Indiana Tribüne, Volume 15, Number 49, Indianapolis, Marion County, 6 November 1891 — Page 3
Dr. Augnst KSnig'S
ambnrgcr Brustthee gkgcn alle Krankheiten der Brust, der Lmzszett und dcr 5lchlc. Nur in Drijjfiul-aif rteB. PrciS, 2'. Cents. 82EK ZkWWWWH t. 3l,rwbs ml f "Xi heilt sicher und rasch. ; yyr'";M.mZjiZ: T-t-XJ-i ,"Wr& Vcrrottkuttgctt. Tchklmme Lerrenkunz irr Schulter. W. T. Dzwdell, 117 Main-Straße, Vesrii. I2S.. verrenkt.' sich bei einem Falle auf dA Eise die Schulte?. Die erste An?rndung tsa St. IakobS Oel linderte die Schnierzca und iti fortgesetztem Gebrauch war er l&lb rcUjiiadiz herzestellt. Berlctzttttgen. Sech Wochen leidend. Herr Gesrz Blatt Ttsckwn, Cal., fazr: Durch eine Egge hatte iH mir chere Bttletzunzen an den Beinen zuzezsaen. SeöS Wochen litt ich die hesttgstea berzen. Durch die An roenduns a St. Jakebö Oel wurde ich vol; geheilt. Quetschttngett. Fiel von frier Treppe. Acktb. W. C. Hden, ten der Naryländer Gestksebuua. 1i& Dol-rbin-Trraßk, Baltimore, it'tt)., schreibt : Ich litt sehr schZiniA an einer Quetschnz, verursacht durch einen Fall von einer Treyre; doch vurde ich durch St. JakodZOcl aalen SchMerze befreit. i m-:: -XL r. Mauner nnd Jnngline ! t i Dea el:ittm Weg. verlorene DZsnneSkxaZttskcderherMsteUe, sowie fri?ye, vrZUk! ant ell ft aaschsi nenfc h.'i bsre FSe ve Sxfchlcchti kraskttsn stchrr und laarrnd zu .a; lert:er, genaue AfNSrui:g titx SKaiiN tarfcii ! S?iMi teil l Ct)e ! .inderr.' iicl&e end cilunj, t.& ge tiezene 33iu$ : ; : 5?f ? Nkttunzss S Anker". J. Lu?5g?, 250 i!a, & mit vien (eSjarlifa Bildern. L2ird Z deutscher Sprache gegen feni:iji;j, r! 1:5 LentZ in Pcftmzr'sn, in ciarn unetn;te:i Umschlag tret! tr;uft, fr:i versandt. Wrefsire: DEUTSCHES KEIL-!X$T!TU7, t4 fct3 II Clinton tlace, Rsv York, R. T. rrfyndjlt iwiT V'-.-' I ? ? X !"" VrffrtiwM r'rü' JT fi Xct .RettungS-Lluker" ist auch j baden in ,ndi,napllö. Ind.. bei W. Kelter. W Süd Telaw re Strafe. I Ky'CX'wv-1' i'V' IV--r,. I " i llHilf i Hfl mii ' fair d i , j.'!; ÄK'' EinDanköarer Patient (Kein Arzt konnte ihm helfen) drr keine Blumen nicht oenannt isitn irisl und der tust vUftästqe LSieSk)steUung von chwevem Xl9u einer, iu einem T verbuch saestbenen Ärzuct daztst, l5ßt durch uns das sete r?fter.s?et &a sewe leite den Wttmenschen verfisiii. T,ees zreße Buch dejS,7ib asfÄblUh ll Srstbeitea in Närer verstüneUck TL:e nd giebt Juff Und Alt teidnket Vchih,AZZzätzeAvehe Rtfchlüffe ök?r ASrs. sS pe tntrkMrk k?ule, a??rrem ezltdäu daffttZ': eiue reud Tjüd! dn beste Recepte, Kt'-X ta tet Sectele gemacht wetten lizsttu Schift 'juere mut mttBrZmke n : Privat Klinik und Dispensary, 23 Wert lt Str. New Tori, K. i. .' P. , , -- .,ar?J ' i-'5 f ---iKtV'l Li2i3 JJT"llft'5J"j"lflS"?-ll Holz, und Sckiefcr-Gesimfc, (laritels.) Oats City ST0NE FILTERS. (Wasserbehälter.) Elsschränke und kiskisten in größter Auswahl und zu den biLtgftcn Preisen bei QAHZVC, ZH lÄ5 Ich habe für UeS v? Ntthur Jordan fadriutte ÜiS coittrahm unl habe einen großen Borrath von X'ate wek'He rch bis aus Weiteres i xl gende Preiien liesere: W bis 100 Pfund aus einmal 40c per Ctr. 100 bii 200 Pfund auf rinuial L5l per 5tr. bis so Pfund auf einmal 2'jc per (Str. biZ Wagenladung 20c. Telephon DiO. Treiber babeu kein ??eckt von diesen Preisen abzugehen oder uontrakie zu machen. Office: No. 32 Süd Delaware Straße. A. CAYL0R. CARL PINGPANK'S Ssutfchs md) Sandlmta 7 Cüd Alabama trahe. Bestellungen und Abonnements auf alle im In und Auslande erscheinenden Bücher und Zeitschriften werden anzenommen und prompt abgeliefert. Än und Verkauf alter Bücher. Sozialistische Literatur. AM Gin natürliches kzeilmittel für Fallsucht, Hysterie, Vcitstsuz, Nervösität, Hypochondrie Melancholie, Schlaflosig. .keit, Schwindel, Trunksucht, Rückenmarkund Geb;?:!Schwach::. f'"' Mediz'n at eine direkte Sirkunz aus die ZUu tn gurren, beseitigt alle Neberreiz un befördcrt r.-j, ?nllnk d Nervea'ZZluidnmZ. Ei ist eine Zulan: zxertzuvz. toelche nie schadet oder nnanzemilN wirkt. ein werthvoUeZ Buch lürNervenleidendt i LEI wrrd Jedem der e verlanqt, zuze'anbt. &5 " rme erhalle auch die Medizin umsonst. Hfe Medizin wurde feit dem Jahre Isft von dem Hoch m. Pastor öntq. ffort Wayne. Jnd zudereitU no letzt unier seiner nrseuuag von orr OLIrlIQ tADCUE CO.. 938 ßaKdolph St., CIIICAOO, ILL. es potkeker j habe för 1.C0 lt aus He, Fla1chelr tm 1.75, TfirlÄ.Ö.
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Novelle von Olga W o h l b r ii tf. (Fortsetzung.) Sie stich die Worte hervor mit bleichen Lippen und flehendem Blick, nnd als Boriß noch immer wie still fragend dastand Ja. begreifen Sie es denn nicht, daß es Empflndungen giebt, die es einer Frau unmöglich machen, einem Mann anzuzehören ? Wenn ich Herrn Verton blos haßte, ich würde meinen Haß bezwingen mit Nücksickt auf mein Kind, aber ich hasie ihn nicht nur ich verachte ihn! Die Verachtung der Welt, die Vorwürfe meines tt indes erscheinen mir nichts im Vergleich zu einem Zusammenleben mit einem Mann seiner Art. Eine Frau kann viel erdulden, um sich den Mann zu erringen, den sie liebt, noch mehr aber, um dem zu entgehen, den sie verabschent. Und nun, nickt wahr? sagen Sie mir kein Wort mehr. Ich ändere meine Ansicht nie, nie Sie mag unrichtig sein. engherzig, unlogisch wohl möglich, ich kann aber nur meinem Gefühl folgen. Und mein Gefühl verweist mich nun auch allerdings darauf, den göttlichen Beistand anzurufen, da icb auf i menschlichen verzichten muß.- . .Auch meine 'Mutter war gläubig, das hat sie jedoch nicht vor herbem Leid geschützt", entgegnete Boriß ernst. .Ich sucke keinen Schutz im Glauben, nur Trost." .Ich wollte, Sie fänden auch einen Menschen, der Ihnen Trost gewähren kann!" Marie lächelte webmüthig. .Sie sind ja dieser Mensch, wenn Sie nicht schlecht von mir denken," sagte sie zögernd. .Tann müßte ich ja schlecht von me! ner eigenen Mutter denken," erwiderte er leise. Als Marie wieder allein in ihrem Zimmer war, faltete sie wie im stummen Gebet die Hände und ließ sich vor ihrem Bett auf die Kniee nieder. Aber sie betete nicht. Sie durchlebte nur noch einmal im Geiste die Scenen vom heutigen Tag? und lieh noch einmal all die mannigsuchen Eindrücke auf sich wirken. Ein gewisser Friede zog in ihre Seele, eine leise Ahnung von Glück. Sie wuhte es nun mit unumstößlicher Gemihheit, daß Boriß einen warmen An: heil an ihrem Leben, an ihr selbst nahm, und nun dünkte ihr auch das Leben nicht mehr so ganz werthlos, nun hielt sie sich selbst nicht für verloren. Boriß irrte an diesem Abend noch lange in Paris umher. Seit zwei Jabren hatte er zum ersten Mal die alte Wunde wieder aufgerissen, und nun fühlte er wieder den alten, brennenden Schmerz. Auf den Boulevards umgab ihn rau sch ndes Leben, aber es widerte ihn an. Tie lautere Fremde it still und me rat auf lärmend und johlend, wie ein ausgelassenes Weib auf den Brettern emes Ttngel-Tangel! Er'ennnerte nch plotzllÄ. daß er selt dem Tejeuner nichts genosien, trat in emes der bebazllchen klelnen Restaurants der Palais S!oyal und ließ sich an e:nem Trschchen meder. Auf einmal that es ihm leid, daß Marie ihm nlcht gegenüber saß, und er schalt sich lnnerlich aus, daß er sie n'.cb! aufgefordert, mit ihm auszugehen. Wie traurig muyte lyr zu Mutbe stin in dem engen Stübchen, nach den so erregten Scenen dieses Nachmittags! Er hätte sie dielen Abend keinesfalls olle in lassen sollen, und es fiel ihm wie clne Schuld auf die Seele, daß er eZ gethan. Eulg verzehrte er lein Esien, zablte und stürzte aus dem Lokal. Ta er ge rade an einem Delikatessengeschäst vorber kam, kauNe er Früchte, verzchltteneö Backwcrk und stieg dann mit einem grotzen Packet bewaffnet m einen Wagen. Es war acht Uhr, als er an Marie's Zimmerthür klopfte. .Oh Gott!" rie das mnge Mädchen nnlvillkürlich, als er auf der Schwell, ftand. Er wurde ein wenig verlegen. Störe ich Sie bei der Arbeit?" .ragie er unsicher, .dann kann ich gleich wieber gehen ich dachte nur, daß Sie so ganz allein sind und ich auch und da wollte ich Sie um eine Tasse Thee bitten darf ich?" Er stand noch immer in der halbgeöffneten Thür, den Hut auf dem Kopf, mtt dem großen Paket in der Hand. .Ob Sie dürfend erwiderte Marie leise, und ein glückliches Lächeln flog über ihre Züge. Äls sich die jungen Leute nach einer langen, traulichen Plauderstunde trenn' ten. sagten sie beide wie aus einem Mr.nde: Auf morgen! Von nun ab verbrachten sie fast jeden Abend zusammen. Um acht Uhr stellte Marie das kleine Wasserkännchen in's Kohlenfeuer des Kamins und gegen Viertel auf neun klopfte Boriß an und ließ sich nach einem freundschaftlichen Händedruck in den großen Lehnstuhl nieder vor dem Tisch, von welchen aus die Lampe ein trauliches Licht verbreitete. Schon nach wenigen Tagen war eS Beiden ein Bedürfniß, sich über Alles auszusprecben, was den Geist fesselte, das Herz bewegte. Oft theilten sie sich all die kleinen Ereignisse des Tages mit, dann wieder sprachen sie von ihrer V gangenheit, sie konnten sie jeyl unge s.teut berühren, da sie sich gegenseitig nichts verheimlicht hatten. Nur an die Zukunft wagten sie sich nicht heran, und als Boriß einst fragte, ob sich Marie auch zu ihrem Examen rorbcreitete, da schüttelte sie blos den Kopf und sagte kurz: .Später, viel leicht nächstes Jahr!" Beide blickten wie erschreckt aus bet den Wörtchen: nächstes Jahr. .Wo bin ich nächstes Jahr!" seufzte Boriß auf und starrte in die Kohlengluth. Ja, wo werden Sie dann sein!" fragte trübe das junge Mädchen. .Mit Ihnen verläßt mich dann Alles, was mich an's Leben fesselt!" fügte sie leise hinzu.- ,
.Sprechen Sie nicht so." entgegnete Voriß ernst, indem er seine Hand be schwichtigend auf die ihrige legte. Sie haben Ihre Verwandten, zu denen kön nen Sie ja zurückkehren." .Wann?" Marie blickte ihn erschrocken an. Später. ..." Marie lachte schrill auf. .Für mich giebt eS keine Rückkehr mehr," sagte sie derbe, Üebrigens beunruhigte es sie. daß sie seit mehr als vierzehn Tagen keine Nachricht aus Brest erhalten. Weder die alte Tante Kergüel noch
Nene ließen etwas von sick hören, und ' doch war ihr letzter Bnef liebevoll w:c immer gewesen, voll Zufriedenheit und Dankbarkeit gegen das gute, brave Kind, die Marie. Das junge Mädchen hatte Boriß die fen Brief gezeigt. .Die Leute müssen Sie doch unendlich lieb haben," meinte er, .und Sie haben ihnen gewiß einmal einen großen Dienst geleistet, da Sie immer vo7 Dankbarkeit sprechen." Marie wurde blaß. .Ja, ich hatte mein Herzblut gegeden, um der guten, alten . Frau eme Sore zu ersparen, war ich ja doch entschloffen, mich zum Opfer zu bringen, indem ich ihren Herzens'.OU".'ch, Nene zu heirathen erfüllen XözZ t. Was mir aber die guten Menschen oanken,sie wissen eS felbst nicht, und Gott bewahre sie davor, es zu erfahren Ich er zählte Ihren doch, daß Nene plötzlich krank wurde, eS mangelte im Hause am Nothwendigsten. In meiner Äerzweiflung wandte ich mich an Herrn Berton. Er gab mir scheinbar aus purer Groß' muth 500 Francs. Das bedeutete die Rettung. Ich war ihm auch so dankbar dajür! Wie kannte ich denn auch damals seine Absichten durch schauen ! Es folgten bange Tage der Erwartung. endlich kam der jubelnde Brief: Rene ist gerettet ! Ich war so glücklich den Abend, so glücklich!.... Ich bildete mir wahrhastig ein, ich bätte ihn gerettet und hätte damit an seiner Mutter zum Theil rergolteu, was sie Gutes an mir ge than!. ... Ich war wie berauscht!. . . . und Rene's Namen auf den Lippen, bin ich Jenem znm Opfer gefallen. Wie das m g'sch war, ich weiß es nicht. Ich habe es oamals nicht begriffen und be greife es zetzt nicht!. ..." Sie begann wieder so heftig zu we:nen, daß Boriß sie berudigen mußte. .Ihr Cousin scheint Sie so sehr zu lieben," hob er an, .glauben Sie nicht bei ihm auf ein gewisses Verständniß zu stoßen, glauben Sie nicht, daß er in seiner Liebe für Sie eine Entschuldigung finden wird für Ihr Vergehen?" Marie wehrte traurig mit der Hand ab. .Dazu bedarf es weniger der Lieb?, denn der Großgeistigkeit," murmelte sie. Boriß hatte sich erhoben. In heftiger Bewegung ergriff er beide Hände des Mädchens und sie fest in den feinen haltend, erwiderte er mit leuchtendem Auge: .Nein, Marie, dazu bedarf es vor Allem der Liebe, dcr wahren, innigen Liebe!" Hatte er die Empfindung, daß er zu viel gesagt? Er brach plötzlich ab und verabschiedete sich hastig. Auf dem Tisch in seinem Zimmer sand er einen Brief aus Rußland vor. Der Architekt fchrieb ihm, daß alle Bauten nahezu beendet und feine An Wesenheit in zwei Monaten daher driugend erwünscht wäre. Boris fühlte sich seltsam berührt von den wenigen Zeilen. Seit längerer Zeit hatte e? nicht mehr an feine Rückkehr nach Rußland gedacht, und nun plötzlich in zwei Monaten sollte er wieder auf den heimathlichen Boden zurückkehren, einen Boden, der ihm nun fo fremd schien, auf dem ihn kein Freund erwarte, kein liebes Gesicht begrüßen sollte, auf welchem nur die sirenge Pflicht harrte, die er sich selbst vorgezeichnet. Sollte er denn ganz allein auf dem mühevollen Pfade wandern? Er hatte sich früher immer gesehrt nach dem Moment, wo das Spital r. baut sein würde und er sein Humanitär reS Wirken beginnen konnte. Wie verlockend hatte er sich die Aufgabe gedacht, fremde Noth zu lindern. Anderer Thränen zu stillen und nunmuth te ihn das Alles plötzlich fo fremd an. Was aalt ihm das allgemeine humanitäre Wirken, was galten ihm die Thränen Derer, die er nicht kannte. wenn hier, in seiner nächsten Nähe, ein zunges, unglückliches Geschöpf in ihm ihre einzige Stütze verlieren sollte? Daß dieses Geschöpf ihm näher stand, als Alles, wofür sich bis jetzt seine Phantasie erwärmt, das fühlte er an den unruhigen schlagen semeS Herzens, bei dem Gedanken, daß er Paris ver lassen müsse. Was sollte dann auS Marie werden? Ja, daran hatte er bis nun noch gar Nicht gedacht! Er stellte sich das abgehärmte, aba zehrte Gesichtchen vor, die tieftraurigen braunen Augen mit der bangen Frage an das Schicksal. Er hatte eS nur zu oft gefühlt bei dem Druck ihrer Hand, daß sie auf ihn baute, daß sie s'e'ner gewiß zu sein glaubte, ihr schattenhaft zaghaftes 8ä cheln hatte ihm ihre unausgesprochene Frage verrathen: Nicht wahr, Sie ver lassen mich nicht? Nein, nein das konnte er auch nicht! Er muvte bei ihr bleiben, bis nachher später! Tie.es schreckliche Später, das für Marie eine so bange Zukunft barg. Boris fuhr mit der Hand langsam über das Haar. Sein Blick siel auf da? kleine Heilt, genbild, das seine Mutter ihm einst geschenkt Tie mandelförm'gen, braunen Augen der Mutter Gottes blickten Vorwurfs roll auf ihn herab, und doch so mahnend ernst.... .Sübne, was Du an Deiner Mutter verbrochen!" schienen sie zu sagen. Er zuckte zusammen. ES war ihm. alS hatte Marie in sei ner. verstorbenen Mutter plötzlich eine Fürsprechcrin gefunden und als riefe ihm dieselbe zu: Biete ihr die Mög lichkeit. ein neueS Leben zu beginnen!
zn vleics tiefe binnen vcrplnren. schritt Boris auf und ad. Hatte er Marie nicht selbst gesagt, daß das einzige Mittel zum Glück für eine bessere Natur die Antheilnahme an dem Schicksal Anderer wäre ? Hatte sie nicht felbst von feinem weiblichen In stinkt geleitet dieses Mittel gefunden? Würde sie nicht auch im Großen ausführen, was sie im Kleinen begonnen, als sie am Lager des fremden kranken Mannes, in der Erjüllunz einer freiwillig übernommenen Pflicht Vergessenheit ihres eigenen Leides gesunden? Konnte er sie nicht an seiner großen Lebensaufgabe theilnehmcn lassen? jlonnte er nicht im Verein mit ihr da sie ja doch Beide von der Gesellschaft aus gestoßen waren weltabgeschieden einem gemeinsamen, großem Ziele entgegenstreben? Tann schalt er sich tmth Vhantastek and suchte sich selbst zu überzeugen, daß er nicht das Recht hade, Marie dem heimathlich? Boden zu entreißen, mit dem sie durch Sprache und Erziehung so eng verknüpft war. ES war ja wabrscheinkick auch nur Uebertreibung, wenn er sie ganz verlassen wähnte, hatte sie denn nicht Verwandte, die ihr in treuer Liebe ergeben waren? Sie mußte zu ihren Verwandten zurück, unbedingt., Ja, das hatte er ihr auch gesagt heute und sie hatte darauf erwidert: .Für mich
giebt es keine Rückkehr." Von nickte. .Ja, ja!" Und nun konnte er es selbst nicht be greifen, daß er ihr so Unmögliches vor geschligen! Gewi, es aav für sie keme Rückkehr, wie es sür ihn keine gab in die alten Verhältniße. S Beide standen da, losgeloit von Allem, was sie mit der Vergangenheit verband, er stark, gestützt auf seine matcrielle Unabbänaiakeit. sie schwach. jedem Windstoß preisgegeben, ohne andere Stütze als ihn ein loser Slein auf einem steil abfallenden Fels block. .'le sind io ernit," saqte Marie eine? Tages zu Boris dessen Blicke voll Sorge auf ihr ruhten. .Meme Abreise sieht mir m zwei Monaten bevor." erwiderte er leise, und er sah, wie schmerzlich es um Marie's Mund zuckte. Gleich darauf wandte sie sich ab, um ihre Bewegung nickt zu verrathen. Iu dem Augenblicke klopfte es an die Thür und Madame Prospcr meldete emen Herrn an. Marie fuhr auf. .WaS für ein Herr?" stieß sie hervor. .Ein junger, blonder Herr, er sieht so bescheiden auö . . . .Rene ! !" Boriß und Marie hatten den Namen gleichzeitig ausgerufen. Das Madchen klammerte sich an snnen Arm (gortfej?ung sollst.) i ttant on. In einem soeben veröffentlichten Reisewerke von Karl Graf LanckoronZki, findet sich eine fesselnde und ausfuhr liche Schilderung der Stadt Kanton und ihrer Bevölkerung, aus der wir das Bemerkenswert.'. hier mittheilen wol len. Ueber den Eindruck dieser chinesischen Riesenstadt im Allgemeinen schreibt der Verfasser: .Man denke sich ein Venedig ohne Markusplatz uns Dogenpalast, drei oder vier Mal so grosz, als das eizentliche, und mit zehnfacher Einwohner zahl, einen breiten Strom als Canal Grande, die Canäle weniger zahlreich, das Gewirr der schmalen Gassen, in welchen gleich denen der Lagunenstadt kein Wagenrerkehr möglich ist, in's UnGlaublich? gesteigert, niedrige und hölzerne Pagoden und Wohru gei von landarmen mit geschweiften Dachern statt der Kirchen und Palaste, chinesische Thürme statt der Kampamlcs, in den Gassen unablässig einen Ärom bezopf ter Menscheu, so stark wie in Paris, so viele Tragsessel als Wagen in Wien, so viele und so glanzende Kauftäden wie in London, und man wird sich eine an nähren ke Vorstellung von Kanton bil den können." Das Leben und Treiben auf den Straßen Kantons ist, wie der deutsche Reisende schreibt, von der höchsten Manuigsaltigkeit, und fast in jeder Bezie bung sür den Europäer von fremdarti gen Reiz, aber der ohrenbetäubende ärm, der überall herrscht und besonders von den Trägern der Tragsesfel ausgebt, beeinträchtigt die ruhige Be lrachkung fast auf Schritt und Tritt. Auch sind die Straßen eigentlich nur Gassen, da zwei Tragsessel kaum einan der ausweichen können. Die Häuser haben fast alle zwei Stockwerke, ihre Frcnt wird von einem oder mehreren aden eingenommen, die nach .her Straße hm ofjen sind, .Wie im Bazar ron Damaskus sind Matten über die Gasse gespannt, die, nur spärlich das Sonnenlicht einlassend, zu den malerischsten Beleuchtungen Anlaß geben. In diesen taufenden und abertausenden von Läden findet man alle denkbaren Waaren, von den Tmgen, die zur Be' triedigung der ersten Bedürfnis: dienen, bis zu Artikeln des rafsinirtesten Luxus. -man sieht Schmiede am Feuer hämmern. Lk orbstechter an derArdeit, Bäckerund Jleiichertäden jeder Art, zahllose öpielwaärenhandlunzen Mälereien auf Seide, Hüte aller Formen, Waffen, Porzellan und Bronzemaren. Meist finden wir die gleichartigen Läden ne den einander, ich bemerkte ganze Gassen ron Schuhmachern, Händlern mit ge trockneten Früchten, oder Holzschnitzern tinaenommen. So oft ich in einen La den hineinging, war ich sogleich von einer dichtgedrängten Schaar Neugieri ger umlagert und der Verkehr dadurch gehemmt. Mhrend meines Aufent Halts in Kanton bin ich nur zwei Pfer den begegnet, kleinen tatarischen Ponies mit bumen gepolsterten Satteln, die Von Reitknechten am Zaun durch daS Gedränge geführt wurden. Keuchend Und durch Ausrufe sich ihren Weg baw nend, schleppen je zwei Kulis an einer Stange die schwersten Lasten, daneben werden Vögel in Bauern in großer Anzahl in dem Gewühl zum Verkauf herumgetragen. Gegen dieses Tohu wabodu ist lelbst das Leben in indischen
Hauptstädten still und der Toledo n Neapel ein einsamer Spaziergang. Ich habe auf meinem Tragsessel viele kleine Brücken passirt und in die für den Maler verlockendsten Kanalminkel hineingeblickt, wo aber die Geruchsnerven auf noch ganz andere Proben gestellt wur. den, als selbst an manchen Stellen VenedigS im August." Eirgehend schildert der deutsche Reisende die Halle in Kanton, wo für die südlichen Provinzen des Reiches, die am stärksten bevölkerten, die höheren Prüfungen abgehalten werden. D selbe bildet den Mittelpunkt einer kleinen Stadt für sich, worüber man sich nicht wundern kann, wenn man bedenkt, daß hier jährlich gegen 12,000 bezopfte Peüfunzs candidaten zufammenströ men. Tag und 'Nacht sind sie bis zur Vollen dung ihrer schriftlichen Arbeiten in kleinen, aus Ziegeln errichteten Zellen eingesperrt, in denen sie sich kaum umwen den können. Das Essen wird für sie iu Garküchen bereitet. .Die eigentliche Halle, wo dtt Ergebnisse verkündet werden", schreibt LanckoronSkl. Ai
,:lein und nur mit fratzenhaften Malereien geschmückt. Leidlich bequeme Zim merchen werden daneben für die Prü fungscommifsäre hergerichtet, welche sie während der kritischen Zeit ebenfo wenig verlassen dürfen, wie die Cardi näle die ihren während des Conclaves. Auch der Bicekönig, der dem ganzen Bv'gang präsidirt, wird die ganze Zeit bilidurch gefangen gehalten." Tis Durchgefallenev, deren Zahl jedes Mal eine vielfach größere ist, als die der Durchgekommenen, dürfen sich int darauf , folgenden Jahr toieder melden. Zum Beweis dafür, daß sich auch bemooste Häupter unter den chinesischen Lrüfunzscandidaten befinden, kann die öestimmung gellen, daß Derjenige, der oas 80. Lebensjahr überfchritten hat rnd durchföllt, eh enhalber als appronrt angesehen wird. Auf das chinesische Gerichts und Strafverfahren wirft daS, was wir in -em vorliegende Werke finden, ein beenllires Licht. In den Vorräumen )er Gerichts ballen sah der Verfasser zerlumpte und abgehärmte Geschöpfe . T" C .lf ....-t Ti T r . um zu, Atjcu grauenuaslen eueyrern rn Ketten hocken und auf den Augenblick narren, wo sie vor den Richter geführt werden würden. Bei den Verhören selbst spielt das Bambusrohr eine hervorragende Rolle, wenn der Angeklagte, der vielleicht unschuldig ist. zu lange auf ein Geständniß warten läßt. .In die Gesängnisse habe ich nur einen Blick gewoifen, Elend und Schmutz ließen mich vor Ekel bald umkehren. Da ich wieder in's Freie trat, war mir zu Muthe, als hätte ich eine entfetzlichere l)öl!e, als diejenige Dante's durchwanöert. Die Hinrichtungen werden außerhalb der Stadtmauer nahe dem Fluß ufer in einer Art Hk,fraum vollzogen, den ich mit Töpferwaaren vollgestellt fand. Von einigen Tongefäßen grin sten Schädel vor Kurzem Geköpfter derab. Auch der Henker kam herbei und entblößte vor mir sein breites jticht ichwert. Die Amerikaner pflegen ihm dasselbe abzukaufeii." Im freundlichen Gegersatz zu dem Vorhergehenden steht die Schilderung, die Lanckoronski von den Blumenboo.en, den schwimmenden VccguügungS. localen Kantons entwirft. Hier lernen wir den Chinesen von einer angenehmeren Seite kennen. Um wohlbesetzte Tische sitzen in hcllerleuchteten Kajüten, :on deren Decken duftende Blumen in körben herabhängen, fröhliche Gäste beiderlei Geschlechts, essen mit Städchen Leckerbissen und schlürfen Wein oder andere berauschende Getränke aus Porzellanschalen. .Ich gestehe, daß mir nichts eine bessere Vorstellung von den Äelageu der Römer und Griechen gegebn hat." schreibt der Verfasser, w diese partie3 trnea auf dem ostasiatische? luß. Im selben Raum, näher demEl. ganq, hat sich eine Spielpartie etckblirt. die Karten sind klein und ichmal, das Spiel hat mit unserem Domino mehr Aehnlichkeit, als mit Whist oder Tarock. Auf dem Boot daneben sitzen zwei ältere Herren Mit colossalen, vollkommen run den Augengläsern, in eine Schachpartie vertieft, wahrend die Reste eines uppi gen Mahles noch den Tisch bedccken. Musik tönt auS dem Schiffe gegenüber uns entgegen, zwei Weiber und ein Mann kauern auf dem Boden fiedelnd und Laute schlagend, die ne der MuNkantinnen st.igt dazu, ähnlich wie in Indien und Eaypten aemngen wird, und wie gewiß auch der antike Gesang beschaffen war. Zwei oder drei Tischge ell chaften ergötzen sich en den Liedern und Tönen, die eine hat sich in'S Freie geietzt und treibt eS noch übermu thizer, als die übrigen. Aber nirgends eine Rohhelt oder UnztemUchkett. der Consul und ich treten überall unbehel ligt ein, wir werden aufgefordert, eS uns wohl sein zu lassen, man trinkt uns zu. Tie Frauen kichern wohl hier und da beim Anblick deS langen, neben dem kleinen Manne, aber man laßt sich durch unsere Neugierde nicht im Geringsten stören." C. W. iroanren. Lsn Heinrich vyron. Durch Kummer und Sorge, Entbehrung nd Noth, Verlassenheit und Krankheit wird das Herz von' manchen Gebrechen glb'eilt die Arznei ist bloi. bitter. Trinke Beleidigungen, Ungerechtigkeu ten, Erniedrigung und Kränkung muthig herunter wahrlich ich sage dir: keine bittere Arzeneien von geschicktesten Aerzten können jemals deinem Körper so Wohl thun, als diese WermuthStropfen deinem herzen. Des GeistesScharfblick, den rechten Weg zu feven. und die sittliche Kraft auf dem rechten Weg zu gehen, sind leider nicht im mer gepaart. Sage mir dein Urtheil über die Frauen und ich werde dir saaen, mit welcher Art Frauen du umaeW. Die Frauen behandeln uns häufig nicht so gut wie wir es verdienen ; aber häufiger viel besser als wir s verdienen. Die Natur der Frau ist dem Manne deshalb iin solches Rathskl, weil bei ihm die Lie be blos eine Macht, bei ihr eine Allmacht ist. Bei ihm stehen nebender Liebe andere ?ken so mächtige,, zum Guten wie zum Bö, senibn ebenso beeinflussende Gewalten; dei ihr duldet die Liebe keine gleich gestellten, sondern nur untergeordnete Gewalten. Bei ihm ist die innere Verfassung eine vertretende, in welcher die Liebe, wi
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I n d ia n.a p jede andere Eigenschaft, nur eine Stim me hat; bei ihr ist die innere Verfassung eine unumschränkte, von der Selbstberr scherin Liebe eigenmächtig gelenkt. Da her stutzt so sehr der mehr an gleichma feige Gerechtigkeit gewöhnte Mann über ?ie Teufeleien der Frau, wenn Liebe oder Haß das Schlechte anrätb und sinnt, bewundernd und ehrfurchtsvoll über ihre aufopfernde selbstvei leugnende Engelhaftigkeit. wenn die Liebe das Rechte will. Der Lehrer erleichtert dem Schüler das Lernen; aber auch der Schüler soll dem Lehrer daS Lebrm er leichtern. Die größte Stütze der Eltern bei der Erziehung ibrer Kinder ist der Lehrer and die größte Stütze des Lehrers bcim Unterricht der Kinder sind die Eltern. Mit Kindern von guten Anlagen und gu ter Erziebung bat der Lehrer nur wenig Mühe. Der Boden ist fruchtbar und vor bereitet ; er brauch: nur die Saat auszu streuen. Bevor noch der Mann alle Ver nunftgründe gemessen und erwogen, oödet um Hilfe Bittende der Hiife wirklich be dürftig und werth fei; ob er demselben helfen kann und darf, hat die Frau schon lange, der bloßen Eingebung ihres war men Herzens folgend, dem Flkhenden ge holfen und ihn getröstet. Die Kritik ist die Wurfjchaufel, welche die Eeisteser Zeugnisse tüchtig umrührt, um zu reinigen. Alle Achtung für die Kritiker, deren Pfeile ihr Geist gefchärft; aber Schmach über die, deren Pfeile ihre Bosheit ver giftet hat. Die neidischen unterirdischen Mächte wollten anfangs den Menschen das allnützliche Eisen nicht geben. Da sprach die Eine unter ihnen Laßt sie es haben; sie mißbrauchen Alles; sie wer den auch diese herrliche Gabe mißbrau chen. Die Menschen durften dann das Eifen heraufholen, und es dauerte nicht lange, so schmiedeten sie Waffen daraus und kehrten sie ' mordgierig gegen ihre eigenen Brüder. Die neidischen unternddischen Mächte haben seither Schaden freude ohne Ende. Wenn der Suppenkaspar Unterofficier in einem spanischen Regiment gewesen wäre, so hätte ihm sein trotziges: .Rem, meine Suppe ess ich nicht! übel bekommen können; solche Widerspenstigkeit wird in Spanien mit dem Tode bestraft. So wenigstens hat, wi: die .Köln. Ztg." berichtet, das Kriegsgericht in Erruna nach 248 der Kriegsartikel eni schieden, daß nämlich der cabo da caballeria, Losada, der sich geweigert, die ihm aufgeschüsselte Kasernenjuppe zu essen und auch die Leute in seiner wadron aufgefordert hatte, das Es e zurückzuweifen. enchossen werden i.iL Eine Zeitung in Coruna erörterte die Härte des Urtheils und ließ sich zu der Verdächtigung hinreißen, daß die in der Kaserne seit längerer Zeit Herrschenden Krantheitserscheinungen auf die schlechte Nahrung der Soloa ten zurückzuführen seien. ' Darob herrschte große Entrüstung unter den Militärbehörden, man erblickte in dem Artikel die Ausforderung zur Jnfubor dinalion und der Verfasser wurde in Anklagezustand versetzt. Die gznze Presse gerieth nun in Aufruhr wegen dieses Anschlags auf die Preßfrelheit und gegen die persönliche Sicherheit der Bürger". Es trat eine sehr ge reizte Stimmung zwischen Civil- und Militärbehörden ein. Der General Morales de los RioS wurde am Tage des Urtheils auf der Strane verhöhnt und ausgepsiffen und mußte in ein KaffeehauS flüchten. Derartige Stra nenittnen bautten fich. Der Minister rath beschäftigte sich mit den Vorfällen, zwischen Civil- und Militärbehörden kam es zu sehr erregtem Gedankenaus taujch, wer weiß, was noch daraus ent stehen kann, und das Alles wegen eineZ zurückgewiesenen Tellers schlechter Ka lerneniuvve. Uebriaens bat die St 6 nigin inzwischen den Unterofficier Lo jaoa begnadigt. Das Herz eines Weibes zleicht einem Photographiealbum, jedneue Seite bringt neue Biloer. X.-F' . T MMY ÄralCAN WÖUti Jvll-teBW& TFKrryn O) nt-j--.. Marks. Copyri; . ca iJr, r.'JMM II JV CO., srv4w ar. ftsvr
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