Indiana Tribüne, Volume 15, Number 99, Indianapolis, Marion County, 27 December 1891 — Page 8
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Hiesiges, r Indianapolis, 3nd., 27. Dezember '91. Civilgands-Reglster. CSte anzefüZrttn Skaseu sind die itt VaterS der der Mutter.) Geburten. H e i r a t h e n. Joseph Faucett mit Gertrude Darling. Pleasant Fester mit Rosa Gibson. Stanley Brown mit Elisabeth Seitz. Edwin Muzz mit Florence Green. D. I. Brooks mit Ella O'Brien. Todesfälle. Eliza Tarkingtsn, 72 Jahre, 26.Dez. 562 Nord Mississippi Straße. Anna Crouch, 70 Jahre, 26. Dez. 8 Dunkan Str. Philippine Porr, 66 Jahre, 25. Dez. 299 Oft Court Str. 2da Grinfteiner, 29 Jahre, 24. Dez. 87 Nord Noble Str. Adam Kirsch, 46 Jahre, 24. Dez. 72 Nord Alabama Str. Mary Sallager, 65 Jahre, 25. Dez. i 545 gleicher Ave. i Hlstorifche nnd biograpbifSe Daten. 27. Dezember 1571. starb der Astronom Joh. Kepler. Cast Providence, R.J.Wäh. rend ich in einer großen Ofenfabrik an, gestellt war, hatt ich häusig Gelegenheit die Heilkraft von St. Jakobs Oel be. Brandwunden zu erproben. Eeo. W. Horton. T Heute Nachmittag Geschäfts Versammlung des sozialistischen Sängerbundes. Mucho's Cigarrenladen besinde! sich in No. lös Oft Washington Str ZaS Urtheil der Hausfrauer. geht einstimmig dahin, daß H. SchmeItVi Bürsten die besten , sind. 423 Virginia Ave. &CT 2n dieser Woche sind 70 Ehen geschlossen und 43 Geburten und 44 Todesfälle angemeldet worden. Koweba, AstorS trat Seat Club, die besten 10 Cts (5igarzen. Kotbe, Wells Bauer, alleinige Agenten. fgj Fred. Benner, ein Arbeite im Güterschuppen der Big Four Bahn, hatte gestern Nachmittag einen Unfall. indem er siel und seinen Arm brach Kregelo's Ambulanz brachte ihn nach feiner W)hnunz, Ao. 371 Chestnut Straß r. Bertermanu Bros. Blu Wenbandluug, 3743 Mas sachuseltsAveuue (gegenübei r Feuer - Hauptquartier) ÄUerbaud Grünes, Pflanzen und Blumen. Das Erlanger Bier der Lieber' fchen Brauerer ist ein auögezeickneteS Getränk und man kann es in Flaschen Lurch Sakob Megger & Co. beziehen. Man lege sich davon für die Feiertagr tm, . Gestern fanden folgende Incorporationeu statt: Cquitable Building and Loan As sociation" von Huntington mit $100, 000 Aktienkapital; die Cooperative Building and Loan Association" von Seymour mit $500,000 BetriebSkapi tu UNS 0le Hin Brewery fco. von Jeffersonville mit $50,000 Kapital. Freisinnige Sonntagsschule und Turnschule des Soz. Turnvereins. Weib nacktslest und Cbrlstbaum: Besckeerung, Sonntag Nach: mittaa, den 27. Dezember, in derMannerchor Halle. Eintritt 10 CtS. für Erwachsene. Die schönsten WeihnachtSge schenke besiehend auS Uhren und Schmucksachen findet man bei H. C Schergens, kcke Alabama und Wash inzton Straße. Ein Mann, der 40 Jahre Medizin draktizirt hat, sollte Salz von Zucker unterscheiden können ; lest, vaS er sagt. Toledo. O., Jan. 10. 1887. Hrn. F. 3. Cheney & Co. Meine Herren l Ich in leit 40 Jahren meist in der allgemeinen ärztlichen Praris gewesen, und mochte sagen, daß in all meiner Praxis und Erfahrung ich nie ein Präparat gesehen habe, oaS ich nt soviel Vertrauen in Erfolg verschreiben konnte, alS H a l VI Katarrh Kur fabrizirt von Ihnen. Habe sie gar diele Male verschrieben, und ihre Wirkung ist wundervoll, und möchte zum Schluß sagen, daß ich noch einen Zzall von Katarrh zu sinken habe, den sie nicht kuriren würde, wenn man . sie den Anweisungen gemäß einnähme. In Wahrheit der Ihrige L. L. Gorsuch, M. D., Office 215 Summit Str. Wir wollen einhundert Dollars für jeden Fall von Katarrh geben, der nicht mit Ha l l'S Katarrh Kur geheilt werden kann Innerlich genommen! ? ft. 3. Ch e ney & C o., Eigenth., Toledo, , O. - v J ' 'WWM Serkust von Apothekern, 7öE.
;i. " Indianapolis ist krank, ohne Zweifel, die ganze Welt ist krank. Alles' klagt über die -Grippe, und wenn es nicht wirklich dMMpPe ist, dann ist's etwas anderes. ' Der Eine ist po.sitiv, krank, der Andere, negativ, der. Eine hat etwas, :dem Ändern fehlt etwas. Dieser hat den Husten, oder Kopfweh, oder Fieber oder Mattigkeit in den Glleöern, oem unsern zeylk es an Geld oder an Beschäftigung oder an Lebenslust. An Einem fehlt eS aber , . heutzutage Allen, dab ist an Glück und Zufriedenheit. Wie oft fällt mir die Geschichte vom Hemde !deS Glücklichen a ar";r f.e. 1 tln. 2er rranre onlg ues in I einem Lande nach einem Glücklichen suchen, dessen Hemd er habend wollte, denn eS war ihm gesagt worden, er' könne nur gesund werden, kenn . er daS Hemd eines. Glücklichen anziehe. ; und seine Diener suchten unter, den Reichen .und unter den Armen lange) ange vergeblich und alS es ihnen.end lich gelang, einen Glücklichen zu sinden, da hatte dieser kein Hemd. Ja, eö ist eigentlich wahr, wahrhaft glücklich, sorglos und zufrieden kann heutzutage nur der fein, der absolut gar nichts hat und nichts will, und lüder lich genug ist, sich nicht darum zu bekümmern, was der nächste Tag bringt, oder nicht bringt. Dieser Glückszustand ist freilich nicht nach Jedermanns .Geschmack und ich zesteh's, auch Nicht nach dem meinen, lber ich habe keinen Zweifel, es giebt Menschen, die dieseS Glück lieben , und nit keinem Millionär tauschen würden. Denn das Grundelement des GlückeS ist sie Abwesenheit der Sorge, nnd deö -)Ql6 ist eS bloß bei Lüderjahnen.und Bindern zu Hanse. - Dem "heutigen ,i,i!isirten Menschen tritt die Sorge ;n tausenderlei Gestalten gegenüber, iie schlimmste davon ist freilich "hit Lm's Brod. Weihnachten ist vorbei. Die Men schen sind wieder aus dem alljährlich -Viederkehrenden Gefühlsdusel sich ge jenseitig durch Geschenke zu beglücken heraus. Haben sie eS fertig gebracht.? Sei Kindern dielleicht. Sonst haben Essende seit Wochen' und Monaten zi: Sorge mit sich herumgeschleppt, zas nöthige Geld für Weihnachten zu sammenzusparen, und Viele werden noch lange die Sorge mit sich herumschleppen, wie sie den für Weihnachten angelegten Pump 'abzahlen können. Und giebt's auch Leute, denen dieS keine große Sorgen macht, so ist sie um so großer bei dem, den sie angepumpt haben. CS giebt keine reine Freude, kein reineS Glück auf Erden, so lange nicht Jedem sein Brod gesichert ist, lud so lange das Streben nach Erwerb Zweck an sich ist, der nie zur Geaüge erfüllt wird. Und daran ändern all sie schönen sentimentalen und rühren )ea WeihnachtSgedichtchen und . Weih aachtSerzählungen nichts, hinter denen ja doch meistens nichts Wahres steckt, und die fast stetS nur Ersindung'em psindsamer sentimentaler Seelen sind Weg jedoch mit den pessimistischen Gedanken, sie nühe nichts. Diese Loche geht das alte Jahr zu Ende und öaS neue fängt an. ' Wenn alle unsere Wünsche in Erfüllung gehen, giebt.eS im nächsten Jahre viele glückliche Menschen. Wer kann, der vergesse und trete daS neue Jahr mit der freudigsten Stimmung an, die ihm mög lich ist. Den heiteren Augenblick halte man fest, so lange man kann, und 2e der versuche, wenigstens einen Tag lang glücklich zu sein.' .- M M Daß das Wetter gerade die Tage vor Weihnachten so abscheulich war, hat gewiß diel Aerger und Verdruß hervorgerufen, daß . aber nun gerade am Tage nach Weihnachten daS Wetter eintreten muß, - daS von Rechtswegen ;wei oder drei Tage vor Weihnachten hatte sem sollen, -daS ist der reinst Hohn, und sieht gerade aus, alS ob Zemand damit hätte einen Possen spie len vollen. Ich meinerseits erklare hiermit auS verschiedenen Gründen feierlichst, daß ich nicht SchuM daran bin, und auf daS Wetter nicht den ge ringsten Einfluß habe! Ich gebe dies Erklärung ab, um ällenfallsigen Ver dächtigungen dorzubeugeu. Der Plauderer. FzcursionS-Raten auf der MononBabn. EzcursionS Tickets werden nach allen Punkten der Monon Bahn, einschlied lich Chicago sowie nach Plöben au mehren unserer anschließenden Bahnen zu rcduzirten Raten verkauft. Tickets gutig für die Abfahrt am 24.,' 25. und 31. Dezember 1891 und 1. Januar 1892 und für die Rückfahrt , bis zum und emschUeßllch 4. Januar 1392. Ticket OssiceS 2s Müh Illinois Otr. Unlstn Bahnhof und Massachusetts Ave. -?7VT ' Verlangt Mucho' vest Ha. vannACigarMW
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In Kerstcngö, Saloon an der Süd Jllinoitz Straße.hat sich gestern eine Tragödie abgespielt. . Ein Mann Na mens WmR: -Coy tritt als , Hauptzeuge gegen'Ed. Kerfting, den Sohn des Inhabers Ben.' Kersting, welcher zur Zeit der Katastrophe abwesend war, auf, und behauptet, daß der junge Kersting zusammen mit dem farbigen Aufwärter Wm. Kamsoner ihn im Loal selber um $10 beraubt, ferner, als er nach dem Hofe geben wollte, um eine Uhr und Kette erleichtert hätte. Ein Angestellter im Saloon NamenS Robert Taylor bestätigt diese Angaben! welche Ed. Kersting und Wm: Kam- I ouer als erfundene Lügin erklären. Während noch die Polizisten in den Saloon waren, um die Betheiligten der Santa Maria anzuvertrauen, kam ein Mann hinein, der schaudererrend auSsab. denn er warkurStbar verbauen und ein Auge war ihm fast herauSge- " i -1 i . ' scklaaen worden. Nebenbei war er auck nch k,ssal bezech, ..s w Sunnna yvuw ummHv. . . . rs? c... r I SUjlanoe, ie wiener oer erecyngkeit nabmen ihn mit sich auf die VoliiftflKmr. um ifim die AZlfe 'des'Vott. Ztiarzte, zu Theil werden zu lassen. ' " ," . , t - I Den beiden anderen Verhafteten Ed. Kersting und Wm. Ramfcuer, war eS naturlich eine höchst unangenehme Un ttThrr&una der 55e!ertae al in . Ä. " L, ..:.
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. m w-ft m ' m 7 m. . - . II . i - v . u . j ml m. i. . hoch bemessen-??ö0 daß -sie jeden falls bis Montag darin zu verweilen haben werden. Nicht weniger als acht Betrunkene sind gestern auf die Polizeistation ein geliefert worden; dieselben hatten meist 1fcM ÜAhM rt&wf Rfc f K HhX VKIt f I ww uw iMmäffen, aber Harry Williams, ein farbi ger Dreikäsehoch, hatte einen echten Brüllassen und machte einen Heidenlärm. Bert Taylor und Everett Stephen r. n-v w...- orxfs;.: TA LZTr; rO2 V worden, doch sind ihre Vergehen nicht aupergewotMlcyer mu Charles C05, ein Farbiger aus der! erk Strke. wurde in 'ali.ekder. Zwn. .:r r... Z K kS-Z . . ' 7 Ber,lanoslrasle wieocr e.nmaz verwirrt zu haben scheinen. Er war erst! vor Kurzem auS der Irrenanstalt, worin er fan ein Jabr aewesen. als unschädlich entlassen worden. WelbuacbtSgrusi. . Der Winter steht nun vor der Thür Und eS wird immer kälter, 1 Bald wird ein scharfer Schneewind wehn, Durch Straßen und durch Felder. Die Grippe geht durchs ganze Land Bringt Manchen in die Truhe . Willst sparen du die Doktorbill : Dann kauf dir gute Schuhe. Denn warme Schuhe find gesund ur klein' und große Kmder.' ür Manchen auch und auch für Frau'n, ur Männer auch nicht minder. Und Schuhe schön und Schuhe gut. Und schuhe aller Sorten, Und Schuh von Leder und. von Zeug, . - - J Und passend aller Orten. Und Schuhe groß und Schuhe klein. Und Schuhe jeder.Klasse Kriegst billig du bei George m i r o t t.
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Veue Klagen. Anna Lvnn hat gegen ihren Mann Adam Lynn die Ehescheidung bean 1 , rm g tt e f tragt. Der Mann soll sie grausam behandeln und ein gewohnheitsmäßig ger Trinker sein. Seit Ende' September d. 2s. leben sie bereits von . . . . 1 einander getrennt. Joseph Hartmann gegen die Straßenbahngesellschaft. Klage auf tzlv,- ' " ' ' ' ' . ' . 000 Ent chadigung. Er ist der Mann 1 v 1 w Nau Hrtmannwel .us Fort Wahne zur arztlichen Behandlung hierhergekommen und beirn. Absteigen von einer College Avenue'' Car' derartia überfabren wurde, daß ibr daS . , . Vein aogenommen weroen mupre uno ne oalo oarau an oen gotgen oer Verlekung starb. Stevban Moraan Smitb aeaen die !t. .Wahne Water Power Co. XI, f , m . v ; gcn eine Forderung von tz6,000 ein. Großes Welbnachtöfest deS Indianapolis Lieber kränz am Sonntag, den 27. D:eb,r. in dsr Mozart Hallel ZlÄ.,tt für SUöißl itglied 2g 5tS. s Vttfon. " ' 7" ' , ''. f vv an e. Die aktiven Mitglieder deö Sie derkranz : sind ersucht, sich heute Vormittag um 9 Uhr in der Mozart Hc lle nzusin : tßMM Sause Mucho's Best Havanna n t W : v : " Wim i ttl ,;!' : ; :; : i? ix;A?: st P .H!SÜ :: i!
TfMy be GsrichtSböfen. 3m Eircuitgericht wurde heute von Geschworenen , die . Beleidigungsklage von Sophie Sannuth gegen Karoline Pöhler dahin entschieden, daß derKlä gerin, welche tzl,000 Entschädigung beantragt hatte, N50 zugesprochen wurden Circuitrichter Brown hat heute einen wöchentlichen Urlaub angetreten und wird erst nächsten Sonnabend den Rich terstuhl in seinem Gerichtshöfe ein nehmen. Richter Harper vom Superiorgericht sprach heute zufolge eines Verdikts, daS die Geschworenen bereits im Monat Juni abgegeben hatten, der Anna I. Kerlin in ihrer Klage gegen die Na tional Accident Association Z3,200.S0 Entschadlgung zu. Dle 3. Serie des Avvance BauvereinS wird am 4. Januar 1892 eröffnet in Ro. 180 Ost McCartY Str. Antheile ffV' toöÄentli zu entrichten. -J 7 - - Dieser verein hat phämonalen Cr folg gehabt und die günstigen Aus sichten desselben machen es nöthig sollf.:x ... ...-sx-.:s..- 11. XWZ'ZT AH V V V , Mfc 3V HV Vh. V. Psäfflin. Ecke Delaware und McCarty Str. z C. Morbach, Ecke Delaware u. Mernll Straße ; John Bernhart, Schmidt's Brauerei: Elifford KBrawder, Rechtsanwälte, m Ost Washing. tw6e : W. Mdler. 180 Ost Mc T ' w m w Sex Liebeßroman Luete snapartes. Der vor Kurzem erfolgte Tod del tftrtiiifn fliirisln Äanavartk ruft die t0 antlsche Lebens- und LiebeSgeschichtt fMl 4 ff 2mm t(MAIIMA V MM lft
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sallS den Namen Lucien BonapaM , trug und der jüngste Bruder de- großen, Napoleon war. Prinz Lucten Bon' parte (der Vater) war zweimal verhei rathet: zuerst ml Catherme Boqer. einer kleinen Proven?alin, Tochter ei. neS GastwtrtheS. dte er m der schumm. fte Zeit der Schreckensherrschaft geehe. lit nan fl m JT5ei Kinder geschenkt, durch frühzetttgen To, verlor; und hieraus mit Ale?andrine d VteSSZMpS. verwttweie ouveriyon, die er entgegen dem formellen Willen I oti Kaisers zu seiner Gattt ge. mfl$t un0 mt d er seine Kmver. schaar auf die runde Ziffer von zehn er ganzte. . Die zweite Ehe deS Primen Lunen bildet eine der seltsamsten Episode aus der intimen Geschichte des ersten Kaiserreichs. Nach dem Staatsstreich vom 18. Brumaire hatte Napoleon die Ab' sicht, Lucien zu verheirathen; und er hatte für ibn Marie .Luise ausgewählt, dritte Tochter des König Karl I V. von Spanien, Wittwe Ludwigs I., KöigS von Stturien. Die oenkwur diae Unterredung, in. welcher der erste Eonsul seinem Bruver von dieser für ihn in Aussicht genommenen, geiß nicht üblen Parthie Mittheilung machte, ist im Wortlaut überliefert. Joseph, der ältere Bruder, derselbe, welcher König von Spanien werden sollte, wohnte dem Gespräche bei. Napoleon begann in kameradschaftlich'vertraulicher Weise, machte allerlei Witze und neckte die beiden Brüder mit ihren LiebeSabenteuern. AllmSlig ging er von dem scherzenden Tone ab und kam auf daS eigentliche Thema zu sprechen. Er habe Lucien kommen lassen, um ihm I A M M mh EL. A m mm i Im a ' m m ff mmm m m - eine Heirath vorzuschlagen; eine Königs tochter, nichts mehr und nichts weniger als die Königin von Etrurie ; Talley rand habe sie darüber ausgeholt: sie verlange gar nichts Besseres. .Aber meinte Lunen, etwas verle daß, wenn ich verhelrather werden soll Gewiß! Gewiß!.... Aber wenn Du erst die näheren Umstände kennen wirst, wirst Du keinen Augenblick mehr zögern. Und ohne sich von den zunächst schüchternen Einwendungen w.w..wm.. v Inders stören ,u lassen, fuhr der erste Consul 'fort: Die Antwort der Königin ch so schmeichelhaft, als erwarten durfte..... Sie hat gesagt UNS das sind tyre eigenen Worte - daß der Senator Lucien Boaparte einer der liebenswürdigsten Cavaliere ist, welche sie kennt, und daß f . t M ' -Lt. .-i . . ff Ne sur ryn ou tevoaslelienrn 1 c-v...... c . & an.i w ff. 1 zz wird ja sehen." meint Bruder Joseph, der sich in diese gefahrliche Ge schuhte nicht einlassen will. Und die Unterredung nimmt ihren weitere Ber laut. Napoleon veneyr aus i emem uIöRtf zweien vertheidigt sich aus Lei beSkraften und holt alle Einwände he I v,r die sich nur irgend finden lassen : end lich, in seine letzte Verschanzung zurück aedränat. rust er verzweifelt m. .Aber sie ist häßlich. Ihre Königin !'' .Ah bah erwiedert Napoleon, .unsere legitim Frauen brauchen nicht schön zu sein, dazu sind unsere Maitres je da!" Der unglückselige Lucien stieß nnmehr in seiner Herzensangst ein Wort von epischer Großartigkeit hervor: vu recht wohl, vag ich ZSS. :rr v'? ' . iifi .Ulm i erkv., w ; :: W f,HMf , Vkt jähzornige Dictator in Hitze und schickte Lucien heim, dem er ihm drei Tage Bedenkzeit gab. Das war also ein Heirethsbesehl, und zwar ein höchst ssrraeZer. Aber Lucien nah sich nicht die Mühe zu gehorebeu, und er hatte das2? eines eutLezeichnetm Önisd : n rI t.-?ziu r:?:mu Ssrüb.
ltng deS JatzreS 180 hatte er'anf einem Feste die Bekanntschaft von Ma rie Alexandrine de BleschampS gemacht. Wittwe deS kurz zuvor in San Domin.' go verstorbenen Banquiers Jonberthou. Sie war zweiundzwanzig Jahre alt, außerordentlich schön und er hatte sie dnmlich geheirather. Ein Brief, der Napoleon verrätherisch in die Hände gespielt wurde, verrieth diesem daS große Geheimniß. Eines NachtZ, als Lucien friedlich schlief, weckte man ihn auf und kündigte ihm einen nächtlichen Besuch an. ES ar Murat. der in großer Uniform ankam und eine Bot jchaZt deS Herrn und Meisters zu über bringen hatte. Murat erzählte, was vorgefallen war. Am Abend fand großeS Concert statt. Während eines DuoS zwischen Waldhorn und Harfe war der verrätbettsche Brief dem ersten Coniul zugesteckt worden. Kaum hatte dieser die ersten Zeilen gelesen, als er auf sprang und mit einer vor Wuth heise ren Stimme befahl, daß die Musik auf hören und die Zuhörerschaft sich entfer. neu solle. Während er seine Gäste verabschiedete, rief er ein über das an dere Mal auS: .Glauben Sie, daß er seine Vektel wirklich geheiralhet hat?!Hierauf stieg er in sein Arbeitszimmer hinauf. , begann mehrere . Briefe zu schreiben, die er wilder zerriß, und entschloß sich am Ende dazu, Murat zu schicken. Lucien hörte all' da! äußerst kühl mit an. AIS Murat geendet hatte, sagteer: .Antworte meinem Bruder, daß ich untröstlich bin. wenn ihm meine Heirath nicht paßt, daß sie aber mir paßt und daß ich dabei bleibe. Am nächsten Morgen neuer Botschafter. Diesmal war eS CambacereS. Lucien machte sich über ihn lustig. ' Und nicht nur über ihn, sondern auch über seinen furchtbaren Bruder machte er sich lustig, mdem er. um ihn in Wuth zu bringen, seine schöne Frau absichtlich überall zur Lchau stellte, auf den Bällen, in den Theatern, und selbst bei mem großen Volksfeste, o die Pariser, ihm eine Ovation bereiteten. Der erste Conful befand sich in einem Zustand unsagbaren Zornes.
Bedrohliche Symptome vergifteten .77 JiZ Z7V " üoi oa sie ein gefähr. liches Spiel spielten. Eine finstere Zeit brach an, m welcher der Tod des Herzogs von Enghien das schrecklichste Ereignis bildete. Als Lucien davon erfahren, sagte er zu seiner Frau: Er hat Blut geleckt, machen wir uns aus L Jm . Jm oem slauoel- una u reinen ao. Wie ginge nach Italien. Eines Tages traf in Rom ein Brief von Talleyrand em, welcher die Beomgunge des KarserS formulirte: Da Sie Ihre Frau lieben, wird er Ihnen nothgesrungener Weise gestatten, sie als Manresse zu beKalten, natürlich mit dem Vorbehalt, daß Sie die nöthige Reserve und De. cenz beobachten." Für Talleyrand, den ehemaligen Bi. fchof. war das etwas stark. Lucien antwortete: Mein Herr! Ich achte in Ihnen den Minister des Kaisers, aber unsere Seelen verstehen sich nicht!" I Jahre 1307, als Napoleon gerade ein neues Europa machte und dazu K niqe brauchte, dachte er an Lucien. El 1 nach Italien und hatte mit seine Bruder eme Zuiammenruntt ta Man tua. Er bot dem unverbesserliche Verliebten an, was er wollte: Neave ostt Spanien, je nach Wahl. AuZ Alercn)rine de BleSchampS würde man. wenn sie erst einmal verstoßen sei, eim Herzogin von Parma machen. Lucien dachte eine Secunde na. Hierau sprach er: Sire, lassen Sie sich sagen daß selbst Ihr schönes Königreich Frankreich mich nicht in Versuchung fübren würde." Diesmal kannte der Zorn Napoleons keine Grenzen mehr. Litciea wurde auS Rom verbannt und bald darauf aus dem ganzen französi schen Kaiserreiche. Er starb . im Jahre 1810 in stauen. Seme Wittwe über lebte ihn um 15 Jahre. Man bat von ibr gejagt, daß sie die einzige Macht in Europa gevesen, dte von Napoleon me mals b?siezt worden ser. Berlana t tn Mädchen für allaemetae Haus arbeit. ö?Z Weii ew LorkStrant." vd Zu verkaufen oder' zu vertausche. theilwetse oder ganz : 30 Acker an der Churcki man' Pike, IZ Meilen südlich vom deur,chen Waisenhaus Hau 4 zjimmer. arone Scheuer, gurc Land. Wird auch für 3 Fahre vermtethet. Ferner 1l4 Lcker an Süd Meridi, Straße, vier Meilen rou der Stadt, Hau 'nd Scheuer, viele Odttbäume. Iva Äcker Jarm, i Wellen nördlich von Crown v'ii. Wirtbscbafr,Lcke SanderS und Sbelbu Strake der einzige Platz in der Stadt..der sich so gut be ZehndoUar'BillS ansteckt. an oer omittwt eint uiaatrcn mit G. A. Wiirgler. Ost Washwgto Str sv?u t$;nciAi :yes 0PTI1 N FITTED w sHStWWJ riFic?i Leserin ! ,U"5W : Wenn Sie einen schönen modernen für den Herbst oder Winter brauchen, so spre ryen ie vor vn L IM Eot & Co. 33 & 35 Süd Illinois Str. Sie werden finden, dak unser LuSvab arotz und unsere Preise außerordentlich mäßÜg Uno.- - . . Holz- und Schiefer-Gesimse - :: . (Mantels.) ' : 1 , 0 "2 Gate City STONE FILTERS (WafsnbeyAter.) A ,, --k lZisschrünke und Eiskisten In fiTS&ter uahl und u den MSlstften Preise 9tt - ::4.;. -fr- - MMIMMA
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Dr. StedmanS Derbessnung für i obere und untere Gebiffe. Patentirt 19. Mai 1891. 'ßixi ist wohl bekannt, daß eS für viele Leute unkslich i untere Gebiffe zu tragen. Die Patent'Feder hat das Probln gelöst. In den scbwikriastm Fällen können die Gebisse so macht werden, da6 sie ohne die geringste Unbequemlichknt' tzebraucht werden können. Diejenigen, welche Trubel mit täntt luden Zähnen habe, sollen in der Stewa Dental So. vor sprechen. v Dr. F. S. CARLTOK. Masas. Zimmer No. 40 und 41, Vance Block.
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