Indiana Tribüne, Volume 15, Number 45, Indianapolis, Marion County, 2 November 1891 — Page 3
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s Novelle von Olga W 0 h l b r tt ck. (Fortfejzung.) .Es ist lzohe Zeit, da5 es anderK mit Ihnen wird, Herr Verton," sagte Mamsell Berthe kopfschüttelnd. Ich glaube gar, Sie sind ernstlich verliebt in Ihrem Alter!" Impertinent murmelte Herr Ber tl'N. Tie WirtKschasterin aber ließ sich nicht eil: schüchtern. .Sie hatte ihrem Herrn treu und elzr lich gedient die zehn Jahre, die sie bei ihm im Hause zuzebrccht, und nie hatte sie ihre Stellung ihm gegenüber ver gkffen, jetzt aber, wo sie in ihm ntchtnur lhren Brotberrn, 'sondern einen sich in sündhafter Begierde nach einem Weibe verzehrenden Mann sah. stand sie ihn: plötzlich nicht als Dienstbote, sondern als Feindin gegenüber. Sie freute "sich, daß ein Mann einen geriagen TNil jener Qualen erduldete, die sie und ihresgleichen hundert 'ach um eben solch' einen Mann ertragen. Bis jetzt war ihr Mane Gränze eigentlich gkeichgiltig gewesen, nun aber regte sich e!waZ wie Zärtlichkeit in ihr für das Madchen, durch das ein Mann sslitt.... Und sie schürte .das Feucr.bald durch honigsüße Redensarten, bald mit bösen dorten. .Warum gehen Sie denn nicht einfach zu ihr hin?" fragte sie eine) Tages. Sie wird sich verleugnen lassen. . . - Er schwieg eine Weile und schien über etwas nchzudeulcn. Meine gute Berthe," hob er wieder an und fuhr ihr mit der Hand strei' chclnd über den Arm, .meine gute Ätrthe wenn Sie zu ihr gmgen?" .Ich soll sie Ihnen wohl wieder herblischasscn?" fragte sie in gehässigem .Vein. nein. . ..ich möchte nur wisfen, tot! es mit ihr steht, was sie übcr mich denkt. Vielleicht können Sie sie überrcdcn, mich noch einmal zu sehen, lw einziges Mal.... denn fcnst.... wahrhaszig. ich bin zu Allem säht! Mamsell Berthe jüh in seine Äugen und erschrak. .Eut, ich gehe sagte sie kurz. - Herr Verton war plötzlich wte umgcwandelt. Er zog sein Porteseuille aus der Siocltasche nnd nahm eine Banknote von 100 Francs heraus. .Meine gute Berthe, ich dayke Ihnen! Das ist der größte Dienst, den l? mir geleistet!" Damit suchte er ihr den Schein in die Hand zu drücken. ' Aber sie stieß seinen Arm mit Widerwillen von sick. Dafür lasie ich mich nicht befahlen," szgke sie schroff und verließ, ohne sich umzusehendas Zimmer. Ja, freilich wellte sie zu Marie Gränze sehen, aber blos um in ibrcm eigenen Namen, nicht in dem ihr.s Herrn z sprechen, nicht um sie zu überleben, zu Herrn Berten zurückzu kehren, sondern im Gegentheil, um sie zu warnen nnd so durch eine verspätete Aufrichtigkeit halbwegs gut zu machen, was sie früher durch ihre Indolenz an ihr verbrochen. Am folgenden Tage gegen ein Uhr kioptte ue an Mane s iwt. Aann . i ff netc sie dieselbe zögernd und blieb unscklüssiz stchen. Marie war von nem Stuhl am Fenster aufgesprungen und strebe nun erschrocken ihr beide Hände abwehrend entgegen. .Nicht weiter nicht weiter'-' Mamsell Berthe zupfte verlegen an ihren schwärzen Hutbändern. .Ich bin sa in keiner schlechten Absicht gekommkn." suchte sie ihr Eindrm geil zu entschuldigep. Tann lehnte sie die Thur an, gmg langlam auf Marie zu und bohrte-' ihren Blick in das blasse, abgehärmte . Gesichtchen. .Das war er nicht werth!" murmelte sie. Marie war wie gelähmt auf ihrem Platze stehen geblieben. Ein unsagbares Angstge ühl packte sie. und regnn gs lvS ließ sie die Frau gewähren. MamM Berthe nahm unaufgefor' dert einen Stuhl, auf dem sie sich Marie gegenüber niederließ, dann erfaßte sie ihre eiskalten Hände und drückte das junge' Mädchen auf ihren Platz nieder." .beiliae Iunafrau. wie sehen Sie aus!- riex sie. und nngeheuchelter Sckreck mzlle sich in ihren Zügen. Sind Sie krank?" ' Mane schüttelte, zorntg vernemend den Kopf'unZ wendete das Gesichts schnell ab. - - .Aber so seien Sie doch nicht kindisch!" sagte Mamsell Berthe ungeduldig .ich führe ja nichts Böses gegen Sie im Schilde., Habe Sie immer gut leiden können, das wissen Sie. . . Marie lachte bitter auf. Mamsell ,, Berthe löste ihre Hutbände?. Es war nicht 'möglich, mit dem Madchen inT Gespräch zu gerathen! Gne solche Aniinosität gegen ; sich hatte sie nicht erwartet und nun war sie. wieder gereizt und nahe daran, die gute Absicht zu vergessen in der sie gekommen.- , .Sie haben uns viel, Sorge gemacht!" hod sie wieder an. .Harum haben Sie nicht mir wenigstens, dann und wann Nachricht zukommen lassen?" .Weil ich nichts wtssen wollte und nichts wissen will von dem Abschnit: meines Lebens,", erwiderte Mane sehr heftig. y: 7 . v Mamsell Berthe zuckte die Achseln. .Das .ist sehr unklug." meinte sie. .Einen geschehenen, Stritt können Sie unmöglich wieder rückanqia ' machen. ! und was. war. das können Sie,, nicht so ; .fach aus Ihrem Leben heraus strei chen oder auslöschen! I Marie zuckte zusammen, schon wieder . , 1 " . . , rr-t '" . - ' ' oas enizeilaze Wort! . .Was wollen Sie von mir?" fragte sie dann herbe.' .Kommen, Sie im AuftrageJhres Herrn oder auö eigenem Antriebe?, Wenn dis Erstere der Fall ist. so sagen Sie Herrn Aerton. daß ich nichts mehr mit ihm zu schaffen habe! Auch wir Beide haben nichts mehr mit einander iu thun. , Sie hätten sich und
mir das peinliche Wiedersehen ersparen
Marie hatte ihre Ruhe und Selbst beherrschung . wiedergefunden, ihre Worte klangen verächtlich und bestimmt; sie hatte die Empfindung, als stieße sie ein Reptil von sich Mamsell Berthe erheb sich. .Es wird Ihnen vielleicht noch emmal leid thun, mia) so schroff zurückgewiesen zu haben,"' sagte sie frostig mlt einem durchdringenden Blick. Vielleicht ist die Zeit nicht so fern, wo Sie mit Herrn Verton wieder anzuknüpfen alle Ursache haben wnden, dann wird er aber möglicherweise anderen Sinnes sein, wie jetzt, wo ?s, wie ich glaube, noch in Jhrcr Macht siegt, Ihrem Leben eine günstigere Wendung zu zebcn. Jndem ich eine Ehrlosigkeit begehe," siel Mack ihr in's Wort. Mamsell Berthe zuckte ärgerlich die Achseln und wandte sich zur Thür, dann srehte sie sich wieder um und. trat auf 'üs junge Mädchen zu. .Hören Sie, ich kam eigentlich hier,er, um gegen Herrn Verton zu spreHx,, weil ich Sie warnen wollte vor dem wüsten Menschen, an den, ich Sie durch nichts Ernstes gebunden glaubte. Jetzt aber gebe ich Ihnen einen Rath: Seiea Sie klug ! Was Sie mir nicht gesagt, was ich selbst mcht für möglich gedaltm ich glaube eö errathen zu haben: Sie fühlen sich Mutter! Weil Sie mir leid thun, sage ich Ihnen: Sie haben z'ie Karten m der Hand! Tie Leidenschast des Herrn Berton für Sie mächst nit jedem Taa, sind Sie schlau, sc 'önnen Sie ihn zu Allem bringen selbst zur Ehe. Leben Sie wohl!' Mamsell Berthe öffnete die Thür. )a legte sich Marie's Hand schwer aus ,hre Schulter. ' Die Augen des Mädchens blitzten tief n:s ihren Höhlen. .?!un. so sagen Sie Herrn Berton," stieß sie in abgerissenen Sätzen hervor, .daß ich mit meinem Kinde auf dem ttrm lieber hungern und betteln gehen Vürde. als daß ich ein Stück Brot aus seiner Hand annähme. Für seine L?aitresse bin ich mir" zu gut, als mein Z?ann'ist er mir zu verächtlich." Eine hohe Gestalt, die in dem Korri zor, gegenüber, der halbgeöffneten Thür, zestani en und den letzten, in leiden schastlicher Erregung hervorgestoßenen Borten beigewohnt, trat jetzt aus der dunkel in das helle Zimmer. Es war Vorig. Er war von draußen gekommen und wollte sich an Marie's Zimmer vorbei in seine Wchnung begeben, als er gegen seinen Willen Zeuge der erregten Scene vurde. Sein Antlitz war auffallend bleich. zux seine Augen flackerten in eigenthüm' lichem Glanz. . .Regen Sie sich nicht so auf, Marie." sagte er, und legte seinen Arm um di hebende estalt. Das Mädchen ergriff feine Hand. .Sie babcn gehört, was ich gesagt oabe? Um so besser! Sie wissen also, wie ich dene uns nun gehen Sie, ge hcn Sie." wandte sie sich an 'die Wirthschaiterin und streckte den Arm gebieterisch aus. Ter Wirthschaften war. sehr unbehaglich zu Muth. Sie war eigentlich froh, ans der . schwülen. Atmosphäre herauszukommen. .Wer HUte geglaubt, daß die kleine 'Lerson so eMirt ist?" dachte sie. als sie drangen stand, .die ist im Stande and schüttet Herrn Aerton Vitriol in's tiiiutu. 1 )Zestcht, wenn er sie lange belästigt. Na, der arme Herr kann sich freuen, ?ag er so leichten Kaufes davongekom. men. Und nun wurde sie wieder ganz die in Wirlhschafissorgen aufgehende Die nenn, und einen Obstwagen erblickend, erhandelte sie ein Dutzend Apfelsinen, mit denen sie den ursprünglichen Zweck ihres Ausganges vergessend vergnügt zennwatts. trollte. Marie ging während dessen erregt im Zimmer auf und ab. , ' . Nein, nein, das kann Ihr Ernn' nicht sein,- wiezerholte sie immer wie der. zu Bsriß gewendet, der sich auk einen Stuhl niedergelassen. Er hatte den Kopf in die Hand ge stützt, und ein tiefer Ernst lag in' seinen Zügen. Es schien, als hörte er in dem Augenblicke gar nicht die Worte des jungen Mädchens, sondern als beschäf' tizten sich seine Gedanken mit der Lo sung einer wichtigen Frage, die über sein, eigenes Schicksat enlscheiden sollte. Manchmal, wenn ein lauterer Ausruf fein Lhr traf, hob er den Kopl und fuhr sich mit der and über dte blaue ! Stirn. .Ja, denken Sie denn immer nur an , sich?" srazte er endlich fast unwillig. Wollen Sie denn niut einsehen, daß Sie nicht das Recht haben, die ganze künflige Existenz Ihres Kindes zu gefshrden? Marie heftete ihre sieberglänzenden Augen aus das Antlitz deS jungen Arztes. ( .Und glauben Sie, daß ich mein K ind weniger lieben werde, weit ich nicht will. daß es seinen Baker verachtet?" .Sie ziehen vor, das, er selbst verack tet werde," entgegnete der junge Manu. Ja, Sie wissen elen nicht, was es heißt, ein ganzes Leben lang unter einer fremden Schuld,. der Schuld seiner Mutter zu büßen." Woher wissen Sie es?" .Woher ich es weiß? Weil ich lelbN unter der Schuld meiner Mutter gellt ten habe und weil ich statt die Gesellschast anzuklagen, welche stets die Frau b'ifen läßt, was ost nur. der Mann verschuldet die Anklage gegen 'meine Mutter erhoben." ' Böriß hielt snne. wle von allzugroßer Bewegung übermannt. - . Marie lauschte mit bangem Herz klopfen seinen Worten. ? Sie wußte auö eigener Erfahrung, daß der Strom der Rede, einmal enr? fesselt, Alles., auch den geheimsten. Eedanken, mit sich reißt. , ,. Glauben Sie ja nicht," fuhr er fort, daß Jh-e Schul) nur auf Ihren 2c densweg einen dunklen Schatten wirft. Derselbe Schatten wird auch das Leben Ihres Kindes verdunkeln,, so daß eS unter demselben leiden wird, wie ich ge litten habe. Doch hören Sie: ' , .Mein Vater, Fürst B , gehörte zu der höchsten Aristokratie Rußlands.
rrwar etne wtlde, ungezügelte Natür,ein echter Bojar vom alten Schlag. Sein Reichthum gestattete ihm die großten Extravaganzen, und seine Umge bung hätte es nie gewagt, dense!beit entgegenzutreten. " Ten Winter verjubelte er in tollen Orgien in Petersburg, im Sommer zog er sich stets auf fein großes Gut im Vodolsli'schcn Gouvernement zurück. Da er Junggeselle war, stand feine Schwester, die verwittwete Gräsin K . ., seinem großen Haushalte vor. Selbst ohne Vermögen, setzte sie im Hinblick auf ihre drei minder Alles da? ran, einer Heirath ihres Bruders vorzubeugen. Sie umgab sich immer mit den schön sten weiblichen Dienstboten, und die böse Welt behauptete, daß dies nicht blos Zufall fei. Was galten ihr auch die Eure und die Zukunft dieser blutjungen Geschöpse aus dem Volke, wenn ihr Bruder nur' stets Zerstreuung hatte und sich nicht in ein Mädchen aus seiner Gesellschaft verliebte, das er ja 'hätte' heirathen müssen . Ein kaum dem KindeZalter entwach, senes Mädchen, die Tochter vom GutsVerwalter, kam manchmal aufs Schloß, um der Zofe der Gräfin beim Aendern der K leider behilflich zu sein. Sie gesiel der Gränn und diese schlug dem Vermalter vor, sie wolle das Mäd' chen ganz für sich nehmen und dann in der Stadt für ihre Ausbildung Sorge tragen. Vater und Tochter nahmen d?n Vorschlag dankbar un und acht Tage später ledclte letztere ganz in's Schloß' üb. Ich sehe meine Mutter noch immer vor mir als eine übergärte, blasse Frau mit schlichtem, ichblondem Haar, das sich in zwei glatte Scheitel über, der schmalen Stirn' theilte, ich sehe sie vor mir, wie sie jich nut ihren mageren weißen Fingern über die großen h.fr blauen Augen fuhr.- wie um die Thra nen nieder zu drücken, die in denselben aufsitzen, ich sehe sie vor mir mu ihren weichen, blutlosen Lippen und der tief' kingkgrzbencn Leidenölinie um den Mund." .War sie hübsch?- . Ich kann es nicht sagen, ich begreife es auch nicht, wie und wodurch sie mci neu Vater gefesselt, auf den bis dahin 'mmer nur die sinnliche Schönheit ge. virkt hat.5. ' Die Gräsin merkte bald, daß in dem Herzen ihres Bruders eine wahre Nei gung iür das blonde Mädchen aufkeimte und an Stelle flüchtiger Liebc'standelei eine gewaltige, elementare Leidenschaft trat. Ohne sich zu besinnen, jagte sie meine Mutter aus dem Hause. Hierauf gab es heftige Scenen im Schloß, mein Vater drohte mit einer Heirath, wenn feine Schwester nicht auf der Stelle das Mädchen zurückhole und wilder freundlich aufnähme. Tie Gräsin fiel aus einem Wein krampf in den anderen, sie bat ihren Bruder von feiner wahnwitzigen Idee abzustehen, aber er beharrte auf der selben mit der Unbcugfamkeit seines schroffen Charakters, mit der Brutalität der Rasse, der er angehörte. .Entweder ich heirathe und enterbe Dich, oder Du bringst sie' in's Haus zurück!" , (Fortschung folgt.)
Ter Monat LkZober. f aul rüger Der Mcn.it October.der We:nmonat, tt Uz zweite Hkrbumrnatz bei den al-' ten Römern war er der 8. Monat. da her se:n Name. :n un'erem Jahre ist er der 10, Mcnat. er bat 31 Tage. Nach Dore ist seine Temperatur veränderlt chcr aU die des Scptember und bestän' tiger als im November; ein Kind des Weinmcnds ist der Ä!eif, die Octobernebel sind feucht, aber nicht so dicht und lalt wie spä'er. D'e Ecune steht im Zeichen des Skorp:ons; sie geht zwi 'fri s'.'und 7 Uhr auf und zwischen 4 nnd 5 Uhr unter. ' iii der anowirthschaft werden noch Nyzzen und Weizen ge;aet, Krapp und Aaps bearbeitet, crn den Stoppelsel, dern wird gepflügt und Dünger gesah' ren. die Kartoffelernte ist bereits been det, die Rüben sind aus zunehmen, daS Ttescben beginnt. Das Weiden, des Rindviehs kört auf: Nach dem Tag St. Gall bleibt die Kuh im Stall, (clw vom Itt. Oktober au). Im Gar' ten sind Tbeerrmge um .die Obstbäume u ziehen, Kern und, Steinobst-zu saen, Spargelbette zu bedecken, Knrllenge wachse zu sckützen. Topfgewächse in die Keller zu bringen. Dte Bienenstöcke ünd einzu'.vintttn und bedeckte Honigtafeint einzusleller ; Die alten Wetterpropheten sagen vom. Oc ober : 'enn Bucbenkern gerathen wohl, ; 5uß- und Eichbaum hangen voll, " 0 fällt der Schnee mit größem Haus', Lin strenger, Winter folgt darauf. .Tagegen beißt es: Ist Oktober naß nnd kühl ist der Winter .nur ein pi?l. Eine Jagdregel sagt: ' Steht Ut Krammetsvogel fest im Wald wird daS Wetter n.'ch lange nicht kalt. nne alte Bauernregel lehrt: Ist der Oktober kalt so macht er für s nächste Iuhr dem Raupenfraße halt." Der ckallustag ist besonders viel im Volksmunde . B. Galli-Wein Bauerwein; St., Gallen läßt den Scbnee fallen; St. Gallt'utag muß der Apsel in 5en Sack. In der Religionsgeschichte sind noch bekannt die Tage Simon (8. ), Lucas .( 1 8. ). Ursula ( ). Erispinus et Heilige, der für feine Armen Leder stahlt um ihnen Schuhe zu machen j 2öA .no. Simon Jnda' 28. October). :: Ter Oktober ist der Fürsorge iür die Sintermcnake gewidmet" Äußerndem ilmzuge und ' der Sorge für Mielbe bringt, er die AnÄaffuflg der Winter kleidung dcslFenerunZsmaterialsünd dergl. , Man geht' dem , stärkten Geichiifr, der Weihnachtszeit, dem Jahres' adschluß' und der Inventur entgegen. L:e Frauen die Multer , und Haus'rau dben den 5 K ihre Aufmerk.amkeit zuznwendet?:, Kammer. Keller. nder, Uüche und Kleider. D'e Küche üiet im Oktober für das Menu: an 'emüse Ueberfluß, bei lindem Wetter och Gurken. Bohnen, später Erbsen, Zlumenlohl. Arttschoken, Melonen und stürbisse. TasFleiich von allen Haus
kmeren xn mt vottüallS. ten . sind
Ochsen. Kälber und Schweine. An ueoerviey: Truthühner, Gänse, alte Hühner und Kapaune. An Wild.' pret: Hirsche, Rehböcke, Hasen, Wildfchweine, Fasanen, Rebhühner, Hasel Hühner,, Wildenten, Schnepfen und Krammetsvögel.. An- Fi'chen: Sämmtliche gut. mit Ausnahme von Forellen, Schnäpel, Lachse und Maränn. TaS Ernsalzen und Räuchern von Flclschwaaren beginnt. FürdasHaus und den Haushalt gilt des Dichters Wort: Haushalten mit der Kraft, HaüZbalten mit der Zeit; mit fol cher Kunst bringt's auch ein kurzes Le den weit!" Ansang October wird zwar in den meisten Gauen Teutsch tands und der Schweiz das Ernte dankfest gefeiert, aber die eigentliche Felderute ist längst vorüber, der Octo-. der gilt noch der ' Ernte der Kartoffel und des Flachses, den, Brechen und .Turchecheln-, das die Frauen mcv Nerhast vergehen, dem Spinnen undd'r ersten Bleiche des Gespinnstes. Das Dbst. besonders Steinobst wird einge bracht und der Wein geerntet. In alter Zeit hatten , die Winzerfest, mehr noch utS heute einen amtlichen Eharacter, und unter ofsicieller Theile nähme der Schützen , und der Orts geistlichen wurden die Tage ter Wein' ernte zu Festtagen, bei denen Muss! ertönte und bei der Kelter Tanze und tchmausereien stattfanden. Das Fe ?ermelß oder der Most wurde getrunken und der .Heurige" auf feine Qualität geprüft.. Die Perlen an den goldigen Trauben, der reifende Zucker, die Edeb ?äu!e. der Besuch der Winddrossel und scr naschhaften Spatzen in den Reden vflanzungen verkünden ein gutes Jahr. Die Winzer knallten Freudenschüsse ab und der Knall der Jagdgewehre vcrkünoete, da das Geschlecht der Familie Lampe und die Rebhühner sich zahlreich vermehrt hatte. Aon den Tennen her ertönte das taltmäßige Klippen der Dreschflegel. Ter Herbst hat in Bald und Flur ein farbenreiches Eolorit. die gtldln und rothen Blatter, die dunkelolauen und grüngoldenen Trauben, den tiesblauenHimmel und goldigen Son nmschem. ein stolzes Gefolge, den Herrn von Wein in gütdenem Wamm, den öier in braunen Jacken. Juchhe, da aing es lustig her. juchhe. Lothringen ist nicht weit von hier. Mlt der Weinernte ist die Poesie derbunden. Es fkhlt auch im Octobex nicht au Volkssprüchen und Wetterregeln, falsch und echt, schlecht und recht. Der Dich! er singt: Der October bringt am Rheine Unsern Landsleut' edle Weine Und im Osten bringt er Brot, Brot und Wein stillt alle Noth; So schcnlt Gott uns all' d'e Gaben. Die wir ,hm zu danken haben. DaS lltt mögliche. Der Zeitungkberichtersiatter N. hatt viel von den Leistungen der Privat Detectio.'Jn)titute gehört und beschloß daher, sich selbst davon zu überzcu-en. rindem er dem Director emeS solchen Justltuts ein singirtes Anliegen vor trug. .Ein Onkel, von dem ich zehn Jahre lang nichts hörte, ist in Amerika gestor ben und bat 100,000 Dollars hinter, lassen", begann er.,, Dttse Surnnn hat er mir vermacht, unter der Bedin znng. daß ich verheirathet wäre " .Sie brauchen also in aller Eile eine Frau " .Bitte, Herr Director, so emsach liegt die Sache nicht. Ich möchte nämlich nicht verheirathet sein, es kommt mir nur darauf an .Das Geld zu erben, natürlich. Wir werden Ihnen also eine Frau besorgen, welche sich drei Tage oder wünschen Sie zwei? nach der Hochzeit scheide läßt " ' .Nachdem Testament muß ich aber bereits Vater von zwei Kindern fein". Und Sie haben kemS? Schön!, Alfc werden wir Ihnen eine Wittwe mu zwei Kindern besorgen. Oder ist es nicht nöthig, daß sie Wittwe ist? Tann ist.die Fache weit billiger " .Sehr gut, aber wenn die Frau den Vertrag, nicht halt, sondern durchaus verheirathet bleiben will? .0, wir haben Frauen auf Lager, denen wir schon am Tage nach der Hochzeit eine, Untreue weroen nachwei sen können." Das war unserem N. zu viel. Er sprang auf. um dem Director die WahrM . " l . . . .:- i!" I- '; hklt zu sagen. ;So wissen Sie denn, mein Herr, ich habe garIeinen Ontel tn Amerika, der ein derartiges Testament hinterlassen hat ", . :i .Nicht! O, dann werden wir Ihnen einen selchen besorgen," sagte der Direc or ruhig. Oom AuslnttJ?. ' , Fisch m eh s,d. b. zu einem seinen Puloer zerstoßene getrocknete Fische als Nahrung für Mensch und Thier hatte nach dem .BörsenEourier" der Ssotnik Jemuranow vom uralischen Kosakenheer auf der diesjährigen Aus itellung in -Urals t ausgestellt. Aus Irund eigener - Erfahrung behauptete Herr , Jemuranow. daß solches Mehl mit großem Erfolge als ein gutes und nahrhaftes Biedtutter dienen könne, und iür die Mengen eine nahrhafte Speise darstelle, besonders in kornarmen Iah cen. Geirocknete Fische aller Arten und jeder Größe auf den Mühlen vermahlen, nichts von ihrer Nahrhaftigkeit und, halten sich in )er Form von Mehl , lange, ohne zu rerderbkn; diese letztere Eigenschaft des Irifchmedls ilt von bcionderer Bedeu tung für i so lch e !ii G cg ende n, w o die kl ei nen Fläche. we,l es an Adiatz für sie fehlt ,, und weil es unmöglich ist, sie lange frisch zu erhalten, ost gan; unnütz verderben. Die für die Mehlbereitung bestimmten Fische müsien, vorher etwas gesalzen, in Oefen getrocknet werden.' Die während der früheren Hungermin ter am Ural gemachten Erfahrung. sollen beweisen, daß dte Thiereselblt die heruntergekommensten, ihre Kräfte rasch wiederäeminnen und nck erboten, sowie man anfängt sie mit Fischmehl vder mit Fi'chen zu füttern. Als. Speise für die naieit rann das Hlichmeyi. tn up ! pen und dünnen Grützen gut Verwen i dung finden. Eine Hand voll desselben 1 in einem Topf mit Wasser gibt eme aute
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Suppe, mit Zugabe von Hlrpgrütze. von Mehl oder Kohl selbst Speisen für einen mehr wählerischen Geschmack. Auf der Ausstellung in Urals! wurdi das Mehl einer Exvertise unterworfen. Währen? etniger Wochen aufbewahrt, war das Mehl noch ganz unverdorben, hatte guten Geschmack und guten Geruch; eine aus demselben bereitete Suphe wurde als sehr schmackhaft und nahrhaft anerkannt. Eine Epenie res Fischmehls als' Viehfutter konnte wegcn Mangels an Zeit nicht vorgenommen werden, aber nach der Aussage zielcr Augenzeugen der Anwendung des Fischmehls inGurjewo als Futter für Vieh, sind dessen nährende Eigenschaften nicht in Frage zu stellen.' Das Rothstands-Eomite in Urals k empfiehlt deshalb das Fischmehl und möchte ihm eine besondere Verbreitung angedeihen lassen. - Ein afrikanischer K ö nigswagen ist dieser Tage von der l tonaer Wagen'adrlk Äctiengeiesncln hergestellt worden. Dieser Wagen, fü den König von Dahomey bestimmt, w:r. nicht von Pserden, sondern von 16 ven und zwar an versilberten Queriian gen, welche an den statt der TeiÄ-e angebrachten 3 Zuzbalken befestigt si td gezogen; außerdem schieben nrch : Sklaven hinten nach. An Stelle d-; überflüssigen Kutscherbockes sind Vci zierungen in Gewalt von naturgetreu nachgebildeten Haisischen und Straußeneiern auf Sockeln sowie Palmblätte, angebracht.- Der Wagenst im Innern reich gepolstert und mit blauer seid ausgeichlazen; die Lackirnng ist dunkelblau, das Gestell roth mit reicher Silberverzieruni. Auf den Wagenthüren sindet das Wappen des Königs in rei cher Malerei Platz; ?s zeigt Haifische und Straußenerer in goldenem Felder umgeben von Schlangen und Elepham enzähnen, und ist gekrönt mit Palmenbäumen. Für den Hosstaat der schwär ;en Ma-estät. den Prin;en und VrrnHessinnen, sind noch -5 ähnlich: Waen m Aussicht. Nichts kennzeichnet wohl die heillose russische Nachlässigkeit in so greller Weise wie die nachfolgende Mittheilung der, Nowoje Wremja: .Einerseits fehlt es an Getreide,' ande rerseits fault dasselbe auf den Stationen aus Mangel an Transportmitteln, wie Nachrichten von der Wladikawkas Eisenbahn melden, in deren Gebiet di kanntlich die Ernte eine reichliche izewe sen ist. Diese Nachricht ist einfach unverständlich. Eine in gegenwärtiger Zeit kostbare Ware geht zu Grunde das allein genügt, um Alle auf die Beine zu bringen. , Daher neigen wir in unserer Meinung dahin, daß. 'wenn die obsgelr Nachrichten sich bewahrheiten, irgend eine äußere Urfache besteht, welche die Bahn vcrhin dert. . ihr rollendes Material zu ver größer. Jedenfalls ist es wünschenSwerth. , daß 'diese Angelezehnt soöald als möglich aufgeklart 'werde. Z:var ist das Faulen von Getreide a if unseren Bahnstationen eine gewöhnlich: Erschein nung. Doch wenn ein solches Vor kommniß Dank der Nachlässig?: irgend Jemandes ia einem Hungerjahre sich miederholt, fo muß solches als Ver brechen bezeichnet werden . . . . " Schneller Erfolg. Also Tu hast jetzt sranzösiscyen llnterrichi bei ein.'m Vrivatlehrer? Ja, bereit Z seit einem Jahre. Bist Du denn schon mit der Sprache vertraut? Mit d.r Sprache nicht, aber mit dem Le'-rer. W i mancher W e inst o wenn erden Wein pröductren müßte, welchen man heute schon vielerorts b: kommt, wäre gegen die Ph'.zlloer i, iür immer gefeit, weil dieser ter Wein Ir 'chlecht loäre. . , ; G e g e b ern ' Herr (weichet einer .Tänzerin einen, Granatschmuck überreicht):. Lassen mich die Festung Jhreö H.'rzers stürmen, ( Theuerste Tänzerin : Me in Herr, , m i: bloßen ' Granaten werden Sie mich nicht beste' '". : -. .. ' ".,;;,;:' 2,' " " : ' zen. - :Li --' ' : C"r Au ch e i ne Anficht. -- en ken Sie.' der Nazi hat feiner Frau ein volles Bierseid! an den Kopf geworfen. Gott, der Verschwender ! , , ; : k" Wie daS Herbstbla-tt, be vor es absäht, so erglänzt mancker Sterbliche in dn schönsten Farben, be? vor er hiuschüdlt. ", , i ' r r j r 1 1 i ch e S ch w ! e , g e r f o h n. 1 Kellner: Was werden Ui Herr Huber heute spe!''en ? Huber: Für mich und, mein , Wciberl bring's o recht 1 ;art's Hänel und für , meine liebe Frau Schwiegerinutter a Gans (leise zui:, Kellner) aber a recht alte, zälie! Steam Boiler KoZilcn bei A. B. Mcvcr 8 $o., 17 Nord Pennsylvania Str.
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ist das einzige Blatt in Jndlana, wel' ches die. Interessen des Volkes h gegenüber der Macht der Plutokratie ) vertritt. Als Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteün teressen kämpft sie unentwegt für Freiheitn.Necht . auf allen Gebieten deS LebenS. 4 Die Arbeit deS Volkes ist die Schöpferin alle? Wohlstandes und darum wirken tvir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Lust, statt zur Niederdruck-,, enden Last machen. .,. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eS als moralische Pflicht emnben Leser der Jndiana Tribüne zu sein. DaS reichhaltige Sonntaas - ;-,. bietet eine Fülle unterhaltenden Lese, stoffes. Der Abonnements - PreiS der täglichen Tribüne ist 12c, des SonntagsblattS Sc, " beider zus,m. IS tS..P Woche oder I Cts. Per Monat. Durch die Post versandt, kostet daß ,, ' Tageblatt Sg, daS Sonntagsblatt $2 per Jahr, beide zusammen 6 in Vorausbezahlung. X
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