Indiana Tribüne, Volume 15, Number 81, Indianapolis, Marion County, 8 December 1891 — Page 2

Jndiana Tribüne. Erscheint Kügiich und 5 o n n 1 a g s.

Tie tZZliche .Tribüne kostet durch den Träger ISCentS per 2Bude, die Sonn!agö,Tribünr- S LrukS per Woche. Bklde jufairrcen iS CcntS odrr 33 CcwS pcrMonat. Per Post zugesckickt in Vor ZNsbezahluns $5 per Jahr. Office : 130 Ost Maryland Etrab?. Indianapolis, Ind., 8. Dezember '91. TaS uizzuettsAe DZirdZicu. Der kleine Magnet don Florida" wird Mi? Annie Abdolt genannt. Sie befindet sich aeg-nwartig in London, roa sie großes Anisehen erregs. Man sich: verblüfft vor diesen Rätsel. Tie kleine, zierliche Gestalt benyt nämlich eine außerordentliche K rast .- sie wird j zu? Riesin, sobald sie nicht au? dem nack ten'Erdboden oder auf Metall steht: sie ist. wie sie selbst beh:uvtet. in einem ganz besonderen Grae .mazneti'chund vsr einenr besonders eingeladenen nMifnai von Aerztcn. Männern der WiffenschaZt und Journaltste legte sie in der .Alhambra zu London einige Proben ihrer merkwürdigen , Kraft ab. Die Eingeladenen waren fast ohne Ausnahme Zweifler, die mit der selten Absicht gekommen waren, den Schwinfcel" aufzudecken, uns kein Mittel wurde gespart, um zeöe Täuschung zu verhin' dern. Miß Abbott trat allein mitten unter die Gesellschaft uns wurde zuerst ärztlich unter nch:. 3ie ist normal ge- j baui, bis au' oände und une, cit tu? d:: tteme Ge- !i etzn groß sind ; ihr Ausseben s.'n ,t- qUidWli nichts Besonderes ; tkr L'.-.!s war 84. ihre Körperte.np?ratur unter dtm Normalen (95). Die Ä5mmu-ke!n sind wenig entwickelt; die Dame macht den Eindruck einer zarten, nichts weniger als kräftigen Person. Und doch trdyte sie eine Stunde laig den vereinigten Anstrengungen ron sechZ kräftigen Man nern. sich ihr an Kraft überlegen zu zeizen. und während diese (je zwei Aerzte. Professoren nn!) Journalisten) nach Verlaus der einstündigeu Probe suchten und nch den chwech von ihren tzochzerstheren Genchtern, wisch :en. uerr,eth Miß Addött keine Spur v?n Anstrenzung; ihr Puls war aus 62 zurück gegangen und ihre Korperwärme gleich' falls etwas gesunken. Die erste Probe bestand darin, daß die Herren der Reihe nach einen Bt'd'ii emporhaben und mir aller Kraft an die Brust drückten. Die bloße Berührung mit dem Finger seitens der Dame brachte die Stuhiträczer zum Strau cheln. Jetzt nahm Mlß Abdott einen Stuhl un.' dielt iqn ganz leicht gefaßt emvor. und die reinigten 'Annrengun gen aller fechs Männer, die an ihm zerrten oder sich an ihn htngen. er mochten nicht den Stuhl den Händen der Dame zu entwinden, oder ihn auch nur ans seiner Lage zn bringen. Alsbaun nabm die junge Amerikanerin eine Billardstock und hielt ihn senkrecht vor sich, jo daß seine Spitze etwa zw.i Fuß von der Decke abstand. Die sechs Männer mähten sich mit aller Kraft, ihn aus seiner Lage zu bringen, uad konnten es nicht. Dann hielt Miß Abott den Stock wazrecht vor sich und stand auf einem Fuße; man zerrte an dem Stocke, man stieß auch die junge Dame in ungalanter Weise und so fräs; tkg als möglich aber sie rührte sich nicht, und. stand wie aus Erz gegossen. Hieraus kam das Heden. Auf eine Bank setzten sich die sechs Männer und Miß Abbott legt ihre offenen Hände auf die Lehne und hebt so, ohne die Hände zu schließen, die gznze leb?n) Last! Und jetzt wird sie gehoben. Sie steht auf eine? Glasvlatte? die Arme sind bkoß, und, mit Handschuhen an den Handen, bebt jeder dcr Männer die leichte Gestalt (sie wiegt nur enql. Pfund) bei den Ellbogen ohne Än stttugung, wer sie aber mit bloßen Hän den anfaßt, vermag, sie auch um keines Haares Breite zu heben; sie steht roi angewurzelt, wie mit dem Erdboden verwachsen Z Die geschlagene Männerwelt ton sehe ärgerlich, mußte sich aber für ütvr wunden und das Räthsel der außerordentlichen und sonderbaren Kran Miß Abbots als ,vLr!äusig unlösbar" ttklaren. Miß Abbott sagt, daß sie sich ifjrei maznelischen Kräfte, wie sie dieselben nennt, zuerst als Mädchen oon sieben Jahren bewußt gewocden. als ihr ein inük in der Kirche ein Betstuhl an den Händen klebm blieb. Die Kraft wuchs mit dem zunehmenden Alter, und in ihrer Himath war sie w:it und breit dafür begannt. Sie zeigte zum Besten von Ktrchen- und Wohlthätig leitsanstalten. zumeist am Sonntag nach dem Gottesdienst, was sie zu thun ver rnöge, und erst jeyt, im Alter von erni gen zwanzig Jahren, ist sie durch einen unternehmenden Jmpresärw dazu be wogen worden, össentlich aufzutreten, was sich ihr bestimmt nicht schlecht te.v tiren wird. Resultat der bnufiifdint Volks zählung. Soeben wird das genaue Ergebniß der am 1. Tec. 1S!K veranstalteten Ms?Zlk,s?,n itt ?r?:Zn5Zk neröttentliH? Tie ortsanwezende GeZammtbevölke rung betrug 29.955,91, worunter sich TZ,7Ä,!S1 männliche PerZonen (49,trm pTt. gegen 49,00 pCt. im Jahre 1885) befanden. Hinter dem am 21. Februar dieses Jahr bekannt gegebenen vorläusigen ZähtungZergeb- . nisse bleibt das endgittize nur u:n den ssgerinztüz,zen Betrag von von zurück. In der ortsanwesenden Bevölkerung sind aktive Militärpersouen mitenthalten. Der StaatsanzehSrig, IM na 21. 0'5 von ii.i zivuui niaji angegeben war, theilt sich die Bevölke Tung Preußens in 29.730,3 ,0 Reichs. ? angebörtge und l64.789 Neichsauslan. hder) die Zahl der letzteren betrug l65: 150,0 i!l Unter der ÄejauimtbevSl' kerunz befanden sich Evan Dgelische.,,, 10.252.8? Katholiken. 05,. J5l andere Christen, 372,058 Juden ad 4i90 Personen anderen und unbe. M " 4' - W Z Ul.-Lik. .u u - A.

rannten BerennmizzeS; gegenllder den Ergebnissen der 1885er Zählunz haben' die Katholiken und die andere Christen eine Verstärkung, die Evangelischen und die Juden eine Verminderung ihres "üntheils an der Gesammtbevöllerung er fahren. Wir lassen nun hier die oxti anwesende Bevölkerung nach Provinzen und Regierungsbezirk',, folgen: überhaupt

Staat . . .. - - - Provinzen: Ostpreußen .. Westpreußen Stadtkreis Berlin Brandenburg. ... . Pommern.... .... ... Posen Schlesien . Sachsen. . . . . . . . . . -. Schleswig-Holstein... . Hannover. ... ... .. : -. Westfalen ........... . Hessen ?!assau. ..... . . Rheinland. . . . Hohenzollern. .... ... .!!, 0 55. 'iSl ,o;s;;:? i,i:n,;si i,-7s,:oi ,5M,;s:i -1,5 0,88!) 1,75 150 1,45-1 ,580,01 i! l,M7.t:i; t,'i:s.:.;i .'.t.'. !..,;!. Z2: -i.7l(),:i!U i;;,us . .,?er Qttetotte ettxv". ?ie langwierigen Verhandlungen zwischen der Bunde Zregierung und den Bevollmächtigten des Cherokesenstam mes über den Ankauf des sog. Cheroke sen - Streifens sind endlich zum Ad schlusse gedieben. Das Abkommen bedarf zu seiner Giltiqleit noch eines ausdrücklichen Beschlusses des Rathes der Cberokesen, doch kann man mit Bestimmtheit nach dem, was darüber aus der Hauptstadt des Stammes, Tadlequah, verlautet, der Annahme sicher sein. Bis vor kurzem noch hielt die Negie rung an dem Angebot von l Dollaz für den Acker fest da dieö stets der üb' ltche Preis war. den die Ver. Staaien beim Ankauf ausgedehnter Reseroztio. nen gezahlt haben, und zwir alö Durchschnitt für Boden aller Klassen. Endlich ließ sich aber die 3!egierung doch zur Bewilligung von 1 Dollars Cents für den Acker herbei. Die D'sserenz ist an sich nicht bedeutend; da eS sich aber um über sechs Millionen Acker handelt, fo haben die Cherokesen durch ihr hartnäckiges Feilschen mit Onkel Sam ein ganz gutes Geschäft gemacht: sie erhil ten nämlich jetzt eine Million Tollars mehr gezahlt. Genau berechnet beträgt der Flächeninhalt des sogen. Cherokee outlet westlich von Arkansas 6,574,4S').SS Acker. In Gemäßhett des Vertrages von 188 hat die Regierung hiervon bereits Complexe von zusammen 551. 732.44 Acker angekauft und zu Reser Nationen für die Jndianersiämme der awnees, Poncas, Tonkamas und tfli fouris verbrauckt. Es bleiben also noch 6.0,754.11 Acker, welche somit & 1.40 einen GesammtpreiS von tz8.4!.85U erzielen werden. Doch ist bereits früher durch Sondertaren ein boherer Preis für einige Areale festgesetzt worden, so daß der thatsächliche Preis das runve Sümmchen von 8,700,000 erreicht. Amtlich wurde bekannt gegeben, daß die Regierung dem Stamm der Cherokee'en das Kapital nicht auszahlen, vielmehr dasselbe zinstragend sicher anlegen und ibnea die Jn:eressea zahlen würde. Das wäre auch kein, übles Geschäft, denn die Chero!e?en wohnen übernaupt wo anderö, haben ausrelchende 23.idr gründe und stecken also die 435,C00 Zinsen mit Vergnügen noch obenein in d e Tasche Die Cherokesen haben w wenig Ver weidunq für diesen Striv" gehabt, raß sie die Weiden teZselben einer Ge sellschast von Vkebzüchtern jahrelang für 100,000 jährlich überließen, bis end lich die Regierung dahinter kam und die Kuhjungm sammt ihren Rinderheerden verzagte, nicht ohne jedoch große Nnzu sriedenbeit bei den Ranchleuten zu erre gen. Denn diese behaupteten, im guten Glauben gehandelt zu haben. Gleich zmig nurde durch das, prompte Elw areifen der Regierung das Zustandekommen eines zweiten Pachtverträge? mit jenen Vieüzücktern verhindert, wo rin der Pacht fchilling auf jahrlich $200, 000 erhöbt wurde. Es ist nicht unwahrickeinliÄ, daß die -Cder.y.kejen. mit den Pachtern abgekartetes Spiel trieben, um durch Erhöhung der Pacht die Entscbädigungsmmme. welche sie von der Regierung für den .Strip- erwarteten, in die Höhe zu treib 'n. Sie werden wahrscheinlich große Augen gemacht da. bin. als sie saben, daß die ihnen wirk liÄ bewillig! Summe jene Pacht um mebr als das Doppelte übersteigt! Auch kann todl über hie . Frage, welche juristische Person größere Sicher lzeit verspricht, die Ver. Staaten oder eine Viedzüchtergesell'chaft, kein Streit kerricken. In jeder Hinsickzt haben also die Ckerofeien ein gutes Geschlst gemacht. DaS ist jedoch nicht der einzize Grund für ihre Rachziebigkett. Denn urjvrüngllch hielten sie mit großer Hartnäckigkeit an der Forderung von für den Acker fest, und keine Vorstellungen, keine Ueberredungttunst konnte sie bewegen, sich mit einer billi' geren Forderung zu begnügen. Da kam aber die Entscheidung des BundcSrichters Green im legtea September. welcke die Gültigkeit des Rechrstitels der Cherokesen avf den Strip sehr e:' ickütterte. Bis dahin hatten die In. dianer geglaubt, das sie da-Z volle Ei genthumsrecht, d. h. das Recht, unum schränkt über die Substanz der Sacke zu verfügen und alle Früchte, natürliche sowohl wie juristlsche.zue'.en b sßen. Richter Green wies aber nach, das der Vertrag über die Verleihung des Strivs vsn 1806 nicht einmal das Recht der Besiedelung und Anbauung desselben in sich schloß, sondern daß Verselbe lediglich a!S Durchlaß" nutkst nach dem damals noch, unbesiedelten Westen und seinen Jagdgründen an;u leben sei. Im Falle deS AufgebenS dieto Ländereien durch die Cherokesen fallt hingegen daS unbeschränkte Eigen thum an die Ver. Staaten wieder heim. Richter Green erklärte jedoch die Frage, ob thatsächlich die Cherokesen den Besitz des Strips aufgegeben hat. ien, als außerhalb seiner Compeieaz liegend, und überließ die Entscheidung der Vundesverwaltung. Zwar baben die Cherokesen gegen diese Entschi d mg Berufung an daS Oberbundesge richt eingelegt, es läßt' sich aber denken, daß Richier GreenS Urtheil bedeutend dazu beigetragen hat, sie für VerHand lunaen willfähriger zu machen und von

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lyren hoyen Forderungen verumerzu' gehen. Auch halte sich unter der Hand das Gerücht derbreitet, die Regierung sei des langen HadcrnS müde und werde dem Congreß einen Gesetzentwurf un terbreiten, welcher die Enteignung deS Strips zum öffentlichen Wobl in die Wege lciken sollte. Dann war es wohl möglich, daß die amtliche Da;e für das j Land bedeutend Niedriger ausfallen konnte, vielleicht auf nur 47$ Cents für den Acker, wie sie die Regierung vor zwölf Jahren für einen Streiken Lan des von 101,874 Ackern bezahlte, welche für die Poncas als Reservation ausge schnitten wurden. 2U !5k,!,:csen tu Rebellion. Mebr und mehr kommen Nachrichten aus dem chinesischen Reich, welche er, kennen lassen, daß sich seine Bevölke i rung in großer Erregung befindet. ! Nach den neuei'ten Berichten marschirt' j gar schon ein Herr von Mandschuren ; und Mongolen gegen Permg, um vte herrschende Dynastie zu siürzen. Dies Ereignisse sind keineswegs gleickgiltig für die übrige Welt. Die Chinesen bilden ungefähr ein Viertel der ganzen Bevölkerung der Erde; sie haben eine bobe. von der unserizen allerdings ver sckiedene Civilisation; sie sind äußerst beweglich und dabei doch compakt, und was es bedeutet, wenn sie ausschwar wen. dzs haben die Amerikaner und dieAustralier. beso'nd?rs aber die Jniula ner in der Rachbarschaft Chinas em funden. Man häl'. d : chinesische Gesell'chaft und das StaalSgebäu?e für den Typus deS Starren. Unbeweglichen. Aber die große Tipinq . Re?olution sollte schon gezeigt haken, daß dem nicht so ist. Sie war. wenn msn der Sache auf den Grund geht, der erste Ausdruck des Protestes der chinesischen Millionen gegen den Versuch, ihnen abendlandi sche Einrichtungen au'zuzmingen. Auch die jetzige Bewegung ist nichtö anders. Sie richtet sich gegen die Regierung, weil dieie notgedrungen und selbst gegen ibren Willen mehr und mehr europäische Einrichtungen a:ceptiren muß. Sie ist also, von unserem Standpunkt betrachtet, reaktionär. Der kundenbedürilige Kapitalismus hat sich Osianen mit seinen 600 Millio nen Menschen erschlossen und brennt daraus, sie auszubeuten. In Ostindien geschah es durch Eroberung: Japan machte vor unseren Auzen eine erstaun liche Metamorohose durch und sprang mit beiden Füßen zugleich in die topi talisiische Welt hinein. Jetzt bleibt noch Ckina zu verzehren. Die Euro väer baben sich soweit erst ein? Anzahl Häfen geöffnet: dann wurden die Mis sionare vorgeschickt, die im In iern ar betteten Ganz natürlich richtete sich der Grimm der Chinesen zuerst gegen diee. Man darf aber nicht glauben, daß nur der gelbe Pöbel den Krieg ge gen sie eröffnet babe. Hinter ihm steht die Gelehrsamkeit und zu einem großen Theil auch das Beamtenthum. Beides fällt in China Zusammen Die ..Civildiensi-Resorm" in ja im gelben Reich auf'S äußerste zuZaebildet. Wer ein Amt baben will, muß wachen und monatelange Prüiun' en durchmachen, und jeder Aufstieg in eine höhere Stelle ist wieder von der Besiebung eines schwierigen Examens abbangiq. Die gan',e Gelehrsamkeit dieser Herren ist aber nichts werth, wenn curovaisch Institutionen platz greifen sollen, weil auf gan; andere Ziele gerichtet. Die chinesischen Mandarinen mögen in der Geschichte deS Reiches bis zum dritten Jahrtausend vor Cbrisius in der Philosophie deS Confucius den genauesten Bescheid wis sen. aber sie können nicht Kanonen gie ßen. Etienbabnen bauen. Kriegsschiffe verstellen. Fabriken und Kohlengruben leiten. Kein Wunder also, daß sie sich dem Eindringen der Weißen und ihrer Civilisation feindlich zeigen und so die Bundesgenossen deS .gemeinen" Volkes werden das mahrlich instinktiv wittert, daß di? weißen Barbaren" ihm nichts GuteS bringen. Die Regierung kann sich aber nicht bel'en; sie muß v?rwarlS. Sie kann sich zum Beispiel nicht gefallen lassen, daß die Franzofen wieder einen offt rissen- Krieg gegen sie führen, wie vor enigen Jahren wegen Tonking, und damit ihr Ansehen beim eigenen Volke untergraben. s'e rann nicht zusehen, wie die Russen jetzt eine Bahn an der Nordgrenze bauen und eines TageS mit einem Heer in Korea ein fallen, weil sie Kriegshäfen in eisfreiem Wasser brauchen. Geqen solche Even. tualitäten muß sie sich schützen, und dazu ist nothwendig, daß sie eine Kriegsflotte und ein Lanvyeer nach europäischem Muster schasst. Solche Institutionen zieken aber nothwendig andere enro paische nach sich: Eisenbahnen, Teke. graphen. Fabriken für den HeereS' und Marinebedarf. Man kann sich nicht der Gefahr aussetzen, im Kriegsfall von auswärtigen Bezugsquellen abzeschnit. ten zu werden, folglich muß man im eigenen Lande produciren. So aber geräth man unabwendbar in neue. einer Jahrtausende alten Entwickelung ganz entgegengesetzte, Zustande hmein. Dieser Pro.'eß ist jetzt in China in vollem Gange, und dieBewegung, welche mit Feindseligkeiten g g-n die Euro päer . ansing und , sich jegt auch gegen die Regierung wendet, ist als die Reak tion gegen die erzwungenen Modernisi runzS'Versuche der chinesischen Gesell schast zu betrachten. Sie wird vergeb, lich sein, selbst wenn sie vorübergehend siezen sollte. China wird der kapital!, stijchen Epoche so wenig ausweichen können, als es Rußland konnte, trotz der Altrussen. (Phrl. Tageblatt.) - fr II Hl Gerade wie del uS k & möchte man säst ausrufen, wenn man folgende Schilderung der brasilia nischen Deutschen liest: .In den Telegrammen über die letz ten brasilianischen Ereignisse ist vielfach von Unabhangigkeitsgelüsten der brasi. lianischen Deutschen die Rede. Kein größerer Irrthum ist denkbar. Die Mehrzahl verdeutsch brasilianischen Cv' . lonisten entstamm; dem unverdorbene I deutschen Bauernstande.. Auffälliger tt sprechen diese Leute ein viel rei veres Deutsch, als man eS in den deut . szhen Theilen Nordamerikas. Austra liens s. w. au bören gewobn: ist.

Auch gtdt'eZ sehr vlele kautmäamich und wissenschaftlich hervorragende DeutschBrasilier. Aber von einem deutzch brasilischen Politiker, der an Begabung oder Einfluß auch nur im Entferntesten mit den bekannten lufo brasilischen Staatsmännern hätte verglichen werden können, ist mir nie etmiS zu Ohren gekommen. Auch der am 4. Juni 1890 gestorbene Herr v. Koferitz war doch bloß ein tüchtiger Journalist. Agitator und Redner. Seit März 1801 haben sich unter den Volksvertretern von ?Z!lo Grande do Sul stets auch ein paar Deutsche befunden. Aber um bloß Landsleute als Führer und Vertreter zu wählen, dafür sind die brasilisch? Deutschen unter sich zu uneinig. Mit verhältnismäßig leichter Mühe nehmen gewandte luso-brasilische Agitatoren, die sporenklirrend durch das Land retie:i. sie in's Schlepptau. Aus demftlde., Grunde haben sich die Teutschen in ihrer Gesammtheit niemals dieser oder jener Partei angeschlossen.' Unter dem Kai. serreich schwärmte ein Theil für die Liberalen udd ein anderer für die Con servativen. Ebenso werden sich jetzt in Rio Grande do Sul die einen für die Republik unter der Centralregierung und die anderen für einen Bundesstaat mit voller Selbständigkeit der einzelnen Staaten begeistern.Vom IsnlanVe. : ' 3 m St ei n w a y i n New w o '.oabr'cheinlich in'S demokraanonaleomite an Stelle deS aus z -':re:enen yrn. Oelrichs erwählt wer $n Als litHicnar und Pianosabrikant o:rd ron ihm erwartet, daß er einige .Roien" produciren wird. Prinz Albert Kunuiakea von Hawai wurde kürzlich wegen Ab feaerns seincs Reoolvers vom Balkon des königlichen Palastes in Palama verhärtet und vor einen Poltzeirichter gebracht, der ihm eine derbe Straf prengt hielt und ihn dann unter dem V rsprechen. sich in Zukunft besser aus' zuführen entließ. Die Zahl der Regenmacher hat sich um einen vermehrt. Der Volksfchullehrec Reaben Jarbes in Smith Center. Kansas. will auch im Besitz kines chs.niich.'n Mittels fein, womit man uniehlbar nach Belieben Regen erzeugen kan l- er will die Bauern in Kansas bedeutend billiger als Melbourne mit dem nöth-gen Naß versehen. Eine nnnreicheErklarung zab neulich bei einer S hulprüfnng ein tu geweckter Funze auf die Frage des Lhrers ab: wodurch wird der Thau verursacht ?" Die Antwort lautete: .Die Eröe dreht sich in n Stunden

einmal mit großer Geschwindigkeit um Ihre Achse. .Diese schnelle Bewegung bringt sie a den Seiten zum Schwitzen." Im Alter von hundert ndlcht Jahren ist kürzlich in Galesburg. Zll., ein Reger Nam.'ns Edward Wash inzton gestorben. Er hat drei Frauen iberlebt. von denen ihm zweiundzwansig Kinder geboren wurden. Sechsun) sechzig Enkel und achtzehn Großenkel ib.'rleben ihn. Er bat seine Jngendjähre in Vlcginien verlebt und. wie er z.'rsicherte häufig George Washington zesehen Ober st Mosby. verein st ge Ärchrcte Guerilla-gübrer im Rebellionskriege, ist noch immer ein kräftiger Nann. obwohl sein Haar schon weiß vird. Er hat blaue Augen und einen surchdringenden Blick. Er praktisirt lls Advokat in Callfornien und geht 'eden Monat einmal nach Pafo del Zcorte oder Juarez. gegenüber El Pafo luf der menkanischen Seite deS Rio Ärande. um das Ziehen der Lotterie loofe zu üderwzchen. In den ?!euenglandstaa ien lebt eine alte Jungfer, die seit län zerer Zeit ene Sammlung von golde ien, silbernen, messingnen und stähler zen Fmgerhü en angelegt hat,, die von berühmten .Frauen gebraucht wurden. Lis jetzt besteht ihre Sammlung aus dreißig Stück nnd darunter befinden iich Finzerhüte von Künstlerinnen, Zchzuspielerinnen, Philantropistinnen, slbolitionistnnen. Dichterinnen, Schrift' stellerinnen Mustkerinnen und von :in paar Frauen berühmter Männer. E i n e G o l d q u a r z A d er, deren Ausbeutung nach Ansicht von Experten üch lohnend erweisen dürfte.hat Conrad öurger auf seiner Farm am Fuße des yüssu Hill in Ulster Countn. N. A. tnU deckt. Schon vor fünfzehn Jahren hatte sich eine Gesellschaft in der Nähe von Burger'S Farm damit befaßt, eine Boldguarz . Ader-auSzu beuten, die Acnbe ist noch zu sehen, daS Unterneh' men scheint sich jedoch nicht rentirt zu haben. Bor dreißig Jahren 'soll em Indianer, der eine Ärobschmiede an der Straße nach Eddyoille betrieb. Kenntaiß von den reichen Schätzen gehabt habea, welche die Erde dort birgt und in seiner Schmiede eine Art Weichkohlen gebraucht haben, die er selbst an Ort und Stelle fand. Die Rothhaut war iber nicht zu beweg?, Mittheilungen über die Entdeckungen zu machen. Bedauern auf der einen und Neid auf der anderen' Seite hat die Verlobung von Frl. Mattie E. Mit chell. Tochter des Senators Mitchell so Oregon mit dem französischen Her zog und Kürassierofsicier Francois de (st Rochefoucould in aristokratischen Kreisen Washingtons hervorgerufen. Frl. Mitchell hat so viele Bewunderer in der Hauptstadt, dah man den Verlust ihrer Gesellschaft bedauert; von vielen Seiten gönnt man aber dem schönen !ind liebenswürdigen Madchen ihr Bluck nicht, denn hier handelt eS sich nicht, wie leider so oft, um eine Ehe zwischen einer reichen Amerikanerin und einem ausländischen Baron von yabe Nichts-, da Matk t Verlobter reich ist. einen berühmtea Rameit hat und alle Eigenschasten besitzt, die rhn eines so vortrefflichen Mädchens würdig erschei' neu lassen. Gegen das in Craw fords oille in Jndiana erscheinende .Jour nal" ist von dem dort wohnenden rei. chen Sonderling Joshua McKensie eine Injurienklage eingereicht worden, in welcher er $?00i Schadenersatz ver langt. Die Klage ist auf eineltunfchul' digen Scherz'-zurückzuführen, der darin bestand, daß m.'hrere Spaßvögel in ge nannler Zeitung einen Artikel ,veran' laßten,'.' worin " die Neuigkeit enthalten vac daß McKensie sein Pferd. welckeS

altersschwach sei und die Zähne ver loren habe, mit Suppe süttere. In seiner Klageschrift behauptet McKensie.

daß er seit Veröffentlichung jener An zabn, von den ihm aus der Straße bezegnenden Leuten zur Zielscheibe ihres Spottes und ihrer Hänseleien auser koren werden sei, was ihm Aerger und Verdruß bereitete. gro;;eu Point Barrow, eine Zu sluchtsstation in Alaska, ist der nörvlichste Punkt der westlichen Halbkugel und wädrend deö ganzen Jahres von Weißen beioohnt. Schiffe sind dort fehr selten zu sehen. Vor Mitte August hatte k?reitS de? Winter einaeiestt und ttin scheu Küste und offener See hatten sich schon aroht fflsinassen oelaaert. welche

Sie Annäherung eines Schisses fast un stieg heraus und überreichte mit anmu nöglich machen. Der letzte Winter war thiger Verne?g'tnz dem englischen Ob.-r-oerbältnißmißig nnld, am kältesten nur sten Montagu ein Bouguet. Der Oberft kS im Januar, wo das Thermometer . glaubte eine Eröberung gewacht zu ha. 9.9 Grad unter Null stand. Die den. forderte die. Schöne zum Tanze am, Kolonie nimmt langsam an Umfang und diese gewährte, nach einigem Zau rn Als das Zufluchtshaus gebaut dern die Bitte des galanten MarSsoch wurde, befand sich innerhalb einer hal-'es. Nun bestürmte der Oberst ferne den Meile kein zwe tes Haus, jetzt sind ! Tänzerin, sie möge den neidische deren im Umkreise von zwölihuiidert !Sch!eier.sallen lassen, allein daS Mad hrtfft! nixcnh vardansen chen erklärte sich dazu nur unter der

riUri V MMWr mmmimm -m -w i - - -m - - and man furchtet verens, vau der TrinkmasservorratH knapp wird. Die Cherokesen sind der einzige Fudianerstamm. der seine eigene sckristsvrache bat. dieselbe wurde in den zwanziger Jahren von dem Hauptlinz Seeguajaa erfunden uud besitz! ,iJ. LfU.t, oitPh.r cH ctne Nicht unvedeutende Literatur, Him Ech?ta erschnnt wzar eine Zei' .ung in der Cherokesensprache. Diese Sprache kommt iber immer mehr in Vergessenheit, kaum die Hälite der StammeSangehörigen ist noch im Stande, sie zu sprechen. Sogar dsr Häuptling Joel Maues. ein Vollblut. Cherokese. ist der Sprache seines Stammes nicht mächtig und muß sich eiazS Dolmetschers bedienen, wenn er vorder Gesetzgebung spricht. Die Cherokesen sind die civilisirtcstrn und auch die reichsten Rothhaute, jedes Mitglied des Stammes hat durchschnittlich $1000 Einkommen, sie unterhalten 100 öffent, iich: Schulen und zwei höhere Lehraa yal:en. Frl. Fanny Davenpokx wird in diesen Tagen eine Nachb-r.nt der Madame Modjeska in Calisorn:en werden. Sie hat :t0 Acker Laad in der Nähe des fruchlrcichen Pomoma. dicht bei der M öojes ka Heiin stalte ge kaust und Wird 80,000 zur Verbesserung ihres Besitzthums anlegen und dann eine Federviehzucht und ein Prä servirungSgeschäft von Wildsleifch ntben der Landwitthschast betceibrn. .G. vom Nnslande. AuS Belgrad wird der Köln. VolkZztg." geschrieben: Durch eine gräßliche Mordthat wurde daS Dorf Arkan. im Kreise Kragujeda:. in Schrecken versetzt. Vier lm G.'sicht ge schwärze Männer erbrachen in der Nacht die Thüre des Kaufmannes Mladan Ducandjijz und stießen beim Eindringen die erschreckt aus dem Bette ge'prunzcn: Ehefrau mi: dem Gewehrkolben geqen die Brust, so daß sie be sinnungslos niederstürzte, Der Kaufmanu hitte sich hinter dem Bette ver steckt, wurde aber bald entdeckt und hervorgeholt, worauf die Eindringlinge die Schlüssel zur eisernen Kasse rek' langten. Der Kaufmann weigerte sich, worauf die Räuber ihm beide Ohren abschnitten ; als er sich dann noch wei' gerte. den Versteck der Schlüssel zu nen nen. schnitten sie ihm die Wangen ab; dennoch blieb d?r Unglückliche bei seinem Vorsätze, die Kasse nicht öffnen zu lassen, worauf ihn die Unmenschen mit Messern in den Unterleib stachen. Durch das Geräusch eines sich nähernden Wagens wurden die Räuber aufgeschreckt und entflohen: Mladan Ducandjija wollte ibnen nacheilen, stürzte aber o der Tbüre todt zu Bo den. Die Mörder hatten in der Eile einen Revolver eine Tasche und eine Müye vergessen; dadurch geling es. ihre Namen zu erkund.' und sie sestzn nehmen. Sie legten auch ein Gestand niß ab, bezeichneten aber .einen KaufMann desselben Ortes, einen Konkurren ten des Ermordeten, als den Anstifter der That. Der .befchuldigte Anstifter, Miromro Stefanoyic, trat bei den letz ten Skupschtina-Wablen als liberaler,. Candidat auf. unterlag aber besonders wegen der- eifrigen Gegenagitation des ermordeten Mladan Ducandjija . Die j ü n g st v e r st o r b e n Solsatenlotte. die als Verkuiserm' der Perleberger Glanz-Wichse nicht nur den Subaltern und Unterbeamten der. Staatsbehörden, sondern auch Deernzn . :en und Dirigenten der Abtheilungen persönlich bekannt war. verstand es auch. Mitglieder der königl'chen Familie als K unden zu angeln, wobei ihr ihre Be kanntscha't mit dem Prinzen Karl aus dem l84er Kriege, d.er auf die Ulanen ilmazoae große Stücke hielt, sehr zu Stat'.en kam Wie Lotte einst mit dem achmüigen Kaiser Friedrich bekannt würde, darüber gab sie Mitte der I80er Jahre auf Abtheilung II des !öniglichen Polizei Präsidiums den Her ren PolizeiAnwärtern Folgendes zum Besten: Ich sah. vom Generalstabszebäude kommend, unsern Fritz- in Begleitung des damaligen Oberst Msch?e im Thiergarten spazieren ge t)cn. grüßte die Herren militärisch, wo bei der Kronprinz, meine Kriegsdenk münzen bemerkend, zu seinem Adjutan ten sagte: Votztausend, Mischke. die hak ja alle Feldzüze mitgemacht." Der Oberst, der mich schon kannte, schien dem hohen Herrn über meine Person Auskunft zu ertheilen, woraus mich der Kronprinz zurückrief und mich in eine längere Unterhaltung zog. aber er dachte nicht daran, mir von meinem Waaren vorrath etwas abzukaufen. Kaiserliche Hobeit. vielleicht Wichse gefällig?" forschte ich, als er mir die Schulter klopfend , Adieu sagte. Augenblicklich keinen Bedarf-, lachte der hohe. Herr. .Na, denn empfehle ich mich sür späier. kaiserliche Hoheit. Prinz Friedrich Karl hat auch schon von mir Wichse bekom men.- So?- meinte der Thronfolge? belustigt, na, dann verabreichen Sie uns auch mal welches nahm mir zwei TSpfchen ab,- reichte ckir ein ZehnMark stück hin, und als ich darauf herausge den wollte, tommandirte er Kehrt! Marsch! ESkadron lrrrabZ- und siua weiter.

Aus de r ungar i sche'n B e sitzung des Barons Moritz Hirsch in St. Johann herrscht derzeit üngemein reges Leben, und an den Jagden nah men zahlreiche fremde Aristokraten, so Lord und Ladu Dudlei,, die Familie

Sassoons u. A. theil. In den jüngsten Tagen wollte der Hausherr seine Gane m,t dem ungarischen Nationaltanz beknnt machen und so wurden aus der Umgegend Bauern nach dem Schlosse beordert, welche den Csardas auch mit zller Verve producirten. Als der Tan; beendigt war. wurde das Erscheinen der schönsten Jungfrau der Gegend ant meldet, und vier Diener brachten in der That ein verschleiertes Mädchen in ein-r Sänfte in d? Saal. Die holde Maid " Bedingung bereit, wenn der Oberst ihr ,den herrlichen Brillantring verehre, der ' an feinem Goldfinger blitzte. Oberst , Montagu streifte ohne Zaudern den Ring ab und enthüllte gleichzeitig ?lz f fi ww begleele diesen Act. denn bie re.zenöe Maid war niemand Anderes als Capt. die Schöne. Ein brausendes Gelächter län Moateriesfe. der Bruder der schönen Lady Dudley.- Er hatte, wie'ein Pester Sportblalt erzählt, feine Rotte' so treffe lich gespielt, daß er selbst den gewiegten Kenner Montagu bis zum letzten Mo' uikut täuschen konnte Zu den Haupt sch relern j zegea d:e Lvyeng?ln-Altff.lyrungen m 'L?rls zahlte, wie man weiy. der edle kochcfort, Der gute Man. h..t sich nicht immer als so erbitterter Gegner LZgnerS gezeigt: war doch er es. der 'm Jahre 1887 b'i Gelegcnacit der damaligen Vorbereitungen an Wagners Oper den Vorschlag machte, ma l möge )as deutsche Touverk nur g'trost auf' fahren, aber nn:er dem Ti'el Loheu-zrini-; die Pariser würden die Over tür italienisch halten un) von der Nusik un;weiselhaft hochlich't entzückt sej,. An'.äzltch deZ, wiedecentfachten KamvseS von .Lohenzrin und mlt Bezug auf die Russenfreundjchast w.irde ' zZochesorls Recepl 'ttiln, durch den Von schlsg vari:rt. die Oper- vh ' t jrii'.off zu taufen. D i e Untersuchung der n'tender ,Spi?lskansale hat bereits ü er -aschende Resultate ereb.'. Der Spiel zächler htte sür die kurze Saison ISfll, ttwa fünfzig Vvielabeade. circa 500,0;)i) rcs. Kosten, darunter : 50.0 )0 Frcs. Zpielpacht. Trotz diescr ungeheuren , kosten beträgt sein Reingewinn rund nne Million Frcs. Da der Spielpäch:ec j elbst nickt spielt, soadern blos zehn ' ZZroccnt von den Einsätzen erbebt, so :rgidt ich daraus, day die Vo'.clk'.ntze ,on Ende Juli bis Mitte epteatoer l5 Millionen betrugen oder mehr, als 500.000 Francs abendlich. Maiuii'iUt ie Namen verschiedener. Spieler, die tn einem Abend mehrere hnnderttan end FrcS. verloren oder gewannen. KlleS dies geschah nicht dloS unter den llugen der Polizei, sondern der Bür zermeister von Ostende. Montaucie, var sogar .Ehrevoorsitzender'' d.s sp,elclubs.. W. T. Brown, Advokat, Bance B ock, Zimmer 23. MRS. CRAHAM'S Cucurnber ' und Eider Plower Cream . . ist kein LvSMlie in dem Sinneln nielckcm ds Wort gewöhnlich gcbraintu wird, sondern ver schönt vermanent. üs matbthic Laut tvktcki. zart und rein, und bind) stetigen Gebrauch auch meißer 5S ist em stetiger Tchug gegen iie Wirkungen der Tonne und dco Windet u,n verbi.ndert Zornrnei sprossen und stecke. iSi rein ißt das (Jestcbt weit beffer lo eile und Waffcr, haitt die Haut und verhindert Runzeln. Es tnackt die Haut so friick nnd glatt ai?iclirnd, wie bet einem kleinen MSd chen, edc Dame, jünq der alt. soll es be illicn. da es ein jugendliches Auehen, giebr und zwar dauernd.' ES enthält weder Eüure noch Alkali, ist so unschädlich, wie Thau, und so nährend für die Haut wie Tliau sür die Pflanze. PrciS ti; bei alle Apothekern und Haartünft. ier,,' oder bei Mrö. Gervalje raham. m Post Str., Tan HranziFko. woselbst ne Damen von allen tLnskellunssen im (Srftrfite tinrlrt. BeHand lung auch vriöslich. Das kleine Buch Wie man iich Ichbn mackt." gegen Linfendung rinrr Brief marke verschick. . Musterflasch frei verschitkt n Lamen gegen Einjendung von iuCents in Brieswarken zur He Zahlung des ' Portos. . Weibliche Aöenteu ver lanat . - . V. ' MRS, CRAHAM'S G o f i liy t 0 - S t e i dj x kurirt1ie schlimmsten Tommersprvffen. Flecken und HautschZden. PretSbl.Z. Harmlos und wirksam, l'iafrn' davon können nicht geschickt werden. Ter Apotheker in dieser Ttadt, der zuerst von rannen Präparaten bestellt, ton seinen Namen dieler Anzeige beigefügt bekommen. Meine Präparate sind bei allen Wholesale Druggisten t , Chicago und jeder Ttadt westlich davon in bauen. Dach Material! H. C. SMITHER, 'Händler in Kirsdach Material, i nnd 3 ply Neady Roonng. wasserdichtes Theating. seuer festem ?lSphatt.7;iiz Trrohvavve. Tach und Me tall-Yarden .'c. . Ofnce: IUV WestMaryland Lkrahe. Telephoni i. Da ch decke re i. o. Sc T. F. S M ITH ER, U. t nnd verantwortliche Dachdecker. KicS. Alle Anen Comptsilions'?ücher mit bestem Ma dächer. rinidat, und il'onite Asphalt Tächer icrial. Zsiicr. No. 10, Vard : 180 W. Marylandstr. . . Telephon 861. JndlanapoliZ, Ind. CARL PINÖPANK-S ' cutfcr)c Buch - Handlung 7 Süd Alabama Straße. ; .Aestetiungen und Abonnements auf alle im In und Auslande erscheinenden Buchet und Zeitschriften werden angenommen und prompt abgeliefert. An und ??er?auf alter Lücher. , Sozialistische Literatur.

Eisenbahn - Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedenen isen bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vandalia. Abgang Postzug ........... Erpreß Expreß Accomodation Ervrck . . . ......... 7 VH) $rn 11 :)m I Nm 4 ) Nm 7 00 3fin Erpreß . ... ............ 11 00 3m Ankunft Ervreß ............... 3 30 Erpreß ... .... .... ! 15 Vm Accomodation 10 (X) m Erpreß 2 50 Stai Echnellzüg 5 20 rn - Accomadation ....... 7 45 Rin Clevekand, Cincinnati, Chicago nnd St. Louis. Indianapolis und Clcveland Tivisien. Abgang Expreß. Erpreß . . . 6 30 Vn, 9 B Pm .......11 45 Vm Erpreß . . Limited Expreß Erpreß . 3 20 Nm ... 6 45 Nm .. 7M Vm ...11 10 Dm ...11 öS Vm ... SMNm . .10M Nm Ankunft Expreß Erpreß . . Limited Expreß Expreß Expreß.... Et. LouiS Division. Abgang Expreß . . . I . . . 7. . . I 7 30 n . Limited Expreß. . . .... .... 12 03 Nm Erpreß . . . . ........... 5 20 Ton Expreß, täglich 10 55 Äia Ankunft Expreß täglich . . . . ..... 3 20 Vm Erpreß 25 Vm Limited Expreß 2 55 Vm Expreß . 6 20 $rn Chicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 55 t'in Accomodation täglich .. 7 5 Pm Accomodation 10 55 Pm Postzug. . .. 3 00 s im Accomod. (nur Sonntags). 5 00 m Accomodation... 45 ?!m Ankunft-Rushville Accomodation.l 35 Pm Postzua II 50 Pm Jnd'pls Acc. (nur Sonnt.).l2 35 Nm Accomodation 5 00 Nm Accomodation 10 45 Nm Schnellzug 12 15 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich. Abganz Accomodation 7 10 Tm Schnell.Post 12 01 Nm . Lasayette Accomadation 5 15 Nm EchnellM.V.-.: 12 30rn Ankunft Schnellzug 3 20 rn Lasayette Accomodation ... 10 45 Pm Cchnellpost...... 250NM Accomodation : . 15 Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 45 Bm Expreß...... I2WRm Danville Accomodation. . Expreß Ankunft Expreß . Danville Accomodation. . Expreß.. Expreß 5 05 Nm 10 52 Nm 3 15 Pm 10 40 Vm 2 40 Nm (i N5 Nm Peoria Diviston Abgang Expreß Accomodation .... Expreß Ankunft Expreß . Accomodation .... Expreß östlich. 3 35 Pnl 5 Vm 3 05 Nm 11 45 Pm 9 00 $tn l0 30Nrn Lake Eric und Western. Abgang Ejrvreß :. . . Expreß.. Expreß r . Schnell-Expreß Ankunft Schnell'Expreß . , Expreß Expreß. , Expreß . 7 15 Pm , I 20 Nm . 7 w Nm .11 10 Nm . 3 20 Vm .10 30Vm . 2 50 Nm . 20Nm Pittsburg, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis Division. Abgänq Expreß 4 45 Vm - ' Columbus Accomodation.. . 9 00Vm Erpreß... 3 00 Nm ' Nichmond Accomodation. . . 4 00 Nm Expreß 5 30 Nm Ankunft Richmond Accomodation 9 00 Vm Schnellzug 11 40 Vm Erpreß 12 50 Nm Accomodation 3 45 Nm Expreß ö 50 Nm Ervren... 9 00Nm Chicago Division via Kckomö. Abgang Exvreß.... Expreß Ankunft Expreß . . . Expreß...... ,...1105Vm ...11 30 Nm . 3 30 Vm " . 3 45 Nm LouiSville Division. Abgang Expreß 3 40 Vm Louisville Accomodation.. . 8 00Vm Schnellzug 3 55 Nm Accomodation 4 3) Nm Ankunft Accomodation 10 25 Bin Cchnellzua ....11 00rn Accomodation Spezial täglich 6 00 Nm 10 50 Nm Cincinnati, Hamilton polis. Abgang Ervreß und 3ndiana 355 Vm 10 45 Vm 3 00Ntn 3 30 Nm 6 30 Nm 9 15 Vm Cincinnati Accomodoiion Expreß Expreß Erpreß Ankunft Accomodation.. Erpreß .... 11 15 Vm Expreß Expreß Expreß . . . , ,. 7 45Nm ,.10 55Nm ....12 33 Vm Indianapolis und VincenncS. Abgang Expreß 7 30Vm ZZincenneS Accomodation.. . 4 10 Nm Ankunft Vincennes Accomodationll 00 Nm Expreß 5 05Nrn Cincinnati, Wabash und Michigan. Abgang Expreß ... 6 30Vm ...1145VM 45 Nm ...11 10 Bm ... 500Nm ...10 50 31m krvreg Expreß .. Ankunft Expreß . Erpreß Expreß Indianapolis, Decatur und Western. Abgang-lZxpreß 830 Vm Accomodation 4 20 Nm Echnell.Expreß ...llOONm Ankunft-Schnell.Expreß 3WVm Accomodation 10 10 Vm Expreß.... 4 45 Vm Louisville, New Albany und Chicago. Abgang Erpreß 12 40 Vnt Erpreß 11 35 Vm - - Monon Accomodation .... . 520Nm Ankunft Expreß 3 25 Am Monon Accomodation 10 40 Vm Expreß... 3 20Nm Stt'it bnU s.irfiintrfhf.q rn.Vv wntrh f. , In Anna l'irt, l Jjixi. Uonir. luii. tat. ne riir. (i) i.rrd'tucwriUW hf. mi!? "U.iMiru ur t KHi.UO MHitii. can ,io ih work and )ir ; nt hun; w tirtr Tnu . K.n be1' SliMM-n nn- Viuily carniuK frM 4 to laiv. All ff. We be fom hww ;j w wirt ; . i n von in njre n Jt ar all ibr linie. Y-i mmj for m ork- . : Kir uuw arnoef tbetn. N KW imI wnndarsuL Paroruler fr.

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Str. 124 Alabama und Siebente Str. 123 Central und Lincoln Avenue. 12 PandeS Str. und Lincoln Ave. 127 Columbia und Hill Ave. 123 Central Are. und Achte Str. 12 AuÄstellungZ-Eedsude. 131 Alabama und Morrison Str. 1J3 Nohamvton und Achte Etr. 134 College Ave. und Zehnte Str. 135 Home Ave. und Delarvare Str. 134 Alabama und North Str. 137 Äc:?iann und Achte Str. 133 College Avenue und Irwin. 21 Illinois und St. Joseph Str. 23 Pennsy!ranuia und Pratt Str. 24 Meridian und Zweite Str. 25 No. 5 Svr'nhaus, 6. nahe Jllmoisstr. 20 Mfsils-ppi und St. Elair Str. 27 Illinois und Wichiaan Str. 23 Pennfulvania und Fünfte Str. 29 Misiiis-vpi und Vierte Str. 212 Tcnnesfte und Williani Str. 213 Pennsytsania uttd Michigan Str. 214 IllinoiÄ und Herbert Str. Qr n".iiltrt I h iit -ftrhiftff Mfviuyviiuwuijf 21ö Tennesiee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 213 Clifzord und Jesicrson Avenue. 31 No. 1 Spr'tths.. Jnd Ave. .Mich. St, 32 Meridia uild Walnut Str. 34 California und Bermont Str. 35 Alake und New York Str. 36 Jndiana Ave. und St. Clair Str. 37 Stadt'tzospital. 33 Blake und Ncrth Str. 33 Michizan und Aqnes Str. 312 Welt ul-.d Watttut Str. 313 Wck ilnd Tritte. 314 Siebeute und Howard Str. 315 Torbet und Paca Str. 31g Tennessee und 1. Straße. 41 No. 6 Spr'nhaus. Wash. nahe West Str. 42 tÄLißeudors und Washington Str. 43 Missouri und New f)ork Str. 4Z Meridian ud Washington Str. 4 Illinois und Ohio Str. 47 Tennessee und Washington Str. 43 Kingan's Schlachthaus. 49 Jnd'ianola, 3 SquareS ront Fwß. 412 Missouri und Maryland Str. 413 Mississippi nuv Wabasy Str. 413 ÄiorriS und Church Str. 421 O. I. u. W. NundhauS,eftl. vsm Jluß lS Jrren.AM. 124 Milen Ave. :id Nationa! Noad. 51 No. 4 LpriZAcuhauz. Illinois u. Merrill. ol IllinsiÄ und Zcouifiana Str. 53 West und McCtty Str. l- West und South Etr, 5 Mississippi und Henry Str. 57 Meridian und Ray Str. 53 No. 10 Schlauchhs. Worris u. Mad.Av. 5i) Madison Ave. und Tunlap Str. 512 West und Rockwood Str. 513 jientucky Ave. und Merrill Str. 514 Union und Morris Str. 5ltt JUinois und Kansas Str. 517 Äiorris und Daksta Str. 513 Morris u::d Church Str. 519 Tenncssee und WcCarty Str. üll Meridian und Palmer Str. 523 MorriÄ Str. und Gürtelbahn. 524 Madison Ave. und Minnesota Clr. 61 No. 2 Haleu, u. LeiterrHaus, Southstr. b2 Pennsylvania Str. und Madissn Ae. Tclüware und WcCart Str. ' til East und McCarty Str. 65 New Jersey uud Merrill Str. 7 Virgittia Ave. und Vradshaw Str. 68 East und Coburn Str. 69 Pennsylvania Str. und Madison Ave. 612 Mc.ernan und Touflherty Str. 613 Eait Str. u?:d Lincoln Laue. (314 East und Veechcr Str. 15 Noble und Suth Str. 71 Ro. 3 Cpr'nhaus, Virg. Ave. u. Hur?u. 72 Ealt und Gcorgia Straße. 73 Cedar und El:a Str. 74 Benton und Georgia Str. 75 English Ave. und Pins Str. 7 Dillon uns Aates Str. 78 No. 13 Spr'nhauS, Vrsfpett u. Dillon. 79 Welcher Ave. und Tillen Str. 712 Spruce und Prospekt Str. 713 English Ave. und Lauret Str. 714 Willow und Olive Str. 715 Shelby u:-.d Bescher Str. 716 Deutsches Waneichaus. 713 Orange und Laurel Str. 721 Lexington Avenue und Linden Straße. 723 Zvletcher Avenue nd Sprit Strafe. i'24 Tucker und Dorsey's Fabrik. 81 Market und New Jersey Str. LZ Washington und Delaware Str. 83 East und Pearl Str. 84 New ?Zork und Davidson. 85 Taubstumlnen Anstalt. L6 Ver. Staaten Arsenal. 87 Orttnti! und Washington Str. LZ rauen'Refsnnatorium. 812 No. 8 Schlauchhaus. Ost Wash. Str. 813 Market und Noble Str. 814 Ohio nd .Harvey Str. 815 Arsenal Avnin und Ohio Straße. 8N Pan Handle Eisenbahn Shops 323 Walcott und Carter Str. n No.7 Svr'nhaus. WarylMd nahe Merid. HZ Meridian und Georaia Str. S3 Meridian und Sild Str. 94 Pennsyloania und Louisiana Str. Alalana Str. nd Virginia As. Spez ial'Signsle. Ersten 2 Schläge, zweiter Alarm. Zweiten 2 Schläge, dritter Alarm. Dritten 2 Schlage, vierter Alarm. 1-2-1 Zveuer auß und Schlauch aufgnviü'ett 3 Schlage, weniger Wasserdruck. 3-3 mebr Wasserdruck. 12 Schläge, 12 Uhr Mittags. 65" Die ersten 12 Signale werden voll' ständig ausgetchlstgen, bei den folqenden werden die Hundert, Zehner und Einer Ziffern getrennt gegeben. Die kürzeste und direkteste Route Sot, Woot, Zlord, Süd. Vestibül Züge ' mit den keinsten Parlor. Lehnstühle und Sveucwaclen, mit Dampf ßchci;t und mit ElektchitÄ beleuchtet. Die fchZilsten Sifcw . bsbn;üge tn y&tit. m und nllirjfcit bei arkiex Tie einzige Linie, welche ihre PaffaJiere nach dem Grand Central BahnhcZ iin New P o t I dringt und iyncn dadurch zwei Etun den Zeit spart. Die Emfahrt in Chicago erntoglicht einen Neberdlick über den T!ictigan Avenue Boulevard u. die schönsten Strafn der Stadt. ' Die Züge laufen in den Central Bahnhof von Cincinnati die UmonDtpcts von ileveiano, Äuttaio uno Atvany, ferner St. Louis, Peoria. . 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