Indiana Tribüne, Volume 15, Number 55, Indianapolis, Marion County, 12 November 1891 — Page 1
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Jahrgang' ItZ. Office: Ro. 13 Ost Maryland Straße. ss. 55. Indianapolis, Ziidiana, Vonnerstag, den 12. November 1891 MlE,IE j 'Ml,,ll,'B",',a'IBI'""ll''W,M"IIWlllll,l,,'a"MM"' - - ,., T"T
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Lditorielles. Wir haben kürzlich darauf hingewiesen, daß es in Frankreich Brauch war, politische Sträflinge, welche für
die Deputirtenkammer kandidirten, für die Dauer einiger Wochen freizulassen, um ihre Kandidatur zu betreiben, daß dieser Brauch selbst unter dem Kaiserreich beobachtet wurde, daß aber die republikanische Llegiernng ihn aufhob und den Sozialisten Lafargue nicht freiließ. Lafargue kandidirte in Lille, ehne Hoffnung gewählt zu werden. Nun ist er trohdem gewählt worden und seine Erwählung darf wohl als Protest des Volkes gegen die reaktionäre Gewalt der Negierung aufgefaßt werden. Diese aber ist blind gegen die Volksstimmung. Es ist ein weiterer Brauch in Frankreich, einen politischen Gefangenen gänzlich freizugeben, falls er als Depntirter gewählt wird, und trohdem die Deputirtenkammer Lafargue'ö Freilasfung verlangte, weigert sich die Regierung noch immer diesem Verlangen nachzukommen. Und doch giebt es Leute, welche alles Heil von der republikanischen Regierungsform allein erwarten. - Die Depeschen über die gestrige Feier des 11. November in Chicago sind wahrscheinlich übertrieben, aber wenn sie es nicht sind, so ist es klar, daß nicht viel gefehlt hätte zu einem Borgange ahnlich dem vor fünf Iahren aus dem Heu markte. Wenn es dahin gekommen wäre, dann hätte man wieder mit Hinweis auf die Nothwendigkcit die Gesellschaft zu retten, einigen Leuten den Prozeß gemacht und hätte sie gehängt, trohdem in Wirklichkeit Niemand daran schuld gewesen wäre, als die Polizei, die sich bei dieser Gelegenheit in einer so pro-! dozirenden Weise benahm, welche darauf schließen ließ, daß sie es darauf angelegt hatte, einen Aufruhr hervorzurufen. Die Feier gestern Abend fand in einem geschlossenen Raum statt. Es besteht in ganz Amerika kein Geseh, welcheö vorschreibt, welche Fahnen oder Farben bei einer solchen Gelegenheit zur Ausschmückung verwendet werden dürfen, oder nicht, noch weniger schreibt ein Geseh die Verwendung einer gewissen Fahne vor. Welche Rechte immer die Polizei in Bezug auf daö Tragen gewisser Fahnen in den Straßen, oder auf daZ Heraushängen aus dem Fenster oder Aufpflanzen auf dem Dache haben mag, sie hat sicherlich nicht das Recht einer Versammlung in einem geschlossenen Raum derartige Vor fchriften zu machen. Der Polizei steht überhaupt kein anderes Recht zu, als darauf zu sehen, daß keine Uebertretung des GescheZ Statt findet. Ihr gestriges Auftreten war daher vollständig ungeschlich, und es war ein Glück, daß einige Besonnene die Herrschaft über die Versammlung erlangten, so daß man statt der brutalen Polizei Widerstand zu leisten, dem ungesetzlichen Verlangen derselben nach gab. Wahrscheinlich war in der Versammlung Keiner mit Waffen versehen. Wenn aber zufällig ein Hihkopf eine Waffe bei sich getragen und in seiner Erbitterung von derselben Gebrauch gemacht hätte, so wäre es wahrscheinlich ZU einer furchtbaren Szene gekommen und nur mit Schaudern kann man an eine solche und deren Folgen denken. Und doch hätte Niemand schuld daran gehabt, als die Polizei. Man mag über Fahnen und äußere Abzeichen denken wie man will, keinesfalls ist es der Mühe werth, wegen derselben Aufruhr heraufzubeschwören und es ist stets klüger gehandelt, in Bezug auf solche Aeußerlichkeiten der herrschenden Stimmung Rechnung zu tragen. Wenn die Amerikaner nun einmal glauben, daß in dem Weglassen der amerikanischen Fahne eine Verachtung der amerikanischen Nation liegt, so ist es jederzeit besser und klüger, eine solche Fahne anzubringen. Das ändert' freilich nichts an der Un gesehlichkeit des Vorgehens der Polizei und die Sache sieht ganz darnach aus, als ob die Polizei es darauf abgesehen gehabt hätte, einen Ausruhr zu provoziren. Und darin hätte gar nichts Nngewohnliches gelegen. Es hat" fast noch niemals ein Ausruhr stattgefunden,
weder in Amerika noch in Europa, oder sonstwo, der nicht durch die Brutalität oder Unbesonnenheit der Polizei oder unter Umständen des Militärs hervorgerufen, oder verstärkt wurde. Und
daßman von Seiten der öffentlichen Gewalt Putsche zu provoziren sucht, ist auch nichts ?keues. Hoffentlich dienen die gestrigen Vorgänge in Chicago als eine Warnung vor den provokatorischen Gelüsten der dortigen Polizei, und hoffentlich wird man dort klug genug sein, sich nicht zu unvcrnünftzgen, zwecklosen Handlungen reizen zu lassen. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Jndiana : Etwas kälter, bewölkt theilweis aufklärend. Wahrscheinlich leichte Schneeflocken. Schnee im N o r d w e st e n. Denver, Eol., 11. Nov. Nach Berichten aus Leadville, Tcnncssee Park, Red Eliff, Sargent, Gunnison und Silvcrton hat cö gestern dort stark geschneit. Dickinson, N. D., 11. Nov. Gestern herrschte hier ein heftiger Schneesturm und sind beiläufig 4 Zoll Schnee gefallen. Der Wind hatte eine Geschwindigkeit von 50 Meilen die Stunde und die Temperatur war dem Gefrierpunkt nahe. Michigan City, R. D., 11. Nov. Gestern hat es hier stark geschneit und das Dreschen ist unterbrechen. St. Paul, Minn., 11. Nov. Heute Vormittag sind hier mehrere Zoll Schnee gefallen und der Schneestürm erstreckte sich über den ganzen Staat. Polzeiliche Willkür. E h i e a g o , 11. Nov. Heute Abend hatten sich ca. 1000 Anarchisten in der Turnhalle an der West 12. Straße eingefunden, um den Jahrestag der Hinrichtung ihrer vier Genossen Spies, Fischer, ParsonS und Engel im Jahre 1887 zu feiern. Die Halle war mit rothen Fahnen geschmückt. Während Henry Weißmann von der Väckcrzcitung in New Jork sprach, erschien der Polizeiinspektor Hobart mit mehreren Polizisten auf der Bühne und befahl, über der rothen Fahne das Sternenbanner anzubringen. Dieö wurde seitens der Versammlung mit Zischen beantwortet und Frau Lucy Parsons rief : Hängt- die Mörder meines Mannes !" Ein Tumult entstand, und die Polizei, welche vor dem Lokal 50 Mann stark ausgestellt war, machte sich zum Einschreiten bereit und hatte bereits die Knüppel in der Faust. Einigen Besonneneren gelang es, die Menge zu beruhigen und zu bewegen, dem Verlangen der Polizei nachzugeben. Wegen M i l i t a r f l u ch t verhaftet. Deadwood, S. D., 11. ?!ov. Gestern traf hier die Nachricht ein, daß der Deutsch -Amerikaner John Trebar, ein angesehencrBiirgcr von hier, welcher im Jahre 1870 sich der Militärpflicht durch Auswanderung entzogen hat, bei seinem Besuch in Deutschland in Main; verhaftet worden ist. Im vorigen Sommer fuhr er mit seinem Paß als amerikanischer Bürger nach Deutschland und glaubte, er sei amnestirt worden, mußte aber durch die rauhe Wirklichkeit eines Besseren belehrt werden. Ausland. Der deutsche Reichshauöhalt. Berlin, 11. Nov. Heute wurde der Neichshauöhaltsentwurf verossentlicht. Der Voranschlag der Ausgaben übersteigt die vorjährigen um 110, 000.000 Mark, wovon 65,500,000 M. alS einmalige angesetzt sind. Die Einnahmen werden mit 25,000,000 M. mehr als im Vorjahre veranschlagt. Eine Anleihe von 156,000,000 M. für Militär, Marine und Eisenbahnen, sowie eine andere für die Befestigung von Helgoland werden vorgeschlagen. ' Auö ChUi. London. 11. Nov. Eine Depesche auS Santiago meldet, daß die proviso rische Negierung von Chili bereit sei,
ihre Negierungsgcwalt, welche sie seit dom Stürze Balmaceda'S ausübte, an den ncucrwählten Kongreß abzutreten. Als dieser heute zusammentrat, übersandte ihm die Junta eine Botschaft,
worin sie die Prinzipien entwickelt, nacy welchen sie das- Land-in Erman gelung verfassungsmäßiger Behörden regiert hat, die jchige Lage der Dinge schildert und erklärt, da der Kongreß jcht bereit sei, die Verantwortlichkeit zu übernehmen, so würde sie ihm. die bisher von ihr ausgeübten Befugnisse abtreten. Die Hauptcmpfchlung der Junta betrifft sofortige gründliche Reorganisirung der Armee und Marine. Die A u ö s ä h i g e n i n V a n. C o u v e r. Van C ouver, B. C. 11. Nov. Die Aussähigcn sind jcht freigelassen, nachdem von den alten Schuppen der kanadischen Pacisic Bahn die Schlösser abgenommen und die Wachen zurückgezogen worden sind. Weder die Regierung, noch die Bahngcsellschaft wollten etwas thun und der Stadtrath bcschloß unbegreiflicher Weise, die AuSfähigen freizulassen. Dieselben kamsn nach dem Chinescnvicrtel, wurden aber von ihren Landslcuten dort vertrieben und sie wollen jeht versllchcn sich über die amerikanische Grenze zu schleichen. 9.. Die Lage in Brasilien. London, 11. Nov. Nach Berichten aus Santiago de Chile hat der Diktator da Fonseca von Brasilien alle dortigen Zeitungen, welche ihn nicht unterstützen, unterdrückt, sodaß in Rio de Janeiro jetzt nur noch drei Zcitungen, ,,Journal do Commercio", Las Novedades" und Correo" erscheinen. . ' ' Zur L in d er u n g d e r N o t h. k P - t- r k. n r g, 11. Nov. Der Zar hat die ihm zu feiner jungstcn Silberhochzeit geschenkten großen Geldsummen dem Ausschuß überwiesen, welcher die Verkeilung der Beiträge zur Linderung der Hungersnoth zu besorgen hat. Die böhmischen A n a r ch i st e n. Prag, 11. Nov. In letzter Zeit haben die Anarchisten in Böhmen besondere Rührigkeit gezeigt, wcßhalb die Polizei heute hier bei mehreren derselben Haussuchung hielt und dabei sechs Mitglieder einer muthmaßlichen Verschwörerbande, darunter, die berüchtigte Agitatorin Horgct verhaftete, sowie viele gravirende Dokumente und Flugschriften beschlagnahmte. -m i Schiffönachrlchten. Angekommen in : Hamburg: Slavonia" von Baltimore. Boston: Britisch Jmpire" von London. New I o r k : Teutonic" von Liverpool, Moravia" von Hamburg, Spree" von Bremen. Hiesiges. 7 Diphthcrictis herrscht gegen wärtig in 51 Familien dieser Stadt. tfgl Gestern Abend stahlen 2 Farbige, während sie mit Frau Line in deren Second Hand" Laden, 117 Massachusetts Ave., unterhandelten, zwei Paar Hosen und entkamen unerwischt. Mehrere Neger sind aus Verdacht der Frau Line vorgeführt, über nicht als die Diebe erkannt worden. Hier ist gut sein, hier laßt uns Hütten bauen". So denkt Jeder, der die neue lrthschast von Dr. Lok, Ecke Michigan Avenue und Cruse Str. nahe der nencn Brauerei besucht. H7 Staatsanwalt Holtzmann erhob gestern, die Klage gegen John A. Anderson, den Transporteur deS entsprungenen ZüchthaussträflingS Thomas Lyons, wegen Mißachtung des Gerichtshofes, bestehend in Pflichtvcrletzung und ungenügender Wachsamseit. Die vorgesehene Strafe ist limitirt mit 3 Monaten Gefängniß oder $500 Strafe oder auch beides. XC7 Das Piano-Konzert von Frl. Minnie Diener, in Bryants Musikla den gestern Abend, war von einem sehr zahlreilhenPublikultt besucht. Sammt liche Konzertistcn erledigten sich ihrer Aufgabe zur größten Zufriedenheit. Herr Pau; Bahr hat sich um daS Arrangement dieser Konzerte großes Verdienst erworben.
Fabrik hatten sich gestern in der Manfür Halle zur Bildung einer Union eingefunden. Ihre Lage ist keine bencidenswerthe sie verdienen höchstens 10 Cents die Stunde. Frau Daisy
Flower wurde zur Präsidentin und Frt. Delia McDonald zur -Sekretärin erwählt. Die Fabrik beschäftigt 500 Arbeiterinnen. Steam Boiler Kohlen bei A. B. Meyer 8 Co., 17 Nord Pennsylvania Str. 7 Die Verwaltungsräthe des Firemen's Relief Fonds hielten gestern eine Versammlung ab und entschieden sich für Beibehaltung deS alten Jnvestirungskomites mit Herrn Edward Hawkins, dem Präsidenten der Sicherheitsbehorde, als Vorsitzer. Es wurde serner diesem Comite aufgetragen, für eine permanente Anlegung des vorhandenen Fonds, etwa $2,00, Vorkehrungen zu treffen. Samuel Bailey, Her Fälscher dessen Prozeß von Marion nach Henderson County verlegt worden war, hat gestern eine weitere Hinauöschiebung seiner Klage erlangt, indem er die Unmöglichkeit nachweisen konnte, verschiedene nicht in diesem Staate ansassige Zeugen zu citiren. Der Fall wird am 12. Januar zur Verhandlung kommen. John C. Parr, ein Mitangeklagter, ist unter 5700 Bürgscha t aus der Untersuchungshaft entlass n worden. Daö Urtheil der Hausfrauen geht einstimmig dahin, daß H. Schmedel's Bürsten die besten sind. 423 Virginia Ave. EXT" Die Indianapolis Wat.r Company hat gestern im Bundesgericht gegen die American Straw Boaid Works zu Noblesville ein Klage angcstreng, wegen Veruneinigung desWhite Rivers. Die Fabrik gebraucht au ihrer Arbeit große Quantitäten von Kalk und Salzsäure und läßt das nichtgcbrauchte, mit diesen Stoffen versetzte Wasser in den White Itiver äbfließer, wodurch das Wasser dieses Flusses unrein und schädlich für den Gebrauch gemacht wird. Die Kläger verlangen daß die beklagte Partei verhindert werde, daS Abzugswasser der Fabrik in den White River zu leiten. Contraktoren sollten den Springffeld Kalk gebranchen. A. B. Meyer 55 Co., 17 Nord Pennsylvania Str. In Clunc's Lounge Factory an der Süd Meridian Straße ist heute Vormittag ein Unglück passirt. Der Farbige John Löwe war mit Rein'ge i der Chopping Maschine beschäftigt. Auf irgend eine Weise gerieth er dem Räderwerk zu nahe, sein linker Arm wurde von einer Riemscheibe gefaßt und so schreckiich zugerichtet, daß er bis zur Schulter verstümmelt war, ehe man daS Getriebe zum Stillstand bringcn konnte. Dr. Churchhill, der ihm den ersten Verband anlegte, und seine Ueberführung nach dem City Hospital an ordnete, sagte, daß der Arm an der Schulter wird amputirt werden müssen. Der Mann wohnt 152 Maple Straße. ZUobor Vnltiurors ! - Norddeutscher Lloyd. Regelmäßige Dampfschiffahrt zwischen Baltitttore n. Bremen direkt. durch die neuen und erprobten Schnell Dampfer Tarmstadt. TreSden. ttarlörnhe. München. Oldenburg. Weimar. von Bremen jeden Donnerstag, von Baltimore jeden Mittwoch, 2 Uhr N. M. Größtmögllchzte Slcherhelt. Blllige Prerje. Vonügliche Verpflegung. Mit Dampfern des Norddeutschen Lloyd wurden mehr als 2,?v0,00 Passagiere glücklich über See befördert. Salons und Cajüten aus Deck. Die Einrichtungen für ZwischendeckSpassa cziere, deren Schlafstellen sich im Oberdeck und un zweiten Deck befinden, sind anerkannt vor trefflich. Elektrische Beleuchtung in allen Räumen. Weitere Auskunft ertheilen die General Agenten A.Schumacher & Co., Baltimore. Md. oder deren Vertreter im Jnlande. Alex. Metzger und Gebr. Frenzel, Indianapolis. 23rTCL:niit5a:ILixn. aloon n. Billiard-Hall No.92 Ost Washington Str. Irrkn Meilncher, , . " Eigenthümer.
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