Indiana Tribüne, Volume 15, Number 104, Indianapolis, Marion County, 2 January 1892 — Page 1

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Editoriellcs. 3n der neuesten Nummer der in Salina, Kausas, erscheinenden Vierteljahrsschrift Ägora" findet sich ein bemerkenswerther Aufsatz deS Bundeösenators 2 ohn Z. Sngalls über die künftige Stellung der repuhlikanischen Partei zur Prohibition." err Zugalls erklärt in der EinleiK tung, daß über die Machtvollkommen heit des Staates, die Herstellung und den Verkauf berauschender SetrZnke zu verbieten, kein Zweifel bestehen könne, und sucht dieS in längerer Ausfährung zu begründen. Die große

Frage aber, fahrt er fort, welche an daö Volk von KansaS jetzt hexantrete, sei : ob die feit nunmehr'zehn Jahren bestehende Prohibition der Unmäßig keit gesteuert und dem Setränkehandel ein Ende gemacht habe. DaS sei, wie jeder Verständige zugeben müsse, nicht der Fall gewesen. Bier und SchnadS könnten in fast jeder Ortschaft von einiger Bedeutung im Staate gekauft werden. 3n mehreren der Hauptstädte würden Wirth fchzften, welche unter dem volksthüm lichen Namen Joints" bekannt seien, von den nämlichen Beamten förmlich lizensirt, welche geschworen hätten, sie zu unterdrücken. Den betr. Wirth schaften würden monatliche Eeldstrafen auferlegt und deren Ertrag werde ohne gesetzliche Erlaubniß von den Beamten für öffentliche Zwecke verwandt. DaS wisse Jedermann, auch die entschiedensten Prohibitionisten. Selbst die Brauerei, welche laut einer Entfcheidung des BundesobergerichlS vom Staate konstszirt und zerstört werden könnte, bestehe nach wie vor und sei in stetigem, profitablem Betrieb. Allerwärts im Staate werde daS Gesetz offen, unter den Augen der Behörden, verletzt ; Meineide würden diesbezüg lich in Menge geschworen, aber die öf sentliche Meinung sehe darin kein Per, brechen. Der Gouverneur, die Stich ter, die Geschworenen, die Zeugen, die Beamten, .kurz Jedermann habe von diesem Stande der Dinge vollständige Kenntniß. Wo die Mehrheit die Pro - hibition begünstigt, würde dein Gesetze Folge geleistet ; wo nicht, würde dasselbe einfach mißachtet. Schließlich warnt Herr Zngalls seine Parteigenossen davor, sich noch länger an der Prohibitionsfrage die Finger zu verbrennen. Er hält ihnen das Bei spiel von Iowa vor Augen, wo unter gleichen Umständen eine republikanische Mehrheit von 50,000 innerhalb eines ZahrzehntS gänzlich ausgetilgt und in eine demokratische Mehrheit verwandelt worden sei. Wenn die Nkpublikaner von Kansas nicht endlich zur Be sinnung käm?n, würde es ihnen gerade so ergehen." DaS ist Alles sehr schön und ist den Republikanern schon oft gesagt worden und eS hat nichts genäht. Und wenn eö jetzt auch nützen würde, so ist es doch zu spät. Was die republikanische Par tei durch den Prohibitionswahn verloren, kann sie nimmermehr einholen. Drahtnachrichten Inland. WeNerauSslchttn. Für Jndiana : Bewölkt und Schnee, daraus kälteres, aber schönes Wetter mit westlichen Winden. Die Streitfrage mit Chili. Washington, D. ., 1. San. Der chilenische Gesandte Montt übergab dem Staatssekretär Blaine die Abschrift einer Depesche deö chilenischen Ministers deS Auswärtigen Matta, worin dieser sagt, die Angreifer der amerikanischen Seeleute vom Kreuzer Baltimore" würden nach Beendigung der Untersuchung von dem Gericht streng bestraft werden. Alle amerika nischen Seeleute bis auf zwei, hatten erklärt, die chilenische Polizei habe nur ihre Pflicht gethan. Ein neuer Bundessenator Topeka, Kan., 1. Januar. Der Gouvernenr ernannte das frühere Eon greßmitglied Bishop W. PerkinS zü:n Nachfolger Plumbs als Bundssenator. Merkwürdiger Unglücksfall.' Nou th Bend, Ind., 1. San. Erwarb Spann und Miß Seig, erste rer ?in angesehener junger Mann, und

letztere die Tochter eines (?ontraktors. waren mit einander verlößi Und die Hochzeit sollte in Bälde gefeiert werden. Miß Seig stand unter der Hansthüre und sah ihren Verlöbten herankommen, ie gtng ihm inkgegiit und sie blieben eine Weile stehen und platt derten.. Dicht neben dem Seitenwege befand si'ch eine zwanzig Fuß hohe Backsteinmauer, aU dieselbe in Folge des heftigen Windcö plötzlich einstürzte und die beiden jungen Leute erschlug.

Von einem Einbrecher er schossen. S e y in o u r, Ind. 1. 3a. Heutv' früh um Z Uhr drang ein Einbrecher in das Schlafzimmer von L. W. Marsh und stahl dessen goldene Uhr nebst Geld. Marsh erwachte und verfolgte den Ein brecher, welcher ihn jedoch erschoß und darauf entkam. Der Mörder wird ver folgt und sollte er gefaßt werden, fo dürfte ihm Nichter Lynch sicher sein. Tlusland Der Rebell Garza. Monier y, Mez., I. Jan. Die Nachricht, daß General Lorenzo Garcia von seiner mehrere Hundert Mann star ken Truppenabtheilung ermordet und diese dann zu dem Nebellen Garza nach TezsaS übergegangen ist, hat jich bestä tigt. Die mezikanischen Soldaten sind meist verurtheilte Verbrecher, welche anstatt inö Zuchthaus in die Armee a steckt werden, und die meisten vsnihncn, lauter verwegene Charaktere, sympathisiren mit Garza. Gen. Garcia'svorzeitiger Tod ist ein schwerer Schlag für die Regierung. Der Gouverneur Reis vom Staate 5?uevo Leon und die hiesige Militär behoxden sind über die Zustände an der Grenze sehr beunruhigt. Hier sind so viele Truppen, die nach dem Süden abgingen, durchgekommmen, daß die Nationalbahn sie nicht alle befördern konnte. Die Truppen werden nach Nuevo Laredo gesandt und dort längs deS rechten Ufers deS Rio Grande vec' tkeilt. '.G. Die deutschen Schrrfts eher. s o u d o n, I. Zan. Vor. einigen Tagen wurde' berichtet, daß der Ansstand- der deutschen. Schriftsetzer, miß lungen sei. 2n Folge dessen nahuren die Beiträge zur Unterstützung der Streiker seitens deö englischen Schrift setzerverbandeö erheblich ab. Dolin, der Führer des Ausstandes in Berlin, telegraphirte heute Folgendes an den englischen Ardeiterführer Tom Mann : Kein Nachgeben, die Druckereibesitzer Verbreiten falsche Nachrichten und die Behörden erschweren unS die Organ! sirung, trvtzdem aber wird der Kampf mit größter Begeisterung fortgesetzt. Helfen Sie uns auch ferner wirksam mit Geld'" Gleich nach Empfang dieser Depe sche wie? die hiesige Schriftsetzer-Union telegraphisch 10,000 Mark zur Unter stützung deö AusstandcS in Berlin an und versprach mehr. Jede Union in der Provinz wurde benachrichtigt, die deutschen Streiker fetzten den Kampf mit guter Aussicht auf Erfolg fort. Täglich gehen jetzt hier viele Gelder zur Unterstützung des Ausstandes ein. Die Eifenbahnbediensteten, Dockarbeiter und Arbeiter in den Gasanstalten trugen heute 3,000 dazu bei. Truppenbewegungen. London, 2. Jan. Eine Depesche an den Standard aus Sewastopol meldet, daß innerhalb vierzehn Tagen zwei Divisionen Infanterie nach der österreichisch-russischen Grenze geschickt worden sind und daß seit August fast 90,000 Mann daselbst angesammelt worden sind. " Allerlei. König Leopold von Belgien ist .:n der Influenza erkrankt. In Finnland herrscht Hungers noth und ein Zwölftel der Bevölkerung ist dem Hungertode ausgesetzt. . Der Stadtrath von St.' Peters bürg hat eine Untersuchung deSkandaleS bezüglich der Fälschung deS für Nothleidende abgesandteu MehleS angeordnet. In Wierr fordert die Grippe viele Opfer. ' .. ;;:;vDer Winter ist in Paiern sehr strenge. Fast ag, Scn , find zugefroren 'xL - r :-.."3l!p:::-;".

VchlssSnachricbten. Angekommen iü: . t . Glasgow: Manitoban von Philadelphia.- ' . : London: 2n Sicht British

Crown" von Äoston; Citz öf Chezler". von New Aork. . -9k c w A ork : Holland" und Willkonlmen" von LiverpolZl! State" of California" von Glasgow, Trave" don Bremen, Nevada" von Liverpool. Baltimore: Shkedam" von Rotterdam. ' ' Hiesiges. Vrimiiialstatlstlk, Das Kriminalgericht diesesItaates hat im verflossenen Jahre 520 Fälle erledigt, 77 mehr als im Vorjahre. Wegen Kapitalverbrechen sind 2GÖ Angeklagte prozessirt worden, von denen 49 freigesprochen wurden. Die Zahl der übrigen Vergehen betrug 33 bei 22 Freisprechungen., Die Großge schworenen erhoben 40l Anklagen und vernahmen 2,147 Zeugerz.. . Die verhängten Strafen mit Auönähme der lebenslänglichen nahmen eine Zeitdauer von $10 Jahren ein und die Geldstrafen, hetrngen 346.50. : clns den Gerichtshöfen. Superior Court. Zimmer No. 2. Laura Nice gegen Ernest A. Nice. Scheidungsklage. Der Klägerin die Scheidung zugleich mit der Fürsorge ihres KindeS gewährt. Circuit Court. Edwin Ferris g egen. E ugene U dell u. A.; Besitztitelklage! In Verhandlung. ' ' ' .v! Aachlafsenschaf tSger i ch tM Frau Catharine.' M.'Ouinn wurde zur Verwalterin des Martin Quinn schen Nachlasses eingesetzt ?und ' stellte $2,400 Caution. '' Daö Testament von Dr. 2. Butterneld setzte den Sohn des Berstoröenen als Allcinerben ein. Für den Nachlaß von Frau Catha rina Morrison, deren Testament depo? nirt wurde, ist David N. Cofsin bei einer Sicherheit von $20,000 zum Verwalter eingefetzt worden. Mary E. Lindley wurde über Leone Lindlev als Vormund eingesetzt. . Durch das Testament, von Margarethe Foz wurde ihr Mann Lawrence Foz zum Universalerben eingeseht. Der Wirth Christ Michel ist zum Verwalter des Nachlasses seines ''biu storbenen Neffen Christ Michel einge set worden. C r i tn i n a l g e r i ch t. - 7 "f 5 m (Kriminalgericht wnrde heute Vormittag das Docket aufgerufen und verschiedene Bürgschaften für Verfällen erklärt. . Die Grippe ist die Veranlas sung daß daS regelmäßige Konzert der Progreßkapelle morgen Nachmittag in der Tomlinson Halle ausfällt. ' Mecrschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen etc. bei Wm. Mucho, No. 199 Ost Washington Stn UZT" Ein deutscher Namens W. Seemann siel heute Morgen auf dem glatten Straßenp flast er d e r Nord D e la wäre Straße vor dem Hause No. 18. Er brach seine Hüfte und . mußte per Ambulanz ins City Hospital gebracht werden. 'Er wobnt No. 172 Virginia Avenue. . , . Winterkappen und Hand schuhe bei John Rosenberg 196' Oft Washington Straße. - - Der Strapenbahnkutschcr Joseph'Haley hatte am Sylvesterabend bei der Süd End- Drehscheibe einen Strauß mit einen - Straßenräuber zu bestehen, der feine Kasse zu erbeuten suchte. Mit Hilfe eineS - anderen Straßenbahnbeamten wurde deröNuber jchließlich besiegt,-doch entkam er, und wurdeauch trotz Flüchen und Revolversalven nicht erwischt' , - - .. Cl7 Die -"FamilieZWam Cartu'S, welche an der Belt Road nahe ' - ' , '"; - , l .. iT !ij,??-sJ-iil,f ..:.y- ' i'ff' j J der Shelby Straße wohnt, hat einen traurigen Eintritt ins ne'BchM habt. Ein fünfjähriger Äohn der Familie wurde durch die Unvorsichtig keit eineS : älteren Bruders, der einen Revolver in Stand zu setzen suchte, in die rechte Brust geschossen und liegt gefährlich verletzt darnieder. Ob er Davonkommen wird, ist zweifelhaft. '

CZT Präsident Frenzel von der Skraßenbahn Compagnie hat eine neue Verordnung herausgegeben, welche mit dem? neuen Jahre in Kraft tritt, und wonach die Angestellten der Straßen

Hahn sowohl, wie auch Polizisten und Feuermänner ihre Fahrt auf der Straßenbahn bezahlen müssen. Aus genodimin find nur solche Angestellte der 'Gesellschaft, welche über sechs Straßen weit nach den' betr. Depots zu gehet, haben, sowie Polizisten in Uni form: C3F John Clune, der Bursche, welcher vor mehreren Wochen den Herr John Rosenberg so brutal ge Mm hatte, ohne irgendwie p,. zirt gewesen zu sein, wurde gestern von Sheriff Langenberg arretirt und unter tz2l)G Bürgschaft gestellt, welche er als Sohü eines .reichen Vaters natürlich zu letzen im Stande war. S?e Verhaftung wurde unter eigenthümllcheu Umständen bewerkstelligt. GeMr Vormittag gegen 10 Uhr erhielt Herr Rosenberg eine Vorladnng. eine (albe Stunde später als Zeuge vor Friedensrichter Feibelmann zu erscheinen. Als er hinkam, erfuhr er. daß Clune ' sich selbst überliefert und sich schuldig erklärt habe. Herr Rosenberg meinte, er wolle Zeit habe, um noch mehr Zeugen herbeizuschaffen", der Friedensrichter aber be merkiel daS fei nicht nöthig. Da Herr RoseÄherg nun wußte, daß Sheriss LangenberFeinen Haftbefehl in Händen habe,'öegab er sich sofort zum Sheriff. theilke diesem mit,- daß Clune bei Squire Fcibelmann sei, und der She riss ging hin, ihn zu verhaften. Clune hatte es bei der Geschichte na türlich' darauf abgesehen, mit einer kleine.i Strafe wegzukommen, und rleöonsrichtcr und Constabler wollten sich das Geschäft auch nicht entgehen laßen. Sie weigerten sich daher Clune dem Sheriff zu überliefern. Dieser varteie nun das Folgende ab. ; , Xttitir: r.z. tn blt Aussagen des Herrn Rosenberg entgegen und wollte dann Clune eine Strafe von tzZ5 auferlegen. Inzwischen aber hatten sich einige PoZizisten eingefunden, welche vernommen zu werden wünschten, und aussagten, was für ein gefährlicher Bursche Clune sei. Unter diesen Umständen sah sich der Friedensrichter denn auch gezwungen, die Strafe etwas höher ;n bemessen, und er setzte sie auf 515 fest, was natürlich für den Lump noch immer keine angemessene Strafe ist. Als dies erledigt war, nahm jedoch der Sheriff den Mann beim Wickel und führte ihn nach der 2ail ab. Iahres-Versammlung. 'Q Die lÄbrlicbe Versammlung der Aktionäre der Wesicrn Zvurnlture Co." findet am Mon taz. den ll. Januar 1892. Abends S Uhr. in er M? cr Ve,eu?coasr vaix. Gd. Setteniach. Sekretär. Neujahrs NüssezCandies n MUELLEBS Thee-Laden, 200 Ost Washington Ctrahe. Telephon 822. Aeber Bnltimore ! oMeÄLoker Lloyd. Regelmäßige Dampfschissfahrt zwischen Baltimore u. Bremen direkt, durch die'-neuen und erprobten Schnell ' . Dampfer Tarmftadt. ', : TreSden. . Karlsruhe, ...,,'7 Mönche. I ' Oldenburg, Weimar. - vou Äremen jeden Donnerstag, von Baltimore jeden Mittwoch. 2 Uhr St. M. .Größtmöattcdste Ticherbeit. ' Billige Preise. Donügliche Verpflegung. . . Mit Dampfern deS Norddeutschen Lloyd wurden n:ehr als - , 2,S00,000 Passagiere glücklich über See befördert. ;, Salons -und'Cajütenauf Deck. u fXit Sinrichtunaen für Zwischendeckspassa, aiere, deren Schlafstellen sich im Oberdeck nd ,m zweiten Deck bennden,' sind anerkannt vor treffticv. AAcl ekttlscbe BeleuÄtuna in allm Nämnen. Wertere Auskunft ertheilen die General AzeMen "läuss; i.':- . 'An,.,: ,!!.-! H..'. ..äSi&s!:.1..? "" ""iiV--,.: '. ' .. - ' , A.SchumacherK(5o.. Baltimvre.Md. oder deren Vertreter im Jnlande. Alex. Metzger und Ge h xi- I r z'e !, Utpvt, . : - '"t;:'P': . s

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