Indiana Tribüne, Volume 15, Number 45, Indianapolis, Marion County, 2 November 1891 — Page 2
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Ter Korrespondent schreibt: Wenn Jemand verantwortlich zu ma tUn ist für die Plünderung Santiago, so ist eS nicht Balmaceda, sondern die rroviforische Regierung des Generals Baquedano. welche die Polizei und Soldaten nicht zur Aufrechterhaltung der Ordnung benutzte. Balmaceda hatte schon am Freitag Nachmittag Kenntniß von der Niederlaae seiner Truppen. Er erließ ein letztes Teeret, das am Samstag Mor qen mit Militarmunk öffentlich verkün diqt wurde. Es besagte: .Durch den Widerstand gezen die bewaffnete Revolutwn der Flotte habe er nur seine Pflicht erfüllt. Ein ehrenhafter Herrscher dürfe keinen Kamvf sortsetzen. der keine Aussicht am Erfolg mehr habe. Da nun das Waffenglück in der Schlacht bei Valparaiso seiner Sache nicbt gün--Mg gewesen sei, so habe er beschlossen, dem Streit ein Ende zu macken. Der DivisionZgeneral Manuel Baquedano sei mit der Leitunz der Regierungsgeschäste beauftragt.- Baquedano. ein alter Haudegen aus dem Peruanerkriege, erklärte gleichzeitig, daß er die vrovisorische Regierung annehme um die öffentliche Ruhe aufrecht zu erhalten. Aber nachdrückliche Maßregeln zu diesem Zwecke wurden nicht schnell genug ergriffen. Die Plünderung in Santiago in Valparaiso war es noch viel schlimmer ist ein Schandflecö für die neue Neaiernna. tzni .zannar in was nur emigermanen ähnuchss mer memals gesehen wordm. Nie hat sich Balma ceda am Privateigenthum der Oppo sitoren in der Weile vergriffen, wie 'diese fetzt an den GoSiernisten. Tas sollten die nicht vergessen, die den ehe maligen Präsidenten von Chile jetzt nicht genug schmähen können. Wohl bat Balmaceda seine Befugnisse über schritten ; aber ein Reckt deS bewaffneten Ausstände; giebt eS doch höchstens oegm wirkliche Tyrannen, die daS Volk knechten. Ob der Congreßmebrbeit wirklich kein anderes Mittel mehr blieb, als die Emvörung, daS dürfte schwer ebrlich zu beweikn sein. Ein Hand.streich gegen Balmaceda versönlrch wäre gegenüber dem Bürgerkrieg ein kleines ' Verbrechen gewesen. Balmaceda hat wie ein Held für seine Politische Ueberzeugunz gekämpft, aber nicht, für seinen persönlichen Ehrgeiz. Man bedenke, daß die ersten Jahre der Regierung Balmacedas die besten Jabre Chiles waren. Als dann wegen der Candidatur des Enrique Salvador Satuentes der Conflict ausbrach, warBalmaceda plötzlich fast gnz vereinsamt. Nur wenige Senatoren und Deputirte standen zu seiner Partei. Er ganz allein kämpfte gegen die gesammte Geldaristokratie des Landes. Ein solcher Mann ist weder ein Schwächling, nöck- ein Lump. Ton Gose Manuel Balmaceda bätte m besseres LooS verdient. Er ist in der Nacht vom Freitag zum Samstag verschwunden; wo er sich verborge bält, oder ob er schon in Sicherheit ist, weiß noch Niemand. Wenn die RegierungZiunta ibn auf- - reift, so ist ihm der. Tod gewiß. Besiegt worden ist Balmaceda in etster Linie durch Verrath, und Verrath hat die Schlacht bei Valparaiso entschieden. Daß von der anderen Seite die Thaten der Congreßtrupven etwas Heldenbaf teS haben, soll nicht geleugnet werden. Nur sollte man den geschlagenen Feind . mit der Ehre behandeln, die ihm qe dübrt. und ibn nicht noch nachträglich .mit Schmutz bewerten. Wer weiß, ob nickt noch Mancher eZ bereut, jetzt so laut gejubelt zu haben: Vival Opo Bicionl Sie Socialisten in Sachse. Dle LandtagSwablen in Sachsen haben mit einem großen Siege der Sy. cialdemokraten geendigt. Stellt man die Ergebnisse für die 30 Wahlkreise, um die eS kick iedt bandelte, mit denen der letzte Wahlen in diesen 30 Kreisen zusammen, so erhalt man zunächst daS Resultat, daß Vit abgegebenen Stimmen sich 06.130 bei der letzten ' Wahl auf nunmehr 97,250 vermehrt haben, d. h. um 3l,1L0 Stimmen. Entfielen bei de.? früheren' Wahl auf die " Socialdemokraten i3.LvJ Stimmen, so gab die Partn dieZmal 35,630 Stimmen ab, also mehr als die Hälfte der früher abgegebenen Gesammtzahl. Außerdem bat jetzt von alle 7 politischen Parteien die socialdemokratische Partei somit zum ' ersten Mal? die höchste absolute Stimmenzahl erhalten. Während die Zahl aller abgegebenen Stimmen um 50 v. , H.' wuchs, stieg die der socialdemokratischeu Stimmen um 85 v. H.. alw -nahezu um das Doppelte. Von den ' übrigen Parteien, auf welche jetzl etwas über 65,600 Stimmen entfielen, zeigten die konservative und die nationalliberale Dden größten Zuwachs, während die frei-suunge-nur 13,00 Stimmen aufzuveisen hat. .Den Sonaldemskraten steL hen die ersteren beiden Partelen mit 48,000 Stimmen gegenüber. Der 'oft gehörte Aussyruch, daß eS künftig nur noch eine coafervative und eine revolu-
ttonare Parket geben weröe, o mit seiner Verwirklichung entgegenzuei len. Bei keiner Partei war der Abstand zwischen der Zunahme der Gesammtstimmenzahl (50 v. H.) und derjenigen der Parteistimmen (ö v. H.) so bedeutend, wie bei der freisinnigen. In erster Linie.erklärt sich die unzehuire Zunahme der socialöemJkratischen Stimmen durch die regelmäßige Taktik, fast in jedem Wahlkreiie, auch dem aus sichtslosesten, Zäh Kandidaturen auszustellen und so die Kraftprobe zu machen. Die Zahl der Abgeordneten, welche die Socialdemokratie wirklich durchbracht?, entspricht daher dem Stimmenavparate, den sie in Bewegung setzte, nicht entkernt. Der AusfaJ der Lantagswahlen im Königreich Sachsen hat die Socialdemokratie veranlagt, mit verdoppelten Eirer sich jetzt der Agitation für die- bevorstehenden Sta)tverordnet?nwahlen zu zuwenden. Massenhaft sind die Zonal V. f .... I ... ki nr Vs Ss! rtai((i't"1in
ycwuiiiucu " ; m Sachien ausgegebenen Parole nachze kommen en und haben sich das Bürgerrecht 1 ...k. sr .'i,, wäm WVtVklH Vt. V v. . " . " -v - 7 zur Wahl kommen, so könnte es lcbt auch in den sächsischen Städten, in deren i 57,,.,sn-ttt. sdmn ariiij iiiirifl i i i r mim t m . & a. M.imm.mmm N,lft-lMVWV w " mr mwwv , i ': . rci- ! n" a7 zu U.'-,' ' . ' l 7 v auf der Hand. . Dle Plünderung von Santiago. Erst jetzt erfährt man durch Original. Corresro.lden;en deutschländlscher Vlat ter, namentltch dr Nolmichen Zei tung-. Genaueres über den chilenischen Bürgerkrieg, aus denen sich denn auch ergtebt, daß die Berichte der amerlkamfcben Zeltunqen grosenthellS auf Phantasie beruhten. In Chile Ztibt eS eine bedeutende deutsche Colonie, zu deren Schutz gegen Gewaltthätigkeiten bekanntlich ein deut sches Geschwader unter Admiral Valois erfolgreich eingeschritten ist. Bald nach der Besiegung Balmacedas und noch ehe er nach Santiago unter den Schutz deS argentinischen Gesand!en"geflüch'et war, folgte die Plünderung Santiagos, der offiziellen Hauptstadt dss Landes. Wir entnehmen darüber der 8 öl. Ztg." folgende Einzelheiten des Corre spondenten: Die Pöbelhaufeu aus, den Straßen wuchsen von Minute zu Minute. Alles mit rothen Bändern und improvisirten Fahnen, und unausgesetzt ihre Vivas auf die Opposition "und ihre Führer brüllend. ES dauerte nicht lange, so kamen sie auch mit Möbeln und Körben voll Wäsche, Kleidern. Geschirr, Hausrath, Gardinen, Teppichen. Zimmerschmuck und allem, was sonst ein reiches WohnhauS bergen kann, vorbei. Es waren die Häuser der hervorragenden Regierungsleute, welche, man. wie die Formel heißt,' der gerechten Rache des VolkeS preisgegeben- hatte. Berittene Bandenführer gaben dem Pöbel die Häuser an. Die meisten Gebäude Santiago? machen dem an die prachtvollen Stirnen europäischer Hauptstädte gewöhnten Auge recht wenig Eindruck, der , durch abgefallenen Putz und schmutzige Fen sterscheiöen . oft nicht verbessert wird. Wegen der häusizen Erdbeben sind die allermeisten Häuser nur "en bajos" als Erdgeschoß gebaut. Dabei haben auch die großen Häuser wenig Fronti Sin solches Haus hat dann mehrere Höfe, patios. nach denen sich die Zimmer meist mit großen Glasthüren. nur selten mit Fenstern öffnen. Um den ersten Hof herum liegen die Wohn und Empfangsräume, um den zweiten die SHlafzimmer. im dritten und vierten dZe Wirthschastsgebäude, Dienstbotengelasse und die Küche. Zwischeu dem ersten und zweiten Patio liegt meist dcr große Prachtsalon, zwiiazen dem zweiten und dritten da? Speisezimmer. , Aus den geplünderten Hausern wurde zlles weggeschleppt, sogar Thüren und Fenster, wenn sie irgendwie loszureißen waren, die Holzleisten von den Wänden, die Eisengitter und Treppengeländer, und das Zink von den Dächern, wo ti erreichbar war. Jngroße Möbelstücke, wie Spiegel, Büffets. PianoS, theilten sich natürlich mehrere Menschen und bald waren auch Wagen aller Art bei der Hand, um die. Schätze aufzuladen, von der Droschke bis zur OÄienkarre. Was nicht heil aus den Häusern herauskam, wurde zerschlagen. Ich sah Leute, welche Theile von meterhohen Marmor urnen fortschleppten, deren Werth sich hier auf Hunderte von Pesos beziffert. Jeder nahm, was ihm in die Hände fiel, schleppte es nach HauZ und kam wieder. Kisten mit Zucker, Säcke voll Mehl au; den Speisekammern, Fässer voll Wein, alles wanderte in die Ranchos, die Lehmhütten der Armen. Aber auch Oelgemälde von ungeheurem Werth wurd'n mitgenommen oder demolirt. Und mancher, der selbst nicht plünderte, kaufte die geraubten Gegenstände. Für &en Traaerlohn von zwanna Vews k wurden Elaviece weggeschleppt, die ' wohl tausend gekostet hatten. Werth volle Bücher wurden für ein paar Cen tavoS losgeschlagen. . In dem Lehrerseminar, welches schon seit Monaten als Ca'erneZedient hatte, war am Samstag Morgen noch eine Truppe Soldaten gk!vefen, die erst ganz vor kur;em zum Dienst angeworben (be ziehungSmeise eingefangen" ) worden waren. AlS die Nachricht vom Siege der Opposition eintraf, i liesst! die Cjfi ciers davon und die. Soldaten desalei chen, Gewehre, Patrone, Musikmstrumente, alles, waS sonst mitnehmbar war, wurde fortgeschleppt. Auch die j Mineraliensammlung, so schwer sie auch war. wurde aufgeladen. ' Ein W:ib antwortete us. die Frage. , warum e5 denn die steme mitnehme: n Schule bewahre man nur werihvolle Steine auf! und in? allen sei Golo uid Silber drinnen. Als später einige der deutsch: Lehrer deS Seminars den Schaden besahen, fanden sie nur noch ein paar SkeletteMSle m die Arme und trugen sie über die Straße, um sie in Sicherheit zu bringen. Scheu wich der Pöbel aus ; einige schriee entsetzt 1 diablo, el diablo' und rannten baion.y;-;-v; &
Stadtveroldneten-Mandate ist, leichter lungm In dieser Beziehung war es sein , Tic . j die Aaitation für die größer Watten. woo't vorgekommen, oay die Polt, gebllch 4. bi 500 Mann verloren, die LaMag' vorreiten i eine socialdemokratisch: richtig ange- NeztenmgSparte das z., n mfrv.t nn?, siiacfanctie Neriammluna ! Dovrelte. An 2000 Mann haben stch
Ma. TCtrtai nf(s im Fifa lUntl üeitl U UIC UUtt UHU OUiarnui
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Gehörder. und Socialisten
Der Weizen der Socialdemokraten blüht in Deutschland. Nach einem Er. kenntniß Ul Berliner Oberverwal tunzögerichts vom 1Z.Juni, der höchsten Instanz für ganz Preußen, ist jetzt die Cxistenzberechtigung der früher so stark verpönten rothen Fahne anerkannt. Danach ist nämlich das polizeiliche Verbot des Entrollens einer rothen Fahne bei öffentlichen Aufzügen oder Ver. fammlungea nur dann rechtlich zulässig, wenn aus Thatsachen die Annahme der Wahrscheiulichkeit ergiebt, daß die öfftmlich: Sicherheit oder Ordnung durch de:l Gebrauch der rothen Fahne !:nuüttelbar gefährdet wir). Letzteres bärste aus Thatsachen" in den aller seltenfteit FZllen, vielleicht nur bei wirklicken Revolten, nachgewiesen werden können. Die rothe Fahne- wird da her wohl von nun an in Preußen häu siger zu erblicken sein, als bisher, und die Polizsi wird sich an ihren Anblick mäblich gewöhnen mü en. " . . i - )3 I1 ptiwoi marck'i&eii .H?en 939:11, in denen das T l -m. r . , , ff schweren emes rotyen baumwollenen S hnnpnacheZ (wer Bansana Thur. man'?ck!?n ÄnttdenkenN als straiwur- - . g 1 hit& erdrecden von den Äerlck:en ae- , wurde? Ek zweite M.chei. ! t r a ' :Zi. v;- . - mTa.m. nm zwZlf Uftr Nichts schloß, lediglich l . ,m - ..: s.: c 1 I aus dem Grunde, weil dieselbe in den nächsteu Tag" hLnüb'rreiche. also als eine neue, nicht angemeldete betrachtet werde:? miisse. Laut deat genannten amtlichen Organ hat nun der Minister des Innern Herrfurth in einer VerManna rni die Ooervräsioenten ausgeführtdaß ein derartige) Verhalten der otiiti unieieölich ist und da eine ersammlunz nicht mit.dem KalenderVersammlunz nicht mtt.dem Kalendertaze. d. h. alzo nicht um zwots Uvr . Mitternachts, zu Ende zu gehen brauche. Teutsche Ts?ti; ln Chile. Äom rein militärischen Standpunkt aus foläßt sich der chilenische Correipondent der .Kolnischen Zeitung- in seinem letzten Briefe aus Santiago vom 3. Septembcr vernehm.m ist der Siegesmarsch der chilenischen Congreßlruppen eine glänzende That. Die Re volulionäre haben ungefähr mit nichts angefangen. Als die Flotte sich in Au -stand erklärte, stand auf ihrer Seite kein Landheer und es waren auch keine Wa fftn für ein solches vorhanden. Allmülig werden die Truppen angeworben; aber noch in der Schlacht bei Pozo Akmonte waren noch nicht 15W Mann zusammengebracht Erst im Anfang des Juli erhielt der Dampfer Seaipo" im Atlantischen Oaan von einem unbekannten Schiffe gute deutsche Waffen. Das Heer, welches am L0.' August in Ouinero oder Quinteros, beide Namen werden gebraucht, und den denach' I arten Buchten landete, betrug 9-bis 10,00:) Mann. Die Waffen waren 000 klewkalidrige Repertirgewehre, Smtem Männlicher. 5000 alte Gewehre, System Gras, 18 Krupp sche Kanonen, I I alte Bronekanonen und 3 Mitrail leusen. Außerdem mögen noch eine Anzahl Schiffswaffen in Anwendung gesommen sein. Oberstcommandirender war der Oberst Estanislao del Canto. Zum Chef des Generalstabs hatte man in nchziaer Würdiaunq der Kennt uisse den ehemaligen preußischen Haupt mann Emu K örner gemacht, der von der chilenischen Regierung vor nicht gnz 6 Jabren als Lehrer der Takt k für die Santiaguiner Kriegsschule gewounenwar. Körner m lm AnfangJun; zu den Nevoluticnarenübergegan qen kmd wurde zum Generalinstructeur doö Heeres gemacht. Er muß in Jquiane fabelhast' gearbeitet haben. Er hat szmmtliche Oppositionstruppen nach preußischer Art eineereirt, während im frühern chilenischen H.ere vielmehr die französische Marschir- und Exercierweise lnatzgel'knd war. , Man sah das. sofort beim Einzug der .Truppen in Santiago an demrößern Schritt und daran, da sie das 'Gewehr ohne Seitengewehr auf der Schulter trugen, während die RegirrnngNruppcn im kleinen, gemüthkichen Schritt marschiren. Er brachte den Soldaten auch d:e neue zerstreute Fetweise bei, die den h'engen Führern so unbekannt war, daß General Barbosa leim Anmarsch der Körner'schen Truppen an Balmaceda telegrayhirt baben soll: Triumph sicher. Der Feind scklägt sich in größter Unordnung und Tisttrlmlosigkeit.- Diesem Umstand tmd dem Magazingewehr ist es zuzu-. schreiben, daß die Verluste der Rcgw rungstruppen mehr als doppelt so groß siich. als die der Congreßpartei. Der Taktik, den Waffen und dem Verrath der Balmacedisten dankt die Revolution ihren Sieg. Die Schlacht am AconcagUH. Di?. Reibe der blutigen Entscheiuvgskampse in Chile, welche den Sieg der Congreßoartei über Balmaceda entschied?n. begann mit der Schlecht em Acon?agna, deren Verlaus der Corre spondent der Kölnischen Zeitung- wie folgt schildert: Am 20. August morgens degaun in den Buchten bei Ouinteros die Ausschiffung der Con greßzruvyen aus den sechs TranSpcrt- und iünf Kriegsschiffen, welche bis gegen S Uhr -dauerte. Die Truppen wandten fich sofort nach Süden und batten am Morgen des 2l. August ihre Stellung aus dem Nordufer deS Rio Aconcagua genommen. Dieser Fluß ergießt sich über drei Meilen nördlich von Valparaiso in ostweltlicher Rlch' tung ins Meer, und zwar in die Bucht von Concon. Zu beiden Seiten in m!n ?4 Vin Vs. Clsit? flm. !gen zum Theil sehr steile Hügel?' auf i zwei nördlichen lag die Artillerie Can i HIII4U VililMlUHJ WVil VlUl VlUllt lt tos, auf zwei links vom Flüsse gelege nn ha:te die Artillerie Alcerrecas eine tresstiche, Stellung , einKnömmen.'k5Der Kampf wurde gegen 4l27Uhr von der Regi rungsartillerie eröffnet. . Den An griff. machte der rech. Flügek der Congreßtruppen unter Oberst KömM DaS Regiment Constilution No. 1 ging als orvul, geveat vurch em Linienregi nicht durch ; den .. Fluß, um den Hügel zutürmen.D?.K ,Ter Aconcaaua ist ziemlich Wasser -
rncy und nur an zwet tfimen leuyt überschreitbar. Die Congreßtruppen konnten sich nicht auf diese beiden Fürten bescdränken, sondern mußten mehrmal? 'auch an anderen Stellen hindurch" waten, wobei sie manchmal bis an den Hass einsanken. Nicht wenige Leute sind bei dem wiederholten Ueberschreiten
des Flusses ertrunken. Ter erste An-1 grist aus , dem linken Regierungspgel wurde abgeschlagen und die Regimenter mußten im Granatfeuer der Feinde auf tas sechste Regiment Jquique warten. Endlich trat auch das neunte und vierte Regiment zur Unterstützung in den Kampf ein, und nnn gelang es, den Feind ans seiner Stellung zu verdran gen.. Conto hatte mit dem Centrum und dem linken Flügel fict) anscheinend wesentlich in der Vertheiölgung gehal ten; nun griff auch er den Feind mit den übrigen sechs Regimentern des Congreßheeres an, und jetzt wurden die 3Zeg!eru?lgstruppen auf der ganzen Linie geschlagen. Auf seilen der Balmacediüen kämpften fünf Linienregimenter, von denen die beiden besten sast ganz 'ausgerieben wurden. Die Führung hatte ? kauplsäckllch der General der Dlmsion VaZparatio, Alcerreca. Nachdem der Feind geschlagen war, übernahm die Neiterei der. Congreßtruppen die Ver . , Le solgunz, Tie SttMMe chemmaus hd.tfn :c.ttPtt tlPttllirtl rtIPtsTI rtPTTIITt 1 ü t viu'ui v j. g- t o dem Feinde ergeben und nahmen an den K:mM(M tttt claitart situtStiStlrn Kämpfen auf Seiten der Aufständischen Theil. Ter Kamps dauerte suns stuo den. niom Jnlanve. Nilckat KaineS von der I afrikanischen Methodlstenkirche in Geor gi, war einst ein Sklave deS BruderS :n Bob Tocmbs. Die Bewobner von Sorte. Die , an., etwa 200 Meilen östlich vom Fel ' - . . - . ' seagebirge. sahen kürzlich daS Gebirge kurz vorÄsnnenaufganzln einer Pracht vollen Lustspiegelung. In Framingham. M ass.. hat daS Ehepaar Sänge? seme goldene Hochzeit gefeiert. Fünfundsiebzig Kinder. Enkel und Urenkel nahmen an der Feier Tbeil. Fran ces E. Willard verlangt die Anstellung eines Prosessors totaler Snthaltsamkeit- an der neuenUniversität in Washington und will es übernehmen, die erforderlichen IZonds zur Erhaltung em.'? solchen Professur zu beschaffen. Ein arkesi scher Brünne n von 3035 Fuß Tiefe ist in Ashland. WiSc.. mu einem Kostenaufmande von Hl 4,000 gebohrt worden.. Nachdem man 175 Fuß Tiefe erreicht hatte, hatte man durch braunen Sandstein zu bohren. Jay Gould sagt mit einem gewissen Stolz, daß er nie von einer Corporation, der er Dienste geleistet babe. Salär anzenvMmen hätte. Ebensowenig hat er jemals eine Commission angenommen, wenn er an sich selbst Eisenbahn Actien verkauft hat. EinneueS Heilverfahren gegen das .spanische Fieber bei Rind, vieh besteht in der Absägung der Hörner. Versuche haben festgestellt, daß die Thiere, welche vorher jede Nahrung zurückgewiesen hatte, bald nach der Operation ' Futter zu sich nahmen und stch bedeukend erleichtert zu fühlen schienen,,.. , . Einen der größten Reh b)cke, welche in dieser Saison iu den Adirondacks erlegt worden sind, bat Frau Albert Aiken v?n Cohoes. N. am Lewis See geschossen, wo sie in Be gle-tunz ihres Mannes auf dem Anstand war. Der Bock wog 2G5 Pfund. In weniger als eine Stunde nkch dem ersten sicheren Schuß erregte diy schone Jägerin ein Reh. , E S e n a t o r E d mund S sieht jetzt besser aus, als seit mehreren Iah-, ren. Der N. Z). Recorder- sagt, eines Tages werde eine interessante Geschichte über die Ursachen seines' Rücktritts vom Bundes senat in öffentlichem Druck erscheinen. Mit der traditionellen Schlauheit der Puritaner la&t Herr Edmunds seinen Namen auf derZihlrolledes Senats stehen bis zum Zusammtritt deS neuen CongresseS.infolgedessen seinNach folgernickteherGkhalt beziehen kann.als bis er als Senator eingeschwcren tst. Der-k at h olische B ischo f von Oklahoma hat kürzlich ein wichtiges Dokument von Frl. . A. I. Drerel in Philadelphia erhalten. In demselben verpflichtet sich die Dame, für 50 Jdi anerMnder im katholischen College zu Purc'ell das Unterichts-Honorar zu eutrichten und weitere 50.000 zur Errichtung von Erziehungsanstalten . für die indianische Jugend in der Kioma-, Co-manche-und Apache Reservation zu. schenken, sobald es ihr gelange, das dazu nöthige Land von der Regierunzu'ec langen. ... Die Einbürgerung der Reiskultur in einem Theile des Küstengebie.tes von Texas, wo sie bisher für unpraktisch und nicht lohnend gehalten wurde, scheint jetzt eine so gut wie vollendete Thatsache ju sein. Die Ersah, runzen, welche mit dem neuen Ackerbau zweig auf der Fairchild'schen Plantage m diesem Jahre gemacht worden sind, haben den Beweis geliefert, daß Reis in den an den Golf stoßenden Lände reien ebenso gut, wenn nicht besser ge. deiht. als in Loüisiana, und daß der Reisbau unter allen . Umständen loh nenderen Trtrag bringt, 'als die Baumwollen Kultur. Mehrere tausend Acker Landes, das für den Reisbau in TexaS geeignet ist, bis jetzt aber unbenutzt geblieben war, werden nächstes Jahr mit Reis bebaut sein. . , 'Höchst interessante und fast dnrchuez sehr, gut erhaltene Reliquien bat Rev. C. H. Green i den ehemrli gm Ansiedlungen der Höhlmbewohn r em süowestlichen ? Colorado gesammelt. Darunter sind sechs Mumien, die eineS Mannes, einer Frau und vier Kinder. Die'e vew.i ea. daß die Höhlenbewohner jedenfalls. nicht kleiner waren, als der Mensch der Gegenwart, denn der Körper der Frau hat eine Länge von' sechZ Fub zwn Zoll, der des Mannes von sechs ! Fuv. Ern feor gut , erhaltener z Topf zeigt als Schmuck ein genau ae Maltheser Kreuz; Teppiche ' sind aus Stücke Pelz und' banfeneu
Fäden gewevt. ic Hoalendewsyner haben wahrscheinlich im Steinalter gelebt, denn keine Spur eines l aus Metall hergestellten Gegenstandes- ist in ihren Behausungen gefunden worden. Ein merkwürdiger Fall von Schlafsucht, wird von Lauring. Mich., berichtet: Im Juli v. I. erkrankte die L3jährige hübsche Schallehreriü May.White an einer Nierenent. zündung. An der Seite bildete sich ein Abszeß, von dem die Patientin erst nach, schwerem Leiden befreit wurde. Hinterher aber stellten sich epileptische Krämpfe . t r - t- s 1L. !
txn, weicoc cie oeoauernsiverlye junge Dame furchtbar mitnahmen, bis sie am i .Juni plötzlich in tlesen Schlaf ver- ! siel und mehrere-Tage lang überhaupt , ' j-m . .i behande Brown, ist der einzige Mensch, der im Stande ist,, . sie ,auZ,iur;e Zeit zu wecken .-(.. i t - . 'Naüruna sich - dann ganz ruhig und vernünftig und liest namentlich gern eine Zeitung. , . . -i . i . . . . -?s. Von der Zeit an, wo die ju ige Dame zum ersten, Mal tn dtejen Zustand ver fiel, hat sie 70 Pfund an Körpergewicht verloren, jetzt wiegt sie nur noch fünfzig Pfund, doch ist Dr. Brown der Ansicht, daß ihre Lebenskräfte wieder langsam zunehmen und daß sie ihrer Genesung entgegengeht. Du rürzlrqeEnljHeldung eines Bundesrichters' im Westen, nach welcher indianischen Eltern das Recht zusteht, ihre Kinder aus der Schule zu nehmen, ireil vom JndlanerBureau weder Vorschriften noch Regeln für eine zwangswelze Erziehung der mdra-ni'-chm Jugend erlassen worden sind, . r.fjr. ifr w . yal augemcyeilltiaz ocn ,omml,,ar oes JndianerbureauS anzeseuert, gegen solche Vorkommnisse in Zukunft Vork hrunzen zu treffen. Ein vollstandigeS SchützzmangS Reglement für die rndianischen Kind:r ist erlassen worden. Es schreibt vor, daß jedes Kind eine Schule besuchen muß. doch bleibt eZ den Eltern überlassen, wo immer es praktisch erscheint zu bistimmen, ob das Kind in einer Reqierungs-, Privatoder öffentlichen Schule den Unterricht erhalten soll. Das Schulaltcr schließt alle Kinder über fünf und unter achtzehn Jadren ein. Besteht auf einer Reservatiou keine Kostschule, so werdsn die Kinder in Indianer-Schulen außerhalb der Refe:ration geschickt und wollen ' die Eltern daS nicht zugeben, so werden sie zur Strafe gezogen und Agenten werden mit Hilfe der indsanischeu Polizei den Schulbesuch erzwingen. Hoffentlich werden die Zwangs maßregelnden gewünschten Erfolg ' zielen. - 53 out Auslande. Von blutigen Zusarn menstSßen zwischen der russischen Grenz wache und persischen Räubern und Schmugglern an der russisch-persiscken Grenze berichten Tiflisir Blatter. Wie aus dem Kriege wird von Gefechten mit wechselndem-' Glück, von Todten und Verwundeten, von Unterhandlungen und Beute ' erzahlt. Der erste he?tize Kampf erfolgte am 20. August, wobei- eine Abtheilung, bestehend , aus sechs Kosacken und emem Fübrer, sechs Stunden hindurch ein Gemebrseuer ge gen Contrabandisten. . d,e sich in den Felsen verschanzt, batten, unterhalten mußte. Als die Kosacken emize Contrabandisten getödtet. ' eröffneten die Uebrigen ein hestiges Feuer . Ihnen zu Hilfe eilten noch Bewohner nahgeZegener persischer Dörfer und etwa Z0 Mann des persischen Grenzcordons, welche mit Flinten bewaffnet waren, im Ganzen gegen siebziz Mann- Die Kosacken Zogen sich daher ein wenig zurück und erwarteten Verstärkung. Es ergab sich, daß die Perser eine grö' ßere Partie Waaren aus Nußland er warteten. Nach einigen Tagen wurdt in der That ein Zuckertransport auf els Pferden von den Ko'ackcn angehalten, welcher vom einem Kosacknkonvoi nach dem Zollamt befördert wurde. Unter wegS stieß der Konvoi auf einen Hau fen Perser,, aus deren Mitte zwei be waffnete Reiter heransprengten und unter Drohungen die Kosacken ausforderten, die, Waaren freizugeben. Als die Kosacken keine Notiz hiervon nah men,. begannen die Perser auf sie zu schießen, worauf die Kosacken mit einm heftigen Feuirerw derten. Nachdem si 2 Perser getöötet, gelang es den Kosacrcu, den'Transport eilig weiter zu beför dern' Derartige Gefechte wiederholter sich noch, mehrmals. Auf Einladung deS Guls. besitzerS Pletfchiuschnigg zu Ursulaberg in Steiermark begaben sich die bei dem selben als Gäste befindlichen Wiener, Ingenieur. Straßberger und Hochegger. Secretar der Landwirth schädliche Gesellschaft, in Begleitung des ForstpersonalS nach dem am Hange des UrsulabergeS' hinziehenden, vor zwei Jahren erst angelegten Thiergarten, welcher derzeit einen Hirsch, sechs Stück Hirsch, thiere und drei Hirschkälber enthält. Man hatte sei dem Umstände, daß schon häufig'Damen' ohne Gefahr den Park passirten, keinerlei Waffen und nur Stöcke mitgenommen. UeberdieS galten sämmtliche Thiere als zahm, die schon häufig den Besucher Futter aus der Hand gefressen hatte. ' Beim Eintritt in den Thiergarten zogen sich die Thiere und Kälber sofort in das Gebüsch zu rück, und nur der Hirsch, ein , Achtender blieb auf der Lichtung stehen! Per Hirsch zog dann an den Besuchern vor. über. Bei , dem letzten derselben. Straßberg'er, blieb der Hirsch zuerst stehen, machte aber dann gegen denselden rasch eine Wendung, senkte sein Geweih, faßte . im nächsten Momente Straßberger an den Beinen und warf ihn zu Boden. Die Begleiter Straß. berger'S drangen nun mit den Stöcken auf den wüthenden Hirsch ein. Doch te.'gebenö. Straßbergers letzte Worte waren: .Helft mir-' me u Fuß ist schcn weg!-. ,x er Hirsch stieß mit seinem Geweihe in die Wcichtheile seines OpferS und verletzte hierbei edlere innere Organe. , Ein Müller, , der ' von , der Ferne den ganzeuörfall mit angehört hatte, eilte mit zwei ttnechien zur Hilfe herbei, und den vereinigten Ben'üzun gen gelang eS, den Hirsch von seinem Opfer zu vertreiben. Straßberger wa, bereits tob. Die Knochen seines Kör-
nicht m erwecken war. Sttt ver Zett nuten uno oegao ncy iv rne 'Zlrrysnuve liegt sie fast ununterbrochen im Schlaf ' des dort befindlichen Gasthauses. Aus un) der sie behandelnde Arzt. Dr. ! seinem ' Gebahren 'merkte die Wirthin,
Und sUr klwa eine aioc mrioe roaen ; ieue rjuioc ity ijeme uuu gu Puuze iu Halten, um ihr ein wenig leichte geblieben sein. Da haben Sie recht,"
em',ufloäen. Sie, unterhält : verletzte der Rosselenker, -ich kehre auch
pers waren zum 'Xtjetie vtssgeiegr. au. ßerdem zeigte der Körper die töötlichen Verwundungen der zwei Stöße in di: Weichtheile, sowie acht' Rippen brüche. In unsere r Zeit der Eisenbahn Unfälle ist es gewissermaßen ein Trost, auch einmal von eisem Postun' fall zu hören, der sehr schlimme Folgen hätte haben können. Vor einiger Zeit wurden die Fahrgäste der Perso nenpost von Hirschberq i. Schl. nach Schönau in nicht geringe Aufregung und Angst verfetzt. Als der Postwagen
auf der höchsten Erhebung des Weges, dem als Aussichtspunkt weit und breit bekannten Kapelleaberge angekommen nur, hielt der Postillon dort einige Mi- . i. ms .-W-fc ! daß der PostÄon angetrunken war; sie I bemerkte'daher zu ihm: .Na, an'Jhrer -".. - J- . X. ... . .7. ! wieder um." Er stieg, nun auf den ! Bock, drehte mit dem Wagen um und I X. c:.(j.t.... ... rri. fuhr wieder nach Hirschdera zu. Die Insassen bemerkten, bald die veränderte Richtung, riefen aus dem Wagen heraus, der Postillon solle halten, sahen aber nunmehr zu ihrem Schrecken, daß der Postillon nicht mehr auf dem Bock war, und daß der Wagen immer weiter auf der nach BerbiSdorf sehr steil abfallenden Chaujee rollte. Ein Kaufmann aus ; Bunzlau. welcher sich im Postwagen befand, wagte nun den Sprung hinaus und ues. ichnell zu den Plerden ; glucklicherweise gelang es ihm noch, diese ziemlich jungen und muthigen Pferde auszuhalteii. ' Als die Passagiere sich snun nach dem Postillon um sahen, fanw n - it.. ! v. f.:j.f. : . ... den sie ihn auf der Deichsel reitend; er war vom Bock vornüber gefallen, hatte sich aber am Geschirr der Ps'erde se,t halten können undwar so dem Ueberfah re.iwerden entg tngen. Ter Wagen wurde nunmehr wieder umgewendet, und der Postillon brachte ihn, unter der nöthi gen Beobachtung seitens eines' Passagiers, nach Schonau; dort aber'künd'g ten die Fahrgaste, trotz der anschetnenden Verwanotjchaft, in der sie zu dem Miffcthäter gestanden sie hatten ihn sämmtlich bei Beginn der Fahrt als Schwager begrüßt in aller Form die Freundschaft und' zeigten ihn der Postbehörde an, so daß der 'kurze Rausch dem Postillon noch langwierige Kopsschmerzen bereiten dürste. DaS italienische Tribunal von Bozzolo hat den achtzehnjährig gen Grafen Morozzo wegen wiederholter grober Mißhandlung seiner Großmutter und Mutter zu 54 Tagen Gefängniß verurtheilt. Aus der VerHandlung ging hervor, daß der Herr Graf ein ganz abschreckend wüster Geseile ist, der es für eine Kränkung seiner Würde hielt, wenn die Mutter ihm die Mittel zu seinem ausschweifenden Leben unter sanften Ermahnungen vorenthielt. Er pflegte in solchem, nicht selten wiederkehrenden Falle zuerst Alles, was nicht niet- und nagelfest war, zu zerrrümmern, und wenn , die Mutter sich durch dieses Argument nicht überzeugen ließ, griff er in seine Collectiv von Spzz'erstocken und ließ einen derselben erbarmungslos aus dem Rücken der Mutter herumtanzen. Legte sich die Großmutter ms Mittel, so erhielt auch sie ihr Th .'U.. Die Mutter flehte um Gnade für den rohen Burschen, der ihr einziges Kind ist, aber der Staatsanwalt ließ sich dadurch, nicht erweiche und beantragte 10 Monate Gefängniß, die der Richter auf die schon genannte Strafe ermäßigte. Ueber d ie Leb ens schirksale des letzten Lützow.'rs-, des Betecanen Zacharias Werny, dessen, hundertster GeburtstLg in Halberstadt festlich ' begangen wurde, gehen von dorther der Magdeburger Zeitung nähere Mittheilungen zu, denen wir Folgendes entnehmen: Werny wurde in Halberstadt am 12. Oktober 1791 geboren, lernte bei seinem Vater die Äärtnerei und ging 1809 auf die Wan.derschaft, die ihn nach Pommern. WestPreußen. Polen und Galizien führte. Im Frübjahr 1313 kam er auf dem Wege nach Wien durch Schlesien, ward in Breslau vön der patriotischen Bewe zung mitergriffen und trat in das Lützow'schs Freicorps ein. Nach kurzer (nur dreitägiger) Ueöungszeit zog Werny mit gegen den Feind und machte hierauf die Gerechte mit dem Corps mit; auch nahm er an der bei Berlin stattsindenden großen Puade vsr Bernadotte Theil. Bei einem spateren Gefecht' des Corps in Mecklenburg wurde Werny in der Nähe von Lau ?n barg gefangen genommen, doch gelang es ihm. während der nächsten Nacht auf dem Transport zu entkommen. Bei Boitzenburg schloß Werny sich wieder befreundeten Truppen an, und zwar trat er bei dem 7. Bataillon in der 2. Com pagnie ter ussikch-deutschen Legion ein, machte hier die Belagerung von Ham bürg und d''e Einnahme von Glückstadl mit.' Nachdem diese Legion nach den spa'eren Gerechten am Rhein und in Frankreich 1814 nach dem Friedens, schluff'üusgelöst war, tra:en die in ihr befindlichen Preußen zu anderen Regi mentern, Werny zum 30. Regimen: über. In diesem Regiment machte tx auch den Feldzug von 1815, die Schlacht von Belle-ASiance und den Einzug der Verbündeten in Paris mit, verblieb mit diesem Regiment noch einige Monate in der Normandic und marschirte alSdann mit ihm in die Garnison Thorn zurück Im Herbst 181 wurde er entlassen u ld kehrte ganz unerwartet in seine Vater, stadt zurück, in welcher er längst todt gesagt war. In den Kirchen ist seil jener Zeit sein Name irrthümlich aui den Ehrentafeln der Gefallenen zu lesen. Nach seiner .Rückkehr widmete er sich wieder dem Gartenach. Sei: langen Jahren lebt der einfache MaNR in schlichter Zurückgezogenheit ; er er freut sich einer selkenen geistigen , und körperlichen, Rüstigkeit und , marschuz bei allen Umzügen deS , KriegeroreiuK noch rüstig als lebendiger Zeuge jeuez großen Zeit an der Spitze. r' jifn.;.,!, ;,nU . IM.;:!;.';' V . . Domcstic Tcrcened Kohlen bei AI B. Mayer & $o., n Nord Pennsylvania Str. ."' ".V !: ''i' i' :r.-i-:: :-" h ' if'-'ii r ! ". ,ii.-.f.: :, W. T. Brown, Advokat, Vance Block, Zimmer 23. .V .'
Eisenbahn- Tabelle
Ankunft irnd Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vandalia. Abgang Postzug Ezxre Erxreß Accomodatis Expreß l5r.?reb Ankunf t Expre ß Erpreß Accomodation Expreß Schnellzug ; Accomadation . 7 M Vm . II M . im . 4 (X) . 7 00 m Ättl ihn .11 00 . 8 30 3hit :a:; . 415 . 10 00 . 2 50 . 5 20 . 7 45 S51N Vltt 5a Nm Clebeland, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis und Cleveland Division. Wgang Expreß ! 30 Pm expreß... vöoxm Expreß.. 11 45 fern Limited Expreß 3 20 3irn Expreß . . 6 45 Nm Ankunft Expreß 7 00 ?m Expreß 11 10 Vm Limited Expreß 11 55 Wm Expreß 5 00 Nm Expreß 10 50 Nm St. Louis Divisicn. Abgang Expreß 7 30 Vm Limited Expreß 1203 3im Expreß 5 20 Tan Expreß, täglich 10 53 Nm Ankunft Expreß täglich 3 L0 Vn: Erpreß 1 v 25 Vm Limited Expreß 2 55 Bm Expreß 6 20 Vm Chicago und Cincinnati Division östlich. AbaanaScönell,ua 3 55 Vm Accomodation täglich Accomodation tiMtm 10 55 $n 30092m Postzug Accomod. (nxir Sonntags) 5 00 Nm 6 45Nn Llccomooarlon . Ankunft-Rufhville Accomodation.10 35 Pm Pvnzug wvsm Jnd'plS Acc. (nur Sonnt.).! 2 35 Nm Accomodation 5 00 Nm Accomodation 10 45 Nn: Schnellzug 12 15 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich Abaana Accomodation 7 10 Vm Schnell.Post..... 12 01 Nm Lafayette Accomadation 15 Nm Scknellua 12 M V,n Ankunft Scbnellma 3 20 Vm Lafayette Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpost 2 50 Nm Accomodation 0 15 Nm Peoria Tivision westlich. Abaana Crvreß 7 45 Vm Cxpreß .12 03 Nm 05 Nm 52 Nm 15 Vm 40 Vm UiWlUW AHVIIW VUtIVII . " Expreß 10 Ankunft Expreß 3 Danville Accomodation. ...10 Expreß 2 Expreß Peoria Division östlich. Abgang Expreß 3 Accomodation 5 Expreß 3 Ankunft Expreß H Accomodation 9 Expreß Il) ss a S 40 Nm 35 Nn, 35 Vm 30 VM 05 Nm 45 Pm 00 ?m 30 Nm Lake Eric und Western. Abgang Expreß 7 15 Vm ' Erpreß : 1 20 Nm Expreß 7 00Nm Schnell. Expreß. 11 10 Nm Ankunft Schnell. Erpreß 3 20 Vm - expreß .10 30Vm Erpreß 2 50 Nm Expreß 20 Nm Pittsburg, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 Columbus Accomodation.. . 9 Erpreß 3 Rlchntond Accomodation. . . 4 Expreß... 5 Ankunft Richmond Accomodation Schnellzug... 11 Erpreß 12 Accomodation 3 Expreß 6 Expreß 9 45 Vm 00 P m 00 Nm 00 Nm 30 Nrn 00 Pin 40 Pm 50 Nm 45 Nm 50 Nn; 00 N:n Chicago Division via Kckomo. Abgang Expreß Expreß.. Ankunft Expreß Expreß .11 05 PA .1130Nm . 3 30Vm . 3 45Nm Louisville Diizision. Abaana Expreß 3 40 Vm Louisville Accomodation.. . 8 M Lm Schnellzug. 3 55 Nm Accomodation 431 Nm Ankunft Accomodation. ..' 10 25 Vm Schnellzug , ..ll w Vm Accomodation 00 Nm Spezial taglich 10 50 Nm Cincinnati, Hamilton und Jndianapolis. - AbgangExpreß Cincinnati Accomodotisn Erpreß.. ' Expreß Expreß r: Ankunft Accomodation.. Expreß Expreß Erpreß . 3L5 Vm , . 10 45 Vm ,. 300NM .. 3 30Nm .. 30 Nr.: 915Vm ..11 15 Vm .. 7 45 Nm ..10 55 Nm . . 12 35 V m Expreß J'.ldianal)ol!S und Vincennes. Abgang-Expreß 7 30 Vm Vincennes Accomodation.. . 4 10 Nm Ankunft Vincennes Accomodationll 0 Nm Expreß 5 05 Nm Cincinnati, Wabash und Michigan. Abgang Erpreß t 30 Vm Erpreß .....11 45 Sin Erpreß 45 Nm Ankunft-Erpreß ...ll 10Vm Erpreß 5 00 Nm Expreß 10 50 Nm Indianapolis, Dccatur und Western'. Abaana Erpreß . . 830Vm Accomodation Schnell-Expreß..... Ankunft Schnell-Expreß . . ...4 20 Nm ...1100Nm ... 3 30Vm Accomodation 1010Vm Expreß ...... 4 45 Vm Louisville, New Albany und Chicago. '..;.' ' Abgang Expreß ........12 40Vm - Erpreß ... y.m - , rJ I 35 Vm Monon Accomodation 5 20 Nm Ankunft Expreß i". . : -3 25 Vm Monon Accomodation ,.... 10 40 Vm . Expreß . . Zrß$ 20 Nm 8000.M rnr I. bHnff ,, f jr.hn roy.X.rii Huik Ut ut. Iii0r, fuu lumy u-l n.ake , Mimh. b.t turn trmrh yttquU-klr kow tonn firn til I 4l.r I thc aiart, and bor. Job g "- r.r, i r, : in nr .rt o,f Aiuerit. toxl ran etjtnturtirc.t faum. ins your tlnt.,o Wre at.mit ft.lr tU. mvrh. All U i.rr.1 ,a7 kl Kt'fi-r evTY wi.rkw. W. .r.t-t . , .i s. Twrtfch,(t. EA8ILV, hl ttOlLY Inmi l-Altril LLAkd tkiltJ AddraM.toi.rt. fclUVüS A 11k, tttCTLA!, AUlikT
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Feuer Alarm - Signale.
4 Pennsylvania und Market. - S Engtishs Opernhaus. 6 Eau und New Vor?. 7 Noble und Michlgan. 6 Nc Jcrfcystr. und MassachusetS Ave. 9 Pine und Aorth. 1 Markst und Pwe. 11 Hanptquarticr des FeuersTexart'mts. 12 Et. Clair und Est Str. 12 Ns. 2 Cpr'nhÄ, WaZZ. Aoe. nahe Noble. IS Delawa Et?, und Fort Wanne Aoe. 14 New Jersey Str. und Fort Wayne Ave. 15 Veru Sir. und Massachusetts Ave. 1 Christian Äve. und ÄZy Etr. 17 U'atI Ave. und BuUer Str. 18 Columbia und Walstt Ltve. 19 Archer und Iobn Str. 123 No. 9 Schlauchhaus. Ash und 7. Sir. 124 Alabama und Eiebente Str. 1& Central und Lincoln Avenue. 128 sndes Str. und Lincoln Ave. in Columbia und DUl.Ave.' 129 Central Ave. nr.o Achte Str. 129 AuGeUung5-Ech5ude. Aia&stjna iiö Vlorrtson Str. 132 Nohampton und Achte Str. IM College Ave. und Zehnte Str. i-. "ai... w-j JV.ne 5ac. uno eillivare ir. 136 Alabama und North Str. VM Nemmann und Achte Str. 1W College Avenue und Irwin. n Illinois und St. Joseph Str. 23 ÄZennsyloanttia und Prat! Str. 24 Meridian und Zweite Str. 25 No. 5 Srr'nhaus, ö. nahe JllinoiSstr. 26 Mississippi und St. Clair Str. 27 JUinoiZ und Michiqan Str. 23 Peni'sywania und Künste Str. 29 Mississwpi und Vierte Str. 212 Tennchee und William Str. 213 Peimsylvania und Michigan Str. ' nennen 217 Meridiätt und Siebente. 213 Clissord und Jesierfon Avenue. 31 No. 1 Spr'uhs.. Ind.Äve. u. Wich. St. 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und VeriWnt Str. 3Z Alake und New York Str. 3Z Jndiana Ave. und St. Clair Str. 37 Etadt'Hofpital. 33 Alake und North Str. 39 Michigan, und Agnes Str. 312 West und Walnut Str. 313 West und Tritte. 314 Siebente und Howard Str. 315 Terbet und Para Str. 313 Tenneffee und 1. Strafe. 41 No. Spr'nhaus. Wash. nahe West Str. 42 ttelßendsrf und Washington Str. 43 Missouri und New Aork Str. 45 Meridian und Washington Str. 43 Illinois und Cfiio Str. 47 Tennessee und Washington Str. 48 Kingan'S Schlachthaus. 49 Indianola, 3 Squares vom Fluß. 412 Akisfouri und Maryland Str. 413 Wississippi und Wsbash Str. 413 Morris und Church Str. 421 O. I. u. W. Rundhaus, roestl. vom Fluß 123 Irren.Ahr. m Milen Ave. und National Noad. 51 No. 4 Spritzenhaus. Illinois u. Merrill. 52 Illinois und Leuistana Str. 53 Gest und 2cßflrt9 Str. 54 West nnd Conth Str, m Mississippi und Henry Str. 57 WeridkÄN und Ran Str. 68 No. 10 Echlauchh, WorriS u. Mad. Ao. 5 ?.-!adison Ave. und Dunlap Str. 512 West und Nockwood Str. 513 Kentucky Ave. und Merrill Str. ' 514 Union und Morris Str. 516 JllinoiZ und Ztanfas Str. 517 8)!orriS nnd Takota Str. 513 Morris und Church Str. 519 Tennessee und McCarty Str. 521 Meridmn und Palmcr Str. 523 Morris Str. und Gürtelbahn 524 Madison Aoe. und Minnesota Str. -1 No. 2 Halen u. Lciter-Daus, Southstr. 62 Pennfulrama Str. und Madiz'on Ave. & Telaware und McCartu Str.' G4 Cast und McCarty Str. -65 New Jersey und Merrill Str.' 7 Virginia Ave. und Vradshaw Str. 63 East und Cobun, Str. 69 Pennsylvania Str. und Madison Aoe. 612 McKcrnan und Touahcrty Str. 13 Cast Str. und Lincoln Lane. 514 East und Vceckicr Str. 15 Noble und South Str. Huron. 74 Beuton und Georgia Str. 73 Enalish Ave. und Pine Str. f!lfX. . 2 I Äiuwii viio suux. cir. 73 No. 13 St'.r'nhanZ, Prospekt u. Dillon. 79 Fletcher Ave. und Dillon Str, 712 Spruce und Prospekt Str. " m Cnqlish Ave. und Lsurel Str. 714 Willow und Olive Str. 715 She'.by und Aeechcr Str. 71 Deutsches LZamnhans. 713 Orange und Lsurel Str. 721 Lexington Avenue und Linden Straße. 723 gleicher Avenue und Spruce Straße. 24 Tuckcr und Dsrfey's Fabrik. 81 Märtet und New Jersey Str. 82 Washington und Dclaware Str. . 63 East und Pearl Str. 84 New fföxt und Davidson. 65 TaudUttmmen.Anstalt. 86 Per. 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