Indiana Tribüne, Volume 15, Number 92, Indianapolis, Marion County, 19 December 1891 — Page 1
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Editorielles. Der Besitzer deS New Jork Herald", James Gordon Bennett, wohnt in Paris. Den Inhalt der Leitartikel seine BlalteS läßt er sich jeden Tag hinüherkabeln. Eelegent lich des Bombtn-Attentats auf Ruf. fel Sage schrieb sein Redakteur gol gendes : Was bedeutet dieser WahnsinnsOrkan ? Was bedeutet diese Hochfluth mörderischer Cranks ? 2ft es ein Ka-
pitalverbrechen, reich zu sein ? Müssen unsere Millionäre sich Leibwachen anschaffen, wie der russische Zar ? Löset uns das Räthsel, wenn Ihr könnt l Wir aber glauben, daß wir in der wilden Jagd nach Reichthum zu schnell rennen. Jawohl die neueste Schreckensthat hat ihre Bedeutung. Wir furchtea jedoch, daß auch diese Warnung ungehort an den Millionären vorübergehen wird." Am nächsten Tage verfügte Herr Bennett sofort per Kabel die Entlassung des betreffenden Redakteurs. Begreift man, warum die meisten JournaliflenSchreibknechte sind, warum sie Tag für Tag gegen .ihre bessere Ueberzeugung daS Publikum anlügen müssen ? Den Wahrspruch : Die Feder ist mächtiger als das Schwert" sollte man vorläusig in Baumwolle eingewickelt, bis auf spatere Zeiten in den Kasten legen. Für den Augenblick und bis auf Weiteres sollte den meisten Publikationen der Sinnspruch vorangestellt werden : Die wahre Macht, aus Erden ist das Geld." , , In Berlin ist es vor Kurzem vorgekommen, daß ein Ofsizier mit einem reichen Privatmann befreundet war, und daß sich das Gerücht verbreitete, der Privatmann unterhalte, ein Verhältniß mit der Frau des Offiziers. Einerlei ob etwas Wahres an dem Gerüchte war7oder : nicht, der Ofsizier glaubte nicht daran und sein Vertrauen zu seinem Freunde und zu seiner Frau war unerschütterlich. Darauf trat daS OfsiziercorpS zusammen, bildete ein Ehrengericht und entschied, daß der Ofsizier sich mit feinem Freunde duelliren müsse. Der Ofsizier protestirte, er glaube nicht an die Gerüchte, eS seien für dieselben absolut keine Bcweife dorhandcn, und er sehe sich nicht veranlaßt, weil einige übeldenkende Personen in boshafter Weise Skandalgeschichten verbreitet hätten sich mit seinem Freunde, zu. überwerfen oder seine Gattin zu demüthigen, indem er ihren Namen in die Oeffentlichkeit z-rrte. Er glaube, die ganze Affaire wäre nur ein wohl angelegter Plan seiner Feinde gegen seinen Frieden und fein Glück und das seiner Familie. Außerdem sei die Sache doch seine eigene Angelegenheit und- nicht die Anderer. ' Das OssizicrcorpS bestand trotzdem darauf, daß derLieutnant sich schlagen, oder seinen Abschied nehmen müsse. Der Lieutnant entschied sich für ErstereS, das Duell fand stakt und er schoß seinen Freund todt. Man weiß in der That kaum, ob etwas Niedertrachtigeres möglich ist, als einen Mann zu zwingen, 'seinen Freund zu erschießen, auf bloße Eerüchtc hin, an welche der Betreffende selbst nicht glaubt. Aber in Deutschland nennen sie das Vertheidigung der Standesehre. UnS will scheinen, daß das Standesbrutalität ist. Uns scheint, daß es mit den Ideen des modernen Staates nichk vereinbar ist, daß ein einzelner Stand seine eigenen Gesetze hat und unter dem Schutze derselben Jemanden zwingen kann, seine Frau bloßzustellen und seinen Freund zu erschießen. UnS scheint ein Stand, in welchem eine elende Feigheit aZS Bravour angesehen wird, ein von dünkelhzftem Hochmuth und falscher Moral durchfrcssencr zu sein. Denn von dem Herrn Lieutnant, dem im Gebrauch ict Waffen geübten Manne, war es eine Feigheit, seinen Freund zu erschießen, er hatte den Muth haben sollen, diesen und seine Frau zu dertheidigen, selbst auf die Gefahr hin, den Abschied nehmen zu müssen. - Aber solche Früchte zeitigt der Militarstaat. Hier in Amerika würde man die Herren Offiziere, wegen Verschwo rung , zu ln Morde :; i n Anklagezustand se Wetteraussichten. : , , WV" r in;;', tA -fMi'i mü-yl, :::fv ' '' : ? Für Zudiana : , Etwas wärmeres Ws11öM
Drahtnachrichten Inland. Unthat eines Wahnsin- ' nigen. New Sork, 13. Dez. Michael Hardey, ein Kostgänger in dem Haufe No. 183 Van Tyke Straße SüdVrooklyn, wurde heute Nachmittag plötzlich wahnsinnig und schoß John Connerlin, Sam Dickerson und Mamie Dickerson. Catherine Duffy sprang auS einem Fenster des zweiten StockWerkes und brach ein Bein: Connerlin und Sam Dickerson wurden todt lich verwundet in's Hospital gebracht. Mamie Dickerson, erhielt einen Schuß durch den Arm. Harvch erschoß sich darauf selbst. John Connerlin starb auf dem Wege nach dem Hospital? Harvey wurde vorgestern auS der Irrenanstalt in Flatbush a!S geheilt entlassen und miethete sich gleich darauf bei der Frau Duffy, in dem Haufe No. 183 Van Dyke Straße ein. Während er heute bei Tisch faß, murde er Plötzlich wieder wahnsinnig und sing an, mit einem Revolver auf die Leute bei Tisch zu schießen. Der erste Schuß traf John Connerlin in den Kopf, Samuel Dickerson erhielt einen Schuß' in die Brust, fein Bruder einen in den Arm und seine Schwester einen in die Hand, worauf sich der Mörder den Köpf mit einem Schuß zerschmetterte.
F i e l d ' s B a n k g a u n e r e i e n. N ew Fort, 18. Dez. Zeweiter die Untersuchung des Distriktsanwalts Nicolls gegen die verkrachte Banksirma Field, Lindley, Wiechers & Co. fortschreitet, desto schlimmer .stellt, sich, die. Sache für Edward M. Field, der jetzt im Gefängniß in Ludlow Straße unter Anklagen fitzt, auf die er lebenslänglich Zuchthaus zu erwarten hat. Seine Vetrügereien übersteigen bereits $100,000 und heute hat die Grand Jury noch eine Anklage wegen Fälschung auf Bctreiben von Knanth, Nachod ä: Kühne hier gegen ihn erhoben. ! . I . ,O. ' , Ausland. AuS dem Reichstag. Berlin, 18. Dez. Heute begann die dritte Lesung der Handelsvertrage im Reichstag. Nach längerer Debatte wurde dir Handelsvertrag mit Ocsterreich-Ungarn mit 243 gegen 18 Stimmen angenommen, worauf auch die Vertrage mit Italien und Belgien zur Annahme gxlangten. Sodann vertagte sich der öteichstag bis zum Ende der Weihnachtsferien. Kaiser Wilhelm wohnte heute in Teltom einem Festessen bei, als er die Nachricht von der Annahme der Vertrage im Reichstag erhielt. Er erhob sich sofort und theilte dies der Tifchgesellschaft mit, wobei er sagte : Dieses befriedigende Resultat ist die Folge der hingebenden Arbeit des Kanzlers,' eines einfachen, ehrlichen preußischen Generals. In zwei Jahren ist es ihm gelungen, sich mit höchst wichtigen Problemen vertraut zu machen und sie zu bemeistern. Mit seltener politischer Einsicht hat er im richtigen Augenblick daS Vaterland vor schlimmen Folgen gerettet. Es ist nur natürlich, daß Einzelne Opfer bringen muffen, damit das Ganze den Vortheil feiner Errungenschaftcn ernte." Ich bin überzeugt," sagte der Kaiscr, daß nicht nur das Vaterland, sondern auch die Millionen vonUnterthanen der mit uns im Zollverein derbündeten Länder, diesen Tag früher oder später segnen werden. Ich fordere Sie auf, auf das Wohl deS Generals Grafen von Caprivi zu trinken. Erlebe hoch !" Die Rede des Kaisers'wurde mit begeisterten Hochrufen aufgenommen. Er sagte ferner, alle Nationen der Wett dürften Deutschland ohl beneiden Bei solchen Gelegenheiten seien Volk und Fürst eine Familie. Der Laudesvater hoffe, daß der Bauer und die ganze Landbevölkerung jetzt, wie stets, fühlen würden, daß sie zu einander gehören und anerkennen, daß der alte Wahrspruch der Hohenzöllern suurn! cuicjue im höchsten Maße auf,,die Landwirthp ' fi rn . . . ' ' '!'? ' ' -,,!' ' !, '- , ' , ' '?!' nnwenoung nnoe. , .,, !:- ':''''' ; .y.' ... : , .. .: :'..'. ,., liia.iy' 'i---i: -'S " :- - . ..' . 1 11 '. 1 ..." '.'i, ... Ii, '... .: . :(--- '.::. - -I. ... .,: .:..-' I , 1 .- '-' " r ' '.!... . !" Graf Eaprivi. ' ,.?,,,'!"' r 'ii!" !;., ; . 1 ;:': tn'i" '',,. '''" ,..!' '!-.. ' : '' . ,,' i'?, 'ii i : Berlin, 18. Dez. Der Kaiser hat den eichanilc; vpn 5apriöi ale
Anerkennung für den Abschluß' der Handelsvertrage in den Grafenstand erhoben. . . . ' -;
P ie H a xtb ei S.v.e rt rJ g e.' .W.t'e, tS.'Ms, Die Neichsraths Commission, welcher die Handelsverträge zur Berathung überwiesen worden sind, hat die mit Deutschland, Belgien und der Schweiz mit 25 gegen 3 und den mit Italien mit 22 gegen Stimmen angenommen. , Die' Minderheit will im Abgeordnetenhaus? - nen Antrag einbringen, worin die Regierung aufgefordert wird, mit Italien neue Unterhandlungen anzuknüpfen. m m ,, . . Schiffönacbriöbten. Angekommen in : Nett Hork: Whoming". von Liverpool ; Veendam" von Rotterdam. Philadelphia : Mafala" von Hambnrg. London: In Sicht, Persian Monarch", von New ZZork; Virginia" von Baltimore. Hiesiges. AuS deu GerlchtSböfen. S nperi or E 0 u r t. -Zimmer No. 1. Pattie Turner gegen Jria Turner z, Scheidungsklage. Scheidung gewährt und Klägerin die Kinder zugesprochen. 3os. E. Boswell u. A. gegen Josie B. Boswell ü. Ä.; Älage auf Theilung von Grundeigcnthum. Bericht des Comimssärs vorgelegt. -, Zimmer ,No.' 2 Bennett Batrekt gegen Mary Brown u. A.; BesitztiteZklage. Zu Gunsten des Klägers eutschieden. 1 ! Samuel P. Owens gegen Sarah Owens.. Scheidungsklage. Auf Antragder Verklagten' wurde" gegen'Kla-' ger ein Einhaltsbefehl erlassen. " ' James L. F. Garrison gegeu Cmc line Popsin Rechnungsklage. Urtheil für den Verklagten. German American Vuilding Affo? ciation gegen George Kerr u. A. Hhpothekenklage., Urtheil für $807.34. Petition von Kingan ä: Co. gegen Woöd & Smith und Petition für eine Forderung gegen die Cary Cooperage Co, Daniel Burton, Rcceiver. In Verhandlung. Zimmer No. Z. John W. Wright gegen John Moore z Contraktklage. Niedergeschlagen. Chas. Pierson gegen Honora'.Vuckley u. A. ; Mechanics Lien. Urtheil für die Verklagten. Chauncey R.Watson gegen Citizens Street Railwau Co.; EntschsdigUngsklclze. Zurückgezogen. B und eöge richt. W. S. Elliot, der frühere Postclerk von hier, welcher Briefe und Pakete unterschlagen hat, kam mit seiner Vert!ieidlgung, welche' Irrsinn geltend machte, nicht sehr weit, indem die Ge schworeneN' dieses Argument ignorirten und ihn schuldig fanden. Richter Woods hat das Urtheil noch nicht gesprechen, erhöhte aber die Bürgschaft von H200 auf tzZOO... Wm. A. Teal, der Bursche, welcher das Falschmünzen nicht lassen kann, trotzdem er dafür schon drei Termine im Zuchthaus abgesessen hat, wurde nach kurzer Berathung von den Geschworefür schuldig befunden, und von Richter Woods zu 7 Jahren Zuchthaus verur theilt. .: - . EharleS Farley, der Angestellte im Jrrcnasyl, welcher einen von dem Irr sinnigen Bradlcy angefertigten $10 Schein dem Straßenbahn-Conduktcur 5mith gegeben hatte, und sich den Wechsel dafür herausgeben lie, wurde vrozcssirt. - - . - , N a ch l a f s e n s ch a f t S g e r i ch t." '""' "!'- '"' " 4-r- ' " "'-i" ' - :i' . ":.,.' -, , Frank Fertig . wurde zum Ver waltcr deS Nachlasses von Robert ger'' tig eingesetzt, bei , einer , Caution von $5000, , ; 1 , JameS L. Keach wurde zum Verwülter des Vermögens der unzufech nungsfähigen Mary Mazalin . eingesetzt, nachdem der Bruder derselben, Edward Mazalin, a!S unfähig dieses Amtes enthoben worden ist, , i, , Kriminalgericht. , ;'; Joseph Bohn, der Wirth in Haugh vills, welcher Getränke an Minder ayrige verrausr,,ual!e, . wuroe zur Zahlung von' $20 und Kosten verur ftW
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konnte, oder thr Vater oder der Wachthund loskommen könnte.
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