Indiana Tribüne, Volume 15, Number 84, Indianapolis, Marion County, 11 December 1891 — Page 3

' Ai.AmWMosnZs's '&p&M&g&

V TRä,D .j ' MARK. y !4ccesi Tge-y; . -w LV ' I1 ";-a!tefi': sT ist das beste Mittel gegen gegen gegen aalMW gegen xmMmge UN 0?3UfWH Nur in Original Packeten. Preis Preis Prciö 25 CentS. (5eniÄ Cents S? , i3 ct7)?.wr n'inliNf? ! .rirvc w -' tir. ciuzks. Wee. verlsreus r:J " " H . -i-5frt : it.. Ml u tnsl'Mt tt 'eil st fchek 31 k Khei fai-i tt:ll f.Vi.iJuife tranTT'ciuu str tc l;!?.iiit ja heLs; ß?N. gmsue ufNttug bb 5L"a!t?t9 6atWt ! Scft&Mrit llil Hiie?ni?se tifftH ew rr.5? cIur!$, jetjt taS ge? fciciae LZkch : ,.0et Cifltmirtvs I! r i Uuk".,Zs., S.ufu,: 230 ; Ztiüa, t"tf3 f...... ; ffis-v,. "ifn " V. w-11 u ," mn;:. rx Ciii l tcutfui r C pra.'.-e jfjf a GUu fcNjj tctt 13 Ger.tJ Prfl?m, pf-j in ftuvu! uüiiriiifim Unifulaij tselt rpail, fret tcrjVntt. 3fcr;ffTf: DEUTSCHES KJL-13Tiri;Tt r l l'r 11 ClictöTi Plaoe. K?flr Vork. N. Y. V ;yaM 1 ' j?TT T!3r t.T,-4 :Crr.:: . J-i a.3r. I . --rf. .--......v . -. ' j-i-.-:.' .-M i-jü.-rr J 7.--.i. T-Cmigm.JI'..i"i ,yiwiiy , ! raisiiJpws, 1 er ..JK'fttit.tr :.?!iffci" :si jurf) tu habe?! In ,Xu K-iaaurtli. ti.. t: cntir. s Delwäre 2.tiaff. !& .i.c I Schwache V!anner, rcia ibtt volle U'!a?ies:rckkt und Gkkües srttSe n?.cter W nwn,?z wünsche, scLten nicht r?riZumeiz, de J'igs-udsrcuttd" m Mta, mit tkkn HxuniiBi'Htm ttilütme. rck lich asisaMattne Werk, Aibt Zkuffchl über ei neucS Heilversahre, wodurch Tssftur H tatmm $tit ebne VervjöstSrunz von b;eklechskrankk,ktt uns de Aolgen der ZgenVZöden wisrerhergGellt rouri,es Scliwame Frauen, auk?!nkkche,vehu?chiuchng un$ findet lseJrne, erfahr? zusSreiem Buche, w tie rcie ttivfctttlKis irirtir Zant nid tci heilste WuZch ibxti HerzeuS falu ett kaun. Htlrrs!xre kbeko tw?ach alz billig. Jeder KW ekkser Är,t. SckittAtS i TtsisxSdJdk bctsmt tsS Buch versiegelt ud frei zAgekchiLt vea der slti stllrit; n SZspensar, Ti tlm U, Str.. Ä ew Ä crk. R. I. lNst.r,Iisk :?zo. ? . i1ice toebtaiu a thorousrh ttiowlcdgeos s?7 M WtfmMzaai 'Äfrituavtds t&wmiaot OSce Training, Etc.. Z? at the old reliable HDIAIÄPOLIS' BUSINESS ÜNIYERS1TI HsA fi.'ac, . nn, st-, ppp, Patlof.ti. HEEB & OSBORN. Sad sar laut Xw Catalogue. Abend' u. Tanschule. Tretet jetzt ein. Holz- und Scliiefer-Gesimse, plante!.) Cate City STONE FILTERS, (Easferbchätter.) Elsschränke und Eiskiste,, in grösker A4wM und a den diLigften Preisen bei' CHSil' inira Ei dsAMndiger Erfolg. Sa schreibt der Herr Paftsr A. Antoine an IRefagia lera. Lase ttsmz"? Neroen.,sMr:kr aezeit ssich' ?iervö?tät. wie sie tiudi sevlagr hat. gntöetn ,H dieses Mtttkl abm. Sble iH wieder menschlich. - Nach R2 Jahren endlich kurirt! Tovawanda. rieEo.. N. Februar I88S. Meine Tochter be?am vor 1? Jahren durch Tchrren Kramplansälle. ud zÄr w,ederhollen sich dieiewen seitdem masmat drei b;s viermal tu 24 Stunden. Iit Ratdll ixmm Nöy1:Z. ohne trqend welche vor. znche. dabei wurde rZzreTauine in die Hände je prer. ihr Mund eaf die Sette e;oqea. ikrHalZ schwoll au und ihre SesichlZ'arke wurde bläuluh. An d-eiem Äustade blieb sie libxi nUtinttn. warqanz'dewukt loi un& I chitef baun mackmal 2 SkKdeu lanq. Ich versuchte viele Mutet, m ,hr Seife, aber alles war verqed!:ch. b:Z wir Pastor Nerven. GtärZrr erhielten.' SechZ Flaschen dieses Mittel kurir. , ste vollständig nk ix emxZehlk es deshalb allen erdeudm. Joh dtn. ei wert hDolleS Vuch skr Nervenleiden de L r 1 vnxK Jeöm der es verlangt, zueZandt. (Zi v fr Anne rhütte asch die MedinaumjoNst. Tieke Mediz'.a wurde srtt dem Jahre lb& tistt btm Hochw. Faktor Rönni. ffort Waone. Jud zudeniiet und jetzt unter seiner Aawziwn von, der kOEdilQ MEDICINE CO., , 38 Mändotph Ä, CIt tCAGU, ILL Bei Apotkeker zu habe für 1.0 die ylawe, VLlakche,rKL.00: , ,rtz R.7S, ir 9.00.

ffelä V.-öL

DMlleZö

SchnuM

C"v-j E X-rä :Am

X Js

WfäU

S I s , 1

X

fPy

lSJl(JU

n .

iA

ssr s f , s sysssssjfss,j

v f ff tViffJWr4

rnitmmi

"'3JJUIJ MKVt

ii X i i

cfühss-Komödie.

Roman von Max Ä o r d a u. (Fortsetzung.) Aber, Paula, ei ist doch nicht meine Schuld, daß Du unser Geyeimmß aus plaudertest. Von mir weiß es 9? mand. Tu hast vergessen, daß unser Verhältniß noch kein endgiltizeZ war. dak wir in einer Bedenkzeit standen Es war keine Bedenkzeit," unter brach Ne lhn heftig. .Tu liebst mich. Tu schworst es mir täglich. Ich mußte mich Teiner licher glauben. Wenn Tu noch zurücktreten wottteft. warum schriebst Tu mir jeden Taz ? Warum hast Tu mich nach Köln kommen lassen? Warum bist Tu rnch Berlin gekommen?Hast tu ti denn nicht gefordert.. Paula?" Du hättest mir nicht nachgeben sollen. Tu kannst mir a heute so gut widerstehen.-.Paula,-Tu- bist lhr ungerecht. Du willst zetz:. daß ich nach Magdeburg meine Beziehungen zu Dir hätte abbrechen Zollen. WaZ würdest Tu wohl gesagt haben, wenn ich es gelhan hätte?" .Ich würde mir gesagt haben. Du bist ein Mann wie alle Anderen. Ein Weib ist so schwach, sich D:r an den Kopf zu werfen. Du nimmst es und stößt es von Dir, nachdem Du es ge nassen hast. Das kommt jeden Tag vor. Ich würde Dir keinen Vorivun gemacht haben, nur mir. Wenn Tu meine schwäche nicht ausgeplauderst hätte'':, so hättest Du Deine ganze Vslich! eines anständigen Mannes erfüllt. Verschwiegenheit war Alles, was ich von Dir zu fordern halte." Teine Belehrung kommt etwas zu spät," Zagte er in eisigem Tone. Ich danke Dir dennoch für sie. Nur eins sage mir noch. Wenn ich genandett hätte, wie Tu sagst, wie hättest Tu später an dieZ Magdeburger Erlebni getacht. Wie wärst Tu Dir selbst vorgekommen?" Ich hätte mich bemüht, nicht daran zu denken. Wenn es mir trotzdem einge fallen wäre, würdeich einen rothe.i Kopi bekommen haben. Ich würde mich be strebt haben. Tir nie wieeer zu begegn nen. Aber diese Betrachtungen sind jetzt zwecklo-5. Aus unserer Begegnung h eme Liebe für's Leben geworden. Tu hast mich sechs Monate lang in einem Wonnetraum gehalten. Tu darfst mich jetzt nicht wachrütteln. Gustav. glaubst Du, daß Du daS Recht hast, mich zu tödlen?" .Nein. Aber ich toZte Dich auch nicht." .Ich muß Dich haben, um zu leben. Ich mutz!" .Wenn Tu mich haben mußt, so will ich Tir nicht fehlen. Aber ich muß die Neberzeugung haben, daß ich Dir wirklich zum Leben nothwendig bin." D Gustav - .Paula, Deine Versicherung genügt nicht. Tu glaubst heute, daß Tu ohne mich nicht leben kanast. Du wirst vielleicht schon morgen oder in ein paar Wochen oder Monaten sehen, daß Du Dich geirrt hast. Die Probe muß ehrlich und ernst gemacht werden. Wir wollen die Fehler der Vergangenheit nicht wiederhole. Wir dürfen einander nicht künstlich aufregen und die Zeit nicht gewaltsam hindern, ihr Werk zu thun. Wir werden einander nicht mebr schreiben und nicht mehr zusammenkommen. Tu nimmst 'Tem ge wohntes Leben wieder auf, gehst in Gesellschaft, unterhältst Dich. Und wenn Du Dein Herz auch unter solchen Verhältnissen nicht überwinden kannst, wenn Du auch dann fühlst, daß Tu ohne mich nicht leben kannst, will ich Dein sein, in irgend einer Form. Aber ich weiß. Paula, wenn Du ehrlich kämpfst und meine Bedingungen ernst erfüllst, wirst Tu sehr bald selbst füh' len, daß Du meiner nicht bedarfst." .Es sikld hane Bedingungen, Gustav, aber sie erschrecken mich rncht. Alles lieber als Dich verlieren. Also bleibst Du mein?" Sie streckte ihm die Hand entgegen. Er erfaßte sie zögernd und erwiderte: .Wenn ich die Ueberzeugung erlange, daß ich Dir eine Lebensnothwendigkeit bn." Jn diesem Falle bin ich ruhig-, sagte sie und schtang ihre Arme um sei nen Hals. .Nein, Paula", murmelte er und sute sich zurückM-,iehen..Jch habe kein Recht mehr. Dich zu nehmen, da ich auf Dich verzichtet habe. Frau Bruchstldt. saß mit verweint aussehenden Augen in ihrem Zimmer, als ihr Sohn Montag Nachmittag zu ihr eintrat, um sie zu umarmen. Er hatte ein schlechtes Gewissen. Er war mit dem festen Vorsatze geregt, blos den Taz in Aachen zu verbringen und Sonntag Abend zurückzukommen, war aber über Nacht geblieben und hatte sich erst Montag Vormittag von Paula getrennt. Seine Mutter erhob sich lebhaft und ging ihm entgegen. .Ich habe Dich heute früh erwartet, sagte sie, nachdem sie Gustav geküßt hatte. .Ich weiß, Muttchen, aber um die paar Stunden zu gewinnen, wollte ich nicht die Nackt opfern " Frau Bruchstädt sah ihm in die Au. aen. Er wandte, sich ab und machte sich mit seinem Haudkofferchen zu schaf Hn: . .Nun?" frag!? Iran Bruchstädt nach erner Pauie. .Es ist vorbei" erwiderte er. ohne nck im Auspacken seiner Bürsten und Kämme zu unterbrechen. .Bist Tu sie ganz loS?" .Ich sage Tir ja, Mutter. eS ist vorbei. Latz uni jetzt nicht mehr von rer ache sprechen. Suche ste zu ver genen. damit Du endlich wieder zur iuhe kommst. Tu und ich. Seine Mutter schwieg, aber all Sorge war uoch nicht .von ihr genom? m en? In den folgenden " Tagen überwachte sie die ;Aukunsl der Posten be sonders aufmerksam. Sie holte selbst die Briefe aus dem Kasten an der Haustbür und besah jeden mißtrauisch, der eine deutsche Marke' trua. Sie

prüfte den Ortsstemvel und die Aufschrift uns beroch den Brief sogar,wenn ihr die Hand verdächtig vorkam. Fünf Tage lang zeigte sich nichts Bedeut liches. Gustav begann zu hoffen, daß Paula sich ehrlich bemühte, rhre Liebe nieder zukämpfen, und er enthielt sich sorgfäl tig jeder neuen Annäderung an sie, obwohl er gerne gewußt täte. was sie jetzt dachte und empiand, uud ihr Schweigen ihn eigentlich bewunderte. Denn nach seiner Auseinandersetzung mit ihr in Aachen war sie wieder ganz zuversichtlich und vertrauensvoll geworden, ihr Liebesdurst war so brennend gewesen wie je und ihr letztes Wort beim Abschied hatte gelautet: Jch hae Dein Versprechen. Gustav, Du bleibst mir, wenn ich Dich haben muß", worauf er ibr geantwortet hatte: .Aber auch nur, wenn Du mich wirklich haben mußt." Auf den folgenden Sonntag siel das Osterfest. Gustav hatte mit seiner Mutter einen Spaziergang nach dem BoiS de Cembre gemacht, um sich mit ihr am jungen Grün der Wiesen, am sri'chen Zaube der aus schlagenden Bäume und an dem Treiben der festfrohen Volksmenge zu

erfreuen. Als sie heimkamen, holte Frau Bruchstädt die mtttlerweue emgetrvnene NachmittazsvoN aus vem asten, warf einen raschen Blick auf die vier oder fünf Briefe und Druck fachen und rief plötzlich: .Da!" indem sie Gustav gleichzeitig mit einer schroffen Bewegung einen Brie? hln hielt. Richtig! Das waren die wohlbekannten großen, männlich festen Schriftzüze. der Berliner Pottstempel und der verrälherlsche Veilchenuft. Gustav schwanke einen Auzendlick. dann önnete er ent?chloisen den Umichlaz vor der Mutter. Er enthielt kem Wort, überhaupt kein Papier, sondern nur einige Maiglöckchen und Tauseu Mönchen, uneiazterl zeigte ujuiiab ue seiner Mutter. .Eine harmlose Er innerung. sonst n:ch:s." .TaS nennst Du harmlos?" grollte Frau Bruchstädt. .Die unverschämte Person will wieder anbändeln." .Mutter, sei doch nicht so hart, sie verdient solche Namen nickt g aube es mir." , Gustav. Tu kannst oe Person noch vertheidigen? Du gibst ihr den Laufpaß und sie kommt trotzdem nach Aachen gelauien. Tu schreibst ihr nicht und sie schickt Dir trotzdem Blu inen, thut das eine Frau, die eine Spur von Stolz und Anständigkeit hat? ?ie ist eine gewöhnliche Klette, das ist sie." Gustav antwortete nicht, um die Mutter nicht noch mehr zu reizen. Sie fuhr aber fort. .Nun und Tu? Tu wirst Dich natürlich beeilen, ihr zu fchreiben, ihr zu danken? '.Nein, Mutter, das werde ich nicht." .Gewiß mcht?" .Ich verspreche es Tir." Er hielt sein Versprechen. Er schrieb nicht. Er empfand aber ein großes Mitleid mit.der armen Paula, die ficht lich nicht im Stand war, alle Fäden zwischen ihr und ihm zu zerreißm. Stolz? Nein. Ten hatte sie nicht. Auch nicht einmal Selbstachtung. Er beklagte das, denn aus ihren Stolz hatte er stark gerechnet. Er sollte die Lösung der Beziehung erleichtern, seine Absage unmittelbar wirksam machen. Aber wenn sie Demüthigungen eruug. ohne sich zu empören, wenn sie sich vertheidigte, wenn sie ihm als Bittende nachging, da er zurücktrat, was war daran schuld als ihre Liebe? Jetzt konnte man sie doch nicht mehr selbst' süchtiger Absichten zeihen, da sie sich ja bereit erklärt hatte, ohne Bedingung seine Geli-bte zu bleiben. Wunderbare Gewalt der Leidenschaft, in deren Flammen auch der starrste Hochmuth schmilzt. Doch das half Alles nichts. Er durste ihr nickt wieder die Hand entgegenstrecken, er durste sie nicht durch ein zärtliches oder selbst nur mit leidiges Wort in ihrem Kampfe gegen die eigenen Gefühle schwächen. ES vergingen weitere fünf Tage, dann kam wieder ein Brief aus Berlin, der aber den Argwohn der Frau Bruch' städt ich: weckte, da die Aufschrift von einer ihr unbekannten Hand herrührte. Er war von Fräulein Winter geschrie den. Sie könne es nicht mehr mit ansehen, hieß eS in dem Briefe, ihre gr liebte, theure Frau Ehrwein so leiden zu sehen. Sie wisse nicht, was vorge gangen sei. ahne es aber. Jedenfalls sehe sie, daß seit vierzehn Tagen seine Briefe ausgeblieben seien. Sie finde Frau Ehrwein in Thränen, so oft sie in ihr Zimmer trete, und auf Befragen habe sie gestanden, daß heiße, unüberwindliche Sehnsucht nach ihm die Ur. sache" ihrer Leiden sei. Sie habe ver gebenS versucht, sie zu trösten und auf. zuheitern. Sie wisse bestimmt, Frau Ehrwein werde nicht ruhig sein, ehe sie von ihm gehört habe. Er möge ihr deshalb ein Wort über sein Befinden zugehen lassen, wenn er schon aus irgend einem Grunde nicht an Frau Ehrweiu selbst schreiben wollte. Arme Paula! Den Trost eines Grw ßeS durch eine Vermittlerin brauchte er ihr nicht zu versagen. Er antwortete, lhm gehe es erträglich, nur sei er sehr unglücklich, zu wissen, daß Frau Ehrwein leide. Er denke fortwährend an sie und liebe sie unvernünftig, es dürfe ja aber Nichtsein und so müsse er wünschen, daß die Zeit ihr Heilungswerk an der theuren Frau vollbringe. Wenn 'Fräulein Winter ihm übrigens wieder schreiben wolle, so bitte erste. eS zost lagernd unter angegebenen Buchstaben zu thun. Als er einige Tage später an den Postschalter ging, um sich zu erkundigen, ob nichts für ihn da fei, erhielt er einen Brief von Paula, der seit vierundzwanzig Stunden da lag. Er lautete: Ich habe übermenschlich gekämpft, mein Gustav, ich habe verzweifelte Anstreng gungen gemacht, mich ohne Dich zu be helfen. Du wirst mir daS selbst bezeu gen. Aber eS geht nicht länger. Mein i Herz war zum Zerspringen voll und ich : habe mich dennoch vierzehn Tage ent halten, es vor Dir auszuschütten. Jetzt will ich mich nicht weiter quälen. Wozu denn auch? Die Verhältnisse liegen ja nunmehr 't klar zwischen uns. Du willst mich nicht und ich rechne nicht aus Dich. Da scheint es mir doch un

nöthtg. baiz wtr uns auch den Trost versagen, uns gegenseitig zu schreiben, wie uns zu Muthe ist. Wie lebst Du ohne Deine Paula? Ist die Stimmung in Deinem Hause wieder gemüthlich ge. worden? Hast Du Dir mit Deinem Opfer wenigstens das Herz Teiner Mutter wiedergewonnen? Wenn ich so lange nicht schrieb, so war es Hauptsächlich, weil ich mit meinen Briefen Deine Mutter nicht beunruhigen wollte. Aber warum hast Du geschwiegen, Du böser Mann? Fehle ich Dir gar nicht? Ich werde mich von jetzt ab freier bewegen können, da ich Dir postlagernd schreiben darf. Liebst Du mich, mein Gustav? Bis in den Tod Deine Paula." Gustav beeilte sich, ihr zu antworten. Er verwahrte sich zärtlich vorwurfsvoll dagegen, daß er sie nicht wolle. Sie wisse wohl, daß er mit gebrochenem Herzem auf sie nur verzichtet habe, weil eben die Hindernisse unüberwindlich seien. Von sich und seinem Gemüthszustande wolle er schwgen. Wenn es sie erleichtere, so solle sie ihm ruhig fckreibe. Uebrigens sei er mehr als je überzeugt, daß sie allmalig die Ruhe wiederfinden werde. Nach vier Tagen sprach er wieder bei der Post vor und fand diesmal zwei Briefes von denen der erste schon vor drei Tagen angekommen war. Er machte sich Selbstvorwürfe über . seine Gleichziltigkeit und nahm sich vor, von nun an öfter nachzusehen. Das war auch nothwendig. Denn Anfangs wurden seine Briefe umgehend beantwortet, dann empfand Paula ab und zu das Bedürfniß, auch an Tagen zu schreiben. an denen sie nichts von ihm gehört hatte, und lange vor Pfingsten waren sie wieder bei den r-zelmäßigen tag lichen Briefen angelangt. Ihr Cha rakter hatte sich allerdings einigermaßen geändert. Den Grundton der seirigen bildete jetzt eine tiefdunkle Schwermut-H über das unabänderliche Verhängnitz, das ihre Liebe verfolgte, eine Schwer muth. die sich manchmal zu lauter Klage steigerte. Paula pflegte ihn dann zu trösten und der Ewigkeit ihrer Liebe trotz seiner Absage zu versichern. Bald kamen auch kleine Anspielungen auf eine mögliche Aenderung der Ver

Hältnisse. Nur der Schwache gebe die Hoffnunz vor dem letzten Athemzuge auf. Wahre Liede sei immer mit U'ampf verbunden. Der rechte Mann werfe die Flinte nicht in's Korn. Die Erinnerung an seinen Brief vom 24. März und an ihre Begegnung in Aachen, auf die sie in der erneu Zelt mit bitteren Bemerkungen zurückzuko' men pstegte. verblaßte allmäbliz, Paula wurde nach un? nach wieder heiter, 'and drollige Worte und spielende Wen düngen und Gustav konnte kaum bezweifeln, daß sie wieder die Alte ge worden sei. In jeder Be;iehung. Sie ging auch wieder viel in Gesellschaft und erzählte von den Herren, die ihr den Hof machten. Sie erwähnte befonders emes netten, unterhaltlichen KlavierVirtuosen, auf den Gustav sogar ein wenig eifersüchtig fein könne, wenn er wolle. Freilich, als - Gustav darauf erwiderte.er fühle eine gewisse melancholische Befriedigung darüber, daß die Heilung bei ihr so schön fortschreite, zur Eifersucht sei er n'ckt berechtigt und wenn ein Anderer seinen Platz in ihrem Herzen einnebme, so wünsche er ihr nur. daß sie mit seinem 9!achfolger glücksicher fein möge als mit ihm, da wurde sie überaus empfindlich, fragte ihn, wo. mit sie es verdient habe, daß er sie so kränke, und wemte das Blatt mit gro ßen Thränen voll, welche fast die Hälfte Schrift auslöschten. Ueber ihre Erfolge bei denHerren berichtete sie von da an nicht mehr. Dagegen erzählte sie von dem Aussehen, das sie einmal als Maria Stuart und ein anser Mal als Loreley in lebenden Bildern bei Künst lerfesten erregte, sie schickte ihm die Zei tungen ein. in denen ihrer Erscheinung in den schmeichelhaftesten Ausdrücken gedacht war, und sie knüpfte an die Schilderung ihrer Triumphe . den Wunsch, daß sie einmal an der Seue ihres schönen Gustav in emem ubteau vivaut figuriren möchte sie beide neben einander würden noch viel größeres Aussehen machen, als sie allesn. Auch von ihren Fortschritten als Kunst, lerin wußte sie viel zu erzählen. Ihr Meister sei nicht mehrKornemann. Ter arme Mensch habe in seiner Verzweiflung darüber, daß sie. seine Gefühle nicht erwidere, eine andere geheirathet und seine Frau, das brave Gänschen. verbiete ihm in blmdwülhender (Stur sucht, seine alte Flamme zu sehen. Jetzt sei Prosessor Ströhle ihr Lehrer. Sie habe bei dem Tauschein jeder. Hinficht gewonnen. Nicht nur, .weil Ströhle. berühmter sei als Kornemann und sie mehr fördern könne,' sondern auch, weil er als glücklich verheiralheter Mann mit einer Bütte voll kleiner Kinder den bösen Zungen wohl weniger zu Gerede Anlaß geben werde als der andere. Sie stelle mit Erfolg aus, die Kritik sänge an, sich mit ihren Bildern zu beschäftige sie habe sogar schon Einiges gut verlausen können. W. glücklich könnte sie sein, wenn Gustal wollte! So kam der Sommer heran und Paula fing an, Reiseplane zu machen. Sie verlanate. dan Gustav seine Ferien. oder doch einen Theil derselben, ihr widme. Sie sollten im August drei Wochen, oder nur vierzehn Tage lang, irgendwo an einer weltentrückten Stelle, etwa an einem stillen Fjorde Norwegens, zusam mensein, frei von der lästigen Rücksicht auf die Welt, nur .einander und ihrer Liebe lebend.' Solche Wochen, solche Tage würden sie für viel Leid entschä digen und ihr neuen Lebensmuth, neue Nraft zum Ausharren geben. - Diesen Vorschlag lehnte Gustav entschieden ab. Das, schmerzte sie sehr und sieklagte, daß er sie nicht liebe. Er betheuerte, daß sie sein Herz verkenne, stellte ihr aber m, wie schwer ein läazeres Zusam menleben sie in ihrer nothwendigen Selbstprüfung stören würde, die sie Zur Erkerntniß führen sollte, ob sie auf thu verzichten könne oder picht, r - ; (Fortsetzung folgt.) . " i Meerschaumpfeifen, langeteutsche Pfeifen, Cigarrenspitzetti ete, bei Wm, j MüchöNö: lSSDssWashlngtön Stri

mkrikan'.sche Landkarte .

wäre fehr thöricht, gegen die eige nen Fehler die Augen zu verschließen. Tenn der erste Schritt zur Weisheit ist tre Erkenntniß der eigenen Fehler. Mag der Kaufmann seinen Kunden, der Grossist seinen Abnehmern die eigene Waare auch noch so sebr anpreisen das ist weiter nichts 'als Geschäfts, reklame, und er selbst kennt sehr wohl die Fehler und Mängel der Waare, obwohl er jene den Käufern klüglich verschweigt. Dagegen nimmt er im Geschäftsverkehr kein Blatt vor den Mund. Die kaufmännische Eorrespondenz' wimmelt von Vorwür'en über schlechte Quali:ät, absichtliche Mißverständnisse, ungenaue Ausführung der Orders, ja. absichtliche Versuche, zu hintergehen u. s. w.. ohne daß dadurch dem Ge schäftsverkehr ein anderer Nachtheil er wächst, als ein erhöhter Wettstreit der Concurrenz. Und doch gibt es gewisse Zweige der Production in den Ver. Staaten, die sich unbegreiflicher Weise diesem alle Mängel und Unvollkommen Heiken allmäliz ausgleichenden durchaus gesunden Bestreben der Concurrenz zu entziehen scheinen. Glücklicherweife sind deren nicht viele. Sonderbar genug gehört zu diesen beispielshalber die Kar tographie des eigenen Landes. Man darf sich die Thatsache nicht verhehlen: Die in Amerika hergestellten Landkarten gehören durchschnittlich zu den schlechtesten ihrer Art. Wenn man von einer amerikanischen Karte, wie man sie im Laden kauft, mehr verlangt, als den allgemeinen Umriß des Landes und einen Wegwei fer für Eisenbahnen, so ist man betrozen. Sie sind billig, aber nach dem ominösen Princip Billig und schlech'." Was soll denn .eine einigermaßen gute Landkarte gewähren? Nun. doch natürlich e nen richtigen Begriff von der Vefchassenkeit des Landes. Dazu geHirt wohl zunächst die Boden befchaffenheit. Berge. Hönzüge, Wälder, Tha ler und Wasserläufe. Das sind die bleibenden Grundzüge des Landes, die von der höchsten Wichtigkeit sind, nicht nur für den Geographen, sondern auch für den Farnser, den Viehzüchter, den Fifenbahn Ingenieur, den Bergmann. Man sage uns nicht, daß für diese Leute srecielle Fächerten eristiren. Dieselsei sind einestheils lügenhaft, und bieten dann auch zu wenig. H n er die'en Grundzügen, welche die Natur seit der Schöpfunz mit unvergänzlichen Zügen selbst gegraben, treten die von Menschenhand geschaffenen Werke an Bedeutung weit zurück. Mit unnatürlich dicken schwarzen Strichen, die nach dem angenommenen Maßstabs berechnet in Wirklichkeit mehrere Mei len breit lein müßten, durchfahren die Babnrouten auf unferen Karten die Landschast, die wenigen schüchtern angedeuteten Züge der Natar plu.up überdecken) oder durch gewaltige Klejre, welche die Hauptstationen bedeuten, cntstillend. Uno obenein sind diese an die kindischen Landkarten der Chinesen erinnernden Sudeleien großentheils erlogen, weil im Interesse und Solde fchwindelhafter .Landbooms" entworfen. So erkalt man beispielsweise als Karte von Kings County, N. A., wozu auch Brooklvn gehört, ein gewaltiges Blatt, welches ein ungeheures Häuserm?er darstellt, fo groß wie London, Paris und Berlin zusammengenommen. Das ist natürlich Brooklyn, wie es sich in der erhitzten Einbildungskraft eines Landagenten malt, wie es aber vielleicht, dasselbe Wachsthum vorausgesetzt, noch nicht einmal in zweiHunten Jahren aussehen wird. Die ganze Karle ist natürlich nur eine rie sitj? Retlame, und als solches selbstdend als treues Konierfei der Gegen wart völlig werthlos. Und doch wird ne in allen Schulen gebraucht, prangt sie in den amtlichen Specialatlanten des Vermessnngsbüreaus. Natürlich von den fehr beträchtlichen Unter 'chu den des Niveaus keine Spur; das ganze Ting ist fo eben wie eine Wasserfläche, während doch gerade in Brooklyn sehr bedeu:ende Terrainschwierigkeiten vorkommen. Und weshalb? Natürlich um sie Gegend,, für Landkäufec zu boo men". Bei den Kauflustigen soll der Älaube erweckt werden, daß Alles bereits auf das Herrlichste, .gradirt" fei, ünd man nur daS Framehauschen hinzustellen habe. . Selbstredend findet sich auch von den fiebcrbauchenden Sümpfen am New lown Creek, von den stagnirenden und brackigen Lagunen des berüchtigen Govanusbai nicht die leiseste Andeutung ; man könnte ja s inst das .LandöühmHen" der Spekulanten von Williams bürg und Süd-Brooklyn verderben. Wenn das schon von Spezialkarten ge sagt werden muß. um wie viel mehr ajtt es dann von solchen in größerem Maßstabe! Von Kupferstich bei Landkarten bort man hierzulande nur, wie vln e'ner halb verklungenen Sage. tNd das, während doch gerade unsere Kpferstecherei für Werthpop ere, Bankaten und Kunstttätter, ja selbst sür Briefmarken, in höchster Blüthe steht und den Neid, des Auslandes erregt. In dem Urtheil über den niedrigen Stand der amerikanischen Kartographie sind sachverständige Stimmen des Aus, land??, wie -IZetermann's .aeoaravbische .X, "01.tfAfAmrMf ' ;yiuiMtuuu;jt;ii uiij juiiyviurnciu .Seottkh Geograpliical Maga e, vollständig emig. Freie Städte. Hamburg: Der städtische Obennge nnur Andreas Meyer, der Erbauer der Hasenbauten in Hamburg, hat ein Pro ject ausgearbeitet, die Elbe vom Ham burgblö Cuxhaom zu kanalisiren und mit Schleusenvorrichtungen zu versehen. Die Kosten betragen UO .Mill. Mark. --.Für die vzn dem Eomite Eigen heim- zu bauenden 1200 kleinen Hau ser Einzelhäuser,' haben sich lereits 950 Reflektanten gemeldet. f Johann Christian Rabenhawen, der be kannte naturpbilosophifche Schriftsteller, Der in Berlin, Hamburg, Wien und London wohlbekannte Bauunter nehmer. Bernhard Hoffmann ist nach Unterschlagung bedeutender Summen von ; hier , flüchtig geworden. ' - " ' ' ..,uu;f ,. ' Verlangt Mucho's Best - Havanna EigarS".

Deutsche photographischeGallerie mo. 157 S5 139 Ost Washington Straße. P r e i s e r m a ft i g n n g für die nächsten Tage! ('abinet-Bilder zu tzZ.00 das Dutzend.Lebensgroße Porträts von $3.00 aufwärts. Beste Arbeit garantirt. Um geneigten Zuspruch bittet ES1BqJ1b-

Sonntags offen von 9 bis National Busineß Nordost Ecke Meridian Das bedeute n dst e

TS-

ücH4t4tddJ

Jeder Absolvent erhält eine tukrative Stcllunz. und die Nachfrage übersteiat daS Anaebet.

Die besten Lchrer. Niedriges Schulqeld.

Schülern werden Stellen gratis besorgt. Beste Facititäten in Stenograph i, TvpcWriting und sonstige SchulbUdung. Tic praktischste Tetegraphie-Schule im Westen. Kätataloge gratis. Dutte & Harnilton. Eigenthümer. Etwas Neues in künstlichen Zähnen. '

'i 'U Ä'rfJ?ÄTl $i C

ss ' JW ' fW IjipMiiiäil MkulMiMiikMMi, !W' i ,1 M, il ullltl

Bespritzt Eure Straßen ! Kauft Cure Schiiiche

bei

A 3i'g!iaciisc2 nnd Htrtmg No. 83 Nord Pennsylvania Straße, EudEnde des Denisottchotels.

Nacb Florida aui der Big Fvur Denjenigen, welche eine Reise nach dem Süden machen wollen, bietet die Big Four besondere Attraktionen. Mit Dampf geheizte Vestibül - Palast -Schlafwagen und Speisewagen, sowie Wagen mit Lohnstühlen. Anschluß in Eincinnati mit den Erprcnzügcn der Quecn u. Cresccnt Noute, der Louisv'.lle und Nashville. und der Ehcsapeake u. Ohio Bahn, so dah die Wagen bis Dld Point Comfort, New Orleans, Chatanooga, ?acksonville, avannah, Tampa, St. Augustine u. s. w. nahezu durchlaufen. Spezielle Raten für Touristcn. Näheres bei dem General Pasfagicr Agent B. S. Martin Eincinnati. 13 3t m 2 Ich habe für alles von Arkhtt?J.'rdsn sabrizirte Ü4 conlratnrl iniiü izobe ein? arotzen Porrath von .'are iZ'.s, welches ,u v au? sseirer fol geadcn Prciicn liefere: 50 biS IM Pfund auf einmal 40c ptv (Stv. U biS M Pfund auf einmal SSb per Ctr. 2!tt biö m Pfund auf einmal itfc per Ctr. 50 bis Wagenladung 20c. LS" Telephon IS. Treiber haben kein Reckt von diese Preisen abzugehen oder Äokrakte zu machen. Office : No. Z2 Süd Delaware Straße. A. CAYLOR. oans a sie m nfoliise. Tas beste für Oefcn. . 1 m . wiciiiiiiw nifci Agency for . A m ScientiRc American l , i.n i TRADE MARKS, Mfeava ' v DtälUN fm m.tm COPYRIGHTS, tC, For Information and free HandMok rite d MUNX Ar CO.. 3j1 BristADWAT, NEW YORK Oidest bureau foreecartn ptnt In Amertc. Etbit Patent taken out bj is torought beore h9 putU? by tz aotice fireo jree ot ccarge In tba rieutikic Amcric lainreai riiation of any wrlentiflc papertn th nrM KnlonrlisllT 1lliiUratA1 X int ellitrRtlt cu ald be witbout it. Weeklf, 3.0jVl ü ii TQonths. Addrees MUXN A CO. VBU33tÄ3. 3C1 Broadway, New XjrSt,

i

!1

r n 1

MWM

I I A

4 Uhr.

College. Indianapolis. nnd Washington Straße, H a n d e l ö - I n st i t n t. Tag - und Abendklaffen das ganze Jühr. Den

Dr. Stedmans Verbesserung für obere und untere Gebisse. Patentirt l. Mai 1891. Es ist wohl bekannt, daß es für viele Leute unmöglich ist. untere Gebisse zu tragen. Die Patent-Feder hat das Problem gelöst. In den schwierigsten Fällen können die Gebisse so ge macht werden, daß sie ohne die geringste Unbequemlichkeit ge braucht werden können. Diejemzen, welche Trubel mit künstlichen Zähnen haben, sollen in der Stcdmän Dental Co. vor sprechen. Dr. F. 3. CARLTON, Manager. Zimmer No. 40 und 41. Pance Block.

Parisian lPariserMantel.Feschast !) 50 prachtvlle mit pelz verzierte Jacken, werth ftttlfzelzn Dollars. Diese Partie nur $10.00 per Stück. Kinder - Mäntel sehr billig. Kommen Sie und sehen Sie unser Lager, ehe Sie kaufen. Walker Plüsch Möntel .' Die besten ! Ecke vom Bates Haus. CfHClNNARHAMllTOH &DÄYTDN RHj 1 Die Pullmun Enr nxc zwischen Indianapolis K Cineinnati. Durchgehende (5ars zwischen Olnelnnati & Chicago, $t. Louis & Cincinnati. Beste Linie nach Cincinnati, Dayto, Lima, Toledo, Detroit und Canada. Durchgehende Wagen zwischen Dccatur, pringsicld, Quincy, Äeokuk und Eincinnati. PuUman Schlafwagen des ?!achts, Palaw waaen am Taqe. Direkte Verbindung in Cincinnati für alle Plätze in Kentucky. Tenncssee. Alabama, Fto. rida und dwt Süden. Washington. Philadelphia. New York H. j. Rhein, Gcn. Agent. C. II. Adam, Stadt Agent. Indianapolis. M. D. Woodford, Präsident. E. O. McCormick, G. P. & T. Agt. Tie kurze und einzige direkte Bahn nach Chicazoist die pcpuNre , . - J IWirvtzle. Abfahrt den Indianapolis : 11LSV Ankunft in Chicago 5.2Mm. I2.4Tt 7.NVm. No. 38 Monon Acc..... J.2Mm. Abfahrt von Chicago : w.3Pm. Ankunft in Jnd'pls. 4 Mm. 8.0,Mm , , 3.25PM. No. 39Monen Acc. Aitt'ft inJnd'pls. 10.4vNm. Pullman Vestibul-Schlafwagen für Chicago stehen am westlichen Ende des Union Bahnhofs u. können täglich um 8.30NM. bestiegen werden. Vicket-Ofsice: No. 26 eüv Illinois Str. I. D. Baldwin, TistM Passagier Aaent. CARL PINGPANK-S Deutfcho Buch-Handlung Eüd Alabama Straße. Bestellungen und AbcnnementZ auf alle im In und Austande erscheinenden Bücher und Zeitschriften werden angenommen und prompt abgeliefert. , . An und Verkauf alter BücheSK Sozialistische Literatur. ' ' ' '

OLnC POUE

ui " F HN n i ! m 0 mui ÜJ m ini?Vw Ul l J jn

sWWMWM

iMytesk' iwii

" , . . . ,

s ff uns ist das einzige Blatt in' Jndiana, tnl chcs die Jntcrcsscll des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratle vertritt. Als Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Partciin tercssen kämpft sie unentwegt für Freiheitu. Recht auf allen Kebieten des Lebens. Tie Arbeit des Volkes ist die Schöpferin allcö Wohlstandes und darum wirken wir für solche soziale Neformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Lust, statt zur niederdruAenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte es als moralische P sticht ewpsindcn Leser der Jndiana Tribüne zu fein. DaS reichhaltige Sonntags - Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden Lese stosses. Ter Abonnements - Preis der täglichen Tribüne ist I2cV des Sonntagöblatts 3c, bei')er zusammen 13 Cts., per Woche ober I Cts. per Monat. Durch die Post versandt, kostet da) Tageblatt HZ, das Sonntagsblat! H2 Per Jahr, beide zusammen Hl! in Vorausbezahlung. rnrilsnchen

öS35Sä

LtiV

aller Art werden rasch und billig auZHA geführt. P

Eintrittskarten, Quittungen, Constltutioncn, Rechnungen, Geschaftskarten,

VrlefköpMD Zirkulare, .... ,,, ."''ai'11! Programme u. s. wD!!

für Geschäftsleute und Vereine werdest geschmackvoll ausgeführt. BUS W 0 Indianapolis, Ind.

'i . ISiisiNiäiiils1?;'1'

t'ttia I Hfl

M iln iiV!!!::isi"!ii!:!i!s!

vi rn ' immim

iiiiii.iir

,"' ,'i 00

H

'--M m i

tme:

W?MS,i ;?;:!: : ; - ::;r.:llil!ii'i:,L:!. ' jsiij.i; :H!-'N;sif:t;;;: '' f .1', ' I" ,1 '"I 7 jf 's'1' II I illil '! ' in : !!!if!!!i.:'?'i! , ::nhljp:ipnjiii i sijÜHij'i jJ ;! jjl :! : ä' j ; -ir I ijl nl I i! 'i'?'