Indiana Tribüne, Volume 15, Number 57, Indianapolis, Marion County, 14 November 1891 — Page 3
- i :' :i I1;' i N jr v! ! Vp! V V m ; is:,;", C'i f 1 i .T;'h Jr
s-;ü :ii,i'f;
' llfi'
Jf : - P ' "t il ;l J V V, , , ) 'IHM , '' . H i J !! V ,K, il:r !!!:; k i f, ' m ' ! 'I ' t'v : "Ül ii.:f "'I , !!'
hm& rvxv v.v ,.v MZMIZ V.W-V; .-x-t-TROPFEN Gegen Vltttrrattkhcitcn, Leber und MagenZeldett. Nn?ireitt kal bflLZtttr. t, ent ,d nfFlasche !.,' iaeeAvetde!kN, uhaden. gilt 18,00 nnr&tn jwilf zlaichtn I asi n st l verlandt. MAzMbVoemK THEL I ß ll rkZtkt, Ire Brust.Luttgenn.azq Kchlc. AaTfaCrUfRftr.Tatfttfn. fril, ts ffrrta. ,thk,t i hade. er na Impfu-, itTOjt f ( t i frfandt, ?.', brliTui : TKI CHARLES A. VOCCLEI CO . Mw.t.UI Merlch Wen 'szszszssz!ssss!sxii ; 2 siud feite gluctlichc. R Wie nb CchirA ViM In 1r,,,t Zkit abqkbolk.'n Berten tien, zeiät der 9l.i.-IX tnss,Anrer". Stw Seite.;, eilt laStr es zetreur Ü?i:crn, wtlA x ten tm a!tca kiU tfipätrJm Ic n!firr. j;sis "ijtfiltiii in Z tt Mtetu(4g?bcn wird, af tte klarft M O. -n-. i....t v; . :. ... . ;.svj ri. -j " y ni- it n mi i,inpi' "Es ittjftm oairn, feinen d n )pru'4 ed illirr prüfe, Kfi s,ch firla Hnret-li weSI deZr,iz?n ne ds icr!r?Ue niH in, e?e ,lk ta wichtigsten 2.6ttii? c jcfcca tik?i ! sStre iür 25 CScnti ts Psstnistten tfuifit: Gsiaic. stet ua ,orz,z tt:ti;iaf mpstit. Adresse : Ditschfs IJeil-liiatiittt. 11 Ciu-1 pva MAp m. wl . A . I. f T.. S- -V! V t 'J LAjL.TyE 3Tf! Acreltttnq33tnfev tfi au zu habe in Nn dianaooliS, Ans., bei . Keyler, T.f Söd Xcla wäre T drohe. , kII jj Schwache Manner, r WWW,MMMrKMWgWW n elche rbr volle lannttttait vntt detAea H fn(, m T imt fnfT . ' priemn, tra ugenssreun?'? tt ksea. IJ mtt rls jMnffOäf,ind!fti erläukrte. reislich anSzftsttt, Werk, Aib Aufsluh Üirt ei n,eS Heilverkahren. wodurch Tausenik la kärs:er .t ebne iLerussMunz vn escklechiskrankkeiten n fit folgen Jgevfd,n wiereryerzefteat urru. ! SckwacZie Zyraucn. a'rrke,nerreje,bct'üchlizeunL krne? ' ; loseAraue. erfahre aus dlesem Buche, wie ti rolle esunkheU ied erlanzt und der heißeSe l Wunsch hreS Herzens kü!It werde Utsn. Heklverszhna ebenso einfach als billiz. Jekerkein H ' fl H. Htii U ULU ' ; lgke,Ärj. S4ick,Z5lllS t SkamxS ondJh, m . 3 s - . r J m . . . . uq vnsteze no zr zugezchMk V i,rr prjvat tt,k ni, Vlpesary. i 1 1 .-r Vi 9 wii wciw ;)wtr Jv V RstjblisheJ 1850.J Flace to oWaäo a thorough knowlcJc os Mzmiai Office Training; Etc.. U at the old reliable HDIiMPOOS BUSINESS ÜKIYERSITY, Whm Biack, K. Pnm. St., opp. Pittafitc. HEEB & OSBORN. &etid für Elegant New Catalogae. Abe.ld'N.Tagfck.ule. Tretet jetzt kW.
Dll.AuMbZ i
M xp y
fTM Vi- i f ?J?4at. T
V" l
v m r x ,a . . m . r..
H im .XA
W-ja
f 3?yr&J $T oZMHD WMM MSjM
ÖRUST
Cl&tC
&trL$avidf
r .ff jr
1 Grafen von March vervollständigt wcr Holz- und 5ckiefer-Gesimsr,!den. In dem Moment, als die beiden (ManteU.) ! Brüder tief erschüttert an der Leiche c 01?. (... riM.S,m IwTnrf Yitr
Cato City STONE FILTERS. ,otx . rtc4" ; , , . E!Sschranke und (5 Zskiften t gröbter Auswahl und zu den billigsten Preisen bei WSmüWl
'sIWZW LMwMM
l?SZs?osig?e!t ksrlrt.
Ct. Sevri. Kylerton P. O. ' s !rk Jedem zur geil. Kenntniß, da ich Pastor KöNia'A NnvStärker mit dun allerbeitea Erfolge K echlakiofig?e,t anwandte. GewlK i!t de? leiden , b WmschheU durch dustj Mttel nu großer Tunst toitltvu & FranS, Pfarrer. Veter Kirche. Le well. WaZf 1. FeS. ZSSS. , - m Werilz Herren! ' Oma ich mit Vorstelle, tot viel SuteS den vle vngläZLicheu etha rmrd. die durch ihre Medizw ge keM werdeu. so kann ich mckii bezweiieln. datz der Se hu Gottei einem Werke, i welchem daS Element christ. kcher Mildthätiakeit ine fa groheu VutheU üunit, . t verdiente Erfolg ichenkea wird. . . Jen ich Ihn irgend nee Weise znTrenftne Krttt fainx. so erde ich glücklich sein. Jhmu.i helfen und JÄnen für die Selegenhell da.ilöar snn. Wtt btfttz ßSönsche it dauernden Erfolg verbleibe rch Ihr Äkv. W. H. M t D 0 0 gh. 7 r, ein wrt5r-oAes A"ch fSr Ners!t..lde illt vnrd Jeden, der es vcrlznqi. zuA,adt. v y nne erhalkk auch die Medizin uZoun. 1,.!, mnrh Ut dem 51labri l!.G TJOst dklll
Hoch. Vaftor öniq. iton ayaijnt. ijno -'" ad jelrt anter Inner nweifung von der oerilQ molOirie: oo.. 238 Mdtph SU, CHICAGO IZZ Sei VpflUUtn t kbe sür 4 6 lasche surf 5.00;
i 1 .m'. . " . i ... . 7 d Hl. 7 5. 6 l ir . . ,,,, f -Vi'
!Dic iollc Gräfin.
Sioirnn van Z?Z. Hpu. (Iortfejzuttg.) Du weißt das Wctter5, mein soyn. Du warst ein Knabe von 9 Jahren da mals. Dem Pater vergaß in seiner Wuth jeve Rücksicht. Ein Duell fand statt; Beide werden verwundet, jedoch nicht leben szcfährlich. Fürst Damovic war nach Polen abgereist; n:ich brachte Dein Vater in ein weltverlasimes Geniäuer in den Ardennen. Hier war ich feine Gefangene. Ich sah weinen Henker nie; aber er war da. Die beiden unheimlichen Dienerinnen, die mich nicht aus den Augen ließen, waren unter seiner Controlle stehende Creaturen. Sein böbnisches Lachen begrüßte den Eintritt in die Welt von Stanislas' Sohn. Ich zitterte für das Kind, bei mir' durfte es nicht bleiben, um leinen Preis. Als der Knabe einige Monate alt war, gelang eZ wir, den Fürsten Da movic von der Geburt seines Sohnes in Kenntniß zu setzen und ihn zu beschwö' ren, ihn an einem Tage, den ich fest bestimmte, zu einer gewissen Stunöe von sicheren, zuverlässigen Leuten in Empfang nehmen zu lassen. MeS ge lang, Graf March war feit einigen Ta gen abwesend; ich eilte, meines Fried in den. Armen, durch den strömenden Regen dem verwilderten Park zu. Halb obnmachtiz von Sorge und Angst, fiel ich in die Arme der alten, treuen Dienenn, die in Warschau meine Kindheit gepflegt hatte. Ein alter Diener des Fürsten nahm den ganz durchnäßten Knaben und trug ihn in den am Wal dessaum haltenden Wagen. Nur fort, nur fort!" rief ich in verzweiflungsvoller Haft. Bebend sah ich dann dem Wagcn nach, der meinen Fried davon truz. Wo ist der Knabe?- fragte des Abends Graf March mit drohender Stimme. Auf dem Wege zu feinem Vater!" antwl riete ich ihm. Das war das letzte Wort, das ich mit ihm gesprochen. Ich blieb seine Gefangene, od in Vrüs sel oder auf dem Schlosse March. Meine Schönheit welkte in der tiefen Einsamkeit dahin, ich war ja gestorben, ich wollte nichts mehr vom Leben. An Dir und Deinem Bruder hätte ich mich vielleicht ein wenig aufgerichtet. Dein Vater nahm Euch hinweg und schick? e Euch in ErziehttNgsanstalten. Tu aber, mein armer Jules, Du hast Teiner armen, verirrten Mutter ein tieu:s. anhängliches Herz bewahrt. Sei tsegnet dafür, das war die einzige xo stnng meines Alters. Dir war ich es schuldig, Dich die Einzelheiten meiner Verirrung wissen zulassen; vcr Dir von allen lebenden Menschen, vor Dir allein möchte ich we nigcr schuldig erscheinen. So lange ich m meiner gänzlichen urückgezozeubeit in Brüssel lebe, wirst Tu diese Bkätlec nicht erhalten; die Todten beurtheilt man ja milder. Das Uebrize wezßl Du. Ich konnte und durfte auf Dein treugemeintcs Anerbie.cn, nach dem Tode deö Grasen von March bei Dir auf dem Schlosse zu bleiben, nicht ein gehen. So ist es besser, ich drücke ,ir in Brüssel jährlich einmal die Hand u.kd freue mich, daß Dein Herz mir treu geblieben ist. Aus Warschau erhalte ick ebenfalls jährlich einmal Kun.'Ze. Mein Sohn lebt bei seinem Vater; die öfters wiederholte Bitte, mir den einzigen 5ohn und Erben des Fürsten Damovic m Brüssel vorzustellen, habe ich abze' schlagen; ich will sühnen und büßen, so viel ich vermagHier schloß das Manuscript. Po tinski erbob die Augen in dem Bilde feiner Mutter. Gefühle der machte denstcn Art beherrschten ih.,, eme warme Liebe zu ihr wollte nicht auskommen. Sein Vaier, Fürst Damovic. hatte nur m kurzen Momenten, immer in größter Erregung von ihr gebrochen, auch manchmal von der Hoffnung, ihr den Sonn vorimübrcn. Dann wurde nicht mel;r davon gesprochen, als nach des Grafen von March's Tode sie die Äer. bindung mit ihm auSschlug. .Das wäre sie Dir schuldig qewe'en,hatte er außer sich zu seinem Sohn ge ''agt. Freilich, das wäre sie ihm und seinem Vcter schuldig gcw tai, .Ich will sühnen und büßen so viel ich vermag ' lautete der Schluß ihres Bekenntnisses. Sie hatte sich einer übertriebenen Frömmigkeit in die Arme geworfen, hatte in der äußersten Zurück gezogendelt gelebt. Das Wemge, was Z er von ihr wußte, war kaum von dem &taf vm mSI 'griffen ju s,,km Halbbruder n ihr. die ein. Heilige nannte. Das alles ging tta? an TvtmNlS Gedächtniß vorüber. Dann ging er zurück zu der Zeit, als er an der Seite seines Vaters gelebt. In Vracht und Glan; war er aufgewachsen. Sein Vater fand nicht die glühende Bezeisterang siir Polen in dem Sohne, die des Fürsten Lebenselement geworden wr.' Er ließ den jungen Mann unangefochten die Künste und Wissenschaften cultivi ren, und während er eine der Hauptstützen des Warschauer geheime Cen tralcomites war und unermüdlich den llgemeinen Ausstand vorbereitete, blieb der junge Fürst im tiessten Frieden in seinem Palais, umgeben von den ersten Künstlern des Landes. Wenn er die Begeisterung und die Zuversicht seines Vaters sah. glaubte der Sohn selbst, daß über Nacht sich ein freies, glückliches Polen wie ein Phönir erheben werde. Das grauenhafte Jahr 1603 kam. Rußland war wieder Sieger und massenweise wurden die-Ausstandijchen hingerichtet und deportirt, namentlich den polnischen Adel wollten :die Russen vernichten. " Polinsli erschwerte, feine Stirn batte sich mit kaltem Schweiß bedeckt. Fünfzehn Jahre waren seit dem Schrekkenstage vergangen und er konnte noch beute nicht ohne die tiefste Er?chüt.erung daran denken. Das rückte ihm die Frau da über dem Schreibtisch näher, ja. nahe, sie war an dem Jammer gestorben. Da lag noch ein einzelnes Blatt, das gehörte wohl zu des Grafen von March Senduna. , , Der Vole subr W& 's1
üter die Äugen, die sich chm verschleiert batten. Das Blatt knisterte m seinen bebenden Händen. Ein beigelegter Brief von ihr meiner Mutler an meinen Bruder Jules," flüsterte er und entfaltete das Blatt. Das war ihre Schrift, aber fast Ntckt zu entziffern. .Die heutigen Zeitungen haben es gebracht. Fürst Damovic ist Gesänge ner der Russen. Reise unverzüglich nach Warschau, auf meinen Knien flehe ich Dich an. mein Sobn, zögere keinen Augenblick! Beifolgende Adressen öffnen Dir vielleicht manche Thür, rette ihn. den hochherzigen, edlen Mann, rette seinen, meinen schuldlosen Sohn, ch weiß nicht, was Du im Stande bist, auszurichten, ich weiß nur, daß ich die Sache in keine besseren, treueren Hände legen kann, al4 in die Deinigen. Führe mir Vater und Sohn zu. geliebter Jules. O. Gott, wäre ich denn würbig, noch einmal die drei geliebtesten Menschen ror mir zu sehen! Eile, eil! O, daß es nicht zu spät würde!" .Nein, er hatte nicht gezögert. Er hatte in Warschau alle Hebel in Bewe gung gesetzt, so daß er selbst in Gefahr kam. Leinen Halbbruder spürte er auf, als derselbe gerade im Begriff war, sich ren Russen als Gefangener zu stellen. Trotz allen Bemühungen ge lang es Graf March nichk, zum Fürsten zu dringen; die rufsifche Regierung nahm eine solch' drohende Haltung an. saß Graf March anfing, die Deport, tion des Fürsten als Gewißheit zu betrachten. Da fiel der Schlag plötzlich, unvorhergesehen: Fürst Damovic wurde schon am 11. Februar 1864 mit den Edelsten der polnischen Nation hinge' richtet! Die Gesabr war groß, auch für den Sodn. und Graf March bemächtigte sich des durch das furchtbare Ereigniß ganz betäubt und willenlos gewordenen jwv ce 11 Fürsten und floh mit ihm auS Warschau seiner Heimath Belgierk zu. Wie ter junge Fürst damals nach Brüssel gekommen, das hat er nie zu sagen ge wußt. Er erwachte aus einer dumpfen Betäubung, als er einen wilden Schrei neben sich hörte und ausblickend sah, wie sich Graf March vor einem Bette auf die Knie warf. TieS Bett war ein ?odtenbelt und darauf lag bleich und starr die Grafin von March. Den Be riciten oerDienerfchaft zufolge war sie jeil den letzten Monaten in einer dochs.radicen Erregung gewesen; sie sch'ies nicht, sie aß nicht und erwartete fiebernd die Zeitungen. Ein Zeitungsblatt in der Hand, stieß sie einen lauten Schrei aus : ein Herzschlaz hatte sie getödtet. Unter den Namen der Hingerichteten hztte sie den Fürsten Stanislas Damovic gelesen. Graf March erhob sich von den Knien, umarmte seinen Halbbruder krampfhaft und sagte schluchzend: DU treu bis in dcn Tod, mein Bruder Stanislas! So kamen Beide nach dem Schlosse von March. Ein kleines, dreijähriges Müvchen streckte dem Verbannten die runden Aermchen entgegen, die bleiche, leidende Frau empfing 'ihn mit einem gütigen Lächeln. Nun lebte er hier in größter Zurückget.oqenheit als Graf Po littsü. Graf March h.-.tte nie viel Menschen in seinem Schlosse empfangen jetzt zog er sich ganz zurück. Seit eini geit fahren erst hatte Jeußland eine Amnestie sür die nächsten Angehörigen u? imals Hingerichteten erlassen. . n;'s aber behielt den Namen Po tinsti oei.
Nach und nach fand er das Gleichge wicht seiner Seele wieder, er wurde der Lehrer des lieblichen Mädchens, seine edle, herrliche Musik schuf ein neues Lebenselement auf Schloß March. Tieie lange, schöne Friedenszeit wurde seit den letzten Jahren oft von einer häßlichen Disharmonie durchzrgen Dem sich immer fester zuzielenden Kno ten in den pecuniären Verhältnissen des Grafen. Das war ein schriller Mißton im stillen, beschaulichen Leben Potinskis. Im königlichen Luxus erzogen, ha te er sich hier hineingeuvungen. mit dem Scu zu rechnen. Es schmerzte ihn tief, daß lr ohnmächtig diesem langsamen Ver fall gegenüberstand. Die Krone Ruß land's hatte seines Vaters sürstlickee Vermögen consiscirt, eS war und bliel r'erlk'ren. Er bntte eine höbe flfhnir" von der Kunst und dem Künstler, und seit den letzten Jahren tauchte der Ge danke immer häufiger in ihm auf, die Künstlerlaufbahn einzuschlagen, um nun auch seinerseits dem großmüthigen, sorglosen Manne das Dasein erträglicher zu machen. March's Vorurtheilen war freilich nicht beizukommen, und was würde sie mit dem Hermelin um die stolzen Schultern dazn gesagt haben, ihren Sohn als Künstler, den man bezahlt, sich in der Welt zu denken! Potinski hztte leine herrlichsten Stunden unter Künstlern verlebt und wie oft glühend gewünscht. gleich ihnen se.en Siegeszug durch die Welt nehmen zu können. Nun stand sie ihm ossen. die Amnestie wa erlassen! Der helle Mondschein sie! durch das Bogenfenster. Schattenhaft schwang sich Leone vom Pferde, em kurzer, trokkener Husten ließ sich bis hinauf zu Po tinski hören. Unmuthig schüttelte dieser den Kopf. Ist denn nur ein Mensch im Stande. sie von ihrem tollen Ritt abzuhalten!" rief er mit einer Heftigkeit, die ihm fönst nicht eigen war. Leones Mutter ist an der traurigen Krankheit gestnx ben, und d,ö Kind thut Alles, den zar ten Körper aufzureiben. Morgen, ja. morgen werde ich ein ernstes Wort mit ihr sprechen!" Ein junger Herr im eleganten Jagdkostüm durchstrich den Park von Wkarch. Sein regelmäßiges Gesicht mochte w.hl meistens den Ausdruck einer kalten, vor nehmen Gleichgiltigkeit zeigen, wenig, stens schien dieser Ausdruck diesem Ge, sicht ganz onzepaßt. Eben aberröthete es sich stark und ein heftiger Unmuth verfinsterte es sichtbar. Das ist denn doch zu toll!" rief er und versetzte dem sich fröhlich nähernden Jagdhund eine Fußtritt. .Dreiviertelstunden sind auf die Sekunde," sprach n laut und hielt die Uhr in der Hand, .da hatt Leone, wie das ja immer zu gehen pflegt, wieder etwas vergessen. Nur ein bischen sollte ich in den Park hinein vorangehen, dann wollte sie mich schon einbolen. .Möalicher. oder wahrschein tA'iJ- !l J ijfäk '. ... l
licher Weise rsi ihr etwas Anderes mitt lerweile durch den närrischen Kopf ge fahren, und sie denkt rncht mehr daran, daß ich hier warte. Zum Todtschi.'ßen die ganze Geschichte! Sonst ließ ich die warten, die wchl nicht weniger werth waren, als Leone, und nun soll ich das Spielzeug sür die Launen eines total verzogenen Mädchens abgeben. Soll? soll? Wer zwingt mich denn dazu? Fatal, fatal, diese tolle Leidenschaft, die ich für das eigenthümliche Wesen hege!" Sorglos kam Leone den schmalen Weg daher, des Grafen Eonstantin Au gen blitzten bei ihrem Anblick auf und feine Blicke hingen an der Erscheinung seiner Braut. Der Rock ihres Jagd kostüms war kurz, die Füßchen in den Stieseln, die bis an die Wade reichten, setzten behend und fest über dle Wurzeln schlecht ausgerodeter Bäume, der schlanke, biegsame Körper zeigte das anmuthigste Ebenmaß. Die dunklen Locken quollen aus dem kleinen Jäger Hut und umrahmten das schöne Gesicht, welches den fröhlichsten, serglosesten Ausdruck trug. Eonstantin fand sie tntzückend, ein Vorwurf wollte nicht über feine Lippen. Leone kam es nicht in den Sinn, sich zu entschuldigen. .Wir gehen heute weiter," rief sie ihm.zu, .der Park ist ein genügendes Jagdrevier für den Onkel, wir Beide aber wollen auf Mei len in der Runde unser Jagdvergnügen ausdehnen." Er sah sie befremdet an. .Doch hnite nicht," sagte er. .eö ist drei Uhr und der Himmel hat sich ganz umzogen; siehe, da fallen schon Tropsen.Desto besser, Regenwetter ist mein liebstes Jagdwetter," versicherte sie ernsthaft. .Das ist Unsinn, Leone" antwortete er und hob ungeduldig die Schultern in die Höhe. .In dem Bestreben, originell sein zu wollen, trifft man cö nicht immer glücklich." Sie sah ihn grctz mit den tiefblauen Augen an, sie blitzten nicht zornig auf. Lesne schien ihn gar nicht verstanden zu. haben. Sie trabte ganz zufrieden an feiner Seite weiter, jetzt verließen sie den Park durch eine schmale Thür und traten in ein frischgeackertes Feld. Der Regen fiel nun in Strömen, die t e'en Furchen des lehmigen Bodens füllten sich mit Wasser. Sie gingen schweigend neben e'nander. Der junge Graf glitt fast bei jedem Schritte aus und keuchte endlich hörbar genug. Leone schritt anmuthig. festen Schrittes über die Furchen, kaum zeigte ihr rosiges Gesicht eine erHöhle Färbung. So mochten sie eine Stunde laug meistens über frisch geackertes Feld gegangen sein. Da stand Graf Ecnstantin still. .So, nun in's genug des Scherzes," rief er und wischte sich die Rezentropfen aus der Stirn. .In einer Stunde ist es Nacht und eine Laterne hast Tu wohl zur besseren Recognos,;irung des Wildes nicht mitgenommen; also, lehren wir um." . .Ich nicht!" rief sie und schüttelte die durchnäßten Locken. .Laß mir die Hunde da." damit nickte sie ihm flüchtig zu und pfiff die Hunde zu sich. . Er sah ihr nach, wie sie flüchtigen Fußes die Schollen kaum berührte. Gan; außer sich über ihren tollen Eigenwillen, schrie er hinter ihr her: .Leone! Leone!" Sie schien ihn gar nicht mehr zu hören, und ehe er in seinem Verdruß überlegt hatte, was er nun thun sollte, da war sie auch schon seinen Blicken entschwunden. Er eilte ihr nach, rief, ihren Namen, in dem kleinen Gehölz, in das sie getreten, war es schon dämmerig Was wollte er denn? Gerade so war sie. als er sich vor einem halben Jahr mit ihr verlobte. Daß sie so ganz anders war, wie andere Menschenkinder, das hatte ihn gereizt und entzückt. Nun gut, sie konnte ja ihren Willen haben; aber er wollte ihr wenigstens zu verstehen ge ben. daß sie allein für ihre Extravagan en aufkommen müsse.,-' Entschlossen wendete er um. Im Weitergehen, am Waldessaum her. fand er einen viel besseren Weg zurück. Nun wollte es ihm fast bedünken, ai hätte das muth willige Mädchen nur beabsichtigt, ihn bloszustellen. Er war kein paisionirter Jäger, er liebte die Jagd als leich ten Svort, 'haßte aber jede Ermüdung und Anstrengung dabei. Als er in den Park zurückkehrte, wurde ks' 'bereits dunkel. Allein konnte er nicht gut in'S Schloß zurückkehren, schon deö Be dientenvolkeS wegen. daS in allen Winkeln lungerte. Auch konnte er bei seinem Eintritt in's Schloß darauf gefaßt sein, daß die ec Pole, derräthselha'te Mensch, der sich das Recht angemaßt hatte, als Mentor Leone'S aufzutreten, ihn nach seiner Verlobten fragen werde. (Fortsehung folgt.) ntidreibundlicheS.
Wir schreiben unS auS Paris: Tie Erbitterung tes Volkes gegen alles, waS mit dem Dreibund zusam menhängt. greift hier in immer bedenk' sicherer Weise' um sich. Hier einige Beispiele davon: Als kürzlich in einem pbscüren Balllokal' in einem unserer Vorstädte ein Strauß'scher Walzer gespielt wurde, fiel die empörte Menge unter dem Rufe: .Wir wollen keine Dreibündmusik- über das Lrelester her und beruhigte sich erst wieder, ats der Kapellmeister flehentlich b't d e russische Nationalhymne spielen zu dürfen. ' Elnenl Delicateßhandler wollten tv nige hungrige EamelotZ die große Svie gelscheibe des Schaufensters zertrümmern, weil er Ungarwein und italienischen Salat in hex Auslage hatte" Nux durch die .Verabreichung pon Cqvia? und Sardinen könnten die erregten Patrioten von ihrem Vorhaben abgebracht werden. In einer unserer größten Druckereien streikte . kürzlich da! ganze Personal vom Corrector bis zum jüngsten Setzerlehr. ling.- Einer von ihnen hatte nämlich! ' .. ... f . V t . . -4 aus zuvcrtai,,ger ueue erzayren, vatz die Buchdruckerkunst von seinem Teutschen nanenö Gutenberg erfunden wor den fei. Als sich diese Nachricht unter den Angestellte per Druckerei verbrei tkte. erklärten die braven Patrlöten, lieber bungern, als Sklaven eines Deut, schen sein zu willen. v: , Im Circus kam es bet der Vorsüh rung eines Trakehner' Hengstes zu tumultuärischen Scenen; man wart mit irl' vi; ' . i
Stinkbomben nach dem n Gestalt des ostpreußischen Rosses auflretenden Erbfeinde. Kurz entschlossen, rief der das edle Thier vorführende Künstler: Ich will Euch zeigen, wie Frankreich aus Deutschland herumreitet. Rauschender Beifall lohnte diesen prächtigen Einfall, und es wurde stürmisch die russische Nationalhymne verlangt. ' (Berliner Wespen.) Nusstsche Geschichtchen.
Einer der sibirischen Gouverneure, Herr v. T., der kürzlich in dienstlichen Angelegenheiten nach Petersburg gekommen, hat hier, halb belustigt, halb geärgert, folgendes Gefchichtchen zum Besten gegeben, zum Beweife dafür, wie schwer es den hohen Beamten oft gemacht wird, sich ein AareS Bild von den wirklichen Zuständen ihres Rayons zu entwerfen. . ES ist im ganzen russischen Reiche streng verpönt, dranntweindurstigen Seelen auch' nur ein Gläschen Schnaps anders als gegen daare Bezahlung zu verabfolgen, und nun wollte Herr von T. selbst einmal feststellen, in wieweit die Kneipwirthe der gutenStaht TobolSk diese Bestimmung hochhalten. Schlicht und einfach gekleidet, oder bef. ser gesagt verkleidet, begab sich also eines Abends Se. Excellenz in eine Vorstadt, kneipe und verlangte ein Gläschen Branntwein. .Aber hör', guterFreund-, wandte er sia) überredend an den Wirth, .Geld habe ich rncht, aber hier" und dabei zog der Gouverneur einen silder nen Löffel aus der. Brusttasche .hier hast du dieses zum Pfande". .Aber, Excellenz," unterbrach de'. Kneipwirth, sorgen Sie doch nicht, wenn Sie auch kein Kleingeld bei sich haben. Von dem Herrn Gcuverneur werde ich doch für ein Glas SchnapS kein Pfand n.'hmen; nein, nie und nimmer werde ich das thun. Das wäre ja eine Schande für mich, wollte ich dem Herrn Gouverneur nicht ein' GlaS credit'ren!" Etwas mißmuthig über die Vereitelung feines VorHabens bezahlte nun der Herr Gouver neur das eingefchenkte Glas, überließ dieses und den pfiffigen Wirth dem Schicksal und trat eilends den Heimweg an. Auf der Straße, in der .Nähe der Kneipe, hatten fchon zwei Gorodowois Posto gefaßt, die ehrfurchtsvoll vor dem Herrn Gouvernementschef Front mach t,n. Die Polizei von Tobolsk stand also auf, der Höhe ihrer Aufgabe; auch vor ihr blieb kein Schritt und Tritt des Herrn Gouverneurs verborgen, und so mußte sich denn der Herr von T. davon überzeugen, daß eö dem Gouverneur unmöglich ist. in seiner Stadt unerkannt die Wahrheit zu ermitteln. Deutsche Lokal-Nachrichten. Freie Städte. Hamburg : Nach der letzten Volks zählunz ist unter der Zahl der hambur gischen Bevölkerung von 517,969 die Zahl der geborenen Hamburger immer mehr zurückgegangen. Während sie im Jahre 1671 noch 59 pCi. betrug, ist sie bei der letzten Volkszählung auf 53 pTt. gefallen. Eine den Werftbefitzern Blohm & Voß gehörende Barkasse wurde auf der Elbe zwischen dem Salz graben und dem Kaiserhöft von dem Schleppdawpser .Michel" so heftig an gefahren, daß sie sich mit Wasser füllte und fast augenblicklich sank. Der Steuermann A. Struckmann. der Ma schinist Reisige und der Zimmermann Bock wurden in's Wasser geschleudert und ertranken. Der in Hamburg wohnhasten Wittwe des kürzlich auf dein Oldcsloer Bahnhof verunglückten Pack meisters Schmaar sind von einer Knopffassnk in Barmen 1000 M. übersandt worden, weil der Verunglückte bei dem linsall an seinem Beinkleide Knöpfe trug, die aus jener Fabrik hervorgegangen. Ware. Schlossermeister H. Braune in St. Georg' hat kürzlich aus einem Zweirad die Tour Hamburg Neumünster-Segeberg, TW Kilometer in 12 Stunden unv'nur mit 5 Minuten Unterbrechung durchführen. Der Ham burger Gauverband hat ihm für diese außergewöhnliche Leistung die golsene Medaille des Verbandes zuerkannt. Der Großhändler Samuel Jakob Hanft Wurzel ist mit Hinterlassung zahlreicher SchudM. flüchtig geworden. f In Bremen der Kaufherr und Rheder Wil Helm Nickmers. Theilhaber der Actien gejellschaft .Rickmers Reismühlen"; er beiaß die größten Segelschiffe, die ge genwärtiz auf dem Wasser sch'vimmea. In der Lübecker Gewerbeschule ist ein FortbildnngrursuS sür junge Land wirthe eröffnet worden. In dem an der EutimLübecker Bahn gelegenen Kirchhofe Ottendors brach ein Feuer aus, welches binnen Kurzem die gsn-e -Ortfchait einäscherte. Infolge des star ken OstwindeS war an ein Retten nich. zu denken. ...z. . Schweiz. t In Solo! hurn an emem Hery schlage auf ernem spa iergange Herr I. Nigli. früher Be;irkslehrer in Ollen, in letzterZeit in Solothurn wohndaft. Das Anitexicht in Ölten GoSgen hatte in letzter Zeit vielfach sich mit Kurpfuscherei zu befassen. So standen nach einander Bernhard Gerster von Rothen flun. Frau WetterwalS'Stampfll von Bjhexist und Peter Rickenbacher von Zeglingen vor den Schranken des Gerichts und alle' drei wurden wegen Heilschwindel. resp, wegen fahrlässiger Tödtung bestraft. In Biel wurde vom 8. Ä Oktober im Mädchensetundar-fchulzeväud-. eine Kunst und Künste gemerbe. Ausstellung angeordnet. Äer anstalter ist der junge unstoerein Bies. Der Kgtajoz enthält ZS2 Nummern bestbelqnnter . Schmeizerkünstlxr. Fährmann Alois'KäSlin in Beckenried wurde in der Rächt vom 25. auf den September von einem unbekannte Manne aus dem Schlafe geweckt und zur llehexsahrt nach GerSau engagitt. Er ist yicht mehr zurückgekehrt. ,Se:n am anderen Morgen in der Nähe von Gersau aufgefundenes Echiff enthielt Hut und Schürze des Vermißten.' Im März 18t! sind zwel Brüder ttaNins ebenfalls auf. dem Gee verunglückr. l Herr Bierbrauer gelle? Becky ' offen der'Stadt'Thun feine Brauerei, welche dieselbe während der nächsten zwanzig Jahr? als .Bürgerliche PsqyerelTbua" in Regie betreibe und den Reinertrag dagegen hauptsächlich zu gemeinnützigen Zwecke verwenden sollen - Von 1911 an zt V . I ": " '
IXim.alULsasrLsaTjBoILn.s
b ncw in B lifl im 1L Ml II UM
Kontrollirt die
C. F. Schmidt Brauerei, P. Lieber Brcwing Co., C. Maus Brauerei. Liefert folgende Biere : Berühmtes Wiener ! Spezial Bretv, Lager i
Salvator Bier!
Haupt - Office : Schmidts Brancrei. Indianapolis, Ind.
Theodore Stein, Nachfolger von W. (5. Anders. Abstrakte von Besihtiteln und Grundeigcnthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. No. 8 Ost Market Straße. Indianapolis, Ind. Taschen-Nhrcn, HauS-Nbren, Neueste Schmucksachen, Gold und platirt, in großer Auswahl. Fred. II. Schmidt, 4 Jackson Place. Union Station gegenübc. E. C. Gnovts, Deutscher ZaHu - Arzt, ; No. 8z Nord Pennsylvania Str. 9at wird uf Wunsch angewandt. MRS. GRAHAM'S Cucumber und Eider Flower Cream ist kein Co?mrtic in dem Sinne, in welchem das hsoxl gewöhnlich gebraucht wird, sondern ver chönt permanent. tö macht die Haut weich, zart und rein, und durch stetigen Gedrancu auch wctfzer ii ist ein stetiger Sckutz gegen die Wirkungen der sonne und des Windes und verhindert Lommer vroffen und jZlecke. Es reinigt das Gesicht weit ffer als Seile und Waffer, stärkt die Haut und ryindert Siunzeln. 5s macht die Haut f frisch tnd glatt ausiehend, wie bei einem tleinen Mäd den. Jede Dame, jung oder alt, soUt es bc kützen, da eö ein jugendliches Aussehen giebt lud zwar dauernd. Es enthält weder Saure loch Alkali, ist so unschädlich, wie Thau, und so lährend sür die Haut, wie Thau für die Pflanze, preis $1; bei alten Apothekern und Haarkünst .ern. oder bei Mrs. Gervatie Graham. 103 Post Ztr., San granzisko, woselbst sie Damen von illen Enstellungen im Gesichte kurirt. Bchandung auch brieftich. DaS kleine Buch .Wie man ich ckön macht," gegeu Mnseudung einer $mf narke verschickt. Musterflasche frei verschickt an Damen gegen Einsendung von lOUentS in Bricsmarke zurBe mhlung deS Portos. Weibliche Agenten ver langt. MR3.CRAHAM'8 Gosichts - S telchr kurirt die schlimmsten Sommersprossen, Flecken lnd Hautschädcn. Preis Kt.Ztt. Harmlos und v,rr,am. cuuer oavoi, rouucn lwr geichlat werden. ttr Apotheker in vieler Stadt, der zuerst meinen Präparaten bestellt, kann seinen Äia hifitr 9fnrift hrinrfiiAt hfftimmm von amen kleine Präparate ?ind bet allen Wholesale Druggistcn l i Chicago und jeder Stadt westlich oavon zu vaven. darf die Gemeinde sodann die trauere: nach Gulfinen für sich - reräußern. In Bern ist eine der ersten und besten Buchdruckereisirmen der Bundesstadt in andere Hände übergegangen. A. Sim men, der Telan der Bucbdruckereibe sitzer Berns, seit 31 Jahren Leiter der Osficin Rieder Snnmen, bat sein Ge schäft mit dem l. Octoder an drei seiner bisherigen bewährten Gebitsen (Herren Gebharo. Rösch un) Schztzmann) abgelretea. f Ter Lecrelär der Spar und Leihkasse Bern. Herr Roth. An. Tage der Beerdigung folgte im seine Frau - nach. Die Gemeinde Tempach hat mit einem Kostenauswand von 40,000 Franken ne ausgedehnte Quell Wasserversorgung eingerichtet. An freiwilligen Gaben für dcn Bau einer attkatholische., Kirche in Luzern sin) bisher 96.313 Fr. gezeichnet. - In Rusmil ist eine Viehzucht Gesellschaft gegründet worden. Präsent ist Herr Äl. Schmidli, ttrummenacher. Kassier Hr. gr;. Wespl. ginken, Zecretär. Hr Joh. Grüter. Feeienhof. alle in Ruswil. . . ,G,, E i n eigenartiger aka. demifcher wist ist . an der Universität in Odessa ansgebrochen. ' rofess Tschishom, der dort schon seit vielen Jahren liest, hatte bei Ablegung aw Staatsprüfung wegen Mangels an Geldmitteln nicht auch zugleich das Doctoreramen gemacht. Um das Bersäumte jetzt nachzuholen, übergab er vor Kurzem dem Lenat der Universität eine Dissertation unter dem Titel: 'Daö Recht und sein Inhalt, nach der Lehre von Lorenz Stein-; die Abhandlung wurde jedoch vom Senat als stninper' hast und ungenügend" zurückgewiesen, und dem Verfasser wurde ,'ffcn erklärt, daß er des Doetosgrades nicht würdig sei. Professor Tschiihow lesite gegen dieses Urtheil deS Senats beim Mini sterium der Bolksanfklärung Verwah rung ein. Letzteres hob dqS Urthnl auf und schrieb dem Senat der Tu, puter Universität vor, die Dtssetatio:l zu prüfen. Tiese Entscheidung des Mini steriumS betrachten jedoch Nektor und Dekane der Odessser NniversiZat I persönliche, Beleidigung, und st? siud sämmtlich um . die- Entbindung von lhn Aemter e!nge5ymmcn. Tie An gelegenheit wirbelt 'in Naüland viel Staub auf. 'i ls ist nicht unwahrschem lich, daß der Zar selbst als legte M stanz ein Machtwort sprechen wirh tw,m ssau!& Domestie Screened Ko7 , 1 n bei A. B. Meyer 5o., Nord Pennsylvania tr. - -V: J.f,,tUrf.?rj .A f t : - i V : ' 8 '" ':':'::i-:;?'i!f
fi ,: l.tlSliiÖi!
COMPANY.
Pilsener Bier ! D. Kregelo Soün, Leichenbestatter No. WZ" Nord Illinois Straße. Telephon 1124. Keine Beziehung zu Kregew & Whitsett Dach Material! H. C. SMITHER. Händler In Alesdach Material, i und 3 ply R:ady Roostng. wasserdichtes Eheating, feuer fe tem sphalt'ilz. Strokpappe. Tscb und Me t .U-arden ic. Omee: ls Wett Maryland Strafte. Telephon öl. D a ch d e ck e r e i. tt. C. & T. F. SMITHER. Fähige und verantwortliche Dachdecker. icSdächer. Trinidad und Gilionite Asphalt Täcker. Alle Arten Comp,tttionSDücher mit bestem Via terial. Office : No. 169, Jard : 180 W. Marylandstr. Telephon 861. Indianapolis, Ind. CARL PINGPANKS Deutsche Buch - Handlung 7 Cüd Alabama Ctraße. Bestellungen und Abonnements auf alle im In und Austande erscheinenden Düchcr und Zeitschriften werden angenommen und prompt abgeliefert. An und Verkauf alter Bücher. Sozialistische Literatur. f. . loan's n 33: .el afoiiiic. Das beste für Oefen. cllMIIMlIIIWKIZAI0IIM Dis ZZulirnnn Enr inie zwischen Indianapolis S Cincinnati. Durchgehende Cars zwischen Ci neinnati 8c Chicago. ot.'Louis & Cincinnati. Beste Linie nach Cincinnat Takten. Lima, Toledo, Detroit und Canada. Durchgehende Wagen zwischen Tccatur, Tpringfteld, Quincy. Zleokuk und Cincinnati. Pullman Schlafwagen des Nachts, Palast, wagen am Tage. direkte ".'crbindunz in Cincinnati für alle Plätze in Kentucky, TenneZsee, Alabama, Flo rida und dein Süden. Washington, Philadelphia, New Jork II. J. Rhein, Gen. Agent. C. H. Adam, Stadt Agent. Jndia navoliö. M. D. Woodford, Präsident. E. O. McCormick. G. P. & T. Agt. Die kurze und einzige direkte Barn nach CHU eago lst die populäre imm mm ) ' kmAlkkAZMttHN . , ' , i .., .., , Absahrtvon Indianapolis : I l NPm. . ..... Ankunft in Chicago S.20Nm. 12.40Pm...... - Ns. SSAonon Acc.. 5.2Mm. - Abfahrt von Chicago : S.30Pm Ankunft in JndlS. S.2Mm. 8.ttNm 3.L5PM. No.39MononAcc. Ank'st inJndls. 10.4Mm. PuUman Pestlbul-Schlafwagen für Chicago stehen am westlichen Ende des Union Bahnhofs u. können täglich um 3.3Mm. bestiegen werden. Picket'Ofsice : No. L Süd Jümois Str. Wj - I. D.Baldwin. Tifttiki Paffagier Agent. -(!'
ii:'ii!;!:ar:i--:;,'v ;:i?;!vSir'',,'(-.., . i i-? pj-v?
ndiana
? mpune ist das einzige Blatt in Ändlana, tvtU cheö die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. Als Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteilnteressen kämpft sie unentwegt für Freiheit. Recht auf allen Gebieten deS LebenS. Die Arbeit des VolkeS ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken wir für solche soziale Aeformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Lust, statt zur nieberdrüc?enden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte es als moralische Psticht empfinden Leser der Indiana Tribüne zu sein. DaS reichhaltige Sonntags - Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden Lefe stoffeö. Der Abonnements - Preis der täglichen Tribüne ist 12c, deS SonntagSblatts Je, bei'Zer zusammen II CtS., per Woche oder I CtS. per Monat. Durch die Post versandt, kostet da Tageblatt HZ, daö SonntagSblatt $2 per Jahr, beide zusammen $6 in Vorausbezahlung. rueksÄlchen aller Art werden rasch und billig auSs geführt. Eintrittskarten, Quittungen. Konstitutionen, Nechnnngen, Geschäftskarten, Briefköpfe, Zirkulare, Programme u. f. w. für Geschäftsleute und Vereine werden geschmackvoll ausgeführt. WzWWSW Il& ;.'''. ',LA n j 1 IManZtpslts, Iud. ,,, . H'lili- ,;..-i:!l:iF' - 3!'M t 'fet , . i!!!(;,igM 'it'iiiSlii- k?IE"' ... i1:;"'i!;!!ili!.;i!iin;.!"'' " .,. filix.
W
l. l't :!( . i; ? ' :!(;. .! ;?i W 1!.
,!:iii:!;i;!is!i. : ir :;:';!: Mffl jj!r. lilliilJ'M' A !l;"':.F',M''-:a --ii-i -: :;:-''li; ::;J-'li;'!--;(i; ;'':;.;'! Äil1 . II' . ' m ,F :V.A'!; m . : J . ;ct
jjsi'j
"'l!'
