Indiana Tribüne, Volume 15, Number 95, Indianapolis, Marion County, 22 December 1891 — Page 2
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Osßce : 130 Ost Maryland Strafe. Indianapolis, 2nd., 22. Dezember '91. Ter ?ZelkowstottePark. Ter gewaltize Nationalpark am Fel lowstone Flusse befindet sich in eine ' seltsamen Znstande der Rechtlosigkeit. Weder Bundes" noch Staats czesetze ha f Im dort Giliigkeit. Eine Verbrecher. " bände, die es sich in den Kopf setzt, die ", prächtigen Holzbestände niederzubren v neu, das Wild abzuschießen, die Anlagen zu vernilbtsn, könnte dafür nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Die Ha allerieabtSeiluna unter Cavitän Anderfon, welche die Parkpolizci ausübt! hatte zwar daS Recht, die Strolche fein säuberlich aus dem Barke berauszufüh . - "
m reit.; Tas wäre aber aucy Alles, ya, sie könnte es sogar denselben Unholden ',. nicht vernehren, sofsrt wieder zurück; IßmmtXL inb iaren condalischen Oelüftw ' weiter zu sröhnen. Ein eclatantes Bei. W'sviel für diese gzrsdezn empörenden ,! .'Zustände ereignete sick vor kaum Iah. resfrist. Eine Räuberbande plünderte i binnen der Gren;en des Parkes eint , Postkutsche und de Insassen völlig '"aus. Die Verbreche, .-rden dingfest i gemacbt und vor dem Bundesgericht von
Montana procesilrt. Bei einem Haar wren sie der Gerechtigkeit entschlüpft, Schon wachte der Richter überhaupt im Punkte seiner örtlichen Zuständig. seit e!n seh? bedenkliches Gesicht, und der BundesanwIlt konnte sich nicht an derS aus der Anäre ziehen, als indem . . ! - n er das .Suloia--BelennkNiy oer An eklagten auf einfachen Diebstahl accep mir, obgleich hier zweifellos ein brutalerstraßenraub der schlimmstenArt vor -Iz. So konnte wenigstens der Schein . der Gerechtigkeit gerettet und die Anze klagten einer, wenn auch viel zn milden, Strafe überantwortet werden. Es wäre deshalb an der Zeit, wenn der 52. Con fir?8 diese empfindliche Lücke in der Ge setzebunz unverzüglich ausfüllte, umso wehr, als die etwa 10,000 Benito, . welche jäbrlich aus den Park kommen völlig' schutzlos sind. K Uebrigens ist durch einen Gesedakt !v?m 3. März 1891 der Park im Osten ünoSuden bedeutend arrsndirt warden. z ,und zwar ist das neu binzuzekommene Stück so groß, wie der bzlbe Staat , Connecticut. Ter Wild'tand hat sich $hi erfreulicher Weife vermehrt. V So gibt es wehr, als 400 Stück Büffel, d. b. mebr. als in sämmtlichen D übrigen Gehietstheilen der Ver. Staa ? ten zusammen genommen, gegen 2.),00.) k Stück Wapitibl? schs (vulgo Elche qt genannt), lmzählige Mufflons ( Berg, schase), Rothwlld und Antiloven. Ueber Mangel an Bären. Vielfraßen. Wölfen. Luchsen,- Mardern, Dachsen. Stachelschweinen und Biedern kann man jsich , nicht, ..beklagen, und sorgt durch t Fallenstellen dafür, daß sich ihre Ver mehrung in mäßizen Grenzen bält. ITie gefangenen Exemplare werden Wrattz an Thiergärten abgegeben. Die Wasserlaufe des Parks sind reichlich mit ' Forellen besetzt, von denen ein Halbdutzend v?rschi!d?ner Arten vor 1 kommen. Walöbrände b'.öen im ver gangenen Jabr keinen rennenswerthen s Schaden angerichtet, da es durch sorg fältige Bewachung stets gelang. auS brechendes Feuer. bereits im Keim zu ersticken. DaS neu hinzugekommen? Gebiet reiht sich deul älteren Park an ,,NaturschSnheikea würdig zur Seile. REine bequeme Verbindung lädt sich gleicht vom' Oberen GeyserBassin und Mm Jackson Lake herstellen. isannte Best-Bill. Zo ge. Mannt nach ihrem Verfasser, Senator Best, hat zwar aus sührlich auf Äe Schädigungen durch Wilddiebstahl und Forst:rev?l Bezug genommen und strenge Strafen dafür, festgesetzt, doch ist es im. . mer noch 'nicht gelungen, dieselbe im !'Hause zu passiren. obwohl sie vom Senat bereits wiederholt seit acht Iah ren günstig einberichtet wurde. . Un, glücklicherweise hat man der Bill näm lich einen Sattel- aufgesetzt, bestehend in einem Legerecht für die Mon tane Mineral Railway Co.- zur "Anlage einer Babn quer durch den ZZark. Natürlich ist daS der reine Mohn auf die feierlich garan. . tirte Unzerletzlichkeit deS Parks, und mit Recht, bemerkt de? Secretär des Innern. Jba die Gewährung dieses Freibriefs an die Euenbahn gleichbö' deutend sei mit der Dsreliction der bt tretenden Gegend als Fgrstschonung , und , Wildpark. Man wird die Er. kaltung des schönen Stückchens Natur , i:m so eifriger wünschen, wenn man be Zbenktdatz, dort die Quellen einiger un- ' serer großen Flüsse entspringen. Todesstrafe für Spione. i;;;i,i:;Dfr nunmehr bekannt gewordene Wortlaut des neuen französischen Spionenzesetzes, über welches zwischen der Regierung und dem Kammerausschuß eine Einigung derbeigefübrt worden.ist, übeitrifft alle auch die höchst gespannten Erwartungen, denn nicht nur die eigent liche Spionage,, sondern alles, was.damit auch, nur entfernt in Beziehung steht wird m t der Todesstrafe bedroht, UId! eZ dürfte kein Reich auf der Erde gebe, das auch nur annähernd so :: ttrengDEtrafoorschnfte, besitzt. .-"Die beiden Todesartikel lauten : flgiSÖ? Soldat, oder Angestellte der Land oder Seemacht, jeder Beamte, Agent oder irgendwie staatlich Besckäf' tizte, jederDesitzer von geheim zu hal- : : enden ßNachrichteA'die für die Ber kheivigugLeS,LMesoder für die , äußere ßSicherheitz veS Staates , von Jntereffe sind, welche sich auf Machen schaften mit einer oser mehreren Personen einläßtdie auf Spionage auZge Hz, werden mit dem Tode Lestraft. si.itoMKÄÄ
ounz. unter Gedraucy eines fällten Namens oder unter Vorgeben eine?
falschen Eigenschaft unter VerHeim lichunz seiner Eigenschaft, seines Berufs oder seiner Nationalität in eine i Festung, einen Kriegs hazen, ein- der schanztes Lazer ode irgend ein Ver theivigungsiverk, ein Kriegsschiff oder ein Eradttisement der Kriegs oder Marineoerwaltung eindringt und dort zum Zwecke der Spionage ?!achrichten hinterzieht odet empfangt, die für die Vertheidigung des Landes oder die Siliere Sicherheit des Staates van Interesse sind, wird mit dem Tode bt straft. Diese so ziemlich aÜ:S umfassenden und alles mit dem Tode bedrohenden Artikel hätten viel einfacher so gefaßt werden können: Wer sich der Spio nage schuldig macht, w;rd mit dem Tove bestraft." Mildernde Umstände gibt e5 nicht, und wenn einige nach folgende Artikel auch von Freiheitsstrafe sprechen, so ist der Zweck kaum recht ersichllich, da man die in ihnen bezeichneten Straflhatea ebenso gut m den beiden ersten Artikeln erkennen kann. Vom riegeschauplah in China Im Pariser Seminar der katholischen Z?!iMonen ist bis jetzt noch keine Nach' richt über den Ausbruch von Uuruhen c ?c . nr v : r " .-:.. i. aus oem von laien 3.iionarcn or. ten Gebiet eingetroffen. Die Missionen befinden sich in den drei Provinzen der Mandschurei: LeaoTunz. von den Engländern Phm.King genannt. Hei Lunz-Kia und Ghirin, welch: nach den ckinesischen Angaben zwölf Millionen. nach den Schätzungen der Missionare zwanzig Millionen Einwohner zahlen. Dort leben der französische Viich)f Mgr. Guillon, 27 Missionare und 13 Nonnen. Die Mission ist in 25 Bezirke getheilt, -von denen zeder eme Kapelle, die Wohnung der Missionare ;id ra Schule besitzt, in deren Umgebung m Ganzen 15,010 zu Katbolicismus be kehrte Mandschuren wohnen. Die kürzlich auS China zurückgekommenen Missionare. glauben nickt, da den Un ..t ? . sltt..f .i:rx . ruqen in oer ongviei religiöse Ursachen zu Grunde liegen s:e glauben eher an Rauderunterne münzen im Grogen, Sie hoffen, daß die Bewegung pch nicht über die Mandscburei verbreiten werde, denn die Mandschuren seien der aus ihrem Stamme bervzrzegangenen kaiserlichen Familie sehr ergeben, während die Mongolen stets widermilliz die chinesi. sche Herrschaft ertragen hätten. Bor ungefähr 'dreißig Jahren habe bereits eine äbnliche Beweg mg stattgefunden, die jedoch von den kaiserlichen Truppen unterdrückt wurde, sobald dir Empörer im Süden, in der Mandschurei, ange kommen waren. Nach den Angaben der Missionare hat der General Tsuoo er ist von tartarischer Abkunft , der in Mukson (Provinz Leao-Tung) befehligr, 10,0. 0 Mann nach europäischer Schule ausgebildete und bemaffnete Trupven, mit welchen er die Empörer au'halten wird, bis idm der Vice-König vonLetscheli, GeneralL!Hung.Tschanz, zu Hälfe kommt, der über 40.000 Mann verfügt. Die Stadt Leao-Jany. deren Einnahme dnrch die Empörer gemeldet würde, liegt nur zwölf Stunden van Mutdon entfernt. Sie hat 60,000 Einwohner. Wie BlSmarck sich tröstet. Den Dresdener Nachrichten-, welche zu den bismarckrreuen Blättern gehö ren. entnehmen wir übic die Vorgänze in Friedrichsruhe, wo der Abgeordnete für Geestemünde fern von Madrid-, b. h. den Verhandlungen des Deutschen Reichstages, im Schmslllvinke! weilt, folgendes amüsante Intermezzo: ES klingt wie echr Bismarckscher Humor, dag am Tage, wa Herr v. Ca privi im Äeichstage seine groöe Rede über bie europäische Laze hielt, in FriedrichSruhe eine musikalische Svlree stattfand. Während der neue Kanzler den Nutzen der russischen Ka'.setreise nachwies, sang am Heerdfeuer in Friede richsruh Etelka Gerster dem Altreichskanzler zu: Q, wie ich mir gefalle in meiner stillen Läadlichkeit-, und als Herr von Caprivi nun gar von dem Segen des Helgoländer Abkommens redete, da löine mitten im Sachsenwalde das Schubert'sche Lied: Ein Fischer Mit der Ruthe Wohl an' dem Ufer stand Und sah's mit kaltem Blute, Wie sich da? Fischlein wand." Als aber ein Böte erschien mit dem Tele gramm der Kanzlerrede, da schmetterte Etelka hinaus : Du hast mir gewiß einen Gruß zu sagen, Eine Gruß von meinem Schatz." Und wiederum klingt es wie eine, Ironie, daß cm Montag Fürst Bismarck nicht in Berlin weilte, sondern sich an der Wahl eines Kreis tagsabgeordneteu in Ratzeburg be theiligte. . , , Daß Fürst BiZmarck sich mit einem' mal so eifrig mit Lauenburger Angele genheittn beschäftigt, scheint ein Berveis dafür zu sein, daß er sich des ihn! von Wilhelm II. verliehenen Titels eines Herzogs von Lauenburg urplötzlir erinnerte. Diphtherie und moöerne Im - provements. In New York hat die Diphtherie dieser Tage ein sashionableS Haut fast ausge mordet. , In No. 5 West 1. Straße wohnt Herr Wm. Trumbull mit seiner aus Frau und drei erwachsenen Kmdern besteh. moen Familie. Das HauS war auf fünf Jahre gemietbet und die Fa milie hatte vier glückliche Jahrein dem selben verlebt. Letzten Freüsz würd: Frau Trumbull plötzlich von der Divh tyerie befallen und in wenigen Stunoen war sie eine Leiche, ie Frau war noch nicht beerdigt, als auch d beiden Doch' ter und der emsige Sohn von der grilN' migen Würgerin . nievergeworfen wur den. Hr Trumbull und die Aerzte waren rathlos.' Ein Ingenieur für Sanitätswesen wurde herbeigerufen und erklärte auf den f ersten Ui bie f ütitUci eiugeriÄtete Wohnung für gut gebaut, die Wasser , und Gasleitungen, sowie d i e A b orte fü r fe h ler lo S a nzele; t,- un d schon wollte er wieder weile? gehen, als zufällig seine Aufmerksamkeit auf i eine alle.i ge chlossene Senkgru.'e im Keller geleuk! wurde; diese WlSrt )ie Krank Veit im i:f4yfl '
T?n??n?au!en?e von amtues, iis in eleganten, kostspieligen Häuser woh nen. sind in ganz gleicher Lage, wie die New Yorker Familie Trumbull. Gar Viele haben alle nivdernen Bequemlich keilen in ihren Schlafzimmern, und sie wissen nichi, daß sie der unheimlichsten aller Krankheiten einen geheimen Weg ws nach iher Ruhestätte bahnen, und daß si: selbst im Schlummer überfallen werden können. Die Todesfälle' in diesem Hause sollten Jeden zur Vorsicht mahnen; gar manche Familie glaubt, gesund zu wohnen, und sie hat den Tod im Hause, der allnächtlich die Lager statten von Alt und Jung umschleicht uns im geeigneten Augenblicke !cin Opfer erfaßt. . Veförveruttg .no Älneiennetäß.
Marinesecretär Tracy ist ein Mann i Ä . l rf der That, der es mit seinem Amt. Ernst nimmt. Die verhältnismäßig kurze Zeit seiner Verwaltung, die bei einem verantwortlichen Minister in Europa mmdeftens draufgeganzxn wäre, um sich in die technischen Fragen seines Ressorts km einzuarbeiten, hat bei Benjamin F. Tracq bereits wichtige Reformen in der Marine herbeigeführt. Zunächst hat er mit dem alten Schlendrian in den Schisfsbauböfen aufgeräumt. Politische Patronage gibt eS dort nicht mehr. So lange in denselben nur Flickarbeit zu thun war, mochte dieselbe hingehen, weil von den Arbeitern keine besondere Geschicklichkeit erwartet wurde. Jetzt aber, wo Stablichiffe mit complicirten, mächtigen Maschinen und einer Aus' rüstung. den Ansprüchen der höchsten Stufe der Kriegs Wissenschaft entspre chend. gebaut werden, müssen nebst den . t m i . . . c 4.; Vorzug licvnen towmniemauta oie ä . t . rii?x besten und geschicktesten Arbeitskräfte vorhanden sein. . ' Eine weitere Reform, die in der Ma rine noch durchzuführen ist, betrifft die emannunz. nameniiico sie Besetzung v ffs.i. e?? vi der Ofnciersstellen. Die Ofneiere. die durch ihre Studien, wie sie die neuere Entwickelung im Flottenbau aller Na tionen bietet, und durch ihre Beobach tungen am Besten für die Führung un serer neuen Fahrzenge geeignet wären, stehen aus der BefSrderungsliste am weitesten unten, während andere, .die nach Alter und Dienstzeit zuerst berech tiqt wären, mit ihren Kenntnissen und Anschauungen noch in der alten Zeit suzen, und daher wenig tauglich sind zum Oberbefehl über die Werke der modernsten Schiffs baukunst. Das ist die verkehrte Welt und sollte unverzüglich abgestellt werden. Herr Tracq weiß dies auch sehr wohl. Er möchte das System eingeführt sehen, wie eS in der Armee besteht. Demsel den zufolge konn der Präsident aus den Ofsicieren emeS Ranges denjenigen be fördern, der seiner Ansicht nach sich am besten dazu eignet, so daß Talent und besondere Leistungen bei Zeiten ihre Anerkennung finden. Wir müssen," sagt der Secretär, Leute haben, deren Tüchtigkeit im Zunehmen, nicht im Ab nehmen ist.Das wird nun freilich nicht die Be setigung aller der älteren Ofsiciere notbwendiz machen; viele derselben sind odne Zweifel der Entwicklung der modernen Kriegskunst gefolgt und ebenso fähig, heute ein Slahlschlachtschiff zu führen, wie vor 25 Jadren ein kriegS 'f.Mrtf'i fRf itrrtfl iSrfitf? STfi! lfm UWt'Hfc-' MvM'.ltUV V,Wftl. MM talentvolle jüngeren Leuten Gelegen. . ... . . ' . , . ye:r zur Viuszeicunung zu geoen, wenn man ihrer bedarf, muß der alte Zopf fallen, der auch für den Begabtesten die unbeugsame Regel der Beförderung nach Alter und Dienstzeit vorschreibt. Die neue Flotte braucht die besten KrSt?. die zur Verfügung sieben, und n a? in dieser Beziehung zu resormiren ist. sollte nicht gebindert werden. Hoffentlich wird sich dann nicht zu gle ch die euroväische Sitte oder viel mehr Unsitte tinbürgern, daß der bei der Beiölderung so Uebergangene dies als eine persönliche Unbill ansehen und demgemäß seinen Abschied fordern muß. um ?ann als Staatspensionär sich und -tem Volke, ' das ihn erhalten muß. zur Last den Rest seiner Tage müßig zr verbringen. Wakireno ver vor srur,,. geschlossenen Hokz Saison in Minnesota wurden 447,713,352 Fuß Bauholz, M.ÄÄ1.000 Dachschindeln und 97,. 397.000 Latten, geschnitten. DaS über trifft die Produktiv des letzten JahreS um 103,138,890 Fuß Bauholz. 4ö W3.500 Schind tmh 17.400450 Latten. John M. ThurNön, ern be deutender Advokat in Nebraska bat crt fanzs semer Vrxis in Oaiaha tn sehr ärmlichen Verhällnissen gelebt. ' Seine Frau erzählt mit großem Stolz, wie er damals gewöhnlich eine Kiste CrackerSund ein Stück Käse, gekauft und davon ausschließlich gelebt habe, bis der Vor rath erschöpft war. ES hat ihm viel Mühe gekostet, Geld genug zusammen zubringen, um einen Heirathserlaub nißschein herausnehmen zu können. - Eine i n r e r e s s a n t e E n t s ch e i' Sung ist vom HilfS'BundeSgeneral anwalt deS. inneren Departements. Herrn Shields, abgegeben worden. Sie gebt dahin, las JameS Waloron, die Tochter eines weißen Vaters und einer halbindianischen Mutter, eine ge bnene Bürgerin der Ver. Staaten und keine Indianerin ist und ihr deshalb nicht gestattet werden kann, von der Re gierung Nationen, Jahresrenten oder .Land zu empfangen. - Von dieser Ent scheidunz -werden thatsächlich L00 ln 1000 ähnlicher Fälle in allen Theile des Westens betroffeu.' Andererseits ist in einer Anzahl von Verträgen das Recht der Halbmdianer, vor dem Gesetz als Indianer betrachtet zu werden, so erkannt worden. , , Th addeus " Stephen ro Pa.. der radikale Führer der republika Nischen Pariei im Hause des CongresseS wahrend deS , RebcllionSkriegeS, ist im ' Jahre 1808 gestorben, aber seine Hin , terlassenschastS'Angelegenheiten werden ': jetzt erst in's Reine gebracht. Vor kur1 zer Zeit erhob eine Frau, welche die ; Wittwe seines Neffen fein will, einen großen Anspruch auf sern hinterlassenes Verm ögen und H,ElgenthumM Man glaubt jedoch, daß die Frau niemals
it dea Neffeu deS Verstorbenen öer, nahezu fünfundsechziglauseno Stimmen i firfth mnr.:'- 'K''? i .:!--.."": W ,;v:&tle-t.t :s-,-:;ip?-x.;.: , - . . .
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Kichtso allgemein der bösartiger ' ' , Bekanntlich tritt dieJnfluenza wieder in Mitteleuropa epidemisch auf, so daß die Hoffnungen der ärztlichen Welt, die Seucbe werse nun völlig'aussterben und der Menschheit auf Jahre hinaus Ruhe lassen, sich leider nicht erfüllt haben. Ue der ihr gegenwärtiges Auftreten in Deutschland stattete kürzlich im.Ber llner Verein für innere Medizin Pro fester R eu , erS einen ; interessanten Bericht an der Hand eigener Erfahrungen in der Cvarite ab. Ncti) den Ausführungen deS Herrn Vortragenden ist die diesjährige Er krankung nicht so ausgebreitet, wie sie vor zwei Jahren war, dagegen zeigt sie schwerere Complicationen, und zwar in hervorstechender Weise von Seite der Lunge, deS Herzens und des Central nervensustems. Kckwere ftäll von
Lungenentzündung und Herzschwäche mit tödtlicbem Ausgange bei Kindern und Erwachsenen sind nicht weniger zur Beobachtung gekommen, als Neural gieen und einmal sogar eine schwere . Geistesstörung, Interessant ist eS, zu erfahren, daß die Seuche wiederum , von Osten nach Westen gewandert . ist ; vor .ungefähr vier Woch:n hat in Australien eine In fluei.za.Epedemie gewüthet. Von Dr. Zander sind Fälle beobachtet worden, wche eS .mehr als wahrscheinlich ma che, daß' Influenza übertragbar ift. Geh. S nilülsrath Dr. Guttmann theilte mit, daß das große Werk: Sa, ; mcl'orZchunz über Influenza, eine Frucht der Beobachtungen über die ' Epidemie vor zwei Zähren, in nicht langer Zeit, als ein mit Karte ausge. statte: Folioband von über zwanzig . ? . . . : mX täxte dtt Bergmann m Wies . . baden erscheinen wird. Im Anschluß an dieses Werk soll ein. neues zusam mengestellt werden, welches, auS übn wichen Beiträgen wie 'jenes bestehend. , sich mtt der Epidemie die,eS JavreS be ' TZ.... T . - - y ichäitiat und ganz besonders dem Punkte Beachtung schenkt, ob ein einmaliges Uebersteyen der Influenza vor weiterem Befallen schützt oder dafür diSpouirt. vsm Illde. ÄlaS wird feit dem Jahr 1720 in den Ver. Staaten fabricirt. In der Regel beträgt dit Entfernung der Wolken von der Erd oberfläche eine Meile. In den Südstaaten sind jetzt 1,200.000 Spindeln mehr in Thä, tigkeit alS vor einem Jahre. Canarien vögel können, wie die Erfahrung lehrt, 21 Jahre alt wer den. Der Dampfer Teutonickonlumirt täglich dreihundert Tonne? Kohlen. Gold zm Werthe von me h , als einer halbe Million Dollars wird jährlich zum Füllen von Zähnen ge braucht. Die Indianerhäuptling, auf der Umatilla-Refervation sind in die Reihen gewöhnlicher Rothhäute ver setzt worden. Oberst Gordon von Mis souri hat einen sechs Fuß langen Bart, welcher den Boden ' fegt, wenn er ' ihn in voller Länge herunterhängen läßt. George S. Montgomery, ein Ealifornier Millionär, hat sich , . . . : sammt emer Frau der Heilsarmee otxmlo 1 VMmöi imnpn llml an geschlossen. Beide tragen die Uniform der Heilssoldaten. Die erste Th ea terge s e l l schast, welche in den Ver. Staaten Vor ftellunzen gab, kam im Jahre 1752 von England und landete in Jork, Vir ginten. Der Unterricht in den öffentlichen Schulen von Texas ist viel fach die Zielscheibe heftiger Angriffe ge wesen und doch verfügt der Staat über einen SchulsondS von $100,000,000. In Mississippi ist soeben ein Advokat zu sechsjähriger Gefängnis strafe verurtheilt worden, weil er eine Negerin um Pensiouigelder' befchmin delt bat. - i In den Taschen .eineß Stockes, den ein Eindrecher.in, Jndiana abgelegt hatte, fand man eine Nebet setzung 'von CaesarS Geschichte und Aufgaben in Algebra. , Hummer wandern schaa. renweise, wenn sie sich neue NabrungS gründe suchen. Ihre, auswandernden Schaaren werden immer von den größ ten und stärksten ihret Rasse angeführr. während die schwachen und kleinen de Nachzug bilden. ' a Senator Brice streckt sich mit seiner Familie, über ein großes Landgebiet ' aus. ' Er wohnt in Ne Z)ork, vertritt Ohio im Bundessenat, seine Töchter gehen i Paris zur Schule uns, seine Söhne- leben in Neu-Sng land. i Frau Taylor von Littl Washington, Pa., ist unter dem Name Oelkönigin bekannt, weil sie ein Ver mögen von drei Millionen Dollars durch persönliche, Anlage, ihres Geldes in Rilchin County - Oelfeldern erworben hat. , , ES schein t. d a ß S i r. Edwin Arnold die ' Eitelkeit der AankeeS in Massachusetts gekitzelt, ihren .Ehrgeiz gehoben und ihr Herz gerührt hat, als er ihnen das Compliment machte, daß sie daS beste Englisch in ganz Amerika sprechen. . Sie , sind seither stolzer ge worden. ...,:,..., " : , ' ; ,: In S an t a Rosa, Re p übt l ! Uruguay, sind in diesem Jahre 200,000 Rebenseyllnze gesteckt worden,,' und im nächsten Jadre sollen I zweimal soviel gepflanzt werden. Die Rebstöcke wach, sen üppig, tragen, reichlich sknem Theile von Uruzuan und sind sehr profitabel für die Weingärtner. j - 'Bau holzsäl k ex M? e sst i chen Theile Washington'S haben kürzlich ernen Fich:eniamm den Snoqualic Fluß hinunter flögen lassen, den fünf Ochsen kaum wegschleifen konnten. Derselb war 32 Fuß lang und ha te einen Durchmesser von 39 Zoll am unteren ;i(?nbf.;iHf!:if;;;? .F ra ü B itt enden deVwel ch c daS Verlangen hatte, Richter der Su preme Eourt m Nebrska zu werden, ist nichts gewählt worden, weil ihr ledtten. Solche .Kleinigkeit- wird
u'oer zzrau Vtkrenvender mqr svyaiten, in der nächsten Wahl wieder als Candi datin aufzutreten. ; Die austral is che S t a d t Meb bourne, welche erst vor fünfzig Jahren gegründet worden izt. hat bereits eine Bevölkerung von nahezu' einer halben
Million Seelen und ist der Größe nach ; die fünfte Stadt von den Städten des britischen Reichs. Sie hat einen großen Schiffshafen, aber die Wohnungen sind knapp. Die Staats Universität von Michigan in Ann Arbor, wird, in diesem Jahre von 2.700 Studenten be Zucht. r Keine andere Universität in den Ver. Staaten hat eine ko große Zahl Schüler Auszuweisen und das Lehreolle gium der Michigan Universität ist sehr stolz darauf. Dom Rafael Nunez, der neuerwählte Präsident von Colombia, ist Jahre alt und hat seit vielen Jahren in öffentlichen Angelegenheiten eine prominente Rolle gespielt. WSh rend deS Bürgerkrieges in diesem Lände lebte er einige Zeit in New Aork, war Chejredatteur deS El Continentalund ein eifriger Vertheidiger der Sache der Union. 8!d Red C l o u d-, der sei ner Stellung als Chef der Sioux ent hoben wurde, um der jüngeren Roth haut American Horse- Platz zu ma chen. sieht jeyt jämmerlich aus. Er besucht öfters die Chadron'Ägenkur und klagt und weint über feinen Sturz von der Macht uud Herrschaft. Er ist bei nat)e blinv geworden und scheint ge bröchenen . Herzens zu sterben.' Sein bejahrtes Weid steht ihm treu zur Seite, auch ist er im Sioux.Ztamme noch sehr populär. Kürzlich Hafenverbesse runaen an der Mündung deS Columbia Flusses baden sich sür Schifffahrt und Handel sehr werthvoll erwiesen. Grö ßere Schiffe wie früher können jetzt den Fluß befahren. DaS größte Schiff, welches je rn Astorm gesahrea wurde, ist der in letzter Woche dort, ingekommene Viermaster. Afghanistan, wel eher dic Fahrt von Rio Janeiro mit einer Fracht von -2.231 Tonnen in LS Tagen gemacht . hat. Noch größere Schiffe werde in einigen Wochen von Australien erwartet. Dieselben sollen in einem oberen Hafen am Flusse Wei zen laden. Ein Mann von 71 Jahren NamenS John F öfter h?irathete vor einigen Monaten in Benton County, . Ore., ein Mädchen vsn siebzehn Iah' ! ren. Aufregung und Entrüstung herrschte darüber unter den Nachbarn. Jetzt sind die Nachbarn spöttisch und ausgebracht, weil tn-, letzter Woche eine Scheidungsklage im Countugericht ein geleitet worden ist. Unverträglichkeit und Streitsüchtigkeit ioerden von der klagenden zungen , Frau als Eheschet dungSaründe angegeben und sie ver langt einen ziemlich großen Theil von FojterS Vermögen, das sich aus etwa $100,000 belauft. , , . , Bern uSlanoe. . Vor uunmehr zwei Mo naten siel der Bergmann Johann La tos in Muslowitz in eine Art Starr krampf und schloß seine Augen zu tod Unähnlichem Schlafe, aus dem er bisher nicht wieder erwacht ist. Nach 'den Krankenberichten macht der Patient ganz den Eindruck eines ruhig schlafen den Menschen, dessen Körpertheile aber ganz erstarrt und vollständig unbeweg lich sind. Um dem Kranken Nahrung einzuflößen, bringt ein Wärter den Körper in eine schräge Lage, alsdann wird erwärmte Milch in den Mund deS Schlafenden durch einen Schlauch eingeführt. Auf ärztliche Anordnung enthält er jeden dritten Tag Milch mit Nicinuszusatz. zeitweise .auch Cinsprit' zungen in die linke Seite. Latos, der verheiratbet ist und bei seinen Genoffen in dem ' Rufe eines braven Men fchen steht, hat in seinem Zustande die Hände krampfhaft geschlossen, so daß die Nägel bereits in das Fleisch einge drungen sind. Aussicht auf Besserung erscheint ausgeschlossen. Die Körper wärme deS Leidenden schwankt zmischer 37 und 33 Grad. . . Zwei Grünelthattn, welche in Rußland gegen Juden verübt wurden, werden auS Wilna gemeldet. In Bialozierowce (Kreis Oszmiana, Gouvernement Wilna) wurde der reiche" jüdische Wirth Jasse ermordet. Nach dem Morde wurde daS HauS von den Räubern,. welche eine große Summe Geldes mitgenommen, in Brand, gesteckt. , Die Gendarmerie . verfolgt die Raubmörder. Eine ähnliche Blutthat hat sich in Audopol (Kreis Lida ia, Gouvernement Wilna) eignet. Dort haben Bauern den jüdischen Vorwerks Pächter Abramowic und dessen Familie, im Ganzen 12 Personen, aus Rassenhaß ermordet. Die' Untersuchung ist zwar eingeleitet und sind Mässenverhajtuw gen vorgenommen worden, aber man weiß, was in Rußland bei solchen Af fairen herauskommt. i ,,, Man erinnert sich, daß der Pariser Diamanteahändler Bloch mit Frl. Leonide Leblanc wegen An kaufs eines kostbaren Perlen-CollierS in Verhandlung trat, das in den Glanz tagen des Kaiserreichs ganz Paris ent zückt haben sollte! Herr Bloch ver pflichtete sich, für, daS Halsband 131, 000 Francs zu zahlen, was immerhin ein geringer Preis war, da jenes ' berühmte Collier 500,000 Francs gekostet haben, sollte. Kaum jedoch war der Kauf abgeschlossen, alS ; Bloch erfuhr, daß daS. von ihm erworbene Halsband Mit ' jenem lybistorischen-nichts zu th habe. Er weigerte sich nun, die verein barte. Summe zu zahlen und so kam die Sache vor die Gerichte. Die Richtn gaben Bloch Unrecht, er hätte alle Muße gehabt, das Halsband genau zu prü-'en. ES kam ein Vergleich zu Stande, nach dem , der Verkauf rückgängig gemacht, Herr Bloch aber gehalten wurde. Fraw lem Leonide Leblanc eine Abfindungssumme von 25.000 Fr. zu zahlen. iS flglKan;; rid : DaS-vierhunderjährige Gedenkiest der Rückeroberung GranadaS müßte nach Maßgabe der geschichtlichen Rei henfolge eigentlich einige Monate vor dem ColvmbuSFest gefeiert werden, da indessen die spanische Regieruaz die UuSgaben für ; zwei so ; glotze Feste (de et so bat man beschlossen. auS der
Gaanadafeier einen Theil der Colum busseier zu machen, und eS weilt sei! einiger Zeit eine Commission aus Gra nada in Madrid, um mit der Regierung das Programm zu vereinbaren. Wie verlautet, wird sich im nächsten Jahre die Regentin mit dem Ministerium nach Granada beqeben und in dem zur Al
himbra qeböriaen Saal der Comareh die Feier eröffnen. DaS ist derselbe Saal, m welchem seinerzeit, kurz nach der Eroberung der Stadt, Jsabella die Katholische den Columbus empnnz und ihm erklärte, daß sie ibr Geschmeide verpfänden würde, um die Entdeckungsreise zu ermöglichen. An die Erössnung der Fe er durch dleKönigin werden sich große Volksfestlich?elten knüpfen. Die vielen Quellen und Springbrunnen der Al bambra sollen zu diesem Zweck wieder hergestellt werden: die Alhambra selber wird acht Nächte hinter einander durch 35.000 farbige Lampen erhellt werden. Durch mächtige Scheiterhaufen wird man auch die S'erra Nevada. die Sierra de Loja und überhauvt die Berge, in deren Kessel Granada liegt, einige Nächte hm durch erleuchten. Auch geschichtliche Umzüge sollen veranstaltet werden. In Bologna hat die ir. auswärtigen Blättern verbreitete Nachricht, daß verdorbenes, ' zu den berühmten Würsten, die unter dem Namen .Mcrtadella" bekannt sind, verwendetes Fleisch die TyphuS-Epioemie in der Stadt erzeugt habe, große Aufregung hervorgerufen. K ürzlich beschäftigte sich der Gemeinderath zu Bologna sehr eingebend mit der Wurstfrage. Zagnoni richtete eine scharfe Interpellation an den Bürgermeister, in welcher er hervorhob, daß mehrere Bologneser 9ir men bereits schwere Verluüe durch die erwähnte Nachricht erlitten hätten, w?il die bei ihnen sonst erfolgten Bestellung gen ausgeblieben wären. ES müsse ein energischer behördlicher Schritt zum Schutze der schmählich verleumdeten unschuldigen Würste erfolgen. Der Bürgermeister Tallolio beruhigte den auf' geregten Redner mit der Versicherung, daß alle gegen die Tugend der .Mortadella" ausgestreuten Gerüchte falsch seien, da die Ueberwachung der Wurst macherei in Bologna auf der Höhe der Zeit stünde. Die Gemeindeverwal tung,- rief Herr Dallolio emphatisch aus, fühlt in diesem Augenblicke die ganze Größe ihrer Verantwortlichkeit. uv- sie kann mit reinem Gewissen und hocherhobenem Haupte erklären, daß dit Gerüchte über die Mortadella- Lügen sino. In der jüngst abgehal tenen Jahressitzung der Acaderab rarigais9 hat Victor Cherbuliez - den Bericht über die Vertheiln des Tu gendpreise erstattet und denselben mit folgenden, der Verbreitung würdigen Worten gefchlosseu: 'Jüngst bemühte sich ein junger Ingenieur, ein Dorf in Tunis mit Wasser zu versorgen. Die Araber sagte zu ihm: Du wirst kein Wasser finden, denn du hast es unter lassen, auf unseren Marabut Rücksicht zu nehmen und deizen Segen durch das Geschenk emes schwarzen Stiers zu er langen.- Das Wasser wurde aber trotz diejer Unterlassung doch, entdeckt, die Quelle lit auch h.'ute noch Nicht vernegt, . v : I i . . r ." " r. l. . .-- r - uno oie braver sreuen siN) oes Äzaszers Seien wir nun Gläubige oder Ungläu b'.ge. Jeder von uns hat seinen Mara but, das sind die Vorurtheile, und wir verlangen, daß man nch mit denselben 'finde un) auf dieselben Rücksicht neh.ne. Sie, meine Herren, haben bei erihiilung Ihrer Preise nie danach gefragt, was die verdienstvollen Unbekannten, deren edle Handlungen Ihnen betaant werden, glauben oder auch nicht glauben. Sie sind ebenso tolerant, wie das Unglück. Wenn nur daS Wasser, welches das Mitleid ihm zum Stillen des Durstes reicht, rein und tlar ist, es .wird nie fragen: .Welches ist dein Glauben, woher kommt dein Wasser, wer hat es geweiht?Nach Florida auf der Big FonrDenjenigen, welche eine Reise nach dem Süden machen wollen, bietet tie Big Four besondere Attraktionen. Mit Dampf geheizte Vestibül . Palast -Schlafwagen und Speisewagen, sowie Wagen mit Lohnstühlen." -.Anschluß in Cincinnati mit dcn'Erpreßzügcn der Quecn u. Cresccnt Route, der Lou!sdile und Nashville und der Chefapcake u. Ohio Bahn, so das) die Wagen bis Old Point Eomfort, New Orleans, Chatanooga, Jacksonville,.Savannah, Tampa, St.. Augustiner, s. w. nahezu durchlaufen. Spezielle Raten für Touristen. Näheres bei dem Eeneral Passagier Agent B. S. Martin Cincinnati. Die kurze und einzige direkte Bahn nach Ehi cazo ist die populäre - , . - IHlj lMr.Mi?e . '' Abfahrt von Indianapolis: ' ' :; .. k '. . ll.3.Wm...i. .Ankunft in Chicaa:' '.e.':i?m' I2.0Lm...... i-,. ... i , ' 7.'1 n: w , i ' : " Äo.33Mo'nAcc. ..... Abfahrt von Chicago : l0.30Vm... .. ..Ankunft in Jnd'pls. 4 20Nm. I.6.(Nm,7)z,.M,"' No. 39Nonon ölcc.Ank'ft inInd'pls. I0.40Nm. Pullman Westidul-Scblafwagm für Ehiczgo stehen am westlichen Ende des Union Bahnhofs u. können täglich um 6.30 )Zm. bestiegen werden. Vicket'Osfice: No. 26 Süd Jllincis Eti. ! " -i!!'J! A'1' "mm!'"''1' m M ' 1 " ' ': :" ::'!,ii-i''-l!i: ' " -!i l!1'''::'' üil ' , D. Baldwin, - r ß'ß
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