Indiana Tribüne, Volume 15, Number 86, Indianapolis, Marion County, 13 December 1891 — Page 2

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MeyerdeerS Esel.

Aus Paris wird geschrieben: Meyertoer pflegte um 1845 alljährlich einige Monate in Spanien zuzubringen, daZ damals äußerst stark besucht war. Hier machte er lange Morgenspaziergange, .träumend, Melodien und Harmoniege" füge suchmd. Eines Tages, all er sich etwas matt fühlte, beschloß er, den Fußmarsch durch einen Ritt zu ersetzen, und achtete nicht darauf, wohin das Pftrd ihn führte, bis er durch den Zuruf aufgekchreckt wurde: .Halten Sie Ihr Pferd zurück! Sii stürzen sonst! DaZ Thier war im Grasen dicht vor einen sechzig Meter tiefen Abgrund angelangt; nur ein Kiesel brauchte u rollen, und Rojj uud Reiter lagen tu der Tiefe. Der Meister wurde ans seiner zefährlichen Lage befreit und wandelte'zu Fuß heim. Von dieser Stunde n hatte er aber den Pferden Haß a schweren. Allein reisen mutzte er. Da Än! 1 ma F? VTnnlt v, r tm k, Ihm trl. tt

rcl vtj UU4V" i4iü'uu suchen, feern Begleuer war em teschrnbt: , einsacker .siandwerker. welcker licb

Er .war grau, von mittlerem Wüchse, Kutte einen klugen Blick, ein glänzendes M und warwei e. vorsich. llg und bescheiden, wie alle seiner Rasse. Man brauchte ,hn nur zu ,ehen. um vvmg veruyrgt zu fem. Seme Husten trugen emen brelten Sattel oder dlelmehr er Art von vessel aus rothem flrnrnt irr rtnv i, 11 hifiAn!i4i .y;T ' -l Z I ; 7 'ä.uu rrchtete. vhnt das kadenzarttge Wie. i 9 Cr V . , " , gen des Retten hatte man glauben können, man sitze vor femem tt'amln. Als weitere Bürgschaft begleltt e das Thur em Ejeltrc.ber, em hubzcher Bursche. ..der grozze Lambert genannt; er ram vom Regiment, rauchte me derrückt und kawkderwel-schte ziemlich anae. V 3 .""V " . f - . . nehm das izranzozljche. Zu temer Weste von blauem Tuche neben Cadej au gepflanzt, hatte er em wahrha j martialisches Aussehen. Als ihn Meyer. beer sah, war er verführt ruhigt. mtö be Und jeden Morgen konnten Meyer deers Vkachbarn folqende Scene bfc trachte ; Der grof c Lambett. gut fri. sirt, und Cadet, stattlich aufgedonnert. irnrn in hnX aSrtAfin fc nrtr, l ein Gang geM Meerbeer erschien, watschelle dStnsm dn Kreppe herab, klet. r.e aus v.n ruai, uuo lajwang s:cy auf Cadet. Er setzte sich breit und bequem zurecht ; dann fragte er mit voll tönender Stimme: "Lambert, wird das Wetter heute schön sein? Ja, mein Herr, es wird sehr schon fein", antmor' tete der Eseltreiber unabänderlich. - Der ÄMMr sagte 'zann weroe lcu meinen nehmen. Man bracht ;r1 .rZiül sich de großen y; cr . t... "f. Prrnrt iünt Srfi hf. ff ff. JLic 4uuck. ver croue i fi . V. au-;tJ,a t c -i ' i al ofl lZt Ä?Ä aufs Land. Das Gluck, das Mene v""- 0"' t'"-' j v fc u.i. V, j.t cd; rv 525.Ä? :2aL ' r ZZ? r Vml TlT SffÄ

r rcc .-i H f-ji iuwu, Uiiv ivcuii -ijauiuji vyuiuut vj- , . er E el stems nck mmitt? ?,n?Z l . ? 7 . il

3 . . ' . . i , r . I UU tl IVUfW4K. UULIUVlkUa V... I es aus neben ihn wurde em Stuhl m1 s rir,

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ST i hrr 8Ä chwärmte in einem neuen Roman. Leuten; am dritten Tage onneten s:Ät'tw t.s,.

fr- O" Ct.- , , ' ' 'Ä,61' ? " fc"fam: 1m b. Menge ber e. ii4,tu viiiiiyyiuci- uuu oautaaiic, 01c den Komponisten der .Hugeno.ten anj seinem Esel sehen wollten, spalten. Der aeauälte Munker vernel dann am tnx Stratagem. sein Haus zu Fuß zu ver. lassen und sich zu Jnles Janin zu w geben, der in einer Vorstadt wohnte; hier erwarteten ihn unbeobachtet Cade im der große Lamdert. Meverbeer forderte bin .Könia der Kritik auk.

ebenfalls einen Esel zu miethen und ?ft "Vf.u, tT1 mitzukommen, allein 3mn mbatuL :a

Machend, er würde das Thier platt drükken wie einen Kuchen. Im Grunde war vielleicht Meyerbeer sroh,.das seine

wu .tcu.ciu44 xicctucct iru, .oas leinei qt vk4 TTrfv höfliche Einladmg nicht mL2ffl??!Ä "ch jm

' Zu Befehl! Der Lieutenant von Llebrerch t einer mnaen Com-s tesse zugethan, und er beschließt, ihr am Geburtstage, der einen Tag späte? ist. ttn Aouauet irao eme Torte durch sei nen Burichm uberrerchen zu lassen. .Heinrich, geh' hin zum Gärtner und bestelle ein Bouquet. und dann zum Condiwr: sag? ihm. er solle eine schöne Tnrti meirhtn mit W Qnt?rnntttfiti v r m m fMMj" 4 mg w m MM M I V4J 4 l fr - rf , , .yerzncy raiuianon". Vis zu 6 s.. cn -s.c s n : ...i . jl'luu cuua. Mnu clll. jicir 2:iellieant!- Heinrich geht, um dem Be fehle gemäß die Bestellungen auszurich ten. Am nächsten Morgen bekommt der Burzche eme Visitenkarte des Luu tenants mit, er hott das Bouquet und die Torte und überrn'cht Beides der jungen Comtesse, die bald darauf in ein ...t;.:xi es v. r iuiiu w u w" stand namltch: Herzliche Gratulation rxs zu 6 Mark etwa. Schrller als Erfinder. Da der groe Dichter nicht allein poe tisch, sondern auch ersinderisch veran lagt war. wird Manchem unbekannt stiN. Bisher glaubte man. sturmbevegte Jlmhen durch Oel zu beruhigen, ser eine (rmdeckuna der Neuzeit, dock itt, r- 4.. rri.: rA, j m vwuvuji p vsiuctjui i frtm imn PrtnSr .Hera und Leander Alle Göttinnen der Tiefe, All? Gotter in. der Höh' " Fleht sie. lindernd Lel.zu gießen In die sturmbewegte See. V o s u a i r. mf&tt Herr Doctor, wie hoch kommt Ihnen denn riaentlich der HaZ', wenn Sie einmal ei m schießen?" A: Höchstens 7 bis L Mark! A: .Ja, das war die Muzution wo bleibt aber der Qas'?F e i nfühlend. Va t e r: .Jetzt kriegst Du einmal , ordentlich Hiebet Peperl: Aber, Vater. Du hnch ni&t f taktsaH (Äii'lnlf mqr m I k,rns.lben Ktaberl. mit dem der Rorl immer Schlaqe krieat, zu prügln und Kcch dazu in seiner Gegenwart!'' ,, Schlau. Gast: Kellner, bringen 0U mt ein Beefsteak, aber em recht

großes-ich Zehe schlecht:"

Der Kartoffelsalat.

Boa Statt tuttt StttQtt. .Fabelhaften Hunger, Kamerad, mein Magen ist esfectiv so leer, wie die Wurstkammer eines Bauern, nachdem ?r sechs Wochen lang Einquartirung zehabt hat!" Diese Worte sprach der Lieutenant a. D., Freiherr Kuno von Fixenstein, aber nicht etwa im dustenden Raume eines Berliner Kaffees, sondern auf dem Geleise der Mobile und Ohio - Eisenbahn, zwischen den Tannenhügeln Alabamas. Aber wie ist das möglich? wird man fragen. , Sehr einfach : Jüngster Sohn eines geldarmen aber kinderreichen Gsschlechtes, Lieutenant, flott gelebt, Schulden gemacht, wiederholt fabelhastes Pech im Spiel, Abschied genommen, schleunigst nach Amerika, hier das Land bereist, die wenigen Mitte! bakd flöten gegangen, befand sich der EpLieutenant nun auf der Relfe nach Cmclnnatl, um hnr tta fUmfir" nhi sä fT?MtfpfcrM" bei einer Millionärs - Familie Stellung - . . f flih ch yfrfci-it be. fand win mfnaMt ur mit einem run'.elnden Seufzer, um anzudeuten. jafi kin Maaen sich in aleicker Verkäs. na befände. Plötzlich blieb er stehen. nd deutete stumm nach Rechts. Dort durch die Waldlichtung sichtbar, lag ein . ' . . . . Y , 1 . s , reundllches Städtchen, vtahe der Vayn LrTw, w;a, wir müh-nim .W ItVU .. N- ...w.wGarten, von Magnolien und Ahornbäu. mu umschattet, von einem weißen Lattenzaun umgeben. m? h mn bin. Du ble Reibe ist an Dir. bisher habe idj , ü'r Proviant aesorat oiMl.WMfV ftrf Wn Crffc' Ww-W wfcl-w w. V I.w.-w (.Vj.. if,nnkn?k. ffnfm-stts- Rla- , ' Freiherr von und zu Fixen, r.; fff rt'c j; fU, 7' ' " " Aber zum Donnerwetter, dann kauf' . , , . n, ? doch 'mal sur Temen Jn'hkrm kmen v?pen Brd! H.eizulande gib man ux vas, ivas gemezen nouj uici "7 ' . 7' Du eben nur Dll 5DC" nU Schneidigkett! amidal -t rr 'l I Vriramldale Frechheit, mir das ,n s tu Vi , V ' r . 's Gestcht Zusagen, Kerl ich - pah. h j mi ' -null Du aber zetgen, daß ich Courage bans'" habe! Damit schlug er strammen Schrtttes den Weg Zur Villa ein. ÄÄ'tÄ f VJ flua u u uy u Mi :s:- r.x. ..k m. U' J 1 "I u muuu uuuucu, vcuu c lyui wm kag. Papa Mman las den politischen Tbeil des KnntaZblattes. leine ebr. jf. i. AM. ..M- .T 4 Vam.m M 3 IMA' . I s5wiiuiutjiawiu.ic, tic Heime Gattin ruhteauf einem Schaukel stuhle in Morpheus' Armen, und das WI achtjährige . Töchterlein wuiutiiuc yftuiut ut tutu bunte ließ den Hausherrn ausblicke. Unten an T.e?p, and uu! Held. f,, mk, ,, 5?Ä Mm 3 3 U"lSmA ?ÄSa denn? fragte Mr. Z?. i ,mMnrhi,n S-duSn rW?. ZI. wn,& S?, fjrl $n Mti 55 ,.71 mX Mchaut traf rhn er blteb r ttuns ttZ hiTxJ! tris . ?uch ' att e Dttt eruwg haml hui uii um il,.J7. fiWm mir r,i M 'Ä"; ""'J Zt' ifi- Iii4. TAtiH k.;tt f44Hrtri ! V U V V lVM V ? Als er sich eben in einen WahlSchimpf Artikel hineingeärgert hatte. kam der Er-Lleutenant wieder zum, Vorschein. D linke Hand hielt er krampfhaft an seine Rocktasche, lüftete mit der t4U7n lrfö Kopfbedeckung OslNtlCNCn. und be 2k fhMATOir fcisfmft ..Aber was bast Du denn da? sekte "v' I - 1 - v er hinzu, mißtrauisch gemacht durch die ml& 5,5z ?nnp sn. ni sxiu fcm mfjrf. 1 Pntiithen ..Entsckuldiaen Sie stotterte er - v. - o . ,fMt nH trmrto. nnt rntft in? Gesichts das ist -.V hol ist ,ff..tin nicht rni s?hr f h nochmals besteDank'. Damit wollte er. halb rückwärts gehend, fachte abschieben. Hatte aber die Rechnung ohne Papa Hillman gemacht. Im Nu war dieier unten. Halt hier. Du Lump, zeig' 'mal her. was Du da in der Tasche hast!" ?m,?,lYnf fil tfiT önrn lindi (P-Antn tipS kinMann? Aer. was erkaus Urt Sie sich, ich bin'der Freiherr von z...; l!l4l"r'w . Und wenn DU der GroN'Moaul I. " -... r.n -.iff' was Tu da in de Tasche hast. i urnrn nur rm im i thiitptt Uns Held Ichaute den allen Herrn ine Weiie mit zornsunlelnden Augen eme an. . dann umzog ein grimmizeZ Lächeln seine Lippen, graziös beugte e? sich vor. und begann langsam seine Mle.No? tasche umzukrempeln. .Kartonelmlat!" nes nun Papa Hillman Höchst erstaunt, machte mo- , ,.,. r..i?i.-i ft JLi, mentan ein aan; vervlüntes Gencht, . -j l : . . 7 i '"!.'." '.f.. . no orac? pioizucn in ein oruuenv?s belachter au?. . . gN W Ge:Niich pyn Aeraer. Uerlegenheit und I ..r I - ., i f B-lustzzunz cn, und nazte an semem Schnurr bartö? .Jawdhl yrach er dann, als sich, das ZwerchZell des Anderen beruh gt hatte,- - habe einen Uameraden da aus mich warten, versprach ihm was mitzubringen und da es ehe

Jude. AugenbUckllch harlatan, so betitelt sich das ?ramp. wie rch " Lhnschmc'rz.Capriccio.

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dann läckelnd ' -V i V n m yaire r in o?m einen nsn aiicna "n. tz ant dem m,t K,?S betreuten Weae . t.i0j.

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anders nichts gab wie diesen Schmier Pardon diesen eh Kartof selsalat Papa Hillman bekämpfte einen neuen Lachanfall und sprach, ernst redend: Nein, aber so was ist mir noch nicht vorgekommen! Das ist wirklich gelun gen aber es gefällt mir, ein Mann soll unter Umständen sein Wort halten. Sag' mal. wo willst Du denn eizent lich hin??!ach Cincinnati. Arbeit such.:., ko lossal abgebrannt!" .Hm in Cincinnati fliegen auch keine gebratene Turkeys herum. Wie wäre es, wenn Du hier bliebest? Ich habe in der Stadt die Post-Office und einen Store, könnte grade einen jungen Mann gebrauchen. Du gefällst mir, ich werde Dir zahlenMs Recht ist was meinst Du dazu?" Unser Held nagte an seinem Schnurr--bartschielte zu dem jungen Mädchen hinüber, welches erröthend ihr reizendes Gesicht' tiefer auf das Buch neizle. und sprach nach kurzer Ueberlegung : .Ich

aeceptrre!" ? .Das ist vernünftig! Nun rufe mal Deinen Kameraden her. wolle? mal sehen, ob wir nicht etwas Besseres sinden. als Kartoffelsalat!" Heute ist Kuno Fixenstein den Freiherrn hat er längst in die Rumpelkammer geworfen einer der angesehensten Bürger von Vineville, Mister Hillmans Schwiegersohn und Eompag non, und Vater von drei lieblichen Kindern. So oft es Kartoffelsalat gibt, fühlt er sich elegisch gestimmt, er halt dies Gericht hoch in Ehren.deshalb darf es auch nur selten auf den Tisch kommen. Der Humor in der Zaynyeilkunde. So schlecht sich auch Humor und Zahnschmerz vertragen, die Zahnheil künde hat ihren Humor. Ein lustiges satirisches Recept Mr Aerzte bringt der Dental Mirror". und das deutsche Journal für Zahnärzte bat die gute Laune und namens der meisten seiner UUUl UUi VW. 441 V UWil I V .i V . m lt eroifjtn ti nbeiäng, .uqkben. .Wie Du es mit Dei. heftigen Zahnschmerzen, so lasse ihn nicht zu lange aus 'eme iyut warien. tvü hinrnnstA in pinpm nn Wiltifc fcV iuuiivuuui v,,;,,)?. WCiCJ ,uunm iuuuii,um. vu V". mi uf alle Fälle warten, damit er nicht denkt, daß Du m beschäftigt bist. H U.. 1 ........fi-tf. . Ha;r au zwei peranonsnuyie, oeren einer vom anderen aus nicht gesehen werden kann, so kannst Du thun, als Sw-M Jd dm, ffÄÄ" und ein Patient im Bearin ist, wegzugehen, weil er glaubt, daß Du heute keine Zeit für lhn hätten, entfchuldtast Du Dich recht vernehmbar auf einen Augenblick bei Demem leeren Stuhl. Nun länt Tu den PaUenten m Des nem besten Stuhl Platz nebmen. wobei jivv tui tuiuuyvt j, j. daß Du einen weit besseren hzst. den Tu beim Plombiren benützest. Dieser ,n.4 wrht rrnrtnrt(sst an Knnprt dient nur für Extracttonen. vleraus wäschst Tu recht augenfälllg Deine gv..r.a r" änbe mib lischst Dir den Schweiß 0U Um Besicht, indem Du bemerkst, ta Gold üllen eine recht anstrengende Arbeit sei. Wenn der Patient eoura- ' ? miit ln Zawsletsch, besonders wenn der Zahnsehr leicht zu ziehen ist, Wst denkt der tztient, Du hättest ihm für sein Geld nicht genug Schmerz gemacht. Ist es aber ein Zahn von der ganz wackeligen Sorte, der jeden AuSenblick heraus allen konnte, so mache lieber nicht zuviel mit der Lancette m m womöglich von selbst I V", i" I 'jthaZ. und Du rlierst Dem Geld. ,,;,, n,n6 Pt. (..(t-fliuCm I 0"sl"' U ....mvww.m ein paar Wal die Glocke ziehen und die Thür des Wartezimmers öffnm und schließen. Will Patient keine Schmerzen haben. so kannst Du ihm Dein stets frisches Lustaas anempsehlen, und ist der Zahn ganz lose, dann wendest Du Dein unfehlbares Local-Anaestheticum an, des sen Erfinder und alleiniger Inhaber Du bist, und er wird so zufrieden sein. daß Du ihm einen Thaler ertra abneh m -, . . - , . men rannir, oa oas eoicamxnr. ,eyr kostbar ist und Du zu dem Fall ziemlich viel verbrauchen mußtest. Angenom men aber, daß der Patient Gas nimmt 1 . ... cm , .ti..:xa rn.. un u u, Nicht eNtittNeN kannst, dllNN ,st tß tl ÄÄMÄ vu v?auu uuvuu uuui iuu Sir den Fall, daß der Patient danach fragen sollte, hast Du einen früher ausaezoge nen Zahn bei der Hand, den Du stolz vorzeigst. Ist es ein Zahn mit recht langen Wurzeln, so einer von einem alten Neger, so wird der Patient sehr stolz darauf sein, den Zahn zu Hause allen Verwandten und Freunden zeigen und Deine Geschicklichkeit bis in den Himmel heben. Wenn Du' statt eines unteren Backenzahnes' einen oberen I -.1 n,.,.? 2 V r ' HT ' 1 I noch mekr an ?Iieken. und der Na i -- . - -t f ' l'ÄM " i' rl-2 TZ-T ?" Wurzeln gedabl halte, und da der VSSSTS setzen mußte, ehe er ihn herausbekam. Ist der Patient nicht in der Lage das Lungas genügend zu bezahlen und ver langt trotzdem die Anwendung Deiner überall angekündigten schmerz-losen thode, so machst'Tu es wie solgt: Du nimmst die Zange' und rüttelst heftig an den Zahn. ZDas ist die Me thode von Dr. Meyer", sagst Du zu dem vorSM ch m erzW schreienden Patienten, Vt taugt nichts und macht sehr viel Schmerzen.- -iif '0 m: Hierauf rüttelst Tu ein zweites Mal recht kräftig. '. DastMSrgWÜlleK Methode, die noch mehr fchmerzt die Tu aber eben deshalb nie anwendest.

1 nen Patienten machen rnunt". von Nro,

Kommt em Patient mtt

So rüttelst Du noch mehrmals nach den Methoden Deiner, verschiedenen College, und der Patient gibt m. daß sie alle rech:, rech! schmerzhan sinö. Mittlerwnle hast Tu, den Zchn io gelockert, daß er nur noch an kinem Fa den hängt. Jetzt kommt Telne Methode. Du fassest den Zahn, k.bst :hn obne Mühe heraus, und der Patient dem diese, Dem Methode" nicht den mindesten Schmer; gemacht hat. erkennt bewundernd De.ne Uederlegenheit j an. Passirt eS, daß Du einen Zahn abbrichst, wenn der Patient nicht snesthesirt ist, dann mußt Du andere Trcs anwenden. Wenn acht oder zehn Versuche, ihn heraus zu bekommen, fehl' schlagen, wenn Dein Kragenknopf abgebrochen und Deme Hosenträger zerrissen sind, dann wird Dein gemarterter Pa tient vielleicht böse werden. Versuche nur. ein klein wenig böser zu werden über ihn, als er es über Dich ist das hilft! Sage ihm. daß es seine eigene Schuld sei; weshalb laffz er den Zahn so weit verfaulen, daß er ganz zu reinem Cal-cium-Phosphzt geworden ist. das brechen mutzte, und daß eine der Wurzeln, dank seiner eigenthümlichen constltutionellen Diatheus, eine dopvelte Curve bilde, welche die eine des postavproimalen Molaren gänzlich umfaßte, und die cr,tocooi cerevisia und s'reptocucci pvogenes waren an cen anorrkn Wurzeln heruntergebrochen, hätten eine Vericementosis etablirt. indem sich emk nodulare hyperrtorhische squamöse un, separable Gomphons gebildet yade. und ran. vtZ eme oomoneirous rer uorig gebliebenen Theile eintreten würde, er Geduld haben müsse, nach Hause gehen und prophylattische Odontotberapie ausüben möge, und da der Schmerz. den er gefühlt habe, nicht m Folge dc? Tomomanie deinerseits entstanden, son dern durch eine hyperaesthetische Odon. tobothritis in Connexion mit dem vrvus lffsminu verur,lllLl wäre, uno daß Dein Schmerz, ihn so leiden sehen, unaussprechlich wäre, und daß das Mitleid, das Du bei jedem Zug mit der Zange empfunden hast, wenigstens 10 i v . r . iC. . . Man per Zug werii, war. Hast Du das alles gesagt, dann wirst Tu auch das Berttauen Deines Patienten zurückerlangt und seine Bewunde, runa errungen haben : er wird Dir gern das verlangte Honorar zahlen und, so gut als eS fein Zustand erlaubt, r tt ... 1 w F ! X. ; ... ' . j 1 nacy $avtt geoeu, rnoem er y IM Stillen sreut. in so geschickte Hände ge. kommen zu fein! Die Frau an Zahlungsstc t '. Die Blätter des französischen Tepar tement Caldado er.'.ahten eine öe t, ' r. . t "i. C . schichte von einer verkauften r5rau, die ganz unglaublich scheinen ' il ' s r v v m m AMBn 1 m 1 Am VVll IttAClUCliCH VCglCUCl U'UIC, UUtf man lie woyi sllr mayr yauen mun. f. tu.. . r ,1 Der Feldwächter Ledevin schuldete einem gewissen Vicaire den Betrag von 60 Franken und da es nicht unbekannt war, 'daß Vicaire große Stücke auf Frau Ledevin hielt, fo kam der Mann W V C ,f 1 , aus den Gedanken. daß man sich gmlich vergleichen könne. Er machte also den Vorschlag, Vicaire möge ihm die L0 Franken erlassen und dafür feine Frau nehmen worauf Vlcane sogleich einging Als ord. Z l?,,4 . j. l.4i einen Steinpelbogen, auf dem folgendes Schriftstück eingetragen wurde: .Ich IJIa Endesunterzeichneter, Ledevin, Felowächter m Montpmcon, erkenne an, daß ich Herrn Vicaire Tagarbeiter, die Summe von 60 Franken schulde, und verpflichte mich, ihm als Zahlung meine Frau abzutreten, über die er von die(f 1 1 V . . em age an volle und unbedingte Berfügung haben foll, unter der Bevingung jedoch, daß diese auf jede Forderung an mich verzichtet, gez. Ledivin. gez. si k iio na. SM.hHiinA Blearre". ie er eriraa ram oenn aum zu tVt 1 4. JT ,TT. sW,it,-,fif s. n .i rr":'1 -" u,v uelnes acy,pier vor erichr, wo m das Trw wegen nachtlicher Ruhestörung zu verantworten hatte. Es entspann sich folgendes Zwiegespräch zwischen dem Richter und dem ' Angeklagten: .Sie haben gehört, Ledevin, Sie sind angeklagt ,n der Trunkenheit Larm ge macht zu haben.- .Nein, Herr Ine rf --1 densrichter, er (auf Vicaire zeigend) , st es gewesen, er und seme Frau. .Abu. Sie sind doch Ledevin?- .Jawohl .Aber die Frau da ist doch Ihre Frau?.Ja, d. h. sie war meine Frau, aber ieyt ist sie die Frau Vicaire's-. Dem Richter schien dieser Rechtsfall unver ständlich, aber der anwesende Polizei inmiHur ww vwnsa ii richtet war. klar:e ihn am. mdem er die oben wiedergegebene Abtretunasur. er . t-rr.- . Wi Zvegenrunren. in ll 3""n , s,. Yim . Strafe und drei Tagen Gefängniß ver urtheilt wnrde, woraus die beiden ÄM -r Junge Wittwe: .Ist e, f..-- v c . . wahr, Herr Hoctor,.daß die VerheiraWUK" cwcä "ln33eil (..... f r ta- . ' t t Äf ff l'L,vr T rSC doch gegen eme Menge Unannehmllch muix n

Vum -v5ttmJe Wla rttW -i. htttn V t

WrnfcH i. MNt. s. U j!!,!;:- VUV. WWVW uv i I-ca-üiiif ; "x&m 1 !, -KSl ciuucu -jmt- -mm tmi: II: Jl Modern. ' verr amerad.dar Tiiüli -'ii.r -Vji M!1!1 w'.it,, 'iühi::'11!'!!!!!,. W""' rf Ä - .üji'ü;,;','!. i -''I ' ,, IX.TvC. f-!-. ei f. r' - nu wtwnm cuip icinc Cigarre anoiwen t" .Danke zehr, rauche nicht! Wie Waren doch als Junggeselle leldenichaft. ticher Raucher l" .Gewiß! mußte averrauchioze Ehe emgehem

Mancherlei absonderliche Fleisch

genösse. Von Tr. Karl Rb. Aus meiner Jugendzeit her habe ich kiaensrti Krinnfrtinnm. tonn denen ick D "7i w, - -j , , ? hier erzählen will soweit sie ein zeitgemäßes Streben betreffen. Ich kehrte mich nicht viel an das Spottmort: Da brat' mir Einer 'nen Storch", sondern ich ließ mir ibn wirk lich braten. Es hatte nämlich emen besonderen Reiz für mich, den stattlichen " J ' I Vogel auf den weiten Wiesenslächen mein s Hkimathstädtchens znm Ziel für meine Büchse damals noch Perkus. stonssebloß und Rundkugel auszuer. sehen, und als ich an die in golge meiner Nachstellungen sehr vorsichtig gewor. denen ro'thschuäbeligen Strauchdiebe einst bis am 150 Schritte hercn;eschlimr irS in n tfnon trtit hörn V VW Hit . V llllU U.l . Kugelschuß niedergestreckt hatte, ließ ich ihn. mir wirklich als Gänsebraten zu. bereiten. Siehe da.' er mundete vortrefflich, und wenn sich über kurz oder lang ein Verein sür billige Fleische beschaffung durch Storchzucht" bilden würde, so wäre ich der erste, der sich voller Begeisterung zum Beitritt meldete. Weiter habe ich im Laufe der Zeit alle möalicken anderen Tbiere auf ihre Schmaähaftigkeit und Nährt, e th zu erproben gesucht. Junge Krähen und Doblen. gebraten xoit Tauben, Krähen-, Möven und mancherlei andere Bogeleier anstatt der Kibineier. selbst die Kake als iaie aetraten, sind in der Kronstadt ia eiaentalltägliche Dinge. All' dergleichen ü0n vielen Menschen mit Hoch' verspeist, ohne daß sie eine Ah nurrn davn baben. was man ibne vorsetzt. Als es mir eine Rett lana recht schlecht erging und ich eine möglichst fciMae Motmuna nebtt Beköitiauna su$m mußte, habe ich auch drei Wochen hindurch täglich Pferdefleisch gegessen, Allerdings hekam ch es in wechselnder, immer neuer Zubereitung, und da ich iner Familie lebte, deren Kocknst Alles, auch das Gemüse, gezuckert zuzubereiten vfleale. so fiel mir der . . Tl O' I I .. . fortwährende süße oder süßuche Get&mact oui des Fleisches, nickn beion ders auf. Erst durch die absonderliche othe Farbe desselben kam ich dann hin- . ie ?batsächlickikeit. indessen, ick uß es gestehen, war ich nicht zu sehr zürnt, und als mir die Hausfrau soJ ' - . .' " " ' -m- I , - - - - - 1 II? dann das gule, gesunde und reinliche Pferdefleisch vor der Zubereitung zeigte, war ich ganz Zufrieden damit. Seitdem find unzählige Pferdefchlächtereien entstanden, und dies in der That billige Fleisch für das Volk hat nach meiner Ueberzeuauna. natürlich nur, .'k;.?, '-.kc." I v w LjvuvvtivvjvJim p Mvwviuuj .- ,.,.s,. -fkzZann ,,nd AuAgcht

für viele Menschen unerträgliche

. -- Ich kann es sogar nicht begreifen, wes hn1U V m.ivm?n M,lrst.?n slltÄ v ...... Msdei7sch nach uoli,eittcker Norichriit als solche eigens gekennzeichnet werden f , - , , , , r u " ' r '-r munen. wahrend die Wurne vom Fleisch des doch recht ekelhaften Schwer nes, welches im Gegensatz zum Pferd HIVVi VUW Wfr jvy v 14V r widerwärtigsten Thiere überhaupt ist, b0n er Welt stets mit Hochgenuß ge. schmaust werden, om He als Scklachtthier kann mn viel Gutes Zagen, und nach meiner Ueberzeugung ist der Wider. ' . - u - . 1 . . zweifellos eins der schmutzigsten und welcher gegen sein Fleisch, wie m Kaubthiere überhaupt mi,num sJ Pjlanzenstgfse sressenden. wie Dachi uns b - h r ch. em hlbrechligter. T7 ' - J . . ' . ' " 1 " , ..s itt Vivi 5tsfA Käic rv "r:i"'KrVT - 'mere nacy oem uriyeir meier enner nicht wohlschmeckend und andererseits bedroht es uns mit der schlimmen Ge- ' . . I V V-V V M ww XJ -S taht b r esekuna unseres Körvers mit I . ' . scheußlichen Schmarotzern, wie Trichi nen u. a. Trotz alledem gibt es in icv Großstadt Nicht wenige Leute, de nrt heim )snfsirf ini2 hirf n rtitÄ Qiphe I ' VI VVH IUH.1 MMj W.VW H.ftys ,i.s; . ! u,.v 3":' 5W gemästeten Atomes das Waszer im Munde zusammenläuft. Unter Um fmnb.tt A,' in feec .Ittt tti4t nnt bej ständen soll in der That nicht nur der Rollmops , sondern auch der Jettmops ein ganz besonderer Leckerbissen sein. Solche Luxushunde werden denn auch alljährlich zu Hunderten .gemopst-, geschlachtet und mtt Behagen verzehrt. Es kommt in Berlin in zahlreichen I VUlltt (lUUlVVIWVU or, daß wohlgenähNe Hunde 5..- wd .Sr,n,klä gestohlen werden, größtentheils jedoch wohl, wett HUNdefett noch immer IN seltsamer Qelse alS Volksheilmittel gegen die Schwindsucht verwendet wird. . ' . . v . . i. ii Nun fällt Mir em Sche ein. den ich in früherer Studienzeit erlebt habe. ES war em Kreis von Zungen Medlemern, in tilim billigen Speisehaus verkehrten. Zu unserer 'Verwunderung ? kin un nnmi wvHinuij uu un, MiltagStisch plötzlich Hasenbraten, Freilich wurde jedem Einzelnen von uns nur ein mikroskopisch kleiner Bissen zu Theil, aber der Braten mundete uns als etwas Köstliches, bei den Mei. sten seit langer Zeit Nicht, bei Manchen vielleicht noch niemals Dagewesenes, Wir waren etwa Zwanzig Personen am fiiffislcn MittaaStisch. und es wurden gwei gße Hasen im Umsehen verzehrt, Wie gesagt, jeder Einzelne hatte nicht T. O ' it r A . 7 i - . f. viel bekommen. Als abgegeben war tvi sWaSflsl lim trnnn tnnlTi Uevrigeö zu lyun, nnen Schoppen oder n& TtitrtfffrtÄ 'in (Cftmtff nofir , w ' i ucnitbv", f ujvi i u u tu S:.. l. . w 1 iu;yv ui"vu g, vivu. wÄ frflflte nun aber ein bcmnoft Haupt: Finder, wißt Ihr denn, was sÄchgefpuNÄ?" Uni als n,.,. m,ib l "-",""7' Cm.Xirttt! Mevmner, Wirt i yv , W'ß .vj V . fV WIVVH Znt?Vstücke der traten. An dem einen i erblickt Ndr daS Schmänichen. welches I LJ wm mwwwm--- w w -r -w w -W .. -w-m w-m v . w W I . - - . - vom Hasen oder allenfalls , auch von einem Karnickel, doch unbestreitbar von einem derartigen Nagethier herstammt;

i en dem anderen aber rst der lange

Katzenschwanz abgehackt. Jeder von Euch, auch der Dümmste, kann sich über zeugen, denn soviel zoologische Kennt niß bringen wir ia selbst von unserer

klazstschen GymnaMbtldungher MS ven mn. AUs anvere mm,qanzrqe Unterscheidungszeichen zwischen Katze und Hase brauche ich also gar nicht näher einzugehen. Wer von unserer Gesellschaft nun aber Katzenbraten oder Karnickelfleisch oder wohl gar wtrkltch Hasenbraten geu hat das, dürfte zünden enng AM4ki4tI AAWHAMil I U 1 MIWI4 M rikMnrt. "m"'" wcamuijiiu 3? m arob entstandenen argen ßtrett rnid Tumult behauptete natürllch nn Jeder, er, entichleden er habe yafendraten gegenen, denn er kenne a )itl nv von ntxn s. Aber der weltenchutternde Strett " UCh doch fUgttch NlCht Nders dL' , . j , . . " . . j., . ffi? volle Wirth eme .Lage für tue ganze Corona" aulwiüiq schmeißen" mußte, damit sich Jedermann durch den Lethe trunk der Vergessenheit des Geschehenen mit ihm wieder aussöhnen konnte. Ich persönlich es ist ja vielleicht das einzige Mal im Leben gewesen, daß ich zu dem seltenen Genuß von Katzenbrc. ten gekommen bin muß einräumen. vllg iuj gut uiuji u uuiyitj ciicyi ua durch war. Mir hatte das knusperig gebratene Fleisch ganz vortrefflich ge schmeckt. Bekanntlich haben die Franzosen zur Zeit der Noth, während der Belagerung von Paris durch die Deutschen, es nicht verschmäht, die dort ungemein zahlreihm Ratten als Nahrungsmittel zu ge nießen. Ja. es glvt m der großen Seirie-Hauptstadt wirklich Reftaurants. in welchen Rattensseisch zu jeder Zeit in I mancherlei Zubereitungen aus den Tisch kommt. Die Felle der massenhaft ge sangenen Ratten werden bekanntlich zu kostbaren Handschuhen verarbeitet und das Fleisch wird eben gegessen, größten theils allerdings zu Würstchen veraroeilcr, zum yeu aver aucy ais magour. Wenn ich mich bei meinem Ausenthalt in Paris auch dazu unwidersteh'.ich veranlaßt fühlte, alles auszuprobiren. was I n absonderlichen Nahrungsmitteln, zu. I ... .v e.ri. . 4. rr a-x . r mai sotazen, wecue o,e Ausziqi gewayren. in den allgemeinen Gebrauch oezo. gen zu werden, dort dargeboten wurde, so erregte mir doch der Gedanke an die Ratte, selbst wenn der ekelhafte, lange. - . .. . - - ' nur zu sehr trichmenverdachttge Schwanz fortgeschnitten würde, ein solches get stt . r 1 . r J . ttuoes wrauen, oay ill) es nur ,mc? über mich gewinnen konnte, auf derarliges magour, vxa:en ooer Panne, ansuveißen. Seitdem habe ich es mir aber eigentlich erst M erklären vermocht, weshalb zahlreiche Leute einen unbesiegbaren i Widerwillen dem Kaninck?n?leiick as. 1 7-" i- - - 7 13' l aenüber äußern. 5ener widerwärtiae. Mäusegeruch und -Geschmack, den das KaniNchensteiW a nur m geringem Maße wahrnehmen laßt, widerte mich beim Ratten-Razout so sehr an. dazz es mir trotz aller Selbstüberwindung nicht möglich war, mehr als einige Bissen hinunterzuwurgen. lelleimt war es vei mir nur ein Vorurtheil, und ich würde mich, zumal in groner Noth, wohl ebenw gut daran gewöhnt haben, wie die darbenden Pa riser. Ob ich aber einer großartigen Rattenzucht zur Erzeugung von billigem Flench sür das Volk begerstert zumuch zen wurde, das mochte ich doch, wenigstens vorläufig, dahingestellt sein lassen. Im Uebrigen können w:r a, xotzn i 1 1 j. . . . r i k ü; . c - "ST Bl VI CTi-l l"n. wollten noch tmt aumnrdeiitlch I ..ntttt vitsli ftflvA.hA. man. nnav - I zrvg? ijuuc ühuuiuk uicut uuct uun iir köstlicher Nabrunasmittel vor uns L v - v0: Warum sollten wir denn nicht, ebenso t?. Cit ? I ? ' LI Ji. I t ' m . V wie die Angehorlgen anderer, trelllch 1 J . ; e; jt. .IflTl. trinft... . nocq ziemucy uncicuiiinen üjüiicr, Die Delikatessen aus der Kerbthierwelt entsprechend schätzen können, so die dicken, fetten Larven mancher Käfer, z. B. knusperig gebratene Engerlinge oder die Maikäfer selbst! Der Täufer Johannes zehrte bekanntlich in der Wüste von Honig und Heuschrecken; den erste ren zu genießen, bedarf es allerdings keiner Mühe, warum überlasten wir aber die letzteren lediglich den Vögeln? Sie zu verspeisen, würde einen doppel len, nicht zu unterschätzenden Vortheil für die Menschheit haben. Einerseits könnten wir dadurch das allerbilligste Fleisch für das Volk gewinnen und anoexeiieus wuwen toixunym uittten zugleich von dem schädlichsten Unzeziel befreien. .. r... C' A 2. nfl .l.'i. t. ?li . i " auim miun vun ms merforr, Sommer uno WMler, eme Leckerei an den flinken Schaben vor uns. und nun erst gar me Naupen - weiche delikate Kra'tbrühe. welch- köstliches Raaout und avvetitliche Vattete' 2W - a 'tt r ; ' steckt Euch. Ihr Straßburger Ganselebern! Die schmackhaften Raupen - des KohlweliLlings mit dem leckeren grünen Saft, die Raupen der Nonne, des KW fernspmners u. a. m. würden uns un übertrestliche Delikatessen gewähren, und welch' pikantes Gericht ließe sich aus den behaarten Pocessions- und Bärenraupen zubereiten! Im Weiteren wären dann auch d fetten, schwarzen Nacktzchnecken. die längsten und dicksten Regenwärmer I V t . Tf .1 : ü und mancherlei anderes Gewürm nicht zu verschmähen. Schließlich fänden wir vielleicht die allerverlockendsten Leckerbissen in der Welt der Kriechthiere: eine Ringel Natter, vielleicht sogar eine Kreuzotter. nach Entfernung des Kopfes mit den Gistiähnen. ais Aar zuverettet, eme Pfanne ' voll geschmorter Eidechsen, Molche und Kröten welche Fülle i die' Menschheit kennt ihr Glück noch lange mcyr t Uebrigens, was wollen wir denn? r- -"j. . . r " Wir brauchen uns wahrlich nicht zu zieren, alle oben genannten Genüsse unS zu eigen zu machen; denn Austern und Seemuscheln, Krebs und Caviar, Schildkröten Ragout, wirkliche und

Mock-TurtleSupye gehören sa längst zu den auserle'ensten Delikatessen. Die indischen Schwalbennester, aber, welche bekanntlich aus der schlemngen Svei chelabpnderuag jener Vögel bestehe, dürften denn doch weder appetitlicher, noch widerwärtiger als alle hergezählt ten Leckerbissen sein. Ob eine gut p bereitete Maikäferbrühe viel weniger appetitlich und nicht ebenso stärkend wie die entsprechende Hühnersupve sei, muß ich dahingestellt sein lasien. Der Junge, welcher einen Maikäfer, nachdem er

Kopf. Flügel und Unterleib abgerissen und fortgewor en hat, mit Behagen ver zehrt und versichert, er schmecke nneNutzkern, mag ja auch immerhin Rech! haben wer kann's wissen? Eine Gespenstergeschichte $ Zwei Handwerksburschen. ein Bäcker und ein Schneider, gingen miteinander aus die Wanderschaft. Eines Tages hatten sie eine weite Fußtour gemach sie waren todtmüde, weit und breit zeigte sich keine Spur von einer mensch lichen Wohnung. MuthloS schleppten sie sich weiter und machten sich schon darauf gefaßt, bei Mutter Grün die Nacht zubringen zv müssen, als sie plötzlich in nicht allzu großer Ferne einen Lichtschein bemerkten. Ihre Schritte beschleunigend. e? reichten sie ihr Ziel und sahen zu ihrer Freude, daß sie sich vor einer Herberge befanden. Sie klopften an, und alsbald wurde die Hausthür vom Wirthe des Gasthauses geöffnet, den sie um ein Nachtquartier baten. Der Wirth zuckti bedauernd die Achseln und erklärte, alle Zimmer seien besetzt. Da die HandWerksburschen aber erklärten, sie tom den mit dem bescheidensten Winkel vor lieb nehmen, so sagte der Wirth zuletzt zögernd, ein Zimmer sei allerdings noch frei, aber es sei darin nicht geheuer, es zeige sich dort allnächtlich ein Spukgeist. Der Bäcker erwiderte sofort, daß sie sich nicht fürchteten, worauf der Wirth ihnen das Zimmer anwies. In demselben stand freilich nur ein einziges Bett, welches aber geräumig genug war, um Beide aufzunehmen. Sie entkleideten, sich, legten sich nieder und waren bald von Morpheus Armen umschlungen. - Als die alte Wanduhr die zwölfte Stunde schlug, wurde der Schneider durch ein geWaltiges Knarren der Tbüre aufgeschreckt. Er hob den Kopr arS den Kiffen und sah eine lange weiß: Gestalt zu? Thüre hereinkommen. Das Gespenst schritt mit feierlich ab gemessenen Schritten an das Bett und. ohne ein Wort zu sprechen, winkte eS dem Schneider, ihm zu folgen. Als er ögerte, zog der Geist ein blankes Mes er hervor und machte mit demselben zme so unzweideutige Bewegung, das; der arme Geselle es für das Beste hiev, dem Gespenst zu gehorchen. Dieses schritt zur Thür hinaus, über den langen Corridor. mehrere Treppen hinab bis in den Keller; der Schneider. trottete frierend und zitternd hinterher. Endlich machte das Gespenst Halt und sprach mit dumpfer Stimme: Unter diesem Steine, den ich dir zeige, ruht ein Schatz. Du sollst ihn morgen früh heben und mich dadurch erlösen. Thust du es aber morgen nicht, so Drohend schwang das Gespenst sein blinkendes Messer und verschwand. Der arme Schneider stand nun da und sah sich den Quaderstein an, unter wel chem der Schatz liegen sollte. Ach, einer her Steine, mit . welchen der Keller gepflastert war, glich .dem an dern, wie sollte er am Morgen den richtigen herausnnden? Da kam ihm ein rettender Gedanke. Er bemerkte, daß die Quadersteine in einer feuchten, lockeren Erde lagen. Er brauchte also nur den bezeichneten Stein tiefer in die Erde zu stampfen, fo daß seine Oberfläche unter dem Niveau der anderen Sinne stand. Gedacht, gethan. Mit seiner ganzen Kraft tram pelte er mit den bloßen Füßen aus dem Stem herum, und er war gerade in der besten Arbeit, als er eine schallende Ohrfei t erhielt. Er hatte die ganze Geichichte aetraumt und im Traume seinen Schlaicollegen, den Backer, mtt den Funen gehörig dearkeitet. Dafür appliiirte ihm der Bäcker die Ohrfeige, welche ihn unsanft den Armen des Traumgotts entriß. Berufs fleiß. Frau A.: Sie haben a Qxtn seligen Mann schon wieder enetzt ?- Was ist denn der neue Gatte, wenn man fragen darf?" Frau B. stolz: Mein jetziger Mann ist Dichter." Wenige Wochen spater trifft Frau A. die Freundin wieder auf der Strafe. Frau A.: Ich höre, Sie haben den zweiten Gatten schon wieder verlasse? Was hat eS denn zwischen Ihnen gegeben?" Frau B. entrüstet: .Denken Sie. da schleiche ich mich eines Tages ganz leise in mei nes Mannes Zimmer, um doch einmal zu sehen, wie er dichtet, Was thut er? Er raucht eine Cigarre und schaut zum Fenster hinaus und will mich glauben machen, er arbeite. Ich weiß auch, was Arbeiten heißt. Da hat mein seit ger Mann, der Schneidermeister, doch ganz anders gearbeitet l Am nämlichen Tage noch bm ich von dem Faulpelz fortgezogen. Solch' ein Arbeiten, das könnte mir passen!" Geistesgegenwart. Ludwig XV. lag in Metz krank und weigerte sich hartnäckig, eine ihm verordnete' Medicin zu nehmen. Ich farVHIW rief der muthige Arzt. Der Monarch sah ihn staunend an. Sie befehlen mir's?" Ja, Sire, ich muß heute Ihr Gebieter sein, damit Sie noch läM, ger der unsere bleiben! Das wirkte. Der M onarch läche lte und nahm die : Arzenei. - ' - , .r In der Stadt zyce : (Gouvernement Radöm ) wuröen durch eine große Feuers brun st -iß6 ebäabe.Äe äschert fc'Sf6pa.ip bedeutend. Hunderte von Familien lagern auf den Feldern.