Indiana Tribüne, Volume 15, Number 85, Indianapolis, Marion County, 12 December 1891 — Page 1

h ü 0 o A KVO K fs As rls ks i 0T f IX 1 et ,- -jllP :: jy-jt W w W vv H Jahrgaurz 15. Office : No. 130 Ost Marhland Straße. ö!o. 85, ''s """T" Indianapolis, Zndiana, Sciinstag, den 2. Dezember lö?l

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Lditorielles. 10,800 Worte in der Botschaft des Präsidenten ! Der Präsident ist offenbar bestrebt, seinen Tagelohn zu verdienen.

Tcr New ?loncr LtaatSzeitutt;' entnehmen wir Folgendes : Welche Unmenge von Lug . und Täuschung doch mit diesem Field'schen Bankerott verbunden ist : der alte Field ist nicht verarmt, wie bedauptet wurde, fondern hat noch immer einige Milliönchen übrig, wie (lhauncey Depcw tröstend mittheilt ; und der junge Field ist nicht verrückt, sondern ljüt sich kiur in's Asyl zurückgezogen, um den ersten 3iurrn dahinbrausen zu lassen und um die moderne, vielbewährte Wahnsinns Theorie" als mildernden Umstand iu's Spiel zu führen. Wahr an dem Bankerott ist nur dieser selbst, wahr der Lng und Trug und die sckier bodenlose Schwindelei, die dabei an den Tag gekommen ist." Nun, es ist ja ein wahres lLlück für alle empsindfamen Seelen, daß dem al ten Field noch einige Millionen übrig geblieben sind, und in gewissen Kreisen wird man dem jungen Field dankbar für die Lehre sein, wie man sich der Justiz entzieht. So kann man rubig draus los schwindeln und wenn die (beschichte kracht, dann erzählt man der Welt ein Mäbrchen ton Irrsinn und Selbstmord und ist gerettet. Daß die Bekörden das Mäbrchcu glauben, das ist nickt so sebr schwer zu bewerkstelligen und ob das Publikum es glaubt, das ist natürlich total Wursckt". Die Moral, welche sich daraus zie -Ken läßt, ist zwar etwas alt und abgenutzt, aber es schadet nichts, wenn man sie wiederholt. Sie lautet : Wer durch. Schwindeln oder Stehlen als ehrlicher Mann es zu etwas bringen will, darf sich nicht mir Kleinigkeiten abgeben". .,H.. Durch Volksabstimmung in der Schweiz wurde der Vorschlag zur ErWerbung, der öentralbahn durch den S'aat verworfen. Wir waren geneigt, dies Resultat einer reaktionären Volksstiminung zuzuschreiben, doch mag Herr Voppe, der Redakteur der Turnzei tung", welcher Schweizer Angelegen heiten aufmerksam verfolgt. Recht ha ' den, wenn er schreibt : - Das Volk ist fast einstimmig für den Staatsbetrieb der Eisenbahnen. Es verwarf die Vorlage, weil es den vereinbarten Preis für die Zentral' bahnaktien zu hoch hielt und dieselbe als eine Halbheit betrachtete. Es ver langt, ehe es seine Zustimmung zu sol chen weittragenden, sinanziellen Trans aktionen giebt, einen (Zesehesvorschlag, welcher genau und allgemein den Modus für die Zurückerwerbung der Eisenbahnen festseyt. Dem Bundesrath und namentlich dem energischen Chef des Eisenbahn - Departexnents, Dr. Emil Welti, der ein Staatsmann aller ersten Ranges ist, muß man nachrüh ' men, daß er geschickt manöverirte. Er wollte nach und nach Aktien verschiede ner Bahngcsellschaften erwerben, und so die kontrollirende Gewalt in densel ben erhalten. So that er es mit der Jnra-Bahn und wollte es nun auch mit der Centralbahn thun. Welti's Vor läge, die nur Aktien vorlausig ankaufen wollte, wnrde aber durch den Ständcrath verpfuscht und mit solchen Bedingungen und Zusätzen belastet, daß sie die Volksgunst verlor. Welti stand dennoch mit dein ganzen Einfluß seiner Persönlichkeit für sie ein, ob schon er im Rathe diese Aenderungen energisch bekämpft hatte und empfindet nun die Verwerfung durch das Volk als eine persönliche Niederlage und reichte als Bundesrath seine Cntlassung ein. Wir glauben nun nicht, daß das schweizerische Volk Welti ein Dementi geben wollte und Welti's Rücktritt würde allgemein als schwerer Verlust empfunden." Für den Fortschritt dexnokratischer Anschauung wünschen wir, daß Herr Boppc Recht hat. .O. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Indiana : EtwaS wärmeres, hübsches Wetter. .

? d e tt t i f i ; i r t. B o st o n, 11. Dez. Henry L. Rorcroß von Sommerville, welcher hier das Geschäft eines Maklers betrieb, wird seit letzter Woche dermißt, und man vermuthet, daß er derjenige ist, welcher die Bombe in Russell sage's Ofsiee warf. New A o r k, 1 1 . Dezember. Die World" sagt heute Morgen, daß der Kopf des Bombenwcrfers, welcher noch immer in der Morgue liegt, von Herbert M. Howes von Sommerville, welcher ein Schulkamerad von Norcroß war, mit Bestimmtheit als der des Letzteren identisizirt wurde. , -n " E i n e w i ch t i g e E n t s ch e i d u n g. D alias, .5ex., 11. Dez. Die Supreme (5 ourt hat entschieden, daß das Gesetz, welches Ausländern die ErWerbung von (Irund und Boden ver - bietet, unkonstitutionell sei. Das (esejx war in Teras sehr unbeliebt, weil die Folge desselben die war, daß kein Ausländer iMd auf Grundeigenthum in Teras lieh. Entsetzlich. Vicksburg, Miss., 11. Dez. Die Frau und das Kind des Farbigen Albert Coleman waren die Opfer eines teuflischen Verbrechens. Die Frau und das Kind lagen im Schlafe, als ein Unbekannter in das Zimmer drang, der Frau geschmolzenes Metall in das Ohr goß und auch davon auf das Kind Kind sprihte. Die Frau wird sterben, das Kind aber wird wahrscheinlich da von kommen.

.. Ausland. t ) u l e s S l m o n t Paris, 11. Dez. Jules Simon, der bekannte politische Schrifttteller und Staatslnann starb heute. . : Das amerikanische Schweiß ne fleisch. Berlin, 11, Dez.,, mRcichs- ', - !l:!r ': . ' tage erwiderte heute Kanzler Eaprivi auf die Klagen, daß wiederholt trichi nöses Schweinefleisch von Amerika importirt worden sei. Er sagte, man dürfe an den guten Absichten der Ver Äiaaten nicht zweifelfr'llnddle ämerl kanische Regierung werde in der Zukunft jedenfalls geeignete Vorsichtsmaßregeln treffen. . O . D i e R e v o l u t i o n in China. sondon, 11. Dez. Eine Depe sche von Peking meldet: In Folge der kürzlichen Siege der kaiserlichen Truppen ist die Revolution zu Ende. Der Vieekönig Li Hung Tschang hat 42 Rebellen köpfen lassen, welchen die Ermordung von Christen nachgewiesen wurde. ..O." Krieg in Indien. London, 11. Dez. Offizielle Depeschen von Calcutta melden, daß zwischen britischen Truppen und den Stämmen an der Grenze heftige Kämpfe stattgefunden haben. Rufst sche Truppen befinden sich in der Nähe und die Stamme behaupten, unter rusfifchexn Schutze zu stehen.- Ernstliche gzlgen werden befürchtet. Heftige Stürme. London, 11. Dez. Die britische Küste wird zur Zeit wieder von einem schweren Sturme heimgesucht. Die Verluste in der letzten Zeit waren so groß, daß sich xnehrere Marine - Ver sicherungagenten vom Geschäfte zu rückgezogen haben. ; -. . Aus der französischen Dep u t i r t e n k a m m e r. Paris, 11. Dez. PaulLafargue. vcr in Lille gewählte sozialistische Deputirte stellte in der Kammer den Antrag, daß dieselbe für d!e politischen Gefangenen in Frankreich ekne Amnestie fordern solle und begründete feinen Antrag in längerer Rede. Die etwaige Amnestie würde außer den verhafteten Streiken, hauptsachlich folgenden Personen zu Gute gekommen sein : Citlmr, der bekanntlich wegen der Maivorgänge in Fourmies zu sieben Jahren Gefängniß verurtheilt wurde ; ferner die beiden Boulangisten Henry Rochefort und Graf Dillon, und schließlich Paul Lafargue selbst, der xnit Euline zusammen ein Jahr Gefängniß erhielt. ' Lafargue'S Rede war von außerordentlicher Wirkung. Als er darauf hinwies, daß die wirthschastlicheKrisis,

in der die Gesellschaft sich augenblicklich befindet, zur friedlichen oder gewaltsamen Lösung vieler schwebenden Fragen führen werde, erhob sich dke ganze Kannner, uikd während die $onr servativen und Opportunisten auf 's Heftigste protestirten, applaudirten die

i 14 sozialistischen Deputirten begeistert den Worten ihres Kollegen. . ' Auf 'Lafargue folgte der christliH soziale Deputirte Graf Mun, der Ach im Allgemeinen mit den - wirthschafDchen Bestrebungen der Sozialisten einverstanden erklärte, dann aber sich gegen den Lafargue'schen Antrag aus sprach, weil, wie er sich ausdrückte, derselbe nur denen zu Gute kommen würde, die es sich zuxn Geschäft mächen, das Volk aufzuregen". . Der Minister Freyelnek sprach daxin gegen den Antrag und selbstredeno stimmte die Kainmer der Regierung bei. Mit 398 gegen IN Stimmen wurde der Lafargue'sche Antrag abgelehnt. i Hiesiges. Einen utcn Fang scheint unsere Polizei in den letztei! Tagen gemacht zu haben. Vor Knr zem waren einem Fuhrmann der Adams Epreßagentur in Springfield, Zll. von zwei Fremden auf der Strape ein Paar Koffer zur Beförderung nach hier übergehen xvorden. Die Ange stellten der Company schöpften Vee? dacht, telegraphirten ihren hiesige College über den Vorfall und diese setzten sich xnit der Geheiinpolizei in Verbindung. Es dauerte auch nicht lange, so kam ein Mann und erkundigte sich nach den Sachen, welche an ihn, Walter Wilde, unter der AdreM eines gewissen W. S. Woods an der Tennessee Straße gesandt worden waren. Der Mann wurde auf Verdacht festgenommen und die Polizei in Springfield sowie Cineinnati und anderen Orten benachrichtigt. Spär nahm man die PhotograpM desselben und'sanbte'sie an dle' betreffende BeHorden. Das Bild zeigt allerdings ein echtes Hallunkengesicht, und bald kam auch von den benachrichtigten Polizeibchörden die Aufforderung, den Mann festzuhalten.. Man hat ihn z. B. in Verdacht, an einexn Einbruch in Springfield betheiligt gewesen zu sein. Gestern gingen Detektives xnit einexn Hastbcfehl in das Haus des W. S. Woods, und fanden bei einer Durchsuchung derschiedene Wäschestücke, Tafelsilber und Schmucksachen, welche jedenfalls gestöhlen sind ; auch Werkzeuge und ein Drillbohrer, wie sie zum Oeffnen star kcr Schlösser von Einbrechern benuht werden, fand man vor. Woods selber war nach Chicago verschwunden. Seine Frau- behauptete zwar, die Sachen zum Geschenk erhalten zu haben, und zwar theilweise schon vor sechs Jahren, doch wurde nachgewiesexx, daß das unter den Sachen befindliche gsydirte Tafelsilber nicht mehr als ein Jahr alt sein konnte. Wilde xnuß starken Rückhalt haben, denn ein Telegramm an eine hiesige Rcchtsanwaltsfirxna, ihxn unter allen Umständen aus der, Klemme zu helfen, Geld sei Nebensache, bestätigt diese Vermuthung. Der Sheriff von Wabash war gestern hier, uxn sich den Burschen anzusehen, konnte ihn aber nicht reeognosziren. Auch über die vorgefundenen Gegenstände konnte er keinen Aufschluß gebexx, da er ein Verzeichnis der kürzlich in Äabash gestohlenen Sachen nicht bei sich hatte. M I Vom stadtiscden Ges.indbeitsamte. Fleisch ZnspectorGulich condemnirte gestern aus dexn Viehhose einen kranken Stier und mehrere Schweine, und ließ dieselben sofort tödten und beseitigen. Der Polizeirichter wird sich mit verschindenen Personen wegen Uebertretungbes Gesundheltspolizeigesehes zu beschäftigen haben, welche von den Gesundheitspolizisien . Sanborn und Burns., angezeigt worden sind. Der Clerk W. C. Ripleu der Gesundhcitsbehörde ist krank an der Grtppe. -m Der kleine Vtabtberold. Bei Herrn - Loten z Hoelzer ist ' der &AHrXi tn-it1frt '"'-ifr fir tAf !. v.Mf ivi f. , "")H , ;Mi" - ".-.- , , en. W. T. Brown, Äddotat, Vance Block, Jtmmer Z2. ;r )

AuS den GerichtSböfen.

Bundesgericht. George W. Slaughtcr, ein im Surgical Institut allgestellter Farbiger, wollte in Jcrusalexxl' Laden einen falschen Dollar, loswerden, wurde festgenomxnen und nach einem Verhör ror Commissär Van Buren unter $500 Bürgschaft den Bnndesgroßgeschworenen überwiesen. Er konnte die Bürgschaft nicht austreiben und mußte in die Jail. George Taylor, von Bloontingtox, ist der Verletzung der Postgesetze angeklagt. Der Mann hat einen Naxnensvetter und ein Brief desselben war in die. Hände des Angeklagten gerathen. ächterer hatte sich für den Brief namentlich deshalb sehr stark interessirt, weil in demselben eine Postanweisung von H37 .00 enthalten war. Der Namensvetter aber wurde wüthend, als er die Geschichte erfuhr und erstattete sofort Anzeigebei der Bundespolizei. Alfred Mönke, ein Hausirer war lächerlicher Seise des Hausirens von Tabak ohne öizens angeklagt worden, ist aber von Commissär Van Buren sehr pronlpt entlassen worden. Mönke hatte nämlich einein Steuerkollektor in Dearborn County ein Stückchen Tabak gegeben, und dieser hat den Mann denunzirt. Superior Court. Zimmer No. 1. Frederick W. Baugher gegen has. Munson Bclting Co. ; Beschlagnahxneverfahren. Urtheil zu Gunsten des Verklagten. I. C. Anderson gegen Parry Mfg. Co. : Schadenersabklaae. Zurückaezogen. Ella Truckseß gegen Theodor Truckjep ; Ächexdungsklage. chexdungbe willigt und Klägerin erlaubt ihren Mädchennamen Ella South wieder an zunehmen. Zixnmer No. 2. Sarah Wilson gegen Wm. W. Wilson. Scheidung be willigt. . Chas.. A.Stevenss'. gegen Aetnr Znsurance Co! Klage auf Auszahlung von Versicherungsgeldern. 3n Verhandlung. In dieser Sache , suchte die beklagte Partei nachzuweisen, daß Klager Brandstiftung verübt hat.Circuit Court.. Folgernde Forderungen gegen Iu - lia A. Newhouse's. Rachlaß- wurden heute gutgeheißen: Henry Seelers $7.50, M. E. Freexnan $12.50, Wm. Hubbard $11.79, 3. 3. Swarm $2.75, Smith H. Mapes $248.5N, Smith H. Maxes, Trustee,$Z50, Chas. E. Kregelo $14,' H. M. Newhouse $:12.31. nm M JJE7 Heute Mittag verursachte ein unbedeutendes Feuer an der Pine Straße nahe der Market einen nicht uennenswerthen Schaden. Die schönsten Weihnachtsgeschenke bestehend auS Uhren und Schmucksachen findet man bei H. C. Schergcns,Ecke Alabama und Washington Straße. . ' . XßC7 Eugen Malone sitzt ixn Stationshaus mit einem Rausch, gegen den der Rausch des Schusters im Lumpazivagabundus eine Kleinigkeit ist. Das hätte nun weiter nichts auf sich, wenn er nicht vor einer Woche vordem Priester einen Eid abgelegt hatte, nichts mehr zu trinken, woraus ihn Richter Buskirk ohne Strafe lau fen ließ. Diesmal wird ex wohl schlecht wegkommen. iCT 3ohn Miles, ein Angestellter ixn Bahnhof, 77 Chapel Straße wohnhaft, ließ sich dieser Tage von dem farbigen 'Bilderagenten Iantoy Oglesby überreden, sein Conterfei vergrößern zu lassen. Als das Bild fertig war, gefiel es Miles nicht, der ein viel hübscherer Kerl zu sein behauptet, als das Bild den Beschauer glauben läßt. Oglesby bestand daraus, daß das Bild gut getroffen sei und verlangte Vezahlung. Miles ärgerte sich aber namentlich über einen Flecken, den der Künstler auf eine, Stelle des Gesichtes gekleckst hat und verweigerte Annahxne des Hildes. Darob große Entrüstung von Seiten des Künstlers,- der schließlich mit Durchhauen drohte, woraufhin ihn Miles heute bei Squire Habich wegen Lcbensbedrohung verklagte. Für die Feiertage xnuß xnan einen kräftigen Schluck im Hause haben. Zaxnaica Rum, C ognae, , Scotch, Gin, Arae, sowie alle. Sorten Liqueure der besten Qualitäten führt R. W. Feldkamp, !2ö7 und 269 Ost Washington e. ,. , . ,.,'Jr',: '

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