Indiana Tribüne, Volume 15, Number 88, Indianapolis, Marion County, 15 December 1891 — Page 1
v ,, , ,. r ? r r .V. - . ,, ,,,!!!!!,!,, A0 rlCr 'fVO o A M svf ; , JV- r . V-v by .i W VV w o OV AAv V K Jahrgang 15. Office: No. 130 Ost Maryland Straße. S!o. 88. : "'-Hill"iäi;:l. Indianapolis, Zndiana, Dienstag, den 15. Dezember Wl
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iLditorielles. Äir ersuchen Briefe und Zeitungen an uns nicht bloß Tribüne" sondern Jndiana Tribüne" zu adressiren, da hier noch ein englisches
Wochenblatt unter dem Titel "Arne trican Tribune" erscheint. Der hier wohlbekannte Herr Wilhelm Keilmann hat in Evansville e'.n neues Tageblatt unter dem Titel : Germania" etablirt. Die erste Num mer des Blattes ist uns nicht zugekommcn, und wir wissen daher nicht mit welchem Programm der Herausgeber vor das Publikum trat. In der zweiten Nummer finden wir folgende Stellen : Die Germania" will ein deutsches Familien-Blatt fein z dies und sonst nichts." DaS ganze Deutschthum soll es sein daS Lesepublikum nämlich der ttermania." Darnach scheint eö, daß die (ermania aus jede politische oder soziale Meinung verzichtet, und nichts anderes fein will als ein Neuigkeits- und UntcrhaltungSblatt. Dagegen ist ja weiter nichts zu sagen, aber es dünkt uns, daß unter solchen Umständen das Thue öZecht und scheue Niemand" am Kopfe des Blattes überflüssig ist. Im Uebrigcn ist das Blatt hübsch ausgestattet, hat großes Format und wir wünschen dem Kollegen herzlich Erfolg. .A. )n den Berichten über den Nothstand in Rußland kommen sonderbare Dinge vor. Da wurde berichtet, daß daß die Kaufleute Sand in Mehl mischen, dann hieß es, daß von den Unterstühungsgeldern das meiste an den Fingern der Beamten kleben bleibe, letzte Woche wurde berichtet, daß nicht in allen Theilen Rußlands die Ernte mißrathen sei. daß sie im Gegentheil im Kaukasus so reichlich ausgefallen fei, daß das Getreide verdirbt, weil es wegen Mangel an Wagen nicht beför dert werden kann. In einer Anzeige im Petersburger Herold" hieß es wie folgt: Für die von der Mißernte betroffe nen ötothleidenden nimmt getrocknete Brotrefle das Kuratorium der philanthropischen Gesellschaft in GinPfang." Bücher konnte man schreiben über diese wenigen Berichte allein. Daß es Geschäftsleute giebt, welche bei einer solch furchtbaren Kalamität, wie die Hungersnoih in Rußland, auch noch im Stande sind, das Mehl durch Sand zu fälschen, kann msn heim besten Willen nicht jenen Schurken allein zuschreiben, sondern muß es schon auf Rechnung einer Gesellschaftsordnung sehen, welche den Geldgewinn zum idealen Strebeziel erhebt, und in welcher di? Bereicherung Einzelner auf Kosten- der Gesammtheit legitimer Brauch ist. Ganz dasselbe lqßt sich betreffs der ttnterschleife der Beamten sagen, nur mit dem Unterschiede, daß neben der Republik, in welcher die Beutepolitik maßgebend ist, die auto kratisch- Monarchie den besten Boden für die Züchtung dieser Sorte Unehrlichkcit abgiebt. Daß in einem Theile eines Landes das Getreide wegen Ueberflusses derdirbt, während in einem andern Tausende wegen Mangel an Brod Hunge:ö sterben, auch diese furchtbare Anomalie ist nur möglich in einer GesellschaftsOrdnung, unter welcher. die-Produkte nicht zu dem unmittelbaren Zwecke erzeugt werden, den Bedürfnissen der Menschen zu dienen, sondern bloß um Geld daran zu verdienen. Und während Millionen über Millionen für das Militär ausgegeben werden, um dieses System und diese Sorte Ordnung zu stützen und zu erhalten, will man Millionen hungernder Menschen mit den Brodkxusten füttern, welche von denTischen der Vermögenden abfallen. Wahrlich, das ist ein Hohn auf Gesittung und Humanität, den selbst der russische Vauer kmpffnden muß, wenn er nicht ganz verthlert ist. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Jndiana : Wärmeres trübes Wetter und Regen z Viel kältercS Wetter in der Nacht.
Federati o n o f Labor. B i r m i n g h a m , Ala., 17,. Dez. Die 6onoention der Federation of Labor wurde gestern eröffnet und Herr Gompers, der Präsident der gedera-
tion, verlas heute seine Jahresadresse. Verhaftet. New o r k. 15. Da. Edward W. Field, der betrügerische Bankier, der seinen Bater ruinirte, wurde heute in einer Privat-Jrrenanstalt unter der Anklage des Diebstahls verhaftet. Milwaukee'S Anstrengun gen. Milwaukee, Wis., 14. Dez.Hundert 'Bürger, welche ein Kapital von mehreren Mittionen rcpräscntircn, haben hier einen Garantiefond von tzl00,000 für die Unkosten der demokratischm Nationalkonvenlion gezeich net, falls diese hier stattsindet, und einen Ausschuß ernannt, welcher bei dem demokratischen Nationalausschuß in dessen Sitzung in Washington im Januar dafür wirken soll. Das Ausstellunglgebäudc, in welchem die Konventicn stattfinden soll, hat Sihpläte für 2Z,000 und Stehplah für 5000, sowie 48 Zimmer für Ausschüsse. Für Herrichtung des Gebäudcö sollen Z20,000 ausgegeben werden. ; D er A u s st a n d der K o t l e n -g r ä b e r. Arazil, 14. Dez. Die Situation in dem Kohlenbecken, wo 20,000 Arbeiter streiken, gestaktet sich für dieselben immer schlimmer. Wie die Grubenbesitzer sagen, ist der Ausstand eine Verletzung des im vorigen Frühjahr mit den Arbeitern vereinbarten Abkommens, während des Jahres keine Lohnerhöhung zu verlangen, weßhalb sie sich auch auf keine Unterhandlungen mit den Streikern einlassen werden. Diese sagen, die Grubenbesitzer hätten im Frühjahr den Umstand benut, daß sie nicht auf einen Ausstand vorbereitet waren, und sie gezwungen unbilligen Lohnsätzen zuzustimmen, so daß sie bcrechtigt seien, den Kontrakt nicht länger inne zuhalten als nöthig sei. Die Kohlengräbcr in Jndiana seien mehr bedrückt und schlechter bezahlt worden. als in anderen Staaten, ihr Zustand sei nur wenig besser als der russischer Sträflinge in sibirischen Bergwerken, sodaß sie aus reiner Verzweiflung streikten und lieber hungern wollten, als sich noch länger einer so unwürdigen BeHandlung zu unterwerfen. Obgleich die Führer des Ausstandcö es zu verbergen suchen, ist es doch Thatfache, daß viele Familien der Streiker schon feit Wochen große Noth leiden. Bis jetzt haben sie nur wenig Unterstützung erhalten und in einigen Orten haben sie nicht einmal Feuerung, da die Grubenbesitzer sich weigern, ihnen Kohlen zu verkaufen, um sie so zum Nachgeben zu zwingen. Der Nationalverband der Kohlengräbcr hat die Ursachen des AuSstandes untersucht und denselben für berechtigt erklärt, woraus er heute einen Aufruf an alle seine Mitglieder erließ, die Streiker in ihrem Verzweiflungs'ampf zu unterstützen. m Ausland. Unbegründete Berichte. Berlin, 14. Dez. Der Staatssekretar des Innern, Dr. von Bötticher, erklart die Zeitungsnachrichten von Trichinen in amerikanischem Schweinefleisch für unbegründet. Stoßen au f Hindernisse. Hj. Petersburg, 44. Dez. Die Quäker-Dklegaten, welche nach Rußland kamen, um Erhebungen über den Nothstand in den HungersnothDistrikten anzustellen, stoßen dabei auf Hindernisse. Die Beamten der Regierung haben es abgelehnt, ihnen Briefe an die Lokalbehörden zu geben und sagen, sie kpnnen unter den in jenen Distrikten herrschenden Zuständen zu Schaden kommen. . Die Grippe in Europa. London, 14. Dez. Telegraph" meldet aus St. Petersburg : ,)Die Grippe tritt hier in beunruhigender Weise aus. Mehrere 'Patienten find im Delirium ihren Wärtern entsprungen und in den Straßen umhergeirrt. In vielen Fallen tritt starkes Fieber und hochgradige Schwache ein, worauf oft der Tod folgt, manchmal zeigen sich auch tvphöse Erscheinungen."
Täglich treffen hier Berichte über die Verheerungen der Grippe in Europa ein. In dem St. Elaire Kloster bei Pcrigneur in Frankreich sind von den 22 Nonnen 20 daran erkrankt.
Als die Nonnen endlich.Laieu Zu tritt zu dem Kloster gewährten, fanden diese die Patienten nahe dem Verhun gern und als Lcbcnsmittel in dem Kloster nur noch eine geringe Quanti tät aetrocknete Bohnen. Es wurde ihnen sofort die beste Pflege und ärzt liche Hilfe zutheil, so daß sie sich jetzt auf der Besserung befinden. In Ham bürg wurden in voriger Woche 1900 Erkrankungen an der Grippe angemeldet und die Sterblichkeit hat noch nicht abgenommen. Der berühmte Pianist Hans von Bülow ist lebensgefährlich an der Grippe erkrankt. Die Seuche breitet sich in Holland und Dänemark schnell aus. Schiffsnachrichten. Angekommen in : London; Signalisirt, ,Masdam von New Aork, Maryland" von Baltimore, Lydian Monarch" von New Jork. Boston: Seythia" von LiderPool, Manitoba" von Glasgow. Qu e e n s t o n n : Servia" von Liverpool. Hiesiges. SJCT Von der Brücke über den White River bis zum Irrenhause weri den neue Seitenwege hergestellt. z tBCT' Der Eountyclerk Wilson hat gestern mit Auszahlung der 7 prozcnk tigen Dividende aus der Fletcler und Sharpe Masse begonnen. j WCT Die Farmers' Mutual Aid Association von Warrick- Vanderburgund Gibson Eounties haben sich gestern im Staatssekretariat inkorporiren sas,,l sen. . f 'T?" "Ti fitiiHi-tin SKfctrif A "fiTVH fmm"- njmiini.i wiviifv Hrni gestern Nachmittag eine Versammlung in der Mozart Halle, in welcher die Wichtigkeit einer festen Organisation durch Reden erläutert wurde. I. A. Woodart, ein BahnArbeiter, gerieth beim Zusammenkoppeln zweier Wagen mit der Hand zwischen die Puffer ur,d erlitt eine arge Quetschung. Er wurde zu Dr. Marsee gebracht. 0 Mit der Pflasterung an der Süd Meridian Straße zwischen Palmer Straße und der Gürtelbahn sind viele der interesffrten Grundbesitzer nicht zufrieden, besonders deshalb weil der Eontraktor die Spalten zwischen den Steinen nicht vorschriftsmäßig mit Theer ausgefüllt hat. Der Board of publsc Wopss wird jedenfalls die Sache prüfen. C7 DaS Comite der Möbelarbeitcr Unions No. 13, 3si und 40, welche den Ball zum Besten ihrer abgebrannten Kameraden am I.Dezem ber in. Hex Mnncrchor Halle gaben. aber leider keinen pekuniären Erfolg hatten, nimmt hirnnit Veranlassung, Herrn Christ Michel seinen Dank auszusprechen für seine Unterstützung, indem er den an jenem Abend getrunke nen Wein unentgeltlich geliefert hat. VDie 15 demokratischen Stadtrathe, welche im Januar ihre Thätigkeit beginnen werden, haben in einem Caucus gestern Abend ihre Kandidaten für die Aemter des Präsidenten und seines Stellvertreters gewählt. Die Nominirtcn sind die Herren Murphy und Raßman, welche bei der demokratischen Maiorität im nächsten Ätadt rath so gut wie gewählt sind. tfCT Die Mühlenbesitzer dieses Landes wollen den russischen Nothleidenden u Hilfe kommen. Es wird ein Schiff mit 43,000 Säcken Mehl 120 Pfund befrachtet und nach Rußland zur Vertheilung in den Hungerdistrikten gesandt werden. Unsere Jndianapoliser Müller schließen sich dem edlen Werke bereitwillig an. Die Eounty Commissare haben sich gestern lange damit beschqstigt, was mit dem sogenannten Erooked Ereek bei der Kreuzung von Rural und Michigan Straße zu thun sti. Ti: Frage war, ob der Graben an der betreffenden Stellen mit zwei Brücken versehen oder in einen Abzugskanal umgewandelt werden sollte. Die Commissare entschieden sich für das letzte, wodurch zugleich dem gesundheltsschädlichen Zustand des Grabens bei trockener Jahreszeit ein Ende gemacht wird.
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our. Denjenigen, welche eine Reise nach dem Süden machen wollen, bietet die Big Four besondere Attraktionen. Mit Dampf gehetzte Vestibül - Palazt Schlafwagen und Speisewagen, sowie Wagen rnjt Lohnstuhlen. .Anschluß in Eineinnäti mit den Expreßzügen der Queen u. Erescent Route, der Louisville.und Nashville und der Chesapeake u. Ohio Bahn, so datz die Wagen bis Old Point Comfort, New Orleans, Chatanooga, Jacksonville, Savannah, Tampa, St. Augustine u. s. w. nahezu durchlaufen. Spezielle Raten für Touristen. Näheres bei dem General Passagier Agent B. S. Martin Eincinnati. CT Die Grippe grassirt wieder in der Stadt, tritt indessen nicht so ernsthaft auf wie im vorige.! Jahre, und bisher ist noch kein Fall mit todtlichem Erfolge vorgekommen. Auch sind die Leute gleichgiltiger gegen dieselbe geworden und wenden in vielen Fällen Hausmittel an, während sie sonst zum Doktor liefen. Sie tritt überhaupt in milder Form auf und mancher gewöhnliche Schnupfen wird gleich Grippe genannt. tBCT Der Dieb, welcher Frau Jda Seibert um mehrere Schmucksachen bestöhlen hatte, als sie vom Theater nach ihrer Wohnung No. 118 Jndiana Ave. zurückkam, ist in der Person des Negers James Wilson, eines Porters in Harry Walkers Saloon, gefaßt worden. Sein Logis an .der Jndiana Avenue nahe der Gelben Brücke wurde durchgesucht nnd dabei drei der gestohlenen Diamantringe gefunden. Die zwei anderen Ringe fehlen noch. EXT Staatsauditor Henderson hat gestern die Erlaubniß der Bostoner Versicherungsgesellschaft, welche sich Progressive Benefit Ordre of Boston" nennt, zum Geschäftsbetriebe in Jndiäna zurückaeioaen. und zwar weil tr I I J - V r j- " - ' !n)icsen wurde, daß dieselbe eine falsche Angabe ihrer Vermögenslage reim Antrage auf die Lizens gemacht hatte. Diese famose Gesellschaft ist mit mehreren anderen identisch, welche sich erbieten, bei einer Einzahlung von $3, einem Jahresbeiträge von 4 und Aufl.'gen von je $2, sobald dieselben nothwendig sind, die Summe von $100 am Ende des Jahres auszuzahlen, an wclchem die Gesammteinzahlungen sich auf $40 belaufen haben würden. Auf diesen Schwindel sollen die Schlauen" massenhaft reingefallen sein, denn es wird konstatirt, daß in etwas über Jahresfrist der Orden an 0,000 Mitglieder gemacht" haben soll. Ob sie wohl je alle werden, nämlich die Schlauen" ? Aeber B1timors ! Norddeutscher Lloyi Regelmäßige Dampfschifffahrt zwischen Baltimore u. Bremen direkt. durch die neuen und erprobten Schnell Dampfer Tarmftadt. Dresden. Karlsruhe. München. Oldenburg. BZeimar. von Bremen jeden Donnerstag. von Baltimore jeden Mittwoch. 2 Uhr R. Dt. Größtmöglichste Sicherheit. Billige Preise. Vorzüglich Verpflegung. mt Dampfern des Norddeutschen Llohd wurden mehr als 2,300,000 Passagiere glücklich her Tee befördert. Salons und Cajüten auf Deck. Die Einrichtungen für Zwischendeckspassa giere, deren Schlafstellen sich im Oberdeck und rm zweiten Deck befinden, sind anerkannt vor trefflich. Elektrische Beleuchtung in allen Räumen. Weitere Auskunft ertheilen die General Agenten ; A.Schumacher Co.. Baltimore.Md. oder deren Vertreter im Jnlande. Alex. Metzger und Gebr. Frenzel, Indianapolis. inrTOiimsiujm. Saloon u. Billiard-Hall Ro.SZ Ost Washington Str. Jokn Weil acher, Eigenthümer. Olaenten verlangt SS volkSthumlichen Ausgabe des gneu Lwftrirtea Germania. Zwei gf Ähr detschen LbH, Von JobanneS Echerr. dem ---""t cherr, dem großen deutschen, q drbundns splendide Era ,e BNder-Äallkrie der denk P.uorirer. vcxi naoezq vüren. ein dollftind warmzne Scenen. Penonen no eakbendeue in det schichte d Vaterlande. Jeder Deullche sollte ein seich haben, iedri int Preise, vertäust uk der Stelle. Wir stellen gute Bedmgungkn. Eine seltene Velegenheit s ür jede intelligente deutsche Dame oder Herrn, m Geld zu machen. Wegen näherer Mittheilung adressir, man . O. 0m4 A ÜatrHo Oulloini, ql, 5,
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