Indiana Tribüne, Volume 15, Number 48, Indianapolis, Marion County, 5 November 1891 — Page 3
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TRJkßff M TROHEEK kaäJijleiHittflfifgen MagmleZ Seit zwei Jahren litt ich an Maße., schwäche und Mangel an Verdsuurg, ich kam so herunter, daß ich nicht im Stande war zu arbeiten. TurS die Anwenruug rcn Dr. Auzust Königs Hamburger Tropfen wurde tS ellftZndig wiederher Kestellt. Fritz SSegucr. 248 W. Madi-scn-Strafe, Chicago, Jtt. & e Ein ZkftigeS Leberleidm verursachte mir die größte Beschwerden nd nur durch ten Gebrauch von Dr. August Königs HaAbmeer Tropfen wurde tS roNständig geheilt. Friedrich Kurze, Ccke Austinuud Woed'Straße, Tallaö, Tex. 1 St. Cyrille de Wendorer. Vrcs. ucbec. ES gereicht mir zum LernÜAen, Dr. August König's Hamburger Tropfen empfehlen zu können. Ick halte sie für das beste Blutretnigülmittel. Dame I. BteDioane. PrriZ 50 rttf; i aNrpkhekkza habe. TH CHARLES A. VOGELER CO.. Banimart.M. SiMse Sjjes ! f"'"r v".? .f.T.v' t V""1'? ! AtlpaMMajMb ' fc iV' 1 ftf'" ffi- ''-iV Mjrti''ilhr1 mA; 'üfjtSttU IXILTv: find Mtcn glucklicho. N w v .. v wti h- : .i utkii i i (i i i i rw Stil v?b?Z,f wrrtfa ifi-,1 d ..R.-t'k,A tuNJSk'Änker", 2??) CMCtwU 8ltft4tBg Sr:. i -.S t-r, fc..iC.- lrs vf l r ...... utiC fcfsci notst? inrx! vucfrs. r.:?cr ??n stvt aiun nnvkhrt Statte titl-nfsitut in jjriMiwccifPfr. c n j:.r ttü 1 1 a it tiZ iietfe. Jsngk 'u-..-t:c it dkn S'öd cerSsi Äbetr M'lft:, f:H"i!"ß t n 2rra 2l iCr" : SS CD'tiiiu prüf-, ?.er fi,r fcU Mnfcta,i4 hl tÄrckku , d .tis rsnr.ZQä!k 8a 3 Uka, ee f:e l? w i i 1 1 q H e u & 6 x i 1 1 des Esten J tt.!, I ijlrc fitr 5 Certi -lulc4 l'o:fin.irren to tfuti:r errate, hei urlS jorzk: tirfiil, ccilastt. B SÄtf t : Ini.nrlici Iloil lattimt. lXClia-ß ton lUce, Xcw o:X V. rcj 12SS2333ES5ßSmSE24i Xer NettungS-ÄZlkrr" ist auch f.itcn in ndrana?gNS, JnZ.. bei G. rvler. 2l Säd,Telawre Straize. VZZ, v&w&ttVQK&jJii 1 " ßWMMMHWÄMi f miT' flinl t iTi ii i M Ein Danköarer Patient BJ.!J!WR. ,iaiL - JM 8 j :,',!' W - 5Ze!u Arzt konnte ihm helfen) h?r sein Name icht aenagnt beben wkll nd ter Uim vsUstänVZge L2keVcrhkifiellunff vo chd?M Ütiltn lifl, in etaern Tcktorbuch n 3t gilt nen Arznei c'rta-itt, durch tini das äde koste, ket aa seine lcirendea MitmeuZchen er Kicken. DttleZ grche Bvch desSeTikt kssöhrlich alle Lxznkbetten t Narer släJklrch-er We ie ad giedt Junq ud Alt be!ldttleie?chkeckis sZzÄtzenswertt, AujsS,lZsSde,B:ie w.f;, ialerePrea Icnmt, suhttttm enkttik tsV3i eine reiche AnpU ker dlt,n ßltttpit, irfli ia in Zvetbeke gemalt c köuo Schl !?ne Ärrejze muBcfWee an: Vrivs,tZQ!nik und Dispensary, tt TTent li Str. 3fcr Tor, N. . ''-;! Sjl? jm II i l n iJUi l MMMW 'T--- -sllllM ,1 llss lliil Holz- nnd Tclziefcr-(Veskmsc, (lantels.) Gute CltySTONE FILTERS, (Wassnbchältcr.) (Zisschrö u ke und (Z i s k i st c n in rö'ter AuSel;l und den billigsten Preisen bei Einern , . 1W,IMlM2 Ich bttbt für aücS von Arthur Jordan fadrinrte l&i centTabiTt uaa bUe einen großen Borrath vsa Vake EiS, islS?S ich bis aus Weiteres f ol ged?n Preisen liefere: i biS IM Pfund aus einmal JOc per Üti. K bis 2 Pfund aus einmal L'b per Ckr. Sw bis 50 Pfu-ld cuf einmal !Uc per Ctr. U bis Wagenladung 20r. FS" Telephon 010. -1 ff Xreiber haben kein Recht vo dielen Preisen adzugehen oder Coulraktr zu machen. Ossice : No. 32 Süd Delawarc Strasie. A. CAYLOR. CARL PINGPANK'S aDciiifctyc Buch - Handlung 7 Süd Alabama Straße. Bestellungen und WonnnnenU auf alle im In, und Auslande erscheinenden Bücher und Zeitfchristen werden angenommen und prompt abgeliefert. An und Verkauf alter Bücher. Sozialistische Literatur. mm EZnnaturNches kzeilmittel für Fallsucht, Hysterie, Veitstanz Nervosität, Hypochondrie Melancholie, Schlaflosig Feit, Schwindel, Trunksucht, Rüc5enmark und Gsbirm Schwachen. e;.z Wkdizw hat eine direkte Wirkung auk d Ner ftn-Ktatan, besnbgt alle UeberreiH und beZererk 1 5 Anfluh de erven.Iluidum . M eine Zusan: ketznz. iselche nie schadet ober nnangeneh wnkt. C$ l ei werkhvolleZ Buch fürNervenleidende ZSfVPt wird Jedem der es ver'.anqr. zugewandt. v unne erhalten auch die Medizinumzonst. D?e Medizin wurde seit den, Jahr, lü'S von dem Hoch. Panor Si. fft Wagne, Jnd Mereitet d jetzt nter snner Anmerkung von der KOENIG MEDICINE CO., 238 Mandolph SU CHICAGO, JtZ, . 01 Ihifem u ftade für . ff .00 die Malch,, R 00j K.7, I ftt.OO.
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Der Bormnttd.
Novelle von Olga W o b l b x ii tf . ((lortfftiinst.) Als ich auf Lisa zutrat, um nur an) einige Stunden Abschied von ihr zu nehmen, da war der Tanzsaal ganz leer und nur aus dem Vorzininttr drangen einige Stimmen zu uns. Heute Nackmittaz hole ich mir vo? Ihrem Vater das Ja, Lisa!" Sie nickte. Das ist Ihnen sicher flüsterte sie snd streckte mir ihre beiden kleinen Hände entgegen. In dem Augenblick trat der HauSHerr aus dem Vorzimmer, in das er seine letzten Gäste geleitet. Jnstinklio ließ ich Lisa'S Hände auZ den meinigen. Im selben Moment fragte ich mich aber auch, warum ich denn nicht gleich, ohne alle lästigen, üterstüssigen Forma. litaten dem Vater sagte, was ich ihm in ein paar Stunden zu sagen vorhatte. Ich senkte den Blick zu Boden, als hatte ich ein Unrecht bezangen, und blieb stumm. Ter Kaufmann schritt auf seine Tochter zu, nahm ihr Köpfchen zwischen seine großen Hände, küszte sie zärtlich aus das verwirrte blonde Haar und sagte: Geh' in Tein Zimmer, mein Kind, geh' - Dann schob er sie sanft von sicb, und nur mit ostentativer Herzlichkeit die Hand reichend: Aus Wiedersehen, mein junger Freund!" .Auf Wiedersehen, auf Wiedersehen ! rief Lim mit lachenden Äugen und verschwand aus dem Eaal. Ich selbst war noch nicht bis an die Tbür des Vorzimmers gelangt, als mich der Hausherr mit em paar Schritten einholte und mir leise zuraunte: Ich habe mit Ihnen zusprechen, kommen Sie in mein Zimmer, aber leise, damit sie uns nicht hört.3ch blickte ihn überrascht an. Sein Gcsicht war ernst, beinahe trau rig. .Kommen Sie wiederholte er noch' malS. Ich folgte ihm mechanisch. Wir traten in sein Zimmer. ES war so einfach, wie der Mann, der es bewohnte. Ein sonniges Frühlicht brach durch die großen heüen Scheiben herein, einen Zeltsamen Kontrast bildend zu dem kerzenschimmernden Saal mit der grauen StaubaZmosphäre. Er schloß die Thür hinter sich ab, dann näherte er sich seinem Schreibtisch und deutete mit der Hand aus einen Stuhl. Aber ich erfaßte plötzlich seine ausgestreckte Rechte und stammelte: .Sie wollen mir Ihre Tochter nicht geben, nicht wahr? Oh, sagen Sie es geradezu Sie woZen sie mir nicht geben ?- Er sah in meine angsterfüllten Augen. Ein Geiühl des Mitleids mochte in ihm aufsteigen, denn erpreßte mewk Hand, welche die Seinige umklammert hielt und sagte dann langsam, aber bestimmt: 9!em!" Eine Weile schwiegen wir Beide. Ter Graf hat Sie wohl tn meine Verhältnisse eingeweiht ? sragte ich bitter. Er neigte bejahend den Kopf. .Allerdings ohne zu ahnen, von welch' großer Tragweite feine. Worte waren, und ich will Ihnen keinen Vorwurf machen, daß Sie mich nicht selbst aufgeklärt haben über Ihre Familienrerhältniffe, die mich nichts angingen, so lange Sie blos als Freund in meinem Haus ver!ehr:en, die zu kennen ich aber terecktigt war von dem Moment, wo Sie sich um die Hand meiner Tochter bewarben." Ich lachte kurz auf. .Wie kennte ich wissen, daß Ihr scheinbar so hoher Standpunkt in allen echischcn und socialen Fragen blos eine leere Phrase war, rief ich mit schneiöender Scharfe. .Sie gaben vor, von Ihrem künstigen Schwiegersohn nichts ils Lirbe und nur Liebe für Ihre Toch in: zu verlangen..Liebe und einen makellosen Namen." unterbrach er mich ernst, .ich sprach es nur nicht aus. weil ich glaubte, daß sich das von selbst verstände! Ein makelloser Name bleibt denn doch die GrundBedingung, die ich vom Mann meiner einzigen Tochter verlange! Mein Gott, vielleicht denken Gelehrte und moderne Menschen darüber anders ! Ich bin ein schlichter aller Mann, und was mehr ein Kaufmann! Auch unser Haus hat seine Aristokratie, und die besteht in dem makellosen Namen, den wir von unserm Eltern übernehmen, um ihn ebenso makellos unseren Kindern und Kindeslindern zu übertragen. Der Makel, der an Ihrem Namen haftet verzeihen Sie mir meine Aufrichtigkeit würde auf meine Tochter übergehen, und sehen Sie das ertrage ich nicht! Hätte ich einen Sohn, er würde vielleicht anders denken, als ick, groß geistig er. aber ich bin nun öS Jahre alt und wurzle mit einigen meiner Anschauungen noch zu Zehr rm alten Boden.Er fuhr sich mit der Hand über die eekurchte Stirn und schlua dann ein großes Kontobuch auf. .Sehen Sie, hier pflege ich die Sum men zu notiren, die ich für wohlthätige Zwecke ausaeoe. Ter zehnte Theu die icr Spenden hätten aenüat mir mehrere Orden zu verschaffen ich besitze nicht nnen nztaen. is nno nur weiaze angetragen wsrden Orden, die jeder mtt Stolz tragt ich habe sie auSge schlagen. Ich finde, die Wohlthaten schließen die Belohnung in sich, sie wer- - i .. a .. j. t. e. . .fX- ttf oen enrweriyer ourcy außerneye Auszeichnung. Er athmete kurz auf, dann kramte er hastig in einigen Briefen, die in einem Seitenfache femes Schreibtisches lagen. Er nahm zwet elegante, wappenge schmückte Briefe heraus und hielt sie Mir vor die Augen. .Ta sehen Sie, zwei Aristokraten haben dieses Jahr um Lisa's Hand an
gehalten, cy uave Berve avzeWrden, denn ihr Titel konnte mich nicht für die Leere ihres Herzens emschädigen. Ich bin nicht eitel auf meine Tochter, ich bin nur stolz auf sie. und mein Stolz könnte es nicht ertragen, daß sie in Gesellschaft einer Begegnung mit dem Grasen Ihrem Cousin aus gesetzt wäre, der sie als seine angehci rathete Cousine vielleicht weniger achten würde, denn bis nun als schlichte Kaufmannstochter. Mein ganzes Leben lang habe ich danach gestrebt, mir die Achtung aller Menschen zu erringen und zu erhalten die äußeren Wortbeile waren mir stet gleickgiltig vielleicht bin ich darin vorgeschrittener, als die schwieg. Mir war der Hals wie zugeschnürt. Ich fand kein Wort der Entgegnung und fühlte nur, daß mein ganzes erträumtes Lebensglück wieder ver nichtet war auf lange Zeit, vielleicht auf immer Meine Kniee wankten, nur mit Mühe konnte ich mich noch aufrecht halten. .Türfte ich Ihre Tochter nicht noch einmal wenigstens fehen?" fragte ich dann. .Nein, wo.u auch? ES würde ihr unnützen Kummer bereiten! Morgen soll sie mit mir fortreisen, weit weg . . . sie wird sich zerstreuen, in ihrem Alter vergißt man leicht!" Ich existirte gar nicht mehr für ihn. Er begleitete mich bis in's Vorzimmer, half mir meinen Mantel anziehen, dann rerchte er mir die Hand. Wenn Lisa erst verheirathet ist. dann dürfen Sie wiederkommen, Sie wisien ja, ich habe Sie immer gut leiden mögen, und Sie find trotz allem in meinen Augen derselbe geblieben." Ich stolperte die Treppe hinunter wie ein Betrunkener.
Vor der Thür stand ein Wagen. Ich rief dem Kutscher die Wohnuna meiner Mutter zu und drückte ihm Geld in die Hand. Tas Blut pochte m mnnen Schlafen, meine Augen blickten starr in's Leere. Kaum war es mir bewußt, wohin ich su'ir. MeÄanisch stlcq ich aus dem Waaen, mechanisch wankle er die Treppe hinauf, und erst als ich mitten ru dem hellen, bedaqllchen Wohnznnmer stand und das blane Weib in dem großen Lehnstuhl am Fenster erblickte, kam es mir zum VewußtskM. wo ich war. .Was tst Tlr, mein Krnd. was lst Tlr?" rief meine Mutter erbleichend. Sie schritt mir zitternd entgegen und faßte meine Hand, aber in wilder, roher Verzweiflung stieß ich sie heftig uruck. Der Haß meiner Knabenjahre brach wieder mit furchtbarer Gewalt hervor gegen die Frau, der ich mein trostloses Leren verdankte, meme tieyte Demuth:gung, memen herbsten Schmerz. Ich war meiner telbit mcht mebr mächtig, ich sah in ihr nicht mehr die Mutter, nicht mehr das Weib, sondern wein Schicksal, mein in lebende Form verkörpertes Schicksal, das ich hätte zermalmen, vernichten mögen, wie ich mich in dem Augenblick vernichtet hätte, wenn ich eine Waffe in der Hand gehabt. -Ui Tu Du Tu wiederholte ich immer wieder wie wahnsinnig, nur das eine sinnlose Wort in meiner blin den Wuth sindend, dann faßte ich ihre Hände, drückte sie aus ihren Stuhl nieder und nun brachte ich Alles her vor! Was ich gelitten, schon als Kind, wie ich mich immer geschämt hatte, meiner Herkunst, meiner Mutter, wie ich bis nikn kein Heim gehabt, keine Freunde, keine Lust am Leben. Wie lch nun als ein Ehrloser abgewiesen worden und wie ich doch selbst nie etwas verschuldet, sondern immer nur nach dem Veiten yetrachtct, aber w:e sich ihre Schuld an mir rächte, in einem fort, jede Stunde. Wie ich meinem Leben ein Ende machen müßte, unbedingt und sie, sie wäre es dann, die mich in den Tod getrieben. Ich weiß jetzt nicht mehr genau, was ich noch alles in diesem entsetzlichen Moment gesprochen, rch weiß auch nicht wie weit das ncch gegangen wäre, wenn ich nicht plötzlich gefühlt, wie eiskalt tbre Hände geworden, wenn ich nicht plötzlich gesehen, wie sich ihre Auzen geschlossen und ein bläulicher Scyaüen sich über ihr Eelcht gelegt. Ich sprang entsetzt empor, riß das Fenster auf und besprengte das fahle Antlitz mit Wasser. Ich war ernüchtert. Mein Blick fiel im Umherirren nach ter Wasserflasche aus einen Wandspiegel ich sah entsetzlich aus mit meinem entstellten Gesicht, dem feuchten Haar, das sich an meine Stirne festgeklebt, in dem eleganten Frack, dessen Knopfloch loch eine weiße Nelke schmückte. Ich schauerte zusammen. Vor mir lag noch immer die bleiche Frau regungslos wie todt. .Mutler, Mutter!" rief ich ganz erschüttert. Ich warf mich über sie, heiße Thra nen strömten mir über die Wangen und sielen auf ihr Gesicht. Sie schlug die Augen auf. Mutterliebe ist so gewaltig, daß es scheint, als hätte sie die Kraft, sich noch im leblosen Körper zu äußern uud diesen zu neuem Leben zu erwecken. .Mutter, verzeih, verzeih mir!" wiederholte ich, die kalten Hände mit Küs sen bedeckend. Sie aber lächelte mir zu und flüsterte: .Oh. Tu armeS Kind, was mußt Du zelitten haben! Und sie war es nun, die mich tröstete, mich aufrichtete und dann pflegte mit wfcpfernder Hingabe, als ich in Folge der Aufregung erkrankte. Wir habe uns nicht mehr getrennt. Bis zu ihrem Tode, der nur allzubald erfolgte, waren wir stets beisammen und ich suchte ihr mit zedem Herzfchlag meine Reue und meine Liede zu beweisen. Kurz vor ihrem Ende führte ich sie einmal spazieren. Cle stützte sich auf meinen Arm, ihr mildes Greisenantlitz mir zugewandt in glücklichem Lächeln. ,, Ein Herr ging langsam an uns vorüber: es war Lisa's Vater.
Er fixirte nncg unv meme Begleite' rin,, dann zog er den Hut tiefer, als er sonst zu thun pflegte. .Wer war das?" fragte meine Mutter. .Ein Freund aus früheren Tagen, dem ich mein jetziges Glück verdanke. ..." Wenige Wochen darauf starb meine Mutter ruhig und gefaßt. Ihre letzten Worte waren: .Wirf nie den Stein auf ein Mädchen, das in Liebe cefehlt, denn er trifft das Andenken Deiner Mutter!" Bald nach ihrem Tode verließ ich Petersburg. Ich kaufte mir ein Gut im Süden von Rußland und betraute einen mir bekannten jungen Architekten mit de? Erbauung eines KrankenHanfes. Dann reiste ich hierher nach Paris, um neue Kenntnisse zu fammeln und mich in meiner Wissenschaft ;u vervollkommnen. Seit zwei Jahren lebe ich hier wie ein Einsiedler. .Das Uebrige wissen Sie. Sie wissen nun auch, woher es kommt, daß meine Theilnahme für Sie eine so große war und warum das Schicksal des schuldlosen Wesens, dem Sie da Leben geben werden, so nabe geht!". .. Marie hatte den Kopf gesenkt bei diesen letzten Worten. Lange blieb es still in dem kleinen Äaum. Bonß blickte das Mädchen forschend an. es schien, als warte er auf eine Antwort. ' .Meine Beichte hat Sie nicht bekehrt ? fragte er endlich. Marie schüttelte den Kopf. Dann hob sie die Augen und erwiderte mit einem leichten Seufzer: .Gott und die heilige Jungfrau werden mich und mein Kind schon be schützen l .Das ist Alles, was Sie mir ent gegnen können?" fragte Boriß sehr verwandert, die unlogische Antwort nicht begreifend. .Alles!" Marie flüsterte daS Wort leise, ganz leise, aber so bestimmt, daß jeder Einwand wie von selbst abgeschnitten war. .Sie haben mich also nicht verstaw den oder nicht verstehen wollen," be pann Boriß, indem e? vor Marie stehen blieb und seine Augen fest aus die ihngen richtete. .Oh, doch! Aber glauben Sie mir, ich kann nicht anders handeln, ich kann niM." (Fcrtsehung folgt.)
Tie Halde Cigarre. glu dem Frazösischkn nach ZuZes Korlae. Eines Tages lief ich, um einem schwatzhaften 'Freunde zu entrinnen, aus der Galerie des Varietes bis zum Bculedard du Temple. woselbst ich mich er schöpft und aihemkos auf eine Bank fal len ließ. Als' ich wieder zu mir kam. bemerkte ich, dab ich nicht allein war. Neben mir saß ein bleicher Mann, mit langen schwarzen Haaren, einem langen ungepsttgten Bart, einem langen Reck langen Armen und langen Beinen. Bon seinen Skiefeln wage ich gar nicht zu sprechen. Ich kannte diesen Menfchen, der mit stiller, verblichener Grandezza aufdenStraßen herum ustolzieren pflegte, vom Sehen aus schon mehrere Jahre. Man hatte mir übrigens gelegenllich gesagt, daß er den jungen Malern für Christusköpfe nach der spanischen Schule Modell stchö. Da ich die Erfahrung gö! macht hatte, daß derartige Leute entwe der äußerst intelligent oder vollkommen vetblödet sind, so beschloß ich, meinen Nachbar zu sondiren. um zu erfahren, welcher von den beiden Kategorien et angeböre. .Mein Herr," begann ich, wissen Sie vielleicht, von wem das Stück ist, das beute im Ambigu-Theater gegeben wird?" Nein," erwiderte der schwarze Mann düster. Da mich diese lakonische Antwort nichl befriedigte, fuhr ich fort: Ihre Unkenntniß fcheint mir nur zr begreiflich ; die modernen Bühnenschristst Aer verstehen es nicht, sich emen klang vollen Namen zu machen ; die Kunst liegt krank darnieder. Der Mann mit dem Barte rwidertk nichts, und ich begann bereits ihn für äußerst intelligent zu halten. Dann abcr siel mir ein, daß er sich doch nichl einem Fremden anvertrauen könne, und sagte mit der größten Liebenswürdig seit: Haie ich vielleicht die Ehre, von Jh' nen gekannt zu sein ?" Nein," tönte es dumpf zurück. Dann gestatten Sie mir, mich Jh aen vorMftellen. Ich bin Herr , einer der geistvollen Plauderer der T. Ütitunz. Kenne ich nicht," murmelte der blasse Mann lit dem schwarzen Barte nach' d?m tt seine verlöschten Augen ein Sekunde lang ausdruckslos über mich batte gleiten lassen. Die Haltung des seltsamen Menfchen hatte mich in große Verlegenheit versetzt, da ich nicht mehr wußte, auf welche Weife ich mein Ziel erreichen sollte. Ich en'.schloß mich zu einem letzten Versuche. Ich holte mein Cigarren-Etui hervor und sagte : Dnf ich mir vielleicht erlauben, Jhnen eine Cigarre anzubieten Z" Beim Ai,blille der Londres, welche ich ibm en gegenhielt, stieß mein Nachba, einen leisen Jannnerruf aus und stöhnte: Ach. Sie haben mir weh' gethan, meir Herr !" Ich ? Euter Gott !" Ja, Sie, mit Ihrer Cigarre! Den eine Londres, mein Herr, just so eine, wie Sie mir clnn anboten, ist die Ursachi ü meines Ungemachs !" Ich bin untröstlich ! Wenn ich eine Ahnung gehabt batte " Ich verzeihe Ihnen : Sie konnten ja richt wissen. Ach, es ist eine seltsame, traurige Geschichte l" Wenn sie traurig ist, so bitte ich Sie, sie mir nicht zu erzählen ; es würde nm zu viel Schmerz bereiten." Sie sollen sie hören: Sie Werder eine Lebre daraus lieben. 5l& würd. vor fünsundvierzig Jahren geboren : ick bin start und solid gebaut. Mein Vater besaß eine grone Niederlage von Lein tücbern und hinterließ mir ein ehrenvoll erworbenes vermögen. Dreiß'g Jahre alt, heira'.hete ich ein junges Mädchen, schön wie die Frau, die man liebt. Zehn Jahre hindurch war ich der glücklichjte Mensch auf Erden.aber mein Glück sollte nicht von Dauer fein. Seken Sie, das
wtucr rst wie em Apfel ; wenn' reis tn, fo muß es herunterfallen." Wenn der Apfel nicht heruntersiele, fo würde er verfaulen." Ganz richtig. Eines Morgens stand ich frobgemuth und singend auf. Meine liebe kleine Frau hatte mir ein ausse
zeichnetes Frühstück bereitet, welches si, 4 I L.u ' r . PL W - . f . Jr ' '" ryiin weißen Panoen vorießie. Um halb elf sagte sie mir : Mach', daß du fortkommst, mein Schätzchen, ie eber du gehst, desto schneller wirst du zurück sein." S,e war allerlieblt. Eck ina : kaum auf der Gasse angelangt, brannte ich mir eine Cigarre an. Ich ging zu meinem Notar, um ein Dokument zu holen. wel IX. ; r r . urs ie? in einer iLlvugeriwlsvervanomng vorlegen sollte, m fübrte mit ei nem Verwandten inen Proceß, der an , diesem Tage hätte entschieden werden sollen. Als ich beim Hausthor des Notars anlangte, bemerkte ich. daß ick die Cigarre nur zur Hälfte geraucht batte. Es war eine feine Londres. Da ick ae wöbnlich nur Ciaarren m einem 6n rauchte, so zögerte q, . egz In das Bureau des Notars konnte ich sie nicht mitnehmen, da er asthmatisch war. Ich verweilte daber so lange vor dem Hausthor deS Notars, bis ich f.rtig geraucht hatte.' Dann begab ich mich in das Bureau des Rotars. Man sagte mir, daß er vor zehn Minuten fortge gangen war. DaT Haus hatte iiotx Ausgänae, und der Alte batte den zweiten benutzt. Da ich das Dckummt bei Gericht nickt vor weifen konnte, verlor ich den Prozeß. Mir lag nicht viel daran, da für mich in tiesem Prozesse nicht viel aus dem Spiele gestanden hatte. Durch die Be mühungen meines Advokaten, die Ver Handlung zu vertagen, war viel Zeit vergangen, und als ich an die Börse kam, um meinem Agenten den Auftrag zum raschen Verkauf meiner Aktien zu geben, war der Kurs in Folge einer Kriegsnachricht fo stark gefallen, daß ich Mich vollständig ruinirt sah. Halb todt vor Aufregung eilte ich zu meinem Ban kier. der aber mit dem Courierzuge drei Uhr fünfunddreißig Minuten unter Mit nähme der ganzen Kasse nach Amerika abgereist war. Am nächsten Morgen wanderte ich unter dem Verdachte der leichtsinnigen Crida in die Untersucbungshafk. Meine Gläubiger jedoch ,ayen, daß nicht? mehr zu machen sei. un) wirkten durch günstige Aussagen meine Entlassung aus dem Gefängniß. strch bewegt eilte ich nach Hause. Dort erwartete mich ein heriierreißendes Schauspiel. Ich fand meine Frau un liebsam überrascht, mich wiedeusehen. und mein bester Freund leistete ihr in meinem Schlafrocke Gesellschaft. Ohne ein Wort zu sprechen, schloß ich die Thür und stand wieder aus der Straße. Seit jener Zeit existire ich noch, aber ich lebe nickt mehr." Der arme Mann trocknete rasch eine Thräne und fuhr fort : Sie fehen also, wovon das mensch liche Glück abhängt. Wenn ich nicht die Begierde gehabt hatte, die verwünschte Cigarre zu Ende zu rauchen, würde ich den Notar angetrozscn haben, der mir mein Dokument gegeben hätte, mittels dessen ich meinen Prozeß gewonnen haben würde. Ich wäre rechtzeitig auf der Börse eingetroffen und hätte die Verhaf tung meines mittlerwerle entwichenen Bankiers vornehmen lassen können. Ich wäre sodann nicht in Verwahrungshaft genommen worden, meme Srau würde nicht in Verlegenheit und mein bester Freund nicht in meinen Schlafrock gera then sein. Daraus geht hervor, daß Mich die LondreS meine Ehre, mein Glück und 150,000 Francs gekostet hat." Und fünf Sous." Nein, mein Freund hatte mir die Londres geschenkt. Sie wünschten meine Geschichte zu hören, schreiben Sie sie, wenn es Ihnen gut dünkt." Ich schriebe sie gerne, wenn sie etwaS beweisen würde." Sie beweist sehr viel : erstens, daß man Unrecbt thut, die Hälfte einer Ci garre hochzuschätzen ; zweitens, daß man keine Freunde haben soll." Mein Vrehrtester, das wissen meine Leser ohnedies." Mein Verehrtester," erwiderte der blasse Mann mit dem schwarzm Barte, ich bemerke ;u meinem Bedauern, daß Sie Ihr Geschäft nicht verstehen. Ihre L-eser würden es Ihnen nimmermehr ver zeiben, wenn Sie ihnen etwas erzählen woll'en, was sie nicht schon wissen." Mein Mann war entschieden ganz in telligent. Die ttofte deS türkischen Haus, Haltes. Das kaiserliche Hoflager setzt sich zu,ammen aus einem obersten Palastmar schall, einem obersten oderGroßeunuchen, dessen wirklicher Titel in der Ueber setzung etwa lauten würde: oberster Hüter der Pforte der Glückseligkeit. lDer oberste Verschnittene ist eine Persönlichkeit von großem Einflüsse, die einen monatlichen Gehalt von ungefähr 5000 Mark bezieht.) Ferner gehören zum Hause deS Sultans" ein Direktor des Aufwandes der kaiserlichen Fannlie, zehn Kammerherren, fünfzehn Sekre täre, ein oberster Ceremonienmeister und Einführe? der Gesandten, zwei Jmans oder Almoienpfleger, zwei Se kretäre der Privatschatulle deS Sultans, ein Intendant des kaiserlichm Schatzes, ein Chef des politischen CabinetS oder Chef der Geheimpolizei; zwei Aufseher deS Palastes, ein Direktor des kaiserlichen Gesolges, Bac Müssaid oder Befehlöhaber MüfsaitS, ein Direktor des kaiserlichen MarschallS, ein , oberster Thürsteker, ein oberster Küchenmeister, ein oberster Hofarzt, der den Marschallgrad hat, L8 bis 30 gewöhnliche Aerzte, denen der eigentliche Serail oder Palastdienft obliegt, ein oberster Thierarzt, dem mehrere Kollegen unterstellt sind, ein oberster Apotheker und Dro gist. zwei Thürschließer, ein Chef der subsltetnen Verschnittenen und eine Unzahl Kammeroiener, ein Bib liothekar, ein oberster Uebersetzer ausländischer Blätter, ein oberster Gar 'derobenmeister, ein oberster Barbier (ein äußerst wichtiges Amt ). ein obersier Kredenzer, genannt Kuschubachi ein Direktor der Vergnügungen und deS Theaters Er. Majestät, zwei Ober löche, einer für die französische und einer für die türtische Küche, ein oberster Astrolog und Astronom, sechzehn oberste Feldjäger und mehr als hundert andere Feldjäger, ' die auf verschiedenen Rangstufen stehen, endlich mehr-alS hundert Stallknechte Possenreißer, Zauderer, Schauspieler. Sänger u. I tn,
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