Indiana Tribüne, Volume 15, Number 101, Indianapolis, Marion County, 29 December 1891 — Page 1
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Jahrgang 15.
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Edltorielles. Wie schon gemeldet, ist in Californien eine Million Säcke Kartoffeln verfault, weil der Transport in Folge zu hoher Frachtraten sich nicht lohnte. Wir sind der Unmaßzevlichen Anficht, daß es weit richtiger wäre, von einer sozialen Unordnung, als von einer so-
jialen Ordnung zu sprechen. Edward Field ist wirklich von einer Commission für irrsinnig erklärt worden. DieComodie des 9!ichtessens wird er vielleicht noch ein paar Tage fortsehen, der Vater wird bald wieder gesund, er selber bald wieder geheilt sein, man wird ihn ruhig ziehen lassen, und aus den Anklagen gegen ihn wird nichts werden. So kommen große yzllunken frei, wenn sie nur viel Geld haben. Recht rührend lautet der Bericht über die Weihnachtsfeier im Weihen Hause. Der Präsident an der Spitze, hielt die ganze Familie tium Umzug durch daS Haus nach dem Bibliothekzimmer wo .der Weihnachtsbaum brannte und die beiden Enkel des Prasidenten : Benjamin und Mary McKee deutsche Gedichte deklamirten. Wir fürchten sehr, daß der Erfolg nicht der Absicht entsprechen wird. i 1 Die deutschen republikanischen Blätter gefallen sich noch immer darin, darüber zu jubilixen, daß der Vor siher des republikanischen National ausschusses, dazu gerathen hat, die Prohibitionsfrage fallen zu lassen. Es wird nichts nützen ; es ist zu spat öazu. Zu dieser Einsicht, hakte die re publikanifche Partei früher kommen müssen. Das Vertrauen zu ihr ist hin und ist schwerlich wieder zu erwecken. ' Eine von Wählern des 19. haunover'schen Wahlkreises in Bremerhaven abgehaltene öffentliche Versa mm lunz nahm eine Resolution an. in welcher die Erwartung ausgesprochen! wurde, daß Fürst Bismarck fein Mandat niederlege. Das Verlaugcn ist nicht mehr als gerecht, bemerkt hierzu der Vorwärts". Fehlt Bismarck der Muth, das übernommene Mandat auszuüben, so hat er es seinen Wäh lern zurückzugeben. -cDer Verfasser der Kabeldepeschcn für die Presse gefällt sich wieder darin, von dem Rückwärtsgehen der sozialdemokratischen Bewegung in Deutschland .zu reden, weil mehrere große Streiks verloren gingen. Abgesehen davon, daß. die letzten Wahlen das Go Mtheil zeigten, ist die Sache schon deshalb Unsinn, weil die deutschen 5ozialde:nokratett überhaupt keine Streiks arraugiren und den großen streik der Buchdrucker sogar ausdrücklich mißbilligten. Es liegt in diesen Mittheilunzen bloß die Absicht die Mißerfolge der Gewerkschaften den Sozialdemokraten aufzuladen. Die Handelsvcrträze zwischen Deutschland einerseits und Oesterreich und Italien anderseits sind vom Reichstage ratisizirt worden, ohne daß Vlsmarck auch nur ein Wörtchen dage gen sprach. Er hat bis jetzt seinen Sih im Reichstage nicht eingenommen, obwohl er seinerzeit mit Ostentation verkünden ließ, daß er im Reichstage erscheinen werde, wenn die Handelsver träge vorkommen, und gegen die Rattlzirunz derselben seine Stimme erheben werden. Diese Verträge bedeuten zum Mindesten ein starkes Abw:!chen von der durch Bismarck eingeführten agrarischen Zollpolitik, und die Junker und Großgrundbesiher hatten sicher auf die Hilfe Bismarcks in ihrer Opposition gerechnet, aber der gute Mann scheint nur noch den Muth zu haben, auS dem Hinterhalte hervor ZU schimpfen. Bismarck vermöchte wohl mit Vrutalltät zu herrschen, aber nicht mit Würde zu unterliegen. : i-iii'.' ' ilp tz W ' nacvn Inland. . Wktterauk sichten. Für Jndiana': . , ÄlarZ, ' fchSnli cm 11 ----- .r-. -., : ... geiler. . ;.-; --. -r:n:- ,.: - i - -!ijf " ' " : !:!lh!jl!.i::;,ü 't ' .:!!; ': ... . . ,!.;,; .-" , 1 ' Ch i ca g o, , 23. Dez. ,' Von ' San
Draht
chten
Franzlsky wird, gemeldet, , daß, dort int vjV; :;:::':i:i;:iSt:i:'j1
einem Hotel zwei Ausländer abstiegen welche sich in verdächtiger Weise be nahmen. Sie kauften viel Zeichnen
Material, begaben sich damit an den Hafen und zeichneten die Vebäude und die ganze Umgebung. Man verhaftete sie als Vogabunden wird aber diese Anklage schwerlich ausrecht erhalten können, da sie gut mit Geldmitteln vcr sehen sind. Man halt sie für chlleni sche Spione. Betrogene Arbeiter. W atertown, St. 28. Dezbr. Am Samstag Abend kamen Chas. Ren ner, Stephen Bives und Otto Keys mittellos hier an und ihren Schilderun gen gemäß sind sie wie so viele andere, von Eisenbahn - Bauunternehmern schmählich betrogen worden. Nenner, ein gebildeter Deutscher, sagte : Vor drei Monaten verließ ich New Jork, um an einer Eisenbahn bei Tupper's Lake zu arbeiten. Unsere Fahrt dahin wurde bezahlt nnd sollte uns cm nach sien Zahltag abgezogen werden. Man versprach uns $1.25 per Tag und gute Kost und Wohnung zu 50c per Tag. Als wir dort ankamen, fanden wir, daß der Laden. und die Kofthäuser den Kontraktoren gehörten. Letztere waren sehr primitiv und nur durch einen Kamin heizbar. Dieser hatte keinen Schornstein, so daß der Rauch bei ungünstigem Winde die Zimmer füllte und es dann nicht- auszuhalten war. Die Häuser waren so schlecht gebaut, daß wir NachtS mehrmals aufstehen mußten, um uns zu wärmen. Die Betten bestanden aus Streu mit eiuer wollene Decke. Der Zahltag war stets Sonntags. Am ersten wurde mir erklärt, ich schulde der Gesellschaft noch $2 und am nächsten wurden mir für Benutzung des Blechgeschirrs $10 berechnet, ebenso den 69 anderen Arbeitern. Nach Ende des dritten Monats wurde mir wieder erklärt, wir seien der Gesellschaft Geld schuldig, worauf wir zn arbeiten anshörten. Wenn wir nach New Jork kommen, werden wir versuchen, mit Hilfe der Gerichte zu unserem Gelde zu kommen. E a t a r i n o Garza's Bande. San Antonio, Tex., 23. Dez. Die revolutionären Umtriebe von Catarino Garza an der mepkanifch-ame-rikanischcn Grenze haben Dimensionen angenommen, welche eö den Regierungen beider Länder nöthig erscheinen lassen, energische Schritte zur Unterdrückung dieser Verletzungen der Neu-tralitäts-Gcsehe zu ergreifen. Gen. Stanley, der Kommandeur des Departements von Tezas, hat von Washittzton die Weisung erhalten, sein Möglichstes zu versuchen, um Garza's Bande gefangen zu nehmen und zur Verantwortung zu ziehen. Wie aus Meldungen aus verschiedeneN'Grenzorten hervorgeht, sind die Aufständigen mit der Gegend, in welcher sie zerstreut sind, auf das Beste vertraut und wissen sich daher den Verfolgn -gen von Seiten der Kundschafter und Truppen, sowie der Rangers leicht zu entziehen. 2n Meziko soll Garza übrigens mehr Anhänger haben, als man sich in Regierungskreisen zu ge stehen wagt. - , S ch n e e st n r m i m Nord w e ste n. St. Paul, 28. Dez. ' Depeschen auS verschiedenen Theilen des ötordwesten melden wieder starken Schneefall. Hier hat es heute von Mittag bis Abend geschneit. Gestern Abend ist der Schuh - macher Geo. Wrightman in Gary,. S. D., welcher betrunken war, im Schneestürm umgekommen. Als man seine Leiche fand, war dieselbe ihrer Wcrlhfachen beraubt. "' i '! " .; " Feuer. 'Liberty, Snd., 23. Dez. DaS neue Opernhaus gerieth' heute Abend während- der - Vorstellung in Brand und der Zuschauer bemächtigte sich eine furchtbare Panik, wobei mehrere Frauen und Kinder verletzt wurden. DaS Feuer wurde in' kurzer Zeit'gelöscht und hat nur geringen Schaden angerichtet. ' . '':. -:f ''y,-'M l . . . im I .,' .. . " ; : Ze rro ri ö mu Sin Alab a m a. Mobil e, 23. Dez. In Chactaw Connty ereignen sich schreckliche Vor gange. Die Bürger sind derartig auf gebracht, daß sie einen Vernichtung? krieg gegen die Simsiten begonnen ha-
ben. .Seit Weihnachten wurden noch
Office: No. 130
Indianapolis, Zndiana, Dieustag, den 2g. Dezember 8.
zwei derselben, John Sims und Mo? scly Sims, Bruder und Neffe von Bob Sims, gelyncht. Ein anderer seiner Brüder Namens Neal, welcher ihn-in ' - . . - , - ' 1 ' ::-i t I m e t. tr.. . . .. iit A 'I L'-Pl 1) taten prlngs rm orlgenuguir aus den Händen , des Deputy'SheriffS befreite, erklärt, er werdi den Tob seiner Brüder furchtbar rächen. Er hat 40 Mann um sich geschaart und droht, , das Dorf Womac Hill in Choctaw County einzuäschern und dem Erdboden gleich zu machen. Die Leichen von Bob Sims und der drel Brüder Savage wurden am Samstag abgeschnitten und über die Mauet des Friedhofes geworfen. Ausland. Deutsche Schildwachen. Berlin, 23. Dez. Die hiesige Presse verlangt mit Entrüstung eine Aenderung der Vorschriften,, welche Schildwachen gestatten, auf Bürger zu schießen. In der Oranienburger Straße fand gestern der fünfte Fall innerhalb drei Jahren statt, daß eine Schildwache aüf einen Bürger schoß. Doch ging diesmal glücklicher Weise der Schuß fehl. ,.,.,.,., , A n der Grippe gestorben. Berlin, SB. Dez. S!r Wm. Arthur White, britischer Botschafter in Konstantinopel, starb heute hier im Kaiserhof ander Grippe. Er reiste vor einigen Tagen von KonstaNtinopel über Sosia hierher nnd hatte dort eine Unterredung mit dem Ministerpräsidenken Slambulow in der Streitfrage zwischen Frankreich und Bulgarien, wobei er ihm im Auftrage Lord Salisbury's rieth, womöglich Frankreich's Forderungen betreffs der Ausweisung deö Zeitungskorrespondenten Ehadouine zu entsprechen. Er kam krank hier an und konnte seine Reise' nicht fortsetzen und .starb heute trotz aller Bemüh u ng en der A erzie. '-wi-ir'HIiliM;:!;;' Die Herzogin Jsabella von Genua, Schwägerin der Königin von Italien, ist an der Grippe erkrankt. Die Seuche tcitt in Florenz und Bergamo sehr verheerend auf. Hl i Ein D efizit. VI o in , 23. Dez. Die Absetzung de Mansignore Folchi als Kämmer ling des Papstes, sowie überhaupt ver schiedene Aenderungen in dem Be'am tenstznde des päpstlichen Haushaltes machen viel von sich reden. Die Unersuchnng der Finanzen hat ein Defizit von ungefähr 20 MillionenLire ergeben, und Monsignore Folchi war außer Stande irgend welche Aufklärungen zu geben. '"" ! D i e K o r r u p t i ö n in R u ßl ü N d. St. Petersburg, 28. Dez. Die Entdeckung von gefälschtem Mehl hier dürfte mehrere Leute in Ungele gcnheiten bringen. Die Sendung betrug 600.000 Pud (je 40 Pfd.) und wurde in Libau gekauft, um sowohl hier den Preis des Weizens herabzudrücken, wie auch den Notleidenden in Folge der Hungersnoth zu senden. Dasselbe war nach chemischer Ana lgfe derartig mit Kreide, Gyps, Schwer spath und anderen Beimischungen ge fälscht, daß es direkt gefährlich für Alle gewesen sein würde, welche dasselbe genossen hätten. Nowoe Wremja" hat.Proben dieses gefälschten Mehles ausgestellt und sagt in einem Artikel darüber, wenn derartige Betrügereien in der Hauptstadt möglich seien, so dürfen die entsehlichen Berichte über ähnliche Verbrechen in den Provin zen nicht, wie manche anzunehmen be-' reit feien, für übertrieben betrachtet werden. -' : '. ' 'M . ii ii i ,i ii Allerlei per Kabel. Anton Rubinstein hat die Offerte eine Konzert Tour durch Amerika zu machen, nicht angenommen. , " Prinz Christian von "SchleswigHolstein Sonderburg wurde auf der Jagd durch einen Schrotschuß ins Gesicht schwer verletzt. EinAuge mußte ihm ausgenommen werden.' , ,Die Influenza ist in, Mailand aufgetreten und verursacht viele To1 Die russische Polizei nimmt zur Zeit in Polen wieder viele Berhaftungen vor, weil sie angeblich , wieder einer Verschörung gegen den Kaiser auf der
Spurifl, 'f-A !, iii!;;, :; :!::.: ; '!:!' i, ' " h! ! '' - 11 ii":'iii!! "::;:.!: twi m$mik-
Ost Marhland Strafze,
Schiffsnachrichten. , Angekommen in : ? )! e w I o r k : Moravia" von Ham bu'rg, Auranla" von Liverpool, Ob dam" von Rotterdam und Thingvalla" von Kopenhagen. ' 7 VB oft o n : Ccphalonia" von Liver Philadelphia: Minnesota" von London. - - L o n d o n ; Dania" und Spain" von New Aork. G lasg o w : State of Nebraska" von New Bork. . A u t w e r p e n : Noordland" von NewHork. B o u l o g n e : Edam" von New JM-J ' H0rk.. Sturm Henderson. ,Die Prozessirerci zwischen. Herrman Sturm und Wm. Henderson ist in ein neues Stadium getreten. Henderson hat, nämlich eine Klage gegen Sturm eingereicht imd verlangt darin die KleimgkeU von $44,000. Von dieser Summe fallen ungefähr tz7,000'auf einfache Schuldforderungen aus geschäftlichen Transaktionen herrührend. $1,000 verlangt Henderson für Vorschüsse und Dienste, die er Sturm geleistet, damit derselbe seine Ansprüche gegen Mezico betreiben könne. Die Hauptforderung aber rührt von dieser mexikanischen Geschichte selber her.Für die. Unterstützung, welche Henderson Sturm zur Betreibung seiner Angelegenheit gewährte, sollte derselbe laut; Abmachung zehn Prozent von,.der Summe bekommen, welche Sturm über $40,000 hinaus erhalten würde. Stnrm behauptete im Ganzen $o2;000 erhalte zu haben. , Henderson dagegen i&c 1) st ü gtc i'e:. 5 if e ti t l i.$ t a 6.,! $259,000 erhalten habe,' daß er - ihm j'.'jfalsche Angaben gemacht, und daß Sturnt einen großen Theil des Geldi.S dazu verwandt habe, mexikanische : Be amte zu bestechen. Diese Behauptungen HendersonS wurden von Sturm bestritten', und Sturm reichte deswegen sogar eine Iniurienklage gegen Henderson ein, Henderson wiederholt jedoch jeht diese Behauptungen in seiner Klageschrift. Er fügt außerdem hinzu, daß Sturm die Konzession zum Bau einer Eisenbahn und ferner die Konzession zum Betrieb einer. Pstanzenfasern-Fabrlk in Alpan, Mex., erhalten habe, daß diese KonZessionen einen Werth von weit über $200,000 hätten, und daß er (Henderson) zu seiner Commission darauf berechtigt sei. Im Ganzen berechnet nun Henderson sein Guthaben auf $4 4,000. Wir haben so eine Idee, als ob weder diese Klage nach die . Injurienklage Sturms gegen Henderson je zur VerHandlung kommen würde. ßCT- Thomas Bodkin aus Marion wurde nach einem Verhör vor dem Bundeseommissär Van Buren unter Anklage gestellt, falsches Geld zum Zwecke deSAusgebens imBesitz zu haben. Er war wegenMißhandlung seinerFrau verhaftet worden und bei seiner Durchsuchung fanden sich mehrere falsche,HSchst plump nachgemachte Vierteldollarstücke vor.. Seine Bürgschaft wurde auf $200 festgesetzt. Ferner wurde Charles Height aus Johnsboro wegen Ausgebens von falschern Gelde verhaftet und gestern Abend hierhergebracht. , CjJ Am 1. Januar beginnt Mayor Sullivan seinen neuen Amtstermin. In Betreff der Aemter, deren Besehung demMayor obliegt, wird jedenfalls keine Veränderung stattsinden so. lange die Beamten dleö nicht selber wollen.' .Die dem Board of Public Works, dem Gesundheitsamt und dean Sicherheitsrath unterstellten Beamten werden dadurch nicht beeinflußt, 1 denn ihr Amtstermin dauert nach dem alten Charter bis Ende '92. , Dagegen dürften im Bureau, des stadtischen Ingenieurs einige Veranderungen vorgenommen werden. , Taschkn-Uhren, SLHaWUbreWKKAMÄ - ., Mi:-: .är;ii!i'.,i...ii:. .i. :.;ii;v-: 'i:-.;; sä. ;iv.W: : Netteste Schmucksachen, rüfc.. iriiii:::? j-i'".--;' ii1'1;;' r';l,'ii.;i:"!i,;i;:'t;;: ii;!!!!ii:'i!i,!iü;:i!;;!!i!i'i!;ii Gold und platirt, in- großer Auswahl. li.ijt; "'Ni; j.iiiii.' : - - i, ..." 2l( KW '''j;i:ii,i? 1 StÄrrSKll?8luuiatMH !jA"!AS m;fmW X k 34 Jackson Plack. , Union Station gegenüber'
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MWklWzckklWMÄ . : , w Sylvefter-Feier aml ... Donnerstag, ZZ. Dezember l$ Abends. ' " wder Arbeiter- Halle! r " knter Witirirkung deö Sozialistisch. Sängerbnndes. Gesellige Nnterhaltnnz und Tanz. Central Labor Union, Musikalische, literarische Mntorkattnng am Mittwoch, den 30. Dezember 1891. bends S UHr, ln der Tornlinson H a 1 1 e ! Eintritt 25c. Kinder irnto 12 Jahren 15c DerTrtrag tjl d?z bestimmt. Urhetterknuen z tjjuitcn. g-SJ l - tale XllireUple. wem- und Bier . Wirthschaft. 299 Ost Washington Straße. n w snirwTiT! ß?.., v. .ivMAiMMi4rVWHIUU rx . i : ,.rr i r r rrGute Weine, kühles Vier, feine Cigarren. aufmerksame Bedienung. Neue Wirthschaft. 47ö Ost Washington Strasze. Gute, frische Getränke, - AusmerZsame Bedienung. Um zahlreichen Zuspruch bittet ölirkt Leiter. Steinmaurer" Hauptquartter ?to. 76 Süd Delaware Straße. Gute Wirthschaft, Pool- nnd Billard-Tische. Guter Kunch Z jeden Vormittag und Nachmittag l Zu zahlreichem Besuch ladet eln U..l? 4 rm llAirnli niiuntj . Mozart Lalle ! John M. Königer. f - w DaZ größte, schönste nd älteste derartig Lokal in der Stadt. Die geräumige und chön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Private zur Abhaltung von Bällen, s Conzerten und Versammlungen nter Meraen Bedingungen zur Verfügung. , Zur Notiz! Ich ictge htermtt n, U iS taS Mttts Hotel nicht nbcrnelzme, weil dke Uicentöümer sich wel gern, dasselbe in genüeendcr Weise ler.urtchten. Die Wirthschaft t denr Haufe, führe ich jedoch ort. John V. Wsindol, Agent. Sudpst-ESe Washwgtön und New Jersetzstr Tafel Vier, SpecialBrew, Salvator, Budweiser, . , Pabst böhmisches Milwaukee Bier, Calisornlsche Weine, KelleyS Island Weine, Rhein, Wesel Weine, Verschiedene Sorten Seltzer Wasser. jacob metzger & o. T'ekedK K7. oUsaiiIli 13Doö .Importeur und Handler in fremden . und einheimischen Weinen nnd Liquoren. Alle Sorten und beste Qualität. ' ' ! 'i,. " ' ; ,. '' ,;' ii1, "' .. 35 Süd Delaware Straße.I Waaren werden ohue Exira,Berrchnung prompt in S HauS, gebracht. Neine Weine für Kranke, und Familiengebrauch eine j Spezialität. ; . Telepbon 1600. Theodore Stein, , ; "v: " .,.l'"f js -i K'r-Jt jf,, ' ' ! . , . chfolger von W. s. Anders. .ii:: -: . !'"" -C-!:- ' ' :t:'!"!5''1:5!'i',:'ik:' Abstrakte von Vesitztiteln und Grund. eigenthum werden in prompter , und
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