Indiana Tribüne, Volume 15, Number 102, Indianapolis, Marion County, 30 December 1891 — Page 1

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(Lditorielles. Wir stehen an der Schwelle cineö neuen Jahreö, und wenn der ober-

flächliche Beschauer zurückblickt, so wird cc sich sagen, daß im ttroßen und Gänzen sich doch wenig im vcrgangenen Jahre geändert hat, und daß im Grunde genommen AlleS noch genau so ist, wie es. zu Anfang des vorigen Zahrcs war. Und in der That, wir wüßten nichts zu erwähnen, das in anffallender Weise anders geworden w'ire. Sondctbarer Weise, mochten wir hinzufügen, speziell was unser Land betrifft. Denn in unserem Lande sind zwei glückliche Umstände zusammengetroffen, wie sie gar selten zusammentreffen. Eine der größten und besten Ernten, welche wir je gehabt haben und schlechte Ernten in den Landern, welche ihre Brodstoffe von uns beziehen. In einem Anfalle guter üaune hat die Natur ihr Füllhorn über uns ausgeschüttet und uns einen Sczen verliehen, wie wir ihn reicher noch in keinem Zahre gehabt haben. Und fragen wir uns nun gewissenhaft, wel chen Vortheil eigentlich die Masse des Volkes von diesem Segen gehabt hat, so wird die Frage schwer zu entschei)cn und schwer etwaS Substantielles nachweisbar fein. Im großen ganzen hat sich die Lage der arbeitenden Klaffen um nichts gebessert, viele Fabrik kcn haben wie alljährlich um diese Zeit ihre Etablissements geschlossen, die Arbeitsgelegenheit ist nicht besser gc worden, die Löhne sind nicht gestiegen und im Allgemeinen darf man zufric )en sein, daß es nicht schlechter gewor d.'N ist. Der Einsichtsvolle wundert sich darüber natürlich keineswegs, denn er hat nichts anderes erwartet. Die Art und Gcise, wie heutzutage Landwirthschaft, Industrie und Handel betrieben werden, die Art und Weise, wie die btx schiedencn Interessen ineinander greifen, der Einfluß und die Gewinnsucht öer großen Transportgesellschaften, der Umstand daß Produzent und Konsument in gar keiner direkten Verbindung mit einander stehen, daß jedes Produkt :rst zum Gegenstande der Spekulation oder des Großhandels wird, ehe eS in )ie Kanüle gelangt, welche zum Kon mm führen, dies Alles hat zur Folge, )aß die Gaben der segenspcndcnden ?katur niemals der großen Masse des Volkes zum Vortheil gereichen, sondern daß alle Reichthümer in den Becken zurammenfließen, aus denen nur einige Wenige durch den Zufall Begünstigte zu schöpfen Gelegenheit haben. Das ist heute noch genau so, wie eS or einem Jahre gewesen ist, und es ist deshalb begreiflich, daß der oberflächlich Urtheilende keine Veränderung sieht. Und doch besteht eine Veränderung, sie ist freilich nur für den sehr sorgfaltig Beobachtenden bemerkbar. Diese Veränderung geht langsam, sehr langsam, aber stetig und mit unaufhaltsamsr Sicherheit in den Köpfen der Menschen vor sich. Die Einsicht, daß )ie heutigen Verhaltnisse auf die Dauer nicht mehr haltbar sind, wachst von Jabr zu Jahr. Hunderte, ja Tausende werden sich aus Gedanken ertappen, welche ihnen noch vor wenigen Jahren niemals bei gekommen wären. Gedanken aber sind eine Saat, welche unter allen Umstanden aufgeht, früher oder später. Die unwiderstehlichste Macht auf Erden ist der Gedanke. Wo er Wurzel faßt, da sitzt er fest und ist nicht mehr auszurotten, und die Gedanken, welche ein zichen in die Köpfe der Menschen, bringen nach und nach eine Sinnesänderung zu Wege, welcher schließlich nichts mehr widerstehen kann. Wenn sich auch sichtlich nichts geändert hat, so bereiten sich doch gewaltige Aenderun gen im Schoße der Gesellschaft vor. Die große Masse wird sich immer mehr ihrer Würde als Menschen bewußt, sie kommt immer mehr zum Verständniß ihrer Lage und der Ungerechtigkeit der heutigen gesellschaftlichen Einrichtnicn und eines Tages, wenn das Licht ?er Erkenntniß mit voller Gewalt auö Wolken bricht, wird sich die große Aenderung" von selbst ergeben. -." Drahtnachrichten Inland. W et terauS sichten. Für Indiana : Schönes Wetter 'iei nahezu gchbleibender Tempe ratur.

Zum Schuh der Wälder.

Wakk inaton. 29. Dez. Der Amerikanische Forsischuh-Verein trat heute hier unter dem Vorsitz des Hilfs sekretärsWillets vom Landwirthschap Departement zusammen. Der jetzdln Aiken, 3. 6., weilende frühere Sena tor Edmunds von Vermont sprach sich in einem Briefe sehr nachdrücklich für die Zwecke des Verein's aus und betonte ganz besonders die Nothwendigkeit von Maßnahmen, um der systematischen Waldverwüstung in diesem Lande wirksam Einhalt zu thun und deren schädliche Folgen für Klima und Bodenbeschassenheit, wie sie in Europa und vielfach auch hier schon zu Tage treten, zu verhüten. ' In der N. ch mittags sihung legte der Ezekutiväusschuß seinen Bericht über Waldreservationen öor und einen Gesehentwurf zur Regulirung derselben. Der Sekretär des Innern Noble, welchem die Waldländereien unterstellt sind, hielt eine kurze Rede, worin er versprach, das Seinige zum Schutz der Wälder zu thun, und die Schwierigleiten bei Verhinderung von Waldverwüstung eingehend schilderte. ' - Ein lachender Erbe. Win on a, Minn., 29. Dez. Der Arbeiter F. L. Mazurie hier hat $75,000 geerbt. Er ist der Sohn von Zas. V. Mazurie in Dittinger, Pa., welcher in voriger Woche in .Philadelphia begraben wurde und an dessen Grab seine Kinder und Stiefkinder in Streit geriethen. F. L. Mazurie's Großvater machte im Jahre 1520 sein Testament, wonach James Mazurie die Nutznießung des Eigenthums bis.zum Tode haben und dieses dann unter seine Kinder vertheilt werden sollte. DieHinterlassenschaft betragt 500,000 und die Erben sind zwei Brüder, .eine Schwester und vier Stiefschwester. F. L. Mazurie .hat seinen Vater, seit 30 Jahren' nicht geseh en,"da dieser ihn aus t dem Hause wies, weil er in die Unions Armee eingetreten war. Der W a h l st r e i t i n N e w Z o r k. Albany, 27. Dez. Heute sind viele große .Politiker hier, welche auf die Entscheidung des Appellhofes ,be treffs der vier Senatswahlen warten, die voraussichtlich heute abgegeben werden wird. Gegenwärtig besteht der Senat aus 14 Demokraten, 1Z Republikanern und einem Unabhängigen. 3n einem der angefochtenen Senatsdistrikte ist der republikanische Kandidat Deane von Dutcheß Eounty gestorben und wenn das Gericht für ihn entscheidet, so muß' eine Nachwahl stattsinden. Nach der Entscheidung des Gerichts, welche um zwei Uhr abgegeben wurde, erhalten die Demokraten die Mehrheit im Senat und somit auch bei gemeinsanier Abstimmung beider Häuser. Das Gericht erkennt, die Staats . WahlbeHorde habe den demokratischen Kandidaten Nichols im Anondaga- und Walker im Steuben-Distrikt, dem republikanischen Kandidaten in dem Rennse-laer-Washington - Distrikt Wahlzertisikale auszustellen, während es indem Dutcheß - Distrikt der Wahlbehörde überlassen bleibt, ob der ötepublikaner Deane oder der Demokrat Dsborne das Wahlzertisikat erhalten soll. Die Entscheidung hat unter den Republikanern große Niedergeschlagenheit erzeugt, doch haben sie den Kampf noch nicht aufgegeben. Die Demokraten dagegen jubeln und ein prominenter demokratischer Politiker sagte heute : Jetzt haben die Demokraten die ganze Staatsregiernng in Händen und werden sofort Vorlagen über Volkszählung, sowie Neueintheilung der Kongreßbezirke und Senatsdistrikte annehmen. Die Bedeutung der Thatsache, daß die Demokraten die Mehrheit im Senat haben, ist nicht nur lokaler, sondern sogar nationaler Art, da dadurch möglicher Weise die nächste Präsidentenwahl entschieden werden dürste, indem die Demokraten sicher eine Neueintheilung des Staates in ihrem Interesse vornehmen werden. " .0 y, " " " " Gegen den Revolutionär Garza. Laredo, Tex., 29. Dez. Gestern Abend kamen ea. 800 Mann mezika nische Truppen von Saltello in Neu Laredo, Meziko, an, und werden sofort stromabwärts gesandt werden, ebenso zwei Compagnien amerikanische Trnppen von bier, um eine Invasion des amerikanischen Gebietes durch die me-

zikanischen Banditen zu verhindern

Von einer Kompagnie .amerikanischer Kavallerie, welche am Freitag ohne Führer stromabwärts ma.rschirte, hat man seitdem nichts mehr gehört 'und fürchtet deshalb um ihre Sicherheit. ' ' , ; ' , M ii im " 1,111 . ' " Ausland. T r a u r i g e G e sch ä f t 31 a g e. Berlin, 30. Sept. Mit d'en Geschäften sieht es traurig aus. Allgemein hört man nichts als Klagen und speziell das Weihnachtsgeschäft hat sich seit Menschengedenken nicht so trage und leblos hingeschleppt, wie diesmal. Selbst die Vossische Zeitung", welche zu den Verehrern der Regierungspolitik auf volkswirtschaftlichem Gebiete gehört, sieht sich gezwungen, zu konstatiren, daß der Handel in einem geradezu schrecklichen Maße darniederliege, so daß es sehr'ztöeifelhast ist, ob auch die Handelsverträge die ersehnte uttd .'er. hoffte Venerung bringen werden. . Die Ursachen der traurigen Lage in Handel und, Gewerbe liegen ebni lveit tiefer, in derllgemeinen Unsicherheit aller politischen Verhältnisse, und' es sei mehr als zweifelhaft, ..ob hie Handelsverträge darin eine entscheidende Wendung zum Besseren bringen können. Auch die demokratische',Frsnkfurter Zeitung" welche in dem Kampfe um die Handelsverträge- auf Seite -der Regierung gestanden hatte, spricht sich jetzt äußerst skeptisch über die Folgen und betrübt über die Gegenwart ans Die Regierung, sagt sie,, hat uns die Verträge als Weihnachtsgeschenk ge1 bracht, es liegt an ihr, mit der groß-, ten Beschleunigung den Werth des tte?! schenkes zu rechtfertigen.' . ' '...; Unsere Lage war niemals itraung&p als jetzt, überall ist ein Rückganß in den Geschäften zu, bemerken, Äveihnachten hat nichts als bittere Klagen gebracht; es liegt, jetzt an dem Staate, mi.ret1 tender That .voranzugeben . . und vor Allem seine Ausgaben auf das Aeus ßerste einzuschränken dämit wettigstens d:e erdrückende . Steuerlast, Erleichtert werde. Ladenbesitzer, deren Kuudschaft sich aus den wohlhabendeten'Bevölkerungsklassen' rekruiirt, haben llrfache, mit den.erzielten Resultaten zu frieden. zu fein. Die Geschäftsleute der ärmeren Stadtviertel klagen aber allgemein über'schlechte Geschäfte. ' Es nng sein daß die arbeitend Bevolkerang sich zu noch größerer Einschrankung genöthigt sieht, als früher. Da für spricht zum Beispiel die Thatsache, daß der größere Theil der Christbäume von denen hier einige hunder,ttausendgeschmückt worden sind, erst unMittelbar vor Thorschluß abgesetzt - wurde,' nachdem die Händler bis'- unter, den Selbstkostenpreis h'sruntergattgen waren. M i ß l n n g e n e r u s st a n d. Berlin, 39. Dez. Die ' Führer der streikenden Schriftseher hier und in Leipzig habe den Druckereibesitzern erklärt, die Leute seien zur bebingnnglosen Wiederaufnahme der Arbeit bereit. Schiffsnachrichten. Angekommen in: New A o r k, 29. Dez. Furnessia" von Glasgow. Glasgow? Cirassia" von New Aork. Schiffs -Agentur. Alle Dampfer-Linien sowie alle europäischen Eisenbahnen haben ihre hiesize Haupt-Agentur in Aler. Metzger's Grundeigenthums Agentür, WechselBank und Pollmachts-Bureau. Etabttrt 1862. Neue Klagen. Mary Stone hat gegen ihren Mann William C. Stone die Ehescheidungsklage eingereicht. Als Grund wird grausame Behandlung und Beschimpf. ung angegeben. Dl? Leute sind erst seit anderthalb Jahren . verWrathet, doch soll der Mann die Frau mchrals schofel behandelt haben. Sie verlangt zugleich $1000 Alimente furbie Erziehnng ihres noch ungeborenen Kindes. , John H. Fetty. und seine Frau Sarah können trotz achtjähriger Ehe ebenfalls nicht mit einander auskammen und haben sich bereits seit vorig5M Jahre von einander 'getrennt.

Hiesiges.

Jetzt bat die Frau eine Ehescheidungs klage wegen Nichtverforgnng einge"reicht. Ehristina Noerr gegen Geo. Noerr ; Scheidungsklage wegen schlechter Be-

Handlung. Dies ist der Brauer aus des Sanders' Straße, .welch er. heute im Polizeigericht wegen Mißhandlung seiner Frau bestraft wurde.' Letztere hat zugleich rinetMitthaltsbefehl gegen ihn beantragt. Elba Henry gegen Anthony Henry ; Ächeiduttgsklage. Grund : grausame Behandlung Augustus L. Mason gegen Winfred E. Smith. Schuldklage. Die strei tige Forderung ist tz7S0. Hefter E. Noth gegen die Eitizens Siraßenbahn Co. und Big Bahngesellschaft. Klage auf $5,000 Schadenersatz. . Die Frau war unter den Straßenearpassagieren, welche vor einigen Wofyn m Bahnübergang in der Ken U: Avenue bei einer Kollinon mit i ' einem rückwärts fahrenden Zuge stark ö ircheinänder geschüttelt wurden. "' John D. SuUivan gegen Bridget Sullivan ; Scheidungsklage. Der Mann' hat eine, 'Wirthschaft in 302 Bates Straße,, doch scheint seine Frau ih:k sehr zu tyrannisiren, was er nicht länger dulden will. ' Damit sie ihm in ihrem Äerger nicht die ganzeBude verkauft, , hat er., gleichzeitig einen Einhaltöbefehl gegen sie herausgenommen. " ' i m m ' m'z Ein "kleines .Feuer an dem FMiehaus No. 218 Douglas Straße verursachte heute Mittag einen Schaden von etwa $25 . Besitzer ist Dr. Dann. ' . ' . . . Das Erlanger Bier der Liebe:'schen Brauerei ist ein ausgezeichnetes 'Getränk .-und man'ann-es ntt Flaschen 'durch Zäkob Metzger &1X0. beziehen. Man lege sich. davon für oit Feiertage ein' ' .. ThomaS- MeNerney wurde g Kern unter' der Anklage 'festgenoin mei-ein Spielhaus, an .der Hadley Avenüe zu halten und unter $lOCÜ Bürgschaft gestellt, ' v jlL?? George Lews?, ein Fatbiger war schon lange von drnlerichten we 'gen Mordversuchs gewünscht worden, hatte sich aber stet.dem.wachsamen Auge des Gesetzes zu entziehen gewußt. Gestern war er.frelch..genug.im Court haus herumzulungern, wo ihn Sheriff Langenberg erblickte und als alten Bekannten sofort recognoscirte und festnahm.. Lewis wurde unter $l,000 Bürgschaft, gestellt. , - WO" Der Gouvernör hat gestern zwei, Sträflinge begnadigt. Der eine ist ein'noch' ganz jugendlicher Sünd:r Namens Barton S. Hill, welcher in Franksort-zu drei Jahren wegen Diebstahls verurtheilt worden war, und nahezn zwki.Drittel seiner Strafe ahgesessen hat. Er leidet stark an der Schwindsucht.. Der andere ist der Neger Wm. Gant, der in Princetcn zu sieben Jahren wegen Diebstahls von e?n Paar Stiefeln vcrurtheilt ivorden war nnd bereits fünf Jahre seiner Strafe hinter sich hat. Koweba, Astvrs und Trat Club, die l esten I Cts. Cigarren. Kotbe, Wells L5 Bauer, alleinige Agenten. X7 Die hiesigen Agenten der meisten auswärtigen Brauereien haben gestern ihre $1000 Lizcns beim Eomptroller Woollcn unten Protest eingezahlt, mit Ausnahme der Anhauser Busch und MaMfan Praugcsellschast Agenturen, Dieselben ließen es vielmehr auf die Klage ankommen, und wurden, die Mlle zunächst gestern Nachmittag im Pottzeigericht vor Nichter pro tem. James Cropscy verhaudelt. Der Gerichtshof verurtheilte die Agenten wegen.-Nichtzahlung der Lizcns zu je $1 und Kosten. Eine Appellation gegen ".das Urtheil wurde sofort eingereicht und werden hie' Klagen nunmehr an das Supreme Gericht gehen. Der Zweck ist, die Ge sehmäßigkeit der städtischen Lizensverördnung' festznstellen. : Mechänics Isätiiiite. Xptice is hereby given, that the annual meeting, the . election of officers arid three trustees of the 'Gewerbe-Schulverein', . will take place january Sth, '92, at S oclock if JM.,- at 120 i-ast Maryland bt. K . r . , .

memoers are mvuea. r Wm. KoTHÄi Pres; t. Fred, Noelke Secj ; ' ' . . .. : ' ' i '' ' ' " v . i MiwV ilUl:.'' '

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