Indiana Tribüne, Volume 15, Number 86, Indianapolis, Marion County, 13 December 1891 — Page 6

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Jndiana Tribüne Erscheint ti q i ich und S onn tgs. Die tägliche Tribüne" kostet durch btn TrLger 2 Cents per Wschr, die SÄÄr.tL-TribSne 5 CenlS per Woche. Bklde zusaMmen Z5CetS oder SS CenkS per Won. Per Psst zngesckickt in Dr AusbezMÄriz & ptx Jahr. Office : 130 Ost Maryland Strafte. 3nMttricj?oli; 3n&.; 13. Dezember '91. TSS ftkyrstAkoll. He::te car ein Jahr seit feiner Hochzeit ocrfloffkn! JerttniaS s Munter stand an dem Fenstfr seines Bureaus und blickte mit jiern id? mürrischrrn Antlitz auf den Wirbel' tarn, den der kalte Nove:nbensind drau en auf der Straße mit dem letzten Rest ?er Blätter und dem Staube trieb. Dann maxi er einen wenig freundlichen ölick aus den Wündkalender, der den 10. N osemb er anzeigte und schließlich seufzte rr laut und vernebmlich. Mem Hochzeitstag!" murmelte er. ..Heute , vor einem Jahre stand ich mit lilifc am Altar. Herrgott wie goldig erschien mir damals noch die Ehe! Mein Lieschen that so zahm, als könne sie nicht ein WLrtche zu mir reden, das nicht ein Ausdruck der Liebe und Güte sei. Und seit einem halben Jahre? Du lieber Gott weshalb machst Du aus so vielen im übrigen ganz appetitlichen Frauen die größten Xantippen ! Weshalb gabst Du ,neiner Elise die unheimliche Sprachferiigkeit die in stundenlangen Gardinenvredigtm nicht sich zu erschöpfen ver nag?" Und ein zroöiter noch lauterer Seufze? .i tZttie, so laut, daß der alte Nezistrator großen Pulte sich umdrehte und mit süffigem Lächeln sagte: Nun, College Gunter? Schemen ja heute wieder ein!nal Ihrem Namen öliymenig Ehre zu .machen. Was haben Sie denn schon irnfcir? ,Ach ich dachte nur daran, daß heute er Jahrestag meiner Hochzeit sei!" gab ,-eremiaZ Munter trübe zur Antwort. Der erste, nicht wahr?" Und die tteinen grauen Augen des alten Negistra'ors blitzten gar seltsam. Nach einem jähre schon Seufzer, wenn der Jahres rag der Hochzeit wiederkehrt ei, ei, Eolege, treibt's das kleine Weibchen daheim ;:in gar zu arg?" DaZ weiß GottZ fuhr es aus Jere;iia$ Munter heraus, der jedoch sofort linzufetzte: Das heißt klagen kann ich sonst nicht, wenn nur sie redet so iel " Kann mir's schon dmken, Herr College " kachelte der alte Registrator psif?ig. ,,Hat ein feines und flinkes Zünglein, liutt Frau Eheliebste, gelt? Und da giebt's allerhand Predigten für den yerrn Gemahl" .Ja!" brach JeremiaS Munter los. ..Stundenlang und für was? Für ein Nichts ! Wenn ich einmal ein Stündchen langt r in der ,, Sonne" blieb oder nicht cm t'is Minute zu Tisch kam, oder " ,,Na," unterbrach ihn der Andre. ..Freundchen, hat denn Eure Gattin imknrr so ganz Unrecht? Mir baucht. Ihr 'äizet allabendlich recht fest am Stammlisch in der Sonne" ..Braucht immer noch kein Gekeife -arum ;u sein!" vertheidigte sich Jere!.iias Munter. ,.Uud daS Keifen ist's ,erad', das mich verdroffenmacht." Wieder lief ein sonderbares Lächeln -ibcr die saltigen Züge des alten Regii'tratorS und in seineu Augen erschien wieder der psifsige Schimmer: Werdet halt kein Eheprotskoll füh, 7vn, College daher kommts!" Ein Eheprotokoll?" rief Jeremias Munter neugierig. ..Was ist's damit Und hklftS? Saar docb!" .Das Mittel lst einfach. Legt Euch ein Buch an, schreibt darauf das Eheprotoksll und haltet es wohl hinter Schloß und Riegel. Wenn'S Eure Frau in die Hände bekommt, ist's im nächsten Motuent in tausend Fehen gerissen. Wenn Eure Frau zankt und keist, dann holt da Buch hervor und notirt Euch die Hauptund Schlagwörter ihrer Rede Ihr versteht mich doch. College ! und so Tag für Tag. Am nächsten Ersten aber, wenn sie wieder einnml im besten Zug? ist, holt das Buch herosr vnd lest ihr Seite für Seite vor, was sie gesagt. .Werdet sehen, es hilft!" nlit wandte sich Wr kte Nea'r tor wieder seinem Schreibwerk zu un auch JeremiaS Munter griff wieoer nach Bogen und Feder. Aber der mürrische Zug rsar doch jetzt aus seinem Antlitz ae wichen und er sah freundlicher dreen. Je mehr er sich mit demVsrslage seines Collegen vertraut machte, desto sonniger wurde es in ihm und als die Uhr zwölf schlug und die Bureaus mit dem Glockenschlage sich zu leeren begannen, da griff auch er nach Hut und Stock und eilte heim, nicht ohne vorher beim Buchbinder ein gebundenes Büchlein mit vielen, vieken schneeweißen Blättern erstanden zu höben. Frau Elise war eine schmucke stattliche Frau, aber in ihr hübsches Gesicht paßte ein strenger Zug gar wenig hinein. Man hatte es dem rothen frischen Mündchen gär nicht zugetraut, daß es so flink spre$5 und gar so böse, bitterböse Worte ;u sprechen vettnoe. Auch heute lag die finstere Falte auf ihrer Stirn und in den Mundwinkeln zuckte es unheildrohend, wenn sie auf die Uhr blickte, deren große? Zeig"? schon zwanzig Minuten hinter der Zwölf stand. Bummler!" rief sie auch dem Jerenuas Munter entgegen, als dieser gleich darauf im Zimmer erschien. Wo hast Du Saufaus Dich wieder herumge? trieben? Eine volle Viertelstunde kommst Du später. Du Werjahn! , Jeremias Munter nickte statt aller Antwort und ein fast freudiges LaMft erschien auf feinem Antlitz. Er zog das neu gekaufte Buch aus der Tasche, setzte sich, ohne seiner erstaunt und erzürnt ihm zuschauenden Gattin zu antworten, an den nächsten Tisch und schrieb auf die erste weiße Seite: Dienstag, 10. Nov.: Lurnniler. Saufaus, Lüderiahnl

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:ig: stColl das WÄblam zubereitete Essen sielleicht ganz verderben. Vix Täuqenchts!" Mit strahlende? Miene zeichnete Jeremias den Taugenichts" ein. Sonderdar, nun er em Protokoll über die kleien ehelichen Kosenamen, mit denen ihn feine Gattin etwas reichlich bedachte, führte, wurmten ihn dieselben weit we,iger. Mit einem kräftigen O, Du Hauptlump!" war Frau Elise in die Küche zeeilt. Jeremias war bei diesem Worte öoch etwas verblüfft geworden, als ihm iber dasselbe schöngeschrieben von der ?rsten Seite seines neuen Eheprotokolls mtgegenschien, da wahrhaftig! da freute er sich fast darüber. Die nächsten Tage brachten dem Ehe. Protokoll massenhaften Stoss. Am fünf; ien waren bereits zwölf Seiten dicht heschrieben. Eine einzige fürchterliche Rardinenpredigt füllte allein vier S eiten. Jeremias strahlte vor Wonne und Freude, früher hatte er immer ein kraftiges Vörtlein' erwidert, jetzt war er viel zu lehr mit dem Aufhorchen und Nachdenken über das (gehörte beschäftigt, damit er tur kein ..Vchlagwort" einzutragen oerzäße. Er antwortete also nicht mehr ind merkwürdig ! seitdem wurden Zrau ElisenS Predigten kürzer. Als das Ende des Monats herankam, vies das Eheprotokoll 39 dichtbeschriebere Seiten auf. JeremiaS freute sich auf ;en Ersten wie auf seinen Geburtstag. Der ,, Erste" kam. Ein Umstoßen des Salzfasses beim Mittagessen, dessen sich Zeremias schuldig machte, gab den Stoff zu einer kleinen luth der von Frau Elise zern benutzten Kose"namen. Plötzlich iber, mitten im besten Zuge, blickte sie ar erstaunt auf. JeremiaS hatte sich 'n feiner vollen Hohe aufgerichtet, ein Luch ans der Tasche gezogen und mit Donnerstimme gerufen: Jetzt bitte 1$ um muhe für duS Eyeprotokoll!" EheprotokoÜ! Das Wort schlug bei guten Frau Elise gar seltsam an die Ohren. Es klang so ehrfurchtgebietend, so behördlich sie wußte selbst nicht warum, aber sie horchte schweigend zu, als Jeremias vortrug: In den folgenden Blättern sind Tag für Tag alle- die Schimpfname verzeichnet, mit denen mich meine liebe Frau Elise, geborene Lammerhirt, bedachte: Dlenjkag, 10. Noo. : Bummler. SaukauS. Lüderjakzn. Taugenichts, Hauptlump. Mittwoch, II. Nov. : Du bist nickt werth, datz Dich die liebe Sonne befcheint! Kneipen izt Dein Hanptxläsir! Der ärgste Lump auf der Gasse ist besser noch als Du Und so ging es fort eine volle Stunde hindurch, unaufhaltsam. Eine Fluth von Worten drang an Frau Eli sens Ohr, von denen jedes ihr gar nicht schön zu sein dünkte. Die sollte sie Alle gebraucht haben! Aber im Eheprotokolle stand's ja! Ein Gefühl von Wehmuth zog in ihr Herz und der finstere, ernste Zug schwand aus ihrem Antlitz. Als Jeremias zu Ende gelesen, stand sie auf, nahm ihre Schürze vor die Augen und eilte hinaus. ES hat gewirkt!" jubelte Jeremias. O du herrliche Ersindung, du Ehepro-tokoll!-.Nur nicht nachlassen! meinte der alte Registrator ernst, als Munter ihm am Nachmittage freudestrahlend das erste Resultat mittheilte. Nur nicht nachlas sen!" JeremiaS Munter versprach es. Mehr noch, er hielt auch fein Versprechen. Frau Elise saß am selben Nachmittag in ihrem Stäbchen und nähte etwas Weißzeug. Die Geschichte mit dem Ehe Protokoll ging ihr gewaltig tm Kopfe her-. .. i'j.:.i. .ix v t. rS. UM. wie luiumic iiuj uuiu cuvu'j. .Das Alles soll ich gesagt haben? Mit so abfcheulichen Worten ihn genannt haben? Die verdient er nicht, nein, gewiß nicht! Zwar, er ärgert mich genug, wahrhaftig mehr als genug, wenn er ja wenn er und nun wurde die Frau Elise denn doch mit einem Male etwas roth .wenn er nicht immer Alles thut, was ich will? Aber will ich denn Schletes? Nein! Aber - und jetzt bet diesem Punkte des Naisonncments blickten Frau Elise Munter's im Grunde genommen sehr muntere und lebensfrohe Augen rathlos und wie um Hülfe flehend auf das Nadelkissen auf dem Naht'ischchen. Abcr mutzte ich ihn deun eigentlich gleich mit solchen Schimpfnamen be!egen, wenn er einmal gegen meine Wünsche handelte? Nein! rief es ihr. wie es ihr schien, von allen Seiten zu ! Aber je lauter dies ,.Nein", in ihrem Inneren schrie o du liebe Frauenlogik! desto mehr . .. , . t ! iT . ..... t - (V tcinmic Hin rau uiisc egen oas vetm: O dies schlechte, grundschlechte Eheprotokoll!" ,Hm!" sann sie bann wieder. Wer mag ihn diese Art der Protokollführung gelehrt haben? Von sich selbst hat er sie nicht, ich habe auch noch nichts von ihr .ehort uns meine Freunsinnen, die Frau Uanleiregistratorin. die KrSmersgattin . c - i. r :i...f. t . . r ? . . no oic xtaciimc sieiseyerln oon yinren im Markte haben mir auch noch nie ein Sterbenswort davon erzähle. O, dies Heprotokoll!" Und mit diesem schweren Seufzer versank Frau Elise in ein trübes Nachsin, ie. Sie fühlte gar wohl, daß daZ Protokell ihres Gatten ihre Zunge las,men. wohl Kar den Pantoffel ihrrr Hand sanft entwinden könnte. Das sollte, )urfre nicht sein! Aber was thun? Wie von ungefähr-ffel ibr Blick, als sie in tiefem Sinnen zum Fenster hinaus Nlf die Gasse blickte, auf einen behaöizcn feisten Herrn, der dort unten vor verwandelte. x.Der Sonnenwirth!" urnrelten ihre Lippen. Plötzlich brach ein Freudenstrahl aus ihrem Auge, sie fuhr, vom Stuhle empor, daß die Näharbeit zur Erde hinabsiei rnid mit der fallen kleinen Hand eine Faust machend. triumvbirte ile i Ich hab's! Jetzt komm Du rnk wieder mit demem Eheprotokoll!" Der nächste Monat näherte sich seinem Ende. Jeremias Munter hatte aetreu lich. sein Protokoll weiter fortgeführt. Aber siehe. da in diesem Monate waren es bei weitem nicht so viele Seiten,' welche voll beschrieben waren. Und doch gab sich der aute JeremiaS' alle Mühe. ' die Art der Unterhaltung, welche Allein feinen Drstokollaelüsten Nsbruna "gewähren

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könnte. ervotzurufeN.' Ce war in r im i ts..i? .fi lein A.'conaie vie: yaunger ais sonu Abends zum Kneipen gegangen und sxas tw kivH uvkuh vv auch' als früher nach Hause gekom. . Aber, sonderbar, die Ausbeute VVV, v ter men für fein Ehcprotokoll-Büchlein wollte trotzdem nicht größer werden. Er hatte schier deshalb zürnen mögen, so fest hatte er sich in fein Protokoll verbissen. Und der nächste Erstekam. Mit einer gewissen wehmüthigen Freude hatte Jeremias Munter am Morgen des großen Abrechnungstages fein Büchleiu hervorgenommen und noch einmal die Eintragungen überflogen. Diesmal waren nur achtzehn Seiten beschrieben, nicht ein mal die Halste vom vorigen Monat!" seuszie jeremias. Der Mittag kam. Beide Eheleut, saßen beim Mittagessen. Jeremias durch. forschte das Antlitz seiner grau. ES war wolkenloser venn e. ür murrte über zuviel Salz im Gemüse und er schrak beinahe über feine Kühnheit. Das mußte doch seine Frau zum Acrgcr bringen. Nein Frau Elise zuckte nur die Achseln und blieb stumm. Der gute Jeremias fühlte so etwas, wag einem Erschrecken wie ein Haar dem andern glich. Üöenn seine Frau nicht in Wuth gcrieth, war die Wirkung seines Ehestandsprotokolls verpufft. Er wagte es alsa, den Braten abscheulich zah" zu finden. Strstii (5lie meinte sankt sie Kedau? das, um so mehr, da er augenscheinlich ein schlechtes Stück erwischt haben müsse, denn das meisch, das lic aenommen. sei zart und schon. Jeremias verzweifelte. Nun blieb ihm mittel' ba lm ...), .vp.., . Em zorniger Blick flog aus ihrem Auge zu ihm herüber, als er mit leicht zitternder Hand auch dies letzte Mittel angewendet, aber kein Wort entrang sia) Yirt flt rtiifintnhr ftmriuipn VtTtnnfi I i"v. vD. Yr" lv I itzx rau. Jeremias holte tiek Athem. So mußte er denn beginnen. Er räusperte sich und veriucyre ein yaioiaures .onnerwerrerum sich Muth zu machen. Als auch dies spurlos an seiner Elise abglitt, wurde er wirklich ärgerlich. Ich Halt's nicht mehr aus mit Deiner Schimpferei!" schrie er plötzlich. .Habe ich denn überhaupt etwaS ge sagt, lieber Jeremias? entgegnete seine Gattin so mlio und santk. wie eine Braut, welche zum ersten Male auf dem Antlitz des uerzallerllebiten eine Immuthsfalte entdeckt. Ja tausendmal ja!" eiferte Jere IÜ fifi Uoip ItttV Srtt ftrtft er sein Protokoll aus der Tasche. .Da mv. . " wv stebt's edes Wort, schwarz auf weiß! conrag, 1. ecemoer : Herumlreiver, - ymk. l aullenzer ach Gott, mit welchem Mustereremplar von einem Manne m.iß ich doch leben . Seite auf Seite flog um. Jeremias hatte sich in wirkliche Entrustuna hlnem' gelesen. Jetzt kam die letzte eike. auu nuiKU jiuuu o . !7... v. cr: i. . f-!- rv.i.1 I 1U Frau Elise nahm ganz wider Erwar rf ten nicht die Schürze vor die Auaen und nina auch nicht hinaus. Sondern sie lächelte ganz spöttisch und sagte: .Bist Du schon fertig? Ich dächte, das letzte Mal hätte die Vorlesung langer gedauert!Sprach- und fasfunaslos ließ Jere mias sein Buch sinken und starrte auf di Hände seiner Gattin, in denen sich, wi L tf W 4 ourm auoerrrakt mne.n vrarricirr. coenk falls solch ein Buch befand. Jetzt kommt mein EheprotokoÜ Oweh!" '" jeremias alaubte zu träumen. War er denn wirklich so oft in der ,, Sonne aewesen. wie seine Frau ihm das schwarz aus wein vorhielt? War er wirklich elf 1?s J tarn iniTi iTT)rtf ,,,4, 1 1I? Ml HHV VIIUI IIUW Nawks nack, Nause aekammen? War es Wahrheit, daß er 31 Mark 7 Pfennige Taschengeld gebraucht habe? jrsiixK f .c A duster vor sich hin. Wer trmmphir' jetzt? Da fühlte er ne weiche Hand auf sci; nem Arme und eine Stimme, die er so mild und freundlich lange mcht vernommen. flüsterte ihm zu: Nun. Jeremias. wie ist's? Wollen wir weiter protokolliren, oder wollen wir beide versuchen, so miteinander zu leben, daß in diese Vücher nichts geschrieben zu werden braucht? Da flog sein Protokoll aus die Erde und er m nrn Ellsens Arme. ,,He! Eollege!" meinte ein paar Mo nate fpäterer dicke Registrator. Seid ja wie ausgewechselt! Immer fröhlich unv veranuak. eyr ors niein Rath fruchtete. Nicht wahr?" Ein heller freundlicher Schimmer lag auf Jeremias' Zügen, als er, lächelnd zur Antwort gab: Ja, Eollege, es steckte ein Zaube: drin! Wir haben ihn gespürt, mein rau und ich. Aber jetzt führen wir keis Vl.iAnf aPaiI mh I" iyi4V4VlVU 444 i Splitter. Wir nehmen keine Lüge übel, die uns schmeichelt, und keine Wahrheiten, von denen sich Andere getroffen fühlen. Der Unvernünftige bringt'sich in wirk liebe Noth, Damit die vermeintliche ihn verschone Er versucht zu bewaffnen sein tteinef Boot Mit einer schweren PanzerKanone. Durch die 9 tu rn et D i e Gattin dös Bankiers Beilchenfeld kommt bei einem Diner neben Se. , Excellenz den .Herrn Staatsminister von Hooen zu sitzen. Im Verlaus deS Gespräches wird Frau Beilchenfeld immer zutrau licherz während sie den Herrn Minister ansang? Excellenz tikulirt hatten ' det sie idn später Herr von Hoven", sogar lieber Herr von Hcven" an. Als sie endlich sogar lieber Hoven" zu ibm saat, unterbricht sie Se. Excellenz und sagt mit einer kleinen Verbeugung: .Mein Vsrname ist Julius, gnädige ?r?i . u

Die 3. Serie des Advance Bauverekns

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