Indiana Tribüne, Volume 15, Number 81, Indianapolis, Marion County, 8 December 1891 — Page 3

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Gefühls Komödie.

Jtonun von iß a r N o r d a u. (ZortfeHung.) Du dijt verloren, Gustav,- schluchze sie rn!t veuer Heftigkeit; Du machst mir schöne Werte, aber eö ist Alles Lug und Trug. Ich habe kein Kind mehr. Gott hat mir jetzt auch das Letzte genommen. Ich weiß nicht, mit welcher Fünde ich das verdient habe. Er straft fflii zu hart. O Gott, o Gott!" . Gasta? kennte das nicht meür mit inhren und ging hinaus. Diesinal ließ ihn die Mutter gehen. Er ver wünschte im lieisten verzensgrunve die Reise und das ganze Abenteuer, aber er zlaubte. er könn? jetzt nicht mehr zu rück. Paula verdien! die Äejchimpfun zen ffcker nicht, mit denen feine Mutter sie vor ihm überhäuft hatte. Tie!e Schwach wurde ihr um seinetwillen, wegen ibrer großen, sündigen Liebe zu ihm anzetban. Dafür schuldete er ihr Genu;tvuung. Der Besuch in Berlin war eine solche. Und so verlies er denn seine Woh' aung, ohne die Mutter wiedergesehen ;u badcn. und auf der ganzen Fahrt, in der schlaflosen Nacht aus der Babn redete er sich in einen Trotz gegen sie btnein. der ihm die Erinnerung an den Aus:rtk vor der Abreise erträglich machen sclltt'. Paula war eineunzlückllche. 0 1 Öiden hart mitgenommene Frau. Eme Intrigantin! welche himmelschreiende Ungerechtigkeit? Vielleicht war sie wirklich nach Magdedurq mit der Absicht gekommen, emen Mann zu fischen, jedenfalls baite sie ihm gegenüber ke neu Augenblick lang danach gehandelt. In ihrem Benehmen gegen ihn war keine Berechnung und keine Ränke. Wenn man ans einen Mann speiukirt, so beginnt man nicht damit, sich sozu lagen bei der ersten Begegnung an ihn Wegzuwerfen! Einen so groben Fehler beging cuie so kluge. welkgeMndte. kühle, allen Lagen gewachsene Frau wie Laula nicht. Wenn sie sich ihm so ver bluffend stürmisch an den HalS gewor fen ha:te, so war das der beste Beweis ihrer Liebe. Hät:e sie den leisesten selbstsüchtigen Hintergedanken gehabt, sie wäre nicht so albern gewesen, ihren größten Trumpf als allererste Karte auszuspie len. Seine Mutter hatte schweres Unrecht, sie zu beschimp'en. Seine Mutter hatte überhaupt Unrecht, denn Tenn sie annahm, daß er Paula unsinzig g?nuz liebte, um sie zu heirathen, so durste sie ihn nicht durch pobelhiste Redensarten gegen das geliebte Weid mUd) kranken. Das war keine Mut tkrliebe. Das war keine Schonung sür sie Gefühle d.'s Kindes. Diesen Gesanken wiederholte er sich mit einer Art Hartnäckigkeit so lange, bis er sich überredet batte, daß seine Handlungiveise voükonimen gerechtfertigt sei. In Berlin erwartete ihn Paula dicht verschleiert am Bahnhof. Sie drück:e ihm nur nerviis die Hand und eilte mil ihm zu der Troichke. Erst als sie in d?m Wogen faßen und dieser zu roüen begann, fblug sie den Schleier zurück und suchte seine Lippen, an denen sie hing, bis sie den Llthem verlor. .Es war ein so ängstlicher Augen blick, als ich auf den Zug wartcte. Die vielen Beamten. Man wird so leicht zeichen. Aber jetzt sind wir in Sicr,?r h-,t. Und ne riß sich den Hut vom Kops und norste ihn rücksichtlos in die Wa?;enecke. um sich ungehindert an Gustav schmiegen zu können. Als der erste Hunger nach Zärtliche keit gestillt war, zog Paula den Handschiih vm der linken Hand und frogie, ihren Gclsinger bis zur Höhe seiner Augen lirbend: .Kennst Du das, süßer Mensch?" Es war der Ninz mit dem Rubin' sie in. Gustav küßte lächelnd den nie ch n Fmzer. Paula berührte mit ihren Lippen die Stelle, wo eben die seinen geweilt bat ten, und sagte: .Nicht wahr, es muß ja nicht gerade ein Goldreif sein?" Gustav machte eine unbestimmte Ge berde. Jch Kind," lächelte sie: t$ ist ja wahr: Tu hast keine Erfabrunz in diesen Dingen." Und nach kurzem schweigen fuhr sie fort: Äber Tu hattest etwas emgramren laen iouen: Deinen und meinen Namen. Und das Datum." .Welches Datum?" Du hast Mieter Recht. Ich bin hmit ganz dumm. Wir wissen es ja och nicht." Paula führte Gustav zuerst zu dtt Frau, bei der sie für ihn ihren Bruder, sagte si? ei Zimmer gemiethet, wartete im Salon, bis er sich vom Staubs der Reise gereinigt hatte, und ging dann die wenigen Schritte bis zu ihrem Hause zu Fue mit ihm. Au' idr Kliuzeln öffnete eine hübsche junge Dame, welche Paula umarmte und vor Gustav freundlich lächelnd einen nieb sichert Knir machte. .Fräulein Winter stellte Paula ver. .unser kleiner Schutzzeist. .0 Sie Lorelez. Sie antwortete das Mädchen kachend und drückte Paula wie rerliebtdie Hand. Gustav fühlte sich vor diesen lustigen Tlugen.. die ihn höchst eingehend betxach teten. etwas verlegen. Fräulein Win ter blieb aber ungezwungen wie eme alte Freundin. d:e Alles natürlich fand. was um sie vorging und man merkte ihr in leder Bewegung die große ftu jriedendeit an, Mitwisserin eines Geheimniifes zu und eine verborgene Liebe schützen zu können. .Meinem Mädchen," erklärte Paula, wädrend Gustav seinen Ueberzieher ab legte, .habe ich bis morgen Abend Ur lauo gegeben und die Kinder hat das Fräulein zur Nybe gebracht. Wir sind ,etzt ganz unaeuört." In der 5tude wgx dex isch gedeckt. zu muizr vomev neumen. mem Herz." , sagte Paula, ihm den Psatz ihr gegenüber anwcziwd.. ..Du bekommst Nichts als Thee, kalten Aluchnttt. Eier. etwas Lnßes. Ich dachte, es ist Dir lieber, ch mache keine Umstände, .Tanke. Pau'a," erwiderte Gustav. Bei Tische harrte seiner eine Ueber raichunz. Die Tbeetasse. die vor ihm

siand. lrng die eingebrannte Goldtnschrist: .Gustav Brucbstädt" und aus der entgegengesetzten Seite .Willkomm men." Er wurde sehr roth nnd murmelte: O Paula, welcher Emfall wann hast Du das machen lassen?Paula, die sich an seiner Rührung weidete, sagte: Ich habe die Tasse de stellt, als ich wußte, daß Du kommst. Sie soll Dir künftig eine Erinnerung an Deinen ersten Eintritt in Paulas Heim sein." Nach einer Stunde zog sich Fräulein Winter, die bis dabin in ihrer Gesell 1chat bliib, rersckwiegen zurück und ließ die Beiden allein. Es war reich lich Mitternacht, als Vaula Gustav den Hausschlüssel gab und ihn wegschickte. Er mußte ihr aber versprechen, schon um sieben U!r früh wiederzukommen Am nächsten Morgen öffnete ihm Fräulein Winter und drückte ihm im Bor-.iinmer vertraulich die Hand. .Sie wissen ja schon Bescheid, H?rr Profef sor." sazte sie mit einem eigenthümli chen Lächeln und lieg ihn bei Paula eintreten. Beim FrühstückZtisck. etwa zwe Stunden später, sah Gustav zum ersten Male Vaulas Amder. die hereingerufen wurden, um ihrer Mutter und dem neuen Freunde guten Morgen zu sagen ekie sie mit Fräulein Winter zu einer befreundeten Familie gingen, wo sie den ganzen Sonntag verbriigen durften. Sie bltcklen Gustav sehr neugierig doch anfangs scheu an. wurden inder bald dreister, als ihre Mutter Ne er muthite und Gnstav sie freundlich an sich zog. Mit dem älteren Jungen konnte man bereits ein v?rnünflig?s Gespräch über seine Schule und die Weibnachtsbescheeruug führen; derjün gere hatte nur erst für Liebkosunge,' und lustiges Hopsen auf dem Knie ö'nn. Als sie gegangen waren, gelangte Gustav endlich dazu, sich in der Woh nunz umzusehen. Das Eßzimmer schien zugleich als Salon, das Schlaf zimmer als Atelier zu dienen. Diese beiden Räume lagen vorn heraus. In die skuben der Kinder und des Fräulerns, die nach dem Hofe gingen, führte dn Paula nicht. Die Wohnung hatte einen Charakter von Boheme das deutsche Wort Zigeunerei oder Lüder lichkeit wäre zu stark , der ihn eigenthümlich unangenehm berührte. Der Hausrath war meist dürstiger und doch anspruchsvoller Trödel; Armstühle und ophas aus rothem Sammt und ver gvldet. aber abgeschossen und an den Kakitcn zerschunden, eingelegte Tisch chen. doch die Platten vielfach geritzt und zer'ratzt. Ueberall lagen kleine chnurrpfelsereien umher. Kotilloncjchnke und Andenken von Bällen, welche offenbar für künstlerische Ripp sacken, für Mcde .Bibelots" gelten wollten. Gust w war ja auch nicht mit einein Sildellösfel im Munde gedr.n und auf dem Schoße von Herzoginneil

erzogen worden Er hatte in jeiner indbeit da? Elend, in seiner Jugend die DürUigkelt gekannt. Aber er lvar. wenn auch an kleinbürgerliche Einfach dkit. so drch an strenge Reinlichkeit, pdiliflröie Ordnung und stolzes Beken nkn der arb.'itsamen Armuih gewöhnt und halle keinen Sinn sür schäbige Bor nehmlhuerei und die Genialität der Nachlässigkeit und des fahrigen Durch einanderö. Mit seiner Geübtheit im raschen Beobachten bemerkte er noch manches Andere. An einer Wand hing ein großes Oelbil). das Paula in sehr stark ausge chaittenem Ballkleide dar stellte. Es ivar .Uornemann" gezeich net. Auf einer Komm ode lagen in ge wollte, Wüste zahlreiche Photographien junger und älterer Männer, häufig mit galanten Widmungen, und in ihrer Mitte auch die seine, die er blos sür sie hakte a.zsertigen lassen müssen. Und au? der breiten Sohlbar.f des Fensters standen togar Aschbecher und eine mpa nesische Schake mit halb gerauchien Elqarretten. Rauchten Männer bei ihr? Rauchte sie? Beides sür ihn ein unleidlicher Greuel. Gustav hatte an diesem Sonntage Hausarrest. Er durfte nicht auf die Ltrae gehen, um in diesem Viertel, wo er so viele Bekannte hatte, nicht ge ,ehen zu werden. Barmald wohnte ja auch nur vierhundert Schritte wfik von Paulas Hause. Wenn er an den Freund und sein Vsrfteckenspielen mit ihm dachle. legte sich ihm ein Gewlchi aus die Brust. Aber Paula wigie da sür. dag er sich '.einen Gesanken nicht viel hingeben konnte. Sie war immer um ihn oder auf seinem Schootz und d;e Zeit, die nicht Liebkosungen gewidmet war, füllte sie mit ihrem Geplauder aus. Sie holte Andenken. Bilder, Briefe hervor und knüpfte Erzählungen an sie. Sv zeigte sie das Bildniß eines banal hübschen ManneS und sagte: .Denke Dir. Gustav, dieser Herr hat sich vox fünf Tagen todtgeschossen .Weshalb denn .Man weiß es noch nicht. Er war gesund, wohlhabend, lebenslustig und, so weit Fremde eö sehen koanten. glücklich. In ihrer Sucht einen Grund zu finven, sagen die Leute: unglückliche Liebe. Und zwar zu mix shgle sie hinzu. Als Gustav sie überrascht ansah, fuhr sie rasch fort : .Das ist natürlich dum. meS Zeug. Er hat mir den Hof gemacht, wie alle Welt, aber von Liede war flie zwischen uns die Rede. Und nun erfahre ich Plötzlich, daß er Selbst.mord begangen hat. Er halse viel bcj mix verkehrt. Ich fühlte mich yexpslichtet. zum Leichenbegängnisse zu gehen, wsr ganz schwarz aekleidet. mit inem lang? schwarzen Schleier, AN ich am Kirchhof aus der Droschke stieg und zum ostenen Grabe trat. g:ng sicht lich ein Gchanex über yl? qnderen Traueraäste. Sie traten zu beiden Leiten zurück und ließen mir den Weg frei. , Ich ging langsam, fast schwebend zwischen ihnen durch, ohne sie zu sehen. und blickte blos mit weit geöffneten starren Augen wie verlcren ,n S Wette. Dazu meine blassen Wangen, das schwarze Klejd. der Flor, ich sah wie eine Nzobe aus. Die gqnze Zach: ging mich ja eigentlich "nlH:s Mqber der ganze Austritt war so wandnbar pathetisch die Leute sahen alle von mner Exicheinunj so tief ergriffen aus, die Sagt, dqß ex aus Lieh? zu rnix ji; dzn gegangen ist, war Allen stchmch so gegenwärtig, daß es mich selbst packte 1 und überwältigte. Ich schwankte auto

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matlch bis zum offenen Grab und brach dort zusammen. Die Rächst stehenden singen mich in ihren Armen aus. man bemühte sich um mich, ich war der einzige Mittelpunkt deö ganzen Leichenbegängnisses. Leute mit gerührten Gesichtern sagten: gnadige Frau, kommen Sie. Sie dürfen hier nicht bleiden. und' ich ließ mich wie ein willenloses Kind langsam zur Droschke zurückführen. Ich war noch am nächsten Tage ganz aufgelöst. Was sagst Du dazu, mein Herz?.Jch sage, daß Tu Dich unheimlich vollständig in eine Rolle hineinleben kannst." Ja. Ich habe immer gesagt, an mir ist eine große Schauspielerin ver loren." Die Geschichte machte ihn unzemein nachdenklich. . Er hielt sich nicht bei der Lächerlichkeit ihrer ruhigen." gleichsa objectiven Selbstbespiegelung und Selbstbewunderung aur, den ihn beschänigte ein ernsterer Gedünke. Ein leiser Argwohn dämmerte in ihm auf, daß auch ihre Liebe zu ihm blos eine Rolle sein könne. War das der Fall, so dürfte er sich nicht einmal beklagen. Denn was that er denn Anderes, als ihr Gefühle vorspielen? Ater welche Strafe für ihn. wenn ihm mit gleicher Mänze gezahlt wurde! Welch e,n jäm merlicher Narr wat er deun. wenn er all die Thorheiten und Lügen aus emp'indjamer Rücksicht auf eine Leiden -chait verschuldete, die am Ende ebensowenig bestand wie seine eigene! Paula .sprach auch von der Zukunft wiederholt und gedachte des -'4. März wie eines varbestlmmten Festtages, wie ser anberaumten Frist ihrer förmlichen Berlodung, so daß er sich in seinem wachsenden Unbehagen, schließlich nicht enthalten konnte, gelinde einzuwenden: .Wir wissen ja noch gar nichts von der Zukunft, die soll ich ja erst am 24. März entscheiden." .Ich habe schon entschieden," sagte Paula mit einem triumphirenden Lächeln und küßte ihn. .Ich nicht," gab Gustav zurück. Ei. ei." scherzte sie, .ich glaube gar. Herr Professor, Du rüttelst an der Kette und versuchst. Dich frei zu ma chen." .Das habe ich nicht nöthig," erwt dcrte er ernst, denn ich bin noch nicht gebunden." .Glaubst Du das wirklich?" .DaS ist der klare Vertrag.- ' .Der Buchstabe körtet, der Geiß macht lebendig. Der Form nach, bist Du nicht gebunden. Dem Wesen nach bist Du es. Sträube Dich nicht, mein Gustav. Fange lieber an. im Geist unser gemeinsames Leben einzurichtea." Du siehst ein nngeheuere? ' -',)er nlß nicht, Paula." .Das wäre?" .Meine Mutter." .Wtßhalb sollte sie ein Hinderniß 'em?" .Sie ist eme alte Frau und dat ihre Ideen. Ihr Ideal einer Schwieger lvchter ist ganz anders wie Du. Phili lröser, stacher, aber ganz anders. Sie wüide sich mit Dir nie befreunden sönnen. .Das lasse meine Sorgen fern. In acht Tage habe ich die liebe Frau er obert. Es wäre das erste Mal, wenn es nicht gelänge, wo ich es darauf abziehen habe." .Meme Mutter t kein Mann." .Frauen wiederstehen mir nicht me'ai als Männer, Du ungalantec Bär." .Ich thei!e Deine Zuversicht nicht." Paula wurde empfindlich. Run jut. In diefrm Falle bist Du mündig und hast Nicht nach Deiner Mutter zu kragen." .Still. Paula, still. Du weißt nicht. was mir meine Mutter ist. Ich vcr danke ihr Alles. Sie hat für mich ge arbeitet, sie hat mich , erhalten, sie hat ibr ganzes Lehen für mich geopfert. TVinfV iinft rtßrnetipn tnnn ih pA ihr ...... Mf V nie. vicer weingnenz nuye und $ulriedknheit kann ich ihrem Aller geben. Ebe ich ihr Kummer bereite, würde ich mir tausend mal lieber das Herz aus der Brust reitzen." .Rege Dich nicht auf " begütigte Paula, als sie ihn so bewegt sah, ..Du malst ur schreaollder aus, die sich nie perwirklichen werden. Ihr dummen, tavrigen Männer könnt gegen einen Widerstand nur plump anrennen. Bei euch heißt es immer: biegen oder bre chen. Bet v;esex Methode gibt es na türlich Beulen und Wunden. Wir grauen fangen das geschickter an. Wir missen, wix man um ein Hinderniß herumkommt, ohne sich und ihm wehe zu thun Vertraue Deiner Paula und sei gu-en Muthes." Die Zett verging ihm in Berlin nicht so rasch wie in Köln, aber ein Wrn:?e tag ist kurz und die Abschiedsstunse hatte doch bald geschlagen. Paula be gleitete ihn zur Bahn und wollte bis zum Abgänge des Zuges bei m bleiben, es machte ihn aber nervHs, als er sie fortwährend ängstlich nach allen Zeiten spähen sab, oo auch ein bekann. :es Gesicht austauch?, und er bat sie zu gehen. Nach einiger Weigerung ent chloß sie sich dazu und verlieh' ihn mif einem langen Händedruck, .So leb? wohl." sagte sie, .und dcnke immer daran, daß ich Dich lieb'. .In) wenn Du das nächste Mal komm , 'o wirst Du eine Freudenbolschait rn bringeli." (Fprtskhung folgt.,) . G5 Oou Auslau? k. D i e F l o t t e d x S Colum, ul heftend nach einer eingehenden Gtudj? dex spanischen ' reitet !Znrll! 4e rntriria aus drei sogenannten Üa ra?ellen, welche Santa Maria-, Nin" und Vinta. hießsi. Leider ist die Bezeichnung Earavelle sehr unbestimmt und wir wissen Über die Eigenart dieser Schlsssgattunz nichts Genaueres. Die drei Schiffe, gehörten zu den damaligen Schnellsezlern und brachten es auf der denkwürdigen' Reise bisweilen auf elf Knoteq. eine .für Segelschiffe sehr hohe. Leistung. Auch waren sie nicht so schlecht, w:e man qewttlfch. gnnjmmt. Ihre Mqße waren freillch sehr .bescheiden.. Das ; tzych1rälschm7',Säniä' DZaria hatte nüt eine Lang? vyn neunzehn Metern, eine Breite von 0,7 Metern und eine Tiefe von 4,5 Metern. Ihr Raumgehalt betrug 120 bis 130 Ton. nen.' und es' wird ibre Besatzung aui

steozig bis neunzig rann vemnfchlagt. Dic Besegelung bestand nur aus einem Raasegel am Großmast und einem Besahnsegel am Kreuzermast. Sie war demnach sehr mangelhaft. Der bekannte Maler

Professor Koppa:, ist in Ueberlingen in Baden wegen rechtswidriger Aneignung dreier Engelsstatuctten zu sieben Tagen Gefängniß und Tragung der Kosten verurtheilt worden. Ueber die Affaire, nm welche es sich hierbei handelt, ist seiner Zeit berichtet worden. Professor Koppay bitte auf einer Spazierfahrt aus der Wallfahrtskapelle zu AftZir nau, welch?, in Folge eines in derselben begangenen Mordes im Jahre 1811 entweiht, seither angeblich als BauernWohnung, theils als FUttermazazin be nutzt wlrd. drei geschnitzte Engel angesaust. Als er Tags darauf erfuhr, daß dec Verkauf von Gegenständen aus jener Kapelle .nicht gestattet fei, stellte Professor Koppay die Schnitzereien zu rück. Die Angelegenheit war bereits dem Amtsgericht in Ueberlingen zur ttcnntnm gelangt, welches Hrn. Koppav vorlud. Dieser erhielt die Vorladung oersvätet und kam Abends nach Ein bruch der Dunkelheit nach Ueberlingen, Vg er den aus seinem Bureau mcht mehr inwesenden Amtsrichter im Wirthshaus aufsuchte. Da Koppay keine Legitimalionspapiere bei sich führte, hielt der Amtsrichter ihn für einen Schvindler, )er sich fälschlich sür den angesehenen usroieisor rneie? namens ausgase. Hierüder kam es zu einem Wortwechsel, bei dem Professor Kopoav, von seinem ungarisch heißblütigen Temperament hingerissen, dem Amtsrichter einige Arobaeiten sagte. Koppay wurde ver haftet, doch wenige Stunden später, nachdem er sich legitimirt hatte, freigelassen. Derselbe Amtsrichter fällte das oerurtheilen)e Erkenntniß. Professor itoppan ist ein in guten Verhältnissen lebender Mann. Er hat u A. zahl reiche europäische Füritlichkeiten, auch Mitglieder des preugschm Köniashau ses gemalt. Man ist gespannt darauf. ob ihn auch das Landgericht, an wel ches Koppzy Berufung eingelegt hat, veruitheilen wird. Bei den diesjährigen Stro nregulirungsarbeiten der Memel, Gilgc und Deine ist man in Littauen auf seltene Funde gestoßen, die den Beweis liefern, daß" diese Gegenden einst mit mächtigem Eichenwald bestanden waren. Man hat nämlich aus dem Bette dieser Ströme zahlreiche Eichen stämme von gewaltigem Umfange zu Tage gefördert, deren Holz vollständig schwarzblau und eisenhart ist, so daß selbst die schärfste Axt nur schwer ein zubringen vermochte. Am zahlreichsten sind diese Funde in dem Schncckstusse; hier ist man auf Hunderte derartiger Stämme gestoßen, die kreuzweife auf dem Grunde liegen und jede Verties'unzsaroeit unmöglich machen. An den meisten Stellen dieses sehr fischreichen Flusses kann die Fischerei gar nicht betrieben werden, weil sich die Netze an den Eicheiistämmen festhalten und zu ihrer Befreiung mit Sensen durchschnitten werdea müssen. Dürch riesige Winden, lletten und andere Vorrichtungen hat man mehrere dieser Stämme gehoben und daraus Mühlenwellen und Müh leuha isdäume geschissen, die sich ge radezu als unverwüstlich erweisen. Die Regierung zu Gumbinnen hat die stamme von Sachverständigen unter suchen lassen, und diese haben ihr Alter auf mindesten $ 1000 Jahre feststellen können. Es nntelliegt also kaum einem Zweifel, daß ne einst in den alten heili g n littauischen Eichenwäloern gestanden 'ha.ben. Die Regierung hat die Hebung dieser höchst werthvollen Stamme Jedermann freigestellt ; doch finden sich nur Wenige, die sich der zroßen Mühe unterziehen. Ueber einen neuen Erlaß an Fideikommißstempel, der in Frage steht, meldet die .Frei,'. Ztg." folgendes: .Ein Freiherr von Buzack in Ostpreußen ist durch Erbschaft glücklicher Besitzer von Bevnuhnen geworden. Der Vorbesitzer war ein Herr von Fahrcnhnd. Frhr. v. Buzack möchte nun seinen neuen Bentz in ein Majorat umwandeln, wodurch der Umfang des käuflichen Grundbesitzes in Ostpreußen wiederum eine Berminde rung erfahren würhe, gewiß nicht zum Vortheil der von der Ztegierung eingeleiteten Ansiedelungspolitik. Frhr. v. Bujack hat beantragt, ihm den Fideikommißstempel in Höhe von 60.000 M. zu erlassen. Das Oberlandesgericht in 'önigsberci. i. Pr. bat diesen Erlaß bei dem Mini,terin.n befürwortet. Was sür wirthschastspolitische Ansichten das Oberlandesgerlcht zu Königsberg bestimmt haben, den Steuererlaß von ;0,000 itf. für den armen Baron zq bean'ragen. wissen wir nicht. Auf di$ Entscheidun; des Herrn 'Utriutf in die ser Fraze darf man gespannt sein." -Aus Varis wird der m F. " gemeldet; Die Großfürst n Alktiz und Wladimir unternahnen jüngst eine Forschangstour in die Diebsverbergen am linken Seine Uker. U'N Mitteraach-. verließen hiß Grvß'ükst dgs Hotel stanliaental' in Begle'tunz von einigen fran;ösischen Eavalier i und von zwei Plizeileuten. Alle Theilneh ner a-l dieser Epeditioi waren entsprechend verkleidet. Di? Gssellschaft hezab sich zuerst in das Lo al des .IV t.iinqtttt", woselbst das ärgste Aann.'rvolk han?t. B.i HS Uwv&U findet ma't inziser die Elite der Einbreche? Gesellschaft. Die GeZangsvo :rä:e beso'.t ein verkommenes Genie. Üan dort wurden, noch einige solche k7oUle besuch:. Bei Morgengrauen lehrten, die Prinzen in ihr Hotel zu rück. Das König l AmtSge. richt in Mohrungen, läßt im .Geselli zen" eine Z-vangsversteigerung von belonderem Interesse bekannt machen. Ihr Gegenstand ist das auf den Rämen ser Wittwe Karyline Neumann - in. Nohrungen eingetragens, in der, Kirche 1'raße gelegen, Wohnhaus datz ist nichts Änderet, als das GeburtshausHerders.' Man beklagt es, daß ' in Bohrungen sich nicht ein Comite gebildet hat. um dieses Haus zu erwörbzn; viel leicht gibt eS in Deutschland noch Je. and außerhalb Mohrun zeas. der jenes. Äebäude käuflich: erwirbt, . ehe $s zur Zwangsversteigerung gelangt. r

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