Indiana Tribüne, Volume 15, Number 52, Indianapolis, Marion County, 9 November 1891 — Page 3

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Sipuclf c von Olga ÄZ 0 l) l b r ü ck. (Forlsehllng.) Ter kleine Lehrer schien gewachsen, seine Nasenslügel bebten, den Arm hatte er ausgestreckt mit ausgespreizten Fingern, Xh'Jt zur Bekräftigung seiner Rede, selbst seine ?lugm hafteten nun voll au Marie's blassem Antlitz. Mich selbst habe ich bezwingen können," nahm er wieder .'eise auf, die öufzeren Verhältniffe zu bezwingen, liegt Nicht in meiner Macht. In unser Haus kannst Du unter den obwaltenden lwchänden nicht zurückkehren. Mir könnten Dir ja auch nicht Schutz gewähren gegen die Ansemdunzen, denen Du ausgesetzt wärest. Die Steine, die man aus Dich werfen wurde, müßten unbedingt meine Ezistenz und das Leim meiner Mutter vernichten, und wenn meine Mutter auch die Arme sehnsüchtig nach Dir ausstreckt, so kann ich es doch nicht gestatten, daß ihre letzten Lebenstage durch Dich einen so bösen Abschluß finden. Lebten wir in einer großen Stadt, vielleicht dächte ich dann ein wenig anders. Aber auch in der großen Stadt ist man stets das Glied einer bestimmten kleinen Gesellschaft, aus der man ausscheiden muß, wenn man sich ihren Satzungen nicht fügt, sich in ihre Verhältnisse nicht sckickt.Rene sprach jetzt so klar und nüch tern, wie auf dem Katheder, wenn er seinen Schülern eine Regel erklärte. Wir haben uns nichts mehr zu sagen, Rene", kam es langsam über Marie's Lippen. Ich vermag Dir die Gründe nicht zu erklären, aus denen ich Herrn Berton nicht heirathen kann und will. Ich will vor Allem nicht mit einer Lüge im Herzen in die Ehe treten jetzt weniger denn je! Leb' wohl! Deiner Mittler schreibe ich, die wird mich eher verstehen. . . .Und nun, zeh Rene, geh! Rene ergriff die schlaff herabhängende Hand des Mädchens. Laß mich nicht im Groll von Dir scheiden, Marie! Es ist wahr, ich verstehe dich nicht, mag sein, daß wir Beide Recht haben. Ich will auch keinen Stein auf dich werfen, denn Du hast schwer zu tragen an dem Leben, das Tu dir selber erwählt, und in dem Du allein stehen wirst, ganz allein." Ein bitteres Wort drängte sich Marie auf die Lippen, aber sie unterdrückte es. Sie fühlte, es war ein Abschied sür's Leben, und nun, im letzten Moment stieg die Erinnerung an ihre Kindertage in ihr auf. und mit ihr das Bild eines sanften, stillen blonden Jünglings, der sie aus den Händen getragen, jeden ihrer kindischen Wünsche erfüllt und sein höchstes Glück von ihr erwartete. Ein grenzenloses Mitleid erwachte in ihr für den Mann, dessen ganze wff nungen sie auf immer zerstört, und sie sragte wie es denn möglich gewe sen. daß sie ftitt feine Verzeihung zu erflehen einer fast feindlichen Stimmung gegen ihn nachgegeben und sich geberdet, als sei sie ihm gegenüber im Recht. So gern hätte sie ihm noch ein einziges liebes Abschiedswort gesagt, em Wort, das die Herbe der letzten Stunde gemildert hätte aber die Kehle war ihr wie zugeschnürt. Sie drückte seine Hand die seinige blieb kalt und leblos. . .. Marie erhob sich. Geb. geh," flüsterte sie kaum vernehmlich. Rene senkte de Kopf, seine Mund winket zuckten fÄmerzlicb. Ich gehe, Marie, leb' wohl." stieß er abgerissen hervor und wankte zur Thür hinaus. Boriß folgte ihm auf dem Fuß. Wollen Sie die Freundlichkeit ha ben, vor dem Hausthor einen Augenblick auf mich zu warten?" raunte er dem Lehrer zu. Dieser nickte stumm und stieg langsam die Treppe hinab, seine zitternde Hand auf das Geländer stützend. Boriß trat in's Zimmer zurück. Marie lag schluchzend im Lehnstuhl Boris eilte auf sie zu. .Marie!" rief er erschrocken. Sie wiederholte immer: Allein, nun brn ich allem r Boriß setzte sich auf den Arm oes Stuhles, legte einen Arm liebevoll um die Schulter des Mädchens, und zog mit der Hand ihr verweintes Gesicht an seine Brust. etn, Marie, Sle sind nicht mehr allein, so wenig wie ich allein bin, denn wenn Sie mir vertrauen, so will ich Ihnen den Weg zeigen, auf dem Sie, auf dem wir beide noch glücklich werden !önnen. Marie richtete ihre Augen verwirrt mf den jungen Mann. .Was mcmen Sie?" fragte sie mit zitternder Stimme. .Ich meine, daß wir zwei Geächtete zusammenhalten sollen, um uns gegen seitig zu stützen, da die Gesellschaft uns sa doch ihre Stütze verweigert." Boriß nahm den Kopf des Mädchens zwischen feine Hände, blickte ihr lächelnd in die thränenschimmernden Augen und drückte dann einen leichten Kuß auf die blasse Stirn. Sie können ruhig sein, Marie, ganz ruhig...." Er stand auf, drückte noch einmal ihre vand, nickte ihr zu und schritt zur Thür. Bon dort wandte er sich nochmals um. Ich geleite jetzt'Jhren Cousin nachdem Bahnhof und will ihm den Trost ;u geben versuchen, den Sie ihm nicht gewähren konnten. Auf Wiedersehen !" Boriß ließ die Thür lnse hinter sich in' Schloß fallen, und seine Schritte waren schon längst auf dem Gang und der Treppe verhallt, als Marie endlich aus ihrer Betäubung erwachte. Sie fuhr sich mit der Hand einigemal über die Stirn, als hätte der so leise Euß eine greifbare Spur hinterlassen. Was bedeuteten die -letzten Worte? Wollte Boriß .... nein, nein sie wagte den Gedanken nicht auszudenken. Und doch der Sinn seiner Rede ließ sich nicht anders deuten gewiß, er wollte ihr sein eigenes Leben zum Opfer bringen, um sie zu retten vor der Veriweifluna. dem feelilcken Unteraana.

Mm, min1, dlejes Opfer konnti sie licht annehmen ! Hatte er deshalb jahrelang schuldlos anter'der unauslöschlichen Schuld seiner Mutter gelitten, um den Nest seines Lebens unter der gleichen unauslöschlichen Schuld seiner Frau zu ver trauern? In seinem übertriebenen Gerech igkeitsgefühl wollte er an ihr sühnen.waS ein Anderer an seiner Mutter verbrochen, in seiner Grvßmuth ihrem Kinde die Qualen ersparen, die er selbst eröuldet. Großgeistig genug war er ja, um einem idealen Zweck sich selbst, seine ganze Zukunft zum Opfer zu bringen. Und doch, jetzt entsann sich Marie feiuer Worte: .Dazu bedarf es vor Allem der Liebe, der wahren innigen Liebe." Sie wiederholte die Worte halblaut vor sich hin, sie berauschte sich an ihrem Klang und preßte die Hand an das bebende Herz. Oh Gott, wenn das möglich wäre '" schluchzte sie auf, uud je mehr sich diese Möglichkeit zu einer beseeligenden Gewißheit in ihrem Innern befestigte, desto mehr regte sich in ihr die Hoffnung. daß sich die Worte des alten Priesters von der Kirche St. Sulpice doch erfüllen sollten, der ihr gesagt: .Er, der Höchste, wird dir helfen, das Brandmal löschen, das die Sünde in einer schwachen Stunde auf deine reine Stirn gedrückt, denn du hast dich zu reiten verflicht aus der Welt des Lasters. und du bist rein und unschuldig geblieben in deinem Her-e:i". Der Lehrer ging mit kleinen Schritten vor dem Hansthor auf und ab. Seine bekümmerten Augen schweiften immer wieder von dem ihm umtosenden Treiben der Großstadt zum dunklen Hausflur zurück, aus welchem jetzt Boriß trat. .Verzeihen Sie. daß ich Sie habe warten lassen," sagte Boriß. .Wir da ben noch eine Stunde bis zur Abfahrt Ihres Zuges, wenn Sie gestatten, bringe ich Sie auf die Bahn. Ich habe Ihnen noch Manches zu sagen." (Schluß folgt.) Die tolle' Gräfin.

Riiinan sn M. its. (Fortfehung.) .Sne Varrkzelr war ichwer zu fcfr weisen, und wer hätte denn die Anzeige machen sollen? Seine Frau war keine! energische Natur, und der Pole? der muß wohl auch nicht geartet sein wie andere Menschen. Nun glaubte meine Cousine gewiß ihr Kind gerettet, als sie mir Leone so warm an S Herz legte. Die Hoffnung, daß ihre Tochter hier eine sichere Unterkunft fürs Leben finden werde schimmerte deutlich in dem Briefe durch. Aber machen Sie einmal eine Nonne aus Leone!" Vanderloo lachte laut auf, ve? stummte Ober plötzlich, als das kummc?' volle Gesicht der Oberin sich ihm befremdet zuwendete. Schnell stieß er den Satz heraus: .Aber auch eine sonderbare Heirath ; wie soll man das verstehen, Frau Oberin?" Sie hob die Schultern: .In Bezuz auf Heiralben ist schon das Unsinnigste geschehen ; Jndra von MöLn war elternlos, siebzehn Jahre alt. ihr alter Bormund fand nichts gegn Ro?illac einzuwenden; er ist ein' schöner Mann, dabei ein Cavalier, er galt wohl als etwas überspannt ; aber wer ahnte denn, daß er ein kompleter Narr sei?" Die Thüre öffnete sich rasch und Leone trat vor die Oberin. Die tiefdunkelblauen Augen des schönen schlanke Kindes blickten fragend auf; sie strich die kurzen Locken aus dem Gesicht und fragte harmlos : .Was soll ich, Tante?" .Und das fragst Du Du?" sagte die Oberin und richtete sich hoch auf. Das Kind sah unschlüssig den jungen Arzt an und sagte befremdet: .Ich bin doch nicht krank ?" .Ja Du mußt wohl krank sein." sprach die Oberin in strengem Ton, .sonst müßte ich mich einer Verwandten schämen, die solche Gassenbubcnstreiche macht. Schwester Anastasia ist die Herzensgüte und die Geduld selbst, und Du häufst eine Rohheit auf die andere, elbst das Erwürgen ist auf Deinem Programm." Leone sah groß auf, dann lachte sie mit einem silberhellen Lachen. .Sie ist aber zu dumm, diese Schwester Anastasia!" rief sie und schüttelte trotzig die vollen braunen Locken. .Ich verbiete Dir derlei Bemerkungen!" rief die Oberm erzürnt. .Sehen Sie, Doktor, das läßt mich auf ein tieferliegendes Uebel schließen;' meiner Nichte fehlt die Fähigkeit, ihr sinnloses betragen zu begreifen und zu beurtheilen." ' Vanderloo glaubte ein Zeichen der Zustimmung geben zu müssen. .Kommen Sie mir nicht wieder mit Ihren D suchen, Herr Doktor, im Som mer lasse ich Sie mir gefallen; aber jetzt, bei zehn Grad Kälte? brr!" wi dete sich Leone ganz samiliär an den Arzt. .Sie könnten mir ja meine Stimme verderben, und wie wollten Sie dies bei Papa und Potinski verantWorten?" .Du bleibst mir also die Ausklärung über Dein Betragen schuldig?" fragte die Oberin entrüstet. .Was kann ich Ihnen da diel aufklä. ren, liebe Tante! Nun ja, daß ich Jhnen die einfache Wahrheit gestehe: mir kam !)cachts plötzlich Die Idee, wie doch wohl eine Nonne in ihrem Bette auösehe. Es war drollig genug; wie ich mir den glattrasirten Kopf von Schwester Anastasia ansehe, öffnet sie weit den Mund und schreit Zeter und Mordio."' Und Leone lacht und zeigt dem Doktor die blendend weißen Zahnchen, daß auch dieser gegen das Lachen zu kämpfen hat, das aber vlötzlich mit einem verlegenen Blick auf die Oberin unterdrückt wird. Das feine, bleiche Gesicht der alten Dame war über und über roth gemor en, ihre Augen schweiften verwirrt am Boden. Dies Errötben, diese äußerste Verlegenheit der Sechzigjährigen, dem Geständniß des übermüthigen Kindes gegenüber, war nun für den jungen Mann kein schwer zu löfendeS Problem mehr: er kannte ja sein Klostet. Die .1 Ji t 1. f ;rv . oerin, erzurni uoer vir Niloiiare.

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IN oer ne stcn einen AugettlUia gezeigt, streckte mit befehlender ' Geberde den Arm wagerecht gegen Leone aus, welche den stummen Wink wohl verstand. Vertraulich lachte sie den Doktor an und flog hinaus. Die alte Dame sah stumm vor sich hin, nach einigen Minuten feufzte sie auf: .Bis zum Frühling will ich noch Geduld haben, verfchrei den Sie einige Beruhigungsmittel, Herr Doktor, hier ist weder mit physischen, noch mit moralischen Waffen zu kämpfen." .Geben Sie die Comtesse unter eine kraftigere, zähere Leitung," entschied Vanderloo. .Daran dachte ich auch fchon." entgegnete die Oberin .Ich will Alles versuchen ; schicke ich Leone zurück, so ist sie verloren." Und in stummer Resig' Nation verabschiedete sie den Arzt. Er machte die Run e durch den Krankensaal; gar viele hübsche, runde Gesichter schauten ihn aus den weißen Häubchen verschämt an. Nach einer Stunde ungefähr durchschritt er den innern Hof; ein sich lang hinziehender Raum der wie ein Treibhaus aussah und gegen den Hof hin eine Glaswand ; zeigte, gestattete Vanderloo einen Einblick in die Turnanstalt. Unter den jugendlichen Gestalten, die das Turn kostüm, die kurze Hofe und die Blouse, trugen, fchien eine fuße Erscheinung von wunderbar elastischem Körperbau geradezu von einem Neck zum anderen zu stiegen. Die Gefährtinnen gafften all nach dem Elsenwesen, das in glückseliger Lust die gewagtesten Uebungen uner , müdlich ausführte. DaS war Leone. Der Arzt stand bewundernd da. .Wer hat Sie diese Kunst gelehrt?" hatte er einmal das dreizehnjährige Mädchen gefragt. .Potinski," war die Antwort gewesen. Immer dieser rätüselhaste Potinski ! Er mußte weiter, sein Versteck hinter dem Brunnen wurde durch eine Laienschwester entdeckt, die eben mi. zwei Eimern daher kam. Als er'den Berg binunter ging, kam er zu dem Resultat, daß weder auf geistigem noch auf physischem Gebiet hier pathologische Studien am Platze seien. Leone war ein in schrankenloser Freiheit aufgewachsenes Wesen, ihr durch die Einsperrung empörter Freiheitssinn machte sich Luft in den sonderbarsten Auslassmtgm. Dies war ja sein Geschöpf, wie ein anderes, keines, wie sie Jahr aus, Jahr ein in die klösterliche Zucht genommen wurden, um nachber ihrer Erziehung Ehr zu machen. Die Oberin war eine ganz tüchtige, kluge Frau, aber sie wollte nicht begreifen, daß das klösterliche Erziehungssystem Lecnes bizarrer Vertheldigungs- und Kampfeslust immer neue Nahrung gab. In den nächsten Tagen sah der junge Arzt Leone nicht, erfuhr aber, daß dieselbe Retraite" habe. Tiefe Einsamkeit' und Zurückgezogenheit für dies lebensfrohe Wesen! Er schüttelte ärger' lich den Kopf. Seine Stimmung war o'medies sehr trübe. Er hatte Briefe aus der Heimath von seiner beklazens werthen Mutter erhalten. Mit dem Vorgefühl, daß ihn wieder ein schlimmer Brief in seiner Wohnung erwarte, betrat er das Gasthaus. Unten in der Bierstube ging es laut zu, er eiltt rasch vorüber, sein wohldurchheizt es Zimmer war heute nach so vielen Stra pazen das Ziel seiner Sehnsucht. Tu Lampe war schon angezündet, als er eintrat, eine behagliche Wärme kam ihm entgegen. Plötzlich fuhr er zurück, ein heftiges Schluchzen kam vom Sophi der und eine weibliche Gestalt erhob sich rasch. .Maurice," schrie sie au' und umklammerte krampfhaft seinen Hals. .Ist eS wieder dahin gekommen, arme Mutter?" agte der Sohn mit tiefer Niedergeschlagenheit. Jene schluchzte einige Minuten an seiner Schulter, .Nun, tröste Dich doch, so schlimm wird's wohl nicht sein," beruhigte er und geleitete sie zu einem Sessel. .Der,Schritt ist gethan, Mauriee,nie und nimmer kehre ich zu dem Menschen zurück," rief sie und hob beschwörend die Hand empor. .Es ist doch mein Gut. auf dem er wohnt und haust, und ich habe weniger zu sagen, wie die geringste Magd. Das ließe sich schließlich noch ertragen, wenn er nicht eine unerträg liche Tyrannei gegen mich übte. Ich bin nichts mehr, wie seine Sklavin, und eine tückische Frcude macht es ihm. mich vor Bekannten und Dienstboten herunterzuwürdigcn. Nun ist es genug der Beschimpfung, habe ich doch einen Sohn, der die Rechte seiner Mutter wahren wird." Der junge Arzt stand bleich und niedergeschlagen da. Was wollte sie von ihm? Halte sie nicht von jeher all' sein bestes Wollen sür ihr Wohl unmöglich gemacht? .Was gedenkst Du zu thun?" fragte er bestürzt. .Das fragst Du? Sagt Dir denn mein Davonlaufen nicht, waS ich vor. hübe? Die Scheidung will ich einrei chen, Du hilfst mir, die Sache endlich zum Schluß zu bringen, fo lange bleibe ich hier bn Dir. Sieh' Dich sogleich nach emer geräumigen Wohnung um; es ist, wie ich Dir sagte: nie mehr kehre ich zu dem Menschen zurück." Du thust mir von ganzem Herzen leid, Mutter; aber Du wirst es mir nicht verdenken, wenn ich nicht fo reckt an Deine Entschließungen glaube," an! wortete er kopsschüttelnd. Das bleiche, zarte Gesicht richtete sich mit dem Ausdruck der Hilflosigkeit zu ihm auf: .Tu glaubst nicht mehr, daß mir nach der niederträchtigen Bebandluug Energie genug geblieben ist, diesen letzten Schritt durchzuführen?" fragte sie kaum hörbar. .Ich meine, von Bohlen wird immer Herr der Situation bleiben," fiel er achjelzucktno ein. .Ja, Maurice, ich habe oft gegen Dich ge.'ündigt: wenn er drohte, da oab ich Dich preis, Deine Trostesworte und treuen Rathschläge wurden dann dem argen Manne mitgetheilt, und er haßte Dich um so mehr. Ach, mein Gott, wie bin ich sö unglücklich, das einzige treue Herz, das mir zugethan ist, verrieth ich m - j. f. r. m . ' an oen scylimmzten Menschen." mt weinte heftig in ihr Taschentuch und reichte , ihm dann beide Hände hin. .Erbarme Dich Der er Mutter,", jarq mertx iie(Fortsetzung folgt.)

tzm wiördprver Vor dem Schwurgericht zu Neapel haben jüngst die Verhandlungen in einem Mordproceß begonnen, der fchon seit dem Iabre 1888 ickwebt. und aus

Hessen Ausgang man in ganz Italien gespannt ist. Ueber die Vorgeschichte des Processes wird Folgendes mitge theilt: Der Oberlicutenant Leone, der aus einer zwar armen, aber hochachtbaren Familie stammte, hatte sich in die reiche Caterina Notarbartolo, auö dem pauze der Grasen von Villarosa, die zu den vornehmsten Gefchlechtern in ganz Italien gehören, verliebt, seine Liebe vuroe von dem Fräulein erwidert und von der Mutter derselben begünstigt. Die beiden Brüder der iunaen Dame. Francesco und Pietro, verfolgten jedoch dmAuserwäblten ibrer einuaenSchwester mit unauslöschlichem Haffe. Im Onni IC00 kt.t -. cni avuo juiucnc uiuiiumu VlVlül bartolo den Lieutenant Leone zu einem Pistolenduell; es sollte geschossen werden, bis einer von beiden todt am Platze bliebe. Leone lebnte diele or. verunz rundweg ab; das Einzige, waS er oaourcy erreichte, war, daß er vier oazen spater .wegen Feigheit" aus em peere ausgestoßen wurde. Zu kolz, von seiner Braut iraend etwas anzunehmen, irrte er mittellos durch zanz Kiemen umher und suchte eine cmen enntmssen angemessene Be Ääftigung, bis er endlich in Palermo n einem Bankgeschäft eine Anstellung 'and. Anonvme Briefe, die ibn bei den Directoren der Bank zu verleumden suchren uno die wohl von den Brüdern Notarbartolo herrührten, verleideten ,bm bald den Aufentbalt in Palermo. und fo ging er am 1. Oktober 1883 nacy Cazerla, dem Wohnsitz seiner Braut, um den Kamvk mit den keindli. chen Brüdern aufzunehmen. Sein azemuta sollte dose Folgen sür ihn ..abm. Am Moraen des 30. Decem, ers fand man ihn todt in seiner Man arde. Ein Revolverfchuß hatte seinem ebcn ein Ende gemacht. Obwohl nun ne Hand des Leichnams den Revolver est umschlossen hielt, glaubte doch in ;anz Caserta Niemand an einen Selbstmord; es stieg vielmehr sofort der esvacyt ans, vatz Leone von den Gra en Notarbartolo ermordet worden sei. Zeit Januar 1389 sind denn auch -zietro und Francesco dreimal verhaft iet werden, munten kber weaen Manzels an Beweisen ebenso oft wieder aus oer Hast entlassen werden. Dle gra mrende Aussage eines Kammerdieners der Grafen, eines gewissen Tinnirello, hat aber vor Kurzem eme Wiederaufnabme des ProcetzverfahrenS vcraw laßt, und die Verdachtgründe gegen die zungen -vrasen yaoen sich unteroey !0 gehäuft, daß der Proceß eröffnet wurde. Ter Andrang zu den VerHandungen war em so großer, vag zur Sabruna der Ordnung vor dem Ge? richtegebäude eine Compagnie Solda- .-. r j rA mTX- m Sa. icu uuiycjuui uciucu luupic. Sllaveyäudlerrniffe. .Bitte, mir umgehend mit Dampfer .Anatolia" sür den Pafcha X. Y. zwei Zudan-Löwinnen zusenden. Dieselben .nüssen aber noch zung sein, etwa zwi chen 14 und 17, Zähne vollständig und, ocnn möglich, auch eine stattliche Mähne oben. Brünett ist die Lieblingssarbe )es Pa'cha." .Bedauere. SudanLöwinnen jetzt nicht vorrathig. Will yem Pascha dafür zwei herrliche persische Gazellen von schlankem Wüchse .enden. Besitze auch eine junge Bärin :us dem Kaukasus, Namens Suleika, in allerliebstes Thier. Ist üppig gevachfen und hat blaue Augen. Suleika kmn auch tanzen und das Chmbal ch!agcn." .Senden Suleika, aber ald. Pascha schon begierig, dieses inereffante Thier in feiner Menagerie zu 'khen." Dies sind gewiß höchst un'ckuldig klingende Telegramme, so schreibt man dem .W. T." aus Damaskus. Und doch sind dieS Draht Meldungen zweier Sklavenhändler, von senen der Eine in Damaskus wohnt, ser Andere in Bassorah, und welche die varems der syrischen Großen und Pachas mit dem Ewig-Weiblichen verorgen. Oeffentlich ist der abscheuliche Men'chen Handel nun freilich im ganzen tür ischen Reiche verboten; die Klugen, zu 'enen fast sämmtliche Paschas des Reies gehören, wissen indeß schon dem besetze ein Schnippchen zu schlagen und ihre Harems immer von Neuem mit schönen Bewohnerinnen zu füllen. Trifft nun z. B. in Damaskus ine Sendung ron sechs hübschen Tscherkessinnen ein, io benachrichtigt man sogleich die PaschaS und die verschiedenen moSlimi' scheu und nichtmoslimischen Haremsbesitze? der Stadt von deren Ankunft, indem man ihnen mit der unschuldigsten Miene der Welt meldet, daß soeben wieder sechs herrliche Thiere, Löwinnen, Gazellen, Wölfinnen oder Bärin nen. und wie die verschiedenen fleischfressenden Thiere noch heißen mögen, angelangt sind, und ladet zugleich höflichst zu deren Besichtigung ein. W rum sollte sich ein Pascha nicht einige wilde Thiere ansehen dürfen? Er fährt daher in das Haus des angebli chen Thier-, aber wirklichen Mädchenandlers, besichtigt und prüft genau die ihm vorgeführten Schönen und kauft schließlich eine oder mehrere. Nach Einbruch der Nacht wird die so erstaw dene OdaliSke in den Harem ihres neuen Gebieters gebracht. Der Luxus der Lehrer. Als jüngst in einer sehr bemittelten Gemeinde deS Elsaß der Bürgermeister den Antrag stellte, daS Gehalt deS LehrerS von 720 auf 800 Mk. zu erhöhen, erfolgte lebhafter Widerspruch. Unter Ander wurde gesagt: .Früher haben sich dis Lehrer mit Mehlknödeln be gnügt, heute aber wollen sie Fleisch knödel haben!" Wir würden uns freuen, wenn dieS die einzige Unverschämtheit der Lehrer wäre. Leider sind wir besser unterrich tet. Von dem unter den Lehrern grassirenden Hang zum LuxuS, dem selbst durch eine jährliche Gehaltszulage von hundert Mark nicht zu genügen wäre, hat man einen Begriff, wenn wir anS unserer reichen Erfahrung folgende Einielbeiten mittheilen:

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EgBgS8gTOgaS5!gH Es gab eine Zeit, wo die Leyrer Sandalen trugen. Nun werfe man heute einen Blick auf ihre Füße, und man wird eine Fußbekleidung aus einem Stoff verfertigt finden, aus welchem auch die Scbuhe der Reichen verfertigt werden: aus Leder, welches aus dem Fell sehr theurer Thiere gewonnen wird. Und mit solchen Schuhen ausgerüstet, haben wir schon Lehrer in einem Eisenbahnwaggon gefunden, während sie früher in einem Postwagen zu reisen pflegten. In der Bahnhofs-Restauration bemerkten wir dieselben Lehrer wieder und zwar hinter einem Seidel Bier. Einst begnügten sie sich mit dem altdeutfchen Meth, das bedeutend billiger war. Als wir aber dann die Lehrer wieder in den Waggon steigen sahen, rauchten sie Cigarren, und zugleich fiel unS die Zeit ein, wo kein Lehrer sich diesen Luxus gestattet hat und zu gestatten wagte. Hat Pythagoras geraucht? Aber wir brauchen nicht so weit zurückzugreifen. Auch im Mittelalter fah Niemand einen paffenden Lehrer. Alles in Allem: Die Lehrer, speciell die im Elsaß, müssen zu einfacheren Sitten zurückkehren. Thun sie dies nicht, so haben befonderS die wohlhaveneren Gemeinden die Pflicht, Anträge, welche beabsichtigen, das Gehalt der Lehrer zu erhöhen, mit aller Energie zurückzuweisen. (.Berliner Wespen.")

Russische Logik. ?ke Deutschen sind eindummeS Volk! Wenn wir einen Krieg beginnen, Dann wird ihn also sagen sie Deutschland gewiß gewinnen. Dann werden wir so sagen sie Ganz sicher unterliegen Und in dem ersten Treffen schon Gehörige Haue kriegen. Nun sagen wir: Wir wollen Euch Dazu Gelegenheit geben, . Leiht uns eine halbe Milliarde nur, Denn daran fehlt's unS eben. Da halten sie sich die Taschen zu Und wollen davon nichts hören. Anstatt zu sagen: .Hier habt Ihr daS Geld, Um unS den Krieg zu erklären!" Späte Liebe. Unbeweibt blieb der Araber, Dessen Haupt des Alters Schnee deckt? Unvermählt blieb die Matrone, Deren Herz so manches Weh deckt. Und doch ist im Herzenswinkel Beiden Zärtlichkeit entsprossen: Sie theilt sie mit ihrer Katze, Er theilt sie mit seinen Rossen! .Eile mit Weile kennte nur vor der Zeit der Eisenbahnen und Luftballons entstehen. Heute würde Jeder glauben, damit etwas Absurdes u behaupten. ... i, i . ..i Domcstic Screcned Kohlen bei A. V. Meyer 55 (5v., 17 Nord Pennsylvania Str. , , .' -- - - -,,s : '

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