Indiana Tribüne, Volume 15, Number 80, Indianapolis, Marion County, 7 December 1891 — Page 3
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! Gefühls -Komödie.
Roman von M a x N o r d a u. (Fortsehung.) .Mutter, das verstehst Du nicht erwiderte er begütigend, und mit etwas gezwungenem Lächeln. Fräulein Fähv back ist ein liebes, gutes Mädchen, aber ich liebe sie nicht." Sich ttaS, mit dieser dummen Liebe brauste Frau Bruchstädt auf. 3u b si doch kein Kind und solltest wie ein ern ster Mensch reden. Alice ist eine ausgezeichnete Partie Nochmals, Mutter." siel er heftig ein, genug. Ich verkaufe mich nicht. Ich höbe Dir gezeigt, daß ich für uns Beide Brod erwerben kann, auch ohne eine reiche Frau. Also laß mich zufrieden.Frau Bruchstädt wußte nun genug. Große Thränen rollten ihr über's Geficht, Gustav wollte sie begütigen, küßte ihr die Hand und die Wangen, sie ranz einige Minuten mit sich, aber dann konnte sie nicht länger, sondern legte die Gabel hin und verliest mit lo-bre-chendem Schluchzen das Eßzimmer. Gwwv blieb sehr beklommen zurück. Es that ihm bitter leid, der Mutter Schmerz zu bereiten, aber er konnte doch nicht ihr zu Liebe heirathenk Und zu Alice zurückzukehren, mit einem flam menden Briefe von Paula in der Tasche, mit einer ebensa heißen Antwort an sie im Kopse, daS schien ihm ein abscheuliche- Verrath an dem Mädchen, das ihm eine solche Schlechtigkeit wirklich nicht um ihn verdient batte. Denn sie war ihm richt ganz gleichgiltiz gewesen und er hatte vielle:cht wirklich um ihre Hand augehalten, wenn dieses unerwar tete Abenteuer mit Paula nicht dazmiichen gekommen wäre. Pula halte versprochen, Korneman den Abschied zu g den. ich:, aber ihr Versprechen bis1; nicht ge. alten zu haben. Er hatte nichts versprochzn, hätte sich aber ver achten müsien, wenn er eine begonnene Beziehn, g ;n einem anständigen Ma chen for:gzietzt hätte, wahrend er mit Paula Llebesbriese austau'chle. Die'e Briefe waren seit der Kölnet Bewegung noch viel heißer als vorher, früher war der Stoff, von dem sie sich nähren konnten, immerhin etwas dürf' tig gewesen. Jetzt boten die sechzund dreißig Stunden, die sie in innigjte, Gemeinschaft mit einander verlebt hat ten. tausend Anknüpfungspunkte. Paula schien trunken von Gustavs Lersönlkch keit und der Liebeswonne, die sie bei ihm gesunden. Jch bin neugeboren," schrieb sie ihm. Mein Leben sängt mit dem Freitag Morgen am Kölner Bahnhof an. Was vorher war, ist Alles ausgelöscht. Bis jetzt war mir vor der Zukunft bang. Ich mochte nickt an sie denken. Wenn ich mick fragte: wie wird da? enden? ,ö ,and ich keine Antwort und sübl:e mein Herz beklommen. Der 24. Man ersäien mn wie in einem beängstigensn Nebel gebüllt. Ich weiß jetzt: Du bist mern und wirst es bleiben. Nn) der 24. März liegt sonnenhell vor mir. ein chter Fruhlmzsamang. In etner so zuversichtlichen Stimmungdursie Gustan sie doch ncht lap en. zuhlre es als seme Pstlckt. u eise zu warnen, und er that es. wenn auch mü Schonung. Sie dune fetc Verabredung nicht vergessen uns der Entscheidung nicht vorgreifen. Sie müsie sich immer sagen, daß Menschen herzen, namentlich Frauen herzen, un be rechenbar seien und sich in beinahe vier Monaten noch Alles ändern könne. Es sei gefährlich, sich vorzeitig in Sicher, beit zu wiegen, denn man könne dann leicht zu einer schmerzlichen Enttäuschung erwachen. Paula nahm diesen kauen Wasser stradl ruhiger auf. als er erwartet hatte. jP 4t 1 .MIMtl kann ich nicht erleben, denn ich gebe fvrrHttTifhimt tiTirih Iti mich keiner Täuschung Hin. Dein Herz kann nicht mehr zurück und Dein Ber. Üand hat noch kernen Schritt zu nur getl.au: Und ich glaube, Te,n Berstand beherrscht Dein Herz. Wie immer Deine EntichZiSunz m Mertyald Monaten lauien wird, sie kann es nicht ändern, daß ich jetzt glückliche Tage lebe. Ich liebe Dich unv will von Dir geliebt sein, wenn auch nur bis zum Frühjahr. Was' Du mir jetzt gibst, nimmt mir Niemand und tch bm vamtt zusrteden. Du hast nicht nöthig, mich immer an den Bertraz zu mahnen, ich verstoße nicht gegen ihn, wenn ich jetzt selig bin. Hindere mich nicht, in vollen Zügen aus m m dm. S . . . dem Zauv'rvecuer meiner reoe zu rrin ken: er ist so süß. Wie die Hefe schmecken wird, ist gleichziltig, so lange ich noch nicht darin bin." Wenn sie so sprach, so hatte sein Ge wissen ihm nichts vorzuwerfen und er konnte fortfahren, 'hr den Trank w reichlich zu spenden, wie sie es wünschte. Paula war aber nicht leicht zufrieden zu stellen und sie forderte m jedem Äriese, daß er zu ihr nach Berlin komme. Weihnachten habe er keins Pstich!en. Seine Feiertage müsse er ihr widmen. Es sei ohnehin so hart, sich nur alle vier Wochen zu sehen, wenn man blos in den Minuten lebe, in denen man zusammen sei. Guitav widerstand. Er könne am Wtihnachts abend seine Mutter nicht allein lassen. .Ich bin eigentlich auch auf Deine Mutter eifersüchtig." antwortete Paula. .Du sollst von Rechtswegen niemand auf der Welt' lieber haben, als mich. Doch ich will Dir diesmal verzeihen. Du sollst nicht zwischen Deiner Mutter und mir Au wählen haben. Dein Herz würde bluten, wenn Tu die Mutter opfern müßtest, meines, wenn Du Dich opfern könntest. Also spare Dir lieber i. i... . tr , f.". . . i oen amps. 2Uia icg gur, mein sues Herz?" Ja, Du bist gut," schrieb Gustav zurück und bat sie, wenn er schon nicht komme, sie wenigstens bescheerenzu dürfen. Er sei ungeschickt im Errathen der Titze. die einer jungt n Frau Freude machen können, und ein Wunsch' zettel würde ihm eine hochwillkommene Unterstützung sein. Paula ließ sich nicht bitten. Der Wunschzettel kam und er war von schö er Voll ständig seit Die Reiben OiN der, Fräulein Winter, Niemand war vergessen. Für sich selbst verlangte sie eine Ring mit einem , Rubin,' ' ihrem Lieblingsstein. Aber nicht .billig und schlecht-., sondern etwas Hübsches und
Gediegenes, was semer un) ihrer war big sei. Sie verstehe sich auf Schmück und es sei schwer ihr etwas vorzumachen. WaS sie sich gerade bei einem Ringe, den sie von ihm empfange, den' ken werde, könnte ihm ja gleichgiltig sein. Oder sollte sie es ihm sagen? Nein, sie brauchte es ihm nicht zu sag?n. Er eilte aber, ihre Bestellun gen auszuführen. Er erschrak etwa, als ihm der Jmvelenhandler angav. was eiu Ring mit einem schönen Rubin
koste, aber er dursre sich ja nicht als Knauser zeigen. Zum erstenmal in seinem Leben ge. schah es, daß er Schulden machen mußte. Bon seiner Mutter das Gels für die Einkäufe zu verlangen, daran war nicht zu denken. Er gab alss in den Läden blos seine Visitenkarte ab und bat, ihm die Rechnung erst nach Neujahr zu schicken. AlS er im Januar sein Gehalt er hob, gab er der Mutter nicht, wie bisher immer, den vollen Betrag, sondern nur einen Theil. Da sie ihn überrascht ansah, bemerkte er mit gezwungener Gleichgiltigkeit: Dein Wirth. schiftsgeld, Muttchen." Und das übrige?" Ist weggeschlossen, natürlich." So," sagte sie und blickte ihrem Sohn in's Gesicht. Er wendete die Augen ab und machte sich am Schreibtisch zu schaffen. Es ist Dein Geld und Du bist mir keine Rechenschaft schuldig," bemerkte sie nach emer langen Pause und verließ langsam das Zimmer, da er nichts erwiderte. Gusta? athmete tief auf. Er hatte eine Empfindung von Müdigkeit, wie wenn er eine sehr anstrengende, sebr schwere und gefahrliche Arbeit gethan hä:t?. Doch eS mußte ja fein. Ein mal mußte er ja mündig werden und es war für die Ruhe der Mutter schließlich besser, wenn sie nickt um jeden Pfennig, den er ausgab, wußte und sich darüber Gedanken machte. Paula war von seinen Bescheerunen entzückt und gerührt gewesen und hatte ihm verziehen, daß er zu Weihnachten nicht gekommen war. Aber jetzt waren die Feiertage vorüber, jetzt hatte er nickt mehr die Äusrede, daß er sich der Mutter widmen müsse, wenn er sie nur ein Bischen lieb habe, werde er sie nun nicht länger warten lassen. Sie sei auf seinen ersten Wink nach Köln ge kommen und habe ihm gezeigt, daß sie für ihn jedes Opfer bringe. Er scheine aber für sie nichts thun zu wollen. Ob daS wohl die Liebe sei, von der er ihr täglich feitenlanz spreche? Und Tag für Tag wiederholten sich die Bitten, die Vorwürfe, die Klagen, daß sie nach ihm kranke und keine Rnhe sinden önne. elv In Gustavs Gefühlen herrschte tiefet Zwiespalt. Er war eigentlich entschlos sen, nicht nach Berlin zu reisen. Ein mal wegen seiner Mutter, welche diesk geheimnißvollen Abwesenheiten doch beunruhigen mußten. Dann auch, weil er sich den Launen der herrsch süchtigen Frau nicht unterwerfen wollte. Sie sollte sehen, daß sie nicht mit allen Männern ansangen konnte, was ihr be liebt, daß sie nicht blos mit dem kleinen Finger zu winken brauche, damit er ibr willenlos folge. Aber dann sagte er sich wieder: war daS die Gelegenheit, sich stark zu zeigeu? War es so Helden müthig, war eS so rühmlich, ihr Sckmerz zu bereiten? Sie liebte ihn. Sie sehte sich nach ihm. Eie war glücklich, wenn sie ihn auf em paar stunden hatte. Dieser ganze Liebes, träum dauerte ja ohnehin nicht mehr lange. Am 4. Marz war es zu Enve o ja, das war es. Bis dahin wenig stenS schuldete er ihr so viel Mitleid und Nachgiebigkeit, wie eS die Umstände nur irgend gestatteten. Sie hatte erklärt, sie erwarte nichts von der Zukunft, die Gegenwart genüge ibr. War es nicht seine Pflicht, ihr wenigstens diese kurze Gegenwart möglichst schön zu gestalten? Es war schließlich ein eigenthümlich erhebendes Gefühl, - einem Menschenwesen ganzes, volles Glück gewähren zu können. Das machte den Glücksspender selbst besser und stolzer. Es begabte ihn auf Augen blicke mit dem schönsten Vorrechte der Gottheit. Er spann unwillkürlich dies Vorstellung weiter aus und ertappte sich plötzlich dabei, wie seine Einbil dungskraft einen Austritt dichtete, in welchem er vor die bange zweifelnde Pauw hintrat, sie in seine Arme nahm und ihr sagte: Ich habe entschieden. Ich schließe Dich m mein Leben. Sei mein sür immer," worauf sie einen gro ßen, langen Freudenschrei ausstieß und mit schwindelnden Sinnen zu meinen Füßen hinsank. Das mußte ein wundervolleS Bild sein aber er schüttelte es gleich wieder heilig aus seinem Geiste. Nein, nein. DaS war ja Heller Wahnsinn. So weit konnte man doch die reine künstlerische Freude an einem reizenden Austritte nicht treiben, daß man sie mit dem LebenSglücke bezahltSie heirath?n? Niemals. Er liebte sie ja mcht. Aber sie liebte ihn und dafür durfte er ihr dankbar sein. Und so beschloßer, nach Berlin zu kommen; aus Weichheit, aus rttterlrcher Groß muth. wie er sich überredete. Daß auch der angenehme Kitzel, sich von einem schönen Werbe geliebt zu wissen und die Erinnerung an den Taumel der Kölner Tage an seinem Entschluß einen Antheil hatte, dessen wurde er sich kaum klar bewußt. Wenigstens gestand er es sich nicht ern. Ueber vier Wochen hatte sein Wider stand gedauert. Jetzt aber war Alles für die Reise verabredet, die er schließ lich für Ende Januar zugesagt hatte. Langer als 24 Stunden konnte er in Berlin nicht bleiben. TaZ machte mit der Hin und Rückfahrt doch eme drei tagige Abwesenheit von Brüssel. Paula besorgte ihm für eine Nacht ein Zimmer in der Nähe ihr Wohnung. Sie holte ihn am Babnhok ab und brachte ihn wieder hin. Tagübet war er bei ihr. Sie ließ sich vor den Besuchern verleugen. Niemand störte sie. Niemand brauchte ihn zu seben und er hatte sie endlich in ihrer Alltazs.Umgebung, in rhrem gewöhnlichen eyen rennen ge lernt. Erst an dem Tage, an welchem er um 11-Uhr-10 Minuten ,AbendS!!B verlassen toollte, sagte er beim Mittags essen zu feiner Mutter m einem künS
lich gleichgiltigen Tone, wie wenn er ibr nebenher irgend etwas gänzlich Unwich' tigcs mittgethcilt hätte: Was ich doch sagen wollte weißt Tu, Muttchen, ich reise heute Abend weg. ch bleibe aber nur drei Tage
H. Frau Bruchstädt wurde sehr blaß und fragte nach einer Weile mit zitternder Stimme: So! Und wohin?" Gustav zögerte ein wenig, dann anrworttte er: .Nach Berlin." So! Und was hast Du denn in Berlin zu thun?" $fi muß hin." erwiderte er aus wcickend. ..Ick werde erwartet." Jetzt konnte Frau Bruchstädt sich nicht länger b:meistern. All" die hinuntergewürgte Bitterkeit der letzten vier Monate sprudelte mit einem plötzlichen Ausbruch über. .Gustav!" kreischte sie auf. Du gehst wieder zu der elenden Person, die Dich behext hat. Gustav! Verwirf Dich nicht. Habe Mitleid mit Deiner alten Mutter!" Mutter! Wie kommst Du dazu? Wie ich dazu komme? Glaubst Du, ich bin blind und taub? Glaubst Du, ich sehe nicht, was um mich vorgeht? Du hast mir nichts sagen wollen. So habe ich mich bei Anderen erkundigen müssen. Ich weiß Alles. Du bist verloren. Du hast Dich mit einer nichtswürdigen Intrigantin verlobt, mit einer Bettlerin, die ihr eigener Mann weggejagt hat und die Du aus der Pfütze auflesen willst, sammt ihren Kindern, die sie Gott weiß wo her hat. Gustav, habe ich Dich dazu großgezogen, bm ich dazu alt geworden?" Sie rang die Hände und schluchzte herzbrechend. Jedes Wort der Mutter drang Gustav wie ein Messerstich in's Hecz. Es ichint ihm, als mußte er die niedrige Be'chimpfung Paulas ungesäumt, in diesem Augenblicke rächen, aber wie konnte er das, an semer Mutter! Er sprang auf. trat vor die alte Frau hin uid sagte mit bebender Stimme: Mutter, Du begehst eine schwere Dünde." Und Du? Und Du? unterbrach sie ihn leidenschaftlich. Man hat die Frau und man bat mich bei Dir verleumdet. Es ist Alles nicht wahr." Was ist nicht wahr?" Schon vor Allem, daß ich mit ihr verlobt bin." ?ie sagt es ja aber selbst. Sie rühmt sich damit." Das glaube ich einfach Nicht." So hat Frau Barwald gelogen." Gustav verstummte betroffen. Den Namen der Freundin erwartete er in diesem Augenblicke nicht zu hören." Es ist wahr, unseliges Kind, es ist wabr. O Gott, o Gott, daß ich das erleben muß. Kind, Kind, besinne Dich. Set wieder wtm Gustav. Ich habe ja Niemand als Dich auf der Welt. Verstoße Deme Mutter nicht wegen einer solchen Frau." .Mutter!" nef er mtt emer stimme, in der eine zornige Drohung grollte. Aber Frau Bruchstädt halte jede Selbst Beherrschung verloren und war vollNan. dia die Frau aus dem Volke mit ihrer natürlichen Leidenschaftlichkeit und von einer Erziehung übertünchten Sprache geworden. Da stürzte seine Mutter vor ihm zu Füßen und umklammerte seine Kniee und erhob zu ihm den grauen Kops und das arme thränenüberströmte Gesicht und stöhnte aus gebrochenem Herzen auf: Gustav. Du thust mir das nicht an. Wenn Du sie heirathest, so gehe ich aus dem yauze. Ich kann es nicht mit ansehen. Ich will lieber unter, fremden Leuten sterben." Die Verzweiflung seiner Mutter war unerträglich. Innerlich durchwühlt und zermalmt, hob er die schluchzende Trau auf und streichelte ihr den Kopf und die Wangen und sagte von Bewequng erstickt: Mutter. TU machst Dich und mich krank. Und wozu das Alles? Wer sagt Dir. daß ich heira then will? ES ist davon nie die Rede gewesen." Frau Bruchstädt machte sich von ihm loS und sagte unter Thränen: So laß die Person laufen. WaS sollen dann die vielen Briefe? Und das schreckliche Geld, was Du für sie hinauswirfst? Und diese Reisen?" Mutter, daS verstehst Du nicht." .Wenn es etwas Rechtschaffenes wäre, würde ich eS schon vergehen oder Du könntest eS mir erklären. Wenn Du es nicht kannst, so ist es jedenfalls etwas Schlechles. waZ nicht sein darf. Ver sprich mir. Gustav, daß Tu nicht nach Berlin fährst." Gustav wandte sich stumm ab Gustav. Du fährst nicht." wieder holie sie und umklammerte ihn mirder. Ich muß. gab er gepreßt zurück. Sie ließ ihn loS und warf sich von Neuem auf die Erde, daß der graue Kopf dumvs aufschlug. Gustav hob die sich sträubende und jammernde Frau wieder aus und sagte ihr, wahrend große Tropfen auS seinen Augen sielen; Sieb, Mutler. wie unvernünftig das ist, was Du thust. Laß doch verständig zu Dir reden. Entweder Du glaubst mir. daß ich die Frau nicht liebe, dann brauchst Du auch nicht zu sürchten, daß ich sie Heirathe, und Deine ganze Auf regung ist unsinnig. Oder Du glaubst, daß ich die Frau genug liebe, um sie zu heirathen, trotz allem, was dagegen spricht, dann müßtest Du mich doch als einen Kranken ansehen und etwas Mitleid mit mir haben und mich nicht hart und liedlos behandeln." .Ich muß Dich retten." DaS wäre nicht daS Mittel dazu, Mutter." Sie schmieg und weinte still. Sei ruhig.- fuhr Gustav fort. Ich liebe nur Dich und Du darfst Mir ver zraren." " .So sährst Du nicht?" Mutter, nochmals. c5? Vertrauen, die Reise bedeutet nickt? (Fortfednng folgt.) , - ,'"' , Das Urtheil der Hausfrauen geht cinstiinmig dahin, daß H. Schmedel's:: Bürsten Mizp m 1 . j. csr.1' iu ilft . .i' .i. ;. -. s . . - ,v Virginia Ave. "
Oom Auölan??.
Im Tiorss MLntandsn. wo die Todtenscha'4 durch ein altZS Weib ausgeübt wird, begrub man eine junge Iran, welche nach der Niederkuilft in Lethargie verfallen, steif uno bleich geworden war und zwei Tage in diesem Zustande verharrt hatte. Nachdem der !rg bereits mit einer Erd cklcht bedeckt war. sazte die Nachbarin, daß der Platz der Verstorbenen im Bette ihr warm erschienen wäre. Auch Andere äußerten Bedenken, sodaß der Sarg wieder emporgehoben und geöffnet wurde. Da? nun sich darbietende Schreckensbild ließ keinen Zweifel, daß die Bäuerin lebendig begraben worden war. Das zerrissene Leichentuch die Verletzung ihrer Finger, die blutigen Nägel bekundeten, daß die Einaesarate erwacht war und vergeblich versucht hatte, sich zu befreien. Der Polizeiarzt ver Rachvarstaot constanrte, daß die Arme nachträglich an Erstickung gestorden sei. Sultan Abdul-Aziz war in der letzten Zeit seines Lebens ein sehr excentrischer Herr, bei dem Audienz zu erlangen, für die fremden Diplomaten überaus schmierig war. Zu einer Zeit, wo der Padischah ein beson deres Ergötzen an Hahnenkämpfen fand, erfuhr Jgnatiew. daß der Sultan neuer Vögel bedürfe, um die in den täglichen Kämpfen getödteien zu ersetzen. Der schlaue Diplomat verschaffte sich nun einen sehr schönen weißen Hahn, den er zurechtstutzte und mit Sporen versah, so daß er einem Kampfhahn glich und übersandte ihn in einem prächiigen Käsig dem Sultan. Die List gelang; der zuerst über das Geschenk sehr entzückte Sultan ließ bald den Gesandten holen, um ihn zu fragen, weshalb das schöne Thhr keine rechie .Kampfeslust Zeige. Jgnatiew untermchte scheinbar sehr ernsthaft seinen Vogel, dann die Kampfhädne des Sultans und erkläne schließlich mit gut gespieltem Bedauern daß jener durchaus nicht im Stande sei. es mit den weit überlegenen Hähnen Sr. Majestät auszunehniea. Die Un terredung wandte sich dann auf ein anderes Gebiet und nachdem Jgnatiew du Sultan erst einmal so wett hatte, wa; es nicht allzuschwer, auch den politische? Gegenstand auf's Tapet zu bringen, welcher der eigentliche Zw:ck seines Be suches war. Eine Feuersbrunst im Irrenhaus zu Bukarest setzte die Be. wohner dsr rumänischen Hauptstadt in nicht geringe Aufregung. Die Anstalt liegt etwa eine halbe Stunde vor der Stadt und barg zur Zeit mehr als vierhundert geisteskranke Insassen, welche zwei größere von einer weiten Hofmauer eingeschlossene Gebäude be wohnten. Das Feuer brach gegen Mittag in der östlichen Station aus. wobe sowohl der auf dem Hofe und den Dächernde liegen) Schnee, als auch die röl ligeWindsttlle die Beschränkung des Feu ers begünstigt hätten. Jedoch waren we der Löschiverkzeuze in der Anstalt vor. Handen, noch auch Wasser, so daß die Feuerwehr, welche nach zwei Stunden aus Bukarest eintraf, lange Zeit nicht in Thätigkeit treten konnte. Infolge dessen spielten sich gräßliche S.'ensn während der Katastrophe ab. Die Geisteskranken waren aus dem brennenden Gebäude herausgestürmt und rann ten wie Wilde zum Theil er halb bekleidek, unter nerv:nerschüttccndem Geheul um die Flammen herum. Vielfach warfen sie Gerätschaften, Möbel, Betten. Kleidungsstücke in'sFeuec und klatschten vor, Freuden mit den Händen, wenn die Zachen von den Flammen ergrissen wurden; andere suchten in das brennende Haus einzudringen, wobei zwischen ihnen und den sie zurückhaltnden Dienern wütbende Ringkämpfe entstanden. Ein geisteskranker Literat decla mirte gestuulirend vor dem Feuer, eine Frau sän.) kirchliche Litaneien. Die Bauern des benachbarten Dorfes und zahlreiche Bewohner der Hauptstadt waren herbeigeeilt, standen aber untbätig im Kreise herum und ergötzten sich ai dem Schauspiel des Brandes und den Aufführungen der Wahnsinnigen. Erst als der Polizeipräfect aus Bukarest mit dreißig berittenen Gendarmen an der Brandstätte erschien, und die Zahl der Feuerwehrleute auf fünfzig gestiegen war. wurde eme aus hundert Personen bestehend Kette gebildet, welche aus einem Bach daS Wasser einerweise zur die Spritzen herbeireichen mußte. So konnte das Feuer nach zweistündiger Löfcharbeit als über wunden erklärt werden, doch war mitt lerweile das allerdings nur einstöckige Gebäude zum Trümmerhaufen geworden. Da S in L ondon veröj. sentlichte .Jemiich Chronicle" erscheint rn feiner jüngsten Nummer zu Feier seines S:jähr'gea Bestehens in einem Festgewand. Wie das Blatt treffend bemerkt, kommt es in der Geschichte IS raels nicht häusig vor. daß eine jüdische Einrichiuna sich ungestört 50 Jadre der Hache des Friedens und Fortschrittes widmen kann. In der Festnummer befinden sich Beiträge vom Oberrabi. von dem dahinzegangenen Professor Gratz, Sir Julian Golofmi), Sir John Simon, Mr. Montagu, Sir Philip und Lady Magnus. Mr. F. D. Mocatta. Mr. Clauve Montefiore u. a., sowu zwei Fzcsimilebriefe von Gladstone au den Jahren 184 und 1891 übe? dlk jüdische Eman.ipations frage. Auf Umwegen. Herr Assessor, weshalb essen Sie nicht von dieser Speise, sind Sie kein Freund derselben?" Im Gegentheil, gnädige Frau. aber. ..." Sie können doch unmöglich gesättigt sein .DaS weniger, verehrte gnädige Frau, aber ich...." .Ach, ich merke schau, die Zubereitung entspricht Ihren Ansorde rungen nicht; verzeihen Sie. wie bin ich unglücklich, daß . meine Kochkunst .Pardon, gnädige Frau aber ich habe keinen Löffel." DaS Höchste. Mensch. Sie sind von einer Frechheit, Sie wären im Stande, an den Horizont Randbemer kungen zu schreiben!" Der Mann schmückt Heb immer dem Weibe zu Lieb', aber das Weib blos dem Weibe zu Trotz. ' ' . . Kaufe Mucho's Best . Havtznna tr-f ... " r. tt tzigarv ,
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D r. Stedmans Verbesserung für obere und untere Gebisse. Patentirt 19. Mai 1891. Es ist wohl bekannt, daß es für viele Leute unmöalick ist, untere Gebisse zu tragen. Die Patent-Fedcr hat das Prcölem gelöst. In den schwlcrigstkn Fällen können die Gebisse so Kemacht werden, daß sie ohne die oeringste Unbequemlichkeit ge braucht werden können. Diejenigen, welche Trubel mit !ünst lichen Zähnen haben, sollen in der Stedman Dental Co. vorsprechen. , Dr. F. 8. CARLTON. Manag. Zimmer No. 40 und 41, Pance Block.
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ndian ist das einzige Blatt in Jndiana, wel ches die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratte vertritt. Als Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiinteressen kämpft sie unentwegt für Freiheit. Recht auf allen Gebieten des Lebens. Die Arbeit des Volkes ist die Echöpferin alles Wöhlstandes und darurn wirken wir für solche soziale Refornien, welche die Arbeit zur frcube bringenden Lust, statt zur Niederdruckenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte es alS moralische P sticht empfinden Leser der Jndiana Tribüne zu sein. Das reichhaltige Sonntags - Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden Lese stoffes. Der Jlbonncmcnts - Preis der täglichen Tribüne ist 12c, des SonntagsblattS Zc, bei'ser zusammen 13 Cts., per LZoche oder I Cts. per Monat. . Durch die Post versandt, kostet das Tageblatt HI, das Sonntagöblatt 92 per Jahr, beide zusammen $6 in Vorausbezahlung. rncksnchen aller Art werden rasch und billig ausgeführt. Eintrittskarten, Quittungen, Constitutionen, Nennungen, Geschäfts karten, Briefköpfe, Zirkulare, Programme u. f. w. für Geschäftsleute und Vereine werben geschmackvoll ausgeführt. W
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