Indiana Tribüne, Volume 15, Number 46, Indianapolis, Marion County, 3 November 1891 — Page 3

Deßh k!b !

- Die guten Eigenschaften eines Heilmit tels gegen Schmerzen bestehen darin, daß ,,s lcht allein Schmerzen für einen Au Senbttck lindert, sondern daß eö auch dauernde Heilung hervorruft. Zu einem selche Heilmittel gehört ' V. .V, : Puj große Lchmerzenhtilnttttel. Eö lst ohne Zweifel, das beste gegen aNe Saßeren Schmerzen, ie taufende von Zeugnisse beweiscn. Lieft Thatsache bezeugen Erzllschgfe, Llschofe, Prediger, Advokäten, Aerzte, Gondernenre, Generale, Senatore, Congreßmikglieder, l?cnsuln, Armee und Manne OWcre, BürgcrAklßer nnd BeWie, sie alle sind einig in em Aüöfpruche: wir haben an Schmerzen gelitten nd wo andere Mittel, keine Wirkung hatten, wurde wir durch Anwendung vcn St. Jakobs Oel geheilt. Auch der Arme sndet in diesem well bekannten Heilmittel einen treuen Freund. M r v"i 'J''iUUX''-!, v v " r t" v vw- -m sind scltc.-? gk .''.if . . . , 1? UtIUL tj 'an tertr STfutfj. .,tt.'wftitt in R?K7 Sets EmaSeei sie n airs. a . f ti flirrt,-? üieiii. Jugk skate. t:r i i?a igunt fc M dn solUn, t n Txnis eütcr" : D'rrk xröfe,kr ft6 el$ feintet", !TBtflf nni -tiaä Tnart-vZ&im ffti. kien, tU 't te fitjruif SjriVti iccä xeseus i,;tia i Ws w? LZ st tnri . t . .. - , u r scr.ntaueji ia irrerer : uprac?, jTfi uuej jeräfara rrSwt, rtrfatatt. i MreM : PctitscLe ITeil-Iaitiuu, 11 Clia-tf ton. irtice. X-.v Sei. S. Y. M 'jM-5ayr?j " ,.W'M,. -! M,.iiOtmXtJ zr".r , t- iyrSr.- ?j Tlr Sfp-ttirnnScirnfpr" ift nu.-h in K! in 1ns dianasotts. Ind.. bei Ä. fitirr. 25 Süd Tel,' war Stro&c. I'y.' K'w-M; , rs i jg.1 w-;. i""1 -'M' tu I n tt r- - i v:rK;rvv-.. rs?vj;4-- 'v- . fcuirti riii" i um i Uni . ei DmiKöarer Patient .11 ".-.f .j.AWi'a. ).!- (Kein Arzt konnte !lzm hellen) Ui sktnra Namen vtx&t atitsmi stattn mü nd tn seine voUftänvkae WleserhttstUung von Hchwer Weisen tser, t nur in DeUordvch ZkzelkAk Arzuet vzreankt, läßt turch unS daZs i.s !sste,frkt a Um ttibtRMn. WttMenk.de rtt, ftuit, T,eieS yrcße 3a4 tkkbkltiteusftyich alle L?zn1he!i, in flzm Mntänclidvr Wem cab JvzeAUbklr,lvseichtechtsMätzewerhe ufZchluff Übe Les, wS tMeii kcuz ie. auxerrkm tbält taffekbe t'.n reiefc Anzsdl ttt biun Reeepte. mxdt in ftter Axetbike aeraait werke Unoeu. Echickt 'u? Ärch mitBrkfmke : privat Künlfe und Bispcnsäry, tS Wert 11 Sir. Sev Tori, S. z. Trfgif ", , Holz- und Scliiefer-Gesimso, lantels.) Gßte City STONE FILTERS. (Wasserbehälter.) Eksschränke und 6iseiste in größter Auswahl unö zu de bkLiAsten Pveisru bei SMSmüM', 3E IE v ?tcb bsbe für Ile von Artbnr Jordan fnbriürtf ii caiitratjirt ant fta&e einen groizen Burrakh von Lake Uiö. wclöes ich diö auf Weiteres zu iol genden Preisen Heim: 5ö bis IA?Pfn euf einmal c per fltx. im bi m PfnnS auf einmal Wb per Ctr. 200 bis &30 Pfund ans einmal 23c per Qtx. 600 tiä WageuladunK c. ö" TeZephsn tS. ST reiber haben kein Ncckt on diefen Preisen zugehen oder llotrZte M rnachen. Office : No. ZI Süd Dclaware Straße. A CAYL0FI CARL PIHGPANK'S Seuische Buch - Handln, s Süd Alabama StraZze. Besiellunzen und Abonnements auf alle im Jni und Auslande erscheinenden Vüchcr und Zeitschriften werden angenommen und prcnipt abgeliefert. An und Verkauf alter Bücher. Soziallstische Literatur. IW8P8ra v i Mjffa I ..! iYlryjarm t v lAM ? s Hm naturliches lZellmlltel für Fallsucht, Hysterie, Veitötsuz Nervösiiüt, Hypochondrie, Melancholie, Schlaflosig:keit, Schwindel, Trunksucht, Rückenmark und Gel):n ' Schwachen (4

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Mediz bt eine direl Wirkung auf die tltu t antxta. besnUgt lle Neberrei, und befördert b ZnSsö deö NerveU'FIuiduoe. Es ist en Ausao ,eft'Su elch n lchadet od unangeuehm wikU. c ei erthvoLeZ Buch färNkNenleidende YQt vnrd Jkde d ti verlangt, zugesandt. :wf: V rm er hatte auch die Medizin imilouft, hii!hi'5Stelui würd, seit dem Jahre 1?ö von dem Hoch. stöntoj," jyort Wahne, Jd zubcnUkt ,uö jetzt iisitt seiner SnVnsnuz von der. KOENIG MEDICINE CO.; 23$ Mandalpb Ät, i )t f" 1CAOO, fLL. Di vtd,ker j habe f?. e.0 i yl1ve, K.lasche söGS.00: " ftf tzK ?S, 6 ! v; nV-: ::;

Der Vormund.

Novelle von Olga W o b l b r st rf. (Fortsehung.) Tie stolze Gräfin beugte sich endlich und setzte ihren aristokratischen Futz Aber die einfache Schwelle der Benvalterwohnung. Der Verwalter, eine feige, servile Beamtenseele, teie sie zu Tausenden unserem armen Lande herumschleichen, hatte beide Augen zugedrückt, als seine Tochter im Hause des Fürsten war und sich seiner Gunst erfreute, jetzt nannte er sie eine Ehrlose und .mißhandelte sie sogar. 'Als die Gräsin aller mit wahrhaft impcmrender Selbstüberwindung in seine Stube trat, und mit den Fingern leicht über die abgehSrNten Wangen öes Mädchens fahrend, sagte: Na, na, es war nicht so schlimm zemeint, ich. bin dir ja eigentlich. gan zut und du kannst aach wieder zu mir zurückkehren, wenn du willst." Da tüßie der würdige Vater die Hände sewer Wohlthäterin und die Ehrlose" wurde wieder das liebe Zeelchen". das Tauschen". Wie meine Äutter nach aÄ' dem der Grän wieder selgen könnte, ich begreife es nicht ! Aus meinen verzweifelten Aufschrei: rie konnttst Du das thun, Mutter, ane konntest Du das thun? antwortete sie nur : Ich habe .ihn so geliebt! Hätte er mein Leben von mir gefordert, ich hätte es ihm gegeben'Voriß hielt inne. Er fuhr sich mit der Hand durch das schlichte Haar, seufzte ein paar Mal auf, schwer und kurz, als ränge er nach Atbem. dann suhr er fort, indem em bitteres Lächeln um seinen Mund spielte: Es mochte ein seltsames Zusammenlcben gewesen sein, das diese drei Men schen im Schloß gesührt! Ein barda risches Bild von russischem Absolut: nms und menschlicher Niedrigkeit. Mein Vater überwachte jedes Wort, jede Miene der Grafs und seine ZorresauZ bräche kannten keine Grenzen, wen sie es an der geringsten Zuvor kommenheit gegen 'meine Mutter fehler ließ. Wie meine Mutter diese sonderbare Stellung ertragen, wie die Gräfin sich daS bieten lassen konnte wird einem Kulturmensch: immer ein Räthsel bleiben. Meine Mutter gestand mir Nachtragl:ch allerdings, daß sie sich dem Fürsten est zu Füßen gewor'en. ihn beschworen, sie ziehen zu lassen er aber hätte nie etwas davon wissen wollen.. Äenn der Gräfin etwas nicht paßt, fo soll sie ziehen, ich halte sie ich: auf, eber ich weiK es, sie wird bleiben und scheinheilig thun, weil sie will, daß ihr Umder mich beerben!. ..." Zum Winter zoz die Gräsin in die Stadt, bald folgte ihr der Fürst. Er miethete meiner Mutter eine betägliche kleine Wohnung, in der Nähe seines Palais, und nun begann iür rieine Mutter, K?ie sie sagt, die glücke l chste Zeit ihres Lebens. In diese lit fällt auch meine Geburt. Mein Vaier die Mutter nannte ihn s'ets nur der Fürst- kam fast tagtäglich. Er war gut zu mir und bewies mir seine Liebe durch kostbare Geschenke, r.nt denen ich nichts anzufangen wußte. Ich konnte eigentlich nie rechtes Zutrauen zu ihm fassen. Seine Stimme, war ss rauh, seine 5 iev?osnng so brüsk, und ich war an die weich: Stimme meiner Mutter g? wohnt, an ihre schüchtern langsamen Vewegungen. Schon wenn ich fernen energischen Klingelzng hörte, pochte mir das Herz, und ich sah immer erwartungsvoll aus die Tbür, zu der er eintreten mußte. Manchmal, am Abend, warf cr seinen weiten, grauen Mantel ab und stand da im. Frack, mit einem breiten Ordensband über der Brust und zahllosen kleiuercn Orden aus der linken Jrackseite.

Das erpeMal, als ich xm so sah. jubelte ich aus ? wollte mich in feine geöffneten Arm? werfen, im mit den glänzenden Din',crchen zu spielen, aber meine Mutter h!a: mich erschrocken zurück. ü? sli. war mein Vater ln diesem Staat ein Gott, ein höheres, . unantaft bares Wesen, das zu berühren, eine Profanatien gewesen wäre, und sie suchte auch aus mich diese heilige Scheu zu übertragen. Mein Vater schüttelte oftmals mip billigend den 4! Er hätte es gewiß lieber gesehen, wenn ich ihm unbekümmert um seinen äußeren Glanz an den Hals geflogen wäre! Als ich größer und verständiger wurde, hZrte ich, wie er oft zu meiner Mutter sagte: Der Junge muß nun endlich in die Kreise kommen, in denen er später zu leben berufen ist. er soll eine sorgfältige Erziehung genießen, damit ich mich sei' ner nicht zu schämen brauche I Die Mutter wurde bei diesen Worten immer sehr blaß und nickte schwerwüthig. v Plötzlich wurde mein Vater krank gefährlich krank. Kein Mensch überbrachte nmner W!utter. diese Nachricht, sie erfuhr es erst, als er ans dem Todtenbettc lag. -Wie ein todtlich getroffenes Wild stöhnte sie auf. Du lügst. Tu lugst!" schrie sieden betreßten Lakaien an, rer ihr die schreck liche Botschaft überbracht. Ich erkannte kaum wieder die stille, duldsame Frau, sie wär gerade wie. rasend " Tann packte sie mich beim Arm. Eilen wir zu Deinem Vater!" rief sie mit fliegendem Athem, eilen wir!" , Man hat mir besohlen, den jungen Herrn abzuholen, nur den sungen Herrn. sagte der Diener und fügte zleich daraus hinzu, als er die weitge öffneten Augen meiner .Mutter gewahr-' ter der'DhüWM ihn auch wieder im Wagen zurück." l"äfibnJ:;i!'!nN

Mutter lachte schrill aus. Sie stürmte, mich mit sich zerrend, aus der Wohnung, die Treppe hinab und sprang in den Wagen. Die Pferde zogen an und nach fünf Minuten hielten sie vor dem Palais Finige Augenblicke später befanden wir uns rn einem kleinen Salon. Die Gräsin war es. die uns entgegenkam. f MmL Mutter preßte mich -an sich, eine fahle Bläffe überzog ihr Gesicht. Die Gräsin maß meine Mutter mit einem beleidigend erstaunten Blick, dann nickte sie mir vornehm suhl zu und faßte mich bei der Han. Der Fürst liegt im Sterben, kcm men Sie zu ihm," sagte sie. ohne auch nur durch einen weicheren Ton die harten Worte zu mildern. Meine Mutter stand da wie gelähmt. Plötzlich warf sie sich auf die Kniee, erfaßte das Kleid der Gräfin und lüßte dieses. - - Lassen Sie mich zu ihm, um Gottes Willen, lassen Sie mich zu ihm! schluchzte sie herzbrechend. Die Gräfin machte -sich ärgerlich frei. Wenn Sie sich nicht ganz ruhig verhalten, laffe ich Sie durch meine Leute hinausgeleiten!" zischte sie. Schaudernd, an der Hand der Gränn, die mein Gelenk mit ihren etfigcn Fingern umklammert hielt, so trat ich in das Sterbcgemach. ' Es war dunkel in demselben, daß ick das Antlitz meines Vaters nicht sehen konnte; ich vermeinte nur noch immer das Schluchzen meiner armen Mutter zu hörin und stand zitternd am Bettpfosicn. ' Eine seuchtkalte Hand legte sich aus mzin Haupt, ich zuckte zusammen und wollte ausschreien, dock im selben Augen blick verließen mich die Sinne und ich siel wie leblos am Vettrand meines sterbenden Vaters nieder. Als ich wieder zu mir kam. sah ich meiire Mutter im schwarzen Tranerge wand an meinem Bette sitzen. Sie sah blaß und verweint aus, aber sie lächelte mir zu, als ich die Augen aufschlug, sie schien gesaßt zu sein. Als ich wieder ganz hergestellt war, theilte sie mir mit. das; ich dem legten Willen meines Vaters zufolge bis zu meinem AbitnrienteneLamen bei der Gräsin wohnen müßte, um mit ihren Kindern gemeinsam erzogen zu werden, die Sonn und Festtage dürste ich aber alle bei meiner Mutter vcrklingen. Diese Nachricht wirkte auf mich, trotz des tröstlichen Nachsatzes, wie ein betaubender Schlag.' Ob. war ich nur ein einiges Ma! mit der Gräfin zusammengekommen, haßte ich sie doch schon mit jenun fast untrüglichen Jnstinct der Kinder, dir bei ihnen die Menschentenntniß ersetzt. So tieftraurig meine Mutter auch wir. so suchte sie mich doch zu trösten und auf;urichien. Und wenn Du groß bist, kannst Tu ja wieder ganz zu mir zurückkommen und bei mir bleiben immer!" Dabei drückte sie mich an ihr Herz und blickt mir mit hoffnungsvoller Aengftlichkeit in die Augen. Es schien, als ahnte sie schon, daß mein Herz sich von ihr abwenden würde, ich aber empfand nichts Anderes, als daß mn mich, vom Liebsd.n trennen wollte, was ich aus Erden besaß, und wiederholie, das bleiche Mutterantlig mit Küssen bedeckend: Immer immer! " Boriß schnellte von seinem Sitz auf. Die Erinnerungen stürmten mit solcher Macht auf ihn ein. daß er seinem Körper nicht mehr gebieten konnte, sein, Hände krampsten sich ineinander. Immer!" wiederholte er. Marie saß zurückgelehnt in der Sophaecke. Ihre Augen hafteten in unnatürlicher GrS!ze an dem jungen Mann, aber sie schien es nicht bemerkt zu haben, daß er sich unterbrochen. Ihre Eedzn'cn waren seiner Erzahs limi voranzeeilr. Se horte nickt mehr blos seine Geschichte, sie vermeint?,. die Schilderung ihrer eigenen Zukunft zu vernehmen, und während ihn die Erinnerungkn an seine überstandenen Leiden quälten, zog sich ihr Herz angstvoll zu sammen bli dem Gedanken an all' das Leid, das ihr und ihrem Kinde noch be vorstand. Boriß fuhr fort: Kaum vierzehn Tage nach dem Tode alenres Vaters, fand meine Neborsiedelung in das väterliche Palais statt, daS nun die Gräsin bewohnte." Sie kam mir freundlicher entgegen, als ich gedacht, und auch Lie Kinder, die alle um einige Jahre älter waren als ich, schienen mir nicht feindlich gesinnt. Ich war wie alle Kinder im Stande, leicht aus einer Stimmung in, die an dere zu fallen, und sa berichtete ich denn schon am nächsten Sonntag meiner Mutter, daß Alle recht freundlich zu mir wären, und ich' mich über nichts .beklagen könnte. '. Nun, dem Himmel sei Dank!" atb mete sie euf und sügte leise -fragend hinzu: Du wirst aber doch niemals aufhören. Deine Mutter lieb zu haben?" Niemals!" antwortete ich ebenso leidenschaftlich, wie ich einige Wochen zuvor immer geantwortet. Und doch vergaß ich diese beiden Wörkchen so bald, nnt jedem Tage im wer mehr. .Ich konnke nicht 'genau den Moment angeben,,, wann ich mich zuerst meiner Mutter entsremdet gefühlt. " Es kam ganz allmählich, gegen mzh nen Willen und all' die kleinen En eignisfe, Zwifchensälle, all' die tausend scheinbar achtlos hingestreuten Worts häuften sich in meinem unreifen Ver stand und ballten sich .zu einer Anklage zusammen gegen die Frau, deren a anze Scbuld nur in einer übergroßen Liebe, besolden. ' ß;t:Ich erinnere mich deutlich der ersten Scene, die den ersten Zweifelskeim in meine Seele gesenkt. " V : ? p , Ich spielte gerade mir den Kinderr. ein lärmendes, lustiges Spiel, als ein Diener unS in den großen Salon be schied,- wo ebr fremder Besuch an I" j' 1..J....1 l:' ,'..;;",! 5 ',.!?,! .!!' : IH..!' wesend war. !I5 Die Gräfin Üellte erst ibre Kinder

lcörocken, denn meine

vor, baun winkte sie auch mich herbei und sagte in süßlich mildem Tone: Ein entfernter kleiner -Verwandter von uns, eine Warse." Die fremde Dame strich mit der Hand sanft über meinen Scheitel. Du hast also keinen Vater und keink Mutter mehr, mein armeöKind?" Qh doch, meine Mutter- wohnt ja hier ganz " Aber das Wort erstarb mir auf den Lipven. so zornig war der Blick, den Sie Gräfin mir zuwarf. Gleich darauf schickte sie uns Kinder fort, und später ließ sie mich zu sich ru sen rnid erklärte mir, daß, wenn ich noch einmal den Name meiner Mutter nenne, sie. mir richt mehr erlauben könnte, diese zu besuchen. A!s ich dies Alles meiner Mutter unter heftigem Schluchzen wiedererzäl.lte, schloß sie mich in ihre Arme und weinte heiße Thränen. Gehorche der Gräfin, mein Kind, gehorche ihr," sagte sie dann und wand: sich ab. Ich wurde älter, besuchte das GM' naslum. Da und dort sing ich gewisse Worie auf, seltsame Andeutungen.... Wenn ich meine Mutter besuchie. sühlte ich mich befangen. . . . Manchmal sah ich sie fragend an; ich hoffte, sie würde diele stumme Frage verstehe, sie würde mich aufklären. . . .aber sie blieb stumm. Nur ihr Blick wurde immer trauriger, ängstliche-. Mußt Tu denn jeden Sonntag dorthin gehen?" fragte m!ch die Gräsin manchmal, und diese immer häufiger wiederkehrende Frage, die Gerinaschätzung, mit der das Wörtchen dorthin" ausgesprochen wurde, bewirkte schl:eßlich, daß ich die Besuche bei meiner Mutter abzukürzen und schließlich gar ciniuschränkm begann. Ich entzog mich ihren Liebkosungen, den früher so endlosen Plaudereien am abendlichen Theetisch., Ich kam immer nur hinauf, flüchtig, auf dem Sprung, wie im Vorbeigehen. Ich vermied jedes längere Geipräch, scheute jedes längere AUeinscln mit ihr. Das Haus der Gräsin bot mir freilich leinen Ersatz für mein verlorenes Heim. Ich war für diese, was ein lästiges Erbstück Zu sein pflegt, gegen welches man gewisse Pflichten bat, das ernem aber überall im Wege steht, für das sich kein passendes Eckchen finden will und das man am liebsten wieder aus dem Hause haben möchte. Sie sprach nie anders, als im Tone kühler, fast verächtlicher Gleickgiltigkeit mit mir, und diesen Ton hatten allmäh lich auch ihre Kinder, alle Freunde und Bekannte angenommen, bis aus d!e Die nerschast, die mich kaum als zur Herr-scha-t gehörig betrachtete. Ich litt unsäglich in dem prächtigen Palast, rnmitten des rafsinirtestenEoM' sorts, und statt die Engherzigkeit der Gräfin, die Vorurtheile der Gesellschaft zu beschuldigen, erhob ich in meiner Seele abermals eine Anklage gegen meine Mutter, der ich die Schuld an meiner demüthigenden Existenz beimaß. (Fortfehung folgt.,

tf.ui; fax 5ntoetttkttleven. Das russische Ttudentenkeben hat mit den deutschen nichts als den Namen ge meinsam. Jeder Universiläksdesucher bat die Vorlesungen in bestimmter Neihensolge zu hören, und es steht ihm nicht frei, nach seinem Geschmack e ne Auswahl zu treffen. Die Anwesenheit der Hörer im Kolleg wird streng festge stellt. Der Professor liest meist ein gedrucke? Handbuch vor und richtet gele, ntlich fragen an die Zuhörer. Die Stuvk.u sind sämmtlich Uniform zu tragen verpflichtet und stehen unter ste ter Aufsicht. Die Bildung von Ver bindungen und Vereinen ist verboten. Bo trägt die Universität im Zarenreich durchaus den Charakter der Schule, und auch das Benehmen der' Zöglinge hat etwas Schülerhaftes, das heute freilich immer mehr dem Ernst der Zeitströ' wung weicht, früher aber durchaus ror' herrschte. Di es nun früher dem Lehr, körper der Universität Moskau, die wir hier besonders im Auge haben, ebensowenig wie heute an Originalen fehlte, so glttg e, wie Erinnerungen eines russischen Schntmanus aus den dreißiger Jahren in der .Wefer.Ztz." aus' führen, in den Hörsälen oft recht munter zu. Ein solches Original war der Profeisor der griechischen Literatur Jwaschtowski. Er verlangte, daß bei seinem Eintritt in den Hörsaal und beim Weggang alle Studenten in den Cmlgen auf- und abspazieren. Er mischte sich dann nach feiner ?lN' iicht unbenlerkt, einige Minuten lang unter die Schaar. Auch mitten in der Vorlesung bekam er es fertig, plötzlich aukzuspringen und mit den Zuhörern umherzulaufen. Eine andere Specialttät war der Professor der' Oekonomie Schtschedritski. Er redete alle Welt mit Tu an und stand mit den Zuhörern auf bestem Fuß. Einer .von dielen, welchen er besonders liebte, kam stets erst in's Colleg. -wenn der Professor schon laS, und zwar mit Mütze und einem dicken Stock. Er ging bis zum Catheder. nahm dort die Mütze , ab. machte einen tiefen Diener, schwenkte den Knüppel und rief laut', Dem Herrn Professor meinen gehorsamsten Gruß." Schtschedritski lächelte darauf, nickte ihm zu und, fuhr dann im Lesen fort. Ein anderer Student sehte sich stets mitten auf die erste Bank, stützte den Kopf auf beide Hände und hörte anscheinend gespannt zu. In Wahrheit aber schlief er.. Um nicht zu schnarchen oder mit dem Kops zu nicken, ließ er eine Zeit lang einen Kameraden neben sich sitzen der ihn rechtzeitig wecken mußte. Dieser machte das so auffällig, daß alle Welt sich amü sirte. , Schtschedritski aber ' war' weit entfernt, den wahren Zummmenbang zu ahnen. 1 Er glaubte, 'daß der Student seinen" aüfmerksamsten,, HöreD störe und fuhr ihn eines Tages deshalb drohend an. Ebenso seltsam war der Pro se'ior Katsckenomski einst ein großer Gelehrte? und berüdmter Kritiker, da mlb!?ein!eizensinnig Greis. Er laö die Geschichle der slawi schen Literatur in der Art. daß er ein allen Stud'nten bekgnntes deutsches Handbuch aus dem Stegreif ?an? ihnen vorüberhetzte. j Die Borlesung an sich

war geradezu unertraglrch, aber der Alte wachte streng darüber, daß Niemand fehlte und verhängte, da er gerade Reltor war, gegen Nachlässige schwere Strafen. Doch er war'sast taub und so weitsichtig, daß er zum Lesen stets eine Brille tragen mußte, -aus welcher er nichts von , entfernteren Dingen sah. Wenn er seine Hörer sehen wollte, mußte er stets erst die Brille abnehmen, wrs immer eine gewisse Zeit dauerte. Die Studenten benutzten daS, um sich während seiner Vorlesungen durch allen möglichen Ulk schadlos zu halten.

er lunae L?amarm Uen stets von einem Bäcker am Anfang der Stunde so vtel Paztetchen kommen, wie Zuhörer da waren. Die Nicsendüte wanderte offen von Einem zum Anderen, waren Alle verfeben. so wurde auf lautes Kommando im Takte gekaut. Nachher folgen andere Scherze. - Eine Tages waren neben dem. Fenster aus einem Dache Klempner thätig, die' einen Hei' denlärm-machten. Katschenowski aber hörte .nichts davon. Da hoben zwei Studirende die vorderste schwere Bank aus, an der sie saßen und ließen sie plötzlich fallen. Der fürchterliche Krach drang auch zum Ohr des tauben Professors. Schnell nahm er die Brille ab und fragte die ganz harmlos Dasitzenden was das für ein Geräusch oeweien sei. Man erklärte ihm. eS feien die Klempner, worauf er fchleu nigst diese - entfernen ließ. Aehnlicher Unfug wurde in jeder feiner Stunden angestellt. Als ab eines Tages zwei Skuden'en sich während der Vorlesung nach, allen Regeln der Kunst prügelten, gelang es dem Profefftzr rechtzeitig, feine Brille abzunehmen und dle Misse thater zu entdecken. . Sofort versügte er Ausweisung für den Einen. Karzer für den Anderen. . Nur mit Mühe war er zu bewegen, den Ersteren auch zu Kar zer zu begnadigen. 5 ,:c perstschL Geschichte. Eine romantische Geschichte wissen englische Blätter aus Persien zu erzähl len. Vor einigen Wochen kam ein 22 jähriger, als Bauer gekleideter junger Mann nach Teheran. Er begab sich an eine der Palastthüren und bat, dem Prinzen Naib - es Sultaneh, seinem Bruder, vorgestellt zu werden. ' Die Dienerschaft glaubte, er sei nicht rech! bei Sinnen. Allein der junge Mann bestand darauf, den Prinzen zu sehen. Die Diener wurden wüthend und trieden ihn mit Gewalt fort. Sie würden ihre Rohheit bereuen, erklärte er da rauf, denn er sei einSchahzadeh (Sohn e'mes Schahs). NaibesSultaneh hatte etwa'S von dem Vorfall bemerkt und ließ den jungen Mann holen. Er fragte ihn, wie er es wagen könne, sich Schahzadeh zu nennen. Weil ich der Sohn eines Schahs bin," antwortete der Bauer. Wieso der Sohn eines Schahs?" - Als der Schah eine Pil. gerfahrt nach Kerbella unternahm vor etwa zwanztg Jahren, stieg er in unserein Dorfe ab und sah meine Mutter, damals ein junges "Mädchen. Sie fand' Gnade vor seinen Augen und der.. Schah . schloß ein Sigheb" mit ihr ab. Heirath auf Zelt, auf Stunden oder auf viele Jahre Einem solchen Sigheh" entsprossen Kinder haben dieselben Rechte, wie dem Aghd", der eigentlichen Heirath, entstammende). Bei der Abreise gab der Schah meiner Mutter ein Destkhet" und ein Nifhaneh" (Königl.-Unter-psand) und sagte ihr: Wenn ein Knabe geboren wird, so laß ihn mit diesen Unterpfändern zu mir kommen und ich will ihn anerkennen." Hieraus zog der junge Mann ein .Schriftstück und ernen Siegelring aus seiner Tasche und übergab diese dem Naib-es-Sulta neh. Der Prinz sah, daß das Schrift stück in des Königs eigener Handschrift ausgestellt war und der Siegelrmg früher zum Königlichen Schatz, gehört hatte.' Bei näherer Betrachtung des Gesichts des Jünglings entdeckte er, daß jeme Züge große Äehnlichkeit mit denen des ' Schal trugen. Naiv es Sultaneh schenkte-also der Erzählung des Jünglings Glauben und stellte iizn, nachdem er ihn fürstlich gekleidet, dem König vor. Seine, Majestät bemerkte die Aehnlichkeit, welche der junge Mann mit ihm besaß, und ermnerte sich des Zwischenfalles, welcher sich auf seiner Reise zugetragen. Er befahl, daß mag seinen ?proyllng als schayzaoeu aner kenne, ihm alle zu einem fürstlichen Le ben erforderlichen Mittel liefere und eine gute Erziehung zu Theil werde? lasse. Oout tu stan??. Ein e ei g e 11 1 h ü m l i ch e Affaire beschäftigt gegenwärtig das ser bifche Eonsiftorium in Temesvar. Ein jungec Prieiter aus der Umgebung Temesvar wurde in Untersuchung gezoger und wird sich demnächst wegen Ver retzung der priesterlichen Würoe zu ver antmorten haben. In einem Budape ster Blatte erschien nämlich vor Kurzem folgende Anzeige: HeirathZantrag Ein griechisch orthodoxer serbischer hübscher Pfarrer, alleinstsbend. ohne Kin der, itt Jahre alt, mit 2,000 fl jähr-' lichem Einkommen, in schöner., roman tischer Gegend, unweit von Temesvar wahnend, zwei qroe Herrsch lften rn der Nähe, wänlcht' mit hübschem jungen Fraulein oder jungen Wittwe, unter 30 Jahre alt. alleinstehend, mit etwas Vermögen (ohne Kinder) eine civile Ehe einzugehen. Gefällige Antrage mit Photographie unter A. I. an die Er vedition." ' Das1 Eonsiftorium wurde auf die Annonce aufmerksam gemacht und'erulrte alsbald, wer der betreffendk 'ZZriester ist, ; welcher auf , diesem nicht mehr ! ungewöhnlichen Wege" zu einet Leben?qefährtin gelangen möchte. De. Geistlichen soll jetzt d:r Proceß gemach werden. ' ... Wie man d em N. W. Ta geblaU" aus London schreibt, ist dort von einem Notar begleitet, ein junger Franzose angekommen, der bisher zu Annewasse im Departement von Savoye qelebt unv feinen Lebensunterhalt in 3 nud?licken und Hauuren mit Schuh :jbarerjt fl:iilSS land auZ und wu,.de Kammermädchen iu WZrZ reichin Familie. Der einzige sohn und Erbe verliebte sich in die lunae ramösin und beitatbete sie. Es

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ssgSBöggsSHms fügte sich, daiz. von emer ansteckenden Krankheit befallen, die Mitglieder der Familie dem Tode zum Opfer sie'.en und auch die junge Frau starb. Nück langem Suchen wurde der arme SÄ'asterbube als berechtigter Erbe eruirt. Er will einige Zeit in dem stolzen Schloßbau in England wohnen, dann aber, wie der Presse- aus Paris tel?graphirt wir), nach Frankreich zurück kehren, wo für ihn ein Ehateau gebaut wird, neben den alten ZZuinen eine Schlosses, über derselben Gasse, w) e: sein däritigeZ Handwerk betrieben Seine Erbschaft belauft sich aus 800,00 Pfund Sterling, d. h. rund 1 Millio nen Mark. Ein schrecklichern n glücksfaU, welcher drei Mensch? da Leben kostete und auch den Verlust einevierten nach sich ziehen dürfte, hat i Liverpool große Aufregung heroorge rufen. Es war am Sonntag früh, ai der in Park Street ansässige Io Bronin. seine Frau Marie und ir zwei Kinder sich zur Ruhe b. 'gaben .Der Mann nahm eine Petroleumla nce um noch etwas von unten herauf y,holen, stolperte jedoch an der Tb'lübe? einen Gegenstand und siel zu fci den. die Lampe mit sich reißend. , tz erfolgte eine Ervlostou und im $ stand Brown s Kleidung in FlamileiDie erst unlängst entbundene Fr.k warf in ihrer Aufregung den Sanzli zum Fenster hinaus und sprang da." selbst nach. Das Kind wure von eine.. untenstehenden Manne auszezaizei war jedoch in Folge des Sturzes a einer Höhe von 39 Fuß bereits to-i. Die Mutter trug bei dem Fall so schi? Verletzungen davon, daß an ihrem Uni kommen gezweiselt wird. Der Ga t ergriff das andere 2 Jahre alte it in und versuchte, sich m?t diesem zu retten beide wurdl jedoch von den Flamm e so arg verbrannt, daß sie bald daran im Hospital ihren Wunden erlagen Das Haus selbst wurde nur w?nig b: schädigt. Eine junge Frau von Jahren, Namens Lucie Dreyfus. in Toulouse, hat sich am 10. Oktober aui eine furchtbare Weise zu todten gesucht. Mit ihrem jungst geborenen Kinde, einem sechsmonatlichen Bab, allein in ihrer Wohnung geblieben, hat sie wZh rerd der Abwesenheit ibres Mannes ihren ganzen Körper mit Petroleum be strichen, und sich dann selbst in Brand gesteckt. Auf die furchtbaren Sch ner zensschreie der Aermste lieseiz d!eN:ch. darn hinzu und versuchten das Feuer zu ersticken. Mit schweren Brandwunden bedeckt und halb verbrannt wurde die unglückliche Frau, die diese schzucrlichz That in einem Än-all von Geistesstö runz begangen zu hab:n scheint, in das Lazareth geschafft, w) man an ihrem Auskommen z?:::. - Nachfolger von 33. C.Andcrson. ": '. $(tör:aftc t? 0 n 50 e n j? t 11 0 iru n i .. , e i g eni h u x r o cn - r n' p ? o uip t e ' ünI's ,- ' d"2 ' ;i,M. ,:.,,;; , Hn'i" -if ''-' &PW$ MMiWMM Indianapolis, Ind.

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