Indiana Tribüne, Volume 15, Number 93, Indianapolis, Marion County, 20 December 1891 — Page 12

Das

Ende twt? SrdsHafts Legende.

Man erinnert sich viellncht noch Ut ErbschaftSgeichichöe, die vor einem Jahre ungefähr verSssentlicht wurde. ES handelte sich um einen gewissen Jean Thiery, einen geborenen Franzofen der 1676 in Venedig starb, unter Hinterlassung eine? Vermögens von 600,000 venetianischen Thalerns 9,920, 000 Francs), die er laut Testanien! vom I. April 1661 von einem gewisse Tipaldi geerbt hatte. Das Geld war auf der venetianischen Nationalbanl deponnt; mit Zinsen und Zinsenszinlen wurde die Erbschaft auf 640 Millionen berechnet. An Erben, oder rielwehl solchen, die eS sein wollten, war sein Mangel; schon 17S1 waren eS gegen zweitausend, die Sei der Nationaloer. sammlung ihre Rechte geltend möchten, von dieser aber an die ordentlichen Ge richte verwiesen wurden. Der Staat Venedig bestritt weder daö Vorbanden' fein der Erbschaft, och feine Verpflichtvata der SerauZzMunz, aber vor dem

Gericht von Paris konnten die Erbe ihre Ansprüche nickt beweisen. Im Jabre 17ÖÖ nun befahl oal Di rectorium dem General Bonaparte, di, Erbschaft an sicb zu nehmen, als fra. zösischen Bürgern gehörig. Bonapartt knüpfte Verhandlungen an. die indessen erfolglos waren; erst mit dem Unter, gang der Republik Venedig scheint di, Thiery'sche Erbschaft in den Besitz Frankreichs gekommen zu sein; wenig stenS berufen sich die Prätendenten auf einen amtlichen Bericht des Direc tsriumS an Bonaparte vom 13. Prav rial Jahr V (6. Juni 1797). in welche eS heißt: .Im v. I. schrieben wir Jh. nen, die Erbschaft Thiery, als franjöfi fchm Unterthanen gehörig, zu verlangen. Heute existirt du venetianifche Re. gierung nicht mehr; das KriegSgesetz hat sie gerichtet. Alle Gelder sind in , . ... nr ' crs i r;w

unzeren Hanoen, wrjenai unwani iu& in unserer Gemalt, und die Republik ist berechtigt, darüber nach ihrem Willer

An Mann, der 40 Jahre Medizin praktizirt hat, sollte Salz von Zucker unterscheiden können ; les't, was er sagt. T o l e d o , ,, Jan. 10. 1887. Hrn. F. I. Cheney & Co. Meine Herren ! Ich bin seit 40 Jahren meist in der allgemeinen ärztlichen Praris gewesen, und möchte sagen, daß in all meiner Praps und Erfahrung ich nie ein Präparat gesehen habe, das ich mit so viel Vertrauen in Erfolg verschreiben konnte, als Hall's Katarrh Kur fabrizirt von Ihnen. Habe sie gar viele Male verschrieben, und ihre Wirkung ist wundervoll, und möchte zum Schluß sagen, daß ich noch einen Fall von Katarrh zu finden habe, den sie nicht kuriren würde, wenn man sie den Anweisungen gemäß einnähme. In Wahrheit der Ihrige L. L. Gor such, M. D., Office 215 Summit Str. Wie wollen einhundert Dollars für jeden Fall von Katarrh geben, der nicht mit H a l Vi Katarrh Kur geheilt

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Eine Frau Cotton konnte sich 1371 atz Nachkomme Thiers S legitimiren. aber sie wurde in zwei Instanzen auZ dem anzeführten Grunde abzewiesen. Die letzte Instanz gab ihr den Rath, sich an die Verwaltunasaerichtsbarkett

zu wenden, und sie ging in Folge denen 1373 an das Finanzministerium, abn

Yit wurde nacheinander von zwer Fmanz

minister, Pouqer-Quertier und Büffet,

akgewieien. Sie wendete sich dann im V!itiJNN?eze an die Kammer, und

defe vermies ihre Petition an die Ro

merunz. dle rnoenen abermals mu

einem Nein antwortete. 5ttbt tta&tt

Nrederic Paff? in der Kammer eine 84 vest IvashingtOtt Straße.

Vesegesooriqiaz ei, oanaq Die yiau Cotton mit 500,000 Jrcb. entschädigt

werden sollte.

Der DepMirte Marmomer erstattet,

aber darüber einen Zehr ungunft:ze Bericht; eine Menge Geschäftsleute.

führte er aus, hatten sich an lerchtglau'

bige Leute gewendet, ließen sich Geld vorschießen, und so sei die ganze Sache

eme großnrttze Ausbeutung. Jnzml-

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tii vi vi.vw(, iffffif t "nYjfi irn t l Frau Rouffel, an de Staatsrath e MUELLERS IKeS-AÜSU, tniHV.ili K Siw k iKAs Vi M

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Lache entschieden, in einem Unheil, daZ

in folgenden satzen gipfelt : .In Anbetracht, das, wenn auch an

zunehmen ist, daß Jean Thiery im

Auzenbltck semeZ Ablebens eme de

trächtliche Summe bei der Bank von Venedig stehen hatte, die Klaafuhrendk

doch nicht nachweisen kann, weder daß

die Bank von Venedla rm Jahre 179

bei der BeseZzung von Venedig durch die

franzsche Truppen, noch die schuld

erin ThieryS war, noch da die

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g o .3 wenn man aber auch annehmen wollte, daß daS Geld vsrhsnden war, so gibt

dies doch noch kern Recht aus Schaden

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