Indiana Tribüne, Volume 15, Number 77, Indianapolis, Marion County, 4 December 1891 — Page 3

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3! oii! an tn i'i ar "JterJa u. (fzortsehullg.) sJac!) den Büchern verlangte ste Stasi biunini. dann Handschuhe einer bestimmten Marke, dann einige Fläscb cyen ibres LieblittgsdufteS, nämli h Waldveilchen, dann Wasser und tU iaxben, dann C dokolade. Pralinen, aber nur da Feinste, was es in der Art gibt immcr mit der Begründung, datz is&n diese Dinge in Vrüffel besser und wohlfeile? bekomme als in Berlin. Ob sie dort wirklich wohlfeile? waren, konnte Gustao nicht entscheiden, ihm kamen sie theuer genug vor. Tenn er hatte Alles aus seinem Tascksengelke zu bestreitcn und das war nicht auf die galanicn Freizebigkeiten eines verlieblen Clubrnan eingerichtet. Er mußte sich an die Mutter wenden, häufig, zu ganz ungewohnten Zeiten inmitten des Monats, um BetrZze, die der einsacken, ängstlich sparsamen Frau ungeheuerlich vorkamen. Dies geschah zum erste? Mal in seinem Leben, er that es mit verlegener Miene, irgend eine Aufklarung gab er nicht und die Mutter verlsugte keine. Denn jetzt mt er ker Broderwerber und das Geld, das er verlangte, war das seine und sie war zu klug und zartfühlend, um nicht ein zusehen, d:ß sie dem zweiunödreitzkgiäb riqon öobne den letzten Rest kindllcher Äbdängigkeit nicht drückend machen dürfe. Er empfand ihn trotzdem als eine Last und dachte daran, wie er sich Clnnubn'.en erscblleLen könne, von denen die Mutter nichts wissen sollte. So vergingen etwa fünf Wochen un der October war fernem Ende nahe, als ei.kes Tages der gewohnte Berliner Brief ausblieb. Jetzt bedeutete das auÄ schon für ihn eine Störung und rr fragte etn?as ängstlich nach de.n Grunoe des Scbmeigens. Am nächsten Tage kam wieder nichts und am dritten ein kurzes Briefche von einem Frau lein Winker, der Erzieherin von PaulaS leitt n, die ihm im Auftrage von Flau hrwern mittheilte, da sie leider feit vorgestern krank sei. Ter Ärzt wisse uoch nicht, was es sei, jedenfalls fürchte Zrau Ehrwein, ihm in den nächsten Ta gen keine Nachricht geben zu sonnen, deshalb habe sie ihm wenigstens den Grund ihres Schw.'igenZ mittheilen lassen wollen. Sollte die Kraukbeit eine ernste Wendung nehmen, so tele graphire sie ihm sofort. Schon jeyt habe Frasl Ehrwein nur inen Wunschihn an lürem ranfenb-tte zu sehen. ". m- niuTie einen lehr pernli chea Eindr auf ibn. Wenn Gustar gegen sich .a-iz ehrlich sein wollte, so mutz!? er sich bekennen, daß er nicht ia sehr Besorgnis über Paulas Znstand rder Mitgefühl mit ihrem Leiden wie vielmehr eine unbestimmte Furcht vor neniu 'Verwickelungen und ein großes Unbebaqen ül'er den Gedanken empfand, daß Fräulein Winter sichtlich in Alles eingeweiht sei. Er wünsch! leine Zeu cen zu seinem Abenteuer und es war bisher eine tröstkicke Vorstellung c.eni.'ien. daiz es keine habe. Daran war a er nichts mebr zu ändern und die Dinge mußten ihren Lauf nehmen. Fräulein Winter hielt pünktlich ihr Ver'precuen. Am nächsten Tage kam das erste Telegramm: Masern. Ecküvkre Herzericheinungen. Bitte so urt hierherkommen." Daran war gai ki.1t zu denken und er antwortete in die'eul Sinne. Am darauffolgenden Tage sagte das Telegramm : Schlechte stellt. Hohes Fieber. Kranke ver laitqt unau hörlich nach Ihnen." Er cr:'.og jetzt ernstlich die Frage, ob er ttnll und Fall nach Berlin.reifen sollte, cber er krne sich nicht dazu entschlie s-en. Masern ! Das war doch nicht so scklimm. Wenn er die Reise unterneh ,uen wollte, so fand er Paula wahrst ein! ich schon außer Bette. Er konnte fici doÄ weder von der Aufregung einer !in!isienden weiblichen Umgebung noch rcn den gefühlsamen Grillen eines kranken 'rnliebren Weibes zu den unvernünftigen Handlungen bestimmen lassen. Stach Berlin kommen und Bär wald nicht aufsuchen, das war unmög l:ch. Und was würde der Freund sa gen, wenn er mitten im Semester so m Berlin angeschneit käme? Ebenso guz konnte er ihm ja gleich die g nze Geschuhte mit Paula erzählen, viein Er blicb in Brüssel. Und Tag für Tag. fast eine Woche lang, rief eine Depesche nach ihm und' die Briefe des Fräuleins, die über die Krankheit selbst in sehr un le stimmten Ausdrücken berichteten, warn in dem einen Punkte ganz klar: das Hauplleidcn von Frau Ehrwein war nlcht ihre Krankheit, sondern seine AbWesenheit End!.ch, nach zwölftagiger Pause, schrieb Paula wieder selbst tief verstimmt und gekränkt. .Für Dem Jr leresse danke ich Dir sehr die Men sä en sind doch sehr gut. Wenn Du die Güte haben willst, mir täglich einige Worte zu schreiben, fo wirst Du zu um ner raschen Genesung beitragen. Ich beffe, daß ich Dir nicht allzu anspruchö' voll erscheine. Ich habe die Absicht, so bescheiden zu sein, wie sich's gebührt. Mit nochmaligem Danke für Deine Gü:e. grüßt Dich Deine Paula." Dazu dieje Nachschrift: Ich glaube, daß rneme heutigen Zeiten mcht so sind, wie ich schreiben sollte: Verzeih, Gustav, aber wer ist schuld, da ich verbittert bin und keinen Betheuerungen mehr Glauben schenke?" Betheuerungen! Hatte er ihr denn je beiheuttt. er werde ohne Noth und Stützen, auf ihren ersten Ruf, unter Vernachlässigung aller Pflichten, nach Berlin stiegen? Indessen, sie war jetzt nicht in der Herfassung. ernste Vorstellungen zu vertragen, und er suchte sie im Gegentheile durch Worte der Liebe zu beruhigen. , Das gelang thm leicht. Sie war in einer merkwürdig weichseli gen, aufgelösten Wiedergenefungsstim münz, die ihm eigentlich nicht völlig gerechtfertigt erschien, da er im Ganzen den Eindruck bekommen hatte, daß die ölrznlhelt nicht sedr schwer gewesen sem lcnne. - Sie sprach von sich wie von ei nem geliebten Wesen sür dessen Leben man gezittert, hat und das jetzt aus dem Crabe zum Lichte' neu erstandeu ist. Sie schilderte sich, wie, sie im Bell oder Lebustuhle san. ganz wein gekleidet. 1 das Haar aelöst. die Wangen blas und

fazr vurcyflchttg, um die Lippen ein müder Leidenszug, die Augen so schwim mend, so verklärt, als sähen sie über das Irdische hinweg; sie beschrieb die Besucher, wie sie bei ihrem Anblick ergriffen seien, wie sie sie wortlos be trachten, die Stimme unwillkürlich däm psen, die Augen nicht von ihr wenden tonnen. Und wie nett alle Menschen zu ihr gewesen seien, wahrend der ttrankheik. auch jetzt noch! Der Hausarzt sei sichtlich in sie verliebt und möchte am Liebsten nicht aus der Krankenstube weichen. Die Freunde, auch voruemann, (er war also nicht verabschiedet?) hätten abwechselnd an ihrem Lage? gewacht. Jeden Tag schicke eine andere Dame eine Mahlzeit. Das Zimmer sei voll frischer Blumen wie neroier.e sie all' das? Nur er sei hart, denn er komme nickt, so sehr sie ihn auch darum bitte. Daö war der Kehrreim am Schluß ihrer Hymnen der Seldstverherrlchung. Paula hatte geschrieben, sie müsse auf ärziliche Verordnung schweren, fpanischeu Wein trinken und fürchte, ihn ia Berlin nicht ungefälscht zu bekommen. Er beeilte sich, ihr ein halbes Dutzend Flaschen des besten Madeira zu schicken. Sie erwähnte wiederholt und, wie es Gustav schien, mit eigenthümlichen Nach druck, daß Fräulein Winter während ihrer Ä rankheit rührend an Aufopfe rung und Hingabe gewefen sei und wohl ein kleines Zeichen der Dankbarkeit ver diene, nur daß leider gerade jetzt ibre Lage ihr nicht, gestalte, der Eingebung ikles Herzens zu folgen. Er erfaßte den Wiuk sofort und frug Paula, was dem Fräulein wohl Freude machen würde und ob er sich erlauben dürse, s.ch an ihrer Statt dankbar zu erweisen. Paula gestattete ihm daö mit großer Gute uns fand sogar, daß sein Einfall sedr nett sei und seinem Herzen große Edre mache. Sie rieth ihm, Fräulcm W'.mer ein Brüsseler Spitzen-Taschen-tuch in einem einfachen, aber gejchmackvcl!n Kästchen zu schicken. In Berlin wülde das, wie sie es sich vorstelle, 20 bis öS Mark kosten. In Brüssel kostete es nun genau das Doppelte, aber da-ür hatte Gustav auch die Genug l!.ung. daß Paula ihm fchr,eb, Fiäulein hinter sei mit dem Geschenke selig gewesen und liebe ihn nun fast ebenso rv,r iich selbst." Indessen, fuhr sie fort, müsse er nicht glauben, daß er sich mit dem Angebinde von seiner Schuld freu getau't habe. Sie müsse ihn sehen, ihn ha den und könne nicht gesund und froh werden, ehe sie in seinen Armen ge lli't. Sein Widerstand war seit acht Tagen jckn ächer und schwäche? geworden. Mit setttr Pflicht war er jetzt schon bereit, sich abzufinden. Er meldete sich einfach auf zwei Tage krank. Der Mutter konnte er auch irgend einen Grund augeben, weshalb er auf zwei Tage verreifen müsse. Aber nach Berlin nein; da konnte und wollte er nicht wegen Bärwalds. Um dem unaushör lichen Bitten und Klagen von Paula ein Cnk e zu machen, faßte er einen gro ßen Entschluß und schrieb ihr. er sehne sich nach ihr nickt minder als sie nach

llnn. er t bereit, zu ihr zu kommen. aber nicht nach Berlin; ve lollten viel. mehr m 5t öln zusammenkommen uns einander da uugestört 36 Stunden lang angehören. Er war sehr gespannt, wie sein Vorschlag aufgenommen werden würde. Paula antwortete ihm: Mein Herz, Dein Vorschlag kränkt mich. Ich weiß, daß Du mich liebst, und doch freut mich die Art nicht, wie Du eS mir zeigst. Tu bist mir heute der verlan geude Liebhaber, nicht der Mann, der an den Ernst einer möglichen Verbin dung denkt. Ein zweitägiges Zufam menfein ist etwas Anderes wie ein Versteckenspielen auf Viertelstunden in einem Magdeburger Hotel. Wäre ich ent schlössen. Deine Frau zu werden, warst Du Dir klar, daß Du auf dies Ziel zu steuerst, so läge die Sache noch anders. Ich reiste dann einfach zu dem Manre. der mein Mann ist, wenn auch äußere Verhältnisie ihn einstweilen zwingen, es vor der Welt geheim zu halten. So aber verhalten sich die Dinge nicht. Wir leben in einer Bedenk- und Prüfzeit. Heißt das sich prüfen, wenn man sich das Vergnügen eines mehrtägigen BetfarnmeaZeinS gönnt, um einander vielleicht nachher zu fagen: Weißt Du, ick glaube, ich kann doch eigentlich ohne Dich leben?" Diesen Gedanken wandelte sie dann acht Zeiten lang mit vielen Wiederho lungen ab und schloß, nach einer Reihe zärtlichster Wendungen: .So fühle tcd. Aber vielleicht habe ich Unrecht und ich wün'che mir nichts Besseres, als von Dir gründlich widerlegt zu werden." Es wäre ihm nicht schwer geworden sie zu widerlegen. Ihre Magdeburger Beziehungen konnte er nicht so harmlos ansehen, wie sie es anscheinend that, und er bemerkte nicht 'den kleinsten Un terfchied zwischen ihrem dortigen Beisammensein und dem Kölner, das er ihr vorschlug. Ihre Bedenke ließen schlechterdinzs keine Gegenrede zu. wenn sie vor seinem Besuch in ihrem Gasthofe zu Magdeburg geltend gemacht wurden. Jetzt waren sie reine Heuchelei oder Ziererei. All das sagte er ihr aber nicht, immer von der Vor stellung beherrscht, daß er sie nicht in seinen eigenen eigenen Augen erniedri gen dürfe, sondern er antwortete einfach, sie habe Recht, er müsse sich vor ihren Gründen beugen und nehme sem;n Vorschlag reuig und mit der Bitte um Verzeibuna zurück. Diese Wendung schien sie sehr zu uberratchen. S warf ihm Wanket muth und Kälte vor. ES läge ihm onenbar nichts : daran, sie wiederzu iehen. Er erwiderte, sie habe ihn so schlagfertig abgeführt, daß er sich nie wieder unterfangen werde, ihr mit un passenden Zumutbungen zu nahen. Darauf machte sie plötzlich Kehrt. .Mein lieber, süßer Gustav, Du kannst über mich Scrfügeu.i Ich thue, was Du sür . ' i a. . .). - ... . r. . L na;ug " uallir. , seoen uno spreazen müssen wir uns, das wird mir täglich klarer. Also entscheide. Bestimmst Tu Köln,' so komme ich nächste Woche. Die Lage . ist eben nicht normal und ich war dumm, mich dagegen auflehnen zu wollen." Die nöthigen Verabredungen wurden getroffen, und . am- letzten November Freilage i verließ er Abends 11 Uhr Brüssel, um nach öln zu rzen. Vor der datte er noch eine sehr barte Mi

nute zu erleben: das war, als er der Mutter die Reise anzukündigen und von ihr einen für seine Verhältnisse sehr hohen Geldbetrag zu verlangen hatte. Die Mutter hatte die Geldscheine aus dem Spinde geholt und ihm mit zitternden Händen übergeben und ihn mit kummervollen Augen angesehen, von denen er die seinen hatte abwenden müssen. Die Mutter fragte nichts und er sagte nichts und ihr Schweigen war eigentlich für ihn das Schmerzlichste. Was sie sich wohl bei all diefem Unge wohnten dachte? Wie viel hätte er darum gegeben, wenn er es hätte errathen oder erfahren können! Er kam nach einer schlaflosen Nacht in Köln um halb sechs Uhr MorgenS an und hatte fast dritthalb Stunden auf den Berliner Zug zu warten.

Uebernächtig, abgespannt, hatte er vollauf Zeit, sich in diesen Stunden einjamer, langwelliger Erwartung m eine sieberhafte Aufregung des Verlangens aach dem schönen Weibe hineinzuträunen. Endlich tönten Psiff und Glocke und der ersehnte Zug rasselte in die Halle ein. Gustav eilte zum Schlafwagen und auf dessen Plattform lächelte ihm Paula entgegen. S:e trug den knoppeu Mantel mit den vielen Pilgerkrägen und das Peltzmützchen und wenn sie zuch bleich war, fo sah sie dock mcht Angegriffener aus als zuletzt in Magde surg. .Man merkt Dir gar nichts an, daß Du krank warst," sagte er, nachdem er ste heruntergehoben hatte. Ich erhole mich rasch," erwiderte sie mit ihren schönen tiefen Stimme und ihre großen Blauaugen lächelten ihn an. Ist das Alles?" fragte er, auf das Täschchen zeigend, daS sie in der Hand trug. Tu glaubst wohl, daß ich immer mit einem Dutzend großer Koffer reise. wie nach Magdeburg? Eine Zahnbürste, ein Kamm und ein Spiegel, das genügt für solche Ausflüge." Arm in Arm gingen sie langsam nach dem wenige Schritte entfernten Domhotel, wo ein tüchtig geheiztes Zimmer bestellt war. Seinen Bestellbrief, den er mit einem falschen Namen unterzeichnete, hatte Paula von Berlin nach Köln schicken müssen. Der Gast Hof war in dteser Jahreszeit sehr leer uud die Dienerschaft umgab die Ankömmlinge mit Aufmerksamkeiten, auf Sie sie gern verzichtet hätten.. Sie rvaren froh, als die Förmlichkeit der Zinschreidung in daS Fremdenbuch überstanden war und sie sich endlich eine Treppe hoch in dem großen prächtigen salon mtt dem herrlich teuerlpelenden monumentalen Kachelofen allein fanden. Jetzt erst konnten sie sich nach Herzens tast umarmen. Als eine vernünftige Wechselrede wieder möglich' war, sagte Paula: Du läßt mich schöne Streiche begehen. Du böser süßer Mann. Es darf natürlich kein Mensch in Berlin ahnen, daß ich abgereist bin. Den Besuchern, die heute und morgen kommen, sagt man einiack, ich iei nicht zu Hause. Das fällt hoffemlich nicht auf. Blos Fräu lein Winter mußte die volle Wahrheit wissen." DaS Fräulein scheint überhaupt ' AlleS eingeweicht zu sein." bemerkte Gustav etwas vorwurfsvoll. Ist Dir das unangenehm?" fragte Paula. Und Dir?" Ja, Aber eS war nicht zu vermeid den. Ter Hausgenossin gegenüber mußte ich offen fein. Ich kann innerhalb meiner vier Wände nicht in einem Tunstkrcise von Verstellung und Gedeimihuerei leben. Außerdem mußte es dem Fräulein ja auffallen, täglich einen Brief aus Brüssel und die häufigen Packete zu sehen. Ich habe ihr also gesagt, wie wir einander kennen und lieben gelernt haben und daß wir uns beirathen werden, wenn unsere Gejühle sich nicht noch ändern. Sei nicht böse, Herz.. Dich stellt ja die Sache nicht blotz. höchstens mich. Ist das nicht genug?" Gewiß. Aber ich trage eS gern. Wenn mir einander später nicht ange kören, so sällt die Beschämung der DNederlage. wenn-ich lo sagen darf, blos auf mich. Denn ich habe mich gebunden und Fräulein Winter wird dann wissen, daß Du eS warst, der nicht ge wollt bat." (Fortsetz ng folgt.) AuSBudapestwirdge meldet: Im Frühling dieses Jahres wurden Marquis Sesseale. Güter sireltor Jobinot u.td dessen Gattin auf sem Wege vom Bahnhöfe" nach ihrem Gute Vokszeg im Araber Komitat meuchlings angeschossen und schwer verwundet. Nun stellt sich heraus, daß der Mordgeielle von der Fölstersgattin Hirsch gedungen wurde, damit ihr Mann die Stelle des Gilterdirektors nach Jobinots Tode erhalte. Frau Hirsch hat noch andere Verbrechen auf dem Gewissen. Im letzten Herbste wollte sie auf den Verwalter deSMarquis. Namens Wendling. ein Mord attentar verüben lassen, und als einer der für diese schändliche That gedungenen Bauern seine Mithilfe" -verwri' gerte, er'choß sie ihn, damit er keine Aussage machen kökzne. Man sieht noch weiteren sensationellen Enthällun gen entgegen. DaS ' entmenschte Weib würde in Ketten nach Arav gebracht und hat bereits ein Gestandniß abgelegt. Dr, Straßb. P o st" er klärt die Nachricht französischer Blätter von Mass'ndesertionen deutscher Soldaten nach Frankreich für unbegründet. ES sei auch nicht das Geringste vorgekommen,, was zu einer solchen Meldung hätte Veranlassung, gebe' können: Wahrscheinlich liege eine Verwechslung mit Re'ractaireS" vor, daZ heißt fölchen Militärpflichtigen, die sich der bevorstehenden Einziehung zum Heeresdienst durch die Flucht entzogen hätten. Solche Refractaires. kämen alljährlich um diese Zeit auS Frankreich , in die Reichslande und ; umgekehrt Dafür, daß dteS' heuer etwa in besonders gro. ßem Umfange stattsinde, liege übrigens kein Grund zur Vermuthung vor.

Vom HeirathSmärkt. In einer weitverbreiteten englischen Zeitschrist fiel mir jüngst ein Artikel von Mrs. Wheeler Wilcox aus. worin sie das Resultat ibrer Studien und Beobachtungen veröffentlicht, welche sie in aller Stille über das moderne Hei rathsshsttm der amerikanischen Gesellschaft angestellt. Diese intimen Unter, suchungen waren durch den Umstand veranlaßt, daß in der letzten Zeit so wohl geistliche als weltliche Redner, wie gar viele Schriftsteller einstimmig und laut die traurige Ansickt vertraten, die Eheschließungen der modernen Welt seien nichts weiter, als Verkäufe zu höchsten oder ermäßigten Preisen. Ja, diese Männer des Geistes gingen noch weiter, indem sie behaupteten, daß eS amerikanische Mütter gäbe, welche ihre Töchter förmlich an den Meistbietenden losschlügen, ohne irgend welche Rücksicht aus dessen moralische, physische oder geistige Eigenschaften zu nehmen. Gewiß hätte die geistvolle Schrift, stellerin fchvn aus Liebe zu ihren weiblichen Mitschwestern gerne ihre ganze Beredtfamkeit aufgewendet, um diefe beschämenden Anschuldigungen zurückzuweisen; aber sie besitzt Muth und Auf. richtigkeit genug, freimüthig einzustehen, daß auch ihre eigenen, persönlichen Nachforschungen jene traurigen Klagen nur theilweise abjuschwächen im Stande waren. Unb zwar nimmt die Dame nur die Mütter in Schutz, indem sie behauptet, daß nicht diese so arg zu ver. dämmen seien, wie eS den Anschein habe, sondern vielmehr die Hauptschuld die Töchter selbst träfe, welche auf eine Geldheirath alS das Endziel ihrer Wünsche ausgingen.. Von den Müttern hingegen wäre es nur zu begreiflich, wenn sie. nach den eigenen traurigen Erfahrungen, zeden Glauben an eine wahre, durch geistige und edle Liebe von Seiten der Männer verloren hätten und es deshalb vorzögen, als ausgleichendes Mittel für die ohnehin so flüchtigen Vorzüge einer vergänglichen Liebe ihren Töchtern die dauernden Bequemlichkeiten und An neliml'chkeiten eines guten Einkommens mit dem Manne als unvermeidliche Zugabe zu sichern. Also anstatt der poetisch ungewissen Liebe sei es entschieden besser, das praktisch sichere Geld zu heiratben. da ja die eheliche Verbindung an sich . ohnedies keine hinreichenden Garantien für ein zukünftiges glück liches Leben geben könne. Fast wört lich sagt Mrs. Wheeler: Die Beobachtungen, welche alle Mütter der Welt als großes Ganze und in der Ehe im Befonderen machen können. berecktigen diese vollauf fo und nicht anders zu urtheilen. Denn eS ist eine unleugbare Thatsache, daß auS den überschwänglich und zärtlichst Liebenden die gleichgiltigsten, unzufriedensten Ehe männer und Frauen wurden; und jede könnte die Wahrheit dessen täglich bestätigt finden, wenn wir unS nur die Mühe geben wollten, in unserer nächsten Umgebung unter unseren besten Freunden Umschau zu halten. Dazu sagt Frau Anna" in der N. g. Staatsztg.": Jst'dem wirklich so? Gibt auch der deutschen Ehe nichts Anderes den wahren inneren Halt, als das Geld? Und wenn dieses schwindet, geht dann auch mit ihm unwiderbring.lich die Liebe verloren? Sind auch die deutschen Mädchen so bewunderungswürdig practisch. wie ihre Mütter vorsichtig, daß sie nur auf Glanz und Gold und Geld sehen, nicht nur im täglichen Leben, sondern auch bei der Wahl eines Gatten, dem sie Alles hingeben sollen und müssen, ihr Bestes, sich selbst mit Leib und Seele? Verwechselt die sonst so gründ liche Amerikanerin diesmal nicht daö Ztrohfeuer der ersten sinnlichen Leidenschaft mit der Wabren. göttlichen LiebeSflamme den unbeständigen Jüngling mit dem ernsten, biederen Ehemann, das flatterhafte Dämchen mit der keu fchen Ehegattin, ei unmoralisches Verhältniß oder eine Liebelei mit den heili gen, geweihten Banden des. sittlich reinm Ehelkbens? Vielleicht fehlt uns Deutschen nur da richtige Verständniß sür diese am :-rika nischen Verhältnisse aber Gott sei Dank, daß eS uns fehlt! Denn ist es etwas Anderes, als eme vom Priester sanktionirte Prostitution, wenn ein rei. neS Mädchen seine Umarmungen, seine Küsse, von denen daS Herz nichts weiß, verkauft für schnödes Geld? Um ein glänzendes, bequemes Leben an der Seite eines Mannes führen zu dürfen, neben welchem sie als ' schön gekleidete Puppe so fremd und kalt einherschreitef, weil sie ihn nicht lieben kann, sondern ob seiner geistigen Rohheit ' verabscheuen muß! Und von solchen Müttern, welche durch eiu langes, liebeleeres Leben an sich selbst erfahren, was eine Ehe ohne iebe für eine Schmach, für eine S '.ande ist ion solchen Müttern soll un wir glauben dürfen, daß. weil sie selbst Enttäuschungen und Unglück in der Ehe erfahren, daß sie ihre Töchter, die sie mit ibrem Herzblut großgezogen und die sie über Alles lieben, fehenden Auges zu einer 'gleichen Zukunft verdämmen werden?! Nein und aber' malS nein! Wir deutschen Mütter werden, im Gegensatz zu unserer amen kanischen Umgebung, unsere Töchter durch ihre ganze Erziehung zu warnen suchen, daß sie Gold und Geld-Anbete' rinnen werden. Wenn Unsere Töchter noch etwas Anderes lernen als unbe kümmert um Vater und Mutter Geschwlster und Haushalt, als geschmack-' voll gekleidete Ausstattungsstücke die Schaukelstühle im kosigen Parlor graziSS zu schmücken, wenn sie nützliche Glieder der menschlichen Gesellschaft werden, dann , brauchen sie auch ihr Seele und ihre Glieder nicht zu verkaufen aus Angst davor, daß sie ihre zarten Hände mit Staub und Scheuerlap pen in Berührung bringen und verunstalten Müßten. ; ,. Die übertriebeue Wertbschätzung und Verehrung deS Geldes,' von der die amerikanischen alten und jungen Leute ganz und gar durchdrungen sind, mag als Resultat des kolossalen Wachsthum an Macht und Reichthum, den eben die-, ieS einseitige ' Streben ? in so erstaunlich kurzer Zeit, erreicht bat. erklart und ent. schuldigt 'werden.' Die Amerikanerinnen boben die alte Welt üi; Erstaunen ge. setzt durch den GlanH idreS Goldes, die

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Etwas Neues ill wro'e ihres glitzernden Geicknieides. Warum sollten sie jetzt plötzlich aus solch' strahlende Erfolge verzichten ? Deshalb sind die Töchter dieser kost baren Mütter stets bereit, sich selbst zu verkaufen, um die alte und die neue Welt auch fürderhin blenden zu können. Lielleickt, daß es auch unter den Amrn kanerinnen manche gibt, welche mit diesem hohlen Glänze nicht ganz einver standen sind; wir vermögen sie nur nach ihrer Handlungsweise zu beurteilen, mcht nach ihren innersten Geöanken und Gefühlen. Wenn aber, wie Mrs. Wheeler Wilcox selbst zugibt, sich diese Mütter zu pathetisch angehauchten Sklavinnen, zu willenlosen Werkzeugen in den Händen ihrer Töchter herabwürdigen und deren Treiben schließlich hilf und machtlos zusehen müssen, vann ist dies ihre eigene Schuft. Ein Mädchen, welches einen reinen, von geistigen und nicht nur materiellen Interessen getragenen Familienverkehr. ein schlichtes, durch Liebe geadeltes Eheleben im Elternhause vor sich gesehen, wird niemals im Stande sein, sich selbst ohne Liebe sür Geld hinzugeben. Geld und Geldeswerth sind ja k?ür schone, bis zu einem gewissen Grade sogar nöthige Dinge, und seöe Mutter hat daZ Recht und die Pflicht, darauf zu achten, daß die geliebte Tobter sich nicht blind in's Elend stürze. Lsber ein Stück Brot in Liebe verzehrt, mundet tausendmal 'besser, als die Süßigkeiten eines liebeleeren DakeinZ! Ich kenne Frauen, die Millionen ausgeschlagen, um dm Mann ; ihrer Wahl zu heirathen, und nach ei nem Leben voll Entsagungen und Ent -behrungen immer noch gerade so bandeln würden. Denn jedes echte deutsche Weib steht zu hoch,, um sich als Sklavin für schnödes Geld verkaufen zu dürfen Die mohame dänische Lresse in Rußland hat in den letzten fahren einen beseutenden Aufschwung genommen. Wie das Erport-Journal mittheilt, erscheint aÜlährlich eine Menge Bücher in tatarischer, tuikefta aischer, arabischer, persischer nnd türki scher Sprache (1890 gegen 300), di zumeist in Kasan stets in großzn Auf lagen von zwei bis drei Millionen Exemplaren gedruckt und von besonde ren mohamedanischen Buchhandlungen in den Handel gebracht oder auch von den Herausgebern direct nach Türke stan. in die Krim, in den Kaukasus qe fandt werden. Am wenigsten entwickelt tft bisher da 5 molzamedanische Zeitunzs Wesen; es erscheinen nur zwei Blätter: der Uebersetzer in Kasan und die .Einheimische Zeitung- in Turkestin. letztere in turkestanischer und serbischer Sprache. : B v n der durch ihres V kerS Tod un) den noblen Sinn ihrer Bluts verwandtöti in Deutschland zur Baronesie von Barnetow avancinen Ada Green in San Francisco wird fol gentes hübscheEeichicktchen .rzählt: AlS ,h:e Mutter Katie Galligan die Nachticht von dem vnverhofften Glück, das ihrer Tochter in den Schooß gefallen war, erhielt, war Jda bereits zur Ruhe gegangen. Sie wurde geweckt und da vott benachrichtigt, daß sie die Erbin eines großen Vermögens und eines ho hen euroraischen Adelstitels geworden ist. Was that nun die 15jährige Miß? finhx" sagte sie. drehte sich auf die andere Seite und schlief ruhig weU ter?'Gordon L. Ford von Brooks lyn bat eine ganz vorzügliche Bibliothek im Werthe von M),000 hinterlassen; außerdem enthält sie eine Sawmlung von, autographischen Briefen, deren Öe'& 109?n. aHchJ&t wird. !- W. T. Brown, .Addokat,"Pänei Olock, Zimmer 22,' .

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