Indiana Tribüne, Volume 15, Number 89, Indianapolis, Marion County, 16 December 1891 — Page 1
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Editorielles: Die Chicager Arbeiterzeitung" führt in ihrer gestrigen Nummer eine Erklärung deö bekannten Iotn Burns an, daß der Trades Unionismus sein Ziel verfehlt habe. BurnS wies bei dieser Gelegenheit auf die verfehlten Versuche der Gewerkschaften, den acht ständigen Arbeitstag einzuführen, hin, und wie alle Streiks verloren , gegangen feien. t. Wie könne sich, bemerkte er des Weiteren, ein Arbeiter nach solchen
Erfahrungen noch einbilden, einen achtstündigeu Arbeitstag mittels der Gewerkvereine zu erlangen? Gegen wärtig gäbe es Tausende und Abertaufende von Arbeitslosen, die bereit waren, die Stellen von Streikern auszufüllen." Zum Schlüsse fragt die Arbeiterzeitung" : . Was wohl Herr GomperZ dazu sagen wird ?" Es wäre eigentlich viel interessanter zu wissen, waS die Arbeiterzeitung" dazu zu sagen hat. Dieselbe erklärte ja selber noch vor ganz Kurzem, daß die Gewerkschaftsbewegung die einzige Bewegung sei, durch welche Erfolge für die Arbeiter erzielt werden können. " . " " Es muß doch vielfach mißliebig aufgefallen fein, daß der Präsident in feiner Jahresbotschaft der Lage der arbeitenden Bevölkerung mit keiner Silbe gedenkt, sonst würde man es gewiß nicht für nöthig halten, den ganz vergeblichen Versuch zu machen, aus dem der. Insel Navaffa gewidmeten Theil der Botschaft herauödüftclu zu wollen, daß Präsident Harrison ein Freund der Arbeiter sei. Die Insel Navassa, eine kleine westindische Iusel, euthält Guanolager. Eine Gesellschaft verwendete Neger zur Ausbeutung derselben. Die Insel befand sich ganz und gar im Besihe der Gesellschaft,! derart, daß erst in dem nacherwähnten Prozesse festgestellt werden mußte, daß sie überhaupt zu den Ver. Staaten gc hört. ES gab dort keinerlei Behörden, k und den angeworbenen Skegern gegen über galt nichts als der Wille der Compagnie. Die Neger wurden wie Sklaven behandelt, sie wurden zu langer und schwerer Arbeit gezwungen, bekamen erbärmliche Nahrung, wurden mißhandelt und nach Ablauf der Kontraktfrift gewaltsam zurückgehalten. Eine Revolte brach aus, in welcher einige Aufseher erschlagen würden. Die Thäter wurden in Baltimore vor das Bundesgericht gestellt unb drei wurden zum Tode derurtheilt. Der Präsident verwandelte auf dem Wege der Gnade das Todesürtheil in lebens längliche Haft. Der Präsident erzählt dann ferner, daß er im April einen Brief von einem farbigen Arbeiter erhielt, mit der Mit theilung, oaß er widerrechtlich auf Navassa festgehalten worden. Zluf Veranlassung des Präsidenten ging ein Kriegsschiff dahin ab, und die Ofsiziere berichteten, daß die Arbeiter dort behandelt würden, als befänden sie sich in einer Strafanstalt, ohne daß ihnen die Reinlichkeit und der Comfort solcher Anstalten zu Theil wird, und daß sie nach Ablauf ihres Contraktes gewaltsam zurückgehalten werden. Seht empsiehlt'der Präsiden! die Einsehung einer Behörde auf jener Insel, und bemerkt dazu : Es ist gar nicht zu ent" schuldigen, daß amerikanische, Arbeiter innerhalb unserer Gerichtsbarkeit ohne Tribunal und ohne Behörde gelassen werden, wo sie Schutz gegen Unrecht sinden können. ' Und aus diesem Vorgang will man nun eifleHroße?Arbeiterfreundlichke!t herauötüfteln, besonders deshalb, weil (wie rührend !) der Präsident dem Briefe eines farbigen Arbeiters Beachtung schenkte. . Hier haben wir das ossizielle Zugesiandniß, daß jene Arbeiter schlimmer als Zuchthausstrasiinge behandelt wurden, daß man sie mit, Gewalt nach Ablauf ihres Contraktes festhielt daß die Regierung, dort kein einziges .Tribunal besaß,' an das diese mißhandelten Leute : sich wenden konnten, daß ihnen in der That nichts ü brig blieb, als sich oex Gewal ren, ' daß diesel be Reg i crung aber Tribunale besaß, welche diese Leute, die nach ösfizielleln Zugeständniß "gar nicht anders handeln - konnten, zum X ":' S'K, 'tff eSf'C--J4 ' ;. ' iSiS!' öbterurtfieiUeB''iWw :.i .." ... . :.!' . : u.,!.n.,' ..:. ' .',n;:. ;; j'- f- - - -' , ; S'-:! Wenn2 Präsident Harrison der Ar- - " , :,; 1 ,:,. .. I, , 'F,!, beiterfreund ist, als den man ihn jetzt hinstellen möchte, so bleibt ihm nur S'ilpi1 II li iiilliil
Eines übrig, und das ist, jene Neger, welche nichts anders gethan haben, als was 'jeder Amerikaner gethan hätte, und zu jeder Zeit thäte, welche der Gewalt Gewalt gegenüber sehten und ihre Freiheit vertheidigten, schleunigst
aus bim Gefängnisse zu entlassen, und zwar nicht als einen Akt der Gnade, sondern als einen Akt des Rechtes. Wir glauben nicht an die rohe Gewalt, selbst wenn sie von einer Aktiengcscllschaft oder deren Werkzeugen ausgeübt wird. m .- Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten, gtz? Jndiana : Kaltes hübsches Wetter ; nahezu gleichmäßige Temperatur. .'.,.. DU Convention d er A m e ricanFederation ofLabor. Birmingham, Ala., IS. Dez. Der Antrag den streikenden Schriftfetzern in Pittsburg $3,000 zukommen zu lassen, wurde an ein Spezialcomite verwiesen. Das Comite zur Untersuchung der Wirren in der Brauarbeiter-Verbin dung der Pacisic-Küste empfahl den Wiedereintritt derselben in dieNatio nal Union der Brauarbeiter und Vezahlung der streitigen Auslage von $40. Der nationalen Brauer-Union wird empfohlen, eine Abstimmuug über Aufnahme derselben vorzunehmen. Nochmals i d e n t i f i $ i tt N e w A o r k, 15. Dez. Die Eltern von Henry L. Norcroß, kamen von Boston hierher und identisizirten den Kopf des Bombenwerfcrs als den ihres Sohnes. .. . .... Wo wa r d e n n d i e f tk p e r k l u g e Polizei? C h i e a g o , la. Dezember. Iesse James' großartige Leistungen sind heute Nacht in Chicago übertroffen . . . Ot . . .t l worden. An einer der Hauptstraßen wurde Onkel Sams größter Postwagen von fünf Straßenräubern aufgehalten. Die Räuber zwangen d?e Postbeamten, indem sie denselben Re dolver vors Gesicht hielten, mehrere Poststücke herauszugeben. DiePostbeamten waren fo überrascht und eingeschüchtert, daß sie nicht einmal die grope Bulldogge, welche aus dem Wagen saß, auf die Räuber hetzten. Der Raub ereignete sich an Watcr Straße unweit der Dcsplaines Straße und die Räuber waren ganz Plötzlich auf dem Seitenwege aufgetaucht. Die geraubten Postsacke enthielten registrirte Poststücke und obwohl man den Werth derselben bis jetzt noch nicht festzustellen vermag, so ist doch sicher, daß er sehr bedeutend ist. Die Räuber haben sich schnell aus dem Staube gemacht und sind bis jetzt noch nicht verhaftet. Einigun göv ersuche. St. Louis, IS. Dez. Vertreter der verschiedenen Brüderschaften der Weichensteller, Zugbediensteten, Eondukteure und Telegraphisten kamen hier zusammen zu dem Zwecke, einen Pund aller Organisationen von Eisenbahnbediensteten zu gründen. Eine Resolution wurde angenommen, lrelche die Ausstellung eines Comites bestimmt, welches einen Plan für den erwähnten Zweck ausarbeiten und den verschiedenen Organisationen unterbreiten soll. V . . Ausland. D i e I r l an d e r m üf s e n h a u en. Dublin, 15. Dez. Bei einer Versammlung in Dublin entstand eine Schlägerei und Michael Davitt wurde mit einem Steine an den Kopf getroffen und schlimm verletzt. i ."i , . Fand Na cha h mu ng. -' B er l i n,.15. Dez. Heute trug sich ein Fall hier zu, ähnlich dem BombenAktentat auf Russell Sage in New Jork. Ein junger Mann kam in daö Bureau dcSHankjers und verlangte mit Herrn Herrmann in einer wichtigen Angelegenheit allein zu H rechen,.,' -DDDWRMMMrn Herxmänn xinen, Brief ein, welcher zum Erstaunen des Letzteren eine Forderung V0n':,jd,aJ?a Drohung im Weigerungsfälle das Gebäude vermittelst Dynamit :n d'e Luft "i; ' '' : - : :' s1: . " '",..'. m:!" :. 'ifÄ. ;':.'. ,,l .nlffi liii Ifi if -Siiilli'iililii; üSiili'' üjiSI:
zu sprengen. Herr Hcrrmann rief so-
fort Hilfe herbei, der Fremde floh und wurde nach längerer Verfolgung eingefangen. Man fand bei ihm zwei Päckchen Schieppulver, und zwei Pack chrn weißen Pulvers, dessen Natur man noch nicht 'kannte. Es wurde einem Chemiker zur Analyse übergeben. Wer Verhaftete weigert sich seinen Namen mitzutheilen, oder irgend welche AntWorten auf die ihm gestellten Fragen zu geben. ' .. .. , '- Hunger und P e st i l e n z.' S t. P ete r sbu r g, IS. Dez. In vielen Drten in dem Hungerdistrikte sind nun auch die Blattern ausgebrochen. Die Zeitungen schweigen darüber, Weil es ihnen verboten ist, die grauenhaften Zustande der Wahrheit gemäß zu schildern. Die Menschen sind so vollstän? dig verzweifelt, daß ihre Energie ' zu Ende geht, und sie sich ruhig mit dem sicheren Tode vor Augen in ihr Schicksal ergeben. Sie ziehen es vor, rasch von einer Krankheit weggerissen zü werden, weil ihnen das nicht so schrecklich erscheint als der lange dauernden Qual des Hungers langsam zu erlkegen. OchlssSnachrlchten. Angekommen in: T L o n do n. In Sicht : Hennan" dön Baltimore, ,,Calisornia", City of Paris", Devoniä" von New Zork. Q u tt n s t o w n : Ändiana" von Philadelphia. Hamburg': Scandia" von New Sork. s i New Jork: Cireassia von Glasgow. Baltimore: Montazla" von London.' , '" ' " : "" '. Schlffs-Agentur. " , - . : ' : . . Jpl Alle Dampfer -Linien sowie alle eu ropaischen Eisenbahnen haben ihre hie flge Haupt-Agentur in Alex. Metzger's Grundeigenthums Agentur WechselBank und Vollmachts-Bureau. Etablitt 1863. " Hiesiges. Vollzeigerlcht. Um .1 Uhr Nachts wurde die Polizei in das Freudenhaus von Mattie Douglaß an der Maryland und Mississippi Straße gerufen, um einen Mann Namens Burford A. Phillips zu arretircn. ' ' Er war mit einem Mädchen Namens Day, einer Insassin des Hauses, in der Nacht von einer Spritztour dahin gekommen. Während sie im Parlör saßcn, soll er das Madchen zu überreden gesucht haben, Mattie Douglaß, die Inhaberin zu chloroformiren, um in den Besitz ihrer Schmucksachen zu gelangen, was zur seiner Axretirnng führte.. Er selber sagte aus, daß die Day es war, welche ihn zu dem Verbrechen zu überreden suchte: i Ein Brief, der bei ihm gefunden wurde, und an einem gewissen John Püllon in Eincinnati gerichtet war, .bringt ihn mit diesem, derwegen Diamantendiebstähls angeklagt war, in Verbindung. Weiter wurde ein Messer mit schärfer Spitze an ihm gefunden, doch giebt er an, dieses zum Papierschneiden als Tapezier benützt zu haben.! ' Der Richter überwies 'ihn den Großgeschworenen unter $1000 Bürgschaft. , - ' - ; Drei Männer, Frank und John Abraham und Z. ' I. Kaylor, waren wegen brutalen Angriffs aus die Frau des Kaylor verhaftet worden. Sie hatten die Frau so übel zugerichtet, daß dieselbe mindestens 14 Tage braucht, ehe sie vernehmungsfähig sein wird. ' ;" . ; ES scheint in dieser Sache ein. Geheimniß zu stecken, denn die drei geberdeten sich höchst sonderbar. Der Richter verschob den Fall auf den Ä'Jan. und' stellte sie unter" Ze H1000 Huigschaft. , , : : - r-m :::i;,ienr:S war wegen Herumlungerns ' arretirt ,,, vt:;'"lK i'-j-i-:; ' X : r :t ': : wordenH,E t:,wurde '. V,Hne und die ' Bitte seiner Mutter, unter verhängtem Urtheil entlassen. . William McGee, ein Farbiger, war lii'i'. '!:'', i f'i V':,f?;Mgji- ' 'ri. 4" ' i' f 'S"1' i.XT- ''Ä'".' wegen thätlichen Angriffs auf Wilklnson Töyd, den Besitzer , des Hauses, No. 619 Nord Meridian Straße verhaftet worden; , auch wird die Bcschuldiv... -'S :. fws0v L''' -9 V S:' C':!i: K gung, daß er einen öitvolvcr gezogen habe, gegen ihn vorgebracht. Die Zeu- !;.,,;.)'! i.i!1':1! ''Äi'i'li iHi'llSf
gen .machten indessen widersprechende Aussagen, und der Richter verschob den Fall bis morgen, um mehr Zeugen zu vernehmen. Emma Davis wurde als der Pro-
stitution überführt, mit tzl nebstKosten und 30 Tagen Arbeitshaus bestrast. Drei, wegen. Spielens verhaftete Leute, welche ihre Namen als Brcnhan, McCrimbridge und Donahue angaben, werden am 18. ihr Verhör haben. EXT Der Schulrath von West Indianapolis stellte Miß Ctta Grape von hier, ein neunzehnjähriges Mädchen, als Lehrerin für die deutsche Sprache an. Eine neunzehnjährige Amerikanerin, welche Unterricht in der deutschen Sprache geben kann, muß ein merkwürdiges Talent sein. ' fflCJ Drei farbige Jungen erbrachen gestern Abend eine Glasscheibe in dem Konditorladen der Delaware und Wabash Straßen-Ecke und erbeuteten eine Portion Zuckerwerk. Sie wurden entdeckt und die Polizei benachrichtigt. Ehe aber dieselbe zur Stelle kam, hatten die Jungen ihre Flucht bewerkstclligt. Mucho's Cigarrenladen befindet sich in No. 199 Ost Washington Str EP Superintendent Colbert von der hiesigen Polizei erhielt gestern einen Brief, der ein sonderbares Gesuch enthält Joseph Reynolds ein Chicagoer, sragt an, ob nicht bei der Polizeibeibehorde ein Bild seines Bruders vorhanden sei, der im Jahre 1833, bei Gelegenheit der Campagne, als Taschendieb zu 18 Monaten Zuchthaus verurtheilt worden war. Kurze Zeit nach feiner Strafe war Reynolds im Hause seiner Mutter zu Chicago, welche ihn sehr lieb gehabt, hat, gestorben. Um nun der Mutter einen Gefallen zu thun, wollte der Bruder sich auf diese Weise ein Bild des Todten verschaffen; da kei n anderes.. von. ih m vorhanden war. Leider konnte der ' Polizcichef demWunsche nicht willfahren, denn eine Photographie des Vcrurtheilten.w.n damals nicht aufgenommen worden. James Wilson, der Farbige, welcher gestern wegen Einbruch in Frau Seibert'Wöl)nung,, wobei er I Diamäntringe stahl, den Großgcschworeneu überwiesen wurde, ist von Frau Mary Mc. Kenzie als derjenige recognoszirt worden, der ihr die Tasche aus ihrer Office, im Halcyon Block geraubt batie, während, sie sich in hinteren Theile des Lokales befand. Dem Wilson soll bereits ein theilweises Geständniß seiner Schuld entlokt worden sein. Wenn ihm diese zwei Verbrechen nachgewiesen- werden können, dann wird der Bursche wohl au längere Zeit aller Nahaungssorgen enthoben werde. Im Jahre . 188Z waren zu Royalton, nordwestlich von , hier, Frau Foreman und deren Tochter -mit einer Azt ermordet worden. Trotz der ausgesetzten Wohnung von $3000 ist eS bisher nicht möglich gewesen, deS Mörders habhaft zu werden. Gestern nun wurde der Chef unserer Poiizei von seinem College in Memphis, Tenn., benachrichtigt, daß dort ein Mann Namens Gaines verhaftet worden sei, und daß derselbe, Falls e in der Foreman Mordaffaire' gewünscht würde,, ausgeliefert werden könnte. Herr Colbert' weiß indessen . nichts über, diesen Gaines, und hat' wenig Vertrauen, daß diesmal der Rechte gefaßt sei, doch werden die verlangten Informationen jedenfalls ' die Sache "'' " ' au Es ist nicht unwahrscheinlich, daß GalneS ein den Mord betreffendes Gestandniß 'gemacht hat. '' . , r;; " ":: ' ' Saloon u. Billiärd-Hall ' ' ' 1 - -, " : ' , 1 - :: - ' ' r i ; . '; ' .... ... ': . . "' , . (;"...: ! ?! .ii;-",,' -: .. .-i ' - i: . ' ' .. . . -i : . 4 ; ; I No. 92 Ost Washington Str. : . !' ; 'i: ' ' 11 : ; -l !h- . , ' ''"i . : 'iiig'. '' :,. " 'i ;- r " ::; ;i ohn Meiiacher. ti Eigenthümer. ' . ;J Kl ;,.;in..,i. .;:,(., ff A M 4 A S (44MfA '"A 4 im 8 tu volkhöIich nsgab des rvie tlluftrirtea Werk!G. 'W--f. ? fn jimWa 2 p-W'Yp mtzvMViiÜ! ..r. WrV.1It lause einer att suua Juhre deutsqen LeHe. V SobsimeS Hcherr hm rohe deutsch Htgoriker. Vtit nnbezu dreihundert Zpiendtdeu Sr. tAxtn, eine dollKöndlge VUevSallerie der denk Vurvgne Scenen, cnonrn uns evenveu der Beschichte bei Bakerlende. Jeder Tenische sollte ein solche haben, iedng im Vreise, tauft aus der Stelle. Wir stellen gute Vedin?gen. Eine seltene Selegenheit für jede tateCigeni deutsche Dame der Herrn, um Seid in machen. ?egm nabern VittdeU, adreZstn m S. O. ti$ü A fiftttM Uilit, tziog,, S3. i
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