecke! Nimmermehr! Mag eS dirbelieben oder nicht, jedesmal, wenn mir ei frecher entgegentritt, erde ich ihn zu züchtigen tsiffen. Jedesmal, enn ein unangenehmes Wort in meinem Ohr er klana. habe ich dem Sprecher des Wortes die Kugel um die Ohren pfeifen lassen. So werde ich es auch weiter halten. Einen Stoß mit dem Ellbogen habe ich stets mit einem Säbelhieb erwidert und so soll eS auch in Zukunft geschehen. ES ist nicht meine Schuld, daß die Welt fo streng über den Ehrenpunkt rechtet ; hadere mit ihr. wenn es dir gefallt, mich aber lass' ungeschoren." Er hatte sich s heftige Wuth hinein geredet, sein Gesicht war hochroh gewor ?en, so daß Stephanie entsetzt zurüZI fuhr. .Mein Gott jammerte sie, .diesem entsetzlichen Menschen habe ich nur einen Augenblick gut sei können! Diesem reißenden Wolf im Schafspelz habe ich mich zu eigen gegeben, ö mein Gott ! " Alerander rannte wüthend im Zimmer umher. t .Beruhige dich doö bat ihn die Jammernde. .Sieh doch ein, daß du Unrecht begehst, dich morgen zu duelliren. Wenn du fällst, ist'S mein Tod. und wenn du sieacn solltest, so bringst du einen Jugendfreund um. Der arme Ru hemann scheint mir so gutmüthig. .Jetzt höre endlich mit deinem Ge, plärr auf antwortete der .grobe Aler" zornig. .Den armen Ruhemann, diesen unverschämten Wicht, werde ich vernichten, wie ich daS Ding da ven nichte." , Bei diesen Worten ergriff er einen GypSabguß der Venus von Mils,,der auf seinem' Schreibtisch stand, und schleuderte ihn zu Boden, baß er iu tau send Scherb e zers vi anj.

ii an-, lest Dune einen iVffuno Rnyitu.

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ZkSÄanie war kodZendkatz aewsWi, Sie iah ein.. daß Bitten nichts btffr ft daher griff sie zur List. Sie wisch? sich ie Thränen aus den Wimpern und uchte, ihrem Manne keck in die Augen blicken ; dann brach sie in ein Helles Ge,m r ' ' . . rT ' y . lachter aus. Der Assessor blieb verwundert stehen und sah sie fragend an. .Du hast Recht, mein muthiger Hesd rief sie, indem sie die Hand ihres Man, nes erfaßte und sie fest drückte. 3ch wollte dich nur versuchen und bin nun froh, daß du die Probe so gut bestanden hast. Wenn du weichherzig meinen'weibs ltchen Bitten nachaegeben hättest, wie würde ich dich verachtet haben ; ich hätte es bedauenr müßen, mein Schicksal in die Hand eines Mannes gelegt zuhaben, dew nicht die Ehre über Alles geht. Wie aber bin ich stolz, einen Mann gefunden 'zu haben, der alle Rücksichten verstummen macht, wenn es die Ehre befiehlt! O Himmel, wie unglücklich hätte tchmich geführt, denn du mußt wissen, daß mir das Blut in den Adern kochte, lS ich er fuhr, daß dichder dumme Gottfried tsu? chirt hat. Diese Beschuldigung kann nur mit Blut abgewaschen erden. - Degenfeld sab seine Frau erstaunt an. . 0, warum bin ich kein Mann! möchte dem Schicksal fluchen, da es ich zum Weibe gemacht hat fuhr Stephani, mit erkünstelter Ekstase fort. .Ich würde dir fekundiren mein tapferer Held. Wenn' es Jemand waaen sollte, mich schief amu, sehen, würde ich ihm eine Kugel, in pit Glotzaugen jagen; wenn mich Jemand anrempelte, würde ich ihm mit einem Sä belhieb den frechen Arm abnehmen. Dit ganze Stadt müßte vor mir zittern. Jedermann müßte an jedem Mor gen zu Gott beten, daß er Ih, nicht über meinen Weg führe. Ja, j wäre ich. Ich wäre der Muthigste dn Muthigen." U : .Du märest Kimmlisch lächerlich bemerkte Degenfeld beruhigter. .Glaubst du? Eigentlich hast fc Recht, die Duellwuth ist doch ein albek' aes Ding ." .I. was fällt dir ein unterbrach sie. .Wenn man beleidigt ist, jjibt I keinen anderen Auswea als das Duell Allerdings, besonders wenneä sich um verletzte Ehre handelt. ES tteut mich, daß wir übereinstimmen; ich suhlt' mich deiner würdig, mein süßes tapferes Männcken. Sieh mich nur nichts f spöttisch an. Als Mädchen war ich immer Schützenkönigin; auf Hunden Schritte traf ich in's Schwarze .DaS einzige, eines Mädchens würdig Ziel ist ein Mannerherz erwiederte d Assessor, durch die Nenommisterei seine? Frau unangenehm berührt. Stephanre ließ es nicht bloS bei der Großsprecherei bewenden; sie wollte, den Worten auch die That folgen lassen. Mit kühner Selbstüberwindung griff sie nach einer der geladenen Pistolen, die fit vortun connsclrt hatte, und trat an Fenster, das in einen Garten mündete. Alerander Degenfeld war reich, er konnte sich nicht bloS deu LuruS ineS'Garteni aeuanen, onoern aucy eine rooDigcmoi len Taubenschlaa unterhalten. Au leb terem gehörte zwar weniger Geld, ie tu ersterem, aber dafür mehr Geduld und freie Zeit. UsA dcr Assessor hatt, bndeZ. Mit krikgeischer Miene wandte sich Stephanie zu ihrem Manne: Eag' an, mein Held, bist du Mtt der chuyenkS Nkgm zufncden?" .Ein Aschenbrödel wäre mir lieber ae wesen. als eine Amazone," dachte er ärger t f r r , ... c .. tlcy oct ncy, avcr aus oer rrlegertsen Stimmung semer Frau suchte er xaplta zu schlaaen und sprach: .Da du Schützenkoniain gewesen bist, V t.. ... -V. ... c - t , kii ou luacpc. oan im morqcn au dem Platze mcht sekileu darf .Gewiß nicht, ich mächt dich sog von Herzen gern vertreten. Den Frech würde ich so niederknallen, wie jene -taube dort." Ein Tau bensch warm sioa aerade au den Taubenschlag zu. Rasch erhob Ste phanle die Plstole in der Richtung der Tauben, schloß die Augen und drückt los. Der Zufall hatte eS gefüat, daß Stephanie wirklich eineTaube traf. Blus tend war dlejeloe aus den Naien gesunken. wo sie in heftige Todeszuckungeu ver ne. , .Das ist grausam, das istZicherttöch tig rief der Assessor entrüstet: : Ein Taube, das Sinnbild der Txeue,-Hast du zetodtetl Was hat dtr das arme, un: schuldige Dhrer gethan? Freilich du ctji eine chutzkllkomgln, eine Amazone, die ihre Kunst beweisen null. Sieb nur. wie das arme Thierchen Todesqualen aussteht, wie es sich windet, wie t in dke Hohe !pnngt, und das ist dein -Werk, blutgierige Amazone! Du mußtest mir ja zeigen, daß du schießen kanust! Di arme Taube floa ihrem Reste zu, wo sie vielleicht ihre Kleinen erwarten. Sieh nur.'wie sie noch einmal ihre Flügel aus breitet, um in ihr Heim zu stieaen. wie sie den Kopf gen Himmel hebt, roie wenn sie klagen wollte, daß hier auf Erden un, schuldig Blut vergossen wird." Mit steigernder Erbitterung fuhr er, als du auve den Todeskamvf qeendet. fort: .Jetzt ist sie todt, weil es einem eitlen Wesen gesallen hat, sich als Heldrn auf zuspielen. Nachdem das arme Thier den prallen des Habichts entkommen ,st. mußte 3 dir zum Opfer fallen." Eine Thräne erglänzte tn seinen Wim per. Der .grobe Aler" hatte doch in weiches Herz, trotz der rauhen Außenseite. Mit Entzücken bemerkte Stephanie die t. . . r' ' if i rm ' 1 iccitjm vmeaioeii lyres scanne nun aiie it tqr hici gewonnen. .Du machst mir bittere Vorwürfe, da ich die Taube erschossen habe erwiderte fit 'bewegt; .feuchten BlickeS sahst du , t.r '". - oas arme oier uns oennoq pit ou ve, reit, das Blut eines Jugendfreundes leichtsinnig zu vergießen'. Was hat! dir denn der schüchterne Rubemann aethan? Hat er deine Eltern, deine Schwester oder deine yrau gekrankt, daß du ihn umdrin n willst ? Weil er deine Eitelkeit ,er, -i.L Ca. ..'n C. it.".. ... . it ir yi öl, roiufi ou inn icueirni ioiua erwunden. Du behauptest- du würdest oemer Ehre veraeben, wenn.du dich nich schlügest. Glaubst du als Ehrenmann zu handeln, wenn du deinem Freunde n's Leben gehst? Viel schwerer, als eine Pistole loszuknallen' ist'S, einen Freund erhalten. Warum bist du so egoistisch, tmx an dich und tn deine sonuU,

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Konenslrsäzlaak werden aeliefert. yre zu denke, die sich durch die Ae merkung eines Freundes verletzt fühlt? Denke an deine alte Mutter, denke au mich, und wenn du al Sieger hervor aehen solltest, so wärest du hoch der Mor der deines Freundes. Lass" ad vom Zwei kämpf, thue es nicht bloS mtr'ssndera auch dir selbst zuliebe, denn bitterer al die Erinnerung,, eine Taube erschossen zu haben, ist der Äormurf. inen Freund oer loren zu haben. Nicht wahr, mein Mannchen, du schlägst dich nicht? ' Ihre lange Rede beschloß sie mit Schmeicheleien, die nicht auf unsruchtbaren Boden siele. .Meinetwegen rief der milde? ge stimmte .große Aler." .Aber eS müsse sich Mittel und Wege finden, die Angele ertheil zu begleichen, ohne daß ich meiner hre etwas vergebe. ' . Et bedürfte keiner besonderen dioloma tischen Kniffe von Seiten Stephamens, um den friedfertigen Gsttfried zur Mi söhnunH zu bewegen. Er war sogar froh,'snnem Jugendfreunde, dem .grs ien Aler", die Hand herzlich drücken zu können.- Freilich gerteth er in Verlegenheit, al er an seine romanttsche Braut dachte. Wie sollte er. lbr den Verlauf der Angelegenheit mittheilen ? Eine Zeit lang weidett sich di Frau Assessor an seiner Verlegenheit. ' ,, .Seien Sie unbesorgk, rief sie dann, dem armen Gottfried 'ein schusarzeS Sei dentuch um den Hals schlingend. , .Tra gen Sie das zur Erinnerung an den Heu tigen Tag. , Stecken Sie nur ruhig die rechte Hand durch die Schlinge, eS ird Ihnen ichts schaden. Der .grobe Aler lachte und Vottfried blieb nichts Anderes übrig, als in das Gelöchter.mit eimustimmen. Die. romantische Victoria wurde auf diese Weise' grundlich getauscht; "indem man sie in dem Glauben ließ, daß das Duell wirklich stattgefunden habe. Sie empsing ihren Helden mit offene Armen und war glücklich, endlich einen Mann der That und nicht blos von schönen Worten gefunden zu haben. Bald daraus legte sie ihre Hand in, die Rechte des friedlichen Duellanten; ihre Wahl hat sie nie zu bereuen gehabt. Von htm sauberen Handel ihres Mannes hat sie nie wag erfahren, und noch heut bricht sie mit Stolz von .unserem Duell. M. lticineano. Mozart Halle ! John M Königes. DaS größte, schönste und älteste derartige Lokal in der - Stadt. Die geräumige und schön eingerichtet Hall steht Vereinen, Logen und Privaten zur, Abhaltung von Bällen, Conzerten und Versammlungen 'unter libera lm Bedingungen zur Verfügung. Steinmauxer Hauptquartier No. 76 Süd Delaware Straße. Gute .wirthschaft, Pool nnd Gillarb e. -.MuMMuMÜben Vormittag , und Nachmittag ! ': - " , '--i-'1 , , , " , Z zahlreiche Besuch ladet ein f 5 Ä' ; ;

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