Indiana Tribüne, Volume 15, Number 99, Indianapolis, Marion County, 27 December 1891 — Page 4
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Osßce : 120 Ost Maryland Strahe. Indianapolis, 2nd., 27. Dezember '91. Qtu moderner CagllSstrS. Ein Moskauer BeriSterststtee deß .Standard- beschäftigt sich eingehend mit den Erlebnissen und Abenteuern emeZ russischen Cagliostro, deS auch in Tkätschland bekannten und gegenwärtig in einem Moskauer Gefänznib wohlbe wahtten InduftrierrtterS Sasin. Er var aU junger Mann Fähnrich in einem St Petersburger Garderegiment und vergeudete als solcher 'im Vlaufe vemger Jadre das von seinem Vater ererbte gewaltige Vermöge, nahezn eine Million Pfund Sterling. Wegen unehrenhaften Benehmen? in einer Geldanzelegenheit gezwungen, den Dienst zu quittiren, begann er daraus seine abenteuerliche Laufbahn. In Rußland wurde ihm der Boden zu heiz und er beglückte der Reihe nach Berlin, London und Paris mit seiner Gegenwart. Im Auftrage einer an küchigen französischen Finanzfirma b gab er sich dann im Jahre 1637 von hariS nach Bulgarien, m er sich einzelnen Vergünstigten als Prinz des HeuZeZ Bourdon entdeckte, der als Graf von Toulouse.Lotreque unerkannt zu bleiben wünsche. In Rustschuk ging ihm ein in den schmeichelhaftesten Ausdrücken abgefaßtes Schreiben deS Regenten. Herrn Stambuloff, zu, iu welchem die ser ihm den damals durch die Abdankung deS Fürsten Alexander von Bat. tenberz freigewordenen bulgarischen Thron anbot. Der Regent setzte ihm auseinander, daß er als Franzose und Abkömmling deS Königlichen Hauses der Bourbsnm der geeignete Mann für Bulgarien wäre, d'.n russischen Umttieben entgeaenzutreten. Nach eintägiger Ueber ttgung kam Savin zu der Ueberzeugung, daß er entschiede hum Throne berufen sei. Er verständtgte den Regenten, das er bereit wäre, die Krone anzuneh' men, Von dem Staatsrath und Herrn Stambuloff noch auf emem Ersgen Ab fchiedsbankett gefeiert, begab sich Savin dann mit den wärmsten Empfeblungen des Regenten nach Conftantinovel, um bier die Zeit bis zu seiner Wahl für veren Erfolg sich Herr Stambuloff w bürgte, zu verbringen. In der türki schen Hauptstadt war er bald ständiger Tast aus der ftanzögscheu Bolichäfr. Dem Sultan wurde er in feierlicher Audienz vorgestellt. Dann war , ez aber mit deiner Herrlichkeit zu Ende. Die in Vera erscheinenden Blätter brachten allerhand geheimnißvolle An veutunge über seme Vergangendeit, und als sei früherer Moskauer Bar bier ihn hier traf und erkannte, war fein Schicksal besiegelt. Er wurde festgenommen und unverzüglich nach Ruß' land beordert, ohne daß er vorher die Gelegenheit hatte, dem russischen Bot ichafter die vielen Vortheile auZeinan derzusetzen, welche eS für Rußlanvbaben würde, wenn er als französischer Prinz Herrscher von Bulgarien würde. Später wieder in Freiheit gesetzt, kam er nach Berlin, wo er bald mit den Gefetzm in Widerspruch gerieth und eine längere Eesängnißstrafe zu verbüßen hatte. Die Verhandlung gegen ihn wird vor dem Moskauer Communalge, richt unter Ausschluß der Oeffeuilichkeit geführt, da ihr Verlauf wahrscheinlich politische Enthüllungen liefern und zahlreiche Beamte bloßstellen wird. Der Haustyrann. Emerich verdient unter allen derzeit m Leben befindlichen Haustyrannen tu nen Ehrenplatz an herorragendster Stelle. Nach der Meinung feiner um verehelichten Freunde besitzt er nichtSde? stoweniZer die beste Anlage, sich zu ei nem demüthigen Pantoffelhelden auSzu bilden. So sind nun einmal diese lebigen Manner; ihre mit HnmenS sogenannten .Rosenketten" gefesielten Eeschlechtsgenoffen können eS in der Unterdrückung deZ zarten Geschlechtes zur Virtuosität gebracht haben uns sie werden das doch noch immer ein unverantwortliches .Siemsnolthum" nennen. Wenn feine Freunde ihn wegen seiner, nach der Anschauung dieser Barbaren viel zu weit gehenden Unterwürfigkeit gegenüber den in Wunschform geäußerten Befehlen feines hübschen, jungen Weib chens aufziehen wollten, so entschuldkgtk er sich stets damit, daß er mit seiner Ver, tha erst sechs Monate vcrheirathet sei und daß es deßhalb doch nicht angehe, be: jeder Gelegenheit den Despoten hervor: zukehren. Der Heuchler! Er gebcrdete sich vor der Augenselt immerdar so, .als ob er der zierlichen Fußbekleidung seiner Gat ün die größte .Ehrfurcht und Anbetung 'weiße',' ' und ' so, erlangte er bei ' allen Freundinnen seiner Frau bald das um verdiente Renommee' eines prächtigen EhemanneS. Und man weiß ja, da Hausfreundinnen einen Ehemann nur dann prächtig" finden, wenn er die von der rktzcnden jüngen HauSsfaXMkH, verhängten P rü fungen mit der Sanfte m3ii&G,ldJ nem seh r schmerzh a ften U eöel , bch a stet ge: wezcnen loo oer ergeyen wu Mit der allen Männern angeborenen Verschlagenheit wußte er also feine, gut: . mkthkge, sanste bescheiden Dertha 5 bei nah' in den l Ruf deS AantipPenthumS W bringen, während erf Ehrentitel t eines M,HskkäoischerH Unter
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7.".,, ichenoe espot ver auswrann ! 's , r z"t . x v?. n.'.' j Mllich, u?aZ , wußten , die Leute von - KMBm:: " -i ... M, . '"uW IMI- !fcfe i t. sm Dielen, int m) der intimrtm äus ttchknt zwischen den beiden Gatten aus: 'gefochtmen Fehden, ' m denen er imme, leine Wurde als Herr und Gebieter glanc -..n.s. t n .t. zu waywi um ie von einer an rauiaintni lrclienoen uni seine Autorität zu betonen j fc l w - iit ffn snfrtritrtf lil ftftnnnt Ja wohl ; das brachte er zuwege, ob. wohl er erst ein halbes Jahr verheiratet war; und nach Außen hin spielte er des sanftmüthkgen Weiberknecht. - ..ti' im - . vso ie vjtaunzx. ... Die Wiener Damen haben im heurigei. rühzahr eine Hutmode einqeführt, d! in eine? ochsenrnchm Stadt eine Unmög' lichkeit wäre, und die das schreiendste, die Augen geradezu infultirende Knallroth allein verwendet, can rann )iq allerdings etumS Geschmackvolleres den, ken, als einen hochrothen Hut mit rothen Federn, rothen Blumen und rothen Van dem, aber es wäre doch unl'illiz.'vou einem schwachen Weibe zu fordern," daß es sich der allatwaltigen Mode entgegen, stelle, der sich' ja selbst jenes Geschlecht, das sich auf seine Stärke brüstet, so viel zugute thut, zuweilen widerstandslos un, terwlrZt. Was konnte Frau Werth Andere! thun, als sich der herrschenden Mode am zubequemen Z Als elegante Dame hattt . rr t aa;j.. i?X . t oas vityi nem, cic iicj i1 fort einen ziNnoberrothen Senfationshul tmt t . um ocn iacreril mcorigen 'preis ou fünfundznzanzig Gulden bringen zu las sen. Als krave Ftau wollte sie ihrem geliebten Emerich eine freudige Ueberra: chung bereiten und als der Herr Gemahl zum Speisen erschien, hatte seine klein, Frau das seltsame Produkt der Mai chan&e de tnodes auf dem Köpfchen.' Er war sichtlich überrascht, seboa nkchl freudig. Er benahm sich vielmehr so, wie sich ungefähr ein Truthahn m de, gleichen Situation benommen hätte. Er wurde ebenso rot!), wie der Hut, und er klärte dann mit einer Strenge und Festig seit, als ob er nicht erst sechs Monat oerheirathet wäre, fondern bereits die goldene Hochzeit gefeiert hätte, daß tx seiner Frau niemals die Erlaubniß er, theilen werde, mit diesem Erzeugniß einer augenscheinlich irrsinnige Schneiderin aus die Gasse zu treten. Flau Bertha besitzt leider nicht du Gabe der Beredsamkeit ein Mangel, den man bekanntlich bei sehr vielen Da men vorfinden kann und so beschränkte siejich darauf, die gebieterische Rede ihres Gatten mit einem Thränenplatzregen zu widern. ES ist kaum glaublich, daß sich Eme, rich, der Tyrann, von solchen Gegen gründen nicht überzeugen ließ. .Soll ich denn ie ein Aschenbrödel erleidet sem?" klagte die Schmerzge eugke. Emerich drehte sich eine Cigarette uni bemerkte, daß er fabelhaften Hunan vave erne Aeußerung, vle rn diesem Momente unbedingt sehr tactlotz war. .Nun gut, du willst eS, du befiehlst eS! Ich werde also das reizende Hüt: chttt.... .Welches ungefähr den Umfang einet Wasserschasfs besitzt...." Jch werde dieleS reizende Hütches nicht tragen, aber ich schwöre dir. ..." .Schwöre nicht, mein Herzchen! Du willst mir jedenfalls drohen, von nun an täglich die Suppe zu versalzen.... .O, wie verkennst du mein edles Herz, Emerich. Sieh, du verweigerst mir an demselben Tage eine kleine, unschuldig, Freude, an dem ich dir eine so sprechen den Beweis meiner Liebe und Hingebung zu liefe: im Begriffe stehe." .Einen LlebeSbemeiS?- fragte Eme; rich, etwas unsicher,' .solltest du etwz die Absicht haben, auf den Aufenthalt in dem kostspieligen Marienöad zu ver, zichten?" .8, mehr, viel mehr als daS l" Und in schwärmerischem Tone, als habe sie ihm damit das Lebe gerettet, fuhr sie fort: .Ich habe heute zum erstenmale ßanz allein nun ratbe einmal I . Enterich sah gar nicht ie der KSnlg OdipuS aus. .Ich habe heute f2r mein liebeS Männ, chen Alles selber gekocht!" .Ah!" .Ein Ehemann, der über den Umfanz seiner bei de? Trauuna übernommenen Pflichten im Klaren ist, hätte diese ,Ah l" entschieden etwas enthusiastischer aüSzerusea, er Stte Freude geheuchelt über das Wagnig, das seine Fra nur aus Auneigun z ihm unternommen, Emerich geberdete sich ber nahezu so, als fasse er diese sogenannten .LlebeS beweis" als einen Act offener Feindselig keit auf, mit dem -sich die rachsüchtig Bertha für dm verweigerten hochrothen Hut Revanche verschaffen wollte. Mit einer wahren Leidensmiene gab er ihr den Arm 'um sie in den Speisesalon zu füh ten, aber als das spöttisch lächelnde Stuß benmZdchcn die Suppe auftrug, da hatte er die Fassung, welche einen Mann auch in den kritischesten Momenten nicht erlassen soll, bereits wieder gewonnen. .Und kein Wott der Anerkennung sin best du für mich,, Emerich ?" fragte Vers tha, als er sich eben tollkühn anschickte, den ersten Löffel Suppe -zu verschlucken.! .Aber Herzchen, wie kann ich denn ein Urtheil abgeben, bevor ich versucht habe!", mtgegnete Emerich, der froh war, die Kostprobe noch ein wenig hinausschiebe zu können. , - --- J- ! .Meine Aufmerksamkeit scheint - die keines Lobes werth'" fuhr sie fort, mit der unverkennbaren Absicht, zu schmollen. .Ist eS dir gleichgiltig. ob dein Essen von fremden Leuten oder von. den Handen Seiner Frau zubereitet ist?" Emerich warf einen schmerzlichen VliZ auf5den chgmpfendmS ftklarte hierauf im zärtlichsten Tone : , PMbn1ügeFW!!atzierech dich, mich einer solchen gewissenlosen An, schauüng Zu zeihen W du siehst doch, wie sehr ich entzückt bin, wie ich mich sehne, 'julessenv?:'' K Er :l f gta-dpf irf tD'iei;;et ?oll Supp ,auZHeN)Telle?ÄMAberi!'g?,! statte mir, zu sagen, daß ich deine Aus, ka ssun g do ch t in wenig u sentimental
i r&tzmt unumschränkter Willkür Herr.' . "i" ". ''',.
vanrvarer, wenn ich dir ein solches LpZk bringe!" schluchzte .Bertha auf. "VM Aber. mein Herz." beruhigte sie de? ' . - i fassungslose Emerich, der wie alle Männer, die erst ein Kalbes Jahr verhei rathet sind, vor den Frauentbranen eme heillose Angst besaß, .ich seh eS ja,' ein. eS ist ein großes Opfer, wenn du dich an den Herd stellst. . . .aber ich bringe ja ebenfalls eines, indem ich. . ..daS heißt, ich wäre auch bereit, eines dafür zu dringen...." Da er aber mit Worten die Trostlose nicht besänftigen konnte, so ergriff er ihr Kopfchen mit beiden Händen und bedeckte J 1 : oas lyranenuoeriiromle vsciici u Nüssen. .Das ist meine Anerkennung bist du nun zufrieden?" Sie lächelte dankbar u ihm empor. schlang dann die rundenArme um seinen c v i i . i tt. t zl.ti als uns noieic in ircm sanf; one: .Ich weiß es ?a. Emerich. nur die Schale ist bei dir eine rauhe: dein Herz . . t c yangl aver voy an mlr unv rann.m keiye .berechtigte Forderung abschlagen. Nicht 'wahr, du mein gestrenger Hau? tvrann, du siehst jetzt ein, wiesehr duae stern im Unrecht warst, als du mir vie tt m C .., t- !fT scyone graue voue, oit zu einem v eiui gen Preise zu haben war, nicht kaufen wolltest? UebngenS, Emerich,' habe' ich sie vor einer Stunde noch in der Auslage gesehen, und nachdem du dich jetzt also eines Besseren besonnen hast. Und um ihm jede, Möglichkeit zu einer even tuell ungünstigen Erledigung dieser Hn elegenheit zu benehmen, erschloß sie ihm den Mund mit Küssen. - Was konnte Emerich, der Mann mit der rauben Schale, sonst machen, als ihr den entzprechenden Credit eröffnen? .Und nun, liebes Männchen, will ich dich nicht länger abhalten, dick an den von diesen kleinen Händen zubereitete Leckerbissen zu delectiren!" ! .In Gottes.. Namen!" . dachte .sich Emerich, welcher dem nun'bevorstehenden Genusse ungefähr in derselben Stim mung entgegenzttterte, wie Einer, der sich, mehrere Stockzähne ziehen lassen muß. t .Aber du hättest mich doch lieber o der meiner wartenden .... Freude ver ständigen sollen, mein Herzchen; ich würde dann nicht so opulent gefrühstückt habe .... schade, mein Appetit ist sehr gering." Und er verschluckte einen Lsssek Suppe und noch einen, wobei er es, da ihn Bertha aufmerksam beobachtete, für sein Sufaabe hielt, seinem Antlitz den Aus sruck überndifcher Seligkeit zu geben - ,ber dann legte er den Löffel energisch weg: .Ich sagte dir'S jrf kein Appetit," klagte er mtt matter Stimme. .Schmeckt eS dir vielleicht nicht?" frug die sanfte Bertha, mit einer Miene, aus der deutlich zu entnehmen war, daß sie sofort im Stande wäre, die Schleuse ltufjuziehen, welche die Thranenfluthe nähsam zurückhielten. ' Emerich verwahrte sich feierlich gen ! . Insinuation. eS könne auf Erd etwas Wohlschmeckendere gebe als dies i 'l -. Suppe. ' .Aber dann iß davon, du hast sa kaum die Lippen genetzt!" mench trocknete sich rathloS die Stirne.... Du hast ja auch noch gar nichts davon genommen !.... " .Ich will dir den Grund angeben theures Männchen;" bemerkte Bertha liebevoll, .weil es ein erster Versuch war, habe ich nur sehr wenig davon au bereitet es. wird gerade genug sein für dich, und da dir die Suppe so schmeckt, so würde ich es nicht über'S Herz bringen auch nur einen Löffel davon , selber z essen ; du sollst sie allein haben!", 4 .O, das wäre unqualisieirbarerEgoiS mus von mir," stöhnte Emerich, .wenn ich dieses neue Opfer von dir annehme würde!" Der Kampf zwischen den beiden Gat ten, von denen einer den anderen a Selbstlosigkeit und Edelmuth übertreffen wollte, wogte noch lange unentschieden hin und her, .bis sich endlich Bertha be reit erklärte, mitzuessen. Sie erblaßte, als sie den ersten Löffel voll von der kostlichen Brühe verschluckt hatte. -; .Emerich, eS kommt mir vor...." sagte sie mit vibrirende? Stimme. .Allerdings," -bestätigte dieser, .es scheint dir ein kleines unbedeutendes Nalheur passirt zu sein, du' hast die Zuppe wahrscheinlich Nicht gesalzen fon oern gezuckert!"' ' .Nein. daS ist nicht geschehen, da weiß ich bestimmt l" rief Bertha ganz er regt. - . ; . ! .Aber Essig hast du gewiß dazu gege ben...." - A . , - , I' mEs ist möglich, daß ich mich vergrif, fen habe, aber, Emerich daßvu ss gra fam sein kannst, mir daS.oorznwerfm ... .du liebst mich nicht mehr!" Weiß der liebe Himmel,' sher hie Frauen daS viele Thränenwasse? nehmend Emerich zog ' sie zärtlich an sich und ersuchte, sie damit zu trösten, daß er ihr eingestanb, er hatte die ISupve selbst nicht besser gemacht; er schwor bei seineu Ahnen, daß er um ihr zu beweisen wie sehr er eine gezuckerte und mit Essig versetzte Suppe liebe den och Vorhang Jenen Rest auf der Stelle eonsumiren wolle. ' Alles umsonst, sie wollte sich nicht be. ruhigen und schluchzte tapfer fort, li sie den Schlucken bekam. DaS nach ' der tigen häuslichen Scenen übliche .Lächeln unter Thränen" erschien erst dann aus ihrem Gesichtchen als er das letzte ver zweifeltste Mittel versucht als er ihr einen rothen Hut mit rothen Bändern, rothen Federn und rothen Blumen ver sprechen hatte : :';r: " '; . -: O, Mama," sagte Bertha' melancho lisch zu ihrer Mutter, , als sie sich dieser! zum erstenmale in dem Sensationshute ieigtc, du irrst, wenn du Emerich für oas liebe, geduldige Lämmche hältst; er benimmt sich nur vor Fremde wie ei Pantoffelheld, aber wenn mir allein sind, da kehri er den Herrscher hervor. Wär de st d u es für mö glich halten,' da ß er mir keinen Frühjahrshur kaufen wollte ? Ich müßte mir die paar G ulden von meinem WirthschaftSgeldeIabsparenW indem ich selber kochte u mir diesen Hut kau, feÄSÄ 1 ii ll.l'.::"
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