Indiana Tribüne, Volume 15, Number 77, Indianapolis, Marion County, 4 December 1891 — Page 1
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Editorielles. DaS Unglück, das den alten Cy rus W. gield betroffen hat, veranlaßt die Leitartikler der Zeitungen, die
Weisheit, welche sie von der Großmut ter vererbt haben, auszukramen und in allen Tonarten das Lied zu singen, daß Reichthum allein nicht glücklich mach Demnächst wird wohl einer dieser Torte sich mit der Behauptung hervor' wagen, daß eö eigentlich ein Glück sei nichts zu haben, weil man dann nicht von dem Unglück betroffen werden kann, sein Vermögen zu verlieren. Wie gestern gemeldet wurde, ist das Urtheil gegen Joseph Barondeß in New Sork umgestoßen worden. Es ist dies wenigstens ein kleiner Lichtblick in der amerikanischen Rechtspflege Arbei tern als solchen gegenüber. Das Nr theil wurde von uns seiner Zeit als Klasscnurtheil bezeichnet und die Entscheidung deö oberen Gerichtes zeigt, daß wir in dieser Beziehung Recht hatten. Barondeß aber befindet sich seit Monaten im Gefängnisse, und wenn er vielleicht, was aber immerhin noch zu bezweifeln ist, auf dem Wege einer Entschädigungsklage eine kleine .Summe Geldes erlangen sollte, die lange Haft nimmt kein Mensch mehr von ihm, und das erduldete Nnrecht kann nicht mehr ausgewischt werde. Daß nicht jede sogenannte befreiende That in wirklichem FreiheitSstreben seine Quelle hat und die Ur hebes nicht immer Anerkennung ver dienen, das zeigt so recht deutlich, das neuerliche Verhalten der Brieeviller Kohlcngraber. Nachdem sie kürzlich die Sträflinge freigelassen und die Ztockaden niedergebrannt haben, zeigen sie jetzt, daß sie gar nicht die Leute sind, welche im Stande waren, wahrer Freiheit die Wege zu ebnen, ja daß sie von derselben nicht einmal einen richtigen Begriff haben. Seit dem erwähnten Vorfall wurden in den Gruben von Oliver Springs freie Arbeiter beschäftigt und die Grubenbefitzcr stellten Weiße und Farbige an, wie sie sie eben bekommen konnten. Die Weißen aber sind offenbar nicht Willens, die Schwarzen als Konkur rcntcn zu dulden. Sie entschlossen sich, die Schwarzen zu vertreiben, bewaff neten sich mit Winchesterbüchsen und griffen das Negerquartier an. Ueber hundert Schüsse feuerten sie ab, ohne aber und wahrscheinlich mit Absicht Jemanden zu treffen. Dann befahlen sie den Negern sich unverzüglich zu entfernen. Eine Anzahl der geängstigten Farbigen entfloh Hals über Kopf. Die Muthigeren aber blieben und forderten von den Grubenbesitzern Schutz vor ihren Angreifern. Die Grubenbesitzer ließen Haftbefehle gegen zehn der Rädelsführer der Weißen ausstellen, doch konnten nur zwei vollstreckt werden, da ächt der bedrohten Führer sich in's Gebirge geflüchtet hatten. Die Weißen haben jetzt die Arbeit niedergelegt, weil man ihrem Verlangen, das gerichtliche Verfahren gegen die beiden Verhafteten einzustellen nicht nachgeben wollte. In der Mittheilung über diese Vorgange heißt es weiter : Die Grubenbesitzer sagen, daß sie die Absicht hatten, freie Arbeiter zu beschäftigen, nach dieser Erfahrung aber wieder Sträflinge kommen lassen werden. Der Gouverneur hielt heute mit den Gefängniß- und Staatsbeamten eine Berathung ab und er entschloß sich dz;u, je hundert Sträflinge nach Briceville, Eoal Ercck und Oliver SpringS zu senden, die unter Bewachung von je 0 Mann Miliz arbeiten sollen." Diese Thatsachen ändern natürlich nichts an dem großen Unrecht der Schädigung der freien Arbeiter durch Ausmiethen der Sträflinge von Seiten dcS Staates, aber man wird sich wohl hüten müssen, die Bricewiller Kohlen gröber als Freiheitshelden zu betrachten. Diese Leute würden sich willig zur Unterdrückung Anderer gebrauchen lassen, wenn für sie ein Vortheil dabei herauskommt. Eine spontane selbstsüchtige Handlung ist noch lange kein Beweis freiheitlicher Gesinnung und freiheitlichen Strebens. Wetterauösichten. ftur Indiana : Trübes Wetter und Schnee ; höute Abend klares küh les Wetter.
Drahtnachrichten Inland. Ein Dynamit Attentat. Rew Aork,4. Dez. 12 Uhr Mittags. Ganz New Jork ist in Aufregung, denn von einem offenbar Wahnsinnigen wurde heute früh ein Dynamit Attentat verübt.
Der Mann hatte sich in die Office von Russell Sage, 71 Broadway, begeben und verlangte eine Million Dollars. Als Sage die Forderung abschlug, holte er eine Dynamitbombe aus der Tasche hervor, und warf die selbe dem Jinanzmann an den Kopf. Eine schreckliche Explosion erfolgte. Der Attentater und ein Elerk waren sofort todt. Sage ist leicht verleht. Zwei Stockwerke des Hauses sind eingestürzt. " . " Für die Notleidenden in Rußland. M i n n e a p o l i s, Minn., 3. Dez Die hiesigen Müller haben einen Plan angeregt, den Nothleidenden in Rußland Hilfe zuschicken Die fünstau send Müller in den Ver. Staaten werden sich zusammenthun und 30,000 bis 50,000 Fässer Mehl, im GesammtgeWicht von etwa 500 Tonnen und im Gesammtwerth von tz100,000 bis tz125,000 für die Nothleidenden nach Rußland schicken. Sie haben sich in der Angelegenheit bereits an den russischcn Gesandten in Washington gewendet, in dessen Abwesenheit der Geschäststräger desselben in New Aork telegraphirt hat, er würde die Sache Rußland vorlegen. Die hiesigen Müller werden allein 25 Wagenladungen Mehl stellen. Braucht doppelte Geleise. W in n i p e g, Man., 3. Dez. Die ungemein große Ernte, welche hier eingeheimst wurde, hat die Eanadische Pacific Eisenbahn von der Nothwen digkeit überzeugt, zwischen hier und dem vierhundert Meilen entfernten Port Arthur ein zweites Geleise zu legen, da ein einzelnes Geleise nicht hinreicht, um den Transport von Getreibe zu überwältigen. Mit dem Ban wird im nächsten Jahre begonnen werden. . ., Kalte und Schnee. St. Paul, Minn., 3. Dez. Auö dem Nordwesten werden heftige Regenschauer und Schneefall berichtet. Aus DevilS Lake, N. D., wird berichtet, daß dort das Thermometer auf Null stehe und der Schnee bis zu einer Höhe von fünfzehn Fuß angeweht fei. Auch auö andereren Theilen von Nord Dakota wird starker Schneefall berichtet. Bis jetzt haben Lie Züge der Eisenbahnen jedoch noch keine erheblichen Verspatungen erlitten. In Hallon Minn., sind neun Zoll Schnee gefallen, während es in anderen Orten geregnet hat. In Winnipeg schneite eS den ganzen Tag sehr stark und alle Züge haben Verspätungen erlitten. Ausland. Oesterreich folgt nach. Wien, 3. Dez. Morgen wird die Aufhebung des Einfuhrverbots gegen amerikanisches Schweinefleisch bekannt gemacht werden. Gelinde Strafe. St. Petersburg, 3. Dez. Mehrere Getreidehändker in den Göuvernements Rjasan uud Kasan, welche Mehl und Getreide mit Sand vermischt und verkauft hatten, wurden zu nur einer Woche Gefängniß dcruxtheilt. Spekulanten, welche Getreide kauften, um es gleich darauf zu bedeutend höheren Preisen loszuschlagen, sind verhaftet worden. , . ,G. " DaS Erdbeben in Japan. Vancouver. B.C., 3. Dez. Laut Postnachrichten mit dem Dampfer Empreß of China", sind bei dem großen Erdbeben am 23. vkt.,75Y0 Menfchen umgekommen, 10,120 verletzt, 89,639 Gebäude ganz und 28,025 th'eilweise zerstört worden. Mehr als 440,000 Menschen wurden obdachlos und leidcn bittexe Noth, In einem Orte versanken vier Menschen theilweise in einer Erdspalte, konnten aber nicht gerettet werden. Glücklicher Weise bleibt das Wetter mild. Regen oder Kälte würden furchtbares Elend zur Folge haben. In den Städten sind die
Indianapolis, "Indiana, Sreitag,
Todten alle beerdigt worden, auf dem Lande aber nicht. Die Auslander haben viel Geld, Kleider zc. zur Linderung der Noth beigesteuert, und auch aus China, wurde dazu sehr viel Geld gesandt. Zu gleichen Zwecke wurden in Tokio tz110',00 aufgebracht, unb die zapanesijche Regurung hat 52,225,000 verwilligt. -.-- Aus Mexico. H i '." M e 5 i c o, 3. Dez. DaS A netenhaus hat die Vorlage einstimmig angenommen, welche den Präsidenten ermächtigt, die Getreide- und Viehzölle aufzuheben, um den Folgen der Miß ernte in verschiedenen Staaten entge genzuwirken. Die Vorlage wurde sofort dem Senat zugesandt und wird dort zweifellos schnell durchgedrückt werden. Ihre Annahme wird den''amerikanischen Farmern einen guten Markt für ihre Ernte geben. Hiesiges. Board os Public Works. f. Der Board macht die Grundeißenthümer, welche unter dem Barrett. Gesetze ihre Auflagen bezahlen, darauf aufmerksam, daß sie dieS innerhalb 30 Tagen zu thun haben. Heute bewilligte der Board eine ganze Anzahl Abschlagszahlungen an Kontraktoren für Straßenverbesserungen. , Den Kontrakt zur Reiniguug vder Market von Illinois bis Tennessee Straße erhielt die Jndpls. Sweeplng Company" zu 34c Per 10,000 Quadratfuß. Die Gesellschaft erhielt ferner Kontrakte zur Reinigung folgender Straßen : - ;. Virginia Avenue, von Shelby Str. bis Louisiana Straße z Tennessee Str., von Washington Straße bis zur Louisiana Str., 34 Cts. ; Greer Straße, von Stevens. Stbis zur. Mcrty Str. 34CU?SHelby 'SsrlTon Coburn bis zur Prospekt Str., 38 Ets. Jennings & Eo. erhielten den Kontrakt zur Bekiesung der ersten Allcy südlich von Prospect von Reid bis John Str. Gegen die Oeffnung der Harvey von Ohio bis Market Straße ist ein Protest eingelaufen. Sterbllcbkeltöbcrlcbt sür November. 3m vorigen Monat sind nach dem Bericht des Gesundheitsamtes 131 Personen gestorben : 90 männlichen und 91 weiblichen Geschlechts. Der Nationalität nach waren dieselben 150 Eingeborene, 13 Deutsche, 9 Isländer, 2 Engländer, 1 Schotte, 1 Holländer und 1 Canadier, während in 4 Fällen die Heimath nicht ennittelt werden konnte. 3n 17 Fällen stellte der Coroner, in einem die Hebeamme den Todtenschein aus. Dem Alter nach starben 45 unter einem Jahre, 37 wa ren.1 bis 10 Jahre alt, 60 von 10 bis 50 Jahre und 39 über O.Jahre. Als Todesursachen figuriren hauptsächlich Schwindsucht (17). Diphtheria (21), Lähmung und Schlagfluß (14), Lun genentzündung (7), todtgeboren wur den 14 Kinder. Okrobpapier - Fabrik. Die Strohpapierfabrik, gegen welche bereits Seitens der hiesigen Wasserwerke eirle:Klage wegen Verunreinigung deS White River anhänig gemacht worden war, wird nun noch eine andere SacheauSzufechten haben. Die Fabrik hat eine Anlage bei Wabash, und die Leute daselbst haben sich beider Staatsgesundheitöbehörde über Verunreinigung des WildcatflusseS beschwert. m $ m " CT Die städtische GcsundheitsbeHorde hat gestern folgende Novemberrechnungen zur Zahlung angewiesen: städtisches Hospital $2,102.29 ; DispensaryM3.6l z Heimath für Freundlose $56 und für die Bureaux der Be horde$265. EPT" DU Garantoren für daS nächste Mal-Musikfest kamen gestern im Dennison Hotel zusammen und wähl, ten folgende Direktoren: Charles E. Cossin, Fred. L. Mälzer, Salamon Hayes,?ohn W. Schmidt, Major Taylor, Hiram P. Wasson, Carl.Pa ruS, A. I. Beverldge, O. H. Hassel man, Charles P. Jacobs, Herrman Lieber, R. B. F, Pierce, 3. C. Shaffer, John K. Stern, M. H. SpadeS, E. C. Miller und Sohn M. Butler,
den 4. Dezember 8
Die Contrakte für die Zimmermannsarbeit und das Anstreichen und Gläser-Einsetzen am Gebäude des Commercial Club wurden gestern vergeben. Jungclaus Schuhmacher erhielten ersteren für $13,509, 3. Ball mann letzteren für $0,059. 6 Das Comite deS Stadtraths, welchem die Ordinanz betreffs Lizen sirung von Brauereien und Bier-Agen-turen überwiesen wurde, wollte gestern Nachmittag eine Sitzung halten, es stellten sich aber nur die Herren Murphy und Meyers ein und so wurde nichts aus der Sitzung. ffjCT- Das Wetter hat, wie auf alle Sterblichen, so auch auf die Polizei, seinen bösen Einfluß ausgeübt. Zahl reiche Krankheitsfalle sind das Resultat. Chef Colbert hat zwar gestern sein Amt wieder angetreten, ebenso wie Sergeant Barlow wieder Dienst thun kann, dafür sind aber Polizist Griffin und sogar die .Polizeimatrone, Frau Buchanai', aus die Krankenliste gesetzt worden. Außer diesen sind noch krank die Sergeanten Löwe und Laporte, und die Polizisten Crane und Hyland. ET Heute Abend wird Dr. Woodburn im Propyläum seinen fünften Vortrag über die politische Geschichte dieses Landes halten, und zwar über das Thema : Die konstitutionelle Convention von 1737 : ihre großen Männer, ihre großen Fragen und ihre großen Compromisse." , Der Vortrag wird sich mit der Bildung der Union und der amerikanischen Idee von Bundesregierung beschäftigen, eine Kritik des Experiments in der anglosächsischen Politik, die Vereinigung zweier gleichberechtigten Regierungsfaktoren betreffend, geben, und schließlich das Zustandekommen einer Centralregierung behandeln, in welcher sowohl Freiheit alt Herrschaft in gleicher Weise zur Geltung kommen sollten. . . ' ' Deutsche Theater - Vorstellung ! veranstaltet vom Sozialistisch. Sängerbund am Sonntag, den 6. Dezember in der Wiinnsrchor Dntts ! Zur Aufführung kommt : Der böse GeistLUMPACI VAGABUNDIIS der: Das lüderliche Kleeblatt ! Äaubesse rnu elana in 3 Akten nebit einem Vorspiel von I, Restro. Eintritt 25 Cents a Person. Aufang prompt 8 Uhr. UET Nach der Vorstellung : Tan z. ZXebct Bnttimors ! Norddeutscher Lloyi Regelmäßige Dampfschifffahrt zwischen Baltimore n. Bremen direkt. durch die neuen und erprobten SchnellDampfer Tarmftadt. TreSden. rlsruhe. Mönchen, Oldenburg. Weimar. ixen Bremen jeden Donnerstag, von Baltimore jeden Mittwock, 2 Uhr N. M. GrößtmSglicbste Sicherheit. Billige Preise. Vorzüqliche Verpflegung. MU Tampsern des Norddeutzchen Llovd wurden mehr als 2,300,000 Passagiere glücklich über See befördert. Salons und Cajüten auf Deck. Die Einricbtunaen für ZwischendeckSpassak giere, deren Schlafstellen sich im Oberdeck und im zweiten Deck befinden, sind anerkannt vor trefflich. Elektrische Beleuchtung in allen Räumen. Weitere Auskunft ertheilen die General Agenten A.Schumacher & Co.. Balt:more,Md. oder deren Vertreter im Jnlande. Alex. Metzger und Gebr. Frenzek, Indianapolis. Tafel Bier, EpecialBrw, Salvator, Budweiser, Pabst böhmisches Milwaukee Bier, :v Haliformsche Weine, Ktllevs Island Weine, Rhein- & Mosel Weine. Verschiedene Sorten Eeltzer Wasser. JACOB METZGER & CO. 487.
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