Indiana Tribüne, Volume 15, Number 76, Indianapolis, Marion County, 3 December 1891 — Page 3

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Gefühls Komödie.

Noman von Max. N ord a u. (gortfehun,;.) Er behielt den Brief in der Hnd. öffnete ibn aber nicht, da ihn die Mutter forschend ansah. Sie merkte, da er ihn in ihrer Gegenwart nicht lesen wollte, und ging langsam und schwerzend hinaus. Der kleine Ausritt ließ eine ' sehr unbehagliche Stimmung bei Gustav zutück. Denn sein Verhältniß zur Mutter war daK denkbar innigste I -- v t- -- 1 1 ' ä. uno nie vuia) ernen iißiu yrjiuii worden. Frau Bruchstadt war eine einfache, ungebildete Frau, aber prak tisch und mit natürlichem Verstände begabr, und sie vergötterte ihren Sohn, s vas einzige Kind, das ihr von dreien zebUeben war. Er war uir ganzes Leben und ihre ganze Welt. Die Tochler armer Winzsrsleute in Königswinter, hatte sie sich nach Bonn an einen Tischler verheirathet, der sie nach kaum kkhnjäbriger Ehe als Wittwe mit zwei Bindern zurückließ. Den Eltern mochte sie nicht zur Last fallen, sie richtete sich zlso einen kleinen Kramladen ein und anlernahm tapfer den Kampf um'S Dajein für sich und ihren Gustav, dessen älteren Bruder eine llinderkrankyeit weggerafft hatte wie wenige Jahre vorher tzi erstgeborene Kind, ein Mäd' chen. Sie brachte sich schlecht und recht drch. anfangs mühselig genug, soctter erwaZ leichler. Gustavs Fähigkeiten wurden früh erkannt, er besuchte, immer unter den Fittigen der Mutter lebend. zuerst Gymnasium, dann die llrti vecntä! .c:,:er Vaterstadt, er gewann Vre,le und Ttipendien. er wurde der Reibe nach Aisistent und Pnvat-Tozent, uns a!ö er ein stolzer junge? Mann geworden war und sich zu schämen anfing, da er nichts oder zu wenig verdiente l) sich weiter von der Mutter erhalken lassen mußte, die sich von früh bis spät in ibrem Kramladen mit den Dienstboten und Näherinnen der Nachbar'chaft abquälte, da war es Frau BruchstäÄt, die ihn zur Geduld mahnte, ibn be schwor, auszuharren, bts er eme Professur erlangen würde, ihn durch Flehen vsn dem Gedanken abbrachte, eine prak tisckere Laufbahn einzuschlagen, und ibm immer wieöcr vorrechnete, daß das Geichäft ihnen auch noch weiter ein paar Jahre lang das bescheidene Brod ab. wene werde, mit dem sie sich ja be gnüzten. Zu seiner Zukunft hatte sie rämlich felsenfestes Vertrauen und sie flößte es auch ihm ein, wenn er cerzagen wollte. Er werde doch nun bald einen Lehrstuhl bekommen und ein rei ches Mädchen heiratden und dann ihrem Alter lohnen, was sie seiner Kindheit und Jugend gewesen sei. So harrteer denn aus. schrieb für Zeitschriften volksihümliche naturwissenschaftliche 2lui iäye, die gut bezahlt wurden, hielt öffentliche Vortrage, die großen Erfolg hatten, verfaßte ein Lehrbuch der vergleichenden Anatomie. daS in fremde Sprachen übersetzt wurde, war in jun-, g?n Jahren bei den Fachzenoffen ange jchen und beim Laieupublikum bekannt, betnahe berühmt, und erhielt schließlich den Ruf nach Brüssel. Er zögerte an. fings. ihm zu folgen, denn sich von sei ner Mutler zu trennen, daran dachte er keinen Augenblick, und sie in vorgerückten Jahren in ein fremdsprachiges Land zu verpflanzen, schien ihm grausam. Frau Bruchstädt war es wieder, die seine Bedenken verscheuchte. .Du gehst nach Brüssel," sagte sie kurz und fest, und ich gehe mit Dir." Sie hitll sich mcht für zu alt, um noch ein Bis cken Französisch zu lernen, und in fremde Gewohnhciten wo2te 'sie sich scbon fnden. so weit es nöthig war So wurde der alte Kramladen in Bonn erschlossen und Frau Bruchstädt siedelie mit ihrem Sohu in das hübsche kleine Haus' der Brüsseler Rue de Toulouse u'. Gustav, der setzt endlich auf eigene Füß?n üand olieb deshalb doch cr Mutter gegenüber das Kind, das ei bisher gewesen. Auch in allen Kleinig keiten. Er brachte ihr treu sein Gehalt, feineCollegiengelder.Prüfungsgkdühren und Schrmstellerchonorare und war glücklich über die Freude, welche ihr die stattlichen Betrage machten. Für sich brauchte er nur ein geringes Taschenqeld, das er wie in der Studentenzeit immer von der Mutter verlangte. Zmijchen den Beiden gab es auch nicht den Schatten eines Geheimnisses. Wenn rr eine BoNragsrei'e machte, hatte si das Recht, lerne Bneie zu öffnen, um Dringendes nachschicken. Unwichtiges liegen lassen zu können. Alle Leute, die Gustav kannte, kannte auch seine Mutter, wenigstens dem Namen und seiner Schilderung nach, sie bemühte Ich sogar, für ieme Jacharbeiten, wenn nicht Vers'äidiiz. doch Theilnahme zu haben, und wenn sie auch ferne Mltthe lungen an Akademien nicht las, so mußte er tdr doch erzählen, was die anderen Anatomen und Philosophen zu ihnen sagten. So umgab die Mutterliebe diesen zweiunddreintgiährlgen Mann noch im mer mit der Warme der Bruthenne und es war .kein Fältchen in seinem Wesen und Sein, das dem Mutterauge nicht in jeder Minute geöffnet war. Und nun geschah es zum ersten Male, daß er etwas vor der Mutter zu verbergen hatte, und was das Uuangenehmste war: d:e Unqeichickllchkett der mangel haften Brief'Frankirung hatte sie gleich in dm. ersten Tagen darauf bringen muffen, daß er Heimlichkeiten vor ihr halle. Ganz gut zu machen war das überhaupt mcht mehr. Aber wenig stens sollte die Aufmerksamkeit der Mut ter nicht durch ein tägliches Strafporto waSgehalten werden. Es war Noth wendig. Paula auf ihre Gedankenlosig tkit hinzuweisen. Aber diese nothwen digkeit war ihm pernlich. Statt dies Paula entgelten zu lassen, was doch das Richtigste gewezen wäre, empfand er zum ersten Male in seinem Leben erne dunkle Beichamung. daß er m sei nem Alter noch ein solches Muttersöhnchen war. Die mütterliche Verormun' düng, die bisher sein Glück und sogar sein geheimer Stolz gewesen, würbe ihm mit e.nem Male drückend und er er tappte sich be: dem Wunsche, weniger bewacht , zu . fem, mehr . Unabhngizkeit zu haben. Die er bisher in sa".em reinen. durchsichtigen Leben Nicht 'braucht,

fehlte ihm nun, va er a.'mze zu roun begann, dre er nicht bekennen konnte. Paula in seine häuslichen Verhält nisse einzuweihen, widerstrebte ihm. Er nannte nicht gern den Namen seiner Mutter vor ihr. Er fürchtete ihren Spott, wenn er ihr erzählen würde, wie sehr er am Gängelbande gehalten werde. Andererseits besorgte er aber auch in ihren Augen als Knicker zu erscheinen, den das tägliche Opfer von ein paar Pfennigen verdroß, wenn er, ohne den wahren Grund seiner Bemerkung anzu geben, sie bat, ihre Briefe in Zukunft richtig zu frankiren. Er zog sich schließ lich mtt einer scherzhaften Wendung aus der Verlegenheit, was jedoch na türlich nicht verhindern konnte, daß seine Mutte? noch am nächsten und zweilnachften Tage für den mit gewöhnter Pünktlichkeit eintreffenden Veilchen vuitenden Brief aus Berlin das regel. matzige Strafporto zu bezahlen hatte. Sie legte beide Male die Briefe schmeigend dem Sohn auf den Schreibtisch. Sie verlangte nicht mehr eine Ausklä rung die ihr nicht freiwillig geboten wurde. Am dritten Tage war die Antwort auf t.'ine Belehrung da, diesmal endlich richtig frankirt. Als er sie las. glaubte er die P'ula vom ElbeDampfboote zu fetzen und zu hören. Sie ersuchte ihn kurz und trocken, ihr anzugeben, wie viel er aufgelegt habe; sie werde ihm den Betra-g umgehend einsendeu. Sie bäl.e gedacht, ihre Briefe hätten einen zewisfen Werth für ihn; nach seinem Briefe müsse sie annehmen, daß dieser Werth in feinen Augen zwanzig Pfennig nicht erreiche. So viel Ungerechtigkeit empörte ihn. Er ließ den Brief unbeantwortet und schrieb auch am folgenden Tage nicht, was ihm dadurch noch erleichtert wurde, daß auch Paula zwei Tage lang schwieg. Tie Pause war ihm im Grunde willkommen. Bisher hatte er gegen feinen ursprünglichen Vorsatz der Laune Pau las gehorcht, die täglich ihren Brief dabeu wollte, und er gedachte, die Gele genheit zu benutzen, um den Zwang der kntüandenen Gewohnheit zu sprengen.

Am dritten Tage war er Vormittags nach feiner Vorlesung, eine der ersten reS begonnenen Wintersemesters, im Laboratorium der Universität befchäf ttgt, als plöhNch feine Mutter eintral und ihm eine Depesche gab. die eben ge kommen war. Sonst hätte sie sie unbe denklich geöffnet, jetzt hielt ihr Zartge fühl sie davon ab. da ihr Sohn za stchtlich Geheimnisse vor ihr hat:e. Aber da er kaum jemals Depeschen zu bekomm men pflegte, war sie unrumg und wollte sie ihm selbst bringen, um gleich zu erfahren, eb es nicht Schlimmes fei. Gustav wurde sehr roth, nahm das Telegramm, öffnete es hastig und las: Gelieb:er. was geht vor? Warum mich auälen? Bin elend ohne Deine Briefe." Frau Bruchstädt sah ihn während dieser Zeit ängstlich an. Nichts Ernstes," sagte er mit einem gezwungenen Lächeln und steckte das Blatt rasch in die Tasche. Die Mutter stand noch immer zögernd vor ihm und hatte unverkennbar eine Frage auf der Zunge. Sie unterdrückte sie aber, als Gustav von Anderem zu reden anfing, und ging nach wenigen Minutewwieder. Er glaubte zu bemerken, daß ihre Augen feucht wurden, wahrend er sie hinausbegleitete. Seine erste Empfindung, als er e der allein war und die Tepejche noch einmal überlas, war Unmuth. Immer dieie jähen Launen! Immer diese selbstische Rücksichtslosigkeit! Konnie sich Paula denn nicht sagen, daß er nicht allein lebte, daß Telegramme sei ner Umgebung auffallen mußten, daß sie Fragen und Antworten veranlaßten? Allem je länger er das vor ihm liegende Blatt betrachZete. um so milder wurde sein Urtheil, um so weicher feint Stimmung. Sie war doch rührend, diese arme Paula, mit ihren Ursprünge ticken, heftigen Regungen, mit ihrer schönen Unbekümmertheit um alle Ne bendinge. wo es sich um ihre Leidenschaft handelte, Sie liebte ihn und litt. Die feuchten Augen der Mutter war. ganz aus seinem geistigen Sehfelde verschwunden. Er sah nur das feine, blasse Gesicht von Paula vor sich, das die großen blauen Augen traurig bittend auf ihn heftete. Er eilte unge säumt zum nächsten Telegraphenamt und telegraphirte nach Berlin: Schwieg, weil Du schmolltest. Schreibe Dir heute. Glaube an meine Liebe." Von nun an wurden wieder täglich Briefe ausgelauscht. Wenn Gustao, mit Berufsarbeiten überhäuft, einmal kürzer oder gar nicht schrieb, kamen gleich Klagen. Bitten, Vorwürfe. .Schreibe mir jeden Tag und viel, viel," hieß es einmal, Du weißt nicht, was 'mir ein Brief von Dir ist.- .Ich begrei;e nicht,- schrieb Paula ein andermal, .wie Du Nachts schlafen kannst, ohne mir geschrieben zu haben? Jst eS Dir nicht ein stolzes Gefühl, haß Du dre Macht hast, ein armeS Menschenwesen mit ein paar Zeilen von Deiner Hand selig ' zu machen? Fühlst Du m l . . jk - tn ff . t znqr, oay kr ores erne Psttcut aufer leg:?" Paulas Briefe wurden mime länger, acht Seiten waren bald die Re oel. Sie erzählte anscheinen) die klein sten Begebenheiten ihres täglichen Lebens, wenn sie einen Zank mit ihrem Hauswtrth gehabt, wenn ihr allerer Junge etwas Drolliges ge-agt, wenn sie aus Riga einen unwirsch.' Brief bekommen hatte. . Sie berichtete über Besuche, die sie machte und erhielt, übn zedes Buck, zede Ze'turg, die t las. Sie gmg Abend sehr häuig in Ges u schafl und dann schilderte sie immer, wie reuend sie in ihrer Toilette auöge sehen, wie der und jener ihr den Hoj gemacht habe, wie schon wieder Jemand närrisch in sie. verliebt sei. Und wnn ihn diese kindliche Selbstgefälligkeit uq geduldig mächen wollte, wurde er gleich wieder durch, die nachfolgende Zeilen versöhnt, in denen Paula ihm sagte. wie sebr sie ihn liebe und wie sie mmit ten all der sie umsummenden Leute nur sein theures Gesicht gesehen, nur seine wonnige Stimme gebört bade. Sie bß saß eine unvergleichliche , Gabe, ihr ieoe immer neu, immer anoers yuszu drücken, nccki sch , und ernst, drollig und ruhrend, m originellen Uebertreidun gen, mit überraschenden Wendungen, und zwischendurch schlicht und entzückend unbeholfen wie ein zum ersten Mal

verliebter Baanlcy. und m lemem Briefe versäumte sie es, sich auch mit seiner Persönlichkeit, seiner Erscheinung zu beschäftigen, ihm zu sagen, was er für wundervolle Augen, für berückende Lippen habe, wie berauschend eS sei, in seinem dichten, duftenden Haar und seinem seidenweichen Barte zu wühlen. Diese Schmeichelbriefe verfehlten ihren Eindruck auf Gustav nicht. Er war nicht eitler als ein Anderer und obwohl er wußte, daß er ein einnehmendes Aenßeres ' besaß in Ermangelung Anderer hätte ja seine Mutter es ihm oft genug gesagt so hatte er bisher darauf keinen Werth gelegt. Jetzt fing er an. mit sich zufrieden zu sein. Pau las Kosewort? erweckten in ihm den Stolz des Mannes. Er freute sich, daß er ein hübscher Mensch war, wü: big eines so schönen Weibes wie Paula. Ihre Briefe begannen ein Bedürfniß für ihn zu werden. Er wartete mit wachsender Ungeduld auf die NachmittagSstunde, die. ihm die Berliner Post brachte. Er schlürfte mit tiefem Behazen den Honigseim, den ihm Paula jeden Tag kredenzte. Er laS ihren Brief immer zwei oder dreimal, manchmal noch öfter, um sicher zu sein, daß er über nichts hinweglaS, um jedes Wort der Liebe und Anbetung so gründlich auszugenießen wie ein genäschiges Kind eine Schale voll süßer Sahne. Er antwortete stets unter dem rollen Eindruck ihres Briefes. Sein Ton steigerte sich von Tag zu Tag zu gleich mrt dem ihrigen. Halb abnckrS voll, halb triebhaft wandte er dieselbe Methode an, die sich unter Paulas Feder so ausgezeichnet bewährte: durch dringend schmeichelnde Würdigungen ihrer äußeren Vorzüge, mit Elektricität geladene Worte der Liebe, die sie umge den, berühren, errege sollten. Es kostete ihn inmitten seiner vielen Beschäftigunzen oft ein großes Opfer, die Zeit für den täglichen Brief zu finden, aber er erfülltediese neue Pflicht eifrig und mit zunehmendem Behagen. Es mischte sich in dieses allerlei Undeut' liches und Uneingestardenes : die Ge,

nugthuung des Mannes darüber, daß er einem kühl verständigen, koketten,, umschwärmten Meld eme starke Liebe einflößen gekonnt, der Wunsch, sie zu pflegen, sie womöglich noch heftiger zu entfachen, zuletzt wohl auch eine gewisse Vertaner Eitelkeit. Denn er ichrleb mit der Absicht, zu wirken. Er sann den ganzen Tag nach, um neue Formen der Huldigung zu finden. Er war dann, wenn er besonders intensiv ge schrieben zu haben glaubte, gespannt aus den Eindruck, den seine Worte machen würden. Er verfolgte im Geiste den Brief auf seinen Wegen jetzt war er in Köln, jetzt in Berlin, jetzt öffnete, jetzt las sie ihn. WaS sie wohl dazu' sagte? Ob sie vor Vergnügen errö lhete. ob sie lächelte? Ob ihr Herz rascher schlug? Wie oft sie die Slklle las? Er warrete mit Ungeduld aus Antwort, die ihm sagen sollte, was sie bei seinen Worten empfunden, und wenn ihr Brief überströmender, süßer, seliger war altz alle" ftüheren, so genoß er sich eld,t wie ein zunger Schauspieler unter dem Bkisallsdonner ernes entflammten Hauses und er Mhlte sich ,u noch ftär keren Anstrengungen gespornt Das klarste Ergebnis, diesem Lage war. daß sein Geist de.: ganzen Tag vom Bilde Paula! isu U war. Sie sorgte übrigens quch jvnst dafür, daß er immer mtt ihr dsschaZtir bleibe. In zedem ihrer Bnefe fand sich zwischen den Berichten über ihr Thun und Sein und den Schwärmereien über seine Er scheinunz und Art immer noch ein Plätze chen für irgend eine Bitte, irgend ei Verlangen. . Anfangs waren diese Bit ten ganz harmlys und eigentlich nur eine andere Form der Zärtlichkeit. Sie legte ein Löckchen ihres herrlichen Gold' Haares bei und verlangte im Austausche dafür wenigstens vier Mal soviel vor seinem Haare, daS soviel kürzer sei." Die Gewohnheit des genauen Beobachtens. die den Naturforscher nie verläßt, ließ )n beider Betrachtung des reizen den Geschenkes sofort bemerken, daß jedes einzelne Haar seine Wurzelzmiebel besaß, Das Söckchen war nicht vom Kopfe geschnitten, sondern aus den beim Käm men ausgefallenen Haaren zusammengestellt, die sie mit kühler Voraussicht aufgespart hatte. Vielleicht sammelte sie seit Jahren diese Abfälle und hatte Vorrathe von ihnen, um vorkommende.: Falles einen Anbeter glücklich machen zu können, ohne ihren natürlichen Kopfschmuck angreife zu müssen. Er wollte anfangs empfindlich werden, denn ei' aentlich führte sie ihn ein wenig hinters Licht, schließlich lächelte er über die weiblicht Geschicktichkeit, mit der sie scheinbare Opsersxeudigkeit und that sächliche Vermeidung jedes persönlichen Opfers zu vereinigen wußte. Ein an dermal schickte sie ihr Bildniö und ver langte das seine, .und zwar keines von denen, die sie bei Barryasds sah, son dern ein neues, für sie gemacht und ihn so darstellend, wie er jetzt, aussah, wo er Paula liebtet , ' Zum Photographen gehen, ihm sitzen, das kostete Zeit und er hatte keine. Er antwortete also etwaS leichthin, er werde gelegentlich beim Photographen vorsprechen und ihrem Wunsche gemäß bloS für sie allein ein Bildnig machen lassen. Damit kam er aber schön an, Paulas nächster Brief war sehr ungtta big. Wenn ich Dir die Ehre erweise," schrieb sie. .von Dir zu verlangen, daß Tu Dich für mich photographiren lasfest, so hast Du das nicht .gelegentlich", sondern gleich zu thun.' Verstanden, Herr Prozessor? Ich lasse keine Ent schuldigung und keine Ausrede gelten. Du kannst schlechterdittgs reicht's Wichtigeres zu thun habest, als einen Wunsch von mir z erfülle. Und zur Strafe für Deine Ungezogenheit trage ich Dir eine neue Arbeit auf. die Dich auch Zeit kosten soll. Für mich mußt Du immer Zeit finden Und -sie legte . eine Liste von vier oder fünf französische Büchern bei die in Brüssel sicher leichter und billiger zu haben seien als in Berlin und, die er noch denfelheg Tag .unter Kreuzband schicken soll. " : iFortsetzungfolgt.) , Das UrtheiV der Hausfrauen geht einstimmig dahin, daß H. Schmedcl's . Bürsten die besten sind. 422 Virginia Ave.

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Oom AuölanVe. -8ür eine große Anzahl von Actien ' Gesellschaften schloß das letzte GeschattSzahr nicht besonders gün-. stia ab und daS ist im Interesse der all gemeinen Wohlfahrt recht sehr zu be dauern. Es giebt aber auch Actienun. ternehmuugen. die trotz der Weltlage glänzende Geschäfte gemacht haben und deren Resultate, grade mit Rücksicht auf die allgemeine Wohlfahrt ebenfalls recht sehr bedauerlich sind. In Montecarlo wurde jüngst die ordentliche General Versammlung der Actionäre des Ca sinos abgehalten. Dem Versammlungs bericht zufolge war das vergangene Spieljahr sehr ertragreich. Der Spiel gewinn der Bank belief sich auf 21 Millionen in Francs, gegen 20 Millio nen im Vorjahr. Ungünstig für die Bank war nur der Monat März, in dem sie S8ll.000 Francs verlor. Unter die Actionäre werden 11 Millionen Francs vertheilt werden, was einr Dividende von Procen.t des Actien Capitals entspricht! Eine, hübsche Spionen zeschichte wird AUS Spanien berichtet, Ein in Saragossa .erscheinendes Blatt wußte kürzlich zu .erzählen, daß vier Deutsche, darunter zwei Ofsiciere des großen Generalstabes, in der Ortschaft Barbastro aufgetaucht und in Begriff marer.die am Ostabhange der Pyrenäen delegeaen französischen Dörfer aus zu svioniren. Wie man denken kann, wurde diese Mahr von der pariser Boulevardpresse mit großem Lärm begrüßt, und die öffentliche Meinung wiederhallte von dem Rufe: Videant conie! Bei näherer Erkundigung entpuppten sich die vier deutschen Spione als ehrsame französische Schnapsb-enner, und inöbesondere die vermeintlichen deutschen Generalstabsofsiciere als zwei in Frank reich naturalisirte Elfässer, welche nach Barbastro gekommen waren, um daselbst Kartoffeln und Obst für Brennereizwecke einzukaufen. JuleS Simon läßt b i w nen Kurzem bei Ealman Levy in Paris 8 BuH erichemen: .DaZ Welb des zwanzigsten Jahrhunderts-, bei welchem der Sohn des berühmten Schriftstellers als Mitarbeiter fungitt. Im Temps kündet JuleS Simon das bevorstehende Erscheinen dieses Werkes an und macht die Mittheilung, daß er in dem Buche die Auflösung der Familie, wie sie in den Arbeiterkreisen immer stärker hervortritt, behandeln will. DaS Weib ist, erklärt er. zur Arbeiterin geworden, verbringt den ganzen Tag, oft auch einen Theil der Nacht in den Fabriken; der Mann geht seine besonderen W:ge und daS Ende ist das Ende der Ehe. Wenn man die Arbzitec früher fragte, warum sie so ungern Ehen schließen, io antworteten sie: .Wir werden heirathen. wenn die Möglichkeit einer Ehe. schndung gegeben sein wird". Nun ist die Ehescheidung eingeführt, die Zahl der Eheschließungen in Frankreich hzt aber nicht zugenommen, im Gegentheil: im Jahre 1890 war ihre Zahl um 360 geringer als im Vorjahre. Dagegen nehmm die Ehescheidungen in ge. radezu erschrecklichem Maße zu. Im Jahre 1831 kamen 1657 Ehescheidungen auf 10.030 Ehen. waS ja auch eine ganz respe.'table Ziffer ist; aber im Jahre 1890 kamen bereits 5457 Ehescheidungen auf 10,000 Ehen, demnach mehr als die Halste aller Eöen wird heute schon in Frankreich wieder aufge löst. Man kann, so behauptet Jlttes Simou in übertriebenem Pessimismus, den Tag berechnen, da eS ebenso viel Ehescheidungen geben wird wie Heirathen. -Ebenso wie Italien sei nen schiefen Thurm von Pisa, hat zuch Spanien in dem sogenannten Neuen Thurm voq Saragossa eine Sehenswürdigkeit, die allen Reisenden bekannt ist. Mitten auf der Plaza de San Felipe erhebt sich der stark geneigte, mit einer Bleikappe versehene Riese und bildet so ein Wahrzeichen der Stadt. Bolksgesänge seiern ihn und nennen ihn gleichzeitig mit der berühmten Virgin del Carmen und dem dahinrauschz.iden Ebro. Seine Entstehung reicht 400 Jahre zurück, un) es heißt, daß jpaNische, maurische und jüdische Architekten vereint gearbeitet haben, um ihn aufzu richten. Viel weiß er aus den verflössene Jahrhunderten zu erzählen; nun droht er aber mit Verfall und' die städtische Denkmal Commission hat wohl oder übel seine Niederlezunz beschließen müssen. Beior aber das Todesurtheil vollstreckt wird, ist noch bei der königlichen Akademie von San Fernando als letzter Instanz Berufung iingelezt worden. Unlängst flog einem 14 jährigen Mädchen, als eö bei einer Eisenbahnfahrt auf der Linie von Köln nach Trier zum Fenster hinausschaute, der Hut vom Kopf. Sofort zog das Kind die Nothbremfe, der ug hielt und daß Mädchen erhielt seinen Hut wieder. mußte aber wegen vorschriftS widrigen Gebrauches der Nothbremse m Mark Strafe zahlen. Jetzt hat das Königs. Betriebsamt in Trier wohl in Anerkennung der raschen Entschlos senheit . des Kindes und weil es nach seiner kindlichen Auffassung sich wirklich i Noth, befand von der. Strafe ab ze sehen und die Station HilleSheim in der Eifel an ze.viefen, den hinterlegten Betrag von 30 Mar! zurückzuzahlen. E i nige i n teressant Preis ausschreiben: Alle Mitkämpfer aus dem eldzuge 1870171, alle Angehörigen des Lehrerderufes alle Elsenbahnbeamten. werden von der Redaction von Scho rerS Familienblatt" n Berlin Qttfge fordert, ihr interessantestes Erlebniß in einem kurze Artikel von höchstens zwei Spalten Länge zu erzählen - Für die sechs besten Arbeiten sind Geldpreise im Setraze von dreihundert Mark auSge fetzt. Gleichzeitig stellt das Familien blatt vier Preisaufgaben für kunstge erblich; Handarbeiten mit Geldpreise im Betraze von 500 Mark. DaS Preiz, richtercollegium für diese vier. Aufgabe besteht aus den Herren Professor Fwald Director der königlichen' Kunst schule zu Berlin, Professor E. 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auf allen Gebieten des LcbenS. .: :. '.. V Die Arbeit deS Volkes ist die - Schöpferin alles Wohlstandes und ha rum wirken wir für solche soziale Neformen, welche die Arbeit zur frcubc- ' bringenden Lust, statt zur niederbrück , , " ' " ' "! ! ,! " - enden Last machen.

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