Indiana Tribüne, Volume 15, Number 78, Indianapolis, Marion County, 5 December 1891 — Page 3

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X&ne Uebertreibung kann bchauptet werden, daßköwchlin den stanzen Bereinigten Staaten keine deutfckeFami He siebt. He WRHMWLKMniä't mtt den - t . a m - P. I Zr. August Aönig's HkLlburgcr Brustthee. GsM ErkältLNzm Hsi, rauhen ud Vnlstschnlcrzea bei Frsuen und Ämtern gleit eS Nlch!S desscreZ Nie Tr. August Köniz'S toS utsjt Brustthee. Tr. Q. tßorner, $eo n.i. ES gereift nit zum Werznüzen Tr. August Dniz'S teaiarjt-ex Drustrhee efthl zu Lnnen. JH gebrZLche denfclbe irnmer euu jkch in meiner Familie Erkllnnzzez eiustclea csd ßad dessen WirkuJzen stttS jufricten-sieZd.-Geo. W. Freyer, 1209 N. G.Etrkße, Bal:o?k, M, Turch' ein: heftige CrkÄMnz meine Vru-Il ia hoheul Grade angegriffen; ein lästigeö Hüstclü slagie mich forwähreud. Nach 0 cbrcuch 2 Packttca Dr. AuM Äöaig'S HaWdurser Brustthee war ich wieder voKständiz w-gksiellt.-EUzä!tt Vshu, Lsnccr, Pa. immm $p l 9 4 f A ,N..ir,N ,v SJ itaAwii-viAiSii.jVfcJV.itN . g icirrs ßlUKiSKic fcj Wie rr.t Ktur U4f r. llvltl in !urrrj Bei t ei'a?tj-:.i u ias?, WAt der .,Kk,ts! P? . . . tÄrir?':k '1 :::. v.L' r ?an c:u iUVnr isnZ,7c. " citr ; .i: -,6ir itf-.'H CP r.r5 eewn,,-. :.'. -er. .-.-!- -nfittui i Ä.-s ?! ?k bauö.?.'.'rbri i d!c üarstek BZetZc. . Zzacif V:t-v. dif i tcrt 2t..r,t t: tt;f;a uo'v., r : sprach 2ü&- , . s,D'kL ?röie.r.'c? Zt.:-.?- l : ? c e t". d,?:s?,vz v.u: tx- .i&t inni$ lr?ca, tbt ii i j-i '. j i cl i . n x i 1 1 ! jfcä Ve&fB i':bü! ;ür LS s Inp rtoftmarf temtr .rr-'Ä. frci untf. jraijn Bcrtj;, ;ttan;i. .; .f.;...!!: , . ... ! . rj 1 fXxtt ; lcyf.l3iA IIciMiiHtilut, 11 Qt ton Ilsit, X v Vott N. Y. gXISSa gj2TAgS!g3S53Sl tc Rett tuaanfr- ist adi xit babtv In ;n Mauavtfli. ,iO.. frei . Segirr. Süd XeU' wäre Strafee. A.",yJ-TiiJ ' - mm, rnii. I V nw Schwabe Männer, wkich tlrevoUe !v!aneskraft uns Stes fxifet wieder jn Zanzk tränier it. fcOte nicht ejittirnr da ,.JgeVZreund" zu lesen. Tss nit tklea KiajtJinseiiwa llutene. teillLi ausi's:sttete Werk, ftitt Ausick lich über ein ee Heilvrsayren. rdurch Tarftnv in kurzer eu ebne 3?nussstbrurz von Getckileckitskraii'heltcn uns den Aotgcn Hex Jsedsüde ir:e?hkrz.'k:elle urrcn. Söiwacke Fraucn, au krazkllexucrröse, bleich iücknze uns kinderlU HtaKtn.tri ibtt a zu diesem Bcke, ue et veli? wffiiitctfit wieder erli?t usd drr heißeste Wunsch idreS H?rz?ns ttfälli erden sann. HellverfzdreA ebensz ewfsch als biciz. Jeder sei eizeAerÄrzt. iSt!:if 1 251? 13 ElaisfS und Ihr dcköWWt i&$ Buch rnßczelt und ftti zuzeZchiLt on der X llvivat cttinifc trnt V!penfar, tft 11. etr., ew Fsrk. N. ?Z. sdUsde! r I PUc to alitaia a tharoah Stnowlisde of Wtw0at (&Sdrl(a' ids TmzmmoMmD .s Ofüce Training, Etc.. i at the o!.l rIiatle ISDIÄKÄP0L1S BUSINESS 0KIYERS1TY. IV htm Block, 0. fnn. St., opo. rottefie: HEEB & OSBORN. Sead for Elesant Xew Catloffae. Abend u.Takschrle Tretet jeU ein. Holz und Schieser-Gesiittse (Mantels.) Gute City STONE FILTERS, (WasZcrbchätter.) Eisschränke und Viskisic in rSöeer usmakl nd zu den biZzgsten Preise? et g)ä.-e4ituWi (Üln natürliches hnlmitkel für

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Fallsucht, Hysterie, Veitstanz Nervosität, Hhpochoudris. Melancholie, Schlaflosig.5elt, Schwindel, Trunksucht, NückenmarZ' und GcblrnSchwZ..' VZrd hat eine ttceku Äönk- auk 1 -W;txx dekttigt alle Ueberni, nud kariert t im des Nerven.IutdumZ. es ist eine SÄsn. -KL, welche n schadet oder pnaugeuehm r:rl ' ei werthvcSezBuS fSrNkNknle'dcnde wird Jedem der eS verlang,, .,uge'aU. Sf - V V urmeerhattea ch dl. Wedmnum?o?st. .Medwn wurk. seit dem Jahr, 1"1S vo bem LÄöWr K. ffWne Ju zubereUe, W,?tzt.ter!einn Ae:Z.lz von der , MEDICINE CO., , SF ßundvtph St.. . ' vei ?-tkekern,u kAben fur '1-.

Gefühls -Komödie.

Äoman von R a r N o rb a u. orliexunz.) S:e gingen an diesem Tage nicht vor die Thür. Die Mahlzeiten nahmen sie auf dem Zimmer und Kellner und Stubenmädchen bedienten sie mit Mie nen läckelnder Theilnahme und Ver schnnegenheit. die sehr ergötzlich an zu. sehen waren. Man hielt die Beiden offenbar für H?chzsitsreisende und Paula, der dies nicht entging, fand eS reizend. Sie war lustig, fast über müthig, wie Gustav sie noch nie gesehen batte. Zärtlichkeiten wechselten mit Stunden unerschöpflichen GeplauderS, das der freien großen Freundin des PerikleZ keine Sckande gemacht hätte. Ein schnurriger Einsall verdrängte den andern, auf verständige Bemerkungen folgte ein Sprühregen von gefälligen. wenn auch etwas burschikosen Scherzen, sie erzählte von den Kunstausstellungen. von ihren Fortschritten in der Malerei, von Abendgesellschzflen, sie ahmte drol lig und dech anmutbig alle Bekannten nach, nicht blos ihre Bewegungen, ihren Tcnfall, ihre Redemeise, sondern auch ihren Gedankengang, ihre Anschauun gen und zwischendurch hatte sie kleine Anwandlungen von Empfindsamkeit und sprach abgerissene Strophen aus Heine und Geibel oder fang leite mit füher Stimme russische Volksweisen. Tann kam es über Gustav wie ein Rausch und er zerbrach sie fast in seinen Zärtlichkeitsfturmen. da sie luftig schmol' lend nach ib n schlug und ihm mtt einem tftfiz in s Ohrslüstttte: Tu Menschen sresser, Tu! Es war das erste Mal, daß er ein derartiges Abenteuer erlebte. Bei seinen früheren kleinen Liebeskifahrungen ci5.es fröhlichen rheinischen Studenten, der jedoch' zugleich ein gehütetes Mut tersöhnchcn ist, hatte sich ihm niemals das ganze Weib mit feiner dämonischen Verkührungs' Gewalt geoffenbart. Tas Gefühl, das der Löwe haben mag, wenn er eine Beute in se:ne Höhle geschleppt bat, den Triumph des ungestörten Besitzes, lernte er erst jetzt kennen und die Laie erweckte in idm eine Stimmung. in der alle Erregungen widerklangen, welcke Dichtung und Musik ihm jemals gegeben hatten. Die Stunden vergin gen wie ein Traum und als es ti?f dunkler Abend geworden war, fragte Guftao, inder: er sie in feine Arm; nahm und lange küte: .Bist Tu immer so entzückend, Paulchen?Wenn ich bei Dir w5re, würde 6 immer sein wie jetzt," erwiderte sie, chre Arme um seinen Hals schlingend uns das goldhaarige Köpfchen an seine Brust drückend. Am nächsten Tage entschlossen sie sich nach dem Mittagessen, den Gasthof zu rerlacn uns sich ein wenig Kö'n anzu lebe, das Paula nicht kannte. Er watHusta? dabei nicht ganz behaglich zu Äutbe, denn er batte wiederholt in Holn Vortrage gehalten und mußte hi iorzen, von Bekannten gesehen zu werden. Er zeigte. ihr aber denuoch tapfer den Dom uuv den Rhein und auch zu einem fluchtigen Bemche bei den glor reichen alten Meinern deS Wallraf museumZ langte das spätherbstliche Son nenlicht noch. Die Zett war beflügelt, und ehe sie sich dessen versahen, hatte die Stunde der Abreise für Paula' ge schlagen. Es war Gustav sehr vein lich. aber er mußte nun einen anferst vro-aischen und wie ihm schien überaus heitlen Punkt berüh-en. Verzeihe. Laula, ich möchte Dein Zartgefühl nickt verletzen, aber die Sache ist ja nicht zu nmgehcn. Tu hast für die Reise Opfer bringen müssen darf ich wissen" Ohne eine Spur von Verlegende: t mit ruhiger Stimme nannte sie einen öetrag. Er schloß nicht nur den Zchlafwaaenvlatz. sondern offenbar auch oie Droschke zum und vom Bahnhof in sich. Paula war eine gute und genaue Rechnerin. Gib mir Dein Geldtäschchen flüsterte Gustav ihr in'S Ohr. - Sie reich es ihm. er that abgewandt und mit beschämigen, verstohlenen Be raun ,iea etwas birein und indem er sie auf die Augen küßte, um sie am; --eben zu verhindern, steckte er ihr oa Geldtäschchen in die Klndtasche zurü k. Kind, Du. lächelte sie, sich losma. chend, und tastete nach, ob es auch cn der richtigen Stelle war. Er wollte zum Abschied wieder em psindsam werden, Paula aber war es zar Nicht. .Es waren herrlich? zwei Tage schwärmte er. .Ja. Und sie sollen sich oft wiederholen." .Das wird schwer sein." Du wirst es möglich machen müssen. Es , ist Deine Schuld. Jetzt hat die Löwin Blut gekostet. Du hättest Dick ttnne? Laune nicht fügen fallen. Da Du es einmal gethan hast, werde ich Dich nun immer wieder haben wollen. Dann w'rde ich einfach lernen müf sen. Deinen Launen zu widerueyen.Tavor ist mir nicht bange, Herz. Ich will nun nie wieder länger als vier lochen sein, .ohne Dich zu sehen. Ich kann nicht. Nach zZöln bin ich mit ktwaS bangen Gefühlen gekommen. Ich kannte Dich nicht. Es ist immer eine gesäbrliche Probe, mit einem Menschen ununterbrochen 30 Stunden beisammen zu sein. Mit den meisten ist man in viel kürzerer Zeit fertig. Tu hast die Lrobe herrlich bestanden. Ich gehe oerliebier von Dir als iÄ gekommen bin. Du süßer Mensch. Aber daraus erwachsen Dir neue Pflichten. ' .t alten gehen vor. .Paulchen. Die neuen werde sie besiegen, mein Herz, sei ganz ruhig.! Da? nächst? Mal ismmst Tu nach. Berlin, Unmöglich." ' - .Tu wirst kommen, ich sage ek Dir latelte unzläubig. Hie lächelte iriumphirend. ; .. , . -. . ; Es war Zeit. Sie mußten durch die freundlich grinsende Tienerlchaar den Gauhof vnlazzen und zum Bahnhof hinübereilea. Sein Zug ging erst einige Stunden nach dem ihrigen ab. .Tiesma! sollst Du blcZ an mich den ken sagte Paula nach her letzten Um . "' r- !.'.:.'; -;

armung. .viicv: ttnecer wie in Mag. dcburg. Um sicher zu sein, gebe ich Dir eine Ausgab?. Schreibe mir Ge. ''"'pi '

vicyle vis zu Temer Ädtahrfünd schicke sie mir noch heute. Willst Du?" .Ja, Paula erwiderte er. Der Zug setzte sich in Bewegung. Paula stand am Fenster deö Schlaf wagenS uud sah mit trockenen, bellen Augen nach Gustav. Er machte ein sehr betrübtes Gesicht und seine Augen hatten einen schwimmenden Ausdruck. So lange er sie seben konnte, stand er am Bahnsteig und blickte ihr nach; als sie seinem Seybereich entschwcknden war. trat er in den Wartesaal zurück, setzte

sich an einen Tisch und verlangte ein Schreibzeug. Seine Schwermuth Miene, selche das Kunstgesetz seiner Nolle er forderte, wirkte auf feine Stimmung zurück, er lebte sich in die Verfassung ines leidenscha'tlich Verlicbten hinein, dem gransame Trennung die Geliebte entreißt, und nach dieser Anregung sei ner Elndildungskran. bei welcher der ihn noch umschwebende Veilchens u fr von Paula mrt d:e Erinnerung an die Stunden im behaglich warmen Salon des DomhottlZ ihm mächtig zu Hilfe kamen, wurde es ihm nicht schwer, die ses Glicht zu schreiben: .Sei gesegnet, theure Stadt, D'.e so treu gehegt uns hat. Sei gesegnet, Dom und Rhein Uad geseznet jeder Stein. Ein bold singend Vözlein nist', Wo sie bingetreten ist. Eme Rose hauche Duft, Wo sie athmete die Lust. Lied und Duft verkünde welk. Weit hinaus in fernste Zeit: Heilig ist der Ort. Es war Glücklich hier ein liebend Pav Am Tische saß ein anderer Reiiender ibm gegenüber, der lhm verwundert zu sah. wie sein Blick bald re'msuchend in's Ferne oder zur Saaldecke schveifte. bald wieder zum Briefdkatte zurückkehrte, au? das die stockende Hand mit Unkerbrech.lnge.1 dann und mann eine kurze Zc,le schrieb. Gustav bemerkte eS und tv.i gab ihm das zweite Gedicht ein: .Da sitz ich einsam und brüte. Mein Nachbar starrt mich an Und' denkt: .Du meine Güte! Was hat der blasse Mann'" Er hat, daß seine Lider Zum Ueberquellen voll: Er hat. daß er in Lieder Sein Leid nun fassen soll. Er hZrt mein Herz fast klopfen Doch das gibt kein Gedicht. Es fallen schwere Tropfen, Doch Thränen reimen nichts Er hatte sich nun vollständig in die lyrische Stimmung hineingearbeitet und ohne Mühe entquollen jhnp beiße Strophen der Klage und Sehnsucht. Als er den Brief in den Postkasten warf, enthielt er sechs Gedichte. Paala war diesmal seine gute Psychologie gewcs.'n. Während fein Züz ihn der Belgischen Grenze zuführte, dachte Gustav nicht an dte Geliebte, sondern an seine Gesichte, sein Gehirn war voll von Bildern und Reimen und die E' pfindung, die am längsten in ihm wach blieb, als er sich müde auf die Sitze ''einer Wagenabtheilung hingestreckt batte. war' Zufriedenheit mit seiner Di?e wi.rl der letzten zwei Stunden. V. Frau Brchstähj war eine einfache. angebildeie Frau und verstand nichts von d?n galanten Romanen, die einen großen Theil des Lebensinhaltes der oberen 'ÄMchten ausmachten, n ihrem eigenen ernsten Dasein war für das, was sie die Dummheiten" nannte, kein Blatz gewesen. Sie beurtheilte desbalb alle Liebesgesch:chten mit der unerdtttlichen Herbheit züchtiger Frauen, die nie die Versuchung und noch weniger eine Verirrung gekannt haben. Tiz einzigen Herzensbeziehun gen, die sie bergriff und zuließ, waren solche, welche den ehrbaren Zweck der Eheschließung verfolgten. Unregelmäßige Verhältnisse aber schienen ihr nicht nur unaussprechlich sittenlos, sondern vor allen Ttngen auch überaus gemein. Daß Dienstboten sich mit Burschen und Soldaten herumtrieben, daß Fabrik' mädchen Abends mit ihrem Kerl hin term Hausthor standen, wußte sie. Bei diesen Klassen konnte eine solche Verwahrlosung n-cht Wunder nehmen. Aber daß Menschen von Bildung und Stellung, daß Herren, daß Damen ahn liche Dinge treiben können wie Trainknechte und Köchenmagde, das vermochte sie nicht zu fassen. Personen, die zur guten Gesellschaft zahlten, ri loren in ihren Augen durch ein loses Verhältniß ihre Kaste, Sanz so wie wenn sie öffentlich auf emem Dirnen' Tanzboden herumsprängen oder sich in einer Arbeiterkneipe mit Fuselschnaps betränken. ES bereitete ihr deshalb nicht nur einen großen Schmerz, sondern auch eine tiefe Beichämung, als sie wahrneh men mußtedaß idr eigener Gustav, idr Stolz und ihre Freude, sich durch ein unsauberes Verhältniß epkehrte. Denn daß er in ein solches verstrickt war, hatte sie trotz ihrer Unerfahrenheit in derartigen Dingen bald errathen. Diese täglichen. Briefe aus Berlin mit dem unverschämten Parfüm, die Depeschen, die himinelZchrkiende Gsldverschwflidung Gustavs, feine Reise dahinter konnte nur ein Frauenzimmer stecken, und zwar ein nichtsnutziges, ,, denn wenn es ein rechtschaffenes Mädchen Ware, das Gustav heiräthett wollte, so Hätte er es in diesen zwei Monaten der Mutter fazon be'annk Auch darüber konnte sie nicht im Zweifel sein, daß die Ge schichte sich in Magdeburg angesponnen haben , mußt. ULkr'Mßchte wohl dje schlechte' Person sein, um die ihr Sohn ein G,leh7ter, ei Professor, seine Würde und sogar seine Mndesliedt vergaß? Die Frage beschäftigte fie un ausyörlich und während seiner zweita, gigen Abwesenheit steigerte sich ihre 'sorge zu solcher Herzensangst, die Vor stellung, daß man ihr ihren Gustav stehle, daß sei Ruf, seine Laufbahn, seine ganze , Zukunft schwer gefährdet sei,' bemächtigte sich so vollständig ihres Geistes, , biß sie : ; sich i icht : anders zu rathen und zu helfen wußte,,, als indem sie "vor rau Barwald rhr gepeinigtes

Herz ausschüttete. Diese- ltedsMeun dm war ja auch in Magdeburg geme sen. sie . lebte in Berlin, sie kannte ge wiß die Person, in deren Netze sich ihr Gustav verstrickt batte, sie könnte ihr möglicherweise helfen, ihn zu befreien, und jedenfalls die unleidliche Gewißheit von ihr nedmen, die eine drohende Ge fahr viel schrecklicher erscheinen läßt, als sie vielleicht in Wirklichkeit ist. Sie schrieb also an Frau Bärwald, klagte in ihrer unbeholfenen Weise über die vollständige Auswechselung seines ' We

sens seit Magdeburg, wie er sich ihr entfremde, wie er ein Verschwender werde, wie er seine Amtspflicht ver nachläfsige und mitten im Semester un erklärliche Reisen mache, sie eizählte die Geschichte von den täglichen Berliner Briefen und den Telegrammen, äußerte ihre Vermuthung, daß irgend ein Frauenzimmer ihrem Gustav den Kops verdrehe, und bat sie. ihr offen zu sagen, was sie etwa in Mägedurg oder Aerlin über die Sache erfahren habe. Gustav war schon seit einigen Tagen aus Köln bimgekehrt. als die Antwort von Frau Bärwald einlief. , Klatsch sei ihr in den Tod erhaßt, schrieb sii. 'doch mache ihre warme Freundschaft sür Frau Bruchstädt und ihren Sohn eS ihr in diesem Falle zur Pflicht, die mit Recht besorgte Mutter aufzuklären. Sie sehe mit tiefem Schmerze.- daß der Professor auf dem Sprunge stehe, eine Thorheit zu begeben, die sein Lebens glück zerstören müsse. Hoffentlich werde seine Mutter noch genügenden Einfluß haben, um ihn von einem Schritt abzu halten, der eiuer Art Selbstmord gfe.jch käme. Er habe, leider ein wenig durch ihre und ihres Mannes Schuld, die Bekannt'chaft einer Intrigantin ge macht, die eigens nach Magdeburg ge reist fei. nm einen Mann zu fangen. Sie sei eine geschiedene Frau, Mutter von zwei Kindern, fast so alt wie der Professor, kränklich, ohne Vermögen, von zweifelhaftem Ruf und sicher nicht geeignet, einen Mann glücklich zu ma che. Sie wisse nicht, wie weit uch der Prozessor mit der Frau eingelassen habe Sie rühme sich, er habe sich mit ihr verlobt und werde im Frühjahr Hochzeit machen. Das könne sie aber nickt glauben. Denn sie habe ihn wie holt und eindringlich vor der Frau ge warnt. Sie glaube, ein offenes Wort der Mutter werde ihm die Augen öffnen und ihn den Abgrund erkennen lassen, vor dem er stehe. Frau Bruchstädt stand das Herz still, als sie diesen Brief las. Sie war allein in ihrer Stube. Sie sperrte die Tbüre zu, warf sich auf ihr Bett und schluchzte und rang die Hände in ihrer Verzweif lung. War es fo weit gekommen! DaS aan;e Gebäude ihrer Zukunft, daS sie sich im Geiste aufgerichtet hatte, brach mit einem Ruck zusammen, wie von einem Erdbeben n'.edergeschleudert. Jetzt verstand sie Alles. Die Reise: das war. um die Verlobung zu feiern. ES war seit dem Sommer zwischen ihm und und einem sehr netten M2d chen. Fräulein Alice Fahrbach, etwas im Werke gewesen. Sie war daS einzige Äind eines sehr reichen Franlfu? ter Bankiers, der in Brüssel lebte. ' Ge meinsame freunde hatten Gustav bei der Familie eingeführt, die beiden jungen Leute schienen einander anzuziehen, den Eltern gesiel Gustav sehr und alle Beheiligten sahen eine Verbindung als sicher an. Seit Magdeburg batte aber Gustav eine eigentrümliche Abneigung gezeigt, in das gastliche Hauö zurückzu lehren, wo man sie Beide so warm aufgenommen hatte. Sie begriff nun, weshalb, und war darüber trostlos, denn die hübsche, gutmüthige, wohlerzozene reiche Alice wgr genan die Frau, wie sie sie ftzr ihren Gustav geträum: hatte, und nun war er im Begriffe, sein Lebensglück zu verscherzen wosüx? Sit konnte gar nicht mehr ruhig aus dem Bette liegen bleiben, wenn fie da ran dachte, sondern mußte im Zimmer auf- und abgehen, schwankend, sich an alle Möbel stoßend, wie Jemand,, der nicht weiß, was er thut. Sie faßte zuletzt einen Entschluß. Gustav,, geradezu zur Rede zu stellen, dazu hatte sie weder den Muth noch die Kraft. Sie zitterte vor einer Ausein andersetzung. Jetzt durfte sit noch Hof 5en, noch an ihr Kino glauven. Viel leicht war Alles nicht wahr. Wenn sit aber eine Erklärung forderte, wenn ihr sagZe. daß er sich weggeworfen, da', er sich, seine Mutter einer Abenteurerin geopf.rt habe, dann war Alles zu Ende und diesen Augenblick wollte sie ich: erleben. ' Aber auf einem Umwegi konnte sie sich Gewißheit über die Lag! vexfchassen. - Sie hatte eine gute Hand habe. Frau Jahrbqch war dagewesen und hatte sie und ihren Sohn, dei Sicherheit wegen drei Wochen im Voraus, zum Christabend eingeladen, sich auch bei dieser Gelegenheit über? die Seltenheit seiner Besuche in den letzten zwei Monaten beklagt. Beim Abend, essen sprach Frau Bruchstädt, die sich bis dahin zu fassen gesucht hatte, ihrem Sohne vom Besuche der Frau Fährbach Und ihrer WeihnachtS'Einladung. - Du hast doch nicht zugesagt, Mutt chen?- fragte Gustav rasch. ' Ich konnte ja nich ohne Dich, aber wir werden doch noch hingehen, nicht wahr?? " .Nein, Muttchen, ant Christabend bin ich am liebsten zu Hause. Mit Dir allein. Da mag ich keine Fremde." .Fremde! Wir glauben doch Alle, daß Alice Dir keine Fremde bleiben wird - ' .Wie kommst DU dazu, Mutter?" rief er und sein Gesicht verrieth eine unangenehme Ueberraschung. - ' ' !' ' .Mich wundert Deine Frage, mein Kind. Du weißt sehr gut. warum Frau Proszssor Dugue unS bei Jahrbachs eingeführt ' hat. Du weißt auch, ' daß man in dem Haufe ernste Absichten mit Dlz hqt, - Und Alice ist zeich, schön, wohlerzogen. Pu wirst es nie besser tf 'X ; -i S ' ; Nichts mehr : davon. Mutter, ich bitte Dich. Ich hoffe,' daß . mein Be nehmen Niemand? zu? salschett Schlüssen berechtigt hat. Da man aber die Sache so ansieht, werde ich jedenfalls nie wieder einen Fuß in das HauS setzen." i .Aber warum denn, Gustav ?? r Ich begreife Dich nicht, i, Du , stößt Dein Glück mit den Jüßen von Dir 1 IMh jstrtffbijnrt fstkni.V , . r,- .' ..I " ),7l'r " 0 i";v ;, v ,. k- .5 ; n ... ... '-

lektk!fch Lo?sottv . Laterne.

Im Staate Jndiana ist man bei der Verwendung des elektrischen Lichts sür Locomotiven mit gutem Beispiel voran gegangen. Auf der Indianapolis. Decatur & Western Bahn sind bereits sämmtliche Maschinen ohne Ausnahme für Personen , Güter-, Ranair und Arbeitszüge mit elektrischem Frontlicht versehen. Es liegt auf der Hand, laß eine möglichst helle Beleuchtung der Strecke auf möglichst weite Entfernung bin von der größten Wichtigkeit für die Sicherheit des ZugeS ist. Die Leucht kraft einer solchen Laterne entspricht einer Kerzenstärke von'LSyo, und bei vrmaler Durchsichtigkeit der Luft läßt dieses Licht oft Gegenstände auf eine Meile Entfernung deutlich erkennen? auf eine halbe Meile sind Objecte von der Größe eines Rindes unterscheidbar. Selbst bei der starken Fahrgeschwindigkeit eines Schnellzuges kann beim Vorbandenfein guter Luftbremsen zeitig ge nug gehemmt werden, um Unfälle zu vermeidsn. Ein nicht erleuchtetes Jenfter eines Bahnhofsgebäudes wurde durch 4)en Reflex des? elettrischen Licht auf 2 Meile sichtbar. Die Entfernun gen der Gegenstande ließen sicy bei der Probefabrt leicht durch die regelmäßigen Abstände der Telegraphenstangen 20!) Fuß abschätzen. Als man sich dem Gebäude selbst auf ? Meilen ge näbert, konnte man Umrisse und Gestalt genau sehen. Natürlich liefert die Locomotive selbst die zum Betriebe der elektrischen Be leuchtung erforderliche Kraft, welche demgemäß fast gar keine Kosten verur sacht. Die Kohlenstäbchen, zwischen de nen der Lichtbogen ausstrahlt, reichen auf 13 Stunden völlig aus. und kosten das Hunderts nur 70 Cents. Selbst Zusammenstöße sind durch den Gebrauch der elektrischen Lampen rechtzeitig ver mieden worden. De Wiege dleldt stehen V Angesichts der verschiedenen Kom mentare. welche jetzt die Worte: .Su prfrna Iex regis voiui t s' finden, erunetn Berliner Blätter an eine düdsche Geschichte aus der Zeit, als der heutige Kaiser Wilhelm II. noch Vrinz Wilhelm und Obern des Garde Humren'Regi. ments in Potsdam war. eine Geschichte, deren Wahrheit nie in Zweifel gezogen ist. Oberst Prinz Wilhelm manöorirte mit seinem Regiment auf dem Born stedter Felde, dem großen Erercierplatz der Potsdamer Garnison; weil auf der daneben liegenden Feldmark des Dorfes Bornstedt noch ein Theil der Feldjrüchte auf dem Acker stand, war die Grenze des sür das Ezeriit'-um der Truppen freigegebenen Terrains durch .Wie gen" bezeichnet eine Wiege" nennt man hier eine in die Erde gesteckte Stange, die am oberen Ende mit einem Sirodwi'ch umwickelt ist, wie man sie auf dem Laiide auch benutzt um einen verbotenen Fußweg zu bezeichnen). Ein Born sirk ter Bäuerlein, das auf seinem Acker auch nock Feldfrüchte stehen hatte, batte an der seinem Acker zu gelegenen Wiese Posten gefaßt, wohl weil er schon früber7 erfahren batte, daß die Herren vom Miliiar es mit Grenzbestimmungen ihrer E.eccierfelder nicht' immer sehr genau nebmen. Der Herr Oberst hatte ein größeres Manöver seines Regi ments in Aussicht genommen, für wel ches der große Exercierplatz nicht recht ausreichen wollte, ES ritt deshalb ein Adjutant an das Bäuerlein heran und sagte drezem. mit der Wiege werde hier zurückgerückt werden müssen, weil, der Er-r.ierplatz für das beadfichtiate Ma növer mcht ausreiche. Das Bäuerlein umtäte d:s Wiege mit feiner Rechten und erwidert?: tzie Ziege bleibt ste hen!" Darauf rut der Herr Oberst selbst an dttl Bauern heran und sprach die'en gut zu, er möge doch die Wiege zurück rücken lassen; döS fei zur Ausführung deS Exerz t ums du chzus erforderlich. DaS BS. eclcin hi.-t fest- an seiner Wiege und sagte mit aller Entschieden heit, die ihm daS Gefühl feines guten Rechts eingah: Die Wiege bleibt steben!" Ter Herr Ob.'rst rM z.t den xersammelten Hsficieren zurück und kincr derielbkn ntt noch einmal an den hartnäckigen Bauern heran und sagt zu diesem: Sie wissen wohl gar nicht, wer der Herr Oberst ist, der eben mit Jbuen ge?rr 'chen hat. Es ist seine kö ntgliche Hoheit Prinz Wilhelm, der Sobn des deutschen Kronprinzen und Enkel Sr. Majestät dcS Kai'erS.- Da rauf zog das Bäuerlein, mit dem Ge? ficht nach dem Prinzen gewandt, feine Mütze, verneigte sich ehrerbietig nach, dem Prinzen hin, hiest aber mit der anderen Hand die Wiege fest und wie bcrbolte mit d rselbea Festigkeit wie vorder die Worte; Die ZZiege bleibt iiclit 1 1 Der Prinz warf darauf noch einen n cht sedr erfreuten Blick auf das Bäuerlein; aber er machte keinen Versuch, dessen guteS Recht mit gkwrlt ''amen Mitteln zu brechen; er beschränkte das Manöver seines Regiments so weit, daß üch dasselbe auch ans dem ah gesteckten Terrain ii Erercierplatzes Gfführsn lich, Durch köntgSderg kam dieser Tage eine deutsche Familie welche aus Rußland ausgewiesen wor den war. Wie die Leute (der Äönigsh Hart. Ztg. zufolge) versicherten, Mlsd mit den Deutschen hel dex Äusmeisung ganz in dfelhen rücksichtslosen, rohen Weise verfahren, taie bei den Juden, sobald sie nicht im Staade sind, den Abgesandten des Landraths eine an 'sehnliche Rubelnote in die Hand zu ' m vruaen. iee Beamren macoen Yier aus auch gar kein Geheimniß; sie geben selbst die Bestechungs summe an, durch tzie bc Aufenthalt in Rußland entsprechend verlängert werden kgnq. . Diese, Familie wyhnte seij acht Jahren in dem Ärenzdorse PruSniewo erhielt sonnabend die Auswe.ijungSo.rdre und sollte 'Nontag Mittag abrechn. Als die Leute den Beamten erklärten, daß die. sei in so kurzer 5t nicht möglich sei, erbot sich derselbe sofort. Eintägigen Ahschub- gegen . Einlegung on Rubeln zu? gewähren, was die. Leute auch geben mußten. Dennoch mußten sämmtliche Sachen bet der an einen rus sischen Besitzer ' verheirathetcn Tochter bleiben . während die uSgemusenen sich n'ich'Perlia. zu Berwgndten bega ;: f -

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Deutsche Lokal-Nachrichten. Provinz Hannover. Stadtschreiber Bskemeuer in Verben feierte die goldene Hochzeit. Bei einem Schadenfeuer, welch? zwei Baueraqcböfte in Eloersiiansen (Kiel und Metje) und ein Anbauermesen (Brinkmann) vollständig einäscherte, kam der Zimmer mann Förster dadurch um's Leben, daß er von einer niederstürzenden brennenden Decke verschüttet wurde. Die oft friesische Rhe)erei in Emden geht von Jahr zu Jahr nach ihrer Zahl und ihrem Raumgehalt zurück. Dabei befinden wir uns auch jetzt wieder in einer Periode gedrückter Frachten, so daß auch der Schiff erstand mit Sorgen und Lasten zu kämpfen hat. Wegen der in Münden herrschend? Masernepidemie wurden die beiden evangelischen Stadt schulen bis auf Weiteres gefchlossen. Die bisherige Ackerbauschule zu Nie' bürg soll nach Neustadt verlegt und als landwirlhschaftllche Wmterschule weiter geiübtt werden. f Jn Northeim der Rektor der Bürger und Volksschule H. Wegen. Königre ich Württemberg. j Jn Eannstatt der bekannte Besitzer des neben dem Kur aal belegeuen Karl Olga Bades. Joseph Eberle, geb. in Tonzdorf. Jn Oberglashütte stürzte der Bürger Siefan Unger am Abend in die Tiefe seines eigenen Zisternen brunnens und ertrank. Der Fabri kant Richard Merkel in Eßll-gm hat dem Bau und Sparverein zur Erbau ung von gesunden und billigen Arbeit terwohnungen ein Kapital von 20,000 Mk. zu un gemein günstigen Bedinzungen überlassen. Württemberg hatte bekanntlich den ersten Damvfer auf dem Bodensee uns die erste Eiienbahn an demfelben. ES wird jetzt auch der erste Uferstaat fein, welcher das elektrifchs Licht am Fee einführt. Im nächsten Jahr wird nämlich das elektrische Licht am Hafen in Friedrichshafen in Ver wendung kommen. Der Gallnsmarkr. schon feii alker Zeit der besuchteste der Leutkirchener Jahrmarkte, brachte eine nach Tausenden zählende Menge Be fucher in die Stadt, wozu das herrliche Herbstwetter nicht wenig beitrug. Buchdruckereibesitzer Galting r, Redac teur des Postillion- in Marbach am Neckar, wurde erhängt aufgefunden. Großherzogthum Baden. t In Karlsruhe: Der Staats mini ster a. D. Julius Joll? infolge eines Schlagaafalle.s und Geheimrath Dr. Georg .Schweig. Der in Karlsruhe verstorbene Amtsrichter a. D. Baum gartner bat dem Fcauenvereiu 50,000 Mark und der Kleinkinderrewahr An stalt 3.000 Mark, fowie dem Psründ ne?haus je LO.OAZMark zugewendet. Der .LieXrkraNz--feierte daselbst in würdiger Weise das Jubiläum seines 50jährigen Bestehens. -Rachzem schon einige Tage vorher eine Gedächtnißfeier am Grabe des Gründers des Vereins, C. Spohn, auf dem neuen Friedhofe stattgefunden, wurde die Feier mit ei nem Concert in der Festhalle eröffnet, dem der Großherzog und Pein; Kar! böiwobnten, und an welches sich ein von Lud. Lautz verfaßtes Festfp'.el mtt leben den Bildern anschloß, D er große Fest akt fand am folgenden Tage im Ein t.rachtssaale statt, darauf Festessen und Ähends großes Festbankett im Festhalle,' saal. x Den Abschluß bildete am dritten Tage ein großes Kostümfest. Ueber das Vermögen des Maurermeisters AloiS Walch in Karlsruhe, der inzwi? fchen flüchtig geworden ist daS Con citrSyerfahren eröffnet worden; ebenfo Über dai Vermögen des Kleinhändlers August Wurth, der sich vor einigen Tagen in Heidelberg erschoß. Die Ehefrau des in der Rowacksanlagy wohnhaften Architekten Dörr ist spurlos verschwunden. Mn vermuthet, daß die seit längerer Zeit nervös überreizte Frau Selbstmord begangen hat. Jn einem Gartenhauschen der Sosienstraße wurde de? Rentner Karl Keller hier rdängt aufgefunden. Unglückliche BSrsenspeculationen werden als Grund angegeben. f Jn Aach Kirchenfond rechne? Karl Gelßer. welcher die Kämpfe lotib gegen die Preußen und 1870-71 gegen die Franzosen mitgemach. Der' kürzlich in BadeN'Ba:in' verstorben! lath. , ßkgdtpsar5erI, .Weingärlner. - bei dessen Leichenbegängniß tm fürstlicher Vomp entfaltet wurde, hat sein ganje.S' Vermögen einer ihm nahe, gestandenen jungen Dame .vermacht, und die kirch lichen Fonds leer ausgehen lassen. Nicht einmal das Geld für eine Seelen' rnesse- soll r gestiftet haben. '" - " Kaufe Mucho's Best Havanna

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ist daS einzige Blatt in Jndiana, welches die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der PlutolratZe vertritt. Als Organ des Wolke o V und nicht einer Partei oder Parteiinterejscn kämpft sie unentwegt für Freiheitu. Recht auf allen Gebieten deö LebcnZ. Die Arbeit deS Volkes ist die Schöpferin allcö Wohlstandes und darum wirken wir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur frcubebringenden Lust, statt zur niederdrückenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte es als moralische Pfficht empfinden Leser der Jndiana Tribüne zu sein. DaS reichhaltige Sonntags - Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden Lesestoffes. Der MonnementS - Preis der täglichen Tribüne ist 12 c, des Sonntagsblatts 3c bei'ier zusammen II Cts., per Woche oder I CtS. per Monat. Durch die Post versandt, kostet das Tageblatt Sof daS Sonntagsblatr $2 per Jahr, beide zusammen $G in Vorausbezahlung. aller Art werden rasch und billig aus- "',, getuyrr. . ft i ' Y2 llllL 1119 LilLlilw B2U4.iiiie.M (t W. W . X) ' Cf. n n & S st t t n n tt . . . . . , B . .. W r . . ,. r,kv,Uvrurr, Vriefköpfe. Zirkuläre, Programme n. s.w. t m .F. ... i . . . ., j V Vfcty'Uj tVlfcUib UUV VHHl H'ttVlti geschmackvoll ausgeführt. , : nt. ia. 1 ft j st a 1 .r .tnn p.F.ftT. w..n.M'. ''f...:' i'l'l Ss " - ; " t,h fi: m i aiI5lSMK &Wm Indi2vapotts. Jud. siSiL':1 ''e1' ';

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