Indiana Tribüne, Volume 15, Number 76, Indianapolis, Marion County, 3 December 1891 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint KÜgtich und Sonntag. Die tZAÜÄe .Tribüne" Issltt durch den Tröge? jtSGcati per Wscke. die SouvtsAS-.TribSine' 5 TentS perWck?e. 33uie zusammen ZSCenlS oder LZ GetUJ perMonat. Per Post zugeschickt in 3?or zusbezahlunz 15 per Jahr. Ossice : 130 Ost Maryland Strafte. Indianapolis, Ind., 3. Dezember 'S1. Die Macht oer Kirche. Zu der Zeit, da da StandeZanit noch nicht existirte und seine anZglei chende Pflicht noch nicht ausüben konnte, geschah el in einem Dorschen der Lansiy. daß zu gleicher Zeit zwei Brautpaare e den Altar des Herrn käme, bereit, i den heilige Stand der Ehe zu Helf. Es hatte manchen harten Kamps gekostet, ebe Barbcke die Einwilligung der Eltern erhalten, und auch der Franz hatte zuvor den Stanksps seines VaterS, des Hofbauern zu überwinden gehabt. Und das war. wie man allge mein wutzte. keine kleine Ausgabe. Endlich aber waren alle Hindernisse au? dem Wege geräumt und heute waren sie glückselig Hand in Hand den steilen Weg zum GotteShause emporzestiegen, sollten sie sich doch von heute an für immer angehören. In der Kirche trafen sie mit einem zweite Brautpaare zusammen, welches der Pfarrer, um die Arbeit zu verein Zacken, gleichzeitig zur Trauung herbe, stellt hatte. ES warm Fritz und Liese, und die jungen Leute wußten reckt gut. daß ursprünglich von den strenger. Eltern der Friy für Bärbchö'n. sür lZranz aber die vermögende Liese bestimmt gewesen. Heiter plauderte man zusammen, p zahlte von den verschiedenen Kämpfen und freute sich, das; die Liebe doch endsich den Siez dav?n getragen. Indem trat der Pfarrer ew. und die Paare so einträchtig bei -einander findend, nahm er schnell die Trauung v?c. Aber wie die Gesichter auch hier lang wurden, wie bÄte der Franz so gern den sonst so lauten Mund aufgethan. Jedlich in der Kirche! Bei schwerer Strafe ist das Unterbrechen be Geistlichen rnbo ten, das wußte er recht gut. und so keck er sonst ist. hier versagt ihm der Muth. Kalten Schweiß aus der Stirn erhebt er Nck, und als der Pfarrer geendet, bittet er: .Herr Pfarrer, auf ein Wort! Sie haben heute h?er die Falschen zusammen gegeben. DasLarbchen ist meine Braut, der Fritz aber gebärt mit der Lieie zusammen. Was soll nun werden?" Aber unwillig schreit der Herr Pfar rer den Nnglücklicken an: .Was nun werseu soll? Natürlich müßtMr nun so zusammen bietden. wie Ihr einmal getraut seid. Weö. halb habt Ihr den Mund nicht früher amgethan!Und die gutmüthigen Bauern iahen daS ein, lassen es sich gefallen, stecken auch noch dm Spott der Ihrigen ein. und sind, trotz der Bertauschung, zwei glückliche Edepaare geworden. Was weder des Waters Scheltworte. noch der Mutter Schmollen zu Weze ge bracht, das gelanz dem Machtspruch der Äirche! .Unsere neuen Postdampfer. Gegen die Tarifsätze der unter dem neuen Srbsidienzesetz vom Generalvost' meister WrnamaZer abgeschlossenen Ber träge mit Dampferlmien zwecks über seeischer 1o)U und Paket beförderunz 'macht sich m betbeilizten Kreisen eine recht starke Opposition geltend, die bäspielSweise aic umfangreiche Jnterna tional Navigation Company vor jeder Bewerbung in der ausgeschriebenen Concurrenz zurückgehalten hat. Wie der Präsident Griscom von der gedach ten Gesellschaft nämlich ausführt, wärde sich eine in Amerika gebaute und unter amerikanischer Flagge fahrende Dam pferlinie nach transatlantischen Häfen überhaupt nicht bezahlen. Es ist zweiselhaft, vd sich im Inlands erbaute Dampfer nicht viel theurer stellen, als ' solche imAus lande hergestellte. Nach dem Gesetz . werden nur $4 pro Mette an Dampfe? erster Klasse mit 20 Knoten Durchschalttsgeschwinsigkeit für die Be sörderunz der Post aus der Hinfahrt vergütet. " ' Füt die 'Rückfahrt wird gar nichts gezahlt, weil die Negierung annimmt, daß die Postdamp''er mit Leichrigkeit sich die Beförderunz und Besorgung der ausländisch. Post sür Amerika sichern können. Das ist durchaus unzu treffend. Denn einmal begünstige ausländische Regierungen zunächst ihre heimatliche Schisfahrt, würden also nur die Beförderunz solcher Briefschaften einer fremden Linie anvertrauen, wenn der Absender gerade die Benut i'iitg dieser Linie ausdrücklich vorzeichrieben hat. Darüber liegen reichliche Erfahrungen vor. Dann komm! aber noch ein zweiter sehr erschwerender Umstand hinzu. Das Gesetz verlang! nämlich, daß du Postdampfer so gebaut 'sein müssen, daß sie im Fall eines Krie ges in Hilfskreuzer umzewandelt undin den Dienst der Regierung zu Kriegs' zwecken, gestellt, werden können. Das erfordert kostspielige Aenderungen, für welche die Regierung nichts vergütet. Auch die Nothwendigkeit, daß die Post' Dainp'er ebenso im Winter, wie im Sommer regelmäßig fahren müssen, bringt eine Bermebrunz der Gefahren und kosten in erhöhtem Moßstabe mv sich. Die däterttÄe Negterung. , Folgende Schilderung deS russischen Gouverneurs von Ssimdirsk ist von be sonderem Interesse: ; Nachdem ich mich von der au!;er ' ordentlichen Noch der Bevölkerung in den von mir" besichtigten Kreisen über zeuzt, konnte ich nicht umhin, gleich ;ei tiz zu bemerken, daß die Ertheilung von Darlehen verderblich auf die Be rölkerunz einwirke. Ungeachtet dessen, daß die Landoogte, wie die anderen VVtzp.n.ssne.i. der BevSlleruna stets

voryauen, oan Cte umerMtzuag laimi nur als ein zurückzuerstattendes Dar lehen ertheilt werde, streben die Bauern unter dem Einfluß falscher Gerüchte, daß die Regierung bis zur nachten Ernte Alle ernähren werde, danach, ein möglichst große! Darlehen zu erhalten, hierbei nicht selten allerlei Betrug ve? übend. Es sind Falle vorgekommen, daß sie daS vorbanden Korn in Fässern verborgen bielten. in welche sie eben Ascke gelegt hatten, daß sie daS jtorn aus dem Heuboden unter Stroh ur steckten, daß sie es zu den landloiev armen Bauern schleppten, in der Hz:s. nun, der Landvon würde es Vor-

nickt finden. :c. Die Nederzeugunz, daß die Regierung ihnen helfen werde veranlaßt d:e Bauern, sich van Arb.'im. loszusagen, die einen Arbeiter ne"i; Pferd ernähren könnten. Offenbar mü eine solche Laze der Dlnge in der Fol Trägheit, Arbeitsscheu und anrec Laster erweken.cheukllche ttußbeutuns der Frauen. Die oberschlesischen Grubenbesitzer haben an die Regierung die Bitte um Uafhebung des Verbots der nächtlichen Frauenarbeit in den Bergwerken nachgesucht. Der oberschlesilcke Bergund Hüttenmännische Verein hat närn lich sein Gutachten dahin abgegeben, daß eS .natürlich im Interesse der Er werbSverhältnisse der Arbeiterinnendringend erwünscht sei, wenn denselben möglichst alle bisher stattgehabten Nacht' arbeiten auch weiterhin gestattet würden, daß aber, wenn dies nicht zu erreichen fei. in erster Linie mit dem größten Nachdruck die Weitergestattung zu beantragen sei, auch im Interesse der L'istunzsfähigke t der betreffenden Jndus,riezweize im Steinkohlenbergbau fü - alle mit der Schachtförderung und B - r l a d u n g zusammenhängen den Arb.iten, im Zink und Blei e r z berg 'au für alle mit Aufbereitung zusammen, ängenden Arbeiten, beim H o ch o f e sowie Cokerei betrieb, endlich für alle diejenigen Arbeiten, welche mit . em Verladen und Trans por. der verschiedenen Mo terialien zusammenhängen.In welchen Jammer weiblicher Ar beit läßt diese unverfrorene Bitte einen Blick thun! In welchen unweiblichen Karten Verrichtungen wird in den oberschlesischen Gruben und Hütten das Arbeitsweib berangezogm! Sie schasst eben für einen .Durchscknittslohn von 80 Vkennig das Schwerste, wie ein amtlicher Bericht unter sorgfältiger Vermeidung näherer Angaben über die wirklichen, auch die niedrigeren Lobnsätze angibt, und das erklärt Alles! Und um welche Armeecorvs werdender oder wirklicher .Mütter deS Volkesbandelt es sich dabei! Beim Steinkoh lenbergbau allein um beinahe 4700, die vor 5 Jahren erst 3700 waren, sich alw in der kurzen Zeit schon um mehr als 25 Pro.-ent vermehrten! Um erbärm liche Jahreslobne. die um 200 Mark hernmschwanken, leisten diese Frauen in den Großbetrieben harte, unnatürliche Dienste. In den oberZchlefüchen Eisenerzzru. ben schassen rund 1750 Arbei'erinnen. in den Zrnk und Bleierzgruben nicht weniger als 3005, in der Coaks und Cinderfabrikation, wo sich ihre Verwendung seit 1835 geradezu verdoppelt bat. beinahe 4000. also in der ob.-rfchle sischen Montanindustrie insgesammt ein Heer von etwa vierzehntauend Arbei termädchen und Fronen, wohl die HSlite von ibnen abwechselnd Tag und Nacht beschäftigt, eine einzigartige grauenbafte Erscheinung, die späteren Jahrhunder ten um so weniger begreiflich erscheinen wird, als sie nur in Obefchlefien. in keinem anderen Montanreviere Deutsche land auftritt, dort mit einer besonderen Rohheit und Unbildung deS Volkes zu. sammenfällt und jetzt noch künstlich durch besondere Ausnahmemaßregeln erhalten .werden soll, als ob die reichen Herren in Oberschlesien kein Geld hät ten, um männliche Arbeiter einzustellen, und als ob die maschinelle Entwicke lung nicht auch im Bergbau die Ver Wendung der Frauenarme desto eh?r wett machen würde, je schneller man die 'etztere beseitigt. Luprema ksx regis volun'as. (.Fre,sinize Ztz ". BerUn.) Der vorstehende, vom Kaiser in Mun chen eingetrazeni Satz ßibt einer allge meinen ÄnschauungSwelse Ausdruck, die in den Reden des Kaisers häufig wie verkehrt. Jn' äknltcher Weise forderte der Kaiser auch am öl. Februar 1891 auf dem Bankett deS brandenburgischen Vrovinziallandtags die Anwesenden auf, .ihrem Markgrafen durch Dick und Dünn zu folgen,- Es ist dieselbe Den. kungsarr welche auch wieder zum Aus druck gelangt in der bekannten Unter schrist auf dem Bilde im Cultusminifterium: Sie volo sie jupeo. Auch bei dem Bankett deS brandenburgischen ProvinziallandtazS am S. März ISW äußerte der Kaiser: ' .Diesenigen. welche sich mir bei dieser Arbeit entgegenstel. len, zerschmettere ich." Damals wurde die Aeußerung allerdings auf die Op Position deS Fürsten Bismarck bezogen, und folgte ja auch wenige Tage darauf die Entlassung des Fürsten. Am 4. Mai 1891 äußerte der Kaiser in einem Trinkspruch auf dem Bankett des rheinischcn ProvinziallandtagS : .Einer nur ist Herr im Lande, und das bin Ich. Keinen Andern werde ick neben mir dulden!" Auch diese Aeußerung wurde in Verbindung mit der Erwähnung des österreichischen Handelsvertrags auf den Fürsten BiSmarck und dessen Opposi tion gegen den Vertrag in der Presse bezogen. Auf wen sich die Inschrift lm Mün cheaer Gedenkbuch beziehen soll. vermS gen wir absolut nicht anzugeben. Da in München der König von Baiern regiert, so könnte unter der rsis voluntas ebenso der Wille des Königs von BaZern verstanden sein. Oder wollte Kaiser Wilhelm damit dem König von Baiern kund geben, daß über seinem Willen der "Wille des Kaisers steht? Oder sollte nur eine allgemeine rechks philosophische Kundgebung zu Gunsten aller Monarchen gegenüber allen Volksvertretungen beabsichtigt fein? Histo-

nich ermnern Maze Aeußerungen in a waS an König Friedrich Wilhelm I. AlS sich die Magdeburger Ritterschaft 1722 der Einsührun z von Lehnpferd gestern widersetzte, forderte der König die Regierungen auf, gegen solch' gott loses Beginnen einznichretten. In der gesachten Jmtruttion heißt es dann wörtlich: Wir sind doch Herr und Könia und können thun, was wir wolten." Heute freilich sind die Könige nicht mehr absolut, sondern an die Verkässng gebunden und dadurch an die MitWirkung der Volksvertretung. Im Teutschen Reich ist die Gesetzgebung nicht einmal an die Mitwirkung des Kä sers gebunden. Denn nach der Reichsver'sassung können auch Gesetze zustande kommen gegen den Willen des Kaisers. Nach Artikel 5 wird die ReichsgeseZgebung ausgeübt durch den Bunvesrath und den Reichstag. .Jy nerhalb des Bundesrath S führt wr Kaiser nur 17 unter 58 Stimmen. Bei dem Gesetz über die Verlegung des obersten Reichsgerich:s nach Leipzig wurde bekanntlich der Kaiser von der Mebrheit des Bundesraths überstimmt Dieses Gesetz kam alsy zustande durch die übereinstimmenden Mehrheiten bei Bandesrathes und des Reichstags im Gegensatz zu dem Willen des Kaisers Wilhelm l.

Schuh und Ltlefelindustrie. Seit der Weltausstellung von Phila velphia hat die mechanische Herstellung der ledernen Fußbekleidung riesige Fortschritte gemacht. Die größten Fabriken dieses Industriezweiges findet man zu Lynn und Howerhiü im Staate Massachusetts, woh,n kürzlich der BuN' desbeamte Hyer vom Patentamt in Washington - eine interessante Jnspectionsreise unternommen hat. Seinem Bericht entnehmen wir folgendes : Die grögten dieser Fabriken vermögen täglich zwischen 8000 bis 10,000 Paar Schuhe zu liefern. Die e ringeren Sorten werden an die Detail geschäfte zu 85 Cts. bis 1j Dollars das Paar verkaust, obwohl das Roh Material dazu 80 Cents, bis b1:10 kostet und der Arbeitslohn sich auf 13 Cents das Paar stellt. Thatsächlich arbeiten also die Fabrikanten bei den geringeren Sorten mit Verlust, was jedoch durch den Gewinn an den besseren SÄuhen wieder ausgeglichen wird. Die Haltte alles in den Ver. Staaten verbrauchten Schuhwerks wird im De tail s,,r. weniger als $i velkau't, woraus folgt, daß Jeder, der ein Paar bessere Schuhe trägt, im Kauspreise einen Theil des Werths der geringeren Waare mitbezahlt. DaS ist ein für den Consumenten besserer Waare nicht ge rade sehr erfreuliches Ergebniß, doch greift dieselbe Regel auch in der Klei derfabrikation Platz. Die Fabrikation mrttelS Maschinen hat einen wohl kaum zu übertreffenden Grad der Vollkommenheit erreicht, und hat d:e Handarbeit au? diesem Gebret fast ganz auS dem Felde geschlagen. Binnen fünf bis sieben Minuten ist das Rohmaterial zu einem Paar Schuhe fix und fertig verarbeitet. Der sogenannte .eiserne Schuhmachers auf der Weltausstellung zu Philadelpbia erregte damals allgemeine Bewunderung. Obwohl diese Maschine Schuhe fertig herstellte, waren diese doch von plumpem Aussehen und das Verfahren war zu zeitraubend. Man hat es seitdem bedeutend prak tischer gefunden, die Herstellung der Fußbekleidung in ihren einzelnen Pha sen durch von emander getrennte Ma schmen besorgen zu lassen. Ein Arbeiter genügt zur Bedienung der Maschine, welche für 450 Paar Schuht täglich Oberleder und Sohlen zusammennäht. Dreihundert Paar na gelt eine andere Maschine täglich zusam men. welche von einem einzigen Ärbei ker bedient wird. Diese sinnreiche Ma schine, welche den Namen .Standard nailer führt, verfertigt ihre Nägel aus Eiscndraht selbst, spitzt sie zu, schlägt sie in die Sohle und regulirt gleichzeitig von selbst die Länge des Nagels je nach der Dicke der Sohle. Mit hölzernen Schuhzivecken kann.ein Arbeiter' täglich 600 Paar Schuhe nageln; eine Maschine. welche die Zwecken aus einem Birkenklotz herausschneidet, nagelt gleichzettig in der Miiute zwei Paar Damen schude und liefert sich ihren Bedarf an Sckuhzwecken genau nach dem Consum. Jahrl ch werden 1000 Klafter (cords) Holz in den Ver. Staaten zu Zwecken verarbeitet. Im Allg -meinen läßt sich von der fabrikmäßigea Schuhindustrie der Ver. Siaaten sagen, daß das Verdienst der Ersindung aller dieser mechanischenVorrich tungen Amerikanern gebührt. Nach dem Ausweise des Census von 1890 nimmt überhaupt die Schuhfabrikation die erste Stelle unter den Einzelindustrien ein. S:e rerräs.ntirt daS größte Betriebs kapital und beschäftigt trotz der kolossalen Entwickelung der Maschinenarbeit die größle Zahl von Arbeitern, welche sich übrigens gleichmäßig aus Männern und' Frauen rekrutiren. Während erstere die gröbsten Arbeiten besorgen, liegt den' weiblichen Kräften das Annähen der Knövfe, Säumen und Zusammennähen des Oberleders c ob. Die neuenglischen Schuhfabriken welche übrigens ausnahmslos Bostoner Bürgern und Capitalisten gehören, weshalb man auch immer nur vom Bostoner' Schuhzeschäft spricht sind übrigens unter sich wie der t Specialfächer getheilt, je nachdem' sie Schuhe, Stiefel, Morgenschuhe, Da. menstiefel u. verfertigen. Im letzten Theil seines Berichts, gibt denn noch Herr Hyer einen historischen Ueberblick über die Entwickelung öer Fuß bekleidung, den wir jedoch unseren Lk' sern erlassen wollen. Nicht mehr dltsch", ssnderr deuts. Der bekannte (31 R (JorrlnnnSftT ( ai t.r rÄf. m . r itn . jni. 4,ucvt. muh ui einer Schilder:: des moderne StraßburgS .hervor, wie . sich die Stadt unter deut scker Herrichast außerordentlich gehoben und z. B. seine Bevölkerung von 78,000 im Jabre 1801 aus 123,003 vermehrt hat. Erjagt dann: .Trotzdem macht das Deutschthum

gewailige. von 'ayr zu ahzü des, achtende Fortschritte. Vor etwa drei Johien durfte ich den Lesern diese? Blattes meine Straßburger Erfahrung gen miktheilen. Straßburg war damals Kitsch-, wie es heute .dttsch ist und wie eS ror fünfhundert Jahren .ditfchgewesen ; oder das französische Element war damals doch noch viel lauter und kecker, während heute das Deutschthum um Vieles zuversichtlicher und - frohmüthiger auftritt. Die Unversöhnlichen werden immer kleinlauter; die Be?eh' rungsfähigen suchen auS eigenem An triebe uns im eigensten Interesse die Anbahnung eines freundlichen Verkehrs mit der herrschenden Partei, und alle ohne Aufnahme müssen sie. die einen laut, die anderen insgeheim, gestehen, daß die Verbindung von Festigkeit und crncilantem Wesen, die daS deutsche Regiment unter dem Statthalter Für? steu htvdwlg.,von Hohenlohe. auszeich' net, gate Früchte getragen und daß Strahbnrg unter deutscher Verwaltung in w?i Jabrtebnten mehr gewonnen hat, 's in den zwei Jahrhunderte srattzönschen .Regiments.

vi'M ?llave. Ein Farmer in Bottom Ore., hat kürzlich au? seinem Felde weiße Rüben ausgemacht, ror denen jeoe einzelne fünfzehn Pfund wog.' Eine tot ale S onnenfiw sterniß findet am IS. April bei Cerea. Brasilien, und bei Bathurst, Senegambien. statt. Zur Beobachtung derselben wird. zweiffelloS die Regierung eine Expedition, nach Corea schicken. BZSHrend des verflossene WirthichafsithreS sind vom Märinedepartement dreiundfünfzig Schiffe ganz oder theilweife .mit einem Ko, ten aus wand von Ht!64,39 ausgerüstet wor den,,,, , , . , .. ; . : Mayor Grant von New York ist 'der glückliche Besitzer einer alten Tante, welche drelbünderttamend Tol larS zu binterlassen hat, und sie hält ihren Neffen für den König von New Fork und den Beherrscher der umliegen den Ortschaften. Robert H erkomer erz 5 hsl von eine? Dagie. welche ihr Porträt uon ihm gemalt haben wollte, daß sik ihn gefragt, ob ihre Tch!veiiera ge schmeichelt bätte. Als er verneinend geantwortet, habe die Dame ausgeru fen : .Dann muß ich wo anders hin gehen." Mills von T e x a S beginnt iem neunzehntes Jahr alS Adgeordne ter im Congreß. Obwohl er eine große Correipondenz zu führen hat. bejchSx tigt er doch keinen Prioatsecretär, son dern beantwortet persönlich mit Hilfe seiner Frau alle an ihn gerichteten Briefe. Die Taufe deS neu geb ore nen Erben des Haufes Astor wird unter aronen Ceremonien vom Blswof Potter und Rev. Dr. Moraan Dix vollzogen werden, w iiie ihn seierlichit in der alt'N .Trinity" am Proadway. New V'rk. mit seinen historischen Namen vnndtti werven. Mavoc Grant von New Nork ist in England und macht sich keine Sorge über die Stadtverwaltung. Er kann sich auf seine Amtskollegen ver lassen, welche es verstehen, die bewilligten Gelder ebenso schnell flüssig zu ma chen, als wenn er selbst die Wirthschaft führt. Jn einer neulich entdeck ten metallhaltigen Mine in Teras, stießen die Bergleute beim Bohren un mittelbar unker der Oberfllche deS Gebirges auf eine Bleischicht mit relchhrlNgem Silbererz. Eme Masse Ar beiter, Glücksritter und Speculanten waren wwrt bel der Hand. Mehr als irgend et an derer Smat in der Union hat Etorgia die indianischen Namen sür seine Flüsse .beibehalten und die meisten davon ha ben einen recht musikalischen Klaug. wie z. B. der Oomulgee, Ohopee, vaeechee. Eannouchee, Oconee, Chattahoochee, Salttlla. Altamaha und mehrere andere. Auch Floridas 'Flusse haben meistens ihre invianijchen Name behalten. Das erste weiße Kind, das m Oregon geboren wurde, rst Frau Fred. I. Schröder geb. Perra. Sie erblickte das Licht der Welt in Clatsop Plains am unteren Columbia Fluß im Oktober 1843. Kürzlich wurde Frau Schröder von den Pionieren und anm. sigen Bürgern, welche ihr durch eine Anerkennung dieses .geschichtlichen Ereignisses eine Ehre erweisen wollten, mit einer w.'rtt Villen goldenen Uhr beschenke Gen. Dyrenforth ist in fei ner Art ein ganz netter Mann. Ob gleich, er ,Rezenmacher,M.. will er es doch verstanden haben, daß er zuweilen recht gern einen trockenen scherz hat Sein letzter Scherz ist der, daß er jetzt behauptet, kein Regenmacher zu sein . ;c t. - .. .V . ;' . r r ,- - . ' uno oaß, oomoyi .er eriuwe maoyr, lerne scklunzolaerunaen daraus zieht Bisher hat man im Allgemeinen ge glaubt, er mache. Regen und ziehe gute Geldbewilligungen, . In -De.oham, -Mass., wurdi kürzlich der Ui. Geb'urtStag der Frau Euntce Roß Davis, deS einzigen noch lebenden Mitglieds der Ann-sklaverei. Frauengesell 'chafr , von Massachusetts und der ältesten, Abollttomstln aeteiert. Sie war in Nord-Andover geboren und hatte geml ch:es Blut ,rn ihren Avern. vr'Uater yatte airlkanichs und kauka fische Eltern und ihre Mutter indiani sche und'w.iße. Eine Heldin des Krieges von 1lL ist vor wenigen Tagen in Lynn, Mass., gestorben; eS war die im Jadre 180 im Plumouth geborene Frau Sarah Tilton. Sie hat in'18U be! Oroiagton am Ufer des PenobScott energisch mitgewirkt, die Landung eines britischen CorpS. das in einem KriegS schisse dort angelangt war, zu verhindcr.i. Später gerieth sie in Kriegsge. fangenschaft und wurde von den Eng ländern neun Monate festgehalten. Sie war 'die ' Wittwe des wohlbekannten Schissscapitäns Samuel Tilton. . Es l nichts Neues in Amerika wenn sich Lerfonea, die sich in irgend einerWeise in der Oeffentlichkeit anrüchig gemaazt haben, in Dime Mu seen oder anderen AuSstellungsplätzen Zehen lassen, aber eine solche Tact und Geschmacklosigkeit. kürzlich eine Dame von unbeschölteaem Ruf began aen bat. indem, sie, auf Grund idrer

Verwandtjchyt mit dem PrSftdei?.en der Ver. Staaten sich in einem Kauf laden ausstellen ließ, ist gewiß noch nicht dagemefen. In Mount Plealant. Iowa, erschien vor mehreren

Tagen folgende Anzeige: Präsident Harnsons Schwiegertochter ist aas ein paar Tage zu Besuch bei I. C. Bow man und wird sich freuen die Mount Pleasanter zu sehen. Em Jeder ist herzlich eingeladen nach Bowmans Novelly vtore zu kommen, um mit die fer distinguirten Dame zusammenzu treffen. Da die weiblichen E s k i mos für Muliecsreuden nicht gerade sehr eingenommen sind, ist fehr erklärltch. wenn man den Jahresbericht des Herrn C. B. Borven, Supertntenden ten ver Zusluchisstalion in Point Barrow, Ätaöka. t Es delyt dann: In dem von Eingeborenen .bewohnten Lork Cape.smitye.gav es imverflosle-. nen Jihre nur vier. Geburten, aber siebzeyn Todesfälle, darunter der Tod des obersten Häuptlings der an Alkoholismus starb. Von den Kindern kam eins auf dem offenen Eis zur Welt und starb, bevor es an s Land gebrach: werden konnte. Em Grund für die ausfällig niedrige Zahl der Geburten ist dann zu suchen, daß sich die Weiber in hohem Graoe vor der. ZchPangerschzft furchten. Na der landesüblichen Ge wohnhett werden nämlich, die der Entdlndunz entgegen ehenden Weiber al lein m einer Schneehütte mit emem ge ringen Borrath von Lebensmitteln gelassen, jede Pflege, sogar jedxr Berkevr mit ihnen ist streng verboten; in dieser grausamen Verla.zenheit und Einsam-- . V 1 . " . L.k.u.tuI.(i.(.. iti :en niuiien oicic utüauciuiüctiöcu c schöpfe eine bestimmmke Anzahl pon Tagen verbringen. Die natürliche, Folge tst, daß ewige erfrieren, andere' den Hungertod erleiden, noch andere auS sonstigen Gründen sterben und nur sebr wenige mit dem Leben, davonkqm men. t Frau Robert K irkvatri von Rochester, N. A., ist eine lebe K : stige Wttlwe, auf deren falschen vors ' ren Seite die Stürme eines achizigiäd rigen Winters die Spuren der Fr beulen zurückgelassen haben. Soeb hat sie sich einen Gatten g.-nommen. d. genau ein Drittel ihres Alters erreich hat. Die alte Dame besitzt ein Privat vermögen von tzö0,000 und aus de? Grunde kann sie am Ende entschuldig werden, daß sie sich m luxuriösen Tin gen ergeht. Die Auma Indianer ver hängen den Tod über jeden .Medizin mann" des Stammes, dem es nicht gelingt. Regen zu schaffen, wettn er nothwendig ist. Drei sind diesem Ge brauch gemäß kürzlich in Los Angeles dem Tode ver allen. Unsere modernen R,aenmacker werden sich ' büten. da draußen, wo die Numa Rothhäute schal ten, Contracte abzuschließen. Darauf kann sich Jeder verlaljen., , 9nt luf lanor. Eine neue pvlitZschi Verschwörung ist in Moskau entdeckt worden. . Es wurden etwa 60 Herso nen, darunter Adelige und Schrift steller. sowie Leute aus dem besseren Mittelstände verhaftet. Dieselben sind der Betheiligung an einer geheimen Verbindung , beschuldigt, welche- die Gründung einer politischen Partei be zweckte, um für Herstellung einer alle Klassen der Gesellschaft, vertretende Territorlal-Versammlung, welche solche unter der Herrschaft der ersten Zaren bestand und. .Zemski Saboc" genannt wurde, zu aguiren. Anscheinend steht diese Verschwörung mit den russischen Nothstands . Verhaltmzien M Verbm dunz. Denn zu gleicher Zeit kommen Meldungen von ttner ttetgehenden B wegung unter den Bauern in. den im Nothstande., heimgezuchten, Gegen den, die bereits zu offenem Auf. rühr geführt hat. Dem Lentberge .Pezegl. zufolge haben sich die - auf, rührenschen Bauern in Polen mit Hak ken und Mistgabeln bewaffnet und durchziehen raubend die Provinz.' 'Meh? rere tausend Arbeiter der'Eiseabahnen KurSk Woronesch und Moskau-Nischnif Nowgorod gaben ihren Dienst auf ünd bildeten größere Räuberbanden..: die auch Guterzüge überrallen. Sie vlün. dern, ohne recht auf Widerstand zu sty Z ttSmm OfVat" m..i 3 X fjtii. jfi uvu Ivugl uu jurui vor Ueberfällea nicht, die Gutshöfe zÄ verlassen, und befinden sich geradezu im Belagerungs zustande. . .Die. Gonoerneure stellen in amtlichen Berichten fest. daß seit her Zeit des berüchtigtea Pu, gatjchew, des. 1?7Z htngertchteten Krön prätendemen und Räuders,, solche anar chistische Zustande in RuKland nicht, ge herrscht'hätten. Auf dem Berwal'tünzsw.'ge wurden letzthin bereits mehrere hundert Personen nach Sibirien 'perschickt., .Die Behörden . besorgen, diese Bewegung , werde durch da. Dazulhun er A,narcyiiifn einen poilllzcyen iya caner an nehmen. ' - : ; Ein franzö sisch'er Reg i nentsarzt Na nens Colin hat üb:t die Linwirkang deS Anpralls der Ferse aus zen B-ioen beim Gehen umfassende Versuhe veranstrltet. Aus denselben geht hervor, da die Enchütrerunq, zumal wenn der Fußgänger auf hartem Boden emherichreiet. auf die Länge zuf daS K.tochzngerüst un) auf das Gehirn höhst nachtheiliz : einkvirkt einwirkt, uad daß. derselben zum guten Theil das Gefühl der Ermüdung züzu-tJL--lt.. 'iTL . ''. .7 , . r iivitiycn ii naneniiiaz oel den Soldaten der Fall, die eine ver HUtnißmäßig bedeutende- Last in Frankreich 30 Kgr. tragen. . Bei einem Tagemarsch von 35 Kilometern nnederholt sich die Eczchülterunz etwa 40.000 Mal, und eS fei dieieitt Um. stand nebe der Ermüdung und den häufigen Verletzunzen, der Ferse, der öfter, eintretende Kopfschmerz zuzu ,X...... r. vf,- i. ; cyreioen. gar oguie a)iagr; liolin ein Mittel vor, welches die Radfahrer mit den .Gummireifen längst erprobten.' ES sollen die Stiefel mit Gummihacken versehen werden. Die damit veran stalteten Versuche ergaben einen- weit geringeren Gra) der Ermüdung, als beim Gehen mitjden gewöhnlichen, un' elastischen Hacken. v ; . ' ' Die KaiserinElisabeth von Oeecreich ist am ß. November in Alexandria auf dreiste Weise geprellt worden. Die Kaiserin war am I. November in aller Stille in ihrer Aacht . .Ptiramare" vyn Korfu , abgefahren

uns am Avens des s. tm Hafen von Alexandria eingetroffen. Die Nacht verbrachte die Kaiserin an Bord und unternahm am folgenden Morgen in Begleitung einen Spaziergang am Quai. Die Kunde von dem hohen Besuch hatte

sich inzwischen in der Stadt verbreitet, und zwei Armenier entwarfen schleus nigst den Plan, der Kaiserin eine bei dea neuesten Ausgrabungen um Abukir aufgefundene JsisStame zu verkaufen. Sie waren mit ihrem Bildwerk früh am Platze und verfolgten genau die von der kaiserlichen Mchk abgehenden Lan dungsboote. so daß sie der Kaiserin richttg in dm Weg traten und ihr in franzönicher Sprache rne Statue zum Kauf anboten. Die Kanerm hatte tlbt genaue Kenntniß v?n den Ausgrabung gen und Funden von Abukir und war sichtlich erfreut, daß hie Armenier an. scheinend große - ge'chichtlichz Kenntnisse besaßen und über, ren Fortgang der'Arbetten ausführlich berichte konnten. so entichloß ne nch bald,- die'tgtue für 10.000 Francs anzukaufen, welches Geld den Armeniern kaum eine halbe Stunde . später, vom Schiff gebracht wurde und zwar in Gold. Zu ihrem Schreck erfuhr jedoch die Kaiserin noch an demselben Täge, nachdem der öfterreichijche Generalconsul das Gutachten eines französischen Gelehrten eingeholt hatte, dan zene angekaufte Statue eme werthloie-Nachbildung ist, welche man für höchstens 1S0 Francs in Alexan dria oder Kairo.täglich kaufen kann. Ueber di e E ntstehung s? geschich'e des Gerüchts. der Erschießung eines Marinesoldaten yn Festungsgefäiigniß Köln Müngersdors hat die eingeleitete Untersüchung folgendes .er geben:' Der- Marinesoldat Eschmann aus Kalk, wurde vor etwa sechs .Wochen zur VerbüßuNg.' einer: änderthalbjätzri-. gen FestnnMast,. wegen Gehorsams vermeigeÄnK'im' Dienst ihm, zuertheilt, nach dem Festung sgefängniß 'WölN', Münz rsdörf mir einem größeren Ge fangenea:ransvort durch die Stadt ge fährt. Der TranZportfüh7er,. welcher wahrscheinlich annahm, tzschmann könnte einen Vermch' machen üach seinem nahe gelegenen Heimathsort Kalk auszureißen. ließ recht ;, und links eine der Begleitma iN'chaften neben diesem marichi ren Bekanntedes Kalkers glaub en in dieiem so bewachten Marinesoldaten einen schweren Verbrecher vermuthen zu dürie r. In dem nahe bei Solin, gele genen Kalb, wurde zuerst or vier Wo chen die Nachricht vdn'der Erschießung rundgetragen, aber nirgends geglaubt. Whrm? die .unglaubliche' Geschichte rn den Wirthschaften, von Misch - zu- Tisch erzählt wurde, erhielt . das Märchen auch immer 'weitere Ausschmückung. Einige' Milikärperso-ken sollen, als sie mehrfach darum Megangen wurden, im Scher.z geäußert tzaben..es.sei'wahr, sie seien ielhst dabei .gewesen.'. So hat denn allmählich M' Nachricht Eingang oefMen.' Der-' Äater Ei'chmanns hat .nen Brief fernes Sobnes'erhaZtM wo xtn die'er die ganze Geichlchte als eefun den bezeichnete 5 .... , Der. R o n a p a y i n P t c tona. Britisch Eoluinbiaangekömmene Dam fer ''Siifc bringt. folgende Nackticht: Vor einiger Zeit beschlossen fünf auf Urlaub befindliche englische Marine Ofsiciere, denen sich zwei Ame rikaner zuzese.lt hatten, den javanischen heiligen Berg Fuili zama zu besteigen. Kaum 'aber hatten sie den Aufstieg be aonnen, , als -der japanNche Führer Selbstmord beging. Denn es gilt als irivöl bei, . den Japanern den heiligen Boden zu betreten. :r Ergrissen, von der unseligett-Thal erschoß sich der jüngere der beiden Ämerikanir gleichfalls. Die Leichen wurden eine Zeit lang in einer Gletscherspalte zurückgelassen und dann in's Tbal geholt. ,.. ,, Dr. H. S..Cuttttiugham, ; . ; : Dfsice und WohnüNI : t- : 331 Süd MeridiarrStrage: x;fr:cphoViv" OfStnbea':' '' Un Morgens." tsUhr Mittach. w Uhr ded. r - ..Z.HMninzhKm'spricht Deutsche : Z)N Wagner Yssice : Zlo. Sy, Osil.Mro Ztr. ÖkjZce-Stunden : 0 w Ühr BormittqgK. . 4 Uhf NaaimrttaAe. . j- - Wohnung.: CckBröadwa! knd Lincoln Ave. Telephon 84... - Dr. 0.' S. hat seine Oknee vo Ost Vbko'SträtzMach 134 ?drd Vonttsytonnin Str. verlebt. EpreckstuMedajelbst: NaMtrag vo s um ügum. m ? i enu ag. t rwv w u n Freitag boa ?-s Uhr Slbenddk Telephon LS.. Svrccklmndm in bcr Madjfon Avenue Once: VormMagS'!'!! Uhr täglich. ' Am Movtag, Donnerstag nd Samstag von 1-r-& UhrMbends. Telephon C. C. Gnevts Deutscher - Zahn.- Slrzt, . Ro. ,8.; Nor'd..Pennfl)lvania Str. . ' . . V Gas wird us Wunsch angenanbt. .! -ik 'tjt ". s'' ."Fe,xd.WMHUer 1 .: tZkachfolger von Äeorge Wüller.Z A,pöthekvr. Ä. 1 'v t' - - ' L "'""' " Tte Anfertigung von Rezepten geschieht i zuverläsfiger. fächverftandiger Weiset ' . ' ' (' : " : 4: ,,. i S ü d'w e st - E ck e ' der' ' H, , - . ' 'Ü .,,! ' & - ! r. " j, ' ." I ' - . i; !t -: ' Ost Wasbingtou und Ost Str. - Telephones. - ., . ' j 'w " . X -, v1 '' - , - - U Mi' ti WWZ. Tas'b'este Stärkungsmittel. fl.00 per Flasche. ...... Flaschen für 5.00. ' , - Ju haben in der - D e u t s ch e n A pi t h e k e von - F. Will, rantzcr, 55 West Washington Straße und Ecke East Straße und Lincoln Lane. . Tie ganze acht offen! : -" -;" ';;:'::KJ;' Ä

Eisenbahn-Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedene leisen bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vandalia. Abgang Postzuz.... Erpreß Erpreß Äccomodation . Erpreß Expreß . Ankunft Expreß Erpreß Accomodatton . Erpreß Schnellzug . . . , Accomadation 7 m Pm 11 ct0$iit l m fm 4 w Rin S 7 (X) Tm m iVrn 3 m Rm 4 15 m 10 ) m !i Tu) ta 5 2 Vm 7 4.', ?!m Eleveland, lZincinnati, Chicago und St. Louis. . Indianapolis und Eleveland Division.. Abgang Erpreß. Erpreß... SVm S 35 Vm N 45 Vm Expreß . Limited Sxpreß Expreß ...... Ankunft Expreß Expreß . . ........ Limited Expreß....... Expreß Erpreß 3 20 Nm 45 Nm 7V0Vm 11 10 Vm 11 55 Vm 5 00 N 10 50SIwi Et. Louis Divisien. Abgang Expreß Limited Expreß. ....... Expreß .. 7. ' Erpreß, taalich .... ... 7 3!)Pm ...iscuNm .. 5LNm ... lOKStn ... aaom ... S 25 Vm . . . 2 55 V m -. 020 m Ankunft Erpreß taglich Expreß Limited Erpreß. . Expreß Chicago und Cincinnati Division - östlich. Abgang Schnellzug . . . . 3 5 Vm at 7-v r; - . x'-t-jL 1 i- st,. Mxvmooaiion lagucy. . . . . . Accomodation 10 55 m . . . - Postzug 3W Nm Accomod. (nur Sonntags). 5M Nm Accomodation 45 Nm Ankunft- Zwshville Accomodation.10 35 Vm .Postzug II 50 Vm . Jnd'pls Acc. (nur Sonnt.Z.12 35 Nm Accomodation 5 M Nm Accomodation 10 45 Nm Schnellzug... 12 15 Nm Chicago und Cincinnati Division Abgang-Accomodation .... . Schnell.Post....... westlich. ... 7 10Vm ... 12 01 Nm . . . 5 15 Äm ...12MVm ... 3A)Vm . . . 10 45 ... 50 Nm Lafayette Accomaoatlon . Schnellzug Ankunft Schnellzug Lafayetie Accomodation SchnellpoZt. Accomodation ( 15 Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß Expreß Tanville Accomodation. Expreß Ankunft Expreß ........ Danville Accomodation. Expreß Expreß , 7 45 'Lm 12 03 Nm 5 05 91m , 10 53 Nm 3 15 Vm 10 40 Bm . 2 40 N m . :t5 Nm Peoria Division östlich. Abgang Expreß 3 &" rn Accomodation 5 30 Vm Expreß 3Q5Nm Ankunft Expreß ...U 45 Pm Accomodation 9 00 Pm Expreß ....lO3ONt Lake Erie und Western. Abgang Expreß Expreß Expreß Schnell'Expreß Ankunft SchnellrExpreß Expreß Expreß . Expreß . 7 15 Vm . I LO Nm . 7 00Nm .11 10 Am . 3 20 Bm .10 30Vm . S50Nm ,. 20Nm Pittsburg, Cincinnati, Ehicago und St. Louis. - Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 45 Vm Columbus Accoinodation. . . 00 Vm Expreß 3MNm Nichmond Accomodation. . . -t 00 Nm . Erpreß 5 30 Nm Ankunft Nichmond Accomodation 00 Vm Schnellzua , 1 1 4U Sjffl . ... 12 50 Nm 3 45 30 (i 50 Nin OO Nm Expreß Accomodation Expreß Expreß Chicago Division via Kekonio. .Abgang Expreß... Expreß Ankunft Expreß . . Erpreß .11 05 Vm 11 30 Nm 3 30 Vm 3 45 Nm LouisviUe Division. Abgang Erpreß 3 40 Vm Louisville Acconwdation.. . OO Vm - Schnellzug 3 55 Tm Accomodation 43) Nm Ankunft-Aceomodation 10 25 Vm Schnellzug ll 00 Bm ,. Accomodation 00 Nm ' Spezia! täglich 10 50 Nm Cincinnati, Hamilton - polis. und Jndiana Abgang Expreß ....... Cincinnati Accomodotisn Expreß '. Expreß Expreß.. Ankunft Accomodation Expreß . 3 55 10 45 Vm 3wNm 3 30 31m 6 30 Nm 915Vm 11 15 Vm 7 45 Nm . Expreß. Expreß Erpreß ..10 55 Nm . . 12 35 Vm Indianapolis und Vinccnnes. Abgang-Expreß 7 30Vm Vincennes Accomodation... 4 10 Nm Ankunft Vincennes AccomodationN 00 Nm ; , Expreß Cincinnati, Wabash und . . o x yim M ichig an. Abgang Expreß .. 1 Expreß .1. .... Expreß Ankunft Expreß . . Expreß Expreß . . . . . 6 30Vm 11 45 Vm 6 45 Nm 11 10 Vm 5 00 Nm 10 50 Nm Indianapolis, Decatur und Western. Abgang Erpreß 8 30 Vm Accomodation 4 20 Nm , Cchnell.Erpreß llOONrn Ankunft Schnell'Expreß '.. 3 30Vm " Z Accomodation 10 10 Vm - Expreß 4 45 Vm LouiSville, New Albany und Chicago. Abgang Expreß ....12 40Vm ....113.5VM .... 5 20Nm .... 3L5Vm ...;I040Vm .... 3 20Nm xprest.. Monon Accomodation . Ankunft Expreß.. Monon Accomodation . . . Expreß. ttiftte vk n Wnrtl f :u, lr .Amt J'fgT, ,,, ,t cui. ilnwduinsII. dx in. Tiiir Kiinitnni sH ml Ji. listn. 1 rlvo. f nia. t Ituuir, wl-rrcr y rr. . be gimxm rt-finiljr .rtilupr from f to ilt.1.r,Ait airo. We.hu. voubow and Mmi -im. un rk ht narr tlm or alt Tb tun. Uif iimm y for orkr. lullurc k moaf ibt-m. muil wiii-snt. l.rtlrt!lir tr. nioiiilt. Im nimla ib rh and l. U.H.M.1UU Si C..Uk O lNtrtlKMl.ll.ftf.

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Lt Illinois und St. Joseph Str. 23 Pennlvannia und Pralt Str. 24 Meridian und Zweiie Str. 2? Vlo. 0 Svr'nhanS, ti. nahe Jllinvisstr. 2j Mississippi und St. Clair Str. 27 sUiinois und ÄiÄiaan Str. 2$ Pennsylvania irnd ßii'm Str. 29 yiosiitirpi und Bierte Str. Tennessee u.id Williaia Str. 213 Pennsytvania und Äictngan Str. 214 Illinoi'5 und serbert Str. 215 Waise:'.kei:na!h für farbige. 218 Tennestee und trifte Str. 217 UZridiä und Siefacitte. 218 Eliffsrd und JcsicrZon Avcnue. 31 No. 1 Spr'nhs.. Jnd Ave. u.Mich. St. 32 Meridisn und Äalnut Str. 34 California und Lcrmcr.t Str. 35 Blake und New ?)oik Str. 3Z Jndiana Ave. und St. Clair Str. 37 Stadt-Hospital. 38 Blake und North Str. 83 Michiqan und Anes Str. 312 West und Wü!:'.'.it Str. 313 West und Tritte. 314 Siebente und öcroard Str. 315 Torbet und dca Str. 316 Tennessee und 1. Ztxtf. 41 No. 6 Spr'nhauS. Wash.ahe TZt'st Str. 42 Geißendorf und Wzstzington Str. 43 Miffsuri und New f)ork Str. 45 Meridisn und Washington Str. 46 Illinois und lw Str. 47 Tennessee und Washington Str. m z;m?an s 'chiachchaus. 43 Indianola, 3 SqnarÄ L?m Fluß. 412 Missouri und Warylazid S!r. 413 Mississippi und Wabash Str. 415 Morris und Ekurch Str. 421 O. J.u. W. Äund)zus, weftl. vom Fluß 123 Irren.Asyl. 424 Miley Ave. und National Noad. 5t No. 4 Sprii..elchauÄ. JUinoiS u. Äerrill. bl Illinois und io;:iuiiU Str. 53 West und McCarty Sir. 54 West und South Str. 06 Mississippi und Henry Str. 57 Meridian und Nim Str. 58 Ro. 10 Schlauchs. Morris u. Aad. Av. 59 Madison Ave. und Tunlap Str. 513 West und Roätoood Str. 513 jientucku Ave. und Merrill Str. 514 Union und Morris Str. 516 Illinois und .ankas Str. 17 Morris u:id Takota Sir. 518 Morris und Lhurch Str. Sltt Tennezzee und McCarky Str. 52i Meridian und Palmer Str. 523 Morris Str. und (önrtetbahn. 524 Madison Ave. und Minuefeta Str. iti No. 2 &afcit . LciierHaus. Souihstr. Gi Pennsylvania Str. und Madrjon Ave. M Telaware und McCarty Str. ttl East und McCartn Str. 65 New Jersey und Merrill Str. - 67 Virginia Ave. und Brad'haw Skr. 68 East und Codnrn Str. 69 Pennsylvams Str. und Madison Ave. 312 McKernan und Toughctty Str. 313 East Str. und Lincoln Lane. 314 East und Beecher Str. 315 Noble und South Str. 71 No. 3 Spr'nhaM, Äirg. Ave. u. Hurn. 7Z East und G.'vrgia Straße. 73 Cedar und Elm Skr. 74 Benton und Georaia Str. 75 Enalish Ave. und Pin.' Str. 76 Tillsn und BateS Etc. 73 Ns. 13 Spr'nhauÄ. Prospekt u. Tills. -79 Ftetcher Äve. und Tillo Ctr. 712 Spruce und Prospekr Str. 713 English Ave. und Laurel Str. 714 Willow und Olrse Str. 715 Shclbn und Bcecber Str. 716 Teulsches Waisenhaus. 713 Orange und Lauret tr. 721 LerinItsn Avenue und Linden Straße. 723 Fletchcr Avenue und Spruce Straße. ,21 T ucker und Tcrseu'S Fabrik. 81 Asrkct und New IerK-y Str. LZ Washington und Telaivare Str. 83 East und Pearl Sir. 84 New ?rk und Taoidion. 85 Taubstummen Anstalt. 66 Ver. -raa ten Arsenal. 87 Oriental und Washington Str. 8i grauen efonna ronum. 812 No. 8 Schlau chkiaus. Ost Wash. Str. 313 Market und Noble Srr. Zlt Ckio und Harvev Str. 315 Arsenal Avcnue und Ohio Straße. N1 Pan handle El'nbckn'Shops 823 Walcott und Cartcr Str. il No.7 Lpr'nkaus. Maryland nae Mcrid. 91 Meridian und Neoraia Str. 91 Meridian und Sud Str. S4 T'enn?y!?ai!la ud Louinana Str. 95 Alabama Str. und Äirzinia Zlre. Spezlal-Signate. Ersten 2 Schlags, mtev Alarm. Zweiten 2 Schkä, dritter Alinit. Tritten 2 Schläge, vierter Alarm. 1-2-1 FeerÄ und Schlauch aufgersieeU 3 Schläge, weniger ÄZasftrdruö. 3-3 mehr Was'rdrck. 12 Schlöge. 12 llht Mittags. fcS Tie ersten 12 Signals werden voll standig auHgeschl-iaon, bei den folaenden werden die Hundert-,, Zehner und Diner, Ziffern getrennt gegeben. Die kürzeste und direkteste noutc Sot, Movt, . Mord, jü. Voztttzul Züg& mit den feinsten Varlor-, bnstlchle und Speii'ewaqen, mit Tamvf achci;t und mit Elektricität l-clcvkct. Tie jä-enften Eien babnuige in der Uvclt. tit vonüallct'e Bcschasiknhcit der Geleise und der Maschmcne 'cftatkcn rie größte LSneUiakeik dei'arößter Sicherheit. Die unw Linie, wclck'c ihre '"assaicre nach dem Grand Ecntral Bahnhcf in New ?) or k bringt und ihnen dadurch zwei Stunden Zeit spart. Die Einfabrt in Chicago mr.oglicbt einen Ucdcrblick üdcr den Miian Avenue Boulevard u. die ionsten Strafen der Stadt. Tie Züze laufen in den Central at)ndcf von Cincinnati, die tt:üon.TN'0ls von Cleveland. Auffato und AI bau v, ferner St. Louis, Peoria. Die OkSee w JUaUpS dkßM ftch in: Ro. 1 Ost Washington Straße, Ro. 138 Süd Illinois Straße, und dein Union Bahndof, wo Tickets nacb allen Theilen der Ver. Staaten, Canada und Meriko u den nicdrig'icn Skaten zu dekcmincn find, und alle gcwnschie Auskunft mdeitt wird. Oscar G, Murr.iv, Verkehrsdirektor D. B. Martins Wen. "Pass. Agt U.M. Bronion,AUfS0?en,ai) Agt Indianapolis, Ind. " ''!

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