Indiana Tribüne, Volume 15, Number 86, Indianapolis, Marion County, 13 December 1891 — Page 8

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: R?.5Must.Uaen!Ls 0tifG : - TRADE MMWI MARK "SfT troPfkm : dsi best Mittel geze

WnleH Seit zwei Jahren litt lch an Magenschträche und Mangel an Verdauung, ich kam ss herunter, daß ich nicht im Stande war zu arbeiten. Turch die Anwendung rcn Tr. Auguft Königs Hamburger Trepfen vurde id vcllstandig wiederher gestellt. Fritz Wegmr. 24d W. Madi. fon'Straße, Chicago, JLö. eberleiö Ein Veftige &d erleiden verursachte mir die größten Beschverden und nur durch den Gebrauch von Tr. August König's Hamburger Trexfen krurdetch reUftöndig gcbeilt. Friedrich Kurze, Ecke Austin und Wocd'Skraße, Tallss, Ter. inesHlt &t fTrtf! fr M,n?r Vk. kue mr- MM MM tfW W - bec. ES ßeniSt mir zum BerMugen. Dr. Auguff König'S Hamburger Tropfen emPfeblen zu können. Ich halte sie für das beste Blutreinigungkinitttl. Dame I. Bte Tionne. PttkZ 50 Cent?! lu aLeptbkken,a Uitn. TH CHARLES - VOGELER CO.. S.lme.4 Männer und Junglmge l Deu einzigem Weg, verlorene ManneskraitwlcserherutteLe, !ie frische, eraltete nd selbst anföil ?nd unhkübare pKe von EeschlkchtZ ItaaZiilim sicher und tamir.t zu heida Z ferner, genaue ?!ufN!innz t&a Mann lexMt l WeWchki! k Ehe t Hindisse tnftlbea uud Helln z, ei.it da ge ilkzeue Buch: Rettung? !". 23. Acsizge. 250 CeUen, mit ieZe lehrrelchcs BMer. Wl t ic:fcher Sxrache geze Eta ftndunz dc '23 ßr.:J la Postmsrkm, t e.n.m Sedruckle Umjchkaz wohl y K verpsSl, frei verlsgdt. OdreIre: DEUTSCHES HEIUNST1TUT, 11 Clinton Kace, Torfe, X. ?. x? : "'""t""'3r Der Rettung 5 Anker ,ft suck ?.u baden in tfst dianavvtiA. )nk b G. Keyler, s SSd Del war? Straße. ffTf 'V" ?ß.WMWIMWI! '-;:'!' -! i" WkJChäAjbatadkMi isla Inüöarer Paiieni (stein Arzt konnte ihm helfen) der sei? Name 14.1 pmaitat habe tll und der :u-t voUftkttVige WkePerherfieUuna von schwerem i?ciccit eiset, in einem Lrkorduch qeqkbrnk Arziiri twttantl li.t iurch uns das iiZbe "teste nfrrt an fftn leidende Mitmenschen er fcittrs. X-ie grüß Bnid MAeel t Mbtttck alle Üzx&lteUn in klarer mftSntlt Weie und siiedt Amu n U bl4ei kO,hs ZBenDwerne ÄuNchlüffeüberAücA. wS f, ialemstrea lranle. eskeU!, enihktt dslb: ei reich Aszapt der lUe SZeve, ra jn Apoth xemachl ,. SÄikU wie Mittel! wtt Briefs! tatl T Privat Klinik und Bispcnsary, 23 West II Str. w Tait, S. I. rf.iT jTPpjTjW!5WI'J ?wr 3 ;-:V:';V; r-i MRS. CRAHAM'S Cucurnbr und Eider Eower Crearn. t"t kein I5ca?ctu in btm Sinne, in welchem dos Wort ge,öhlicö gedrsuchk vaiti, Unsern verZckSnt'sermaoent. M macht die Haut welck. zart uud reis,., uai baxda stetigen Gebrauch cmdumiier ist ei itniAcr Schuy sege die Wirkungen der Soe uns des Wuzdes uns verhindert ssmmer wrosie und Jlecke. m rcinUlt ca Gesicht weit bester als Seue und Waster. karkt die Hast und verhindert uzetn. Es mackl die Haut is friich nS Qlau au siebend, wie bei einem lUinn Möd Än. ede Daure. jung Ser alt, io'üit ii bee, va es ein kugedlickes Äufehe giebt uns iwar dauernd. Es enthalt weder Zaure nach Alkali, ift is uiiscbösllÄ, wie Thau, und o äbrea i&x die Haut, wie Thau für bre Pflanze. Preis st; bei aiieu Äpsrhetrrn nl Haarküust" lern. Äer bei Wrs. GenaUe rgyam, W Str.. San gramilh. woselbst t Damen son Ue Snneäu, im Geiickre knrtrt. eha lng ach drieiÄch. Das k lei ne B ch , Wie man sich fchSu Macht," MM Einsendung einer Briej marke veriau t. IDlüHetitaiiStt frei verschickt an Tstmen kegen SiuienöuuA vm wEemö ui Lkriekmarke zur Be Zahlung des $mt3. BttttiSte Agenten ver langt. NS. CRAHAM'S . Gesichts - S lo ich? karirk die ßtliRMsten Soutmersprssie. Flecken urp Hauricksk',. ' Preis Harmlos und irkism. Wüster oavva können nicht ge schick: tVrrüen. ZkeAvotbeker i diel Ztadt. der zuerst von mnrnru ippa raren deneUe. tss seinen amen d,eier uzeige beigefügt dekommeT. Aeik PräVsritte bei lle Vholesale Drggiuen RCÄteögs ud jeder 'Ttadr weltlich da i käsen. Ms vs2Zlssd!gkr llrkslg. Ss lchniöt drHrr ?asto? A. nto out Netugis. Itrai, ift Pastor Suiz'Z Zurvea.Tkärk gezea kolch' Nervöfttäk. w Ht mi) geplagt hat. etiUe ifi dieses Mittel aim. V.mt lit der menlSKS. Nach 12 Jahren endltkZ, knrZrt k Senawanda. r da.. Februar 1283, JS(RM Tochter bekam tot 12 Jahren durS SSr!r IsZNvsM4öe und iar wiederholte sich dieselben lettden raausrcl drei fcii viermal in 24 Stunde. Ei, anfülle laaf xlöitlich. vh trsend velche Vor yn&vc., biM tovttu ihre Daumen m die Hzride ze. VreßL ihr Wund auf die Seite eejoaro. Ihr HalS schwskt na unb lifti GeZZchtZlarb tsitrbe ikäulich. In diesem Suftand blieb sie lObii l5Miy war ganzbekvukl toundschl:kfdaan!k!ZlalZSturditlaa. . .. Ich versuchte ie!e VkUel. am ihr in hetten. aber 31 war verqkbllch. ttl wir Paflor ftizift Nervend Ctärtet erhielte. Sech fllasche dieje $Süttii kurir &r fi vsLftaudiz uns rate emr-Zebte 4 deSdaiH alle iinttsim' .. : Joh dt. , ein ktkvsÄeIVuÄ ,ur öÄrvenieit.cni .Yfit r Icdenk der ei verlunat. zuandU . rmktten allÄ dieMcoiz'nunnoust., "rlck M,d wuro ö?m Iaht 17Ü Yon dem 44, lUfeor fft Zne..JaM!rkUkitewt vexZn nzpk,?J,.p.M Krx, . ocilQ k,iolOktte eo., 5S3VHan&iphM.X. , CHICAGO, KUH k,r nabe sör . . f j.0 I l1,.. F)5iÄ1ureS.?0Z if tzt.ZS, M .öo.

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Vevttdete Hunde. Das Leb?n der Großstadt fördert K merklsürdlzsten und originellsten Erscheinungen zu Tace. Da prangt neuesten? an einem hohen Hause in einer fashionablen Straße Wiens eine große Tafel, auf welcher die Worte zu lesen sind: Erziehungs-Anstalt für Hunde-. Der 'Lotübergehende bleibt unwillkürlich liehen, die seltsame Tafel neugierig in's Auge zu fassen. Die Kultur, dte alle Wtlt beleckt, hat sie sich auch schon auf das Hundegeschlecht erstreckt? Muß auch ein Äffenpintscher ein gewisses Maß ur Bildung besitzen, um im Leben anständig fortzukommen ? Sinkt ein Spitz in der Achtung seiner Mithunde, wenn er nicht wenigstens auf's Kopfrechnen sich ver sieht? Muß auch ein Mops zierlich sein, Kompliment zu machen wissen, muß er den Galanrhornme in der Westentasche" studiren, um sich in Gesellschaft mit Chic zu bewegen? Und welcher pompase Vtcl des merkwürdigen Instituts: Qu zichungsanstalt für Hunde" !' Sicherlich

eme höhere" Erzlkhungsanstatt vielleicht gar vom Staate subveutisnkrt? Wer nwj-? Die Sache lohnt wohl die Mühe, d.tß man ihraufden Grund gehe. (? ii;c große Schaa? von Hunden empfangt uns mit getheilten Gefühlen, wie es scheint, denn manches Bellen klingt drohend, und manches Bellen klingt schmeichlerisch ; die eine Hundeseele wir rert in uns einen Feind, die andere wohl einen Erlöser von der Schulbank. Der Eigenthümer des Instituts ist blaß ilnd hckger, sein Auge blickt scharf und stechend, die Lippen sind dünn und zu sammengeknifsen. Wir theilen ihm den Zweck unseres Besuches mit, nnd er ist .rfreut, daß wir hie Einrichtung seiner Anstalt kennen lernen wollen. Er führt uns durch die SchulfÄle und gibt uns alle Sewünschten Aufklärungen. Früher befaßte er sich mit Hundezucht, jetzt läßt er sich beinahe ausschließlich die wisselLschaftliche Erziehung des HundegeschlechtS angelegen sein. In seiner Anstalt gibt cs fast nur Pensionaixe, welche einen mehrmouatlichen Cursus durchmachen, nm sich in verschiedenen gelehrten Disciplinen zu vervollkommnen. Nicht alle Schüler sind gleich gelehrig ; der Intel :ekt ist aber nicht blos ew: Frage des Individuums, sondern auch der Nasse. Das dumme Aussehen der Doggen irügt nicht, sie lernen wenig. Ehrgeiz besitzen sie gar nicht, und es scheint bei itahe, daß ihnen sogar das Diplom wenig mponirt, das sie erlangen, wenn sie ihre Studien mit Auszeichnung absolsirt has Gelehriger ist der Mops, dafür aber sehr verweichlicht und träge. Der bedeutendste, für alle Künste hoch emsangliche Hund ist der Pudel, an welbem der Lehrmeister auch eine wahre Freude hat. Den Wiffenschnften geneigt st auch der 'Newfoundlander, und die eltene Klugheit de Spitzes ermöglicht emselbe rasche Fortschritte. Hunde iller Arten werden hier in Pension gegeen, um in allem Wissenswerthen unter richtet zu werden, und dann, ausgerüstet mit der Macht der Bildung, in ihren früheren Kreis, zu ihrem Herrn zurück--ukehren. Selbstredend überwiesen die Zchooßhündchen der Damen, welche vor .lllem artige, kunstfertige, unterhaltende 5hiere besitzen wollen, und es wimmelt ier völlig von italienischen Windhunden, Bolognesern und KingzlFharleS, die eine ivirklich anmuthige und se'yenswerthe Gesellschaft bilden. Manche der ziertichen Hündchen sind Ercmplare der sel? kensten, kostbarsten Wxk ' Die Ausbildung ist nicht leicht, und )er JnstitutIitthaber wird nicht müde, seine Lehrmclhode" zu preisen, so daß wir schließlich von feinen großen Ver oiensten überzeugt werden. Er hat feine Zöglinge natürlich in verschiedene Klasien eingetheilt und zeigt uns seine Behelfe bei dem Unterrichte. Aufwarten und Apportiren,dieThür zumachen, dieMütze des Herrn abnehmen, Verlorenes suchen, das sind ganz gewobnliche Fertigkeiten, welche der Hunde -Professor nicht sehr bdch schätzt ;' ,:e bilden das A-B-'C des Hundegefchlechts,' und was ein rechter Hund sein will, mutz diese Vorbildungen in die höhere Erziehungsanstalt schon mitbringen. Dieselbe ist eigentlich nur für die höheren Künste da. Der HundeProfessor beginnt den Walzer von der chönen Gräsin Melanie zu pfeifen, und siehe da! zwei kleine Lowenpudel treten ofrt aus der Reihe hervor, heben die vorderen Pfoten in die Hohe und bewegen sich auf den Hinterfüßen anmuthig im Dreioierteltakk. 'Charmant! Der Pro: fessor versichert uns, daß die kleinen Lo. wenxudel eine ganz außerordentliche Vor liebe für Musik besitzen. Der Tanzunterricht ging auch bei ihnen leicht von Statten. Aber mit einem Bologneser, welchem der Mann dieselbe Kunzt bei bringen will, hat er sein Kreuz. Er bindet ihm N vordere Pfoten an einen Stock und hebt ihn in die Hohe. Eins, zwei, drei! Nein, es will ?icht gehen! Der Prosezjor mvL unsrmcht ?r,nüden und vor unserm Augen wohl mci Ulcyl ote Peit cye anwenden ; n bricht daher seinen Unterricht ab. Er bezweifelt, daß das Hündchen Talent zum Tanzen habe, es durste wahrschem lich nur das Laufen auf den Hinterfüßen erlernen. Wir bedauerten, daß ex blos zwei kunstfertige Tänzer habe, und wjr aus daS Vergnügen verzichten mußte, mindestens eine Hunde-Quadrille hewuftsern zn können. SZu nimmt der Pro fessor einige Ireifen von dex Wand. .Hopp! Hopp!" Die Hunde fpringe prächtig durch, trotz einer Circusreiterin. Nun ruft er: Lisette! Lisette ist ein bezaubernder eidensvitz. Die kleine Hündin tantt auf dem vor unseren Au aen aufgefpannten Seilt. Sie wurde successive durch schmale und immer schmalere V, ... , ' f f r T t rettcyen dazu erzogen, ltellcy gut dem eile dahinzuschreiten, .phne das Glelcözcwicht m verlieren. Leider gibt es sehr sellcn Hunde., die zu dergleichen taugen, indem sie im Alsgemeinem sehr anSchmlndellelden''Es nnden sich über immer einzelne Hundc-Genies, die zu jeder Circusknnst TakeM zeigen. Em Sattler mit gestutzten Ohren steigt , von . r , ; ... t. f etnxn! m c i j 1 9 ixi a Nt ; au i :;v en al einer mit, Wasser gefüllten Flasche und öalanart dort ohne ehl, d:e vter Pro ten aracios. dne kede Änstrenauna, aus die'Hessnung der WHzWyr.'Da !ei, sg seltsam eS klingen ma 2. meinte

der Proseyor, im sehr leichtes Kunststück. Man brauche den Hund nur durch eine Reihe von Tagen mit den ier Psoten aus den Flaschenhals zu stellen, und er gewöhne sich sehr leicht an diese interessante Position. Gleich leicht sei daS Tonnenlaufen zu erzielen, welches sofort zwei spanische Deidenpintscher mit großter Perfektion vor uns produzirten. Man brauche den Hund nur auf die Tonne zu stellen und ihn auf die Vorderpfoten zu schlagen ; er ziehe sie dann rasch zurück und dringe die Tonne auf diese Weise in eine langsame Bewegung. Ich erinnerte den Professor daran, daß in Frankreich und England eine Art von Dachshunden zum Drehen des Bratspießes in der Küche abgerichtet würden ; er nahm sich vor, seinen Schülern demnächst auch diese Kunst beizubringen. Uebrigens, sagte er, verstanden sich seine Zöglinge auch auf die gelehrten Wissenschaften, so aus das Kopfrechnen. Ah! Wir hatten uns daS gleich ge-

dacht, als mir die afel unten auf der trae bemerkten. . Kopfrechnen ! Wa rum nicht? Warum soll eS inder Hundewelk nicht einen kleinen Frankel geben? Der Äuölge Prosegor brachte eil große Cafes herbe! und belegte sie knbrei Relbe? mit den Papiermache, Formen der Zahle bis zu zehn. Dann rief ir: Ein! und ein großer, häßlicher Pudel faßt mtt den Zahnen die betreuende Zahl .in der ersten Reihe und brachte sie dnMei ster. .Acht!" Der Pudel brachte die Acht aus der zweiten Reihe. Zwölf!" Der Pudel holte Eins und Zwei auS der ersten Rethe. Er kann schon bis Fünf zehn zählen, diefer Pudel, und wird eS noch fehr weit bringen. Vielleicht beginnt er nächstens, höhere Mathematik zu lrudlren. Nachdem wir unserer Ueberraschung Ausdruck. gegeben, daß sich urter den vie lenZSalmaen deSJustltutS keiner befinde. der sich auf da? Gedankenlesen versteht, welches neuesten? von Mr. Cumderland in Wien mit großem Erfolge produzirt worden, führte uns der Jnstitutsinhaber 1 . r r r . . m einen wetreren Waal, wo icg ein gro ßeS Schwimmbassin befand. Hier wer den die Äunde im Schwimmen unterrichtet. .Etns zwei, eins zwei!" Dle armen Thl're werden einfach in daS Waffer geworfen, bis sie das Schwimmen exlernt haben. In nem letzten Gemache wurden uns noch einige Doggen gezeigt, welche dapc . i L . "c n Ä c raux orezztrr weroen, ote eure oer oer Kehle zu fassen. Eine große ausgestopfte Puppe wird da von ihnen gewürgt, sobald der Meiste? Faß!" ruft. Der Unterricht mit den Puppen, meinte der Professor, ti leider nicht ausreichend, es müßten eigentlich wirkliche Menschen sein, wenn die Hetze der Doqgen sicher erfolgreich sein soll. Leider fanden sich selten Zndividuen, welche ihm bei der Dressur hilfreich zur Seite stehen wollten. Drei Diener, die er hatre, verlietzen ihn nur aus dem Grunde, weil er manchmal die Probe machte, ob die Doggen auch ne bei der Kehle sazsen würden. Die Sache mochte eben nicht ganz ge, müthlich sein. Hm ! wir sahen felbt zu, aus diesem unheimlichen Erperimemirsaal zu kommen. Zum Schluß zeigte uns der Instituts Inhaber feine kleine Hausapotheke; denn er behandelt seine Zöglinge m Krankheitssällen selbst. Mit dem Unterricht der Hunde, meinte er, sei noch lange nicht Alles gethan; viel wichtiger sei ihre Pflege. Das Hundegeschlecht wäre eigentlich sehr empfindlich ; von den spezi ellen, großen Hundekrankheiten abgesehen, leide es an Appetitlosigkeit, an Ver, stimmung der Magennerven, an Ver dauungSbeschwerden. an Rheumatismus, wie der Mensch. Auch die Gicht, die Krankheit der Diplomaten, richte die an men Bestien manchmal übel zu, besonders die Wasserhunde. Mit Salben und Mixturen, mit Pillen und Tränklein bringt der patentirte .Erzieher" Linde rung ihrer Leiden. Er fühlt ihnen den Puls am Schenkel. Er versteht' sich auf die Kunst, ihnen die Arzneien oeizttbringen. Er kocht ihnen Fliederthee bei katarrhalischem Fieber, Kamillenthee bei Erkältungen, Kalmusthee bei nervösem Faulsieber. Wir schieden auS dieser Anstalt mit großer Befriedigung ; hatten wir doch wirklich etwas ganz Außerordentliches kennen gelernt. Ein kleines Packet, das wir achtlos auf einen Tisch gelegt, war indessen verschwunden. Es erwies sich, baß .Hektar", ein prächtiger Leonbex ger, sich dessen bemächtigt und eS verboren habe. Ei, Herr Professor ! was loll das bedeuten? Der Professor ver wahrte sich dagegen, daß er Hunde auch auf Diebstahl abrichte, wie dieS in Lon don und Paris häusig vorkomme und auch in Wien von einigen unqualisizirbaren Dresseuren in der Vorstadt Handwerksmäßkg betrieben würde. In seinem vornehmen Institut komme dergleichen nicht vor. Aber es leben auch manchmal im Hunde sträfliche Instinkt?, wie im Menschen; Sache der Erziehung sei eS, sie zu meistern. Für hit Erziehung, der Hunde ist indessen in unsern Tagen auch schon bestens gesprgt Fortschritt auf allen Gebieten, daS ist die Devise des Jahrhunderts. Ein Vergnügen ist es, mit gebildeten Hunden zu vep kehren. Was ein Sann vermag. i. ' '. "' ' Franz E.- in Perlin war Wittmer. or Jahressnst hatten sie sein noch sehr junges Frauchen, mit dem ihm nur eine kurze Zeit der glücklichsten Ehe vergönnt gewesen war, zur letzten Ruhe getragen, und der kinderlose kleine Beamte hatte sich seit jenem Tage in den: Räumen seiner Wohnung trotz der Skat-Abende, welche er allwöchentlich mehrere Mal da rin veranstaltete, recht einsam und verlassen gefühlt. . Man wird e? daher begräflich sinden. daß er an jedem Morgen denjenigen Theil der Zeitung eingehender zu berücksichtigen begann, in welchem die Zeit Erfindung der Druckeschwarze und des Papiers nicht mehr ungewöhnlichen ttrt ' C r fr " 'l: 0 : " : I r P Wege der Erlangung einer friedlichen, gemüthlichen Häuslichkeit verzeichnet stehen. , (Zineß Tages ! fiel Hin eine Anzeige besonders dadurch 0 ii f ; t a te C9 en tue ll Antwort postlagernd nach derselben Stadt erbeten wurde,' aus welcher er sich seine junge Frau geholt hatte. Kurz entölossen 1$ ri e& r er einlac ae f ü6 0 CI

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Preise 3iirn, welche er jedoch, trotz der Weisuna anonyme Zuschriften bleiben un berücksichtigt", nicht mit seinem Namen unterzeichnete. Zu seinem nicht geringen Erstaunen traf dennoch schon nach wen! ge Tagen eine allerdings gleichfalls namenlose" Antwort ein. Diezer BriefWechsel begann mit' der Zeit ein recht reger zu werden, bis die Dame demselben dadurch ein Ende machte,, daß sie ihre baldige Ankunft in Berlin anzeigte und ihren freundlichen Eorrespondenien bat, mit ihr am kommenden Syuntaz in der National-Gallerie zusammen zu treffen. Mit einer gelben Rose als Erkeanungs zeichen wollte sie ihn an einem bekannten Gemälde Böcklins erwarten. Man bedarf keiner großen Phantasie, um sich daS Gesicht Franz E.'S vorzustellen, als er am genannten Tage unter dem Gesilde der Seligen" mit der Rose in der Hand seine Schwiegermutter erblickte, welche, ihn erkennend, ohnmächtig in seine Anne sank. Da zahlreiche Publikum konnte es sich allerdings nicht erklären, daß dieser namenlose" Vor gang, der sich seinen Augen darbot, die natürliche Folge eines .namenlosen" Briefweasels war. Franz E. übet führte, seine Fassung wiedergewinnend, die noch halb bewußtlose Dame durch die belebten Räume über die lauten Straßen in sein stilles Heim, ws sie ihn feit kurzer Zeit als seine Gattin .namenlos glücklich macht. leine ufSlla. rdlg int. Einseitigkeit ist, eng verwebt, ' Mit echter Kraft verbunden : ?!ur wer sich abzuschließen strebt. Vermag sich abzurunden, Bon Indianern, die den Feind umschwärmen. Lernt man die beste Kriegslist, glaubt mir ! Vermagst du wie ein ganzes Heer zu lärmen. So rnei die Welt, es stehe hinter dir. . . IL 1 Ist Jedem die eigene Würde auch lieb, So muß man sich darum nicht so gedcr den. Als hatte man ausgesprochenen Trieb, fortwährend photographnt zu weiden. Einem Kritiker. Zst' folgerichtig. Du kritischer Held, Daß Dir noch immer der Frühling ge r fällt? Er gleicht dem Lenz vom vorigen Jahr Und sämmtlichen anderen Lenzen ; Alle gestthlen ganz und gar,. Nichts alt NemlniScenzen. prächmeifierei thut erst in Bann, . Wollt ihr der Jugend Bildung schenken ' Wer sieben Sprachen plappern kann, Kann selten m Einer richtig denken. .ü,f,,.,,, ? Warum ist Mancher so eifrig bemüht, DaS StandeSbewußtsei zu heben' ? 0ß Um, : ; t il i bia i lc itt i et at nc r SRufcrn ; e !!;!:!! : ' " ' ' I. fst t' ' ! '" " ' "" : : c ' . dluHt, Vom Puhm der Andern zu lehen ! . - '

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Eintritt 25 Cents Ihr sucht nicht lang; ein Sündenbock Wird schnell gefunden, leider ! Ist euch nicht wohl im neuen Rock, Ho prügelt ihr den Schneider. Einem Lebemann. Dich haben die Freuden zu früh schon umstrickt: Nun schiltst Du die bleiernen Stunden ; Ja, wer die Slosinen heraus "pickt. Dem wird der Kuchen nicht munden. Dai gab' einen Jammer, Nicht zu trösten. Wenn alle Räthsel von selbst sich löste; Du lieber Himmel, wai singen dann Die privilegirten Nußknacker an ? DaS M der herrlichste Akkord, Den Menschenohr versteht: Wenn sich in einen kleinen Wort Ein großes Herz verräth. Fatal. Papa (zum kleinen Karl, in Anwesenheit von dessen Cousine): Karlchen, sage mir, wie alt ist Dme Cousine?- Karl: W Jahre!" Papa: .Aber Karlchen, bei jungen Tamen sagt man immer einige Jahre weniger, als man' meint!" Karl: Freilich, Papa das hab' ich ja schon gethan !" E in g ep lag ter Mann. Schreiber: . Herr Rath, darf ich um Ihre Unterschrift bitten?" Rath (die Zeitung lesend): .Donnerwetter, bin ich denn nur zum Arbeiten auf der Welt?" -:..,!; . ' . . p'i!P essimlöm US. ' Für den Lessimisten ist jede Geburt ein TodeS. iall mebr in der Welt. ' 'mmmmk . DaS Urtheil oer Hausfrauen geht einstimmig dahin, daß H. Schmedel'S Mürften ! die besten sind. 423 Virginia Ade. i

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