Indiana Tribüne, Volume 15, Number 82, Indianapolis, Marion County, 9 December 1891 — Page 3

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Gefühls - Komödie.

Ronlan von a r. :H o?d a u. (ortfcun:i.) Das Erst?, was Gustav lieimgekehrt that, war, Börwald einen sanft vorwurfsvollen Brief zu schreiben, in wel chenl er sich darüber beklagte, daß rau Bärwald bei seink? Mutter über Frau Edrivein getlat ch: und sie dadurch schwer beunruhigt habe. 3ch kann in HedwigS Brief an Deine Mutter nichts Tadelnswerthes seb,eit," lautete Bärwalds Antwort. Wir waren ohnehin beide erstaunt, auS dem Schreiben Deiner Mutter zu er sehen, daß Tu ihr noch nichts czesazt hattest. Ich zlaube, es war Deine Pflicht, ihr Mittheilung zu machen, da die Lache so weit gediehen war. Du mußtest Dir ja sagen, day sie es früber vrer später von anderer Seite erfal ren würde, wenn Du eS ihr nicht ankündlg test. Ich verstehe Deine Geheimthuerei überhaupt nicht. Deine Mutter muß 5 ja doch wissen, wenn Du heiratlest, .as Deinen Entschluß selbst betriffl. so erlaube ich mir, auch weiter meine bisherige Zurückhaltung zu bewahren. Du hzst von wir keinen Rath verlangt und ich habe Dir deshalb keinen zu geben. Schließlich bist Du alt und tluz genug, um zu wissen, was Du tdu't. Aui meine Billigung hast Du wahrsä'emlich nicht gerechnet und sie ist ja auch keine nothwendige Bedingung deines Glückes. Dieses letztere wünsze ich Drr aus voJem Herzen und mit Zweifeln Dich ängstlich zu machen, will ich um so mehr vermeiden, als es wohl ohnehin zu spat ist, an den vollzogenen Thaten etwas zu ändereGustav schrieb sofort zurück, es sei ihm vollkommen unverständlich, wie Bärwald da u komme, von vollzogenen Thatsachen zu sprechen. Wenn er einen io großen Entschluß gefaßt hätte, wie es eine Verlobung sei, so würde er tbn wohl scinem liebsten und ältesten freunde mitgetheilt haben. Es sei davon nicht entfernt die Rede. Frau Ehrweln. und er seien in Magdeburg freunde geworden, er hege für sie die Gefühle warmer und achtungsvoller Zuneigung, aber weiter habe die Sache nichts zu bedeuten. Barwalds Antwort ließ nicht aus sich warten. Verzeihe dem alten Freunde seine Aufrichtigkelt." schrieb er. aber ?ein Brief vom 7. Februar macht mich vollständig an Dir irre. Die Nachricht von der Verlobung hatte ich von Frau tLyrwein selbst, itfach Deinem Schrei ren ging ich zu ihr, um sie geradezu zur Rede zu stellen. Tu wirst das vielleicht eine unberufene Einmischung nenmn. aber Tu und Deine Angelegenheiten und mir wichtig genug, um diesen Schritt vor meinem Gewissen zu rechtiertizen. Frau Ehrwein gab nach eini gen Ausflüchten zu. daß eine eigentliche Verlobung nicht stattgefunden habe. Das nahm mir einen schweren Stein vom H?r ,en, denn es befreite Dich von ?er Schu!g einer förmlichen Unwahrheit. Als ich di'? Frau aber ernste Vorstellungen wegen der Leichtsertigkeit machte, mit der sie selbst derartige Erfiudungen in Umlauf bringe, da hörte sie mir schweigend, nur mit eineni eigenthümlichen Lächeln zu und zog statt aUer Antwort eine Schublade aus. die gerüttelt voll von Deinen Briefen 1a z. Mich überlief es förmlich kalt, als ich den Hausen sah. Du kannst feit Monaten nichts Anderes geihan daben als Briefe an Frau Ehrwein ichreiben. Sie fischte aus's Gerade wohl aus der Menge einige heraus und gab sie mir zu lesen. Gustav nun, ich sage nichts weiter. Du weißt ja am Bestm, was Du der Frau gesckrie ben hast, Du sagst, die Sache habe weiter nichts zu bedeutend Freund, das stimmt nicht. In diesem Falle schreibt mzn keine Briefe, aus denen körmlich die Flammen schlagen. Ich möchte gern mildernde Umstände für Dein Benehmen finden und will darin nur den Beweis sehen, daß Du mir den wahren Sachverhalt verheimlichst, weil Tu ric. tig empfindest, was Du sür ungeheure Dummheit begehst, wenn Du Frau Ehrwein heirathest. Sofern Du noch kannst, mache Dich von ihr los. Sie ist ja ein nettes Geschöpf, aber keine Frau für Dich. Ich fürchte nur, ich furchte, einem Manne, der so verliebl ist, wie Du es nach Deinen Briefen sein inupt, predigt man umsonst Bernunfk." Gustav war starr, als er diesen Briej las. Wie konnte sie seine Briefe Frem den zeigen, und wären es auch die nachsten Freunde! Wie konnte sie sich und ihn so bloßstellen k Sagte sie sich denn nicht, daß er ihr Zeit noch nichts war als 'ein glücklicher Liebhaber? Rühmt eine Frau sich eine! solchen Berhälkniv ses? Vergaß sie, daß er das Rech! hatte, am 'U. März seine Beziehungen zu ihr abzubrechen? Und wenn er es tyat, wie stand sie dann da? Ihr Benehmen erklärte sich nur aus ihrer thö richten Einbildung der Unwiderstehlich Uit Aber war es nicht ungeheuerlich, raß ihre Eitelkeit sie alle Klugheit und Vorsicht vergessen ließ? Er wollte ihr seine Meinung sagen. Er wollte sich die tiefe Beschämung, die er vor Bär wald empfand, in einem heftigen Brief an Paula von der Seele schreiben. Er that es aber schließlich doch nicht. Wozu denn auch? In sechs Wochen war ja doch Alles vorüber und bis dahin war es nicht der Mühe werth, mit ihr zu zanken. Es wcr anständig:?, keine Rebenumstände als Vorwänoe zu benuFen, sondern die Lösung des Ver hällnissss zur vereinbarten Frist aus großen Gründen herzuleiten. I dieser Verfsssunz war er den ge schickten Schmeicheleien Paulas wenig zuzanzlich. Sie schrieb ihm. welchen großen Eindruck er aus ihre Kinder und aus Fräulein Winter gemacht habe. Das Fräulein sei ganz verliebt in ihn und schwärme für den schönen blassen Professor so unvernünftig, daß sie beinahe eifersüchtig auf sie sei. Und die Junge hörten nicht auk, von ihm zu sprechen. Sie sragten sity wann er wiederkomme und weshalb er so schnell sortgeganzen sei, der ältere habe sein Bildnch verlangt, um eS auf feinem Arbeitstisch aufzustellen, er wollte wis, sen. weshalb der Professor eine sy schöne

Stimme und so schone Augen yade, und ob sie ihn nicht nach Brüssel schicken wolle, da er gern ein wenig bei ihm leben möchte, kurz u der engen Wohnung, die Gustav nun kenne, träume und spreche Alles nur noch von ihm und die Erinnerung an ihn haste da an allen lebenden Wesen wie an allen tod ten Dingen. Gustav glaubte ihr nicht, daß er aus kleine unvernünftige Kinder so gewirkt haben könne, wie sie vorgab, und ihre unverhüllte Absicht, seine Eitelkeit zu kitzeln, demüthigte hn. Und wied.r erwachte in ihm der Zweifel, der ihm zum ersten Mals bei Paulas Erzählung, von ihrem Erscheinen beim Leichenbe gängnissedes Selbstmörders durchs Hirn geblitzt war: wie sie ihm offenbar von der Schwärmerei der Kinder und der Erzieherin für ihn ein Märchen aufbinden "'"Ite. so konnte sie ihm ja auch Allde: S v rmachen Diese e Zm ifel war e5 rncht allein, der ihn in einer tief unbehaglichen Stimmung erhielt. Aus seinem Heim war alles Glück und alle Zufriedenheit gewichen. , Es herrschte darin die Kälte und Trostlosigkeit des Grabes. . Frau Bruchstädt sprach mit ihrem Sohne nicht und vermied es, ihn anzusehen. Be: den Mahlzeiten saß sie ihm gegen über am Ti'che, doch sonst blieb sie alle n auf ihrer Stube. Sie wurde bleich und dünn, ihre Augen waren trüb und fast immer rhränenseucht. sie alterte zu'ebends und ging umher wie ein Schatten an der Wand. Gustav konnte es schließlich nicht länger mir anseden und als sie, an einem der letzten Tage des Februar, wieder, wie es jetzt ihre Gewohnheit war, Mittags leise in's Eßziinmer trat und sich lautlos an ihren Platz setzte, d sprang er aus, trat rasch zu ihr hin, nahm ihren grauen Kops in seine Arme und sagte mit be bender Stimme: Muttchen, sei wie der gut." Sie versuchte sich nicht los zu machen, aber sie hatte auch keine Bewegung des Entgegenkommens. Sie ließ ihren Kopf an seiner Brust und begann still zu weinen. Gustav küßte sie auf die geschlossene Augen und fuhr fort: Mutter, Du brichst mir drs Herz.Du hast es mir gebroch m," seufzte sie kaum hörbar., .Sei doch vernünftig, Muttchen, Du machst Dir und mir unnöthigen Kum wer. Es ist nichts geschehen, was Dich zu ängstigen braucht." Die varsümirten Bliese kommen immer noch jeden Tag. Laß Dich das nicht auseckten, Mut. ter. Am 24. März hat auch das ein Ende.Frau Bruchstädt blickte erstaunt auf. Warum gerade dann?Verlange keine Erklärung von mir. Du hast keine Erfahrung in solchen Dingen Gott sei Dank," schaltete sie ein. ..Und würdest mich nichl recht begreifen. In den .reifen, in denen Du nicht gelebt hast und die Du nicht kennst, geht Vieles anders zn, wie Du Dir verstellst." Du brauchst mir meine Herkunft nicht vorzuwerfen." sagte Frau Bruche städt und zog sich zurück. Ich weiß selbst, daß ich eine einfache Frau bin. Ich ha:te Dir eine vornehmere und ge bildete Mutter gewünscht. Aber Du wirst Dich ja nicht mehr lange meiner zu schämen haben." Mutter," unterbrach Gustav sie, indem er sie sester an sich drückte, Mut ter. Tu bist krank, Du könntest sonst nicht so reden. Ich verdanke Dir Alles, was ich bin und habe, und kein König branchte sich Deiner zu schämen." Als sie nichts erwioerte, fuhr Gustav fort: Drei Wochen sind bald um. Dann wirft Du Dich überzeugen, daß Du keine Ur-iache hast. Dich zu grämen. So lange kannst Du doch zu mir Vertrauen haben." Die Wahrheit ist, daß sie es nur halb hatte, denn die Briefe, diese Unglückseligen Briefe mit dem unverschämten Veilchendufl, kamen mit gewohnter Regelmäßigkeit, manchmal soar zwei Mal täglich. Paula war beraufchend verliebt, von Leidenschaft und Glückszuverßcht bebend, voll von Träumen und Entwürfen für die herrliche Zu kunst, die nun schon so nahe war. Gustav wagte einige Anläufe, um sie zu warnen, um sie vorzubereiten, aber er that es so zaghaft, so vorsichtig und verschleiert, daß es keinen Eindruck machte. Er deutete an, daß der Wider stand seiner Mutter unbeugsam sei, er oerri th, daß er auf ihre Vergangenheit rasend eifersüchtig sei und jedesmal einen Stich in's Herz bekommen würde, wenn er ihre Kinder sehen müßte, aber da er immer eiligst hinzufügte, daß er sie unaussprechlich liebe, so verweilte sie nur bei dem Nachsätze, ließ das Vor. ausgeschickte unbeachtet und spottete höchstens gutmüthig über seine kindischen Bedenken. So kam die zweite Halste des März heran. Welche Moche!" schrieb Paula am Dienstag, acht Tage vor dem L4. Ich stehe vor Gericht. Leben oder Tod. Wie ist Deine Stimmung? Wie viel bin ich Dir? Und wenn wir entschieden haben, was folgen sür Tage? Se!t. same Stunden ! Mir ist. als träumte ich. Du Ärmer, Du thust mir unendlich leid. Leid, wenn Du Deinem Glück entsagen mußt, leid auch, wenn Du Deine Zu kunft zerstörst, iudem Du sie in die Hände eines kranken Weibes legst." Unangebrachtes Bedauern," dachte Gustav, schrieb ihr adereinen von Zart' lichkeit überströmenden Brief. Ich muß mitten in meiner Arbeit aufhölen," hieß eS am 19.x ich lese Deinen heutigen Brief und empfinde eine tolle Sehnsucht nach Dir, Tu böser Mensch. Hier scheint die Sonne goldig und glückverheißend. Ich will fünf Tage lang noch Sonne sehen, außen und innen. Du nennst mich'ein süß-A Geschöpf. Bin ich das? Wirst Du das immer denken? Ich glaube ja." Am 20. erzählte sie wieder, wie bei kleine Stephan, ihr jüngerer Knabe, immer nach ihm frage, und fuhr fort: Heute über acht Tage habe ich Deinen Brief. Man müßte ' eigentlich acht Tage schlafen. Gustav, Gustav, mache mich ruhig. Die qualvolle Unrast das heiße Sehnen solche "sechs Monate zehren an einem Leben. , Doch was

lkzms Mjte Sonne scheint. ES gehl in's schönste Frühjahr hinein." Am 21. schickte sie ihm einen Brief, den Gregor, ver ältere Junge, ihm geschrieben habe, ganz aus eigenem Aniriebe. Wann kommst Du denn wieder zu uns?" hieß es da. aber das nächste Mal mußt Du lange bleiben, denn wir haben Dich sehr lieb." Paula fügte hinzu: Ich lebe in einer Betäubung. Mir ist wohl und weh zugleich. Ich will mich nicht aufrütteln. Du wirst es ja thun. Beschließe frei ich werde mich tapfer in Deine Entscheidung sin. den, wie immer sie sein mag." Gustav athmete auf. Noch zwei Briefe kauen bis zum 2t März. Am 22. schrieb Paula: Du erhältst vn mir noch einen Brief, morgen. Dann habe ich zu schweigen und abzuwarten. Ich habe Dich sehr lieb. Glaubst Du Das?" Und am 2:Z.: Ich grüße Dich Gusti. Lies den Gruß zwei Mal, drei Mal und sage Dir Allee, was mir heute, jetzt, uszusprechen unmöglich ist. Paula." Am 22. März schrieb ihr Gustav zum letzten Mal im gewohnten Ueberschwang und sagte zum -chlusse: Morgen schreibe ich Dir nicht. Der Tag soll ganz der ernsten Selbstprüfung ge. widmet sei?'. Uebermorgen aber, Geklebte, börst Du von mir." ie Slunve vrr Enischeidtiny W nun da. Es war eigentlich sür ihn keine, denn er wußte seit sechs Monaten, was er wollte, und höchstens secunden lang hatte er ein Schwanken gekannt, das auch nur von Augenblicken des Selbstbetruges herrührte. Die namenlos gr tusame Schwierigkeit war blos die richtige Form für das zu finden, was er Paula anzukündigen hatte. Daß es nicht leicht sein würde, dem Abtti teuer einen friedlichen und anstandigen Abschluß zu geben, hatte er immer gewußt. So schwer, wie sie in Wirklichkeit war, hatte er sich die Sache nicht vorgestellt. Die Lüge hat ihre Lrgik ganz so wie die Wahrheit. Sie führt mit eiserner Unerbittlichkeit weit über den Punkt hinaus, bis zu welchem der Lügner ursprünglich geben will. ES gibt sür den Sünder nur ein Mittel, den Bann zu brechen, dem er sich gesan gen gegeben: ein ossenes Schuldbekenntniß. ölber wie viele Menschen baden die sittliche Krast sür die erlö sende Beichte: Ich habe gelogen?" Gustav besaß sie nicht. Darüber war er mit sich ganz einig, daß er Paula nicht schreiben konnte: Es war Alles Komödie. Laß es nun genug sein des grausamen Spieles. Ich liebe Dich nicht und zwischen uns ist Alles zu Ende." Das war nicht Ehrlichkeit, sondern Cynismus. Paula war herzkranz. Ein solcher jäher Keulenschlag vor den Kops konnte für sie die äußerten Folgen haben und ein Mörder zu werden, dazu konnte ihn kein Gebot der Wahrhastig keit zwingen. Auch wollte, durfte er sie heute noch weniger als vor sechs Monaten in ihren eigenen Augen demüthigen, indem er ihr gerade heraus sagte, daß sie nicht im Stande gewesen war, ihm Liebe einzuflößen. Sie sollte sich geliebt glauben. Ihr sollte der Trost bleiben, daß er sich von ihr lossagte, nicht weil ihr Zauber nicht mächtig ge nuz war, ihn zu fesseln, sondern weil äußere VerhNtnisse noch starker waren als ihr Zauber. Das waren die Beweggründe seines Handelns, die er sich eingestand.. In den dämmerigen Hin Ergründen seines Denkens wirkten aber noch andere Triebkräbte. die er nur dunkel wahrnahm, weil er sie absichtlich nicht scharf in's Auge sassen wollte. Paula hatte ihn monatelang Tag für Tag ihren Engel, ihren Gott genannt. Sie bewunderte ihn ebenso, wie sie ihn liebte. ES war doch ein schönes Gesühl, wie ein Ueberirdischer von einem goldenen Heiligenschein umgeben, in der Seele eines schönen Weires zu leben. Er wollte seinen Strahlenkranz nicht verlieren. Er wollte nicht vom Altar geworfen werden, ein gewöhnlicher M'ch zum Haufen der gewöhnlichen Menschen. Das Hauptzeichen einer großen Ausnahme Natur ist in den Augen des Weibes Beständigkeit in der Liete. Ter wahre Held ist sür das Weib einer jenr Asra. welche sterben wenn sie lieben", dagegen kennt es nichts Gemeineres als Flüchtigkeit des Gefühls beim Manne, wohlverstan den. Wenn er Paula sagte, er liebe sie nicht mehr, so verachtete sie ihn als niedrige Seele; wenn er ihr nun gar sagte, er habe sie nie geliebt, so verachtete sie ihn noch viel mehr als Heuchler und Lügner. Sie sollte ihn aber nicht verachten. Mit einem Worte, sein wahrer, nein gestandener Gedanke war dieser: DaS Verhältniß solle zwar ein Ende haben und er frei werden, aber er solle dennoch der Heros der Liebe und Treue bleiben, als der er ihr vor her erschien, und Paula ihn weiter an beten wie bisher. örrzeyun folgt.) Allährli'ch.' sobald d i t Zwetschgen" mehr oder weniger reif geworden und verdorbene Magen an der Tagesordnung sind, findet in Wien, wie das Extrablatt" berichtet, im Gasthm'e des Herrn Karl Kreuz, Hernalser yauptitraße, großes Zwetschgenknödel'. Wettessen statt. So auch in diesem Zahr. Unter den Wetteifern befanden sich, wie immer, viele Damen. Die höchste Leistung hatte ein rüstiger Oferdebahnschaffner, Hr. Schul;, auf. zuweisen, der achtundfünfzig Knödel bezwungen. Er bekam ten ersten Preis, ein sehr schönes Deckel Trinb glaS. Hr. Schulz hatte auch bei dem vorjährigen Wettessen mit achtunddrep ßiz Zwetschgenknödeln den ersten Preis gewonnen; seine Leistnngsfähigkeit in die'er Richtung ist somit während, eines Jahres um zwanzig Zmetschgenknodel gestiegen. Ten . Damenpreis gewann gebührendermaßen als rühmeuswerthe Vertilg erin von vierunddreißig Knödeln die Frau eines Pferdebahnschaffners Namens Meißner.

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Oour NuSZtt?5. Die "einstweiligen Er gebnisse der Berliner Volkszählung liegen jetzt in einer Veröffentlichung des Statistischen Amtes vor. Danach hat die Zunahme der Bevölkerung in Ber lin 20 v. H. gegen die Zählung vom 1. December 1885 betragen oder durch' schnittlich jahrlich 3,63 v. H. der mittleren Bevölkerung. Das ist ein ungemein schnelles Wachsthum, zumal die Zunahme in den übrigen 25 Städten des Teutschen Reiches mit mehr als 100.000 Einwohnern nur 2,83 v. H. jährlich betrug. Von der gesammten Bevölkerung die sich auf 1,578,794 Seelen beließ waren Evangelische 1,356,648, Römisch-katholische 135,031, Griechisch katholische 378, Deutsch katholische. Freireligiöse, Dissidenten 4.890, Juden 79.28,. andere Neligionen 1,835, uabestimmt und unbekannt 717. Es kamen 1890 auf 1000 Einwohnt? 859 Evangelische, 86 Katholiken und 50 Juden; 1880 stellte sich das Verhältniß wie folgt: 87 Evangelische, 71 Katholiken, 43 Juden. Somit haben sich die Juden bei Weitem nicht so stark wie die Katholiken vermehrt. Die Vcrtheilung der verschiedenen Glaubensbekenntnisse nzch Stadtgegenden weist theilweise große Unterschiede auf. Bei den Katholiken schwankt d e Vertheilung zwischen 57 und 153 von 1000; am dichtesten wohnen dieselben in der Gegend der ' katholischen St. HedwizS' kirche. Weit größer sind die Abweichungen bei der jüdischen Bevölkerung. Dieselbe ist in einzelnen Bezirken (den östlichen Arbeitervierteln) nur mit L bis 3 vom 1000 der Bevölkerung vertreten, in anderen Bezirken aber mit über 200 von 1000 (östlicher Theil deS Spandauer und der westliche Theil des Stralauer Viertels), dort nämlich, wo die handeltreibende Bevölkerung vorwiegt. Die Zahl der geborenen Berliner bat sich fortwährend verringert; es sieben 306,303 männliche und 336,325 weibliche Berliner. 453.315 männlichen und 432,84? weiblichen außer halb Geborenen gegenüber. Die reichhaltige Biblia chek der römischen Familie Borghese ist in Folge der Verlegenheiten deS.gürsten zum Verkaufe aus freier Hand ge langt und nunmehr vom Papst Leo für eine Million Franken erworben. Die tlebernedelung der Sammlung nach dem Vatikan ist bereits ins Werk gesetzt. Die Geschichtsforscher werden sich freuen, daß diese Büchersammlung, die bisher so schwer zugänglich war, im Vatikan Aufstellung findet, wo sie nun den neitesten Kreisen zur Benutzung freisteht. Der Papst hat nicht nur die vatikanische Bibliothek, sondern auch das päpstliche Geh .'im-Archiv, das unermeßliche Reich thümer an Handschriften enthält und früher nur auf fürstliche Empfehlung zugänglich war, den Gelehrten aller Länder, ohne Unterschied welchen Bekenntnisses, erschlossen. Ein eigener ?tudiensaal, wohl der größte oiei -t -in Italien, ist, wie der R. Zü Ztz." aus Rom geschrieben wird, riNgerchtet, und es findet in ihm, soweit der !atz reicht, jeder Forschende Aufnahme, der schriftlich um Zulassung nachsucht. Von dieser Gelegenheit wird oenn auch reichlich Gebrauch ' gemacht; von den 32 Plätzen sind gegenwärtig alle bis auf vier besetzt, und es bietet der Saal ein seltenes Gemisch von Ztudirenden weltlichen und geistlichen Standes. Da arbeiten neben den Landeskinöern Franzosen, Belgier, Ungarn, Lolen; die Herren der historischen In stitute Deutschlands und Oesterreichs, von der Görresgesellschaft u. a.. ein Vischof, zwei Dominikaner, die gelehrten Benediktiner und Jesuiten fehlen nickt und neben ihnen genießt ein resor mirter Theologe aus der Schweiz dieselben Vergünstigungen. Die Gemahlin des Grafen Leo Tolstoj, die sich gegenwärtig in Roskau befindet, richtet in russischen Blättern an Jedermann die Ritte, die Nitg'ieder ihrer Familie, die alle nach oersch ebenen Gegenden Rußlands gereist sind, nm den Opfern der Hungersnoth Hllfe zn bringen, in ihrem Liebeswerke zu unterstützen. Gräfin Tolsto 'zmchtet, daß in ihrem Hau'e der Pla gefaßt fei, möglichst viel Volksküchen zu gründen, in den.' Speisen unentgeltlich verabreicht werden. Zu dem Zwecke der Gründung solcher SpeiseHäuser habe sich ihr Gatte mit ihren beiden Töchtern nach dem Dutrict Danko begeben, während ihre beiden Nteren Söhne bei der Verwaltung des rothen Kreuzes im District Tschern Dienst thuen und der dritte im District Buzuluk sich mishalte. Vor ungefähr einem Jzhr wurde aus Constantinopel gemel det, daß ein Bey im türkischen Preß büreau sich in elner vertraulichen Mission nach London und Paris begeben habe, um französische und englische Blätter günstiger für die Türkei zu stimmen. Wie mm der Gil Blas" erzählt, wurde dem Bey in Lonton wie m Paris fast von allen Journalen, an welche er sich wandte, die Thür gewie sen. Um sich über sein Mißgeschick zu trösten, wandte er sich der Demimoude und dem Kartenspiel zu. Nachdem a dabei das ganze mitgebrachte Geld verloren hatte, kehrte er betrübt an den Bosporus zurück und übergab dort un genirt seinen Auftraggebern die Liste Der .gekauften" Zeitungen mit genauer Angabe der Summe, welche die einzelnen bekommen haben sollten. Soweit ging Alles gut, und Macchiasel Bey rieb sich vergnügt die Hände, bis eines Tages das Journal des Debats", welche; iuf der ominösen Liste mit 100.00 Francs figurirte, die türkische Verwal tung bezüglich der Verschleppung des Franzosen Raymond durch Briganten zuf's Heftigste angriff. Darob allgemeine Entrüstung am goldenen Horn. Flugs mußte dte türkische Botschaft in Paris dem betreffenden Blatt ihr Er staunen über jenen Angriff unter, Hin weis auf die erhaltenen 100,000 Frcs. zu erkennen geben. Das Journal dcs .Debats" fand den Spaß em wenig derb und antwortete der Botschaft sehr deutsich, ließ aber außerdem durch einen ge. rade in Könstantinopel anwesenden 3tV dakteur die ottomanische Regierung aufklären. So sei die Geschichte . euch der Pforte bekannt geworden, welche nun lußer dem Schaden auch noch den Spott hat. : m

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ndiana Crif ist fcas einzige Blatt in 2ndiana, frei chcs die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutolratie vertritt. AU Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Partciinteressen kämpft sie unentwegt sür Freiheit .Recht auf allen Gebieten deS LebenS. Die Arbeit deS Volkes ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum tvirkcn wir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur frcudebringenden Lust, statt zur nied erdrück-, enden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, ssüte es alS moralische Pflicht cmpsindcn Leser der Jndiana Tribüne zu sein. DaS reichhaltige Sonntags Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden Lesestoffes. Der Abonnements - Preis der täglichen Tribüne ist 12c, deS SonntagSblattS Je, bei) er zusammen 13 (TtS., per Woche oder 63 Cts. per Monat. Durch die Post versandt, kostet das Tageblatt S3, das SonntazSblatt $2 der Jahr, beide zusammen $6 in Vorausbezahlung. rucksAchen ii ii r r -ciii mn irii i ii ii iiiiii i i ji in i i ni 1T SW geführt. Eintrittskarten, Quittnnaclr, Constituttvnen, Ikechnungen, Gesckaftskarten. SSrtetkop,c, Zirkulare, Programme . f. w. für Geschäftsleute und Vereine werden geschmackvoll ausgeführt. ,', ,,: ii! i-ip: ' jiir": vfl':?! II! i!i , f - t , wm wmm mm iikJUtltf tU""i"ilM tttf t! !' 'I. fcll llltl 1111 lllll I H , !U. .'M.'lll 'ir.lli, 'I ! in "i.ic ; . ,!,

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