Indiana Tribüne, Volume 15, Number 98, Indianapolis, Marion County, 26 December 1891 — Page 1
Jahrgang 15.
Office : No. 13 Ost Maryland Straße. ö!o. 08 "4 S Wi :! i HWWi Indianapolis, Indiana, Samstag, den 26. Dezember 1891
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Ediwrielles. Australieu ist keine Republik, es gehört zur Monarchie ENgland. In Australien haben hie Arbeiter auch schon langst die reine SswerkfchastSbe
wegung aufgegebe. Sie sind zu dc? Einsicht gelangt, daß eine selbstftändige politische Bewegung absolut zur Besserung des LooseS der Arbeiter nöthig ist, und zahlreiche Arbeitervertreter sitzen jetzt in den gesehgebenden Körperschaften sämmtlicher Kolonleen. Die Folge davon ist, daß die Lage der Arbeiter in Auftrslien besser ist, als die der Arbeiter irgend eines anderen Landes. In den Jahrbüchern für Rational Oekonomie veröffentlicht Dr. Stefan Bauer einen Aufsah über die Lage der Arbeiter in Australien dem wir fol gende Punkte entnehmen: In Melbourne ist in 60 Gewerben bereits der achtstündige Arbeitstag eingeführt. I Neu-Mdwales erfreut sich fast die Hälfte der Gewerbe eZ AchtstundentageS. In den Kohlen-, Zinnund Goldberwerken, sowie in den städtischen Betrieben von Sydney herrscht sogar 4lstundiZL Arbeitszeit in der Woche. Auch in Sudaustralien herrscht der Achtstundentag. Die Arbeiter sind in Australien eine politische Macht, mit welcher gerechnet werden muß. Die staatliche (Zesetgebung hat indeß eine ganze große Reihe vonFragen besArbeiterschutzeS geregelt. An der Spitze steht auch hier die Colonie Victoria, hier und in Reufüd malss sind die Arbeitervertreter ein wichtiger Faktor in den Parlamenten, in Neufüdwales besitze sie seit Juli 1891 die Mehrheit, Die Schmuhkonkurrenz, .wie sie' die zügellose AusöeMung der grauen, jugendlichen Personen und Kinder auf die Lebenshaltung der Arbeiter ausübt, wurde zum Angrlfföpuult g?selZch?r Refönnen genommen. AuÄ gegkn das Schwitz system ging mau energisch vor. Die australische Ärbeiterfchuh - Geschgebung erstreckt sich nicht bloß auf Fabriken und Arbektsräume, fondern auch auf Verkaufsläden, in welchen Waaren zum Detallverkaus fettgebalten werden. Die Arbeitszeit der Frauen und noch nicht INjährigen Personen ist auf 43 Stunden in der Woche beschränkt, nach fünf Stunden hat eine 1j ftündige MühlzeitZpaufe einzutreten. Für gesundheitsschädliche VetrieLe giebt es eine Reihe sorgfältiger Arbei-ter-SchuhbestimWANAett. ' Die Gewerbe - Inspektoren sind mit Vollmachten versehen, die sie befähigen, im Interesse der Arbeiter haarscharf einzutreten. Die Aerzte, die SanitätSdie Achulinspektoren muffen sie. unterstuhen. Für die ftädtifchm Omnibusse und Pferdebahnen in Viktoria, ebenso ttoJfrUnMte der gesetzliche Achtjwndenlag emgefuhrt. 1 liche Sperrstunde für Kaufläden ist 7 Uhr Abends. 2n allen Colonien hat dank der Verkürzung der Arbeitszeit, dank den gestiegencn Löhnen und der höheren Le benshaltung der Arbeiter die Trunksucht abgenommen. Unsere Trunksuchtsgeseh Fabrikanten mögen sich diese amtlich beglaubigte Töatsachehinter die Ohren schreiben. Bauer schreibt : Es unterliegt sei nem Zweifel, daß die ganze Entwickelunz der Erwerbvverhaltnisse des australischen Arbeiters auch auf feinen Charakter von tiefgehendem Einflüsse gewesen ist. Alle Beobachter betonen seine von der Arbeitsunrast des englischen und amerikanischen Arbeiters so abweichende Lust und Fähigkeit, zu genießen. Er besucht Museen, Theater und Bibliotheken, die er als sein Na tionaleigentham betrachtet. Er schätzt die Muße wie die Arbeit, und in diesein südlichen, Klima erinnern sein Kunstsinn wie seine Leidenschaft für körperliche Uebungen an die 9ebens freudigkelt deS italienischen und altgriechischen Volkes. , Es steht ferner fcst, daß die hohen Lohne und die kurze 'Arbeitszeit die Produktion Australiens keineswegs schädigen. ,,Die Unternehmer kommen sehr gut damit zurecht. ,,Daß die Fort schritte , des Maschinenwesens dadurch beschleunigt werden, ist freilich klar; die, Einführung des anierikanischen Gußftahlpfluges und der Wolsebey'schen Schaaf-Scheermaschine, sind Be weise hierfür. , Aber der Normalarbeitstag verhütet, daß die Arbeiter
verkommen, er gibt ihnen Spannkraft und Widerstandsfähigkeit, er macht sie sähig, die großen sozialen Kämpfe zu führen. . - . .
Drahtnachrichten Inland. W e t t e r a u s f i ch t e n. Für Jndiana : Kälteres trübes Wetter, mit leichtem Schneefall, klarer am Abend und Sonntag Morgen. " . V.. ' .' '" 1 "' Mißlungener Aus st a n h: Serie Haute, Ind. 24.. Dezbr. Die Konvention der Kohlengraber beschloß heute, den Ausstand für beendet zu erklären und die Arbeit sofort wieder aufzunehmen. Die Grubenbesitzer werden ihnen die slten Preise, 70 für bituminöse und 75 für Blockkohlen zahlen. Der Ausstand zur Erlangung höherer Löhne hat nahezu zwei Monate gedauert. " "i - Deutschland und die Welt, a u s st e l l u n g. Chicago, 25. Dez. Der deutsche Reichs AusstelZungskommssär Wermuth schreibt, daß fast der ganze Deutschland zugetheilte Äußstellungs räum bereits vergriffen ist, woraus sich ergiebt, ein wie allgemeines Jnteessse die deutsche Fabrikanten an der Ausstellung nehmen. Deutschland könnte ganz gut noch mehr Raum gebrauchen, wenn derselbe zu erlangen wäre. -- , , , ,,,, i , -.lim Naturgas - Explosion. Pittsburg, Pa., 25. Dez. DaZ dreistöckige Wohnhaus von M. F. Pritchard, 2313 Smqllma Str., wurde heute durch eine Raturgas-Ez plosion in Atome zersprengt. Herr Pritchard, dessen Frau, drei Kinder, ein Negerjunge und ein DienImßKchen wurden unter den Trümmern begraben. Alle waren fchVer.sbkriHtl lebeflDefMich ', verlehi - - .Das -Gas war durch einen Bruch in der Leitung im Keller ausgeströmt. Herr Pritchard, der etwaö holen wollte, strich im Keller ein Zündhölzchen an, und die VWloßon erfolgte. - Sonderbare Klage. New Asrk, 25. Dez. W. Z. Laidlaw, der bei dem Attentat auf Russell Gage schwer verlebe Vlerk desselben, beabsichtigt eine ntfchädiguugSklage für $100,000 gegen Sage einzubringen. Er behauptet nämlich Sage habe die Gefahr gekannt, und habe ihn, den Clerk, zu feinem Schutze vor sich hingehalten. . " E i f e n b s h n - U n f ä l l s. Isnkers, N.J., 2S. Dez. Auf der Hudson Niver Bahn stießen gestern zwei Güterzüge im Tunnel bei Sing Sina lufammen und hit fca&urrfi her Verkehrsstörung vemr. faftte" einen weiteren Zusammennob Zusammenstoß zwischen dem Expreßzug nach St. Louis und einem Sonderzug nach Niagara Falls bei Hastings. Die Lokomotive des ersteren Zugeö fuhr in den zweiten hinein, und mehrere Schlafwagen warden ineinandergeschoben, wobei mehrere Menschen umkamen und viele der leht wurden. Als die Lokomotive in den Hinteren Schlafwagen deS zweiten Zuges drang, platzte der Dampfkessel und viele der Passagiere unter den Trümmern wurden zu Tode gebrüht. Die Scene auf der Unfallsstatte war unbeschreiblich. Die Zugbediensteten liefen zuerst kopflos hin und her, ohne sich um die Todten und Verletcn zu kümmern. , Im Ganzen kamen sieben Menschen um, nämlich : A. M. Knight, Kondukteur des Schlafwagens z A. M. Baldwin, New Jork, Thomas W. Tollcy, Boston, und vier ' andere, , die noch nicht idei;!lsi)nt worden sind ; acht Passagiere wurden schwer einige sogar tödtlich verleht. A u s Freude gestorben.,,, Mt. Carmel, PC 23. De;br. Edward DaviS, welcher sich seit Iahren um eine Pension als Veteran deö Krieges mit Me;iko beworben hatte. erhielt heute die Nachricht, daß dieselbe gewährt' worden fei. Aus , Freude darüber' ist er plöhlich gestorben. ' 'j Die Vortheile d e r S e e p o st. N e 8 e r k , U. Dez. Im Haupt. Postamt trafen heute vom" Bremer Dampfer Havel" 463 Säcke Postsachen und vom Dampfer Maieftie" von
Die Vortheile der Secpost auf den Bremer und Hamburgern Dampfern, auf denen die Hoststucke unterwegs, soriir! Werk den, zeigte'. sich heute im heften' Lichte. Dii .Briefe Von 'der Havel" .Zwaren alle nach ihren Bestimmungsorten for tirt und konnten in Folge dessen "noch mit den Morgenzügen derfandiwerden, während die von der Majestic" behufs Sortirung liegen bleiben mußten und daher zwölf Stunden später versandt wurden. lj , Der Verschwör ng a n geklag t. '-;r . 4.1 C hieag o, 25. Dez., Die Jrand Äüry hat heute gegen Ä. Eldertin, Thos.' Nelson und Robert Lindholy, Beamte her Seemanns Union, Ankla gen wegen Verschwörung erhoben Sie sollen nicht zur Union gehörige, öeutc verhindert haben, sich auf Schiffen zu billigeren als von der Union dorge fchriebenen Löhnen, zu v'erdlngen. ,, f i. lim . .. . W , ! . , ' Ausland. Die Hungersnoth in land. Än London, 25. Dez. Äriese aus Motzkau melden, als die Gouverneure der von HungerSnoth heimgesuchten Provinzen dem. Central - Unterstüzi ungSausschuß höchst traurige Beruhte über die Zustande in jenen. Kouvernements unterbreiteten, derselbe sie "nicht an den Zaren gelangen lassen" wollte, sondern aus ihrer Milderung bestand, ehe dieö geschehen dürfe Als. daher die Souverneure' vom Zaren empfangen wurden, sagten sie ihm, die Zustänoe in ihren Gouvernements seien befried! ', gend und besserten sich. 'In den Hun-' gersnoth Distrikten trifft jetzt' Weizen ein und die Bevölkerung -'faßt, wieder frischewMüt.h7 ' -i- -HsZ H9H Die deutsche Land bevS !? i ' f - " - - ' '! '. ., , ;.""' . :ä" "i'i '"' tW$? Berlin, 4. Dez Äle es beißt, bestimmt die Vorlage zur Regulirun.? deS Umzuges der Landbevölkerung in die Stähle, daß Leute, welche ihren Heimathort verlassen wollen, die Fahigkeit nachweisen müssen, in ihrem neuen Wohnort ein Haus erwerben zu können. Wenn sie dies in einer bestimmten Zeit . nicht vermögen, werden sie zurückgesandt werde und wenn sie arbeitsunfähig sind, muß ihnen die Heimathbehörde ein Haus stellen. Um dies zu ermöglichen soll zeder Arbeiter einen geringen Theil seines Lohnes zu dem Fonds beitragen. - t - ' !!.Y,IHM Stufsische Soldaten als " Rau b mörder. S t. .P e ter 5 b u r g, Lö. Dezente ber. Nachdem in der Kaserne der Garöetruppen die Weiche, eines. ermordeten und beraubten Mannes gefunden worden war, wurde eine eingehende Untersuchung angestellt und man fand in einem Graben neben dem Ezerzierlah mehrere nackteLeichen. Die weitere Untersuchung ergab, daß mehrere Soldaten deS Regiments Paw lowsky und der kaiserlichen Garde eine Reihe von Raubmorden verübt haben. 1. !" ' ; " SchiffSnachrichten. Angekommen in : New Jork: WaeSland von Antwerpen ' , fCT Homer Shake, welcher einen Drug Störe" in No. 125 Oliver Avenue" hält, ist von den Großge schworenen wegen Verkaufs von Eigarretten an Minderjährige in Anklagezustand verseht worden. ,', : ';0- Die Progreß 'Kapelle wird morgen Nachmittag in der Tomlinson Halle wieder eines ihrer beliebten Kon zcrte geben. ! DerEintrittsprcis' wurde für die Gallerie auf 20 Ets.7 für dag Parterre auf 10 Cts. herabgeseht ' jC? Die Beleuchtungökosten der Stadt pro 1891 , belaufen sich insgesammt auf $59,536, wovon auf , Gsslicht $40,865, auf elektrisches Licht $12,203 und auf andere Laternen !MgM'HNMÄMWMZ X Ein Straßenbahnwagen entgleiste . am Weihnachtymorgen in der Clissord Aveitue und ' die !,Passagiere waren, um den Wagen wieder aus's Celeise zu bringen, genöthigt, einen Pfad durch den fußtiefen Schmuh jener Straße nach dem Seitenwege zu fttfteri.
ueenölown iini Vaccc ein.
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Der Farbige Charles Taylor wird von William H. Peacvck, No. 412 Clissord Avenue wohnhaft, beschuldigt, ihm ein Pony gestohlen zu haben. Die Polizei ist hinter dem Burschen her. AI- Herr Franz Mummenhoss wurde von feinen Angestellten gestern Morgen als er in fein Geschäft kam, auf angenehme Weise überrascht. Sein Vormann überreichte ihm mit einer passenden Ansprache im Namen der Angestellten sein gut ausgeführtes ei-
geneS Conterfei in schönem Nahmen. Ein Mann Namens Henry Srefcher war unvorsichtig genug, einen elektrischen Wagen der College Avenue Linie gerade vor dem Dennison House an der verkehrten Seite zu besteigen. ES dauerte gar nicht lange, so gerieth er mit einem der Leitungspfosten in C'ollision, wurde auf's Straßenpflaster geworfen und verletzte sich derartig, daß er per Ambulanz ins städtische Hospital gebracht werden mußte. 03 Die Sihung deö Polizeige. richts siel gestern, keineswegs aus, nur nahm Advokat J. M. Cropsey an stelle des Nichters Buskirk den Nich. terstuhl ein. Die vorßtführten Armensünder, ein' halbes Duhend etwa, sahen sichln ihrerHognung auf die Mildthätigkeit deS Richters getäuscht und mußten sämmtlich ' den Weg ins ArbeitSh'aus antreten. Ihre Vergehen bestanden lediglich in Trunkenheit und Vsgabundiren. $2 Der sechzehnjährige Sohn des Herrn M. V.Avery von No. 306 Nord Pine Straße, hatte am Donnerstag Abend nichts Besszres zu thun, als sich vollzutrinken und verlor, während e? in angetrunkenem Zustande war, scin Uhr., Sein Vater ist natürlich sehr entrüstet über den Schankwirth,' welcher dem jungen .Herrn .Getränke verkaufe hat und, will ihn zur Rechenschaft zie heu, vorausgesetzt, , daß er ' ihn Yv? stndig machen kann ; ob er aber dem Herrn Sohn eine gehörige Dosis Medizin aus einein gewissen Theile seines Körpers zür Vermeidung , von Rückfällen' verabreicht hat, darüber schweigt des Sängers Höflichkeit. ' 1,h:j3Xr BieMiK Wuth et'Ptzl. mehr, als je in den Mmern von Indianapolis z wenn die Krankheit so weiter m sich greift, wie sie seit einigen Wochen auftritt, dann wird man bald diejeni gen aufzählen müssen, welche sie nicht haben. Nicht weniger als 19 Feuer-: wehrleute Haben aus dieser Ursache auf die Kranlenlisie gefetzt werden müssen. Gestern hat die Krankheit ein schweres Opfer gefordert, indem Frau Backam von der Orchard Straße an der Grippe gestorben ist. Ihr Mann John Backam ! starb kurz zuvor an derselben Krankheit' und zwei wettere Mitglieder der Familie liegen noch, schwer krank harnieder. 0 Die Klage des Herrn Herrm. Murm gegen H. Henderson macht, nur langsame' Fortschritte. Zur Zeit hat Richter Brown noch nicht über den An trag entschieden Sturm zur Stellung von Bürgschaft für die Gcrichtökostcn zu zwingen, da derselbe nicht Bewohner des Staates Ändianas fei. Stuxm be hauptet, daß er Indianapolis als seinen Wohnsih nicht aufgegeben habe, sondern seineFamilie aus Gesundheitsrücksichten nach Denver gebracht habe. Er hat verschiedene Dokumente eingereicht durch welche er beweisen will, daß er stets dahin zielende Erklärungen gemacht habe. - fCj Am Donnerstag versuchte ei junger Mann, die' vierjährige Stiestachter, Agnes des' Fleischers 'David Wechsler', , (Zät.Aet Tennessce' und Sech st en Straße wohnhaft, zu entführeni Er begegnete dem Kinde in seinem Phaelon, als dasselbe zu seinem Großvater, , Herrn : Wilhelm Schäfer, nach der Dritten Straße gehen wollte, und überredete es zu ihm, in den Wagen , zu' steigen, was das Kind auch that. Der siebenjährige, Bruder des Mädchens bemerkte es , aber, lief dem schnell. ' davoneilenden ' Wagen zwei SquareS ,, weit nach .und , hing sich schließlich an, den Zügel des Pferdes, dasselbe so zum Stehen bringend. Der Entführer, durch die Aufmerksamkeit der Passanten und den Knaben , in die Enge getrieben, setzte schnell daö Kind ab und jagte weiter. , Sein Name oder seine Motive sind nicht bekannt. mm. Jjsnht ararA t ourlilW in es trwk, r.uidlr nJ liouurnbir, fcy tbrn et Aber , t-Qucf er cM,n4 l tbur rn tocaUtFt,i)mrr ib7 Uw. Ans oa 1 ib. ork. trr tu Imta. jtout ipur rnaaMDO, mt all jont Um s tfc work Tbi i uUK'y arm UA.mA brtaf woodvtftU ,,, lo wtj rotkaf. brftasen t aarataf ttvm ttt t III I wk bb4 rawtU, W ftiroink rtrTüitojr. ff suut . K tUk.. Te u pktjront mat tmih. jyuflk. i. ai tuen fr tisui as Ul ajEMTl! vtaftarat aao taw aafcmatlcs liUi: iw, wi ea nirnub roi u Cfi S tmvv lad hat. TmA l 'iKr V UUa, tÜUJU AJJIU
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