Indiana Tribüne, Volume 15, Number 88, Indianapolis, Marion County, 15 December 1891 — Page 2
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nbam Tribüne. Erscheint Kügt.ch und 5 o n n tngs.
Tre tägliche .Tribünr" ko'tct burä t::i Trögrr iS Geai per Woche, ttt SonntasSTribSk",,5 TktZ pe? Woche. Bcidc zukammca ISCcntS oder ZCentS pcrMont. PcrPiist zusefcdlckt in Por. auS!czah!ug per Jahr. Ofsice : 130 Oft Maryland Strafte. Indianapolis, Ind., I.. Dezember '91. New Yorker Künstlerfest. -tu .Kunisicrrcu can wiy y n tu würdizer und siiMinunJs voller Weis, verkamen, und hat nebenbei auch seinen ; ?! , 7 . -. mw. ti :.n pekuniären streif, nämlich die schulden terCentenuill-Feiervon lc89 zu decken, erfreulicher Weise erfüllt. Einem oft' lichen Blatt berichtet an Specialrepcr ter darüber wie folgt: Ich gehe nun aus das aul'Don nerstaz Abend in der Munkhalle veran staltete .Aünstlerfeft über, vor besser Glanz und Originalität Alles erbleiche? mutz. waS bis icht in New York au! dleiem Feld gelsvten wurde. Da? Künitlerseft (da die enzli'chen Zeitun qen sämmtlich diesen Namen richti; ge druckt haben, ist lehr bemerkensmertb. bat einen künstlerischen, gelellichafd lichen und nnanciellen Erfolg erzielt, auf den die Arrangeure mit Recht stoli sein können. Ter künstlerische Erfolg war überhaupt gesichert, als die Her ren Joseph Keppler (der Zeichner bei Karrikaturen des .Puck") und Walte,! .Baerer (der bedeutend; Bildbauer) xi'. an die Svitze Derjenigen stellten, welch das gest vorbereiteten. Diese beiden , Künstler haben sich dieses Mal selbu übert rossen. Freilich, ein herrliches Material." bestehend aus Jugend, Anmuth. Ekeganz. Talent, Schönheit. Reichthum stand ihnen zur Vrmzun, aber mit diesem Material wußten die genannten Herren und eine 3!eihe von anderen Künstlern, die ihnen willig zur Hand ginzen, Wirkungen bervorzudringen. daß die den feinsten schichten unserer Eefeüfchzft angehörenden Zuschauer ge radezu binqeriisen waren. Es waren aber auch hinreißende Bilder, die sich dem entzückten Auge darboten, als der Vorhang die von Baerer arrangirte Apotbeose Goethes" oder Kepplers Im Atelier" oder Saterlees EngelSerenade" u. s. w. enlhüllte. Dit Fülle der Kunstgenüsse war übrigens viel zu groß, als daß ich auch nur das Aller-Exauinteste davon hier erwähnen könnte. Mit dem smanciellen Ergebniß kann nicht nur eie kleine Schuld, die noch von der Cenlennial Feier in 1389 kerrührt, beglichen werden, sondern es bleibt auch noch das Sümmchen von übrig, als erstes Zcherflein" zu einem ond, aus welchem ein im bie sigen Central - Park zu errichtendes GoetbeTenkmal en:s:shen soll. Dies überraschend günstige Resultat wird un zweifelhast zur Folqe hahm, daß all jährlich ein Künnlerfen" arrangirl wird, bei welchem in erster Linie di, deutsche Kun't Triumphe feiern wird. Wobl kauin erwähnt werden braucht, daß das Fest in harmonischer und maß voller Weise verlief, sodaß den .Vier hundert" von Nerv Sork mit McAliste, cn ter Spitze nur gerathen werden kann, bei den deutschen Künftlerv New Aorks in die Schale zu gehen. 2urch die Nähre gevlasea. Ter Wettkampf in der Errei'hnng der höchst möglichen Geschwindigkeit in der Beförderung von Passagteren. welch zugleich die damit verbundenen Gefah ren ausschließt, zeitigte in Hamburg ein originelles Projecr. Nach einem de: Nat. Ztg." zugehenden Bericht des -Latent- und technischen Bureaus von Richard Lüders in Gorlitz ist dort eine Gesellschaft im Entstehen begriffen, welche beabsichtigt. Personen gerade sc wie jetzt Gepäckstücke um 25 bis Pfennige durch di'. pneumatische Post zu befördern. Dazu ist eine Versuchs, linie von L4 Km. zwischen Hamburg und Buchen in Aussicht genommen welche mit einer durchschnittlichen Ge schwindigkeit von 110 Km. in de, Stunde in 11 Minuten zur'.ckgelegi werden kann. Der Cylinder aus MannesmannRöhren, in welchem nich, inehr als drei Personen Platz finden, ist auf L Meter Länge bei einem Durch' messer von 1 Meter projectirt. Sobatt die Paiagiere einaaaoni-rt" sind. wird der Cylinder geschloffen und der sehr knappe innere Raum mit reinei Luft aus einem eigenen Luftbehälter gespeist. Innerhalb :;0 Secunden würdt die Marimalgesch oindigkeil erreicht und man rechnet mit Bestimmtheit darauf, daß trotz der kolossalen Geschwindigkeit des mit einer Glüh'ampe erleuchteten Fahrzeuges die Bewegung eine außeo ordentlich sanfte sein wird; denn sobald einmal die volle Geschwindigkeit gewon ne ist, wird der im Innern befindlicku Passagier, da ihm jeder Verzleickungspunkt , fehlt, auf der Fahrt gar nich; zum Bewußtsein der enormen Geschwin digkeit kommen, höchstens würde er sit im Momente des Anbal'tens empfinden Ter Passagier dürfte leichtes Gepäcj mit sickz neh-nen. aber unter keinen Um ständen rauchen, was sich ja Jeder fü, die kurze Strecke gern gefillen lasse, wird. Die Wetzenernte. Während die Völker des europäischer Continents über Mitzernten klagen welche in einzelnen Fällen so vollständie sind, daß die ärmeren Klassen in Nott und Elend zu verkommen drohen,ergießi sich über unser goktgesegnetes Land em, Weizensluth. von welcher man sich kaun eine rechte Vorstellung mrchen kann Wie bedeutend die diesjährige Weizenzufuhr diejenigen früherer Jahre über steigt, davon erhält man einen annähere den Begriff durch .die folgende von eine, englischen Zeitung New Aorks zusam rnengestellte Tabelle, in welcher die Wer. zenzaZuhren zu neun westlichen Marktn vom 1. Juli bis zum 28. Novembn während der letzten Jahre angegebe und rnit den Gesammtzusvren jene:
Märkte im ganzen Ermeiayre vergttcyen werden: 1. Juli bir S8. Ävv, Im lf rniabr
im-W ... Z.S Buidel lkis-w 71,973,14.... I.S,i V del N4..wi iüitl)rt jlij i 55,SMi,9l .... am -9 i mih,mi Billhel Die Weizenzufuhr für diese neur westlichenMärkte ist also in den genau ten fünf Monaten dieses Jahres ich nur größer, als in dem gleichen Zeit räum früherer Jahre, sondern sie über, trifft sogar um ein Bedeutendes die Gesammtzufuhr jener Jahre. Vom erster Juli an bat sich in diesem Jahre di Weienzufuhr im Durchschnitt auf meh, als eine Million Bushel per Tag be laufen, und bringt man nur die Monat Sept mber, Octobnr und November ii Anschlag, so betrug die tägliche Zufuhr mehr als 1,200,000 Bushel. Gleich wohl ist eine Abnahme in dieser riesigen Weizenflut h noch keineswegs mahrzuneh men, vielmehr hat es ganz d.'n Anschein als ob dieselbe noch im W.'ch'en degrif len sei. aiscr Wilyf.iN n. a9 Nimrgd. Ter große Gegensatz der Weltanschauung zivifäen dem verstorbenen Kaiser Friedrich und seinem Sohn, dem jetzigen Kaiser Wilbelm II.,' bethätigt sich auch an der Verschiedenariigkeit ihrer persönlichen Neigungen und Lieb, habereien. Friedrich war ein Freund der Künste und Wissenschaften und suchte bei ihnen , und ihren hervorragenden Vertretern ' seine liebste Erholung in Mußestundm; i der Jagd und dem Sport war er für k . ' . .n t ifx:.v .cc.rv I jiint Perion eniziuieoen uouviv, uau er darin auch Jeden in seiner Um gebung gewähren ließ, wie es ihm be lieble. Wilhelm II. ist dagegen ein wahrer Nimrod,' und artet darin seinem Großvaier Wiltzelm l.. dessen Verstände niß ihm überhaupt naher liegt, durchaus nach. Von Schloß Grunewald und Drei linden nach Hubertusstack, von Lieben berg nach Rominten, von Hummels bain nach der Göhrdc das ist der rastlose Kreislauf, den Kaiser Wilbelm nur durch zeitweilige Abstecher nach Berlin und Potsdam unterbricht. In der Reifelust gleicht er auch seinem Großvater. der darin dem Römischen Ha drian ähnlich war. Diese Ruhelofigkeit, das bastige Abspringen von einem Gegenstande zum andern, ist ein charaktenstischer Zug des Kaisers. Auch steht sein Gebohren in schneidendem Gegensatz zu dem seines Vaters, der, abge seh?n von den nothwendigen militariscben Inspektionen und einer einmaligen Landreise im Sommer, mit dem stillen häuslichen Glück auf bescheidenem Guts' Hofe begnügte. Zwischen den letzten preußischen Herrschern und ihren Vorgängern lassen sich interessante Parallel aufstellen. Die Freude am eigenen Familienglück theilte Friedrich mit Friedrich Wilhelm III., der an dßr Seite der hochherzigen Louise auf dem märkischen Gute Parey Jahre ungetrüb ten GlückeZ genoß. Dagegen ist Wilbelm II. nicht nur seinem Großvater ähnlich, sondern zeigt eine noch viel überrafchendereAehnlichleit mitFriedrich Wilhelm I., dem Vater JneörichS des Großen. Wenn man die ersten Reg'.erungS jähre deS zweiten Königs von Preußen siudirt, wird man auf viele frappante Züge stoßen, welche sich in dem Charak ter Wilhelms II. wiederfinden. Dazu gehört besonders eine ausgesprochene Liebe zum Soldatenthum, ein vorsiegend aups Praktische gerichteter Sinn und eine leidenschaftliche Neigung zur Jagd. Man halte uns nicht entgegen, daß bei Friedrich Wilhelm I. dieje Charakterzüge inS Grotesk Bizarre verzerrt sind. Richtig ist ja seine bis zur Manie streifende Vorliebe für lange Grenadiere. Die theilte er aber mtt vielen anderen Souveränen seiner Zeit. Ueterhaupt ist eine unparteiische Ge schichte dieses Preußenköaigs noch nicht geschrieben, und die Zeitgenossen haben aus Liebedienerei gegen seinen großen Sohn es sich angelegen sein lassen, das Andenken deS Vaters rn'ö Lächerliche zu ziehen und zu verunglimpfen. Doch aber bleibt die Biographie Macaulays, der ihn als einen wahnsinnig brutalen Tyrannen und Popanz schildert und jeder menschlichen Züge entkleidet, ein Schandfleck auf dem Ruhm des britischen Geschichtschreibers und ein eclatanter Beweis dafür, daß Macaulaq zum Geschichtsschreiber i-n großen Stil verdorben und lebenslang rn engherzig englischen Anschauungen befangen war. Auch in seiner Geschichte Englands hat er jedesmal, sobald er sich mit Deutschland zu beschäftigen batte, seinen gänzlichen Mangel an Verständniß, seine völlige Unkenntniß deutscher Gerbältnisse und seiner insularen Vorurtheile enthüllt. Kaiser Wilhelm II. trägt auf seinen Jagdausflügen den hellgrauen Ueber rock der höheren preußischen Jorstbeamten mit Aermelaufschlägen und Kra gen aus dunkelgrünem Sammet. Schloß Rominten, wie das frübere Fo'.sthaus Theerbude in Ostpreußen jetzt umzetauft ist, hat die Ehre gehabt, am längsten den kaiferlichen Gast zu beherber gen. Der Umbau des in tiefster Waldeinsamkeit eines prächtigen Forstes von meilenlanger Ausdehnung belegenen Schlößchen ist nach speciellen Anmei sunqen deß Kaisers erfolgt. .Es ist ge. wissermaßen ein civilisirtes Blockhaus. Die inneren Raume weisen keinen br sonderen Schmuck auf. Die Wände be. stehen aus ungehobelten, eng an einan der gesägten Tannenftammen, welche mit dunkelbraunem Firniß getränkt sind. Bon Tapeten oder Gobelins ist keine Rede. Urväter HauSrath aus dunklem, schwerem Eichenholz mit mittelalterlichen Verzierungen und Schnitzereien, solide und fest gefügt, paßt trefflich zu dem stimmungsvollen Bilve des Ganzm. Ritterliche Jagd spieße, ungeheure Saufadern, gewaltige Trink, und Hifthörner schmücken die Wände und erglänzen roth im Strahl der über die Baumwipfel .emporsteigenden Morgensonne. ' Nur im Arbeitszimmer deS t K aisers herrscht mehr Comfort. Doch ' ist der Bilderschmuck auch hier streng dem Charakter des Ganzen angepaßt.: Landsetr'sche Kupferstiches Ecenen . aus dem "schottischen Jagdteben Guido Hammer'sche Radirnngen, einige
ane Meister, wie Äa?p unö Watteau, zieren die Wände. Bären und Wolfs falle, über Fußboden und Tioan ge breitet, rufen den Eindruck behaglicher Wärme hervor. Im Geiste sieht man die nach fröhlichem Weldwerk von der Pirsch zurückkehrenden kräftigen Gestalten der Jäger, wie sie sich um das prasielnde Kamin?euer lagern und beim kräftigen Abendlrunk sich von den ge hebten Strapazen erzählen, wahrend draußen die Viqueurs mit dem Halali auf ihren gewundenen Hornern' über dem vor ihrem kai'erlichen Herrn erlegten öier;ehnender das Ech? desWaldes wachrufen und die mächtigen Rüden dmch lautes Geläut" den seöes Jagerrohr erfreuenden Cyorus vervollstarrsisen. ; Aer. .'tt L.Psst.
(3u a Ui iSa.i iiietli'J.) In der Person Wanamakers hat da? lZostmesen der Ver. Staaten zum ersten Mal einen Chef, der als Geschäfts. mznn großen Stiles Routtne bentzt und m ,einem Department den ptaktrneuester Bericht bestätiat das. Er zeichnet sich vor Allem durch eine srischeund kaufmänni ch. Gewinltbeit aus. "di. n,,n 5-i Äs... n,Titon rr man bei ähnlichen Berichten vermißt. Dabei )i er reih an Reform -Äorschlä gen und Plänen für die Ausdehnung dieses Zweiges. Wanamaker war bekanntlich der erste Geaeralpostmeistn der Vereinigten Staaten, welcher di Verbindung des Telegraphen mit dem Postdienst vorschlug. Er geht diesmal noch weiter und begehrt die sofortige tosen die Telephon-Patent: ab, und ' '
Natwnalisirunz des Telephons, und v" o"' wp was er diesdezüglich Zagt, ist von In . m..nzetreten. den Papiersabrikanten das teresse. nämlich: Verstellung deS Breis erwrderliche i?. to; volz zu ltnera. Die betrenenden Fa-
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-venn der Cci i-reß nicht prompt han. , delt und die Äusnützung diefes Com. ?NZ hen noch mehr an andere abnmunikations.Mitteln dem Volke sichert, ken absetzen. Die Gqell,cht. lw so ist zu erwarten, daß sich sofort ein "rch rare Agenten groge FichtenwrlSyndikat bildet, welches alle Telephon. . b" ?mthn Ur :ot1 Anlagen des Landes eontrollirea wird. öir ?. ' wie jetzt der Telegraph beherrscht wird. . R a h e I o h n S t o w n , n V t n n oder diese beiden werden vereinigt und Nlloamen wnrde beim Grundgraben ei in den nächsten Jahren wird eS Arbeit astch-n aus der Erde gebracht, in welgenug für Avookaten geben, um den so- ch:m sich auß?r alten Münzen auch emt genannten Attacken künftiger Postmeister . auf Schafleoer gejchriebene, aus PittS-
auf vertheidigunzslose wohlerworbene Rechte entgegen zu treten". Die letzte Wendung hat Bezug auj die Angriffe, welchen der GeneralPostmeister ausgesetzt wr. al$ er zuerst die Verbindung deS Telegraphen mit der Post verlaugte. Jaq Goulo hat öekauntlich gesiegt.und eS ist sehr wenig lussicht vorhanden, daß ein demokratiÄer Conzreß die Sphäre der Wirksam' keit der Bundesregierung ausdehnen wird. Da es sich aber hier um etwas handelt, wobei die kaufmännische Welt stark interesstrt ist, so darf man ermar ten, daß der Vorschlag Wanamakers über kurz oder lang acceptirt werden wird. Em Cent-Briefe. Drei Cents - Tele phon-Botfcha-ten und Zehn-Cents-De peschen so lautet das Programm Wanamaker'ö, und er beweist, daß es sich wohl durchmh7en läßt. Er sucht namentlich die Farmerbevölkerung für diese Resorm zu intZrefiiren. indem er ihr d e mannigfaltigen geschäftlichen und socialen Aortdeile vorführt, die in der Einführung derselben besonders für den Farmer liegt. Wenn der Bauer im nächsten Laden ein Telephon zur Verfügung hat. brau-ht er nicht uazählige Wege zur Post zu machen, um nach; sehen, ob Briefe für ihn angekommen sind. Eine Telephznnachricht verstän digt ihn, wenn Güter für ihn auf der nächsten Eisenbaha'tation angekommen sind: Nacht ichten von zu erwartenden j Frösten etc. kann er so prompt erhalten. I wie der Städter. Dazu kommt die Elnfüdrung deS LanddrieflrazerSnstkms, welches bei seitherigen Er probungen ergeben hat. daß es nicht nur seine Kosten deckt, sondern daß der : großartige Aufschwung des PostVerkehrs sogar noch einen Nettogewinn abwirft. .Endlich befüiwzrtet der General p?nmeister auch die Verbindung der Packekbeförderung mit der Post, wobei er abermals gegen ein Privat-Monopol anrennt. Er verlangt weiter dieEin führung von Postsparkassen, unternimmt also auch in die'ee Beziehung einen Vorstoß gegen Prioat'Jnteressen. Da! alles ist sehr interessant und bemerkens werth, well es von einer Seite kommt, die gewiß von jeder socialistischen An wanölung freigesprochen werden muß. Und doch . arbeitet John Wanamaker. der große Privatunternehmer, dem So. .ialismus vor, indem er der Privat Wirthschaft große Gebiete entzieht und sie dem Gemeinwesen überweisen will. Das Postesen ist nun einmal ganz socialistischer Natur. Einen schlagen den Beweis dafür liefert eine Aufstel' !unz oes General-Postmeisters über du Rentabilitäten der Postämter der Ver. Staaten. DaranS ergibt sich die er itaunliche Thatsabe. daß von den 64. US Postämter der Ver. Staaten sich U,2tf3 nicht bezahlen". DaS he.ßt. n mehr als zmeisrittel aller Postämter es Landes verschlingen die Kosten der Verwaltung mehr, als die Aemter ein bringen. In Folge der Herabsetzung deS Po?' tos und weil die Postsachen der Regiecung. der Congreßmitgliever u. s. m.. kostenfrei befördert werden, hat zwar aas Departement überhaupt ein Deficit, das aber im nächsten Jahr verschwinden wird. Allein wenn nicht der groß' Ueberschuß wäre, den etwa hundert der bedeutendsten Lokal Vostanstatten ein brachlen. so würde das Deficit ein nc sigS sein. Man stelle sich nun vor, die, Post wäre in den Händen von Privat Compagnien. Wurden diee etwa zmet Drtt tel aller ihrer Bureau Unterbalten wenn sie sich .nicht bezahlen?" Gewis nicht. Sie ließen dieselben entwedet eingehen, oder verlanztenGebühren vo einer Höhe, welche ihnen einen zehöci gen Prosit auf ein, zwei- oder dreimai verwässertes Capital sicherten.' Mar braucht alio kein Socialist zu sein. un zu wünschen, daß die Regierung bäl Verkehrswesen in die Hände" bekommt u) so darf eS auch gar nicht verwun .dern,' wenn. selbst ein John Wanamaie' zu solchen 'Vorschlage kommt. -
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$iom Jnlanök. In vielen Theilen '"deöf Landes werden Telegaten für den im nächsten Januar in Philadelphia stattfinvenden Conzreß farbiger Katholiker. erw'ihlt. In Louisizaa sind mehr farbiqe Aathzliken, als in irgend eine anderen Staate der Union. Der im Frühling dieses Jahres infolge eines Durchbruchs des Coloradostromes südlich von ?)uma in Arizona bei Salton in der Wüste ent standen? See ist durch Verdampfung dei Wassers in schnellem Verschwinden begriffen un) sehr bald w'.rd nur noch das trockene Bett davon übrig sem. ' Wilde Hunde, die in den Felsensyalten eines BergeZ im nord westlichen Theile von Sherman Counti; in Kansas ihre Schlupfwinkel haben, haben den dortigen Farmern empfindlichen Sch,den an ihrem Viehstande zu gefügt, &3 sind wahrschemllch Ad kömmlinge von zahmen Hunden, di, von weiter ziehenden Ansiedlern ihrem Schicksal. in der Einöde überlassen wur den. Z? tf r ist feit JZ n ?,??! desregierung. ,ptlcht vierzehn verschle. dene indianische Dialekte und obwohl siebzig Jahre alt und blind, ist er noch immer em brauchbarer und nützlicher Mensch. Fünf der größten Papier und Papierbrei-Fabriken im Staate öke Jzrk und in Canada sind in Xo ronto mit einem Aktieikaital von erner ".? Tr i V'' itAtntiiü lTI(it lArtli H.rihiitH . : v : . .-. .rr : a. ourg vom i. reoruar io oaiini Befitznrkunde vorfand, nach welcher An drew Hamilton Curtin gewisses im County Armstrong auf dem östlichen Ufer deS Kiskiminetas-FlusfeS belegeneS Grundeigenthum an Lambert Cadmalleder für lß G 3h. abgetreten bat. Diese Urkunde ist vom damaligen Ver weser des Gouverneursamtes William Penn unterzeichnet. Ein sonderbarer Kauz ist vor wenigen T'gen im 87. Lebensjahre in Kingsville. Ontario, gestorben. Dr. Boqle heißt er, dessen besondere Ber gnüzen eS war. sich im altehrwürdigen Continental Kostüm, in Kniehosen und Dreimaster, öffentlich auf der Straße zu zeigen. Er hrt mehrend des Krieges mit dem Verkauf von Patentmedizmen viel Geld verdient und ein Ver. mögen von SlOO.OJO hinterlassen, das an seine beiden Brüder fallt, van denen der eine in Canada, der aadere in den Ver. Staaten lebt. Die eine Hälft deS Vermögens ist in, New Jork angelegt, wo Dr. Boyle auch ein Geschäftscomptoir hatte. Florence, der kürzlich ver storbeae Schauspieler, ertheilte einst ei nem guten Freunde folgenden Rath: Eine Gallone Whiskey kostet ungefähr 3 und enthält 65 Glas zu je IS Cents. Wenn Du nua irinken mußt, so kaufe eine Gallone und mache Deine Frau zum Zchankkellner. Hast Du Durst, so gib ihr 15 Cents für das Glas Schnaps und wenn die Gallone auSg?trun?en ist, io hat sie $6.75 Cents übrig, nachdem sie denselben bezahlt hat. An jeder Gallone macht Deine Frau den' lben Prosit, welchen sie zurücklegen sollte, da mir sie Geld genug hat. Dich, falls. Du ein Trunkenbold weroen solltest, nicht mehr im Stande. Dich selbst zu ernähren un) berichtet von Jedermann, zu erhalten, bis die Zeit kommt, "wo Du als Säufer vorzeitig in's Grab gesenkt wirst. Als vor Jahresfrist unte, den Indianern in Oklahoma der' Mesiias'Humbuq herrschte, wurden die vereinigten Stämme auf der Wichita-Re fervatioa eifrige Anhänger der neuen Glaubenslehre und setzten sofort einen Geistertanz in Scene, der mit "kurzen Unterbrechung: elf Monate anhielt, ohne daß der Messias erschienen wäre schließlich wurden nicht wenige der rothhäutizen Tänzer des langen Harreas müde und beschlossen, sich von der Geneinschaft der Mesiiastanzer loszu--sagen. Lebhafte Auseinandersetzungen zivlichzn beiden Fractionen folgten, die zur Ernennung einer, Commission sührten. welche den Messias in, Walker's afc. Nevada. aufsuchen sollte. Kürz lich ist nun die Commission nach Hause zurückgekehrt und hat in einer Versammlang der vereinigten Stämme Bericht erstattet, daß eS ihr nicht gelungen sei. des MessiaS ansichtig zu werden. Aus dem statistischen Iah resbericht deS Bureau-Suverintendew ten für unbestellbare Briefe ist die Nach läisigkeit oder Vergeßlichkeit zu ersehen, mit welcher Briefe und sogar solche, welche Wechsel oder Geldanweisungen enthalten, adressirt werden. Wahren des letzten Fiscaljahres wurden nickl weniger als 0,829.460 unbestellbare Briese eingeliefert, 311,004 mebr. im vorhergehenden Jahre. Davon waren 4,639 falsch adressirt. 27.670 trugen überhaupt keine Aufschrift, manche enthielten Wechsel. Checks, Gelh ic In 32.273 Briefen war Geld ent' halten und davon wurden 21,183 odn 70 Prozent mit 537.759 den Besitzern doch noch zugestellt. In 30,302 waren Wechsel. Checks ?c. im Gesammtbetrag, von tzl.6Z.93 enthalten, von denen 95 Procent den Eigenthümern zugmgeu. Von den 5.716.482 gewöhnlichen Briefen wurden 1.S60.3Z3 noch an die sich tige Adresse befördert., ' , E i n " g an z g er einer Sch u r kenstreich ist. von Niagara Falls berich; tet '-mordet Kürzlich stieg dort im Western Hotel James Taylor und seine junge Frau ab, mit welcher er erst wenige Tage, vorher, in New Wrk Hoch zeit gemacht hatte. "Einige Tage daraus war Taylor spurlos rerschwuoden und
n)tfl.n Tff'i tu Vi j m Qrni.li 4ifm.
mit ahm tz'M) in Baar, ivelche- Frau Taylor als Mitgift in die Ehe gebracht halte. Taylor Hütte seiner Frau gesagt, daß die Baarschast im Gelo schrank des Hotels sicher aufgehoben sei und war, wie er seiner Frau vorgespie. gelt hatte, ausgegangen, um einige kleine Einkäufe zu machen. Als er nach mehreren Stunden nicht zurück kehrte, klagte sie dem W'rth ihr Leid und erfuhr von diesem, daß ihr Mann sich das Geld hatte aushändigen lassen. Der elende Lump hatte feiner Frau vorgelogen, er besitze eine große Farm in Californien un) sie glaubte nicht anders, als ihr Mann bringe sie dort bin. Von allen Mitteln entblößt und hilflos unter fremden Leuten hat der Schuft, welcher fünfzig Jahre alt ist, die beklagensmerthe Fcan zurückge' lassen. --'- - - - .,. - - -..i.jimuit u n e Kanonendonner und in Gegenwart einet
nach Tausenden zahlenden Menschen menge sind vor einiger Zeit die Schlei fen des neugebauten Canals bei Colum bia. Süd-Carolina, geöffnet und dem Wasser gestattet worden, in das neu Bett zu strömen. Der Bau des Canalj hat über eme Million Dollars gekostet I er ist 150 Fuß breit und 10 Fuß tie! und wird zahlreichen Fabriken, die ar den Ufern errichtet werden, Wasserkrast liefern. Der Canal steht mit dem Con chaweefluß in Verbindung. ij: ine echte oeu r , ch e Gräfin die sich als Küchenfee ihren Lebensun terhatt m New Aork veroient. ist dort die neueste Sensation. Ihr Name ist Gräfin Marie v n Stumpf und diz Stätte ihrer Wirksamkeit die Küche im Gol&.Grub Restaurant." Marie ist Gräfin durch ihre Heirath geworde.1. Graf LouiS von Stumpf landete vor ungefähr zehn Jahren auf amer:kani schem Boden. In Deutschland batte er sich in eine Schauspielerin verliebt, die noch einen anderen Anbeter hatte. Es kam zu einem Duell zwischen den Rivalen. Stumpf tödtete seinen Nebenbuhler und flüchtete über den Ocean so er zählt der Graf wenigstens seine Ge schichte, obwohl in den meisten Fällen die gräflichen Herren durch ihre Schulden nach Amerika getrieben werden. In New )ork wurde der Graf mit der Schau spielerin Maria Staut vom Tyalia Theater bekannt, heirathete sie und fing ein Geldwechslergeschäft m der Canalstraße an, in welchem er jedoch keinen Erfolg hatte. Er iah sich genöthigt, eine bescheidene Wohnung in der Sechsten Straße zu beziehen und Marie verdingte sich als Köchm im ob-nge nannten Restaurant. Im 'uni zog das gräfliche Paar aus seiner beschei' denen Wohnung aus und miethete sich eine noch bescheidenerein einem Hinter hause an Christiestraße. , Da die Grä sin ihren Gatten selten zu sehen bekommt und für' bischen Leben auf ihre eigenen Kräfte angewiesen ist. hält sie es für angemessen, sich von dem gräfli chen Thunichtgut scheiden zu lassen und hat bereits gerichtlich darauf angetro gen. vom Ausland. Ein Gerichtsassessor Forstreuter ist in Königsberg als StaatSanwaltsgebilfe thätig. Derselbe schickte sein Dienstmädchen, für 10 Pf. Brommasser einzukaufen, und gab dem selben hierzu einen Fünfzigmarkschein mit. Nachher behauvtete das Dienst, mädchen. nur 4,90 Mk. von der Verkäuferin herausbekommen zu haben. Herr Farstreuter begab sich zu dem Besitzer deS Geschäfts, welcher bestritt, daß eine unzureichende Summe herausgegeben sei. Ein Gehilfe hatte zudem gesehen, daß die Käuferin mindestens ein Goldstück herausbekommen habe, Die Verkäuferin betheuert in jede Weise ihre Unschuld. Herr Forstreute, war gleichwohl von der Schuld der Verkäuferin überzeugt. Er ließ 24 Stunden daraus bei der Mutter der Verkäuferin, einer Lehrerwittwe, Haus suchung halten. Dort fanden sich 45.1 Mk. baareS Geld vor. welches die Leh rermittwe als den Rest ihres Monats, einkommens bezeichnete und als solches glaubhaft nachwies. Herr Forstreuker ließ hierauf die Verkäuferin ungeachtet aller Betheuerunzen verhaften. Die selbe mußte eine Nacht im Gefängniß zubringen. Am folgenden Morgen wurde sie aber ohne Weiteres entlassen. Herr Forstrßute? sandt auch die mit Besilag belegte 45,13 VZqrk wieder '"Seit der Verbillignn her Herstellung deS Aluminiums und damit des Metalles selbst hat man dasselbe zu den verschiedensten praktischen und LuLuSgegenstanden verwendet, so auch zu Feldflaschen. Ihr geringes Gewicht ließ diese Flaschen für Touristen , und Soldaten besonders emofeh' lenSwerth erscheinen und man sprach bereits davon, daß die Armee mit sol chen Flaschen ausgerüstet w.'roen solle. Leider .haben sich nach den neuesten Mittheilungen deS deutschen und österreichischen Alpenvereins" die aus das Metall gesetzten Hoffnungen nicht bewährt. Dr. L. Belli theilt mit. daß weißer Tischw.'in, in einer Aluminiumieldflasche aufbewahrt, nach einigen Wochen trübe wurde und die Flasche durch löchert hatte, und andererseits -ange stellte Prüfungen haben ergeben, daß Aluminium weder mit siedendem Was ser, noch mit verdünnten organischen Säuren (Wein, Thee, KasseeatZZguß, gewissen Conserven). noch mit alkali schen Flüssigkeiten (Heringslake, ei fenlösunz etc.) in Berührung kommen darf. Danach würden sich lminium.i feldflasche nicht einmal für eine Com pagnie vonMaigkeitSvereinlern brauch, bar erweisen. DaS Baureut her Tageblatt berichtet vom 10, Nov.: Ueber. di. nach Beschlüssen der letzten Tage im nächsten Jahre stattfindenden. Festspiele erfahren wir soeben, daß in diesem Jahre 20 Aufführungen in Aussicht genommen sind, die innerhalb der Zeit vom 21. Juli bis 21. Auaust stattfinden werden und zwar Z Aufführungen von Parsifal" am 21. und 28. Juli.; i., 4?; 8., II., 15. und 17. August; 4 Aufführungen yonTristan und Isolde am 22. und 29. Juli, 5. und 18. AuQust: 4 Aunührunaen von -Die Mei, ster singe? hon Nürnberg am 25; iinc, 31. Juli, 14. und 21. August und 4 Aufführungen von - ,Taanhäuser am 24. Juli, 7.. 12. und 20. August. ' Ueber die Besetzunasfrao.en sind end-
ziltige Entscheidungen nöch nicht ge troffen, die bezüglichen Einladungen werden erst im Laufe der nächsten Mo nate ergeben. Wie weit die Hungersnoth in einigen Gegenden Rußlands ge--drehen, zeigt ein in der Rußf. Wed." veröffentlichter Bericht aus Nikolajew im Gouvernement Samara, den ein deutscher Ansiedler Namens Schmit gesandt. Schmil war in das Dorf Moste, gekommen und hatte vier Rubel ver theilt. Es wird nun weiter erzählt: Aus der ganzen Gegend kamen Leute zu Schmit und baten, sie. vom Hungertod? zu erretten. Ein Bauer erschien bei ihm und warf sich ihm unter Thra nen zu Füßen; zuerst konnte er vor Schluchzen nicht spreckien ; dann erzählte er. daß er mit Weib und sechs Kindern schon seit einigen Tagen kein Brot habe, das sie sich mit Gras und einigem Anderen ernähren, daß sie kraftlos gewor den feien und bald Hungers sterben würden. Schmit gab ihm ein Pad cehl. Die Femstwo (Kreis Vertretung. .Landschan" ) hat,- wie Schmit mittheilt, im September je 10 Pfund auf die nicht Arbeitsfähigen vertheilt. Diese. Unterstützung ist ungenügend, da kein Verdienst vorhanden i:t, und Viel diese 10 Pfund an Andere abgeben muß ten. von welch:n sie das Mehl früher geliehen hatten. Gatt weiß, was auS dem Volke werden wird sagt. Schmit am Schlüsse seines Briefes wenn die Semst.oo solche Unterstützungen gewähre wird " E rn Gattenmsrd, wie et brutaler kaum gedacht werden kann, wurde letzter Tage w Liverpool begangen. John Mtllar hatte mit semer Frau bis foät in die Nacht SchiapS ge trunken und sich dann mit ihr herum gestatten Am andern Morgen würd d.e ,ra:t Zodt aus dem Fußboden ihre-. Zimmers gefunden; sie war von ihrer: Man:ie todt gelier wordeu! Die Sue fel und Bemtteider des Mörders wa rea, als er verhaftet wurde, mit Blm bespritzt. Millar hatte keine Beschäftizung; nach dem Polizeibericht gehört er ver i i England zahlreichen ttlasfe der Hoilers" (Bummler) an. Herr von G iers lieb, es, so erzählt der Pariser Eorrespondent der Daily News", seinen kal'er lichen Herrn durch Bilder und Gleich nisse von der Wahrheit der Dinge zu überzeugen. Eines Tages erwartete er den Zaren in seinem Bureau. Er hing darum zwischen den Büsten zweier Mtnister, die als bestechlich und betrügerisch bekannt waren, ein Krucifix auf. Als der Kaiser eintrat und den Minister nach der Ursache dieser Zimmerdecoration sragte, erwiederte Herr v. Giers ,Als Christus gekreuzigt wurde, hing nan ibn zwischen zwei Diebe."
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Ankttnft und Abgang der verschiedenen Eisen bahttziige i:n Union Depot, Indianapolis. Vandalia. Abgang Poltzuz . . , Expreß Expreß Accomodatton. Erpreß , .. 7 30m ..11 "0m . . 1 00 Rin .. 4(im .. 7(XJ SIm ..NMNm Erpreß . Ankunft Erpreß Erpreß ........ Äccomodation . . . . Erpreß Schnellzug ....... Accomadation .... 3 30 9im 4 15 Vm ..10 0ii .. 'iTttm .. "liOHTn .. 7 4:m Cleveland, (zincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis untz' Elcveland Divisicn. Abgang Expreß .. .... 6 30 Vm Expreß . . .... .... .... .... 9 3." Pm Expreß l t 45 Pm Limited Expreß... ........ Expreß - .............. 6 45 9irn Ankunft Expreß ......... .. . . . 7 (X) Pm Expreß .. .... .... ... .11 10 Pm Limited Expreß. .......... 1 1 55 tm Expreß 5 00 Tun Expreß .1050 Nu, St. Louis Division. Abgang Expreß 73 Vm Limited Expreß. .AI 03 Am Expreß 5 20 Am Expreß, täglich . . . . . . . .... 10 55 Nm Ankunft Expreß täglich 3 20 Vm Expreß . . . . . . 8 Ä5 Vln Limited Erpreß ........... r5 Pm Expreß 6 A) V:n Chicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 55 Pm Accomodatio'n täglich 7 l5 Pm Accomodation 10 55 Pm Postzug 3 00 Nm Accomod. snur Sonntags). Sv0Rm Accomodation , ö 45 Am Ankunft- RufhviUe Accomodation. 10 35 Pm Postzug I I 50 Pm Jnd'pls Are. (nur Sonnt.).12 35 Nm Accomodation 5 M Accomodation 10 45 Am CchneLzug 1Z 15 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich. Abgang Accomodation 7 10 Pm Scknell.Post 1Z 0l Dn Lafayette Acrornadation. ... 5 15 Nm Schnellzug l? 30 Pm Ankunft Schnellzug 3 20 Pm Lafauette Accomodation ... 10 45 Pm Schnellpost 2 Accomodation tt 15 Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 45 Pm Expreß !2 03 Nm Danville Accomodation .... 5 5 Nm Expreß 10 5Z Nm Ankunft Expreß 3 l5 Vm Danville Aecomodatioil 10 40 Pm Expreß 2 40 Nm Expreß t; : Nrn Peoria Division östlich. Abgang Expreß 3 35 Bitt Accomodation ............ 5 30 Pm Erpreß 3 05 'Nm Ankunft Expreß ll 45 Pm Accomodation 9 00 rn Expreß lo 30 Nm Lake Erie und Western. Abgang Expreß 7 15 Pm Expreß 1 2 Nm Erpreß 7 00Nm Schnell.Expreß U 10 Nm Ankunft Schnell. Expreß ........ 3 20 Pm Expreß 10 30 Pm Erpreß 2 50 Nm Expreß tt20Nm Pittsburg, Cincinnati, Chicago und Ät. Louis. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 45 Pm Columbus Accomodation.. . 9 00 Dm Expreß 3 00 Nm Nichmond Accomodation. . . 4 00 Nm Expreß S 30 Nm Ankunft Nichmond Accomodation 9 0Ö tm Schnellzug 11 40 Dm Expreß , IZ 50 Nm Accomodation 3 45 Rm Erpreß 6 50 Nm Erprek 9 00 Nm Chicago Division via Kokomo. Abgang Expreß.. . ll 05 Vm Expreß 11 30 9tm Ankunft Expreß 3 30 Pm Expreß 3 45 Nm Louisville Division. Abgang Expreß 3 40 Pm Louisville Accomodation. . . 8 00 Vm Schnellzug. 3 55 Nm Accomodation 4 3) Nm Ankunft Accomodation 10 25 Pm Schnellzug 11 M Vm Accomodation U 00 Nm Spezial täglich l0 50Nni Cincinnati, Hamilton und Indiana polis. Abgang Erpreß 3 55Vm Cincinnati Accomodotisn . . 10 45 Vm Expreß 3 00Nm Expreß 3 30 Nm . Expreß 30Nm Ankunft Accomodatton 9 15 Pm Expreß....... ll 15 Vm Expreß 7 45 Nm Expreß 10 55 Nm Erpreß 12 35 Vm Indianapolis und VincenneS. Abgang Expreß 7 30 Vm .VincenneS Accomodation... 410Nm Ankunft VincenneS Accomodation 11 00 Nm Expreß 5 05Nm Cincinnati, Wabash und Michigan. Abgang Expreß 6 30Pm Erpreß 11 45 Pm E:x.öl 6 45 Nm Ankunft-Expreß 11 10 Vm Expreß 5 00 Nm Expreß 10 SO Nm Indianapolis, Decatur und Western. Aögana-tZxprß Accomodation tzchnell Erpreß . 830 3?m . 4 3öNm .UvONm . 330 33m AnkunftEchnelk.CxpreK Rceomodatwn Expreß . 10 10 Vm , 4 45 Vm Louisville, New Albany und Chicago. Abgang Ervreß Expreß.: . . 12 40 Vm .11 3.', Vm . K LONm . 3 25 Vm .10 40Pm . 20Nm Monon Accomodatton .... Ankunft Expreß.... Monon Accomodatton ... Expreß.,.,.,.. liol niinnlnKtwnTOa jr Anita l.rc. auwiu. ". , IM, IlwBlt. llru,1tikli. ' r. (Hh,narrlMUf MW.II. bf i .m? mm vw tn.t oiitli. l i .ii dulha oik and iiir t hm. bcrtnar r. k fc f rWW ..ruhn tmm 4 M .j.jr. Atl mm. KmMtOf bW a,t Mrt x. t it ruffe In ( trn t (( lUr liuiit,, Hl( ittKty fc , . t-xtliir ohiutw ,Mtlbr. KW and wrntdarfol. ra,nirkan fr. .UU-U A 9,11MvrrUMl.AI
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Str. 124 Alabama und Siebente Str. 125 Central und Lincoln Avenue. 126 Kinfceä Str. und Lincoln ito. 127 Columbia und Hill Ave. 123 Central Ave. und Achte Str. 129 Auöstellungs-Gebäude. 131 Alabama und Morrison Sir. 132 Nehampton und Achte Str. 134 College Ave. und Zehnte Str. 135 Home Ave. und Delaware Str. im Alabama und North Str. 137 New mann und Achte Str. 133 College Avenue und Irwin. 21 JLinois und St. JoZeph Str. 23 Pmnsylvannia und Pratt Str. 24 Meridian und Zweite Str. 25 No. 5 Svr'nhaus. 6. noe Jllinoisstr. 20 Missifsipvi und St: Clair Str. 27 Illinois und Aickiaan Str. 26 Pem'sylvania und Fünfte Str. 29 Mississivpi und Vierte Str. '12 Tenneffee und William Str. 213 Pennsylvania und Wichigan Str. 214 Illinois und Herbert Str. 215 Waiseicheimaty für Farbige. 216 Tenneffee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 213 CllnorÄ uih eiferion üi m. 1 pr nys., Jttd, Ass. u. 'lch. Ät. 32 Mekidran und Walnut Ctr. S4 California und Bennont Str. 35 Blake und Neu, fjsxt Str. 36 Jndiana Ave. und St. Clair Str. 37 Etadt'Hospital. 33 Blake und North Str. 39 Michiaan und Aaueö Str. - " ' yn--r 312 West und Walnut Str. 313 West und Tritte. 314 Siebente und Howard Str. dlo Tordet und Paca Ctr. 316 Tennefsee und 1. Strafze. 41 No. 6 Svr'nhaus, Wash. nahe West Str. 42 (Zeißendorf und Washington Str. 43 Missouri und New Nork Str. 45 Meridian und Washington Str. 46 Illinois und !no Str. 47 Tennefsee und Washington Str. 43 Kinczan's Schlachthaus. 49 ndianola. 3 Sauareä sr lu5. 412 Missouri und Waryland Str. id Mllnzzippt und Wada,h tr. 415 Morris und Church Str. 421 O. I. u. W. Rundhaus, n?estl. vom Fluß 423 Jrren'Asyl. IU Milcn Ave. und National Nead. 51 No. 4 Spritzenhaus. Illinois u. Merrill. 52 Illinois und Louifiatta Str. 53 West und McCarty Str. 54 Weft und South Str. 56 Mississippi und Henry Str. 57 Meridian und Nay Str. 58 No. 10 SchlauchhÄ, Morris u. Mad. Av. 59 Madissn Ave. und Tuulap Str. 512 West und Nsckwood Str. 513 Kentucky Ave. und Merrill Ctr. 514 Union und Morris Ctr. 513 Illinois und KansaS Str. 517 Morris und Dakota Str. 518 Morris und Church Str. 519 Tenneffee und McCarty Str. 521 Meridian und Palmer Str. SW MorriÄ Str. und Gürtelbah. 524 Madison Ave. und Minnesota Str. 1 No. 2 Haken, u. Leiter'baus, Scuthstr. 2 Pennsylvania Str. und Madiso Ave. 63 Telaware und McCartu Str. 64 Last und ÄcCartu Ctr. 65 New Jersey und Merrill Ctr. 7 Virginia Ave. und Vradshaw Str. 68 East und Coburn Ctr. 9 Pennsylvania Str. imb Madison Ase. 312 McKernan und Dsuskrtu 2tr. 613 East Str. und Lmcow Lane. fc'ajt uno Aeecher tr. 15 Noble und South Str. 71 No. 3 Spr'nhauö. Virg. Ave. . Hun. 72 East und Georgia Straße. 73 Cedar und Elm Str. 74 Venton und Eeoraia Ctr. 75 English Ave. und Pine Str.76 Tillon und Vates Str. 73 No. 13 Spr'nhaus, Prospekt u. Tille, . 79 gleicher Ave. und Tillou Ctr. 712 Cpruce und Prospekt Str. 713 Cttglisi) Ave. und Laurel Str. 714 Willonz und Olive Str. 715 Shekdy und Beecher Str. 716 Deutsches Waisenhaus. 713 Orange und Lauret Str. m Lcxmgton Avenue und Linden Strafe. 723 gleicher Avcnue und Sxruce Straße. 24 Tucker und Tiorsey's Fabrik. öl Market und Ncm Jerseu Str. 82 Washington und Delaware Str. 3 East und Pearl Str. 84 New Asrk und Da?idssn. 85 Taubnummen'Anüalt. 66 Ver. Staaten Arsenal. 87 Oriental und Washington Str. L9 Frauen.Rcformatorium. 312 No. 8 Schlaiichwus. Oft Wafh. Str. Z13 Market und Noble Str. 314 Ohig und Karvey Ctr. Z15 Arsenal Avenne und Ohio Strafe Z21 Pan Handle Ekscnbabn' Shops 323 Walcött und Carter Str. t AIpr'nhaus. Marylsnd nahe Merid. 92 Meridian und Gcoraia Ctr. 93 Meridian und Cüd Str. 94 VennlzkvLnia'und Louisiana Str. So Alabama Str. und Lirgmia Ave. S p e z i a l ' S i g ,i a l e. Ersten 2 Schläge, zweiter Akann. Zweiten 2 Schlüge, dritter Alara. Drittens Schläge, vierter Alarm. 1-2-1 euer aus und Schlauch ufgewiLer 3 Schlüge, weniger Wasserdruck. 3-3 mehr Wasserdruck. 12 Schläge, 12 Ilhr Mittags. T Die ersten 12 Signale werden voll, ständig aufschlagen, bei den folgende werden dle Hundert-, Zehner und Eintt. Ziffern getrennt gegeben. Die kürzeste und direkteste Route Svt, Most, Zlord, Süd. Vestldul Züge mit den feinsten Varlor-. Lehnftühle vnd Speisewaaen, mit Damrf gebeizt und mit Elektrizität beleuchtet. Die schönsten Eisenbabnzüge in der Welt. Tie vonügliche Bcschasscicheit der Geleise und der Maschinerie gcfta'.ten die größte Scbnellikcit bei'grötcr Slchcrbcit. Die ein-ize Linie, welche ihre Passaziere nach dem Vrand Central Bahnhof in New Zork bringt und ibnen dadurch zwei S tun den Zeit spart. Die Einfahrt in Chicago ermöglicht einen NcderbUZ über im Micdiaan Avenue Boulevard u. die schönsten Straßen der Stadt. Tie Züge lausen in den Centtal Bühnhoj von Clneinnat i, die Uniou-Dcpcts von Clevelsnd. 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