Indiana Tribüne, Volume 15, Number 54, Indianapolis, Marion County, 11 November 1891 — Page 2
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Jndiana Tribüne. Erscheint Abglich und Sonntngs. TietSgliche,TriZür" kostet durch den Trögcr i2CU5 per Woche, die SonntsgS-.Tribüne- 5 Vi Sfnt4 per Woche. Beide zusamAien ZSEentS oder ''.SS CentS per Monat. Per Post zugeschickt t Vor SnSbezahlung ftpex Jahr. Ossice : 130 Oft Maryland Ctrabe. Indianapolis, Ind., 11. November '91. Der amerikanische Adel. o em .VittSburaer Vslksblatt ist ,burch Vermittelunz eines Freundes der Aufruf einer VerlazZducyZzanölung zu gestellt worden, die sich mit der kühnen Absicht tragt, eine Art gothaifchen Hofkalendn für das .blaublütige- Nativi. stenthum unserer Republik zu publiciren. Der Name dieser unternehMungS lustigen Firma ist Joel MunsellS Söhne in Albanq, N. A, und der Zweck des von ihr projektirten Werkes, kaut Prospekt, eine - Regiftrirung jener Amerikaner, die im Stande sind, die männliche Linie ihre, Vorfahren bis vor das Jahr der UnabhangigkeitSerklärung, I776,;urückzufüh' un. Ja dem Circular ist ferner ge sagt, das bereits früher mehrere AuS gaben .dieses amerikanischen StammbaumbucheS erschienen sind, und daz daZ Unternehmen von den hervorra- . gendsten New gorker Knickerbocker uad anglo-amerikanischen Familien eifrig unterstützt wird. So sehen wir denn in der freiesten Republik der Erde, deren Begründer ihr Herzblut verspritzten, um das mo. narchiftisch - aristokratische Joch adzu schütteln, einen neuen Adel entstehen, der, nicht befriedigt durch die Sonder stellung, die er infolge des in seinen Händen concentrirteu Reichthums ein nimmt, sich auch in idiotischer Nachäf funz der europäischen (ZZeburtSaristokratie auf seinen Stammbaum etwas zu Gute zu thun sucht, und aus dem Um stände der Bewahrung der Familien chronik das Recht für sich beansprucht, als eine besondere, bevorzugte Menschenklasse zu gelten. ; Daß in einem Lande, dessen Consti tution auf dem Satze der Gleichderechtigunz aller Menschen basirt ist, für derlei eitle Sonderbestrebungen kein Raum vorhanden fein sollte, braucht wohl nicht näher erläutert zu werden; daß sich aber in dem socialen Leben unserer Republik trotzdem solch sonderbare Auswüchse entwickeln, wird Jene nicht Wunder nehmen, die die zeitgenös sische Geschichte unseres Landes mit Ge nauigkeit verfolgen. Jngalls, der Ex-BundeZsenator, hielt dieser Tage in einer großen Stadt des Westen? einen kritischen Vortraz über die socialen Verhältnisse der .Vereinig. ten Staaten". Seine Ausführungen gipfelten m dem Satze: .ES ist oer , Fluch dies Republik, daß die Besitzes unterschiede in derselben im steten Wach' sen begriffen sind." In diese wenigen Worten liegt die volle LSsung veS Räth' . Z:!S der Entwicklung jener Aristokratie, die auf ihre amerikanische Abstammung so sehr eingebildet ist und die begehrlich nach den zackigen Kronen der europäi scheu Fürsten, Grafen und Barone schielt. Weil ihre Vorfahren zu einer Zeit nach der neuen Welt verschlagen wurden, in welcher eS verbältnißmäßig leichter war, Besitz zu erw-rben; weil sie dann ferner, . meistens durch das ' enorme Steigen des Grüns- und Bodenpreise?, sich Reichthümer angehäuft hat ten, die ihnen eine exceptionelle Stel lunz in der Gesellschaft sicherten, glauden sie von besserem Teig gebacken zu sein, als die Abkömmlinge jüngerer Zeitperioden, und das Recht zur GrüN' dunz einer Sonderkaste zu besitzen. Nun, uns kann'S Recht fein. Jeden Narren gefällt seine Kappe, und wenn sich jene Amerikaner, deren Vorväter vor einest Jahrbundert die Republik schaffen halfen, zu Nachahmer knechtischer Hofsilten erniedngen wollen, wir gönnt ihnen dieses harmlose Ver gnügen von Kerzen. Für uns freilich gibt eS nur emen Adel, der der Achtung aller Edeln werth ist. DaS ist der Adet der Gesinnung. Das sind jene Kämpfer der Wahrheit uns des Rechts, die stets bereit sind, die republikanischen Jnsti tutionen unseres Vaterlandes zu schütze, wenn dieselben . von irgend einer Seite bedroht werden. Das sind jene Ritter vam Geiste, die ein ' berühmter deutscher Romanschriftsteller in treffender Weise als das Salz der Gesellschaft bezeicknet hat. Auf diesem Adel ruht unsere Hoffnung und Zuversicht; er allein wlrd im Stande sein, jenem Fluchs vor zuöeugen, den Jngalls in seiner öZede angeführt, der drohenden Verelendigung der Massen und d r Uebermacht deS MonopoliSmuS. Und wenn dies ge lungen sein wird, dann werden auch die blauoiuttaen . A vtrauomn untern Shoddy'Aristokratie in daS Bereich der Lächerllchkelt verfallen. .Phll. Tageblatt". Teutsche Wtlne auk d:e Culeazoe , ussteUung. - AuS Binaea. dem Mittelpunkt der Rheinwcinkultur, schreibt - man der .Franks. Ztg.- mit Bezug auf die Frage der Vertretung deutscher Weine
Q, auf der Columbischen Ausstellung:' ) lfier daS Krue ist man iedt bitt
, S klar, daß die deutsche Wemproductlon ' aus der Ebicaaoer Weltausstellung in
' Collectiv Expositionen der verschievenen ( m .c:.i-' irx:-., JL.ifr- , 5CöDucxiongcöicic tiimciaca uucf uiz
t : zu einem ,mpoianten Sezammtouve zu ., . ; t.c. w:. st .
i vereinigen waren, uever Die näheren i Details wird man gelegentlich bei bt wi vorstehenden Best'cheS deS Herrn Reichs- ' ! commlssärS. (deS kürzlich aus Chicago f I zurückzekhrten Geh. RegierungZrathS ' Wermuth) klarwerden. Nur bezüglich Ül der Form der Ausstellung fet auf einen
interessanten Borichlag aulmerkzam ge macht, den der Präsident der kürzlich Hierselbst stattgefundenen Versammlung rheinhessischer Weinproducenten auS gesprochen hat. Semer" Ansicht nach Zönnte man mit der deutschen,, WeinenSstellunz tm künstlertfch ausgeführtes 1 , 1 Panorama deS rheinischen ProhuctionS j s yebietS verbinden. Zu" einem solchen würde sich daS SSSnste eller deutschen
Weinzebltte, die Gegend BtnzenNüdeSbeim, ihrer eigenartigen, landschaftlichen Reize wegen tresfl?ch eignen. Man denke sich z. B. ein Rundbild, beginnend mit dem Rhein bei Geisen heim und Schloß Johanziöberg. dann der Reihe nach Rüdesheim. daS Ratio naldenkmal. den Niederwald, Rössel, Ruine Ehrenfels, dem Auge vorsüh. rend. den seeartigen Abschluß deS Rheines. daS sog. Binger Loch mit seinen prachtzollen Sergen als Hintergrund, ven sagenreichm Mäusethurm, den ro mantischen Einfluß der Nahe in den Rhein. daS malerische Bmgkn mit SZloß Klopp, den Scharlach- und RochuSberg mit ver neuerbauten RochuS kapelle u. s. w. Kaum dürie eS etwas geben, waS mehr .Attraction- auf das amerikani fche Publikum, namentlich auf unstre Hauptconsumenten, die Deutsch-Ameri-kaner, üben wurde. In dem Erdgeschoß deS Panoramks, welches mln sich als eine weite Halle zu dmkea hätte, würden die deutschen Flaschenweine Aufstellung finden, und deS Weiteren wäre der Raum vielleicht noch für eine Ausstellung von Herbst , Kelter, und Kellergeräthschaften m ihrer geschicht lichtn Entwickelung von der ältesten Zeit bis zu den Vervollkommnungen unserer Tage zu verwenden. - ufere Landwirthe.
Der Sinn deS amerikanischen Far wer ist nur auf daS Nächste, was ihn am nützlichsten und einträglichste scheint, gerichtet. Er betreibt z. B.
keine allgemeine Landwlrtbschaft, son cen," pflegen die Herren Teutschländer der'n nur einzelne Zweige derselben all auszurufen, wenn ein Fall von Amts Specialität. Er baut entweder Wei mißbrauch oder Eorruption inden Ver. zen, oder Welschkorn, oder Hafer, aual ! Staaten vorkommt. Aber eS wird auch Kartoffeln, oder er verlegt sich auf der drüben gedudelt," und zwar weit mehr. Obstbau, auf die Viehzucht, entwede, als man glaubt. Denn in den meisten zur Mast, oder zur Gewinnung vor Fällen werden solche Sachen drüben Wolle, und auch hier spaltet sich sein, ! vcrtu'cht. Thätigkeit wieder in specielle Zweige. ! Ter Fall Manche in Berlin kann sich von dinen er fast ausnahmslos einen' gettost den schlimmsten Eorruptionsge einzigen mit Virtuosität betreibt. alleZ , schichtn Amerikas an die Seite stellen. Andere darüber vernachlässigend. j Manche, der langjährige erste Privat' Diese Richtung auf'S Specielle, de,j sekre:är oes alten Kaiser Wilhelm, ist in immer kleinere Zweige fortgesetzter ai ganz gemeiner Budler entlarvt ArbeitstbeilungderJndustrieähnlich.haj ! worden, der verstorbene Finanzminister ihre guten, aber auch ihre sehr schlimme ron Bitter bat es womöglich noch schirm Seiten. Der deutsche Landwirth, auch mer getrieben, und eine ganze Anzahl seine englischen und französischen Bei den .hohen und höchsten" Kreisen sehr rufögenossen. fassen ihre Thätigkeit von nahestehende Personen sind stark comeinem ganz anderen Gesichtspunkte auf. promittirt. Wenn man sich dazu deS Jbnen ist die Oekonomie Selbstzweck. Welsenfond ermnert, namentlich die nicht Mittel zur Speculation. Art und Weise, wie der Schwiegervater Im Vordergrunde ihres ganzen des Ministers von Bötticher vom Ban Dichtens und Trachtens steht der Acker, kerott gerettet wurde, wenn man an die r w
oau als Meyer, oyne welchen aue anw n. ' i. n l . ' . r r t r m ren .weiae der Lanswirttztazast man bestehen können. Deshalb verabscheut der deutsche Landwirth den Raubbau, weil er weiß, daß er dadurch den Boden aussaugs und auf lange Jahre hindurch ertragsunsähig macht. Er hält darum aus eine verständige Fruchtfolge und sachgemäße Düngung, durch welche er dem Boden diejenigen Bestandtheile wieder zuführt, welche die letzte Ernte ibm entzogen bat. Meist hat er daS Interesse, das Stück Erde, was er sein eigen nennt, seiner Familie zu hinterlassen, und womöglich in gutem Zustande. Wenn er Vieh züchtet, so thut er das im Verbältnisse zu dem Ertrage und den Kraiten eineS Gutes. Nicht im Traum wird eS ihm einfal len, Futter zur Mästung zu kaufen, es müßten denn gerade die Verhältnisse sehr günstig und billig gestaltet sein. So z. B. werde in der Umgebunvon Nordhausen kolossal viel Mastschweine gezüchtet, weil die in den gewaltigen Branntweinbrennereien massenhaft ab' gehende Schlämve eine vorzügliche und billige Mast bildet. Sonst aber wird er auch die Art seine? Viehstandes nach seinem Boden einrichte-, und beispiels weise bei magerer und trockener Weide sich auf die Schafzucht, dagegen im Be sitze kräftiger und grasreicher Wiesen sich mehr auf Rindviehzucht v:rlegen. Niemals aber wird er den Ackerbau als solchen vernachlässigen. Sogen. Stock farms, wie wir sie zu 'Hunderten ho sitzen, auf denen schwunghafte Viehzucht. ohne jeglichen Ackerbau betrieben- wird, sind ein Unding in den, Augen des euro päischen LandwirthS. Wir können nicht umhin, den europäischen Begriffen den Vorzug ,vor amerikanischen Ansichten ' unbedingt einzuräumen. Wie kaum ein anderer Beruf, erfvtdert. der deS LandwirthS Zeit und Geduld zur Erzielung dauern' der Erfolge. Hastiges Jagen, Hoffnung auf sofortigen und großen Gewinn vertragt sich nicht mit' der Landwirth schaft. Ihr Charakter ist der deS lang' samen und ruhigen, weil organischen Wachsthums. DaS ist allerdings' rni amerikanisch. Der Amerikaner wird auch deshalb nie ein vernünftigerForftmann werden. Ihm leuchtet nur ein, wenn er einen Wald sieht, daß er so und so viel Kubikfuß Holz vor sich hat. welche er nur herunterzuschlagen, zu Brettern und Balken zu zersägen und nach dem nächsten Stapelplatz zu transvortiren braucht,' um dann so und soviel blanke Dollars dafür einstreichen zu können. Wollte ihn Jemand . begreiflich zu machen suchen, daß ein forstmaßiger Holzschlag mit regelmäßigem Turnus von zehn Jahren den Holzbestand dauernd erhält und dein Eigenthümer eine bescheidene über sichere Jahresrate von 2 Procent sichert; wollte er ihm gar noch weiter plausibel,, mache daß der Wald einer der wichtigsten Factoren der Wolkenbildung undIRegulirung der Niederschlage aus der Atmosphäre ist. die sengende Sonnenhitze und die ver nichtende Winlerkälte gleichmäßig mil dert, sowie Ueberschmemmungen rerdü tet, wollte man das dem amerikanischen Farmer auseinandersetzen, so müßte' er, wenn er sranzönsch verstände, wahrheitsgemäß antworten: Apre nu Is delufje, oder umschrieben : Den Letzten mögen die Hunde beißen! Wenn ich nur aus dem Dinge da möglichst viel Geld herausschinde und es dann noch-mög lichst theuer an einen Dummen verkau sen kann, so mag meinetwegen die ganze Welt zum Teufel gehen!". ES'ift wirklich'ttstaünlich, welch eine, gelinde gesagt, lgrvße Kurzsichtigkeit mit so viel Klugheit und .Schlauheit, wie sie doch unstreitig der amerikanische Farmer besitzt, gepaart sein kann, i Statt Melio. rationen einzuführen und feine ffJaldbej . krt, .i.vJTA imi tl IotC. m 4UUUt iUWHCU, ltf 11(104 UUUUfW für alberne Ehartätane, wie den Wet terdoctyr MeldourZeMd. den seüar von
VunveZ Gnaden allerhöchst concejstomr' ten Oberschwindler Dyrenfurth zum Fenster hinaus, um künstlichen Regen, zu erzeugen! Natürlich, eine rationelle Aufforstung der öden Landstrecken. die allein zum Ziele sühren und daS auf den Hund gekommene Klima verbessern kann, ist ihm zu langweilig. Eine brillante Idee find nach hiesigen Be griffen auch die elenden 3tachel;Sune, an denen fich daVieb oftmals tödtliche Wunden reißt. Dieselben sollten die Hecken üSerftüfsig machen. AlS ob die Hecken nur zum Schutze der Felder da wären! Wahrlich, man kann über solcke Ignoranz kaum die Achseln zucken. Warum verschwinden alle unsere harnt losen und durch Vertilgung der Raupen und anderer Jnsectenplagen so unendlich nützlichen Singvögel immer mehr und mehr? Der weise Farmer sagt: Weil der freche Sperling, der europäische Eindringling, sie verdrängt und ver jagt! Und Onkel Jerru Rusk gibt ihm Recht und schreibt Bande voll Anklagen aegen den armen Sotz Fehl geschossen! Der alberne Stachelzaun hat die Hecken verdrängt, in denen die Singvögel ungestört und. geschützt gegen Raubzeug aller Art, gegen wild diebene Katzea und Dorfköter. nisten konnten! TaS ist der Grund. Und je:er Bauer sollte sich das hinter die hren schreiben und wieder gute, dichte, hohe Dornenhecken nach alter Art an legen.
Tie europtttsche Vudler. .So was kann nur in Amerika passt zadllo cn Militärärzte denkt, welche ge " . gen e:n rmrgeld die Befreiung vom Militärdienste betrieben haben u. s. w.. dann stellt sich heraus, daß im Lande der Gottesfurcht und frommen Sitte der Thaler ähnliche Wunder vollbringt, wie in Nußland der Rubel und bei unS der Dollar. Hören wir das Berl. Tazedlatt": Die Laskerschen Enthüllungen im Jahre 1872 bildeten einen Scheinwer fer- in die dunkeln Sphären des höheren und höchsten Gesellschaflsiebens; einige Opfer wurden abgeschlachtet; im Uebrigen bat die eingesetzte rarlamentarische Untersuchungscommission nit mals Bericht erstattet. Wir wissen genau und zwar aus Aeußerungen, welche Lasker in Amerika gegen jetzt noch lebende angesehene Persönlichkei ten that , daß die Kenntniß aller mit diesen Dingen in Verbindung stehenden Verbältniffe. der moralische Zwang, sich trotzdem Schweigen auferlegen zu müssen und, als Folge davon, der Zusammen bruch seiner Ideale, die Hauvtursache t physischen und geistigen Leidens gewesen sind, dem der arme LaNer fern von der Hcimath erlag. Dieser Mann war ein glühender Anhänger, wenn man will ein Fanatiker, von Recht und Sittlich' kei ein geschworener Feind der Cor ruplion in jeder Gestalt, und er wurde tief und schmerzlich durch die nicht ganz unbegründete, aber dennoch nicht gerechle Befchuldigunz getroffen, daß er auf halbem Wege stehen geblieben sei und sich damit begnügt habe, nur politische Gegner vor der Welt zu brand' marken, statt den Kampf gegen die Cor ruption voll und ganz aufzunehmen. Er brachte mit dem Verzicot auf daS Letztere ein Opfer, das ihm' selbst Ge sunoheit und Leben gekostet hat. Thatfache ist es, daß in einem ehema ligen Kleinstaate, den wir zur Vermei dung ungerechter Urtheile nicht nennen wollen, von 18151866 ein stehender Bestechungsfond vorhanden war, dessen Revenuen dazu benutzt wurden, einfluß reiche Persönlichkeiten an deutschen HS fen bei sich darbietenden dringenden Anlässen sür die an sich durchaus berechtigten Bestrebungen und Wünsche dieses Kleinstaates zu gewinnen."' In Oesterreich war die Trinkgeldertwone". welche in dem Processe Ofert keim 18N) in der Person der Minister Gi4kra, Banhaus u. s. w. so eclatantan's Licht trat, schon lange zuvor eingebürgert; sie hatte ihre blühendsten Zeiten unter dem Fürsten Metterntch, welcher selbst dem Satze huldigte, daß der Thaler, Rubel oder Gulden nicht stin'e. vorausgesetzt, daß er in genügender Menge anmarschirt komme. Die langjährige intime Vertraulichkeit mit Gntz erklärt sich, wie die Tagedücher des Letzteren zeigen, ganz allein aus diesem Umstände. Gentz durfte ohne Furcht und Scheu Metternich gegenüber die Rolle des' loyalen Erpressers spie len; er holte, so oft es ihm beliebte, Gransicationen" bei Metternich, ernt senrte aber auch ebenso ost ilaut Tagebuch) mit ihm über Finanzangelegen beiten", die sowohl ' Metternich wie Gentz lebhaft intereisirten. Er war im Besitz fast aller Geheimnisse des Europa beherrschenden7 Staatskanzlers, der so die ame ttara- ' nee" (die ihm verkaufte Seele des kteinrn Gentz wurde. Die zkhlreichen Trinkgelder' bsn regierenden Fürsten, Gesandten.Botschaflkrn auS allen Staa,ren Europas, welche Geutz fortwährend cmysng und die er mit cynischer Gewissenvastigkeit in seinen - Tagebüchern verzeichnet, hätten ihre Ursache nicht n ecn Leiftungen der Feder GentzS, son ccr:, darin, daß Jedermann in jenen Krei wußte, daß mit Gentz auch Metnick gewinnen sei, sofern der Erstere e? nur woule. er onlg von Barern tt vrcch ibm laut Tagebuch vom 16. "MiMxt 1517 ein Geschenk von 10,000 Gulden. daS aber , erst in Ratenzab?
lungm nach uno nacy wttlttcy geleistet wu,Le. 5cyr viel Geld brachten dem würdi gen Paare Metternich und Gentz die Frankfurter Tcrritorialhandlungen" (am Bundestage) ein. Bei dem Gra f.'n - tadion hatte Gentz einmal Pech.
Er notirt am 17. Januar 1817: Besuch bei Graf Stadion. Kurze, aber nicht tröstlie Unterredung über Ft nanzangelegcnheiten. worin ich ihn un ! glücklicherweise ganz anders gestimmt finde, alS Metternich mir vorgestern geschildert hatte. Mit diesen Proben sei es genug. Bände könnte man füllen mit der Korruption unter Loui-s Napoleon inFrankreich. Ein noch lebender großer Ban kier, dessen Namen deutschen Ursprungs ist, händigte 1868 einer hcchitebenden Dame eine sehr hübsche und doch sür das Objekt verhältnißmäßiz geringeSumme eip. da?:it sie in einem bei dem Kassa tionsger'cht schwebenden Civil- und Slandalproceß intervenire. Sie that eS mit Erfolg. vsm Jnlande. Die ganze R eise naä Alaska wird grögtentheilS auf inlandifchen Gewässern gemacht. Der ganzen Küste von Britifh - Columbia entlang liegen Inseln uad zwischen diesen und dem Festläge ist eine schiffbare Straße. Die Wiesel räumen unter den Hasen in Tulare County. Jll., ge hörig auk. Sie übecrumoeln den Ha sen von hinten, wenn er friedlich dasitzt und in die Welt binaus sieht, springen ihm auf den Rücken, halten fest uni saugen ihm daS Lebensblut auS, wäh rend er dahin läuft, bis er vor Er schöpmng zusammenbricht. In einer Eisenwaaren. Handlung an Nassaustr., New Fork, ist e'n Messer auZzestellt, daS in einer Messerschmiede im Westen des Staates gemacht worden ist und $2,600 kosten soll. ES ist sieben Zoll lang und beinahe sechs Zoll im Quadrat an den Enden, von deren vier Seiten 365 Klingen. Sägen. Pfriemen, Schrauben zieher, Scheeren- u. f. f. herausstecken. Das Messer sieht wie ein großer Magnet aus, an welchem stählerne Feilspänt hängen. Major William Tickey. be. kannt in ArooStook County, Me., unter dem Namen Herzog von Kent", ist eine der interessantesten Persönlichkeiten unter den Pionieren und Politikern deS Ztaate5. Er ist etwa achtzig Jahre alt, aber gerade wie ein Pfeil und äußerst tbätig für die VolkSsachs in seinem Distritt. den er oft und fähig in der StaatS gefetzgebung vertreten bat. Er wohnt in den Barracken, welche von der Re gierung zur Zeit des Aroostook Krieges gebaut wurden. Er bat daS Eigen thum gekaust und als Heimstätte hergcstellt. Eine gepfefferte Tracht Prügel mit , der Peitsche verabfolgte kürzlich die 26 Jahre alte Emma Hoenth im St. Clair County in Jlli noiS den sechs ;igjährigen Bauern kneHt Peter Weingärtner und Nie mand kann es ihr verdenken, kenn der alte Thor hatte die Zudnng lichkeit, mit welcher er sie belästigte, so wen ge:r:eben, daß er sich vom County Clerk die schriftliche .Erlaubniß ertheilen ließ, dag ihn verabscheuende Mäd chen zu heirathen. Nachdem er die Prügel weghatte, kehrte der verrückte Härtng jener Gegend den Rücken. Während der Auffahrt zum P kes -Peak mit der eum Ra.Eisenbahn wird durchschnittlich eine Person auS, zweihundert .von dem Mangel an Luft in solchen hohen Rezioam anqeirinen. ie Zeichen deS Leidens si d uk . Ui Rthwerden der N i e un jcytießtiu, tritt eine Schwärze unter den Augen ein. Eine Frau, welche zu sterben schien, wurde auf einer La omotive an den Fug des Berges zurückgebracht, wo sie sich sofort erholte und wieder gesund ward. Der höchste Pu:lkt des PikeS Peak liegt 14,400 Fuß über dem Meeresspiegel. A u ß e r seinen Naturschätzen au Holz. Kupfer. Eisen. Steinkohlen und Slz soll Michigan als Naturmerkwür digkeit einen wilden Menschen aus dem Geschlecht, der Riesen bergeu Glaub würoige Männer behaupten, jüngst in dem noch wenig besiedelten County Gladwin, am Ufer deS Tuabawaffee' Flusses, einen gänzlich , nackten,' mit Haaren bedeckten Menschen von riesigem Wüchse gesehen' zu haben. Ihren Am gaben nach maß der Mensch in der Höhe mindestens sieben Fuß; seine Arme reichten bis unterhalb der Kniee und seine Hände waren doppelt so groß, alS . gewöonliche Manneshände. Der Mann schlug . eine "Bulldogge, welche man auf - ihn- gehetzt' hatte, mit einem gemalllgen Zaustschlag todt und Sprünge machte er, die mindestens 20 Fuß weit warez. Die Schullehrerin Emma ConnerS in Ladoza, Jndiana, ist die Tochrer' eines während deS Bürgerkrie ges im Kampfe gefallenen UnionSsolda ten und hat von diesem die Vaterlands liebe geerbt, welche ihn in den Krieg und Tod getrieben hatte. Die Nachbar schift, in welcher ihr SchultzauS steht, ist größtentbeiU von Männern beoöl' kert, die während des Krieges Mitglie der des unionsfeindlichen Ordens der Ritter vom goldenen Cirkel" waren, und als Frl. Co.rnorS jüngst das Sternenbanner auf dem Schu hiufe auibißke, w irde es von einer Anzahl dieser Männel" wieder heruntergerissen. Jetzt ober hat die Lehrerin eine neue Fayne auf daS Dach gepflanzt und sich gleichzeitig, ein Gewehr angeschafft, mit welchem sie. -wie sie erklärt hat, den er sten niederschienen wird, der Hand an die ligze legt. In der bewaldeten U mg t bung der Meierei von Jansen, sieben Mei en önllch von Aust n, Mmn., hau sten seit ; einiger Zeit hungrige Wölfe, die seinen Hüherstall öfters plüaderten. . Vor kurzer Znt aber trieb derHeinhunzer die Bestien dazu, Menzchen auk der Landstraße anzufallen und wer malt sich daS Entfeyen der Familie Jan sens, als sie, eines Abends das Jammergeschrei ihrer zwei kleinen Kinder hört, die beim Spielen in' der Nähe des Waldes , von Wölsen ' überfallen worden waren "Der Vater eilte sofort mit einer geladenen Flinte bewaffnet binauS. am feine Kinder zu retten, doch
iQi it die Ätettt erreiche, war iem vier jähriges, von den Tbieren schrecklich zerfleischte i und verstümmeltes Söhnchen bereits eine Leiche. Er kam aber noch zur rechten Zeit, um sein sechsjähriges TSchterchen vor gleichem Schicksal zu
bewahren. Zin? waren die Arme und Veme deS arm'n Mädchens auch schon garstig zerkrayr und zerbissen, doch ist t am Leben erhalten worden. Die Farmer der Umgegend veranstalten eine große Treibjagd, um die hungrigen Bestien zu tööten oder zu vertreiben. Der höchste Punkt in New ZZork ist die Spitze deS Thurmes vom Wrthifrrn i5irftn Tl?r Tfiürrn W UVl v w j m wird jede Nacht illuminirt und dem Publikum bis Nachts elf Uhr gegen Erlegung eines Eintrittsgeldes von 23 CentS zugänglich sein. Die Struktur, die im Ganzen, von der Schwelle des Gebäudes ab gerechnet, eine Höhe von 341 Fuß hat. bieiet einen prachtvollen Anbl'.ck im Reflex der 1365 elektrischen Flammeu. welche in roth, weiß und blau erstrahlen. Vom Fuße des Th lrmeS bis zur zweiten Platform. die einen ko rinthifchen Zäulengang bildet und auf einer Höhe vl 241 Fuß uin die Ztruk 0 M. t - t . V ' t , t tur yerumtauzl. iuurr n aorstuyt, wer jedoch bis zur vollen HZhe.- bis zur Glaskuppel, welche das ganze abschließt, gelangen will, muß sich bequemen, etwa die Haltte des Weges auf einer fchma len Wendeltreppe, den Rest auf Leitern zu erklimmen. Angenehm ist das eben nicht, aber lohnend, denn der Anblick, welcher sich von der luftigen Höhe aus bietet, ist geradezu bezaubernd, befon derS bei Nacht, wenn die Taufende und aber Taufende von Lichtern in der Stadt New Aork flimmern. ES reicht oer Blick hinauf bis zu den Pallisaden, hinunter bis nach Coney Island und darüber hinaus, im Osten entfaltet sich Lonz Jslan) und fogar die Lichter von New Rochelle sind deutlich zu fehen. Der Wallsischfahrer Gram puS", über den schon so viele sensationelle Gesch.chten vom Massacre seiner Mannschaft durch Eingeborene in Alaska erzählt worden sind, ist glücklich mit einundzwanzig Wallnschen an Bord in San Francisco angekommeil. Nur ein Mann, der zweite Ofsicier Trayton. ist nicht zurückgekehrt; er starb an der Wassersucht. Der Dampfer wäre noch ein ganzes Jahr auf dem Fischfang geblieben, wenn sein Ruder nicht beschädigt worden wäre. Daniel Dougherty, der silberzüngige Redner, ist der Sohn vneS Kutschers und begann seine Lauf bahn als Gehilfe seines Vaters. Oom lande. Dem Rheinischen Courrer" wird auS Berlm geschrieben: Der 70. Geburtstag VirchowS ruft die Erinnerung an eine Episode nach, die sowohl in VirchowS Leben wie in dem deS Fürsten BiSmarck ganz vereinzelt dasteht. Wir meinen die Duellforderuna deS damaligen Herrn von Bismarck an den , Abgeordneten Vlrchom aus dem Juni 1865. ES war das die Zeit, in welcher der preußische VerfassunzScönflikt am heftigsten tobte. In der Sitzung vom 2. Juni 1865 hatte Virchow als Referent der Commission für die schleSwigsche Frage erklärt, wenn Herr von BiSmarck den Bericht der Commission wirklich gelesen hätte, so wisse er, Virchow, nicht. waS er von seiner Wahrheitsliebe denken solle. Darauf erwiderte der Ministerpräsidenk: Der Herr Referent hat lange genug in der Welt gelebt, um zu wissen, daß er sich damit der technischen und speciellen Wendung gegen mich bedient hat, vermöge deren man einen Streit auf das rein persönliche Gebiet zu werfen pflegt, um denjenigen, gegen den man den Zweifel an seiner Wahrheitsliebe gerichtet hat. zu zwingen, daß er sich persönliche Genug thuung fordere. Ich frage Sie. meine Herren, wohin soll man mit diesem Tone kommen? Wollen Sie den polttischen Streit zwischen uns auf dem Wege der Horelier und .Curatier erledigen? (Heiterkeit.) ES ließe sich bavon reden, wenn eS Ihnen erwünscht ist." Virchow erwiderte, er könne nichts zu rücknebmen. und zwei Tage darauf hatte das Abgeordnetenhaus über eine Pistv' lenforderung deS Herrn von BiSmarck an Virchow tzu berathen. Das Haus versagte indessen seinem Mitgliede die Annahme der Forderung, schon um die parlamentarisch: Redefreiheit vor jeder Beeinträchtigung zu bewahren. Herr von Bismarck hat niemals vorher oder nachher eine Herausforderung aus poli' n chen Motiven ergehen lassen. Bekannt ist, daß jn jene Zeit das Duell ManteufelTwesten fiel. Tweiten erhielt einen Schug durch den Arm. Freiherr von Manteuffel blieb unverletzt. In Paris entspann sich am 18. Oktober im Stadttheil Cour, bevoie eine Keilerei, die an die Zeilen des seligen BoulangiSmuS erinnerte. Der Deputrrte dieses Wahlbezirks, der Boulanzist Bourdean, lag schon seit längerer Zeit in Fehde mit dem Schriftsetzer Voiiin. der zugleich Leiter deS Blattes Tambour . Battant ist. Da Voisin nun wieder mehrere heftige Ar tikel gegen den Deputirten veröffent. licht hatte, so begab' sich dieser am 17 Oktober mit zwei Freunden vor dessen Werkstatt. AlS Boisin erschien, kam es zu einer Schlägerei, wobei, Voisin dem Deputirten einen Topf mit Suppe, den er sich zum Frühstück geholt, an den Kopf warf. , Bourdeau drohte Voisin, daß er ihn für diele Schmach auf öffentlicher Straße ohrfeigen werde, , und in aller Form wurde sodann für gestern Nachmittag :j Uhr ein Stelldichein auf der Place du Pont verabredet "Voisin erschien auch Pünktlich auf dem: Platz, wo sich ungefähr 2000 Neugierige angesammelt hatten, und etwas später kam Bourdeau in Begleitung von etwa vierzig Personen. ; Gleich M seinem Erscheinen ertönte furchtbares Geheul und die Kampfhä)ne der beiden Parteien stürzten aufeinander. Aber.auch hier'zog Bourdeau den kürzeren. . Voisin erhielt nicht nur nicht die verspreche nen Ohrfeigen, sondern eS gelang ihm sogar, dem Deputirten ins Gesicht zu speien Da überdies 'die Menge Partei gegen Bourdeau ergriff, mußte der Deputirte .m ein benachbartes KaffeeHaus flüchten. Nun schritt die Polizei '' : 1 ':'"' : : 'i" i". "' , 1 1 t '""M.is?'a. 7.. i.i tm no trennte ote Kamplyayne. ,,',!,, I !! !ii!:i!!'ilf:i'l!!ifi;
De Psltne mi&tti Nische Akademie beschäftigt sich zur Zeit wieder mit der Rindertuderkulose und der Anwendung deS Robert Koch'schen Tuberkulins als diagnostischen Mittels. Die Gefahr, w.'lche daS Trinken unab
gekochter Kuhmilch mit sich bringt, gab den Anlaß zu den Untersuchungen. Keine Ansteckungsmöglichkeit ist activer als die durch Milch inficirter Kühe. Zwar wirkt nicht die Milch von jeder schwindsüchtigen Kuh ansteckend, sondern die Verbältnißzahl stellt sich etwa auf eins zu zehn; aber bei dm großen Verbrauch an Milch wird auch dieses Verhältniß schon übermäßig groß und bilsct eine beständige Ge.'ahr für alle Milchtrinker, besonders für Kinder. Ein Veterinärarzt Namens Nocard erklärt nunmehr, daß er mit dem Koch, 'schen Präparat die Tuberkulose beim Rinde innerhalb einer Beobachtungszeit von zehn bis achtzehn Stunden feststellen könne. Er gibt den Thieren, je nach deren. Gewicht. 2639 Centi gramm des Präparates. Ist die Kuh von der Krankheit befallen, so zeigt sich daraufhin ein. hochgradiges Fieber. Bei gesunden Thieren, steigt die Kyrpertemperatur kaum; dahingegen wurde bei Kühtz im - vorgeschrittensten Stadium der Pciylhise auffälligerweise gar keine Reaction auf die Einimpfung wahrge nommen. Seit 1876, so erklärte die Nowoje Wremja," gebe eS eine Pamirfrage. Nach der Eroberung Kho tand'S sei die russische ReichSgrenze im Süsen unbestimmt geblieben, da das Pamirgebiet überall von kleinen Kha naten umgeben sei. Jn den verflossenen 15 Jahren seien von drei verschiedenen Seuen Ansprüche auf daS Pamir erho den worden: von Abdurrahman Khan auf das südliche, von den Chinesen aus das S.'tliche Pamir und im Süden feien auch die Engländer gegen Pamir vorgegangen. Nachdem sie die Unabhängigkeit Kaschmirs vernichtet, hätten sie ihren Einfluß nördlich auf die Khanate T'chatran, Tassin und Kundschud auS gedehnt. Dort feien jetzt überall engtische Garnisonen. Es träfen nun eng lifche und russische Expeditionen zusammen, und da sie auf beiden Seiten auS Soldaten beständen, so sprächen ausläadtsche Blätter gleich immer von Zusam menstößen zwischen den englischen und russischen Vorposten. Uns so schließt die Nowoje Wremja" scheint die Znt gekommen zu sein, die russisch: Grenze in Pamir endgiltiz festzusetzen. Schwerlich wird unsere Diplomatie beim 5tachVeis unserer Vorrechte auf dieses Land auf große Schwierigkeiten fto en Unter wenig angenehm men Verhältnissen haben die Bewohner Kärnbachs zu singen. Kärnbach ist ein Dorf von etwa 1400 Einwahnern und wird von der badisch-hessischm Grenze durchschnitten, der hessische Theil ist der größere. Dort resioiren zwei Bürgermeister. von denen einer den HirektionSstab führt. Alle drei Jahre wandert der DirektionZstab auS der einen Hand in die andere. Mit der Besetzung deS RechnerpostenS geht es ebenso. Noch umständlicher ist ein Umzug über die Straße, denn da zieht einer gleich aus dem einen Land m'S andere und muß sich naturalisiren lassen. Bedarf eS nun aber gar der Beschzffnng von Per sonalpapierei von nicht mehr in Kärnbach lohnende l, da.tn ist Holland vollends in Noth. . it n d w 1 1 1 st D u wissen. waS sich ziemt, so srage nur bei edlen Dienern an", diese Lesart ist nunmehr für die bekanniea Goetheoerse zu ea pfehlen. Denn in Berlin wird jetzt einem tiefgefühlte Bedürfniß abgehstfen und eine Deutsche Diener Akademie" errichtet, eine sachwissenschaftliche Lehranstalt für angebende Diener. Die Lehrkurse dieser Anstalt umfassen Unierricht im Taseldecken, Serviren, Sil berputzen, persönliche Bedienung, AnstandS- und Höslichkeitslehre. Ob die Lehrer und Professoren dieser Akademie ehemalige Herren" oder selber ersah, rene Diener mit reichen Erfahrunzen sind. Wird nicht ge'agt; wir vermuthen beides. Ferner ist über die feinste. und herrschaftliche Art der Entgegennahme von Trinkgeldern und die Abstufung ver Höflichkeit gemäß ihrer Höhe angedeutet. Demnächst werden wir promovirtea uno graduirten Dienern begegnen und Anzogen, in denen ein Baccalau. reus oder ?ktor der Deutschen Diener Akademie stellen suchen. AuS Belgrad schreib, man vom 20. v. MtS. : Die Menagerie Montenegros in Belgrad war der Schauplatz eines gräßlichen Kampfes, der sich zwischen dem Thierbändiger Brodar un) einem Tigec und einer Hyäne abspielte. Schon mehrere Tage weigerte sich ein Tiger, die eingelernten Kunststücke zu machen. Besonders wollte er nicht durch einen Reifen spriuzen; während zwei andere Tiger gehorsam arbeiteten, stand er funkelnden AugeS in einer Ecke deS Käfigs, den Thierbandiger lauernd anhlickend. Bei der letzten Sonntags Vorstellung wollte nun der Bandiger den widerspenstigen Tiger zum.Sprung durch den Reihen zwingen. Als derselbe nicht gehorchte, versetzte er ihm mit der Peitsche einen Schlag : s0' fort sprang der Tiger auf den kräftigen Mann los, schlug ihm die Tatzen in die Schultern und packte den Kopf mit dem Rachen. Ein entsetzliches Ringen be gann ;dec herkulisch gebauteBrodar packte den Tiger bei der Kehle und eS gelang ihm. die Bestte mit gewaltigem Stoß wegzuschleudern; beinahe wäre eS ihm geglückt, aus dem Käsig zu entkommen, wenn nicht in demselben Augenblick, wo er den Tiger abschüttelte, eine im Käfig besinslichz Hyäne sich au? ihn gestürzt hatte. Jetzt erneuerte auch der Tiger seinen Angriff. Ein schauerlicher Kampf entspann sich nun zwischen dem Mann und den zwei Bestien, die brüllend, ihr Opfer hin und herrissen. Den herbeigeeilten Wärtern gelang eS nach mehreren Minuten, den Raudthieren ihr Opfer zu entreißen. Während ' des furchtbaren KampieS standen die anderen zwei im Käfig befindlichen Tiger brüllend in einer Ecke, Bedeckt mit sieden tiefen Wunden, die von den Klauen und Zähnen des TigerS herrührten, und mit mehr, als dreißig Bißwunden welche ihn die Hyäne zugefügt, hatte, mit einem! gebrochenen Fuß, zerfleischt und blutig, wurde Brodar in daS Kran
renhauS gebracht.
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Eifenbahtt-Tabelle
Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen babnzüge im Union Depot. Indianapolis. Vandalia. Abgang-Postzug Expres Expreß , Accomodation Expreß , C-pr $ . . . Ankunft Erpreß Expreß Accomodation Erpreß 7 :) $i 1 1 m Vrn 1 ( Am 4 00 Am 7 00 31m , 1 1 00 Nm 3 30 9im 4 15 Vm 10 00 m 2 50 Vm 5 20$m 7 47, Nm Schnellzug Accomadation Eleveland, Eincinnati, öhicago und St. Louis. Indianapolis und ölcvcland Division. Abgang Expreß Expreß ,.. Expreß Limited Expreß. Erpreß ' .. 6 J0 Vm 9 35 Vm 11 45 Vm 3 20 Nm 6 45 Nm Ankunft Erpreß 7 00Vm - Expreß II 10 Vm Limited Expreß 11 55 Tm Expreß 5 00 Nm Expreß 10 50 Nm St. Louis Division. Abgang Expreß 7 30 Vm Limited Expreß .... 12 03 Nm Erpreß 5 20Nrn Expreß, taglich 10 55 Nm Ankunft Expreß täglich 3 20 Vm Erpreß !25?rn Limited Expreß 2 55 Vm Expreß 20Vrn Chicago und Eincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 55 Vm Accomodation taalicb 7 05 Vm Accomodation . . . l0 55 Vm Postzug 3 00 Km Accomod. snur Sonntags). 5 00 Nm Accomodation 6 45 Nm Ankuzft- Nushville Accomodation. 10 35 Vm Postzug. . ... ..... 1 1 si) Vm Jnd'pls Acc. (nur Sonnt.).12 35 Nm Accomodation . 5 00 Nm Accomodation 10 45 Nm Schnellzug 12 15 Nm Chicago und Eincinnati Division wcsttich. Abaana Accomodation 7 10 Vin Scknell.Post 12 01 Nm Lafavette Accomadation 5 15 Nm Scknellxua 12 30 Vm Aulunft Scbnell;ua 3 20 Vm Lafauette Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpost 2 50 Nm Accomodation 6 15 Nm Pcoria Division westlich. Maana Ervreki 7 45 Vm Erpreß 12 03Nm Tanville Accomodation 5 05 Nm Expreß 10 52 Nm Ankunft Erpreß 3 15 Vm Danville Accomodation 10 40 Vm Expreß 2 40 Nm Expreß 0 35 Nm Peoria Division östlich. Abaana Ervreß 3 35 Vm Accomodation 5 30 Vm Expreß 3 05 Nm Ankunft Expreß ll 45 Vm Accomodation 9 00 Vm Expreß 10 30 Nm Lake Eric und Western. Abgang Expreß Expreß Expreß Schnell, Expreß Ankunft Scbnell.Expreß ... Expreß , Expreß Expreß 15 Vm 20 Nm ... 1 ... 7 ...11 ... 3 ,..10 ... 2 ,.. 6 00 Nm 10 Nm 20 Vm 30 Vm 50 Nm 20 Nm Pittöburg, Eincinnati, Chicago und St. Louis. Klanapölis Division. Äbgang Expreß 4 Columbus Accomodation.. . 9 Erpreß 3 Nichmond Accomodation. . . 4 Expreß Ankunft Nichmond Accomodation 9 Schnellzug 11 Expreß 12 Accomodation 3 Erpreß 45 Vm 00 Vm 00 Nm 00 N m 30 Nm 00 Vm 40 Vm 50 Nm 45 Nm 50 Nm 00 Nm Erpreß 9 Chicago Division via Kokomo. Abgang Expreß , Expreß AnkunftExpreß Expreß Louisville Division. " Abgang Expreß Louisville Accomodation.. . Schnellzug Accomodation Ankunft Accomodation Schnellzug Accomodation Spezial täglich 11 05 Vm 11 30 Nm 3 30 Vm 345 91m 3 40 Vm 8 AI Vm 3 55 Nm 4 3) Nm 10 25 Vm 11 00 Vm 00 Nm 10 50 Nrn Cincinnati, Hamilton und Jndianapolis. Abgang Expreß 3 TC Vm Eincinnati Accomodotivn ..10 45 Vm Expreß 3 00 Nm Expreß 3 30 Nm . Expreß...... 0 30 Nm Ankunft Accomodation 9 15 Vm Expreß 11 15 Vm Expreß 7 45 Nm Expreß 10 55 Nm Expreß 12 35 Vm Indianapolis und Vincennes. Abgang-Expreß 7 30 Vm Vincennes Accomodation.. . 4 10Nm Ankunft Vincennes Accomodation 11 00 Nm Expreß 5 05 Nm Eincinnati, Wabash und Michigan. Abgang Expreß . . Expreß Expreß .... Ankunft Expreß . . , , Expreß ...... Expreß...... , 6 30Vm , 11 45 Vm , 45Nm 11 10 Vm , 500 Nm 10 50Nm Indianapolis, Decatur und Western. Abgang Expreß 8 30Vm Accomodation 4 20 Nm Cchnell.Erpreß.. 11 00 Kni Ankunft Schnell. Erpreß 3 30 Vm , Accomodation 10 10 Vm Expreß 4 45 Vm Louisville, New Albany und Chicago. Abgang Expreß 12 40 Vm . Expreß ...11 35 Vm Monon Accomodation ..... K 20 m Ankunft Expreß... ,.. ... 3 25Vm - Monon Accomodation 1040Vm Expreß......... 3 20 Nm f fOM. IHl(TMrl'Mnirina(fk joha U. UoMli U.lrur...Vil ovk Ux 111, LrviWr, yvu tumf mtil umk taark. bwl mm i ma teh ymquickl kuw lu wa Crow k i t AI. . J - .... . , i . . . " . ..7 . . H.ilfiUH Mtljr JOB tm.n Huih mii, all . ! .rt f Anwn., fom rmu urM I ka. k, ins all tuur tiMK. . r. ia , j trywr H m, tt,nl.KI, ryAln. EA811.T, m.blLY fenrutX PAK! lXLAilS ms. AidnaiLM. TLUMS iO., rvjlTLAJU. V twurk. All Im ttMr üM.l'i. -
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Str. lii Alabama und Siebente Str. 125 Central und Lincoln Avenue. 128 Pandcs Str. und Lincoln Ave. 127 Columbia und Hill Ave. im Zentral Ave. und Achte Str. 129 AuHsteNungs.Gebäude. i6i ÄlaiMna und Morrnon Str. 132 Aohampton und Achte Str. 134 College Ave. und Zehnte Str. 13.' fvrtiTC, Wiij irnS ?V!rt5Tjr Pfr : . . 130 lwbama und North Str. 137 Newmann und Achte Str.. , 133 College Avenue und Irwin. 21 Jlllnols nd st, Joiepy Str. 23 Pennsylvanma und Pratt Str. - 24 Meridian und Zweite Str. .. . LZ No. 5 Svr'nhaus, . nahe Jllinoisstr. 26 Mississippi und St. Clair Str. 27 Illinois und Michiaan Str. 23 Pennsylvania und Künste Str. 29 MiffiZttvpi und Vierte Str. 212 Tennessee und William Str. 213 Pennsylvania und ÄZtichigan Str. 214 Illinois und Herbert Str. 2iJ Wanenheimath für Farbige. 21g Tennessee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 213 Clisford und Jesserson Avenue. 31 No. 1 Spr'nhs.. Ind. Ave. u. Mich. St. 32 Meridian und Wawut Etr. 34 Calisornia und Vermont Ctr. 35 Blake und New York Str. 36 Jndiana Ave. und St. Clair Str. 37 Etadt-Hospital. 33 Blake und North Ctr. 33 Michigan und AgneS Str. 312 West und Walnut Str. 313 We?t und Tritte. 314 Siebente und Howard Ctr. 313 Torbet und Paca Ctr. 310 Tennessee und 1. Straße. 41 No. 6 Cpr'nhaus. Wash. nahe West Str. 41 Geißendorf und Washington Ctr. 43 Missouri und New Aork Str. 45 Meridian und Washington Str. 46 Illinois und Ohio Str. 47 Tennessee und Washington Str. 43 Kingan'S Schlachthaus. 49 Jndianola, 3 Cquares vom Fluß. 412 Missouri und Maryland Str. 413 Mississippi und Wabash Str. 413 Morris und Church Str. 421 O. J.u. W. Nundhaus, westl. vom Fluß m Irren.Asyl. 424 Miley Ave. und National Noad. 51 No. 4 Spritzenhaus. Illinois u. Merrill. 5Z Illinois und Louisiana Str. 53 West und McCartu Str. 54 West und South Str. 56 Mississippi und Henry Ctr. 57 Meridian und Nay Str. 53 No. w Schlauchhö. MorriS u.Mad.Ao. 59 Madison Ave. und Tunlap Str. 512 West und Nockwood Ctr. 513 Kentucky Ave. und Merrill Ctr. 514 Union und Morriö Ctr. 516 Illinois und Kansaö Ctr. 517 MorriS und Takota Ctr. 518 MorriS und Church Ctr. 51 Tennessee und McEarty Str. 521 Meridian und Patmer Ctr. 523 Morris Ctr. und Gürtelbahn. 524 MadiZon Ave. und Minnesota Ctr. 1 No. 2 Haken, u. Leiter.L'aus, Southstr. 03 Pennsylvania Ctr. und Madison Ave. 63 Telaware und McCartu Ctr. 4 Cast und McCarty Ctr. 65 New Jersey und Merrill Ctr. 7 Virginia Ave. und Bradshaw Str. 03 Cast und Coburn Ctr. ' 69 Pennsylvania Str. und Madison Ave. 312 McKernan und Dougherty Str. 613 Cast Str. und Lincoln Lane. 314 Eaft nd Brecher Str. 515 Noble und South Ctr. 71 No. 3 Spr'nhaus, Birg. Ave. u. Hun. 72 Eaii und Georgia Straße. 73 Cedar und Elm Str. 74 Benton und Georqia Ctr. 75 Engttsh Ave. und Pme Etr. 76 Tillon und Bates Str. 73 No. 13 Spr'nhaus. Prospelt u. Tillon. 79 Fletcher Ave. und Dillo Str. 712 Cpruce und Prospekt Ctr. 713 English Ave. und Laurel Ctr. 714 Willow und Olive Str. 715 Ckzeldy und Beechcr Str. 716 Teutsches Waisenhaus. 718 Orange und Laurel Str. 21 Lexm'gtsn Avenue und Linden Ctraße. 23 Fletcher Avenue und Cpruce Ctraße. 24 Tucker und Dorsey'Ä Fabrik. Ll Market und New Jersey Etr. 82 Washington und Delaware Ctr. 83 East und Pearl Str. 84 New Dort und Davidson. 85 TaubMkmmen-Anstatt. 36 Ver. Staaten Arsenal. 67 Oriental und Washington Ctr. 89 FranenrReformatorium. m No. 8 Schlauchhaus. Ost Wash. Str. m Market und Noble Str. 814 Ohis und Harvey Str. ilo Arsenal Avenue und Ohio Straße. 821 Pan Handle Eisenbahn Shops 323 Walcott und Cartcr Str. 91 No.7 Spr'nhaus. Maryland nahe Merid. 91 Meridian und Georgia Str. 93 Meridian und Süd Str. 94 Pennsylvania und Louisiana Ctr. 93 Alabama Str. und Virginia Ave. S p t zialStgnale. Ersten 2 CchlZge. zweiter Alarm. Aweiten 2 Schlage, dritter Alarm. Tritten 2 Schläge, vierter Alarm. 1-2-1 Feuer aus und Schlauch aufge!c?ett 3 Schläge, weniaer Wasserdruck. J-J mehr Wasserdruck. 1 Schlüge, 12 Uhr Mittag;. ST Die ersten 12 Signale erden voll, ständig ausgeschkagen. bei den folgenden werden mt Hundert. Zehner und Ein. Ziffern getrennt gegeben. Die kürzelte und direkteste Route Ssi, Wost, ?ord, Süd. Vestldul Zuge isten Eisen bahnzüge in der Welt. Die vonüalicve Bcscbaficubcit der Geleise und der Maschinerie acttattcn die größte fzj. iii.i.üt ...iii H!i...t i r vujnsuiau-u v Hreplcr cicvcrsii. Die einzige Linie, welche ihre Passaqiere -nach dem Grand Central Bahnhof in Rew ?) o r k bringt und ihnen dadurch zwei Ctun, . den Seit spart, T,e Einfahrt in Chicago ermöglicht.einen Ncbcrdlick öber den Micbiaan Avenue -' Boulevard u. die schönsten Straßen der Stadt. . Tte Zuge taufen in den Zentral BahNhvZ von C , e i n n a t i. die ttnicn Dn'ots von .i Ckeveland, Buskalo und AlKäny,. fenicrSt. Louis, Peoria. Tie Osnr t J,dissMtt btsidct slck ' - Ro. 1 Ost Washington Straße, - No. 138 Süd Illinoiö Straße,. und dem Union Bahnhof, wo Tickctö nach allen Theilen der Per. Staaten, Canada und- . Meriko zu den niedriucn Raten zu brkomn,en. ' sind, und alle gewünschte Auskunft, eNheilt wird. - . , ... j. i: . Oecar G. Murray, Verkehrsdirektor l D. B. Martin, tfeit. Pass. Agt V Itiil U.M. Bronson,Mlfl (en. Pass Ägt. .tmi'Ä 'M!-I;iffl-r:at;;!;:::l!iiiL:s-.i;Ji:: ' ;t j ". ;';ü!-: v ,
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