Indiana Tribüne, Volume 15, Number 82, Indianapolis, Marion County, 9 December 1891 — Page 2

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Jndimm Tribüne. Erscheint Attg i ich iinb 5 o n n t a g s. T'e tägliche .Tribüne' kostcr durch den Träger iiGenll per 2Bode, tue Sannta.aS',Tribüt" L VStJitS pcrWockc. Skifce zusammen 13 Gent oder SSCeittl perMonat. PcrPl)sl zugescdick: in Ver zaöbezKlng f 3 per JaKr. , Ossice : 130 Ost Marylaud Strabc. Indianapolis, Ind., 'J. Dezember '91. imMMMHHBMMHIHMHMHHHWMWHMMHHMM Teutsche und amerikanische Schulen.

luJ dein Bericht deZ ChesJdeZ $nin desbürezuS für ErziehunzZwesen. Dr. W. Harris, früheren Schulsuperintenbeuten von St. Louis, heben wir fol gende bemeikensrverth: Angaben her vor: t (5 in volles Jahr raus? im Turcki schnitt in Lmerikanischen Schulen dzrauf verwendet werden, die Kinder in den Maaß und GemichtstabeLsn und ihrer Anwendung zu unterrichten. In den Ländern des europäischen Continents, wo daö metrisch: System eingeführt ist, lernen die Kinder dasselbe ohn? Mühe und in einem kleinen Bruchtheil der in Amerika auf diesen Gegenstand ut wandten Zeit. Die Länge des Schuliahrs in Preu ßen beträgt 10j Monate oder ctwZ M Schnltage. In" den Ver. Staaten fchmankt das Schuljahr zwischen 60 und 193 Tagen und besagt durchschnitilich 135 Tage. Der Unterschied wird noch größer, wenn man bedenkt, daz in den Ver. StZaten tätlich S bis 5j Stunden in der Schule i.uzebrachr werden, seer S80 bis 1078 stunden im Jahr, wabrend der Unterncht in Deutschland an vier Tagen der Woche bis 6 Stunden, und an zwei Tagen 4 Stunden dauert, im Jahr also 1361 Stunden, gegen durchschnittlich Stunden in Ämerika. Allerdings wird in TeutÄ land ein Theil der Zztt, in den Volksschulen 40 bis 60 Minuten täglich, auf Religionsunterricht verwandt, aber diese Zeit ist für die anderen Fächer keineswegs verloren, sondern unterstützt den Unterricht in Geographie, Geschichte, Sprache, und die Disciplin. In Bezuz auf diesen Vunkt lufce sich in den Ver. Staaten keine Aenderung herbeiführen, denn alle Autoritäten sind darüber einig, oa5 bis 5j Stunden das Maxi miint geistiger Anstrengung sind, wel ches man einem Kinde uuter den klimatischen Verhältnissen Amerikas zum, thea kann. Das Temperament beut scher Ninder nd'das Klima Deutschlands gestatten längere Unterrichtsstun den. Ein wesentlicher Vortheil des deutschen Schulwesens ist die Sicherheit der Stellung des Lehrers. Niemand kann die Lehrthätigkeit ausüben, ohne eine professionelle Vorbildung erhalten zu haben, die kostenfrei ertheilt wird. Nach Vollendung der Stud en wird der CanÄidat von einer Zlaslgemeinde ge wählt und musj eine zweijährige Vrobe zeit durchmachen, nach deren Beendig güng er ein Examen vor einer Staats Commission ablegen muß. Dieses Examen dauert mehrere Tage, umfaßt akademische und professionelle Befähigung, sowie Prüfung im Ertheilen von Unterricht. Besteht der Candidat diese Vrüfunz. so erhält er ein Diplom, welcheö für das ganze Leben gütig bleibt. Der Lehrer ist nun gesichert gegen E:n slüsse, wie sie in Amerika bestehen, z. B. Politik und persönliche Gunst, und Niemand kann ihm seine Stellung neh men. wenn er sich nicht durch eigene Schuld derselben verlunig macht. Es ist wohl der w'.chügfte Faktor im Erziehungswesen TeutzchlanoK, daß jeder Lehrer mindestens drei Jahre lang durch eingehendes Fachstudium für fei nen Beruf vorbereitet ist. und wenn man damit die wohlbekannten, bedauerlichea Zustände in den Ver. Staaten vergleicht, so kann es nicht Wunder neh rnen, daß der deutsche Schüler schnellere Fortschritte macht. Die Wichtigkett, die in ganz Deutsch land dem Erzehunzswesen beigemessen wird, und das das ganze Lano erfüllende Verständniß für die Wichtigkeit der Angelegenheit ist auch aus anderen Thatsachen erüchlltch. Alle Schulen ieden Grades sieben in enaen Venebun. gen mit den Vermaltunzen der Kunst' museen und Akademien, botanischen und zoolcgischen Gärten, Observatorien, Bibliotheken, Turnvereinen und sogar Theatern; kurz mit allen Instituten, deren Thätigkeit in irgend welcher Weise bei dem Erziehungswert hilfreich sein kann. Die botani scheu Gärten liefern T-slanzen an d:e Schulen; die zoologi. schen Gärten gestatten den Schulen freien Eintritt; Sammlungen uid Mu seen sind für Unterricht im Zeichnen Aeösfnet und die Theater werden non den Zöglingen un!er Führung der Lehrr,.kn tfst.fiüfie stucke inr V v j -; ? - Ausführung kommen. Alles wird gethan, um Erziebunz auf rationeller Basis durchzuführen und das allzemeine Jnteresie daran zu erwecken und lebendig zu erhalten. Ueberraschend ist für den Amerikaner, dak Kindergäkten in Deutschland nickt in der Blüthe stehin.wie man es in dem .-!' ai-ls V 'y.ntsif i vch, tnilt .OttivfclUUWfc mvtv ttviv. Man ist fast überwiegend der Anncht, ' dag Kinder aus Gesund hesrücksichten nicht zum Schulbesuch angehalten wer? den sollten, ehe sie sechs Jahre alt sind. Von anderer Seite wird wieder hervor- ,'. -t w : su.... tl jU s. . yifÜWtl-, wiliwv ijfc.vej ...v. fiiAf V - ran, ernste Sachen spielend zu behan -deln, welche Gewohnheit sie dann in ,5die Schule und sogar ins Leben mit " hinüber nehmen. Wieder Andere fürchten, datz durch den Ein..? der Kindergarten die so wichtige Erhebung im Familienkreise leichter gekommen werden wird. . Ä??nn man den Unterschied zwischen deutschen und amerikanischen Schulen inrrt tut! in in ntt man das Temvb rairnnt und die voltttjcken Jmmunonen mit beiden Völker in Betracht ziehen. j Der deutsch e Knabe ist ruhig erscheint dem Umerilaner mitunter sogar dumm ! , er ist durch die Gebräuche und Ge setze se'neö Vaterlandes an pünktlichen Gebir!!m gewZhnt. deutschi

Änade hat oauer grvVere Vucy!rgele?r. samknt und ist in höherem Grade im Stande, seine Gedanken zusammenzu halten, als der amerikanische Knabe gleichen Alters. AuS diesem Grunde braucht der deutsche Lehrer nicht so viel Mühe uno Zeit darauf zu verwenden, feine Schüler in Ordnung zu halten, wie sein amerikanischer Eolleze und während er nicht tmmcr so' brillant ist, wie unsere besten Lebrer, so ist er dasür breiterund gründlicher. Der deutsche Lebrer hat eine entschiedene Abneigung gegen den amerikanischen Schüler und das beweist, wenn man Lehrer und Schüler in ihrer gegenwärttgen Beschtf' fenheit als vorhanden annimmt und in Betracht zieht, das; eine der wichtigsten Bedingungen für erfolgreiche Lehrlhätigkeit die Fähigkeit des Einen, sich dem Anderen anzupassen, ist, daß der ttnter schied zwischen amerikanischen und deutschen Lehrern mehr in idrer Art und Weise, als ihren Fähigkeiten b steht. -.,,; ?om Pedros Tod. Sein letzter sehnlicher Wunsch, vor seinem Tode noch einmal Brasilien wie versehen zu dürfen, ist dem enttbronten Kaiser Tom Pedro II. unerfüllt ge blieben. Fern von der Heimath ist der Greis an den Folgen der Zucker krankheit am 4. December zu Lissabon, der Hauptstadt Portugal?, gestorben. Das Härteste, was das Geschick bringen kann, hatte es dem Manne, dessen lan

ges Leben bisher unzetrübt verlaufen war, für Ne letzten Lebensjahre auf- i gespart. Er verlor Thron und Ver! mögen, und mutzte bald darauf seine 1 Gattin nach 47jähriger Ehe vor ihm in's Grab sinken sehen. 1 Das Katserthum in Brasilien hat nie auf besonders feiten Füßen gestanden. Dom Pedro II. selbst bestieg den Thron am 7. April 1831 nur in Folge der Abdankung seines Vaters. Dom P dro I. de Alcantara, wozu dieser durch die; Umtriebe der Föderalisten, der Repu i blikaner und der Anarchisten gezwungen wurde. Pedro ll. war am L. Decem' der 1825 zu Rio de Janeiro geboren, war mithin, als er zum Kaiser procla Mirt wurde, erst S Jahre 4 Monate alt. Am 23. Juni 1840 ward er für mündig erklär: und wurde, nachdem er den Etd auf die bereits von seinem Vater dem Lande verliehene Verfas' fung abgelegt hatte, am 18. Juli 1344 gekrönt. Am 4. September 1843 also mit 13 Jahren vermählte er sich mit der um zwei Jahre älteren Pritt" ! zessin Therese Christlne Marie, Tochter des Königs Franz I. von Sicilien. Aus dieser Ehe entsprangen, außer zwei frühverstorbenen Prinzen, zwei Töchter, von denen die älteste Jsabell.,. gev. it'j. Juli 1846, mit dem Prinzen Ludwig Grafen von Eu aus dem Haufe Or lians vermählt würde. Sie war zur Nachfolgerin Dom Pedros bestimmt. Ihrer Ehe sind drei Söhne entsprossen. Die zweite Tochter, Prinzessin Leopol' dine, welche i. I. 1871 verstarb, war mit dem Prinzen August von Sachsen-Coburg-GothaKohary vermählt und hinterließ vier Söhne. Dom PedrcS erste Rezierungsjahre verliefen ziemlich stürmisch und durch innere Unruhen und Kriege nach auszen unterbrochen. Namentlich bemerkenswerth waren der Krieg gegen den Die tator Rosas von Buenos-Ayres i. I. 1851, ferner die Kriege gegen die Repu blik Uruguay in 1854 und 1864, und endlich gegen den Präsidenten Lopez von Paraguay in den Jahren 186) bis 180. In den beiden letzten Feldzügen batte der Gras d'Eu, Dom Pedros Schwiegersohn, besondere Gelegenheit sich hervorzuthun. während dieser Zeit blieben Partei kämpfe dem Lande nicht erspart, die sich meist um die auswärtige Politik der Regierung drehten. Am berühmtesten wurde d Zwist Brasiliens mir Eng' land, hervorgerufen in 18G2 durch die Verhaftung dreier englischer Ofsiziere zu Rio, worauf England mit der ttape rung von fünf brasilianischen Kauffahrtiischiffen. auf der , Rhede von Rio antwortete. Einen Schiedsspruch des Eönigs Leopold von Belgien weigerte sich England anzuerkennen. Die Folge waren Abbruch der diplomatischen Be. Ziehungen beider Länder, Auflösung der brasilianischen Kammer und Rücktritt des Ministeriums Olinda. Die Streitfrage über die freie Schiff fahrt auf dem La Plata, eine für Bra silien höchst wichtige Angelegenheit, führte zum Kriege mit Paraguay, der Brasilien ungeheure Opfer an Men fchenleben und Geld kostete. Doch aber war der Krieg populär, da fein glück licher Ausgang die La Platafraze kür Brasilien und zugleich dessen Großmacht Stellung in Südamerika in günstigem Sinne entschied Bemerkenswerter als die immer von O1 ..:f.a. rn i ! neuern cuiyuiiuuruucn Purlkttauipie ist der am Ende des Bürgerkrieges in den Ver. Staaten auftauchende Plan des Conförderirlengenerals Wood, eine großartige Auswanderung von mißvergnügten Elementen aus den Südstaaken nach Brasilien Zu orzanisiren. Doch trotz der Unterstützung Brasiliens siedelten sich nur einige hundert Ameri kaner und Jrlander in den Provinzen Sao Paulo und Rio Grande an. Ein ernstliches Zerwürfnis i. 1. 1873 zwischen der Regierung und den katho lischen Prälaten des Landes, bei dem der Kaiser auch mehr, als es seine Ge ' wohnheit war, in den Vordergrund der Ereignisse trat, legte den Keim zu jener Unznfrtedenhelt des Klerus, welche diesen letzthin zu emsiger Thätigkeit bei dem Sturze Tom PedroS veranlaßte. Damals nämlich hatten sich die Bi schöfe von Pernambuco, Para ' und Bahrn, geweigert, bei Freimaurern und deren Angehörigen sakramentale Handlung? vorzunehmen. Da die Bischöfe auch dem Beschluß der StaatS' regierung den Gehorsam verweigerten, wurde der Bischof d'Olinda von Pre. nambuco durch den höchsten GerichtSho zu vier Jahren Zuchthaus und ZwangS' arbeit verurtheilt. Zwar begnadigte Tom Pedro d'Olinda den Bi,chof zu Gefängniß in der Festung Vera Cruz, doch kam eS zu mehrfachen VolkSausstanden, und von da ab datirt die offene Abneigung des Klerus gegen Tom Pedro und feine Regierung. Ein Lieb, lingsproject.des Kaisers war die Auf Hebung der Sklaverei. -Mehrfache Anläufe wurden früher in dieser Richtung unternommen.

Voch er den legten Neglerungszahten Dom Petras blieb es vorbehalten, den letzten Schritt zu thun, und auch nicht er. sondern seine Tochter Jsabella als Negentin des Landes unterzeichnete das Decret, welches allen Sklaven Brasiliens die Freiheit gab. Unläugbar war das ein schwerer Eingriff in die Vermögensrechte der Sklavenhalter, zu denen die ganze einflußreiche und zahl reiche Klasse der Grundbesitzer gehörte, da die EmancipationZacte von einer Entschädigung nichts wußte. Man greift wohl kaum fehl, wenn man dieser Maßregel, sowie der Entfremdung der einflußreichen Geistlichkeit es zuschreibt, daß der Militärausstand am 15. Nov. 1839 dem Kaiser Dom Pedro Thron und Vaterland ko 'ten konnte. Seine Verbannung und Flucht nach Portugal, die Prösisentschast Da Fonsecas, k essen Tittatur und Abdankung, der noch dauernde Aufruhr in Rio Grande do Sul sind noch in frischem Gedächtniß. Dom Prdo paßte nicht auf den Thron. Er schätzte wissenschaftliche Forschung, das stille Leben eines Ge lehrten üder Alles. Oft genug nahm er bet seinen Besuch sreisen nach Europa Gelegenheit, dies zu bethätigen, häufig genug zum Aerger seiner gekrönten Vettern. Km'er Äsilhelm I soll ein ziem. lich verdutztes Gesichk gemacht haben, als er seinem Hoden Gast einen Besuch machte und hören mußtk, daß dieser bei den berühmien Gelehrten Virchow und Helmholtz weile. Das Ansinnen, einer ihm zu Ehren veranstalteten Galapa. rade bei Tempelhos beizuwohnen, lehn'e er dankend ab. Als der letzte Aufstand losbrach, dankte er ohne Schwertstreich ab. da er sich verpflichtet glaubte, dem Volkswillen zu gehorchen. Von Got tesgnadenthum" war bei diesem letzten Monarchen des amerikanifchen Weltteils keine Spur zu finden.

.,. I is gestohlen? ParadleS" öS hat sast den Anschein, als o5 5aS strenge Nechtlichteitsgefühl des Amen kaners, welches ihn ionst so scharf zwischen Mein und Dein unterfcheiven läßt, in literarischen Dingen sür ihn nicht vorhanden ist. Besonders was die dramatische Ltterakur anbetrifft. Man kann sich darüber nicht allzu sehr wundern, wenn es sich um unsere klei neren Lichter handelt. Diese stehlen rechts und links, wo immer sie die Ge legenheit dazu haben und theilen auch ihre drama:ische Langfingerei mit den Eollegen der übrigen Länder. Bei ihnen ist- der Tiebstahl international. Aber was soll man dazu sagen, wenn ein Gillette und gar noch ein De Mille dem geistigen Eigenthum anderer Leute geg.mber immer längere Finger bekommen und sich ungescheut ganze Werke fremder Dichter aneignen? Denn diefer Gillette ist der Verfasser eines der besseren amerikanischen Stücke "Ilekl hy tlie Enemy" und De Mille hat UNS den reizenden "?1iarlt.v Ball" gegeben, eines der trefflichsten Stücke, welche die amerikanische Bühne aufweisen kann. Haben sie diese Werke wirklich geschah sen? Vor nicht gar langer Zeit erschien im deutschen Theater von New )ork ein Stück von Ludwig Fulda, betitelt Das verlorene Paradies". Dasselbe gehört zur Klasse der sogenannten Vorderhausund Hinterhaus-Stücke, die Sudermann durch seine Ehre" in Mode gebracht kalte. Herr DeMille, der seine Ohren und Augen überall zu haben scheint, wo cS Etwas zu mausen gibt, sah daS Stück, verschaffte sich eine Eopie und bearbeitete es fröhlich sür die amerika nische Bühne, indem er die Handlung einfach nach Massachusetts verlegte und die Namen der Per'onen umänderte. Er hielt es nicht einmal für nöthig, den Titel zu vermischen, sondern über setzte ihn wohlgemuth "The lost Paralisd". Er klang auch gar zu originell und spannend! Zwei Wochen sind's ber. da wurde das Stück, das allenthalben als, Ds Mille's latest American Drama an gezeigt war. aufgeführt und errang einen riesigen Erfolg. Das Publikum rief zum Schluß nach dem Verfasser und glückselig lächelnd erschien vor dem Vorhang Herr DeMille, rerbeugte sich und redete eine Rede, in welcher er seiner Freude darüber Ausdruck gab, daß das Publikum wiederum einem amerikanischen Wirke zum Erfolge veröolfen h:be. Von Herrn Fulda keine Sllbe. Und dabei bat Herr De Mille Fu'.das Stück fast wörtlich übersetzt, und was er hinzugethan hat, ist Sazund, überflüssig, dumm. Ein solches Vorgehen ist ein Skandal. und verdiente allgemeine und schärfste Zurückweisung. Aber ?!iemandem.unttr den amerikanischen kri tischen Zaunwächtern ist es eingefallen, Herrn De Mille den Piralenkopf zu waschen. Den Deuischkn mag kein Jankee leiden, Doch seine Stücke stieült er gern. (Ar. Fr. Presse.) Belaseo. Wie in einer Wüste plötzlich eine Oase entstehen kann, so ist in Brazoria Eounty. an der Mündung des Brazos Flusses in TexaS, in der weiten Prärie, welche sich am ganzen Golf ron Mexico dahinlebt, mir einem Male der Seeha'en Vela-co mit einer Tiefe von acht zehu guß entstanden, und was vor einem Jahre noch öde Prairie war. ist eine Stadt mit Werften. Lagerhäusern. Ge schä''ts Häusern, stattlichen Wohnhäusern und Ho:e!s. Die Privatgesellschaft, "Th lirnzos Kiver Channel & Dock Company" zu Velasco hat eS sich zwei Millionen Dollars kosten lassen, um aus emer Tiefe von drei Fuß Wasser auf der Sandbank mittels des Baues der Jettes- achtzehn Fuß zu schaffen, und noch dazu an einer Stelle, wo die besten Ingenieure der Ver. Staalen es als eine Unmöalichkeit er klärten, lieseS Wasser zu schaffen. Die Gesellschaft hat bereits über eine halbe Million Dollars werth Baustellen und Stadt land verkauft, und überall hört man die Sage und den Hammer deS Bauhandwerkers. Vergleicht man die blühende ältere und große Stadt Galveston, das Ein angSthor zum Staate Teras, mit der zu gen Riesin Velasco. so muß man wohl zu dem Schlüsse gelangen, daß die ledtere natürliche Vortheile besitzt.

welche Galveston- nie erlangen, kann. Es herrscht kein Zweifel, daß Galveiton mit der BewiUiguug Onkel Sams von sechs Millionen Dollars in fünf oder sechs Jadren tiefes Wasser erlangen muß. Allein VelaSco befitzt dies dereits. Galveston ist auf einer Jniel gelegen und muß zwei Eisenbahnbrücken, jede von zwei Meilen Länge, vom Festlande über die Bay mit einem jährlichem K ostenauswande von 50.000 bis 0,000 Dcllars unterhalten, ohne das Mono pol der Wharf.Compagnie in Vlnschlag zu bringen. Solche Ausgaben müssen natürlich auf den Handel geschlagen werden, während Velasco auf dem Festlande gelegen ist und nicht solche Aus lagen zu machen hat. Galvestbn besitzt kein Brunnenwasser, obgleich stches durch artesische Brunnen mit der Zeit erlangt werden kann, aber VelaSco hat btreits gutes Brunnenwasser. Die Insel Galveston besitzt keine Landwirthschaft. und solche Producte vertheuern das Leben des Arbeiters ur,zemein. während Velasco.bsn dem fruchtbarsten Lande umgeben ist, und das County einer FarmerbeoSlkerung von ltt.000 Menschen zählt. Galveston liegt ans einer Sandinsel, welche den Stürmen und Fluthwellen des Golfs ausgeseyt ist. und wenn eS auch so sicher vor gänzlicher Überschwemmung sein mag,wie die Colorado-Hügel beiAustin, so gibt eS doch viele Menschen, die eini gen Zweifel darüber hegen. Velasco dagegen liegt von der unmittelbaren Goliküste entfernt und ist gegen solche Zufälle geschützt

..T. 'erwartS." - vom Jnlanve. DrZahn einesMastodon wurde vor einigen Tagen am Goble Treck in Oregon gefunden: er wog o Pfund und war zehn Zoll lang, sieben Zoll von der Krone blS zu den Wur zeln. Der RegenerzeugungSkünstle? Melbourne hat öffentlich er klay, er habe mit der in Goddard. Ks., gegründekenRegenerzeugungsgesellschaft nichts zu thun, sein berühmter Name sei von derselben schmählich mißbraucht worden. Er werde seine unschätzbare Erfindung, Regen nach Belieben vom Himmel herunter zu holen, an die Ne gierung in Washington verkaufen. Die kürzliche Beraubung eines Eisenbahnwagens der Amerikanischen Expreß Gesellschaft in der Nähe von Utica, N. Z). hat zur Folge gehabt, daß sämmtliche auf Bahnzügen ange stellte Beamten der Gesellschaft anqe wiesen worden sind, ihre Schußwaffen frei uud sichtbar in einem Leibzürtel zu tragen, anstatt dieselben im Expreß wagen herumliegen zu lassen. In dem Rechnung s'jahre 1890 bis 1891 belief sich nach dem Jahresbericht des GeneralLandamtes die Zahl der aus Grund des Heimstatte' und des Landverkaufö-GeseyeS altsge stellten Landpatente auf 114,30, welche zusammen 18.97,00 AcreS betreffen. Im Jahre 1389 betrug die Zahl der ausgefertigten Kaufbriefe über Ackerbauläudereien einschließlich der Heimstalten 70.141, im folgenden Jahre 117.Ä4S und in diesem Jahre 114.30 und am 30. Juni d. I. waren noch 84,17 unerledigt geblieben. Der 14jäh.rige Julius Hennun, dessen Eltern in Auzusta. Wisconsin, wohnen, ließ sich vor einigen Tagen von einem Bekannten,dem 18 Jahre alten Clemens, dazu bewegen, sich an dem Seile eines hohen Baukrahns in die Höhe ziehen zu lassen. Als der Knabe in einer Höhe von ungefähr 50 Fuß an dem strick baumelte, ban) der brutale Clemens das untere Ende des Seiles fest un) gi:ig davon, den armen Jungen hoch oben hängen lassend. Dieser ließ sich -schließlich zu Boden fallen, wobei er beide Arme und Beine und auch seinen Kinnbacken brach. - Inder neugewählten Legislatur ron Iowa werden mehr Deutsch-Amerikaner zu finden sein, als je zuoor. Es sind ihrer neun und sämmtlich Demokraten. Dem. Senat werden angeboren: Wm. O. Schmidt von Scott Co. und Wm. Gronewez von Pcttama:tomie Eountu. Mitglieder deS Hauses sind nachstehende sieben: Wtn Glättly von Ch'.ckasam Co., Heinrich Horstmann von Clinton Co., August Schultz von Cramford To., Peter Still munkes von Dubu ,ue Co., N. B. Nemmerö von ackson Co.. A. I. Fuhrmeister von Linn Co. und Christ Marti von Scott Counta. Eine interessante Reuigkeit ist vom Chicagoer Jnter Oceanin Verbindung mit dem Kampf um die BundeZseuatorstelle von Ohia zwischen Sherman und Foraker mitgetheilt war den. Das Blatt schreibt: Consulate und andere .Nosineu-, welche der Staatssecretär zu vergeben hat, werden als Verlockung hingehalten, treu und fest zum'Ex.Gouverneur zu stehen, und gleichzeitig sucht man den Eindruck zu erzeugen, daß zwischen dem Ex Gou verneur und Sta2t4secretar ein volles I EinoerständN'tz bestehe. Mitglieder I L.. Pitl. -i-f.i--.t c?l . ' s ucc cyiu Slaalsgeletzgeoung, me vielleicht in dem Wahn fein sollten, eine Consul ' Ernennung schriftlich in ihren Händen zu baben. dürften weise han deln. wenn sie das Document durch einen Experten gründlich unterfuchen lassen, ob eS auch echt ist. Die Ge. schichte der sogenannten BallotkastenFälschung bat gelehrt, daß in Fällen dieser Art beständige Wachsamkeit am Platzeist." ' ' . Josev h Eros . in Flint, Mich , hat seinem liebeSgöltlichen Na men alle Ehre gemacht. Er hatte seinen Liebespseil .tief, in's Herz der fügendlichen Sarah Munson gesenkt und zwar nach der ölrt eines echten Eros hinter dem Rücken der Ellern. Da diese aber von emer Heirath der jungen Leute nichts wissen wollten, ging eines Nach mittags die schüne Sarah aus, um Ein kaufe zu machen; alS iie aber etwas verspätet zurückkehrte, hatte sie nicht nur die Einkäufe beforgt, sondern war auch inzwischen Frau EroS geworden. Die darob ergrimmten Alten schlössen daS TSchterleia in dessen Zimmer ein und drohten dem Namensvetter deS ' Liebesgottes mit Pulver und Blei, , falls er sich noch einmal bei Sarah blicken lasse würde, Wohl oder übel mußte das iunac Ehepaar mehrere

Monate lang getrennt vletven, bis vor mehreren Tagen Sarah mit ihren El tern eine Gesellschaft besuchte. Das Töchterchen wurde von einem plötzlichen Unwohlsein betroffen so sagte es den Eltern wenigstens eS mußte frische Luft schöpfen und trat deshalb vor dteHausthüre, dann aber sprang es behenden FußeS in einen bereitstebenden Wagen, in welchem der liebeglühende Eros sein Weib mit Windeseile in'S Haus emer befreundeten Familie ent führte. Der geprellte Papa Munson droht dem Zchwerenöther die Schelmenstreiche fchwer zu vergelten. Was Alles ein elektrischer Beleuchtungsdraht, mit dem ein nasses Handtuch liebkost, anrichten kann, da von wird aus Salem in Massachusetts Folgendes erzählt: Auf dem Dache des Porter'schen Fleischladens war kürzlich eine Wäscheleine aufgespannt und daran, neben anderer Wäsche, ein nasses Handtuch zum Trocknen aufgehängt worden. Der Wind entführte das letztere und es schlang sich um einen unterhalb ge spannten elektrischen Beleuchtungsdraht. Dieses Handtuch leitete vermittelst feiner Feuchngteit den elektrischen Strom in dem Drahte ab uld brachte 'ihn mit anderen Le iern in Verbindung, an denen er bis in den Erdbooeu und an d''e Wa'serleitunzsröhren. welche in den Keller des Hauses führen, gelangte. Von diesen svranz k,er Strom auf einen auf d:m Oien üehendm Kessel mit siedendem Fett über und verbreitete einen so starken Lichtschein über ihn, daß der in der Nahe besindltche Arbeiter glaubte, daß das F:tt breane. Er versuchte, den Kessel vom Ofen zu nchmen, er hielt aber einen starken elektrischen Schlaz. der ihn an die Wand schienderte. Der Mann lief, vor Entsetzen bleich, die Tr. p?e hinauf in das Hinterzimmer des Ladens; dort griff ein Mitarbeiter, der ihm ein Glas Wasser verabreichen wollte, an den messingnen Krähn der Wasserleitung. w.irde aber m demselben Augenblick in den entferntesten Wmkel des Raumes geschleudert. Einige Auzenblicke laag schien Alles m eine elektrische Batterie verwandelt zu sein; die Nagel in den Wänden wurden rothzlühend, die Wasserrohren sprühten Flammen und selbst an den eiserasn Bändern der Wassereimer waren elek trische Erscheinungen sichtbar. Schließlieh wurde die Ursache dieser Erfchei nungen ermittelt und sie verschwanden, sobald der Draizt aus der Umarmung W Handtuchs befreit w:r. Die Bürger von Butre, Mon. haben einen energischen Kreuzzug gegen die Chinesen begonnen, sie sind entschlossen, alle himmlischen" Söhne aus der Stadt zu treiben, deren Zahl sich auf etwa 1.600 beläuft. Die ver schiedenenArbeiterVerbindungen. stehen an der. Spitze der Bewegung die mit dem Verhängen des Boycotts über die chinesischen Waschanstalten und sonsti gen Geschäfte in Händen der Chinesen und diejenigen Häuser gerich:et ist. ve.che Chinesen beschäftigen. Dom Auslande. Das Dorf Baufendorf im 5reise Wittlich (Rheinprovinz) ge nießt den traurigen Rubm, bei den Gerichten in Trier wegen seiner falschen Anzeigen und Beschuldigungen gefurcht tet zu sein, so daß der Präsident der Strafkammersiyunz vor Eintritt in die Verhandlung die Zeugen auf diese Thatsache hinweisen und sie ernstlich ermähnen mußte, die volle und reine Wahrheit zu sagen, da die Gerichte schon bedauerliche Erfahrungen mit der Unzuverläsilgkeit der dortigen Zeuzen gemacht hätten. Angeklagt war der Bäcker Jofepb Klein aus Bausendorf und der Techniker Edmund Cordel, Sohn deS Bürgermeisters aus Bauten-

darf. Klein war angeklagt, in einem ; unterm 19. Juni 1S89 bei der königlichen Regierung in Trier eingelaufenen Schreibe den Lehrer Rodermund der Mißhandlung seiner Schüler, der Trunkenheit, eines unsittlichen LebensWandels und der Vernachlässigung deS Unterrichts wider besseres Wissen betzichtigt zu haben. Gegen Cordel lag Beichuldtgung vor, den Klein hierzu bestimmt und ihm- gegenüber unwahre Tbatsachen behauptet zu haben, die , den Lehrer Rodermund verächtlich zu machen geeignet sind. DaS Schreiben an die Regierung war unterzeichnet mit Jobann Rascop, Ackerer", ein Mann, der schon längst todt war. Die von der Regierung angestellten Ermittelungen ergaben die vollständige Haltlosigkeit der Behäupiungen. Die Untersuchung lenkte den Verdacht der falschen Anschul digung auf Klein, der von der Strafkammer in Trier im Mai 1890 zu einer Gesänßnißstrafe von 6 Monaten verurtheilt werden sollte, als er das über rascheade Geständniß machte, daß er wohl den Brief geschrieben habe, je doch einzig und allein ans daS Drängen deS Bürgermeisters Kordel und seiner Iran und nach dem Dictat des Mitangeklagten Bürgermeisters sohnes Edmund., Darauf wurde geen den Sohn deS Bürgermeister'S ebenfalls Anklage erhoben, aber mit Recht drückte der StaatSanwalt heute sein Bedauern auS, daß die eigentlich Schuldigen, die beiden anderen Angeklagten", nicht vor den Schranken standen. Die VerHand, lung entrollte ein solch trauriges Bild von dem Mißbrauch der amtlichen Stellung seitens des Bürgermeisters, das wohl das Disciplinverfahren gegen ihn eingeleitet wird. . Klein, als der Verführte, wurde nur zu einer Gefängnißstrafe von 1 Monat, der Verführerund Anstifter Edmund Cordel zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. Ueber die billigen Fer kelpreise in den östlichen Provinzen Preußens erhält die Berliner Presse" folgende nähere Erklärung : Die Be gründung der billigen Schweine und Ferkelpreise mit der freigegebenen Ein fubr ungarischer und amerikanische, Schweine stellt die Sache geradezu aus den Kopf. Nicht diese Freilassung, sondern das früher bestandene Verbot der Einfuhr träzt einen großen Theil der Sckuld, während ein anderer den weisen Gttreidezöllen zuzeschrieben werden rnai Die in den leyten Jahren allmählich sich steigernden Getreidepreise beschränkten den Fleischverbrauch und machten zugleich die Aufzucht und Mästung von Vieh immer un.lsrtheil haster, jo entstand endlich die Folge der Ahschließuna aeaeadaS Ausland ein

Biehmangel, dem der Natur der Sache nach durch die eigene Viehzucht nicht plötzlich abgeholfen werden konnte und der die Preise deshalb sinnlos trieb, weil alle Welt von der günstigen Conjunctur profitiren wollte. Wenn im vorigen Jahre 20 bis 30 Mark und

mehr sue em Abatzserkel bezahlt wur den. so konnte jeder Sachverständige das Ende vom Liede vorhersehen. Die San wirft jährlich in 2 Würfen 1220 Ferkel und es ist leicht die Ueberpro duktion an jungen Schweinen zu erklären, die sich jetzt geltend macht. Hättt man die Landwirthschaft nicht durch die vorsorglichen Sperrmaßregeln in ein unrichtizes Geleise gedrängt, so würde sie die jetzigen Verluste nicht erleiden, welche hauptsächlich, wie einer Ihrer Correspondenten schreibt, den .Dorf einwohner", das he:ßt den kleinen Mann treffen. Diese orfemwohner sind größtentheils Tagelöhner, welche neben der gemietheten Wohnung ein Stück Kartosselland haben, von dem sie ihre Haus- und Viehwirthschaft bestreb ten. während. sie das nöthige, Brotge treibe sich von. ihrem Tagelohn kaufen. Nun sind die Kartoffeln in diesem Iah t trotz der von der Regierung vorzeitig entdeckten guten Ernte gänzlich mißra. then. so daß sie in vielen Fallen nicht einmal das Bedürfniß der Familie bis Weihnachten decken werden und daher für die Hausthiere nichts übrig bleibt. An deren Durchfüttern mit Hilfe von Getreide ist bei den unerschwinglichen Preisen um so weniger zu denken, als dlese kaum die nothdürflige Ernährung der Menschen gestatten. Was bleibt den Leuten übrig, als die mit Noth und Mühe bisher durchzehaltenen Thiere zu jeöem Preise los zuschlagen, da jr der Tag Versäumniß die Noth vergrößert. Eine Pro ce ß A n g el e g en heit ähnlich derjenigen des Qbernlieutenant GordonCummi.lg. in welch' letz tere auch der Prinz von Wales als Z?uge verwickelt war, beschäftigt letzt das Kriegsgericht in Rangoon (Indien). Als Angeklagter fungirt der britische Lieutenant Lfrirn). der im vornehmsten Club der genannten Stadt bei dem sogenannten Poker-Spiel in verwegener Weise das Glück corrigirt haben soll. Mehrere Zeugen sagten sehr belastend gegen ihn aus; ein ein ziger, Major Hobda.), der beim Spiele hinter ihm gemessen, tritt für den Be schuldigten em und will nichts Jncor rectes an seinem Gebühren wahrgenom men haben. Der Proceß, der ein eigenthümliches Licht auf das sociale Leben der britischen Osnciere in Indien wirft, ist noch nicht abgeschlossen. Der Besuch des engli. schen Vicekönizs, Lord Lansdowne, in Kaschmir, ruft die Thatsache ins Ge dächtniß. daß die Königin Victoria alljährlich einige der feinsten KaschmirShawls, erhält. Gewöhnlich vermenget die Königin sie zu Hoch;citsgesch;n'en. Am 10. März 18 n; unterzeichneten Viscount Haroinge uid der erste Maharadscha von Kaschmir in Umritsur einen Vertrag, welcher den folgenden Artikel enthält: .Art. 10. Mabarad scha Golah Sing erkennt die Oberhoheit der britischen Regierung an und wird als Beweis dafür der britischen Regie rung jährlich ein Pferd, zwölf vollkom mene Shawl-Ziegea feinster Race (sechs männliche Und sechs weibliche) und drei Paar KaschmirShawls schenken." Die in Mannheim e rscheinsnde Süddeutsche Tabakzeitung" schreibt: Die schönste Tabakspfeife soll, wie es heißt, der Schah von Persien be sitzen, denn diese Staats"-Pfeife, mit den kostbarsten Edelsteinen besegt. wird auf nicht weniger als 1.500.00 Mar! geschätzt. "Brüssel lebt jedoch ein Oann. der seine Sammlung von Pfeifea selbst für. dieses. P, achtstück ich hergeben würde, nämlich der bekannte Sammler Capikän Craböe. Derselbe hat nich: weniger als 5000 Pfeifen aus allen Zeiten. Ländern und jedem nu denkbaren Material: Stein. Holz. $ti tall. GlaS :c. Ein anderer P eiien liebhabe.', dessen Kästen aufs SchZnstt ausgestattet sind, ist der' Prinz vor Wales, der, obgleich er selbst nur Cigarren o)er Cigaretten raucht, doch ein leidenschastlicher Sammler von Tabaks pseifen ist. EineS tan ö alge fchi chre wird aus Bagueres-deBigorre gemel bet. Drei junge Leute aus den vor nehmsten Familien: der Gegend dranger in eine Villa ein. deren Besitzer adwe send waren, und feierten dort gemeinsan Mit drei Damen" eine halbe Wochl lang die unglaublichsten Orgien Schließlich steckten sie die Villa in Vrand D!e drei sauberen Pärchen sitzen setz? hinter Schloß und Riegel. CARL PINGPANICS 5- Seutfcho - Buch Handlung 7 Eüd Alabama Strafe. Bestellungen und Abonnements auf alle im In und Auslande erscheinenden Bücher und Zeitschristnr werden angenommen und prompt abgeliefert. An und Verkauf alter Bücher. Sozialistische Literatur. s XL. fi o'l I II f. Tas beste für Oefcn. mm r.. .... hl ,., , , t Ta.llv and tioiMirablf, bjr Ibow ol ciibi't , fovnf or Id, and im ibeit rni !ora 1 i us, tatvrf i b.jr b n. A n y M. r.i do ib Turk. bur t. Inn. jrrur apara inomenia, or II yw liroa la itae work. Tltla la a nti-cl lcadad bringt onderful tuctia toavm wuker. 'Ii- aianera ara aarnine; from tU to ti perwek aatt apwards nd ra ftf Uula axnartenaa. Wa caa Amlak 70 ü ra, plojrmeal ad taacb ra KEK. No paca M ulaia kar. Fn& LtMHMtoa 1UU', 'B t'JE 4i K',t ' UXA, IjUMU Wa surrn) mtytktag. W. tan Ko Ti. Tu ctv di.ui

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Eisenbahn-Tabelle

Ankunft und Abganz der verschiedenen isen bahnzüge im Union Tepot, Indianapolis. Vandalia. ( Abgang Postzag trrpreti , fcijpref Äccomodation ... .... ... t:v)iii ... tl nom ... 1 W Nm ... 4CXim ... 7 Öl Nm ...t! MNm ... MRm ... 4 l" Pm ...lOMVm ... 2MVm ... 5. so vm ... 7 -..-, Erpreß t5rpreß . Ankunft Expreß , Expreß . . .... .... .... Äccomodation:... .... Erpreß : Schnellzug ... Accomadation ....... . Eleveland, Eincinnati, Ehicago und St. Louis. Indianapolis und Elcveland Division. Abgang Expreß . .... .... 3 Vm Expreß 9NVm Expreß 11 45 Vm Lunited Jxpreß... .... .... 3 20 92m Erpreß , 6 4öNm Ankunft Expreß Expreß t Limited' Expreß Expreß. Expreß. ,. 7WVm .It 10 Vm .11 WVm ,. BOOKin . 10 50 Nm St. Louis Divisicn. Abgang Erpreß . . ........ 7 3Vm Limited Expreß 12 3 Nm Expreß .... 5 20 Nm ErpM. täglich 10 57, Nm Ankunft Erpreß täglich. .... . ... 3 20 Vm Expreß S 25 Vm Limited Expreß 2 55 Vm Expreß 6 20 Vm Chicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 55 Vm Äccomodation täglich 7 05 Vm Äccomodation 10 55 Vm Postzug 3 00 51m Accomod. (nur Sonntags). 00 Nm Äccomodation . . . 6 45 Nm Ankunft- Rushville Accomodation.w 35 Vm Postzug. 11 50 Vm Jnd'pls Ace. (nur Sonnt.).t2 t Nm Äccomodation , 5 00 Nm Äccomodation 10 45 Nm Schnellzug 12 15 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich. Abgang Äccomodation 7 !0 Vm Scbnell.Post 12 01 Mn Lafayette Accomadation. ... 5 15 Nm Schnellzug 12 30 Vm Ankunft Schnellzug 3 20 Vm Lafayette Äccomodation ... 10 45 Vm Schnellpost 2 50 Nm Äccomodation 0 15 Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 45 Vm Erpreß 12 03 Nm Tanville Accomodarion 05 Expreß 10 52 Nm Ankunft Expreß 3 15 Pm Danville Acco,nodation 10 40 Vm Erpreß L 40 Nm Expreß : :n Nm Peoria Division östlich. Abgang Expreß 3 35 m Äccomodation 5 30Vm Expreß 3 05 Nm Ankunft Expreß N 45 Pm - Äccomodation 00 Vm Expreß 10 30 Nrn Lake Erie und, Western. Mganq Expreß 7 15 Vm Erpreß 1 20 Nm Expreß 7 00 Nm Echnell'Erpreß 11 10 Nm Ankunft Schnell.Expreß 3 20 Vm Expreß lOSOVm Erpreß 2 50 Nm Expreß U20 N'm Pittsburg, Cincinnati, Ehicago und St. Louis. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 45 Vm ColumbuS Äccomodation.. . 9 00 Vm Erpreß 3 00 Nm Nichmond Äccomodation... 4 00Nm Expreß 5 30 Nm Ankunft Richmond Äccomodation 9 00 Vm Schnellzug .....1140Vm Expreß 12 50 Nrn Äccomodation 3 45 Nm Erpreß , L 50 Nm .Expreß.. 9 00 Nm Chicago Division via Kokomv: Abgang Expreß.. Expreß Ankunft Expreß . Expreß ...1105VM .11 30 Nm 3 3) Vm ' . 3 45Nm Louisville Division. Abgang Expreß 3 40 Vm Louisville Äccomodation.. . 800Vm Schnellzug. 3 55 Nm Äccomodation 4 3 ) Nrn Ankunft Äccomodation 10 25 Vm Schnellzug 11 00 Vm Äccomodation 6 00 Nm Spezial täglich 10 50 Nm Eincinnati, Hamilton und IndianapoliS.. Abgang Erpreß 3 55 Vm Cincinnati Accomodstisn . . 10 45 Vm Expreß 3 00 Nm Expreß 3 30 Nm 'Expreß.. 30Nm Ankunft Äccomodation 9 15 Vm Expreß....... n 15 Vm Expreß 7 45Nm Expreß 10 55 Nm Expreß 12 35 Vm Indianapolis und Vincennes. . Abgana-Expreß 730Vm VincenneS Äccomodation. ..410 Nm Ankunft Vincennes Accomodationl 1 00 Nm Expreß 5 05 Nm Cincinnati, Wabash und Michigan. Abgang Expreß 30 Vm Expreß 11 45 Vm Expreß 45Nm Ankunft Expreß 11 lOVm Expreß 500Nin Expreß I 50 Nm Indianapolis, Decatur und Western. Abgang Expreß 8S0Vm Äccomodation 4 20 Nrn Schnell.Expreß HttZNm Ankunft Schnell.Expreß II,) Vm Äccomodation 10 10 Vm Expreß..' 4 45Vm Louisville, New Albany und Chicago. Abgang Expreß 12 40 Vm Expreß 11 35 Vm Mono Accomodatlon 5 20 Nm Ankunft Expreß 3 25 Vin Monon Äccomodation ..... 10,40 Vm Expreß 3 20 Nrn f imik lud fii;BMh(.lvriiiit.to wwk r Ut Amm rfo. Au.tiu, I I, )otl, HilO. Srr tut, ni.n.(vilDK .U. M f " fur iKiiui mru or fm.w um!!. . iiio iU work d li. it Imim, brrr.r .r l . k. flunn. mn-nMj äruluir fruia t la1erAH(rr Weib.; bow od trt !. 4 n .rk ( irt tlm oraltihotinui. 1,! tuony ort.r. " t .Ui.r. imknowo atuog tk.ni. XKK ! Wrvtt.lMut PrlMn.r. IU. a.lIalUUA C.,Us orarUAMl.iiAU

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Feuer - Alarm - Signal

4 Pennsylvania und Market. 6 Enaliz'HZ Opernbaus. 6 East. und Nen, )srk. 7 Noble und Michkgan. New Jerseysir. und MasiachufttZ Ave 9 Pine u:,d Nsrkh. 10 Wsrlet und Pine. 11 Hauptquartier des Feuer'Dcpart'mtZ. 12 St. Ctair u::d Gast Str. 12 No. 2 Spr'nhs. Mass. Ave. nahe Noble. 13 Delsware Str. und Fort Wayne Ave. 14 Ne Jersey Str. und Fort Wayne Ave. 15 Peru Str. und Massacizusetts Ave. 16 Christian Ave. und Ash Str. 17 Part Ave. und Butter Str. 18 Columbia nd Malstt Ave. 19 Archer und John Str. 123 No. 9 Schlauchhaus. Am und 7. Str. 124 Alabama und Siebente Str. 125 Central und Lincoln Avcnue. IM ZZandcs Str. und Lincoln Aoe. 127 Columbia und Ave. 128 Central Ave. und Achte Str. 129 Aubstellungs-GkbäLde. 131 Aiadan-.a und Morrison Str. 132 Rokampton und Achte Str. 134 College Ave. und Zehnte Str. . 135 Home Ave. und Delaware Str.' 130 Ättadama und North Str. 1?Z7 Newmann und Achte Str. 133 College Zlvenue uud Irwin.. 21 Illinois und St. Joseph Str. 23 Pennsylvanttia und Pratt Str. 24 Meridian und Zweite Str. 25 No. 5 Svr'nhaus, . nahe'JLinoisstr. M Mississippi und St. Clair Str. 27 Juiuois und Michiaau Str. 23 PenvslzZvania und Fünfte Str. 29 Uiss,sttvpi und Vierte Str. 212 Tennessee und William Str. 213 Pennsylvania uud Wichigan Str. 214 Illinois und mUxt Str. 215 Waiscnheimath für Farbige. 216 Tenncssee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 213 Clissord und Jefferssn Avcnue. 31 No. 1 Spr'nhs.. Ind. Ave. u. Äich. St. 32 Meridian und Walnut Str. . 3 California und Vermont Str. 35 Älake und New Port Str.. . 36 Jndiana Ave. und St. Elair Str. 37 Ctadt-Hospital. 33 VIake uz'.d Nerth Str. 39 Michigan und Agnes Str. 312 West und Walnut Str. 313 West und Tritte. 314 Siebente und Howard Str. 315 Torbet und Paca Str. 316 Tennefsce und 1. Straße. 41 No. G Cpr'nhaus, Wash. nahe West Str. 42 GeiMndorf und Wafhinaton Str. 43 Mlssouri und New VorkStr. 43 Meridian und Washington Str. 46 Illinois und Ohio Str. 47 Tennessee und Washington Str. 43 jUngan's Schlachihauz. 49 Indianola. 3 Cquäres rom Fluß. 412 Missouri und Marylaud Str. 413 Mississippi und Wabash Str. 415 Morris und Church Str. 421 O. I. u. W. Nundhaus. ivestl. vom Fluß m Irren.Asul. 424 Miley Ave. und National Road. 51 No. 4 Spritzenhaus, JllinoiS u. Merrlll. 6, Illinois und Louistana Str. 63 West und McSarty Str. 5t West uud South Str. 56 Mississippi und Henry Etr. 57 Meridimi und Nay Str. öS Ao. 10 Schlauchs, Morris u. Mad. Av. 5 Madissn Ave. und Dunlap Sir. 514 West und Nackwood Str. 513 Kentucky Ave. und Merrill Str. 514 Union und Morris Str. 51i Illinois und jtansao Str. 517 MorriS und Takota Str. 516 Morris ud Ehurch Str. 51 Tennessee und McCarty Str. 531 Meridian und Palme? Str. 523 MorriÄ Str. ud Gürtelbahn. 524 Madison Ave. und Minnesota Str. -1 No. 2 Haken u. Lejtcr,Hauö. Southstr. tiZ Pennsylvania Str.uild Madison Ave. 1 Delaware und McCarty Str. 64 East und McCarty Str. .5 New Jersey und Merrill Str. 7 Virginia Are. und Bradshaw Str. - 68 East uud Eoburn Str. 69 Pennsylvania Str. mid Madiso Ave. Ui McKernan und Toughertv Str. 613 East Str. und Lincoln Lane. 514 East und Aeecher Str. 515 Noble und Couth Str. 71 Sko. 3 Cpr'nhauS, Äirg. Ave. u. Hursn. 72 East und Gcorgia Strafe. 73 Cedar und Elm Str. 74 Venton und (Zcsrgia Str. 73 Engiish Ave. und PZe Str. 76 Tillon und BateS Str. 78 No. 13 Spr'nhaus. Prospekt u. Tillon. 79 Fletcher Ave. und Dill Str. TIZ Spruce und Prospekt Str. . 713 English Ave. und Lauret Str. 714 Willow und Olive Str. 715 Chekdy und Beecher Str. 716 Deutsches Waisenhaus. 713 Orangs und Laurel Str. . 721 Lexinkton Avcnue und Linden Straße. 723 Fletchcr Aoenue und Spruce Straße. 24 Tucker und DorftL'S Fabrik. 81 Market und New Jersey Str. 62 Washington und Telaware Str. 83 East und Pearl Str. 84 Nen, Pork und Davidson. 85 Taubstummen Anstalt. 86 Ber. Staaten Arsenal. 87 Oriental und Washington Str. 89 grauen. INeformatorium. 81 Z Ao. 8 Schlauchhaus. Ost Wash. Str. : 313 Market und Noble Str. - ' 814 Ohio und Karvey Str. 815 Arsenal Avenue und Ohio Straße m Van Handle EisenkabnShöps S23 Wakcott und Carter Str. 91 No.7 Spr'nhaus. Maryland nahe Merid. 9.Z MeridZan und ßemia Str. 93 Meridian und Süd Str. S4 Pennsylvania und Louisiana Str. öZ Alabama Str. und Virginia Ave. Spezial Signale. Ersten 2 Schläge, zweiter Alarm. Zweiten 2 Schläge, dritter Alarm. ' Tritten 2 SchlZge. vierter Alarm. 1-21 Feuer auÄ und Schlauch aufgewiFeN 3 Schläge, weniqcr Wasserdruck. ' 3-3 mehr Wasserdruck." 12 Schläge, 12 Uhr Mittags. 18 Die erken 12 Signale werde voll, ständig an-IgeschlÄgen. bei den folaenden werden die Hundert,, Zehner und Einer' Ziffern getrennt gegeben. Die kürzeste und direkteste Route Gst, Woot, flord, Süd. Vestibül Züge mit den feinsten Partor, Lchustüle und Speisewagen, mit Dampf gcheist und mit Elektrizität deleuä-tet. Die fchöften Eisen, badnzüge in der Welt. Die roi-.üiche Bischafscnhttt der Geleise und der Maschinerie gestatten die größte Schnelligkeit bei röhtcr SiÄcrbeit. Die emziqe Linie, welche ire Passaaiere nach dem rand' Ecntral Bahnhof in N w Port bringt und ihnen dadurch zwei Skuw den Zeit spart. Die Einfahrt in Chicago ermöglicht einen Ucberbtick über den M,chiaan Avcnue Boulevard u. die schönsten S trak.cn der Stadt. Die Süge laufen in Itn Lcntral Bahnhof von Cincinnati, die Union Tcvcts' Von Cleveland, Auffalo imd Aldany, ferner St. Louis, Peoria. Tte O?r tu InbtanspMs befiudet flch i: No. 1 Ost Wasbinaton Straße, No. 138 Süd Illinois Straße, und dem Union Bahnbof, wo Tickets nach allen Theilen der Per. Staaten, Eanada und Mexiko zu den niedrigsten Raten zu bekommen sind, und alle gewünschte Auskunft ertheilt wird. . Oscar G. Murray, Verkchrödirektor I. B. Martin, tfcn. PA Agt H. l. Uronson.Hilss(5en.Pa ssMgt . Jndlanapclis, Ind.

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