Indiana Tribüne, Volume 15, Number 55, Indianapolis, Marion County, 12 November 1891 — Page 3
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MARK 4l TVU "('--. rRDPi 1 .- N baZ teste Qttclgezeu Uttvcrdaulichkeit. Sekt längerer ZeZt litt ich an Unser daulichkeit, keines der snzenandtkn Tk i kte l wellte mir belftn, bis ich Tr. Antust Königs Hamburger Tropfen ahm. Tieft Trcxfen siellttn mich tn kurzer iWt trister her. Christian Le?!'e, 201G OrleznZ.trsße, Baktimcre, ?fc. Kopfschmerzen. JSlktt säuffz an KopfschNerzen und alle Mittel die dagegen angewandt tvur den, waren erfo'glcS ; schließlich gebrauchte ich Dr. Augst König'S Hamburger Trovfen, welcke mir jedesmal Linderung schafften. Wm. Bchn, Lancaster, ?a. Verstopfung. . Jabre lang litt ich an Verstessang, beftiaen (Störungen bei Magen?, fitletbcm Appetit, Schlaflosigkeit, zc. Xie Ann?endung roa Tr. August König's Hamburger Trssfe bringt siekS Vcsscr ünz. Jakob Zeller, Ottawa, JllS. Dr. Auzust König'S Hamburger Brustthee gezcn aZt Kranlheitcnter Brust, der Lungen und der 5?chle. I nx k OrZgksaPskktk. PreiZ2S CtI. aaXAämrmBaS&sXsaä.' iieriofe iljen .3V" w . V" W "FTT. V"? 'r VTflpT.T- VV"? ftlA m ii AJt'-.-J'..! JV fiud feste glücklich?. 831 und crtS tiefira llrtvl in lunttM Rti t i.aebsn c-rrtca tin. $?in tT t z tuaK,Äs?", 'i"y Ztut-, int hltche1 rzetren S-ißen, r::lir. x vtn Im a!t dz und kraäJhriea Tk'!ik . tiliilut i islt frC yi:iX auzezeben tretl fceS-cnixea ud ras j:tiri'r;. SJiutM lefea, sie fit ttn ''iÄi, zklea (drittK a ice? .'oes t:-cri r Wird tut 23 fjfr.ta ia ftrarfca fr bcui:r yrjde. f tvl und 3 horafjr.i verxacki, rfdiitt. attffie : Deutelt IIoiMnatiitit. 11 Clin lau Jfc-iaec. Nw York. I. Y. Ter .Rettnngö-Zlnker ist auch , u l?alen in n dianavoiiS. nö.. bei ,. ÜcdI:v, ' ;5tiö Tclawäre 2t rose. Wv-W-AHVM-!!? I Schwache Männer, klcheihre voÄ, Üttanukskraft und fteg knZcbe Xeltitx zu erlas zeu Susche, scllten nicht Mri&amtn, tttt ,.JuqeSkreud" ja Utn. TaS mit rieleu kranttzzej.iichtea lukette. rkichlich anSkstalttte Werk, gitt Aufschlsß &Ux ei ees Heilverfahren, wodurch Tausende in tüzwittt ,il ebne f ruf irfldinB b0lt ekÄlkchtSkrankhettm uns den Solgen dr Jugendlündcn ieterhnzeöelU wurcen. Sckw.TckDe Zyrane. , aur?änt!.ie,n!rrcjk.!?tezchcdttgenne klnderi l se S r a ner , erfa dre aus Kiesem Buche, wie die , rolle eZunkheit teitttt rlsnak ud der beißest iiuvl t&xt VevzenB zultt rnerc! ran. Heürnfzbren ebenso etsfackels bMz. Jederftw g t r r.tr . r ... . . r!Zrr,ii,i 5itai.j'jcaie i lanif on? jdt detsmt kaS Buch vszM und frei zugeschickt von irr Vrioat yttnlk nd Llsvensar. W Wrst U. S.. 9 ftt R. N. A X ' ' P--f ' . '-" '": 'V J.i Jfe . KfttaMishcd 1S50. 45J&Cld4 Flace to ofataia a thorough knowlede es fmwczat inau ?7??777M7,) cnrf f f V f J isiStSt-tSf Office Training, Etc. Zz at Ihe old teliaMe IKDIÄHÄPÖLIS BUSINESS ÜNIYERSITI ttAn Hack, It. Pntu St., cd. PstoFc: HEEB & OSBORW. Send sor Eleent New Catalogae. Abend n. Tagschule. Tretet je!'.t e!n. Hölz- inxb Sckiiefcr-Grsimsc (Mantels.) Cate City STONE FILTERS. (Waffcrbehülter.) EiSschränke und (risktste in grSßtev Ausrvshl nd zu en biS.gftrn Preisen dtt SJ&AMWWl T (7 lJ QHlsffsstskelt krkt. " Et. eedrZ. skrts V. O.. Va ' TI Vle Jedem zur gefl. null daK tch Tastor rutxu E. Frank Tfarree. Cl Vtini KivSit. L v well, gI.FeL.lWS. 10$ BDrt! CxrteTt I Cttra ich dir orfteae, tote dul 2uttl fcttt titlet LLZläcklichm gkttäa wird, die durch ihre Medizin at htuX werbe, so tarnt i& nit tt itottfetii, baft der oh Ncher MildthSttzkeit einen In große AutheU nimmt, atv a i wem tmtm atme, tu TPtiajtm to menr ojtiti fcea verdient (I1I0I5 schenke wird. 13 tch JH i irgend einer Weise zu Dunste Kid fftira. so werde ich glücklich sein. JKrn itx btUtxt 8 Jne Tut v ugenyeir vunisar nn. MN lSSsZche für dauernde ErZolg veri rv. W.H verbleibe ,ch Ihr ?. MeD si.'i H?lPt wd Jedem der es derlanqt, zuNadt. Arme erkalte such die Medizw umsonst. . . rtt trtrt n trii IH i! ri, til! t j, i'l kl,i . 1. lOt 5Bti aictoijtii rource ci ein aqrr oe ucui Hoch. Pastor Köm?. ZZsrk Wagne. Jd zuderntet nd jetzt unter seiner LuvelZung doa der KOt-IbilQ MEDICINE CO., 238 JSaHdotpH &U9 CHICAGO, JZZ, zu haben für S1.00 i Masche, S KkaschenürSS.voz ' ftIc it f.0.
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Die toüc Gräfin.
Roman von S?Z. (5lton. (Fortsetzung.) Tie Tage und Jahreszeiten folgten sich: für Doktor Vanderloo brachten sie wohl ?lbwechslunz von Kälte und Hitze, v.n bester und schlechter passirbaren Wegen, Wechsel in den Personen seiner Kranken, im Uebrigen aber blieb der Kreislauf des jnngen Mannes immer derselbe. Nicht selten kam es vor, und jetzt hauflger, als früber, daß der täzticke Berkebr mit Jammer und Elend ibm eine tiefe Muthlosigkeit verursachte. In solchen Stunden der äußersten Niedergedrücktheit durchfuhr ihn wie ein Lichtstrahl der Gedanke, den Stiefel cf ein Museum zu veräußern. Ta abM kam ebenso plöhl'ö eine tiese Trauer über ihn. Tas t:re Andenen, dessen Anblick er sich täglich gestattete, rief ihm das todtenblasie Geslchtchen zurück, das die vom Himmel fallenden ScknecslockeiZ ganz bedecken wollten. Er fühlte noch den elfcnhaftcn Körper an seiner unruhig schlagende Brust. ja, daSwar doch eine Erinnerung, die nicht den all täglichen glich, eine, zu der er immer gern zurückkebrte, wenn er vor dem rie sigen Etiesel saß. Seitdem waren drei Jahre verflossen, eine lange Zeit, und doch wie kurz in seinem eintönigen Leben! Ta kamen ihm eines Tages Schriftzüge unter die Augen, die ihm aus früherer Zeit be kannt waren. TaS war ein Schreiben des Notars aus Lüttich. der seine An-ge'ee-beiten nach dem Tode sein?s ttänt besorgt lMte. Was wollte er noch? .Ihre Mutter. Frau von Bohlen, bat in ick, telegraphisch zu sich nach ihrem Gute Vetzteert beickieden. Sie möchte eine Aenderung ihres Testaments vor nehmen; allein da ist nichts mehr zu andsni. Höchnens könnte man vielleicht, brer Mutter zum Trost, noch ekn Eo tyil beifügen, daß nach dem Tode des Herrn von Bohlen die Erbschaft an Sie, den Sohn, übergeht. Ein schwacher Hoffnungsschimmer für Sie. da der Stiefrater keine zehn Jahre älter ist, als Sie. Ich schlage dies auch nur vrr, um Ihrer Mutter eine Beruhigung zu geben. Machen Sie sich auf den .'cg und kommen Sie nach Voßbeert; Jljre Mutter ist sehr krank. Fürchten Sie nicht, Herrn von Bohlen zu begeg nen: er macht eben die großen Jagten an der Saar mit und wird in den nächsten Wochen nicht zurückkehren. Ich glaube, einen heißen Wunsch Ihrer Äiutter zn erfüllen, indem ich Sie auf fordere, zu ihr zu kommen. Bestens grüßt Tr. Gulllaume. Notar. (Sine halbe Stunde später war Vandcriro auf dem Wege nach Lüt:ich Äußer dem Glückwunsch zu Neujahr war cr seither in keinem Verkebr mehr mit vcr Äulter gewesen. In Lüttich such!? er Tr. Guillavme auf. der in keiner gu:en Stimmung, weccr in Bk',ng aus Laudtrlos s Mutler, noch auf delzen verstorbenen Bater war. Mit Be wußt sein aus der Welt zu gehrn und eme Frau zurückzulassen, die ihr ganzem Leb.n e:n Kind gkwe-en rft! Nun nüßte Ihr Bater im Jenseits die Fol 'jen seiner Bertrauensseligkit sehen. ?oS wäre Strafe genug für ibn. Herr oou Vobken hat gut spekulirt. Sie sind 0 vcllucnotg enterbt, daß Ihnen nach ?em Tode Ihrer Mutter auch nicht en Zru zufallt." Bankerloo hatte schweigend zugehört. oarauf bot er dem Notar die Haz.d und mzle terudigend: Lassen Sie es gut ein, ich wußte ja, daß Boß beert für mich verloren ist und bm auch so zuMieden. Nun w'll ich eileu, Sie sagten a. van meine Mutter meine Ankunft echh:tt Nach einigen Stunden sah er sein väterliches Eut im Abendsonnenschetn vcr sich liegen. Eine tiefe Gemüthsbewegung bemächtigte sich seiner beim Anblick der Felder und Eürten, die sem Bater so sorgsam bebaut und gepflegt. Tie krä'tigen Obsibäume in dem Baumgarten, den er durchschritt, hatte der tüchtige Landwirth mit eigener Hand gepanzt. Tas ist Alle) für Dich,hatte er seinem kleineu Jungen gesagt, der dabei stand und sich schon durch kleine Handreichungen nützlich machte. Mourice blieb stehen und betrachtete die mit reichem Segen beladenen Bäume Schöne Kühe, ächter holländischer Rasse, wie ne sein Vater gezogen, weideten friedlich das üppige Gras des Baum gartens ab. Alles war unverändert, nur er, der einzige Sohn, war hier ein Fremdling, hinausgestoßen aus dem Paradiese seiner Kindheit. Nun trat er aus dem Baumgarten in den Hof. Hier, hatte sich Vieles verändert. Scheune. Ställe, Alles war hier der scwlindeil, Gartenzulagen toit emporragendem Strauchwerk nahmen die Stelle ein. Auch dem einfachen WohN' Haus war ein vornehmeres Aeunere gr geben worden, eine Veranda postirte sich vor das Haus, h?he Vasen zierten den Eingang, der nun eine geräumige Halle geworden war, geschmückt mit allerlei Jagdtrophäen. Nun trat der Sohn schon fester auf, das war ja die Behausung desehemalrgen Lieutenants, was ging ihn die an? ftarnt ich Iran von Bohlen sehen?" fragte er einen in der Vorhalle herum lungernden Bedlenten. Tre gnädige rau wird nicht zu sprechen sein, sie ist krank," gab jener nachläsna zur Antwort. .Ich bin der Arzt, hier meine Karte. bencchrlchtlgen Sie jnrn von Bohlen, kama ein Tienstmächm, das aus einer der Thuren im Hintergrund trut, zu ihm und führte ihn m ein mit großem LuruS ausgestÄttetes Zimmer. Durch die e SA tar ff! ltM mi ifrt fti f.tim U-llll .'l.l.ltl .V lll.il Ul, tUMl hörbar, entgegen: wMcunce, wem ge liebter Sohn! Er eilte in das der dunkelte Zimmer, kaum konnte der aus dem hellen Sonnenlicht Getretene etwas unterWelden. Hi, h'.er. meln sttnd, bauchte die Kranke, und der Sohn suhlte seinen Hals von zwei schwachen, abgezehrten Armen umschlungen. ' Ihre Thränen sielen aus sein Gesicht, die arme Frau war fassungslos. Als seine Augen sich an die Dämmerung gewöhnt hatten, erblickte er die Veränderung, die mit seiner Mutter vorgegangen war.
Tie befand sich im letzten Emmum der Schwindiucht. Mein Maurice, wie wohl ist mir, feit Du bei mir bist," flüsterte sie zärtlich und streichelte seine Hand. Plötzlich zog sie diese an ihre welken Lippen und küßte sie. .Nicht doch. Mutter." sagte er. ties bewegt, und7zoz die Hand zurück. Du verlässest mich nicht mehr. Tu bleibst immer hier, dicht neben mir; seu ich Dich bei mir weiß, fürchte ich nichts mehr," sprach fie hastig und hielt seine Hand krampshast fest. .Schwöre mir erst, daß Du dem Menschen, den ich nicht mehr nennen will, nichts anthust, daß Du jede Begegnung mit ihm vermelden wirst, dann will ich Dir erzählen, was er mir gethan hat." Ich schwöre Dir Alles, .was Du willst; nun aber mußt Du Dich ganz ruhig verhalten. Tu hast etwas "Fieber." Er ordnete ihr die Kissen und bettete sie sanft hinein; .nun ruhe ein wenig." .Das kann ich nicht ; Du siehst ja als Arzt, daß mir wenig Zeit bleibt, mache keinen Versuch, mir es aufzureden, für mich gibt es nur im Tode Rettung. Beuge Dich zu mir, damit ich Dir eS ganz leise in's Ohr sage: Er hat eine Maitresse, schon stit Jahren, eine Schauspielerin in Brüssel, von einem der kleinen Vorstadttheater. Sie ist in dem letzten halben Jahre zwei Mal mit ihm Hier in Voßbeert gewesen, so hat er unser ehrliches Haus geschändet! Unser Haus, daS nicht mehr da Deine ist. O, Gott, was habe ich gethan!" Sie schluchzte verzweiselt auf und schlug die Hände vor das vom Fieber geröthete Besicht. .Mutter. Mutt?r, ich bitte Dich.
fahre nicht so fort!" ries er und nahm ne in seine Arme. .Du we,ßt ja, daß ich einen Wirkungskreis habe, der mir lieb und theuer ist, was brauche ich mehr?" Alles ist noch nicht verloren, Dr. Wuillaume hat ein Codizil angefügt, das mir ktnme Beruhtqung Bezug aus Dich gewährt," fiel sie getröstet ein. Er lächelte lhr ermuthlgend zu. .Der Henker wußte, daß ich zu schwach war. um davon zu laufen, ich musste zusehen, wie meine Person und mein Wohnsitz entehrt wurden. Nun :vird er wieder der ihr fein; ich habe jetzt meinen Sohn zur Seite, wenn er das Frauenzimmer wieder mitbringt." Bt drückte seine Hände und behielt sie in den ihren. Endlich war sie ruhiger geworden, sie schlummerte ein. Es war em unruhiger Schlummer, beständig von kZiebervhantasnn unterbrochen. Hilfe. Hilfe, er würgt mich !" schrie sie auf und öffnete groß und starr die Augen. .Ich bm bei Dir, Mutter," beruhigt sie Maurice. Sie sah ihn dankbar an, ann kam kin CrUickungsanfall. der Minuten laug dauerte. .Kommt der Arzt nicht mehr heute Abend?" fragte Landerloo das ab- uud zugehende Mädchen. Sie verneinte. 'so fente man sogleich emen reiten den Boten zum behandelnden Arzte. Warten ie, ich werde ihm emige Zeucn - u chlcken." 'egen Mitternacht erschien der alte Doktor, der ihm aus seinen jlinderjahren wohl bekannt war. Der alte Mann drückte ihm dre Hans zum Aufschreien. Was nun?" flüsterte er mit einem wüthenden Gesicht. Lassen Sie die unlückse'ige Frau in Frieden ziehen. cllege; das Leben hat ibr der Herr Stiefvater a doch unmöglich g.macht. Eine gute Frau im Grunde und verdirbt' sich und ihrem einzigen mde das ganze Dasein!" 7rau von Bohlen schlummerte und fi'öerte fort. Der alte Arzt flüsterte uundenlang seinem jungen Kollegen zu; dieser, von tiefem Kummer gebeugt. horchte auf jeden der eiligen Athemzuge seiner Mutter. Ta gab es eine Stockuni, Maurice sprang auf und wurde todten bleich. .Sie hat ausgelitten, ihr ist nun wohl." sprach der alte Ar;t. .Nur keine unrein un-tlge Trauer, Maurice, irem Junge!" Der Septembermorgen graute, der alte Doktor öffnete das Fenster. Der frische Luftzug weckte den zungen ttclle' gen aus seiner t'ef schwer lichen Be irachtunz. Ihres Bleibens ist nicht hier. Maurice, der Andere ist nicht weit, er kann schon im Laue des Tages hier fein. Sie sind mein East. kommen Sie jetzt mit mir, zum Begräbniß stellen wir uns hier wieder ein. Gehen Sie dem Andern aus dem Wege, er ist ein Händelsucher, ein Mensch, den Niemand ächtet." Vanderloo fuhr mit Doktor Vlämer nach dem eine Meile entfernten Stadt chen. Er langweilte sich zwei Tage lang in der Junggesellenwohnung des sast immer abwesenden Arztes. Am dritten Tage stand der Enterbte vor seinem Elternhaus, der mit Alümen geschmückte Sarg, in welchem seine Mut ter ruhte, war schon in ver Halle. Ihn geben von den Nachbarn, von denen die meisten Freunde und Bekannte seines Vaters, wartete er. daß die Trager den Sarg aufnahmen. Hochaufgerichtet, bleich trat er dicht hinter den Sarg. Herr von Vodlen kam aus dem Hause und blickte erstaunt, als sein Platz schon eingenommen war. Sein Auge bezez iiete plötzlich dem Auge des enterbten Sobnes seiner mit Füßen gelreten5n Frau. Er schrak sichtbar vor dem Blick von Hatz und tiefer Verachtung zurück und Maurice behauptete den Platz, der ihm ganz allein zukam. Alles war vorüber, vor dem Tbore des Dorskirchhofs verabschiedete sich Vanderloo von den Bekannten und fuhr i:nt .teuer Vlamer der Enenbahn station zu. Keinen Blick wandte er mehr dem verlorenen Paradies zu. Er war sroh. als er sich wieder in seinen bccheidcuen Räumen zu Demroc be fand. Die lange Liste der Kranken, die nach ihm verlangten, lag auf dem Ti'ch. Liese nrarschirte auf und begrüß:? ihn mit fröhlichem Gewieder, die Ruhetage waren rmn whl bekommen, ' Der Tag war grau, ein lemr Regen fiel bern'.e der, schwül lag es Über dem öden Land der Ardenen. Ein Gemhl von w leichterung überkam den jnngen Mann. I All das Elend, das seine arme Mutter über sich und ihn verhängt, war nun mit ihrem Tode zu Ende, Er war ein armer Mann, aber er konnte wieder srer au'athmen. Und das that er mit . vollen Büßen,. . ; ' -
Abends bei seiner Rückkehr mach!? er noch feinen Besuch im Kloster. Die Oberin war die einzige Person gewesen, bei welcher er sich über die traurige Lage seiner Mutter ausgesprochen. Sie hatte ihm Theilnahme und Verständniß gezeigt, es zog ihn überhaupt immer eine gewisse Sympathie zu dieser guten, wohlwollenden Dame. DaS einfache, von jeder Bequemlichleit entkleidete Zimmer war ihm heimisch und lieb, so saß er ihr gegenüber, und er bätte ihr Alles anvertrauen können. Den Tod seiner Mutter betrachtete sie wie eine Erlösung. .Heute ist mir eine Nachricht zucze -kommen, die mir recht viel Gutes für die Zukunft verspricht." brach die Oberin das Thema von Tod und Wiedersehen in einem besseren Leben ab. .Die gütige Vorsehung hat unsere tolle Gräsin, wie die Pensionärinnen Leone von Rovillac nannten, in ihren besonderen Schutz genommen." Vanderloo blickte verwundert auf. .Sie ist verlobt." fuhr die Oberin fort. Ein Ausruf des Erstaunens wurde in dem dämmerigen Zimmer hörbar. Die alte Dame sah nicht mehr, wie das Gesicht des Doktors in glühender Rothe aufflammte. .Zu den Eigenthümlichkeiten des Grafen gehört auch, daß er nur mit seltcnen Ausnahmen Jemanden auf dem Schlosse von March empfängt. So war es denn gekommen, daß der Sohn seines jüngeren Bruders, sein einziger Neffe, nie nach March gekommen war. Seit kurzer Zeit scheint das Absperrungksystem eine Milderung erfahren zu haben. Der Neffe ist unangemeldet gekommen und ist nicht abgewiesen wor den. Er ist entzückt von Leone und findet Erhörung. Ich betrachte diese Heirath als ein großes Glück. Ter junge Graf von March ist der Nach folger und Erbe des Herrn von Rovillac. Ter alte Familiensitz ist durchaus verschuldet, wozu freilich st o der Vater No'villac's den Grund gelegt hat. Der u 1 Erbe besitzt ein grotzcs mütleruches Vermögen, somit wird durch diese Heirath nun Allen gehet en. Auf March werden sie freilich die Sacke
nicht von dieser Seite betrachten, denn da herrscht eine unbegreifliche Sorglosikeit, eine sogenannte polnische Wirthschaft. Novillac's Mutter war eine Polin, daher wird wohl auch die Borliebe für den polnischen Freund kommen." .Wie alt ist die Comlesse nun?" fragte Vanderloo mit gepreßter Stimme. Er war ärgerlich über sich selber, dau ein Kind, ein pures Kmd eine so lange währende Empfindung in ihm andauern lassen kennte Tas datte der vermale deite Stiefel angerichtet. So of: er ibn sab. blitzten ihn die dunkelblauen, schalkh. t i Augen aus den barocken Fiauren an, er hörte ibr süßes, silbcrbetles Lachen. Ter Stiefel war ein Dämon, er beabsichtigte sein Verderben. Wer konnte es wissen, welchen Zauber er barg. .Leone wird im Fruhlmg achtzehn Jabre alt; aber warten Sie, Herr Diktor," unterbrach sich die Oberin und nahm vom Tische einen Brief auf. .bier steht auch etwas für Sie. .Könnte Ihr Toktor nicht einmal r.ach March kom men?" las die Oberin. .Meine Doch' ter hat es im Februar und März etwas toll getrieben; sie hat alle Wolfsjagden mitaemackt urd ganze Nächte un untere irdischen Bau am kleinen See auf wilde Enten geleert, von denen t eme große Menge erlegte. Nun hustet sie ein wenig, und husten darf sie nicht. Was würde denn aus ihrer geradezu göttlichen Stimme? Sie widerstrebt durchaus der Zuziehung eines Arztes. Käme vielleicht ihr Lebensretter einmal ganz unverhofft, möglicher Weise würde sie ihn doch anhören." (Fortsetzung folgt.) v nneruttgen cn Marie Wilt. Fan Zevnit &3nlft. Mein erstes Zusammentreffen mit glaxit Wilt erwlate in Wien bei Gk' 'üNAsprofesssr Wots, bei welckem ich !ud:rte. Während einer Gemngsttunde ritt Frau Will plöslich und unange miMt mit den Worten ern: .DS5 Mä d.'t muas i lehn, die so a schöne Stimm' tut." Professor Wolf stellt mich vor. .SÄo gnat. fcho guat," sagte sie, .Du Klane, was willst denn werd'n?" Weroen? bin schon was." saat ich aanz a'scknavcia und stolz: .Ove rettenSängerin m:t so einer Stimm'? Zur Oper muas dös Madel. Tu, Vrofeuor. fübr' sie hinüber, die kön nen' brauchen ; so ane ham'S gar net." (Mit diesem .hinüber" memte sie daS Opernhaus, das der Wohnung des Pro :essors gegenüber lag), .Was studirst ?enn jetzt, Klane?" frug sie weiter. Ter'Prcseffor antwortete an meiner Statt: Die Ädalghtsa..So," sagte sie. .da können mer ja zlei das Duett probiren!" Ich erschrak förmlich, aber ich fang, und sie sagte: .Recht guat.' Wie klein und nichtssagend jedoch kam ich mir dieser herrlichsten aller Stimmen gegen .Iber vor. Ich war vollkommen ringe 'chüchtert und äußerte dann: Jetzt is doch g'scheidter, wann ich mein Singen :m Noae! häng'!" .Tschaperl." sagte sie, .was fallt Dir ein! In Deinem Alter hab' ich no gar 'eine Stimm' g'habt." Bald darauf verabschiedete sie sich nnd hieß mich, sie begleiten. Ich war ehr stolz darauf, mit Marie Wilt über :e Ringstraße gehen zu dürfen. Wäh end ich ihr nach Hause folgte, frug sie nich nach meiner Familie, erkundigte ch überhaupt nach allem Möglichen. ,'ich betreffen?, und erkläre mir. daß :e mich lieb gewonnen habe., .Aber mr zur Oper geb'." bemerkte sie. Als ch ihr antwortete: Marie Geimnger ei wein Ideal, ihr nachzueifern fei mein Streben, da sagte sie: Na meintswegen; des Menschen Wille ist sein Himmelreich." Bei ihrer Wohnung engelangt, derbÄiedete sie mich mit. den Worten: .Bhüat Go:t l Und auf baldiges Wie. erfeben!" 'Ich sah aber Frau Wilt erst im Jahre 1681 wieder, als ich nach Frank iurt in's Engagement käm. Der Zufall -sollte, daß ich im selben Hotel abstieg. wo Marie Wilt wohnte. Ich eilte zu ihr und freute mich außerordentlich, da
.az erfuhr, das sie hier gastire. Sie nahm mich sehr liebevoll auf. .Na also, Du hast ja a schöne Carriere g'macht, wie i Dir'S prophezeit hab', und hier wird'S Dir sehr gefallen, in Frankfurt is a guat's Publikum." .Das wär' Alles recht schön, gnä" ,zrau, aber ich glaube nicht, daß ich hier bleiben werde. Ta lesen's nur den anonymen Brief, den ich bekommen babe. Man droht mir mit Auszischen, ?enn ich's wagen sollte, hier auszutre!en. Es ist besser, wenn ich sosort wie der abreise." .Was Dir net einfallt! Wer wird denn auf so ein dummeS G'schreibsel qeben! Du brauchst Di net z'sürchten, Du hast was g'lernt. Du kannst waS, und ich werd' im Theater sein." Und richtig, fie hielt Wort. Mit beklommenem Herzen, wie nie zuvor, betrat ich die Frankfurter Bühne, und Marie Wilt hatte Recht: Ich gewann mir mein Frankfurter Publikum. Aber ohn? Marie Wilt's ermuthigende Worte wäre ich in Frankfurt nicht aufgetreten. Einige Tage später lud mich Frau Wilt zum Abendessen ein. Als ich bei ihr eintrat, frisirte sie selbst ihre Per rücke zum .Troubadour", der am nach i'ten Tage gegeben wurde. .Siehst, dös mach' i AlleS selber, zu was denn das viele Geld den Friseuren geben." Dann wurde die Verrücke beiseite ge schoben, und auS ihrem Schreibtisch nahm sie die Reste des Mittagstisches, bestehend aus einem Stück Huhn, einem Stück Fisch und etwas zum Theil schon angebrochenem Gebäck, stellte diese Sfr chen auf den zum Frisiren der Perrücke gebrauchten ungeoeckten Tisch und sagte: .So. jetzt können mer essen. Aber halt! erst muas i dem Kellner klingeln." .Eengens, August", sagte sie zu die fem, .bringen's heißes Wasser, wir woll'n uns an Tdee machen." .Jetzt wann der Thee fertig ist," wandte sie sich wieder zu mir, .kriegt der Kellner auch eine Schaal'n, da er jpa' i das Trinkgeld!" Und dann plauderten wir von Wien, und nachdem fie das Thema über Pro fessor G . . . . erschöpft hatte, zeigte zsie mir eine große Handtasche, vollgefüllt mit StaatSpapieren und BrillantSchmuck. Auf meine Aeußerung: .DaS ist ja ein colossales Vermögen", erwie derte sie: .Ja, siehst, das spar' i Alles für die Zeit, wo i nimmer fingen kann. Kurz nachher speiste Frau Wilt bei mir zu Abend, und ich bereitete ihr ein Souper, reichlich vorgesehen für den Appetit der großen Sängerin. .Kinder, das ist ja großartig." sagte sie, .und Champagner hast auch und die theuren Liqueurt! Tu, döS muas ja ein horrendes Geld kosten! Wie kann man nur so leichtsinnig sein !" .Aber 5rau Wilt. ich kann Sie doch nicht auf Schinken einladen.", .Soll das etwa eine Anspielung fein?" .Aber, gnä' Frau, wie können'ö denn so was glauben!" .Na Na, Euch, von der Operett' muas ma Alles zutrauen." Oom'nuSla??.
Der Blau der-rrrch tuüg eines zweiter Opernhauses ii Berlin ist nunmehr in seinen Vorbe reitungen so weit gediehen, daß seine Verwirklichung als gesichert gelten kann. Bezüglich der Playsrage komm: in erster Linie da? fiskalis.be Grund stück gegenüber dem neuen Reichstags gekaude in Betragt. Erst in zweiter Lmie würde das gegenwärtig mit Geschäfts und Wohnhausern bebaute Grundstück zwischen Potsdamer-, EichHorn- und KöniginÄugustastraße in Aussicht genommen werden. Cuxhasen soll Marine Hafen werden; es soll eine Station für Panzerfahrzeuge und Torpedos werden uud außerdem eine bedeutende Repara turwerkstätte sammt Proviant und Materiallager erhalten. Die erste Anregung hierzu soll noch vom Grafen Moltke ausgegangen sein. Die von der Hamburger Bürgerschaft beschlof fene Änlrge eines großen HandelSha fens muß demnach noch bedeutend ver gößert werden. In Lugano wurde letz ter Tage ein Vagabund unter dem Ver dacht des Diebstahls verbaftet. AlS man ihn auf dem Wachtposten der Poli zei untersuchte, fand man nicht weniger als fünfzehn Kleidungsstücke auf ihm: fünf Hemden, vier Baar Hosen, drei Westen und drei Röcke. Omnia mea mecum porto! Der 101 Jahre altePr, fessor der Chemie Jgnaz Vonberg p Kiew hielt unlängst auj einem ihm i Ehren veranstalteten CornmerS bei völ liger Geistes und Körperfrische eim einstündige Rede, welche von der Uni. versitatSjugend mit endlosem Jubel aufgenommen wurde. Professor Von b?rq. welcher am 17. Januar 1791 zv Wilna oebore und im 5labre 1828 in Anerkennung seine fünfbändigen Werkes über die tbeoretische und vrak tisch, Cbemie al Docent an die Uni versttät Kiew berufen wurde, hat dik besten Aussichten, dem vor Jabre?frisi gestorbenen französischen Chemiker Ebevreuk. welcher 103 Jabre alt wurde, an Langlebigkeit gleichzukommen. In sener seiner jüngsten Rede erklärte Von berq. daß dieses höbe Alter einzelner Vertreter der cbemikchen Wissenschaft durchaus nichts Wunderbares sei. so, dern nur beweise, daß die Cbemie w qsekch auch die ihr natnrgemSn oblie ende Aufgabe zu erfüllen luck-, du Lebensdauer der MenkchbeN m erbSben. Tie Erforschung der Kräfte der orga nischen und anoraaniichen Natur babt nur dann einen Zweck, wenn sie unS lebr-. diee Kräfte zur Erbaltunq unse res ESrverS nutzbar n machen. Nie mand aber sei mebr dazu verpflichtet, dte'em G?bflte nachzukommen.' alS,dn Ebemiker selbst. weSbalb er .in seiner 101 Jabren ledialich das Ergebniß einer strengen P Nicht ersüllung erblicke, Zu dem Getb stmsrd dez ffriu Vrokestor Molescboit w'rd der N. ft. V. aus Rom geschrieben: Zrau ,M okeschott. eine ' ezebörene Mainienn und in früheren Jabren auch tönst stellerilch M Tode M ibr Lehen ebenfalls durch einen SelhJ
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MRS. GRAHAM'S Cucumter und Eider Plower Crearn ist kein Cosmetic in dem Sinne, in welchem daS Wort sewöhilttch gebraucht wird, sondern ver schönt permanent, iii macht die Haut weick. zart nd rein, und durch stetigen Gebrauch ancb wcilzer ist ein stetiger Schuy gegen die Wirkungen der Tonne und drs Wiudeö uud verhindert Sommer spronen und leke. i reinigt das Gesicht weit besser als scitc und Waffer. stärkt die Haut und verhindert ötunzein. , i!ö macht die Haut so frisch und glatt aussehend, wie bei einem kleinen Mäd He. Jede Dame, jung oder alt. sollte es te nützen, da es ein jugeudiicheK Aussehen giebt und zwar dauernd, ils enthält weder Taure noch Älkati, ist so unschädlich, wie Thau, und so nährend für die Haut, wie Tvau für die Pslnisze. PreiS AI: bei auen Apothekern und Haartiinir lern, oder bei Mrs. (Äervaije raham. m Post tr., San Jranziöko. woselbst sie Dame von allen Anstellungen im Gesichte kurirt. BeHand tun auch brieflich. DaS kleine Buch Wie man stch ichön macht." gegen Einsendung einer Brief marke verschickt. Mufterflasche frei verschickt knr Damen gegen Einicudung von ii5cnts in Briefmarken zur it5c zablung des Portos. Weibliche Agente vrr langt. MRS. GRAHAM'S Gesichts -gleiche kurirt die schlimmsten Sommersprossen, Flecken und Hautschäden. PreiStLStt. Harmtos und wirk, am. Muster davon tonnen nicht geschickt werden. Ter Zlvotlieker in dieser Stadt, der zuerkt von meine Präparaten bestellt, kann seinen Vkamen dieser Anzeige beigefügt bekommen. Meine Präparate und bei allen Wbolesale Druggisten t , t5hicags und jeder Stadt westlich davon zu Hasen. mord. befällst, einer Sckwsrmutb bin. gegeben, welcke im Zrortickreiten de, Ttabrt eine immer aridere Mackit übe, sie gewann und schließlich all ibr Den ken und fühlen beberrickte. Was man auch daaeqen tbat. man vermochte diese seelisch Kranke der sie ' umstrickenden düsteren Gewalt nicht zu entreinen und ahnte wobl auch nickt die Größe bei Verwüstung, welche der Schmerz über das verlorene K'ind im Herzen und Geiste der liebenden Mutter anqeri'iite! hatte. - Man kiek sie darum qewäbren und war weit entfernt an die Möglich keit eineS Unglücklichen zu glauben, ro eZ sich leider dennoch ereignen sollte Der Professor und lein Sobn batter sich gerade iI, das Sveiseiimmer bege den, um das Zrrübstück. wel.-bes die arm ?krau stets selbst auf;utraqen vllete. einiunedmen, als vom Hoke der eir wüster Lärm und berzerschütterneZ Klagen und Weinen sich erboben. Du beiden Männer eilten an's Fenster und saben eine-wildbemeate Gruvve vor. Frauen um eine Gestalt verlamri'e't. welche, von zwei Mänmr gstüht. mit weit zurückqebogeem Kovse und berabbänaenden Armen in sich zusammenw' sinken sch'en. Von einem dunklen Ge. lüble getrieben, eilte der Sobn die Treppe hinab und' befand sich bald vot seiner sterbenden Mutter. Er faßte sie in seine Arme und truz sie kinauf in die Wohnung; noch ehe man sie irgendwie laben ode? vflegen konnte, hztte sit den Geilt auraegeben. Die Bedauern? wertbebatte sich.vonNiemandem bemerkt. zur Wohnung binanZgeschlicken. wZk vier Trepoen Ktnausgeeiltund batte sich, da ihr zwei Mädcben begegnet waren, mit denselben, um feden Verdacht zu ver meiden, in ein Gespräch, über den irrn dervollen milden Herb'ttaq eingelassen. Kaum, waren die Mädcken vorüderaeschritten, so riß fie daS Trevvenfemter aus und stürzte sich hivrt den yevkla sterten " .:.f' '. 1 l " ," Kaufe Muchy's Best Havanna 0X9-;m :-i : tF&tr ; ,
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ndiana Tmi)üns ist das einzige Blatt in Jndiana, welches die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratke vertritt. Als Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Partettn teressen kämpft sie unentwegt für Freiheitu.Recht auf allen Gebieten deö Leben?. Die Arbeit deS Volkes ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken wir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Lust, statt zur Niederdruckenden Last rnachen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sgllte eS als moralische P sticht empsinden Leser der Jndiana Tribüne zu sein. DaS reichhaltige sonntags - Vlatt bietet eine Fülle unterhaltenben LesestoffeS. Der Slbonnements - PrckS der täglichen Tribüne ist 12c, deS SonntagöblattS Je, bei)er zusammen 13 CtS., per Woche oder 63 Cts. per Monat. Durch die Post versandt, kostet bat Tageblatt $3, das Sonntagöblatt $2 per Jahr, beide zusammen $6 in Vorausbezahlung. ruekfAchen aller Art werden rasch und billig auSgeführt. Eintrittskarten, Quittungen. Confiitutionen, Nennungen, Geschäfts karten, Briefköpfe, Zirkulare, Programme n. s. w. für Geschäftsleute und Vereine werden geschmackvoll ausgeführt. ::;rM!: rrirt Tritt irrt Ti;TT1? fitTItt J füll lullIU ! I II IHIIM U . Illlllllllll iili ' imi mM l M K UK K . .H f l.lir IrHN I m M " . M ff ' ' -mm WWW - - - " hIWil IC , . . " , .'h. !? , L V 1 i S oJ? V i- - ' VnHIfii' MUvrn; ' ;-:!!'
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