Indiana Tribüne, Volume 15, Number 76, Indianapolis, Marion County, 3 December 1891 — Page 1

o o rC sVO rlC 00 Kr fiV svO l5 s 7-, o , , j ' , . -1 i ' J 1 w y : W VV W O Gr , Jahrgattg ZI. Office : No. 130 Ost Maryland Straße. No. 7K Indianapolis, Zttdiana, Vonnerftag, den 3. Dezember Wl.

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Editorielles. 3 Chicago treiben sie förmlich Schindluder mit der Rechtspflege. Der Polizeirichter, bor dem die in Greif's

Lokal unrechtmäßiger Weife Verhaf teten prozessirt wurden, fand sie alle schuldig, an eine? ungesetzlichen Versammlung theilgenommen zu haben, und belegte sie mit Strafen von $10 bis $100. Dann aber erlieft er ihnen auf Antrag des Staatsanwaltes selber, die Strafe. Der Zweck war, Äppcllation zu verhindern. Die Aetreffcnden werden trotz alledem den Versuch machen, zu appellircn. Daß aber die Verhängung des Urtheils und der Erlaß der Strafe das Resultat einer von Politikanten getroffenen Abmachung war, darüber kann der, welcher die politischen Verhältnisse Chicagoskennt, sei nen Augenblick im Zweifel sein. Die Polizei mußte wenigstens formell Recht behalten und hie republikanischen BeHorden durften ja keine Niederlage erleiden. Darum Verurtheilung und Abschneidung der Appellation. Es ist eine Schmach ! . Der Kaifer Wilhelm soll wüthend sein über Herrn Bebel, der sich herausnahm, im Reichstage die Reden des Kaisers kritisiren zu wollen. Allerdings wurde ihm das von dem Vor sitzenden nicht gestattet, denn die Person des Monarchen, die Majestät deS Thrones, ist unantastbar heilig. Daß eine solche Fikton, eine solche Lüge darf man wo.hl sagen, einen jungen Monarchen zu solchen Aeußerungen verleitet wie : So will ich, so befehle ich," oder : Des Königs Wille ist das höchste Gcsep," darüber braucht man sich nicht sonderlich zu wundern. Ein englischer König würde so etwas nicht sagen, im englischen Parlament würde man aber auch ungenirt eine Rede des Monarchen kritisiren. Wenn der Kaiser böse auf Bebel und die Sozialisten ist, so beruht das auf Gegenseitigkeit, und wenn es wahr in, daß der Kaiser daran denkt daö Ausnahmegesetz wieder einzuführen, so dürfte er vielleicht doch ausfinden, daß das Sic-volo, sie jude" nunmehr doch bloß eine leere Phrase ist. Es war einmal ein französischer König der sagte : L'etat c' est rnoi,. Der Staat bin ich". Schmeichler nannten ihn den Großen, aber feinem Urenkel wurde vom Volke der Kopf abgeschla gen. Wir leben in einer anderen Zeit, heute nennt man den.Monarckjen, der solche Aeußerungen thut, nicht mehr groß, sondern verrückt. Das Monar chenthum hat im Laufe der Zeiten gar merkwürdige Wandlungen durchge macht. Zwischen dem Beherrscher bar barischer Völker, vor dem die Unterthanen sich demüthig in den Staub warfen, und dem konstitutionellen Monarchen der Gegenwart ist ein taufend mal größerer Unterschied, als zwischen der heutigen Monarchie und der Republik. Von der konstitutionellen Monarchie zur Republik ist nur ein einziger Schritt, aber es hat einer tausendjäheigen fortschreitenden Kultur bedurft, um aus dem Monarchen, welcher Herr über Leib, Leben und Vermögen seiner Unterthanen war, einen konstitutionell len Monarchen zu machen. Des Königs Wille ist in Europa, Rußland vielleicht ausgenommen, nicht mehr das höchste Gesetz und das sie volo, sie jubeo ist eine Lüge. Die Heiligkeit und Unantastbarkeit der Majestät ist eine Fiktion, welche gar leicht einmal Plötzlich verschwinden kann. Sie wird überhaupt heute nur noch künstlich durch Klassen und Stände aufrecht erhalten. Als König Ludwig von Baiern starb, verklagten ihn seine Gläubiger wie einen gewöhnlichen Sterblichen, und der Prinz von Wales erschien kürzlich wie ein gewohnlicher englischer Bürger in dem Gerichte als Zeuge in einer für ihn sehr unange nehmen Sache. Die Throne wackeln alle und über kurz werden sie zusammenbrechen müssen. Wer mir widersteht, den zerschmettere ich" beliebte eS Kaiser Wilhelm zu sagen. Er hat bis jetzt noch Keinen zerschmettert, wohl aher wud der Geist her neuen Weltan schauung die Throne zerschmettern. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten, ftü? 3diana : TrübeS Wetter, leichter Regen heute Abend, hierauf luyier. - - . :..

Bericht d eS B un d e s - Scha tzm ei st er s. W a s h i n g t o n, D. E., 2. Dez. Der Bundes- Schahmeister Nebecker hat heute dem ginanzfekretär Foster seinen Jahresbericht unterbreitet. Die Net toeinnahmen der Regiernng waren $392,612,447 oder .Z10,4A,535 weniger als im Vorjahre. Die Ausgaben betrugen, ausschließlich der Prämien auf angekaufte Bonds, $355,372,634, eine Zunahme von $57,636,193, so daß sich der Ueberschuß in der Bundeskasse von $105,344,496 auf $37.23!',762 verminderte, welcher Betrag zur Schuldentilgung verwendet wurde. Die Posteinnahmen beliefen sich auf $65,762,903 und die Ausgaben auf $72,067,580, eine Zunahme von ca. $5,000,000 in beiden Fallen. Der Geldumlauf im Lande ausschließlich der Eertisikate, für deren Deckung Depositen vorhanden sind, betrug am 30. 3uni $1,676,078,102, wovon $180,412,019 in der Bundeskasse und $1,496,666,033 im Umlauf waren. Der Goldumlauf hat um netto

$49,000,000 ab- und der Umlauf von anderem Geld um mehr als $40,000,000 zugenommen, fodaß sich der Gesammtumlauf um $9,000,(00 vermehrt hat. Urtheil umgestoßen. Ren, Jork, 2. Dezember. Die Supreme Court hat das Urtheil gegen Joseph Barondeß umgestoßen. Derselbe hatte den Streik der Mäntelmacher in New Aork geleitet und ein Abkommen mit einer Firma getroffen, unter welchem letztere die Forderungen der Streiker bewilligte und hundert Dollars für Kosten deS Streiks an die Union bezahlte. Barondeß hatte das Geld in Empfang genommen und dem Schahmeister der Union abgeliesert. Dafür wurde er der Erpressung rm,:;,U':,X A jr, - f m . t ?gmagr, von einer aus lzzeiazaslsleu, ten bestehenden Jury schuldig gefunden und vom Richter mit einem Jahr Und neun Monaten Zuchthaus bestraft. Die Supreme Conrt entschied nun, daß das Verfahren Borondeß' keine Er pressung und überhaupt kein Verbrechen sei. Einreicher Mann von seinem Sohne ruinirt. New Zo rk, 2. Dez. Cyruö W. Field, bis vor Kurzem ein Millionär, 72 Jahre alt, liegt auf den Tod krank, und fast seines ganzen Vermögens beraubt darnieder. Sein Sobn war Mitglied der Firma Field, Lindley, Weicher & Co. und diese Firma fallirte dieser Tage. Field (der Sohn), hat sich ohne Zweifel verbrecherische Handlungen zu Schulden kommen lassen. Er befindet sich augenblicklich in einer Privat -Irrenanstalt, doch findet die Behauptung, daß er irrsinnig sei. durchaus nicht allgemein Glauben. Die Firma war schon seit längerer Zeit in Finanzverlegenheiten und der alte Field hatte seinem Sohne den Schlüfsel zu seinem Effektenschrank gegeben und ihm auch gestattet, seine Unterschrist zu gebrauchen, um sich so zeitweilig aus der Verlegenheit zu helfen. Der Sohn aber mißbrauchte das Vertrauen seines Vaters, verkaufte sämmtlichc Werthessekten feines Vaters, stürzte denselben außerdem noch durch Mißbrauch von dessen Unterschrift in Schulden und vcrspekulirte das ganze Vermögen seines Vaters. DaS Leben des Letzteren ist übrigens zu $600,000 versichert. Tod in den F l a m m e n.' Detroit, 2. Dez. Heute früh um 2 Uhr brach in der Grocery von Geo. 3. RejS, No. 342 Orleans Str., Feuer aus, wobei Reis und seine Frau nebst drei Söhnen im Alter von 22, 11 und 7 Iahren, welche über dem Laden schlieen, ihren Tod fanden. Die beiden jüngeren Kinder wurden todt ick Bette gesunden, während die Leiche des ältesten Sohnes am Fenster lag, wo er augenscheinlich hatte hinausspringen wollen. Der Vater und die Mutter lagen fest umschlungen am Fuße an der nach dem Hofe führenden Treppe und waren fast bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Zwei andere Kinder, Max und Tony, 15 und 12 Jahre alt, sowie das Dienstmädchen entkamen, indem sie aus dem Fenster sprangen. Eine gefährliche Sache. Detroit, Mich., 2. Dez. Inder vergangenen Nacht gedeih der automo

tische Regulator in der Centra lstation.

von welcher aus die Vertheiluug des Erdgases nach den verschiedenen Stadttheilen erfolgt, außer Ordnung und da dadurch der Zufluß von Gas. abgcsperrt wurde, so erloschen alte Gäsflammen in der Stadt. Als das Hin? derniß wieder beseitigt war, strömte das Gas aus den Brennern und in zahlreichen Häusern kamen verschiedene Familien' dem Erstickungstode nahe. Die Polizei wurde von der Gefahr in Kenntniß gesetzt und auch die Feuerwehr wurde herausgerufen. Den vereinigten Bemühungen der Polizisten und Feuerwehrleute gelang es fast die ganze Stadt zu wecken und so die Leute, vor dem Erstickungstods zu retten. Trotzdem sollen verschiedene Familien durch das Einathmen von Gas erkrankt sein. Frau May Grenell und Charles Keegan erlitten schmerzhafte Brandwunden, als sie in ihren, mit Gas erfüllten Zimmern Licht machten. . , i Ausland. ) st er w i r k l i ch verrückt? L o n d o n, 2. Aov. Die Gerüchtes daß im Oberstübchen des Kaiser WilHelm nicht alles in Ordnung sei, mehren sich. Die Thatsache, daß .jetzt die Predigten, welche der Kaiser an Bord des Schiffes Hohenzollern" hielt, veröffentlicht werden, scheinen die f. Z. für sensationell gchaltenen Mittheilungen Pariser Zeihingen zu bestätigen, daß der Kaiser Bischofs-Ornat anlegte und vor der Mannschaft predigte. Die Freisinnige Zeitung" versichert d.iß in der Rede, welche der Kaiser vor einer Woche vor Rekruten Hielt, er Folgendes gesagt Habe : Rekruten ihr habt mir vor Priester und Altar Treue geschworen. Ihr seid zu , jung, um die volle Bedeutung dieses Eides zn verstehen befolgt jedoch genau, die Instruktionen, welche euch gegeben werden. Ihr habt mir rcue geschworen, das bedeutet, daß ihr euch mit Leib und Seele mir übergeben habt. Ihr habt bloß einen Feind und das ist mein Feind. Bei der gegenwärtigen. sozialistischen Agitation, mag ich euch, was Gott verhüte, befehlen, auf eure Verwandten zu schießen, auf eure Brüder, selbst auf eure Eltern, und ihr müßt dann ohne Murreu gehorchen." ,, ,, ,,,.,, Dom Pedro krank. Paris, 2. Dez. Trotz aller Anftrengungen der Arzte hat sich der Zustand des an der Zuckerkrankheit leidenden früheren Kaisers. Dom Pedro von Brasilien verschlechtert. Seine Tochter, die Gräsin d'Eu, ist beständig an feinem Bette. Sein Zustand ist so schlimm, daß die Aerzte Dr. Chacot und Dr. Bauchard darüber sehr beunruaigt stnd und den Dr. Mattarnaia zur Konsultation hinzugezogen haben. Deutschland und die Welta u s st e l l u n g. Berlin, 2. Dez. Die Budgetkommission des Reichstags hat der Verwilligung von 900,000 Mark für Deutsckzland's Betheiligung an der Weltausstellung inChicago zugestimmt. Bei Berathung der Vorlage sagte Herr von Bötticher, Staatssekretär des Jn nern, das Äntereije in Deutschland für die Ausstellung sei höchst befriedigend. Hinsichtlich einer hier abzuhaltenden Ausstellung sagte er, obgleich die Regierung' nicht geneigt sei, diese Sache in die Hand zu nehmen, so würde sie doch in keiner Weise irgend welchen diesbezüglichen Schritten von PrivatPersonen opponiern. Die Grippe in Europa. Berlin, 2. Dez. Die Grippe, welche in letzter Zeit hier so großen Umfang genommen hat, breitet sich derart aus, daß zur Aufnahme der daran Erkrankten neue Baracken am Hospital in Moablt errichtet werden mußten,, da alle Säle des Hospitals überfüllt sind. In der Charite sind jetzt 1,700 Patienten, von denen viele an der Grippe leiden. Paris, 2. Dez. Der bekannte Arzt Dr. - Bronardcl sagt, daß die Grippe hier zugenommen und in vonger Woche Hunderte von Opfern ge fordert hat. . ivis u:;;;...:;!! n . SchissSnachrichten. Angekommen in i New ö ork: ,,Aevada" von Li-

verpool, Algeria" von ttlaSgow und Edam" von Rotterdam. S o u t h a m p t o n : LabN" von New Aork nach Bremen. Q u e e n S-t o w n : Russia" und Europe" von New Aork.

Hiesiges. WZT" Der Tippccanoe Club, eine aus alten Männern bestehende Vercinigung, welche alle für den Großvater tHarrison's zum Präsidenten gestimmt haben, trat gestern zu seiner JahresVersammlung hier zusammen. .Von den Mitgliedern des Clubs sind zwanzig zwischen 90 und 97 Jahre alt, einhundert und elf sind zwischen 80 und 90 und einhundert und dreißig sind zwischen 71 und 30 Jahre alt. '"jlti'i'fifrfmiftn A htirnrti ht iti-fiitffr w V, w. Vi w.v.f. 15 Prozent pro Jahr. Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzcn etc. bei Wm. Mucho, No. 199 Ost Washington Str. fßO Heute Abend giebt die Martha Loge K. and L. of H. ihren Maskenball in der Mozart Halle. Die Vorbereitungen dazu sind schon seit längerer Zeit im Gange gewesen und derartig. daß man eines höchst angenehmen Abends gewärtig sein kann. Das geringe Eintrittsgeld von nur 25 Cents dürfte wohl Jedem, der sich gut amüsircn will, den Besuch des MaskenHalles ermöglichen. ßZT Der Marion Club wird im nächsten Jahre seine Versammlungen in dem kürzlich gemietheten Clubhause an der Ohio Straße, westlich von dem neuen Bibliothckgrundstück, abhalten. Der bisherige Versammlungsort im When Gebäude ist bei der Zahl der Mitglieder 200 nicht mehr ausreichend. Das neue Clubhaus hat 10 Zimmer ; es ist für den Zweck vortrefflich geeignet. Die Mitglieder' hoffen, daß mit der neuen Lage der Club bedeutend an Mitgliedern gewinnen werde. C7 In trauriger Lage befinden sich die Wilkinson'schen Eheleute, von denen vor ein paar Wochen die Zeitungen berichtete. Die Frau ist dieselbe, welche sich so gräßliche Brandwunden zuzog, als sie für ihren am Typhus kranken Mann Benzin zum Einreiben warm machen wollte. Ihr Zustand hat sich seither bedeutend verschlimmert und auch der Mann ist schwerer erkrankt. Beide wurden gestern, da sie im Hause doch keine richtige Pflege baben können, nach dem St. Vincent Hospital gebracht. Bambei'gi N. W. Ecke Pennsylvania und Washington Straße, hat die schönste Auswahl in Pelz-Kapen die sich namentlich gut für, Wkihnachts-Gcschenke eignen. Asber Bnltimors ! Norddeutscher Lloyi Regelmäßige Dampfschifffahrt zwischen Baltimore. Bremen direkt, durch die neuen und erprobten SchnellDampfer Tarmstadt. TreSden. Karlsrhe, MSchen. Oldenhurg. Weimar. ' von Bremen jeden Donnerstag, von Baltimore jeden Mittwoch, 2 Uhr N. M. Größtmöglichste Sicherheit. Billige Preise. Ponü gliche Verpflegung. Mit Dampfern des Norddeutschen Lloyd wurden mehr als 2,300,00 Passagiere glücklich über See befördert. Salons und Cajüten auf Deck. Die Einrichtungen für ,Zwischendttkspassa, aiere, deren Schlafstellen sich im Oberdeck und tm zweiten Deck befinden, find anerkannt vor trefflich. Elektriscbe Beleuchtung in allen Räumen. Weitere Auskunft ertheilen die General Agenten A.Schumacher & Co.. Baltimore.Md. oder dercn Vertreter im Jnlande. Alex. Metzger und Gebr. Frenzel, Indianapolis. , it?lvLZ.W,MlQ.W. Saloon u. Billiard-Hall

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