Indiana Tribüne, Volume 15, Number 56, Indianapolis, Marion County, 13 November 1891 — Page 1
k 0 A ÄS S A A .00 0X k V -; ; t - 11 11 r 1 i i i i i 13 ' i s.1 ijy y iy& OV tV. ! ' 'S y w v V y w Jahrgang I. Office: No. 130 Ost Marhland Straße. No. 50 Indianapolis, Zndiana, Sreitag, den o. November 8.
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Lditorielles. In Toledo, O., tagt gegenwärtig die Jahresversammlung der KnightS of Labor. In Bezug auf die Eröffnungsvcrsammlung wurde mitgetheilt : Die Geistlichen aller Konfessionen, Stadt- und (5ountyBeamte etc. werden auf der Platform als Viccprasidentcn sihen." Das gcnilgt. (5ommentar überfküssiz.
Hugh O. Pentecost. der Nedak teur des "IVentieth Century", kündigt in seinem Blatte an, daß er sich dem Rechtsstudium widmen .werde. Der Gedanke, sagt er, sei ihm unertraglich, daß er im Falle seines Todes seine Familie in ärmlichen Verhaltnissen zurücklassen solle, und er habe nicht Lust zum Märtyrer zu werden. Er habe gefunden, daß die Arbeiter nicht werth seien, daß man sich für sie opfere, sie lassen sich von denen bcherrschen, welche sie ausbeuten, und verfolgen die, welche ihnen helfen wollen. Früher habe er nicht gewußt, daß die Arbeiter so gänzlich unfähig seien, an ihren Verhältnissen etwas zu ändern. Jetzt wisse er es, und er verspüre keine Luft, für sie zu leiden. Pentecost war einst ein tapferer Mann. Er war wohlbestallter Seelsorger einer wohlhabenden Gemeinde, warf dann die Kutte ab und unternahm eine Reformbewegung auf eigene Faust. Er gründete das obengenannte Blatt, welches in kurzer Zeit einen riesigen Aufschwung nahm und hielt allsonntäglich gut besuchte Bortrage. Er scbloi; sich keiner sogenannten Schule an, sondern verwarf kurzweg allen gesellschaftlichen und geschlichen Z'vang, und stellte sich auf den Stand punkt, daß alle Kesehgebung nicht nur überflüssig, sondern geradezu vom Uebel sei.' Und darin liegt nun dcrumor der Sache, daß er sich einem Berufe widmet, welcher gerade mit dem Werkzeug hantiert, das er für schädlich unter allen Umständen kennzeichnete. Aber noch in anderer Weise wird Herr Pentecost zum Verleugne? seiner früheren Anschauungen. Von der Ansicht ausgehend, daß Privateigenthum an Grund und Boden verwerflich. der daraus gezogene Gewinn ein Raub sei, verlangte er, daß man auch darnach handle, und sich nicht damit entschuldige, daß es unter dem gegenwärtigen System nicht anders sein könne. Es fei ein persönliches Unrecht, Land, das man nicht selbst gebrauche. Andern vorzuenthalten u. s. w. Und jeht wird Herr Pentecost Advokat. Das heißt, er begeht ein Unrecht mit Absicht perfonlichcn Vortheils halber und kann nicht die Entschuldigung für sich in Anspruch nehmen, daß das System es entschuldige. . Herr Pentecost bietet ein Beispiel jener Schwärmer, welche mit großen, fliegenden Gedanken, von dem Eifer beseelt, die ganze Welt glücklich zu machen, sich zu Aposteln der Freiheit aufwerfen, ohne das dazu nöthige Wissen zu besitzen. Sie wollen auf die Menschheit wirken, und haben sich nie die Mühe gegeben, diese Menschhcit kennen zu lernen. Oberflächlich wie sie sind, machen sie sich ihr eigenes Bild von der Menschheit und lediglich getragen von ihrem guten Willen und ihrer Begeisterung, ohne Verständniß für die sozialen Erscheinungen, ohne Erkenntniß der Trägheit und des Beharrungsvcrmögcns als natürliche Qualitäten, ohne Einsicht in das Wir fr der gesellschaftlichen Kräfte, glau ben sie, sie könnten der trägen Masse ihre eigene Begeisterung einflößen, reden sie sich ein, sie konnten sie mit forttragen auf den Flügeln der Begeisterung und wenn das nicht geht und ihnen der Muth des Martyriums fehlt, dann ziehen sie sich enttäuscht. zurück, und wälzen die Schuld aus. Jene, welche ihrem Lockrufe nicht folgen. Solche Enttäuschung wird der nicht erleben, dessen Reformeifcr unter der Leitung einer auf Wissen und Studium begründeten Einsicht steht. Der Beruf eines Rechtsanwaltcs ist an sich ein ehrenhafter und von keinem Menschen wird verlangt, daß er sich unnöthiger Weise zum Märtyrer mache. Auch wird kein vernünftiger Mensch es Herrn Pentecost verübeln, wenn er Geld verdienen und für seine Familie sorgen will. Im Gegentheil ! , Wenn aber verr venkeeon vom ÄNfang an
begriffen hätte, daß man die Welt erst kennen muß, ehe man sie reformircn kann, dann hatte er sich die Bcschämung erspart, durch sein Handeln in Widerspruch mit seinen geäußerten Anschauungen zu gerathen. Herr Pcntccost ist nicht der erste und wird nicht der letzte sein, der sich bitter enttäuscht von der Reformbewegung zurückzieht, wenn er sieht, daß die Wirklichkeit' nicht dem Bilde entspricht, das er sich selbst von ihr gemalt hat. . ,O, Drahtnachrichten Inland. W e t te ra u s s i chten. Für Indiana : .Kälteres trübes, hierauf schönes klares Wetter. Die Arbeitsritter. Toledo, 12. Nov. Allgemeines Aufsehen erregte heute in der Konvention der Arbeitsritter der Bericht des Ausschusses zur Untersuchung der Büchcr des Schatzmeisters. Danach weigerte sich der frühere Schatzmeister
Turner, vor dem Ausschuß zu erschcinen oder die Beläge für jene Ausgaben und die Dcpositcnbüchcr auszuliefern. Der Ausschuß fand, daß $31,000 nicht verrechnet waren, und daß selbst wenn man $17,000, welche Turner ausgegeben zu haben behauptet, wovon aber in den Büchern des Ordens nichts zu finden ist, abzieht, so bleiben noch immer $14,000, die nicht verrechnet sind. Der Bericht wurde zunl Druck beordert. E h i c a g o ' s Anarchisten. E h i c a g o, 12. Nov. Heute Abend fand in Greis's Halle, No. 54 West Lake Straße, eine geheime Versammlung von Anarchisten statt, welcher jedoch ein Detektiv beiwohnte. Derselbe berichtete dem Polizciinspcktor Lewis nach der Deplaines Straße Station, d a si in derHalle Brubre deu. gehultcu. wurden und einige der Anwesenden Waffen hätten, welche sie gegen EinMischung seitens der Polizei gebrauchen wollten. Der Polizciinspcktor ließ darauf das Gebäude von 50 Detektivs umstellen und drang mit 100 Polizisten in das Haus, welche die Versammlung auflösten und gegen 200 Mann, die sich in der Wirthschaft befanden, für vcrhastet erklärten. Diese versuchten, durch die Hinterthüren zu entfliehen, doch war ihnen dort die Flucht abgeschnitten. Sie wurden alle durchsucht und jeder, der verborgene Waffen bei sich hatte, verhaftet, während die anderen ihrer Wege gehen durften. Einer von ihnen wollte sich seiner Durchsuchung widersetzen und seinen Revolver auf den Polizisten abfeuern, dieser aber schlug ihm die Waffe mit feinem Knüppel aus der Hand. Inzwischen waren 25 Polizisten in die obere Halle gedrungen, wo die geheime Versammlung stattfand. Dort wurden mehrere Verhaftungen vorgenommen und mehrere rothe Fahnen von den Wänden gerissen und zerstört. Wie der Polizeiinspektor Lewis erklärte, werde er verlangen, daß Greif seine Lizens entzogen werden soll. Der Detektiv Lehn, welcher der Ver sammlung in Civil beiwohnte, kerich tete, einer der Redner habe erklärt, die Anarchisten seien jetzt stärker als je und vorbereitet, der Polizei noch mehr von derselben Medizin, wie am 4. November 1838 zu geben. Ein anderer Red ncr, welchen der Polizist Weßler horte, sagte, die Polizei habe kein Recht, eine Versammlung zu stören und werde bald vollständig vernichtet werden. Er sei bereit, sein Leben für die Sache der lnarchistcn zu opfern. Dieser Redner wurde verhaftet, wollte aber in der Polizeistation seinen Namen nicht an geben. Ein anderer Redner sagte, jeder Po lizist sollte eigentlich gehängt werden, da aber dies unmöglich sei, so müßte Ermordung genügen. Der Redner erklarte, die Zeit werde bald kommen, wo die Kapitalisten durch Dynamit vcr nichtct würden. Die meisten der Verhafteten wurden noch vor l Uhr Morgen? gegen je $600 Bürgschaft entlassen. Als Greif auö der Polizcistation ging, schwur er der Polizei Rache. Er sagte, seine 20jäh rige Tochter, welche seit einigen Tagen schwer krank liege, sei vor Schreck ohn mächtig geworden und der Arzt zweifle an ihrer Genesung. lt Anklagen lauten aus rgen verborgener Waffen.
S o l l e n begnadigt werden. Pittsburg, Pa., 12. Nov. Die Bcgnadigungsbchörde in Harrisbürg hat die Umwandlung des TodesUrtheils in Sachen der Polen Rusnok, Töth und Sabol wegen ödtung des Arbeiters Michael Quinn in der Ed' gar Thompson Stahlfabrik' in Homestead,".Pa., zumpfrhlen - beschlossen. Rusnok, wies ein Alibi nach, wurde aber doch aus die Aussagen eines amerikanischen Arbeiters hin vcrurtheilt. Die Belastu.izsbeweise gegen die anrcn beiden gelten auch für sehr zweifelhaft. . i ' Ausland.
Fonfeeca'S Diktatur. Rio de Janeiro, 12. Novbr. Gerüchtweise verlautet", die Armee und Marine wolle Fonsecca zum Diktator auf Lebenszeit erklären. Die Regierung vervollständigt die Mannschaft der Kriegsschiffe durch Zwang und viele unglückliche Bürger sind in dieser Weise zum Scepostdienst gepreßt worden, sobald sie nur einigermaßen brauchbar dazu erschienen. In vielen Fällen gelingt dies nur nach heftigem Widerstande. Mehrere Offiziere sind nach Rio Grande do Sul abgegangen wo die Revolution gegen die Diktatur Fonsecca's vollständig unterdrückt worden sein soll. Seit zwei Jahren ist das Land mit uneinlösbarem Papiergeld zum Aerage von ca. $200,000,000 überch:vemmt worden, das jetzt kaum noch die Hälfte seines Nennwcrths hat. Die Lebensmittel und wichtigsten VerbrauchZartikcl sind in Folge dessen um mehr als das Doppelte im Preise geliegen. Der von Fonsecca aufgelöste Kongrcß sollte sich am 15. Oktober vertagen, beschloß aber, seine Sitzungen biö zum 15. November zu verlängern. Seit einer vicrmoiratlichcn Vertagung hat er fast stets mit dem Präsidenten in imnki: ,I.ji'b.." .iiy'.-l... !.!;., ,..' -ww..iil;jyww 'Mii.Hi in, .,- i, '' Streit gelegen und keine Geschäfte von Bedeutung erledigt. Die jährlichen Ausgaben der Regierung sind seit 1888 von $77,000,000 auf $130,000,000 gemegen. Verschwörung in Griechen1 a ii d. Paris, 12. Nov. Wie ccr hielge Eclair" auö Athen berichtet, ist dort eine weitverzweigte Verschwörung zum Sturz der gegenwärtigen Dynastie entdeckt worden und sollen hochgestellte Politiker daran bctheiligt sein, daruner der frühere Ministerpräsident Trikupis. m G.w. SchiffSnachrichten. Angekommen in : Philadelphia: Hibernian von Glasgow. London. In Sicht : Amsterdam" von New Äork, Bulgaria" von Boston, Fürst Bismarck" von New Zjork, Missouri" von Baltimore. Hiesiges. Polizekgericht. Da hat sich gestern vor dem Hause der Frau Hutchinson, 57 Oricntal Straße, eine lebhafte Szene abgespielt. Ein gewisser Coons gerieth aus irgend einem Grunde mit einem der Mädchen, welche mit deren Tochter zusammen bei der Frau isohnen, in Streit, worauf Frau Hutchinson ihm die Thür wies und diese Ordre mit Hilsenahme ihrer gesammten Streitmacht auch sofort prompt zur Ausführuug brachte. Coons, hierob erbost, zog einen Re volver und feuerte aus eines der Mädchen. Allein auch dieses holte ein Schießeisen hervor und erwiderte das Bombardement, von welchem verschiedene Löcher in der Luft Zeugniß geben. Coons wurde wegen provozirender Redensarten und Tragens verborgener Waffen aufs Stationshaus gebracht. Der Polizeirichtcr vcrurtheilte ihn heute ja $180 und Kosten. Unser afrikanifchcr Mitbürger, Herr I. I. Christy, der Herausgeber der untcr seinen Naccgenossen zirkulirrndcn World", begegnete an Zer Vermont Straße Kanalbrücke dem früheren Feu wehrmann Collins, welcher auf .Be treiben in seinem Blatte hin aus der Feuerwehr austreten mußte. , Collins verlangte eine Erklärung von Christy, die ihm aber nicht genügend erschien, und prügelte ihn darauf gründlich
Wch, weshalb er vom Polizisten ?
arretirt wurde. Er wird morgen vom Polizeirichtcr einem Verhör untcrworfen werden. Das Gelderpressungstrio, Anna packet, Flora Trayer und Hm. Weaher hatte heute vor Richter Buskirf ist Verhör. Er fand sie nur des VcrÄehens gegebn das ProstitutionSgesctz schuldig und vcrurtheilte sie zu je $10 Und Kosten und 30 Tagen Arbeitshaus. Sie hatten bekanntlich an der Washtngton und Noble Straße einen Fremöen mit dem betrogenen Ehemann reinfallen lassen wollen und waren an den Unrechten gerathen. ; Arthur Wilson zog sich eine Strafe von $1 und Kosten wegen profaner Sprache zu. , Charles Beck, wegen Schlagens seiner Frau arretirt, wurde freigespro chen. EXT Jakob Gabriel war von Äraham Garbcr bei Squire Habich vcrklagt worden, weil er diesm provozirt, geschimpft und geschlagen, also eine richtige Prügelei inszenirt hat. Dafür wurde er im Ganzen mit $44 bestraft, und da er nicht bezahlen kann, inö Gefängniß geschickt. Contraktorcn sollten den Springfleld Kalk gebrauchen. A. B. Meyer S5 Co., 17 Nord Pennsylvania Str. CF Gestern Abend fand in der Mozart Halle ein Kalico Kränzchen des Franen Unterst. Vereins No. 25 statt und das Konnte bestehend aus den Frauen Krcntlcr, Sissl, Gildermau, Hambright und Steinbauer hat mit seinem guten Arrangement Ehre eingelegt. Die Anwesenden amüsirten sich vorzüglich und unter den lieblichen Weisen der Union Band wurde bis in den frühen Morgen hinein getanzt. : WO A. 3. Smith, der Strase.l-bahn-Condukteur, welchem Farley den falschen Zehndollarschein aufgehängt hatte, ist gesternvon den, Bundesgroßgeschworenen in Anktagezustand versetzt worden, und zwar soll ihm nachgewiesen werde, daß er den Schein wissentlich passirte, obwohl er von der Nichtechthcit Kenntniß hatte. Er wird am 27. ds. M. prozessirt werden und hat $500 Bürgschaft für sein Erschcinen vor Gericht gestellt. ß)C7 Ein Versuch, aus dem Gefängniß auszubrechen, ist von Sheriff Langenberg entdeckt und unterdrückt worden. Die Zuchthauskandidaten Stevens, William Corkins und George alias Govcrnor Morton hatten sich Metallsägen zu verschaffen gewußt und eine Eisenstange bereits angesägt. Der Sheriff hatte indessen Wind von der Sache erhalten und eine Untersuchung der Gefangenen forderte obige Thatfache zu Tage. Der alte Veteran Henry Sponsel, betreibt sein Geschäft immer noch an derselben Stelle, und wer lhn besuchen will, der kann jetzt über das neue glatte Pflaster der Delaware Str. fahren.- Vor dem Haufe sorgt elne neue Fontäne für den Durst der Pferde und im Innern spenden allerhand Fontänen köstliche Getränke für die Menschen. tBO Herrn Charles Baden hatte Jemand gestern Abend sein Fuhrwerk weggeschnappt, als er es eine kurze Zeit vor Dan. Monninger's Lokal stcsten ließ, doch hat er eö wieder bekommen. Spät um 10 Uhr nämlich brachte ein Mann dasselbe vor sein Haus und erzählte, daß er's weit weg im Westen der Stadt entdeckt hätte. Herr Baden mußte dem Manne, der ihm einen Bärcn aufgebunden zu haben scheint noch $1.50 herausrücken. Außer obigem sind noch zweil Diebstähle von Fuhrwerken passirt z so wurde eines vor dem Hause No. 441 Nord Meri dian Straße gestohlen und ein anderes I. H. Dilks von 22 Ost Vermont Straße gehörig ist auf dem Markt ab Handen gekommen. Die County-Commissäre sind von ihrem Besuch nach St.' Louis ge Nern zurückgekehrt und haben die Probe der neuen Gefängnißschlösser Zehr zufriedenstellend erklart. In ihrer gestrigen Sitzung ertheil ten sie Herrn Fred. Prange die Er lanbniß zum Betriebe einer Mühle in der früheren Black'schen Wagenremlse an der Maryland Straße auf einem Grundstück, das für den GefänHNlßbau angekauft wurde. Sein Kontrakt läuft aber erst am l. Januar ab und zur Vermeidung von Ttreitigkelten ertheil ten die County-Commissäre die Erlaubniß zum Mühlenbetrieb in dem ebenfalls auf dem Gesangnlßplatz sie henden Black'schen Gebäude. .
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