Indiana Tribüne, Volume 15, Number 51, Indianapolis, Marion County, 8 November 1891 — Page 2
Jndiann Tribüne. Erscheint ÜQtidh utti &otinin&$
Tie tZzliche .Tribune" kostet durch den Träger AGtvtS per Woche, die SonntgS.Tribüe" L eail per Wscke. Beide zusammen ISCtntS oder Cent per Monat. Per Post iugesickk in Vor. FuLSczshlung N prr Jahr. Ossice: 130 Ost Maryland Sirahe. Indianapolis, Ind., 8. November '91. Tie Heilsarmee alS räuderin. KiNdeöe Tie frommen Soldaten hatten bereits trr Monaten in HelsingsorK ein dem ZlmdkSalter kaum entmachseneS MSd 6ez ihren iSraelitiscten Eltern gestoh' len und v:r den Nachforschungen der finalandischrn Behörden nach Schweden entführt. Wie nun aus den vom Oberstattbalteramt in Stockholm abze ebenen Rapporten hervorgeht hatte die OberbefehlShaöerm der Heilsarmee in Schweden, Fräulein Ouchterlony. die junge' Chava Slavatitöki aus Helsing iorS nach ihrer Zlnkunft in Stockholm bei sich aufgenommen. Ferner hatte sie sich an einen Prediger, dessen Namen sie nicht angeben will, mit der Frage gr wandt, ob t? nicht möglich sei. daZ Matchen . zu taufen, aber alS Antwort erbaltm, daß eS ohne die erforderlichen ; Atteste unmöglich sei. Einige Tage hatte fis das Mädchen auf dem Lande zur Pflege eineS kranken Heils soldaten benutzt und sie darauf in der Küche hel fi lassen. Als jedoch der Rabbiner Tr. Klein, sich am IS. August im Haupt quartier der Heilsarmee eingemnten hatte, um nach dem Mädchen zu fragen, fei dieses plötzlich, ohne daß Frl. Ouchterlony davon gewuN, verschwunden. Nach vielen vergeblichen Nachforschun gen in Göteborg. Christiania und o xenbagen ist endlich auS der erstgenannUn Stadt folgende Nachricht einzelau' sen: ie Chava SlavatitSki langte vor drei Wochen in Gesellschaft eines OfsicierS aus der Stockholmer Heilsarmee in Göteborg an. Von hier reiste sie am 4. September ab, um sich vach Amerika zu begeben, und eZ ist dennoch erwiesen, daß diese Reise von Mitgliedern der Heilsarmee bewerkstelligt worden ist. Bei der am 15 September in HelstngforS stattgebadten gerichtlichen Untersuchung der Sache war außer den Eltern Chava'S auch die Baronin Cedercreutz. welche von diesen zur Verantwortung geigen war, anwesend. Auf eine an sie gerich' tete Anfrage erzählte die Baronin, daß in demselben Hause, in welchem die Eltern EbcvV wohnten, religiZse Zu sammenkünfte seh? oft veranstaltet wo?' den waren. Nach einer solchen Ver1,,? fi ihr bni 5TT?rtSffin lrv t.t . , V W V MV. lauf der Treppe begegnet und habe sie gebeten, auch an diesen Versammlungen Thu nehmen zu dürfen, worauf dle Baromn emaewmlat habe. Wer w .Mädchen aus HelsingkorS fortgeschafft. ser lhr nicht bekannt; zedoch oabe ne.eS auf dem Bahnhofe ln Gesellschaft von zwei zur Heilsarmee gehörigen Damen aezehen. Durch die eine, Frau von Forselles, wisse sie, daß Chzva an dem abrikort BlllnSS eingetroffen sei. Die Eltern des Mädchens forderten, daß sowohl die Baronin als Frau von For selleS zur Verantwortung gezogen wür den. weil sie das Mädchen überredet Haien an ihren Versammlungen Theil zu nehmen. , Die Sitzung des Gericht? wurde au? den 14. Oktober vertagt, u welcher Zeit die obengenannten Tam,n. sowie auch andere in dieser Angelegenheit ver wickelte Personen einberufen werde? sollen. Dle ?kadarin. Frau Nelly Hawthorn hatte die Frau nie leiden können. Sie hatte es auch dit ter btreut, ihren Georg überredet zu ha-. ben, gerade dieses Häuschen zu miethen, das o dicht neben der Aehässigen Nachbas rin'Iag. Freilich damals hatte sie nie&i sahnen können, eine nue unlieZfam Nach: barschaft ihr werden könnte. Sie war an Georges Seite durch dle Straßen geroan dert in ihrnn jungen Eheglück so ah? inungslos so arglas so unermüdlich im Suchen nach einem hübsch geleaenenHeim, lund bei dem Anblick des frischen rothen Backsieinhäuschens am Ende oer Clarl Avenue hatte sie einen Ruf des Entzückenk ,LLsgestoßen. Genau ein solches Nest hatte sie sich gewünscht so abgelegen, so traulich im Gärtchm so sonnig beleuchtet. UndGeorge war ihrerMemunagcroesev , über die Wohnung, nureinroemg weit", hatte er bedächtig gesagt. .Aber George-die Pferdebahn ist j erreichbar, und denn die gute Luft die man da draußen hat.daS Gärtchen Ja ja!- Er sah es ein, der liebe Mensch! Mrs. Nelly Harsthorn erinnerte sich, daß er ihr den begeisterten Mund, still gc küßt und mit ihr alle die VorzügedeS ab gelegenen Häuschens eingesehen. - lind dann waren sie stürmisch, wie zwei frohlaunigebefriedigteKinder indieSwdt zurückgekehrt, um in aller Eile den Agen, tcn aufzusuchen und noch selbigen AbendS daS rothe Häuschen zu miethen. Freilich damals konnten sie nicht ahnen elcke häßliche Nachbarschaft sie sin den würden. Daß man.eS den Menschen aber auch nie gleich ansieht, wie abscheulich sie sein können. Nelly hatte die Frau auS dem Neben- , hau sogar anfangs hübsch gefunden. Nicht aerade vornehm hübsch, dazu hatte sie zu breite Schultern und eine zu steife Gangart, aber da? Gesicht war in der Farbe nicht übel, und dann hatte der gut 1 geformte Kopf eine solche Fülle vonHaaren oerade daS hübsche Braun daS an die Herbstbuche erinnert. . Sie hatten sich denn auch In der ersten Zeit gegrüßt. Dai wer am Ende natürlich. ' Sie roa ren Nachharinnk und eintliö so iiu
tasten etwas auf die aegenseitiae Freund
lichkeit angewiesen in dem ziemlich unbewohnten Stadttheil. Es war dann nur selbstverständlich, daß man sich von Fenster zu Fenster beim Zurechtnlckcn dn Blumen anlächelte. Frau Nelly wäre eS auch nie eingefallen, davon abzulassen selbst nachdem die kleine Nörgelei mit dem Abfegen der' Straße vorgekommen, aber Frau Derby war darin anders. Sie dachte vvöekcht, Nelly hatte irem Mädchen den Auftrag gegeben, ihren Kehricht nicht weiter als bis an die Gartengrenz zu fegen vielleicht meinte sie sogir, daß Nelly ihrem Mädchen Recht gegeben, als diese dem vom Lande kommenden Milch Händler. daS letzte Pfund ungesalzener Better vor der Nase der Statte von neben, an abkaufte. Tpß man aber so kleinlich sein konnte, wie diese Frau Derin! Darum so zu thun, als ob sie sie nächsten Morgen nicht sähe. Und Nelly wäre gerade gerne gesetzen morden, denn xt trug ein yauvs j chen von solch' zartem Spttzengewebe in j ganz oouvekureazon. ran ervy trug auch recht geschmackvolle Häubchen Frau Nellie gestand sich das ohne 5!eidGefühl, und deshalb wurmte es sie um sa mehr, daß die ändere "gerade an 'jenem Morgen so that pah! WaS lag übn gent daran? Wenn .Frau Derb so kleinlich wate, daß sie wegen ein Pfund Butter denn daß die Nachbarin sich diese Butter speciell bestellt, daS hatte sie krst später von der Gemüsehändlerin, die beide Häuser versorgte, erfahren solchen Aufhebens machen konnte. George hatte allerdings gemeint, daß Nelly durch zwei Worte die Angelegenhett erklären sollte. und Nelly dacht, auch einen Augenblick daran, es in thun wie aber nachher Frau Derby in Heller Nachsucht ihre grüne Plüschdecke am -offenen Fenster so ausschüttete, daß der Staub gerade gegen NellyS frische Tüllgardinen aufstieg, da empörte sich doch ihr Gefühl zu sehr, und V c c ' r. rts' .n .' . x . ne ymoerie oenn uq !yr 'ieniimaoett ear .mcht, ihr Faß mlt Asche auf d Aschhaufen von Derby's auszuschütten. Frau Nelly wurde darüber klar, daß sie die Frau nie hatte leiden können, Sie hatte immer etwas viel zu Selbstbe wußtes etwas so Souveränes. Mein Gott man brauchte einander zum'Glück nicht schließlich hatte Nelly ! noch Anderes zu thun, als an die stetsnackige Nachbarin zu denken besonders . ? . L ' ' als oie Zen yeranruare, in oer ne oie Glücklichste aller Sterblichen werden sollte. Nelly nähte und stickte und sang sich alle ihre Glückträume in die kleinen Röckchen und Jäckchen hinein und malte sich erröthend und still lächelnd ihres ge liebten Georg frohes Gesicht aus, das gewiß ganz verlegen und dumm blicken würde, wenn endlich das Kleine das Dritte im Bunde da wäre. Und Frau Nelly vergaß über dem aro ßen Ereigniß alle Kleinlichkeiten der Welt, allen Haß und allen Neid und allen Groll. Da lag denn eines sonnen hellen Morgens das winzige, ach so win zige Ding, ihres und ihres Georg kleu nes Töchterchen neben ihrin den Kissen und beherrschte, ohne eS sich rührte tyran nifch das ganze glückselige Haus. ES war zart und zerbrechlich anzu, schauen, so zart, daß . es mit Besorgnis betrachtet werden mußte, uud als die er? sten Wochen verstrichen waren, saß Frau Nello an ibrem alten Vlatz am Fenster und hielt von Stund' zu Mund' rkr Vav in den Armen und blickte mit widerstreit tendett Gefühlen von Stolz und ernste, Sorge auf das zarte Kindchen nieder. Ob eS hinaus dürfte in die Sonne? Ob die Luft ihm zu scharf war ? Frau Skellz hob den Kopf und sah hinaus, und dann fuhr der Blick rasch wieder Zurück, als hätte sie etwas Ungewöhnliches entdeckt. Und so war es auch. Für die junge Frau war es etwas Ungewöhnliches, was si sah. Dort im Garten des Nachbar Hauses schritt Frau Derby auf und ab und !n den Armen trug sie Frau Nelly blinzelte nochmals prüfend hinaus trug sie ein großes,' kräftiges, blondhaariges Baby, das übermenschlich schrie. Auch sie also sie auch ! Das plötzlich warm' anfmallende Mutterherz Nelli; Hawtborns schlug auf einen Augenblick mitfühlend dem anderen Mutterherzen entgegen sie sah lieblich madonnenhaft aus die Frau mit den rothbraunen Haa, ren und dem langsamen, etwas matten Gang. Nelly sah nochmal zu ihr herun, ter, aus sie und dann auf das Baby und ihr Herz verhärtete sich. .Sehr dicke!" sagte sie leise und dann beuate sie sich und küßte ihr blasses, zar, es Töchterchen. Als sie wieder aussah, bettete Frau Derby ihr Kindchen in den Armen um. Jetzt konnte Nelly genau sehen. .Es ist ein kräftiger, großknochiger Junge!" entschied sie, .ein zu dicker Zun und jetzt war sich Frau Nelly klar darüber, daß sie diese Frau Derby niemals habe leiden können. Sie prahlt mit ihrem Baby sie thut's, um mich zu ärgern dicke Kinder sind nicht Um wer die schönsten!" erklärte die kleine nervöse 3!elly am Abend ihrem Georg, und der gute, liebe Mensch küßte sie und das kleine Mädchen, und sagte, daß .es aus Erden kein so schönes Kind gäbe, wie fein winziges Töchterchen, und daß übn genS Derby'S dicker Junge ihm völlig gleichgiltig sei. ' Dons, ihr kleiner Lieb, ling, werde gewiß noch stärker werden, als alle Andern! Ja daS hossten sie. Frau Nell, und auch der still besorgte. George aber es kam doch nicht so. Es verginz ein Monat und zwei, und daS winzig, Ding wurde nicht kräftiger wiewoh' die arme Nelly, die zu schwach war, un dauernd zu nähren alle Nährmittcl die sie auftreiöen konnte, in Anwendrnu brachte. ., Es weint soviel, und es ist ss ma. ger!" klagte Nelly, selbst bleich und ab. gezehrt zur Kinderfrau, aufsehend, unt diese neth, den Arzt aus der Stadt her, ,M '' 's : .U' ' -11 j. betzuholen. & :.t Es war. UM die spate Abendstunde, alk er kam. AuS den offenen Fenstern dei Nachbarhauses drang daS kraftoolli Schreien von ,Derby's dickem Jungen. Frau Nelly stand auf, und schloß ihn Fenster. J - , . , . Ihr Liebling lag mit halbgeschlossener 'eingesunkenen Augen, leise immernd, im Bettchen. Der Arzt fällte rasch sein UTtbAU :,!! v
27-: ielilt dle kröitiaeMutternabruna.
Schassen Sie noch heute eine Amme.und Ihr Kindchen bleibt Ihnen! . Frau Nelly sah blnch und hilflos zr ihm auf. Ihr Mund zitterte und zuck te. Und sonst. Herr Doctor und sonst?" er alte Mann sah nochmals auf da bleiche Baby :.'dcr und zog die Achsel hoch. .Könne), Sie .)m nirgends Muttermilch verschaffen? Ist hier draußen ÄSln?ÄSUin lX m f? Kind , d e dav Ihre in der heutigen ytsttllt Ger! Krau Ntlln kb aulkckluck. i. - t v t v 't 1 7r k!kÄ'. t fÄ?l! & ZI Inu hX b..m7.Ä nMich i"'Skäk. lkdÄ Kopf und schoß einen einzigen Blick auf das Nebenhaus. Er hatte sie verstan? den. .Thu'S. Nelly! fügte er nicht weitrrti hfriffx rtsä f? Und Frau Nelly Hawthonr sagte nichts mebr. Sie nahm ihr Kind in die Annund ging mit wankenden, wiewohl ent. schsgliknen lckritten die frrrnr, htnah in den Garten und durch die Seitcnpforte ins Nebenkaus. ES war allcS still. Man schlief bereits. DaS schrille Klingeln verschaffte ihr Einlaß. , . , r . ."Ä Frau Derby sprechen! nW tT. atv tend. Man führte sie m das chlafzimmer an das Bett der Nachbarin. Halb im Arm der jungen Mutter, halb an der cn...ft rxf.. ' Lv..fc. XJIU I iUll l'U 1U1U UliUillUltlllWt tuui!zJt, d ciJ 11. IIUUMIIUIV, VlWk .'UVH. . IHH Nelln4 Anen inllten sirf, mit Tbränen. y - u I i "7 V Arzt war da er saat. er rietn steben " Z Sie mir bei beute Nackt nur aeben Sie meillrm Baby Sie kam nickt weitem Der rotnBraiine Frauenkopf wandte sich ihr rasch zu Frau Derby rollte ihr dickes Kind bei Seite und streckte zwei Äi-me nach Nelly'S Baby aus. .Geben Sil ber o das kleine Wurm!" rau Nelly verhüllte die Auaen. wäh. rend das Kino trank. Ihr blonder Kopf lag ans der Bettkante, neben der sie ,n oie nie esunren war. Im Zimmer regte sich nichts, nur das Ticken der Katj.i c . n. f k: . . I ttiinuyi wui tioiuai un oav ciji yajuge und dann immer langsame Schlucken des indes. Frau Nelly weinte Die groV r A Hft IIAIItfM K tiY l7 1t I v'" 4; i v. uno rannen nze.n uoer ie geeren eiuikvi.. i rn:. , n- v si. au ihuuc ic ui Bllcä5 1 ,.5,. .s wra '.?rfV .vuv w vv". "IUV. und schlief einen aesundm Schlaf. Mit einem ausbrechcnden Schluchzlaut beugte sich Nelli) über daS Antlitz der Nachbarin und küßte ihren frischen, warmen Mund. .Dank, o Dank!" Die Frau fühlte Nellys zitternde kleine Hand in der ihren, und blickte sie sanft an, und dann iucu ten sie Beide. Ueber alle kleine Streitigkeiten hinw?g hatte ste u?eS vereint in jener kacht, und dieses etwas lag in dem tiefsten Grund ihrer Seelen und nannte sich Muttergesühl. Sie war so schön. George erzählte Nelly am anbrechenden Morgen unter rächen und Weinen ihrem schlastninkenen Gatten das goldbraune Haar und die weiße Haut nno dann der groe fn sche Mund mit den leuchtenden Zähnen du glaubst nicht, wie sie schön ist, diese Frau Derby ich gestehe dir, George ich glaubte sie einmal nicht lei den zu können aber ich sche, dqß ich mich über meine Empfindungen täuschte -ich i littt.tit grau! Lache 4444,4 i Nein, er lachte nicht. Er beugte sich zu der kleinen erregten Schwätzenn und küßte ihr'die feuchtgkänzenden Augen. Sara Hutzler. U elektrische Lebenskraft, Zon f9. Bxrew, Ingenieur. $LU vor hundert Jahren der italie msche Arzt Galvani die nach ihm benannte Form der elektrischen Energie entdeckte, geschah dieS unter so merk wurvlgen umsunoen, da der (Aelehrte ttch kure Zeit dem Glauben hingab, ,n dem galvanrchkN Strom das AaenK des physischen Lebens gefunden zu ha den. Wie so oft verkündete ern vor lauter Eifer der Welt die Entdeckung Galvauls, und eine ungeheuere Erregung. welche sicherlich der Tkeilnahme an ochs groner Emvftndung rm ver gangenen Jahre um Nichts nachstand, bemächtigte sick eben dieser Welt. Zu früh, viel zu früh leider, denn die üserlrikbensten Hoffnungen knüpften sich sofort an die neue Emdeckunz; man glaubte ein Heilmittel gesunden zu haden gegen alles Siechthum. eine Ret mng vor Alter und Tod, man sah be reitö dlt letzten Lebensräthsel gelöst und alle diese voreiligen Hoffnungen wurden jämmerlich zu Nlchte. Millionen armer Frösche mußten un qualrollen Elpecimenten ihr Leben t W u ... O X , lassen I denn ein uzender FroscbZchen kel haue bekanntlich den Entdecker auf die Spur der fließenden Elektricität ge bracht), aber kein Frosch, der einmal todt war, ist aus elektrischem Wege wie. der lebendig geniorden; viele Menschen sind seüdem durch Elektricität vonhoher Zpannunz getödtet, aber lebendig ge macht hat man noch keinen. Tie Alnerikaner geben sich ja unver-' drossene Mühe, um die Erfindung der brauchbarsten kleltrischen.HlnrichtungSMaschine", aber eine elektrische Wieder? belebungsmaschinc-,,, hat selbst Edi'oa noch nicht zu Wege gebracht. Und doch hat Galvani in gewissem 3inne Recht gehabt mi feiner elektri. schen. Lebenskraft, viel mehr Recht sicherlich als Diejenigen, welche ihn we. gen dieser Ansicht verlacht oder bedau ert haben. ES lst, wie bei , so vielen Tmgen, etwaS d'ran", und wenn nicht zuf die erwähnte kurze Periode der Ve aeifferung eine, sehr lange Zeit der Er-
.Frau Derby,- schluchzte sie an der ur i51!1"" iv wii Thür strand .mein Kind stirbt - cht fiU immt hateS auch ihm fehlt die Multernahnma der hler gethan, und wahrend die Natur.
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nacmeruna oer onenvaren aonerzung
gegen alle elektro - physischen Unterst chungen gefolgt wäre, so wüßten wir Ztcher Mon manches, was wir uns yeute nicht träumen lassen. Die Quellen al leS organischen LebenS sind, das stellt wohl Rlkmand mehr in Abrede, .die so genannten Naturkräste, Wärme, Licht, und die rüthselhasten Beziehungen der Atome, die wir .chemische Verwandtschasteu" nennen, , ßunrieim mi mzrmt und Lichs, nur eine Form der Energie, über di7universellste, welche wir kennen. ? . . i?... v Fi- ?" ' " U" '"'M" oezieyllnaen zu auen anoeren van l cyen ud chemilcheZKräftm und Erscheinung 3 beweist. Tie JdentilSt v me h! die von Warme und Licht Tyndall, die von Licht und Elektricität hat in der jüngsten Zeit Hertz überzeugend nachzewiesen. Jede Dynamo-Maschine ver wandelt vor unseren Augen Bewegung und Elek rmtät, Warme und Lrcht, und die umgekehrten Processe, die Uebersührung von Energie auS der Form der Bütmc und deS LlchteS IN Elektricität, ebenso die Umfetzung der Elektricität in chemische Atomarbeit und umgekehrt für oie Technik täglich an tausend Stellen aus. Und so können wir dreist be .zaupten, die Elektricität ist die verbrei ,m und umfaßendste Gestalt der leendigeu Energie auI der alles organiihp J,h,n mnrft ' . . 2.. . ....... ..V . - XUttt umstun der Electrrcrtat auf den Oraa. . Z A. ,X: w vT msmus schon letzt an verschiedenen Bet- . , - . . rt . - t wtelen nachweisen ; die PraxlS, welche I. .. f t t S t. i. 2. P I tot qtt sicy aruoemo oen ops zerore chen über das Warum und Wie der or. ganijchen Wirlungen des .elektrischen -tromes. haben Techniker und Oekoao ne schon manche wunderbare und v.rthvolle Entdeckung an'S Tageslicht zefördert. Daß die Elektricität auf )as Wachsen und Gedeihen vieler, wahrscheinlich 'aller Pflanzen einen int .nitttlbaren Einfluß ausübt, haben .nebrere hochinteressante Versuche un oiderleglich bewiesen; man hat dem 'lektnichen ström aus die verschieden irtiaite Werze eine Einwirkung aus Samen und Pflanzen gestattet, und .. , - .t . . . rr- f iltts uarcn Sie zersucye von rsvig zealeilkt. B wurden beispielsweise an den ' ' . Fnden ernes Beetes, das von, ver chie Pflanzen , bestanden war. einer. .... . C D. i . . itu eine uivö O' .j...-.".,,..... i Tfh s nttv,.ni44v """' M"w itttlJL rthi.rirhMrh.-r rfiinhtt- r.W VVV Vlj ? "W WM W V riengeS wel ycm unausgesetzt durch die feuchte Erde tn elektrischer Strom von der Zink- zur iupfetplatte geht7 So standen du ZZurzeln aller das Beet bedeckenden .Zewüchsc unter dem Einflüsse, emer räftien Eieltricitätsauelle, urtd det criolg ergab sich alsbald darin, daß it Getreiöearken reichlichere Ernik, dle artofseln gröere FruchZe, die Zier pflanzen herrlichere Blüthe zeigten, als t aur ankeren stellen desselben Bo ,ens stedendtN. Die Kartoffeln zeich eten sich durchweg an Wohlgeschmack uS, und schlechte, kranke Früchte er chiencn an den elektrisch behandelten Ztauvm seltener clS an anderen. DaS ,t weniger räth'elhäst, als eS auf den rsten Bt.ck rricheint. denn man kann ch reckt gut vorstellen, daß die den "rododen lurckflienenoe Elektricität luf d;e Stoffe tti BodenS eine chemisch . r'eyenve Wirkung ausübt, in Folge leren zeder bslZNie dle lhr zusagenden estand'hetle l.ichter und außgiebiger ,,.i.'?nkrk m,rken alA 4 nun (flftrt ltIt m ii, .it. Etwas weitere Ausdehnung hzbei bereits die r'uche aeroonuen. die Elek ricität ei:?e Nolle in der Weincultur jic.cn zu lassen, und wenn auch hier on e:ner .e!e:triichen LebenSkra t" noch .euiger d:e Rede sein kanz, wie bei den orerwäkulm Thatsachen, so ist doch r Gezens-.and interessant genug, um ter n;cuj?i zu we den. Man uber t a jt na Nil ich neueröingS dem t'.tluixeii cixm an mevrerea uneit vle .o.chn,e ttvl. tun Wein altern" tu sj,n, 0 d. lhm die Feittdkit dti Gk & m3 und Ar?mas zu geben, die ihm onst nur va) ?'lter verleibt. Die kln :e!beiten bet dier Elektricität des Re I om aitei weiden bistier noch geheim gedalten. öo gede.t den Jachblättern in dreier Ättg?legcnheit. besonders aus dem El c so auzführtiche and vielver iirechende )tachrichtc-n zu, daß der Zeitpuntt mI?rZche:n1ich nicht mehr fern mn w tt. wo eS dem Weinkenner sauer gemach: wird, zwischen seinen gewöhnn alten Marken u.ld .elettri'ckem Heurig.-n" zu unterscheid:n. Welcher Ar: N'-N der Elnfluiz der Elektricität gtff, deS WeineS' ist, darüber ßr stch bis jetzt kaum irgend etwas itUi tct Praktiker hält sich eben an das Wie und überläßt dem Gelehrten hgz Warum. Endlich wäre noch von einer Rolle zu lynchten, in rer die Elektricität indirect als Erhalterin deS LebenS auftritt, im I rt " n " s n rn T. ' denr sie sich nämlich als ZerstSrerin dez llemsten Jemde des OrgarnSmuS au? weist. . . So zeigt sich die Elektricität dusß Unmittelbarste als Helferin und Stützt im Kampf gegen Tod und Krankheit, und wenn wir jetzt erst im Anfange de, elektro medicinischen ' Untersuchungen und Erfolge stehen, so ist zu hoffen, daß die Fortschritte aus diesem Gebiet vo jetzt an nicht langsamer erfolgen wer. den, als auf w allen anderen Zweige menschlichen Willens und Könnens. Contraktoren sollten den Springflcld Kalk gebrauchen. Ä. B. Meyer Co., I? 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