Indiana Tribüne, Volume 15, Number 43, Indianapolis, Marion County, 31 October 1891 — Page 1
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Editorielles. Bei der Wahl am Dienstag wird in dreizehn Staaten der sogenannte australische Wahlmodus zum sten Male zur Anröendung gelangen. ES sind dies die Staaten Arkansas, Califormen, Delaware, Illinois, Michigan, Nebraska, New Hampshire, Ohio, Oregon, Pennsylvania, Vermont, West-Virginicn und Wyoming. Astdere dreizehn Staaten haben denselben schon früher eingeführt, zuerst (5onnecticut und Montana bei den Oktoberwahlcn und Rhode Island und Massachusetts bei den Novembcrwah-
len im Jahre 1889, dann Indiana, Maryland, Minnesota, Missouri, New Jersey, New Sork, Tennessee, Washington und Wisconsin bei den Herbstwählen im vorigen Jahre. Kentuckys nächste Gesehgebung ist durch die neue Verfassung gleichfalls verpflichtet, ihn einzuführen, und in Maine wird er zum ersten Mal bei der Präsidentenwähl erprobt werden. Dasselbe wird wahrscheinlich in Iowa geschehen. Unsere Regierung befindet sich in einer unangenehmen Lage und wird wohl einen Theil der Medizin derschlucken müssen, welche sie in der Sache der in New Orleans gclynchten Jtaliener gebraut hat. Sie befindet sich der chilenischen Regierung gegenüber in einer Lage ähnlich der, in welcher sich die italienische uns gegenüber befand. In Valparaiso gingen Matrosen eineS amerikanischen Schiffes ans Land, wurden von einem Pöbelhaufen angegriffen, und einer von ihnen wurde ermordet, mehrere verwundet. Unsere Regierung verlangte Genugthuung, und die chilenische Regierung hat solche verweigert. Die amerikanische Presse 'bemüht sich nun freilich sehr, einen Unterschied in der Sachlage herauszufinden, der darin bestehen.foll, daß die in Valparaiso Angegriffenen die Uniform ame rikanischer Matrosen trugen, und daß sie angegriffen wurden, weil sie Amerikaner waren. Was speziell aber letzteren Grund betrifft, so ist gar nicht daran zu zweifeln, daß an der New Orleanfer Affaire der Umstand, daß die betreffenden Italiener waren, nicht geringen Antheil hatte. Jedenfalls aber ist die Verwantwortlichkcit der chilenischen Regierung für die Handlungsweise eines PöbelhaufenS nicht größer, als die der amerikanischen. Die chilenische Regierung sieht die Sache lediglich als einen Straßcnkrawall an, den sie nach ihren eigenen Gesetzen zu beurtheilen' beansprucht, und nimmt damit ganz denselben StandPunkt ein, den unsere Regierung Jtalien gegenüber einnahm. Ein Unterschied ist nur darin, daß in jenem Falle die Genugthuung derlangende Partei die schwächere und daß sie in diesem Falle die stärkerist. Es würde lber unserer Republik schlecht anstehen, sich auf das Recht der Stärke zu berufen, obwohl die amerikanische Presse bei dieser Gelegenheit wieder sehr stark in jingoism" macht. Wir sind der Ansicht, daß eine Regierung, welche ihre Staatsangchörigen im Auslande schützen will, auch verpachtet ist, diesen Schich Ausländern in ihrem Gebiete zu gewährleisten und sich in eine Lage zu versehen, in welcher sie dies auch kann. Im intcrnationalen Verkehr soll das Recht herrschen und mit bloßem Bramarbasircn schafft man keine Rechtszuständc. Die heutigen Zlachrichten auS Tennessee (siehe Depeschenspalten) sind von großem Interesse. Die Leser werden sich noch der Angelegenheit der Bergleute erinnern. Dieselben waren am Streik, die, Compagnien miethe ten Sträflinge vom Staat, die -Berg-leute bewaffneten sich, verlangten Entfernung der Sträflinge und als dies verweigert wurde, nahmen sie die Sträflinge gefangen, überlieferten sie den Behörden und besehten die Stock ade, in denen die'Sträflinge beherbergt wurden. Der Gouverneur schickte Miliz ab, die Miliz sraternisirte mit den Bergleuten.' Der Gouverneur versprach die Legislatur zu einer Er trantzung zu berufen, wenn sich die Leute beruhigen wollten ; die Leute beruhigten sich jd der Gouvernör be rief die Legislatur zu einer Eztrasitzung. Die Legislatur saß, schwatzte that aber nichts, sondern ließ daö ver ruchte System des AusmiHens von
Sträflingen an die Bergwerksgesellschaften weiter bestehen. ES war vorauszusehen, daß die zur Verzweiflung getriebenen Bergleute dies nicht ruhig hinnehmen würden. Zwar war ein Proceß anhängig ge-
macht wurden, um die Cache vor Eericht auszukämpfen, aber die Bergleute, welche nun seit Langem unbeschäftigt sind, haben jedenfalls auch kein Vertrauen mehr zu den Gerichten. Nun befinden sich sich in offener Nebellion gegen den Staat. Sie sind gut bewaffnet, und da der Staat selbstverständlich feine Würde und seine Macht aufrecht erhalten muß, so kann eS ncch zu bösem Blutvergießen kommen. Das ist auch eine Phase der Arbeiterbewlgung und zeigt wohin es führen kann, wenn die herrschende Gewalt im Staate allen Sinn für .Recht und Billigkeit den unteren Klassen gegenüber verliert. Mnn wird sich aber fagen müssen,- daß wenn die Arbeiter eine geschlossene politische Macht bildeten, so etwas nicht möglich wäre. - -.- Drahtnachrichten Inland. We t te ra u s f i chten. Für Indiana : Leichter Regen am Morgen ; hierauf kälteres hübsches Wetter. Bergleute in Was fe n. Kn oxville, Tenn., 31. Okt. 1 Uhr Vorm. Die Sträflinge in den Bergwerken zu Briceville wurden von den Bergleuten befreit und die Stockade niedergebrannt. Die Tclegraphcndrähte sind abgeschnitten. Paffagiere eines vorüberfahrenden Eiscnbahnzugcs berichten. daß sie das Feuer sahen. K n o r v i l l e, 2 Uhr Vorm. Ein Mann, der soeben von Briceville kam, bestätigt die Befreiung der Sträflinge durch die Bergleute. Dreitausend Bergleute umringten die Stockade. Sie waren mit Winchester.Büchscn bewaffnet. Niemand wurde gctödtct. Die Zahl der befreiten Sträflinge ist 141. E h a t t a n o o g a, Tenn. 31. Okt. I Uhr 15 Min. Es ist sehr schwer genaue Information zu erhalten. Ohne Zweifel sind die Stockaden der Tcnnssce Mining Co.. und der Knozville Jron Co. niedergebrannnt worden. Die Zahl der Sträflinge betrug 320 und die meisten haben sich der Grenze von Kcntucky zugewandt. Man hat ausgefunden, daß in der letzten Zeit große Qnantitäten Kleider . gekauft wurden, und daß dieselben für die befreiten Sträflinge bestimmt waren. Die große Aufregung herrscht in der Gegend. Die Wachen bei den Stock -den leisteten keinerlei Widerstand. Die chilenische Frage. Washington, 30. Okt. Der Sitzung de3 Cabincts heute Nachmittag wohnten alle Mitglieder desselben außer dem Finanzsekretär Foster bei, welcher in Ohio ist. Die Sitzung dauerte etwa 'anderthalb Stunden und wurde darin die chilenische Frage bcrathen. Mattvermuthek, daß derStaatssekretär Blaine einen Entwurf derbem Gesandten Egan zu sendenden Antwort unterbreitete, daß derselbe ausgearöcit wurde und daß die Antwort zur gchörigen Zeit bekannt gemacht werden wird. Vom Gesandten Egan oder vom Kommandeur Schley sind heute,, keine weiteren Nachrichten eingelaufen. Pedro "Montt, der offizielle Vertreter der Regierung von Chili, hat heute von.letzterer folgende Depeschen crhaltcn : Santialzo, 30. Okt. Untersuch? ung sofort eingeleitet und möglichst beschleunigt, aber noch ' nicht beendet. Der Krawall begann in Clave Straße um 7 Uhr Abends. Soldaten, Polizei und die Wache des Jntendcnte stellten die Ordnung wieder het. Dreißig Amerikaner und elf Chilenen würden verhaftet und dem Prozeß überwiesen. Sie kämpften mit Messern, Steinen und waS ihnen sonst in die Hände kam. Ein Mann blieb todt und mehrere wurden verwundck. Man schätzt, daß 100 Seeleute des Baltimore" zur Zeit des Krawnlls an Land waren. New Aork, 30.' Oktober. Die Evening . Post" meldet, C hile, habe seinen Gesandten Montt in Washing ton vor einigen Tagen angewiesen, die Abberufung des amerikanischen (se
sandten Egan als persona ingraU zu verlangen. Dies wurde bis zum'E!treffen des Beglaubiizungsschreibens Montt's verschoben. Daselbe ,-sei kürzlich angekommen und Moutt habe Egän's ' Abberufung verlangt, das Staatsdepartement aber noch nicht ta-' rüber entschiede.
Ausland. D i e S t i m m u n g Ht C h i 1 e , Santiago de Chile, 30. Okt. Es wird sowohl von den Anhängern der Regierung, als von den Amerika? nern und Denjenigen, welche mit letzteren sympathisircn, allgemein zugc geben, daji sich die Sachlage in Betreff des Streites zwischen den Ver. Staaten und Chile nicht gebessert habe. Es ist sogar im Gegentheil eine Thatsache daß die Erbitterung gegen die Vcr. Staaten immer größer wird und die amerikanischen Beamten in Chile befürchten, daß ernstliche Schwierigkeiten bevorständen. Welcher Art diese Schwierigkeiten, sein werden, können sie vorläufig noch nicht voraussehen, doch ist wenig Aussicht dafür vorhanden, daß es betreffs der Affaire in Valparaiso binnen Kurzem zu einem Ausgleich kommen würde und die Zeichen der Zunahme in der feindlichen StilNmung gegen die Vr. Staaten unter der Bevölkerung lassen das Schlimmste befürchten. Da der Boycott gegen die Baltimore" fortdauert, wird Capt. Schley, wenn er dies für nöthig hält, Bewaff-netc-ans Land schicken und andere Schritte thun, um seine Leute zu schützen. ' Es ist soeben erst an den Tag gekommcn, daß noch ein anderer Punkt in der Valparaiso Affaire ist, welcher der Erklärung bedarf. Die Munizipalund Rcgierungsbeamten in Valparaifo, welche die Untersuchung betreffs des Angrisses auf die Matrosen der Baltimore" führten, zwangen nämlich die Leute des Kriegsschiffes, welche sich zur Zeit im Gefällgnis; in Haft bcfanden, eine in spanischer Sprache abgefaßte Erklärung zu unterzeichnen, in welcher sie die Polizei von 'jeder Haftbarkcit für ihre Verhaftung entlastetcn. Da den Matrosen erklärt wurde, sie würden nicht eher entlassen werden, als bis sie die betreffende "Erklärung unterzeichnet hätten, so zögerten sie nicht einen Augenblick, das Schriftstück zu unterzeichnen. i D a s V e r b o t a u f g e h o b e n. P a r i s, 30. Okt. Der Senat hat der Aufhebung des Einfuhrverbots gegen amerikanisches Schweinefleisch zugestimmt und den Zoll daraüf auf '25 Frcs. per 100 Kilogramm festgesetzt. Zum Erdbeben in J.apan. London, 30. Okt. Depeschen, welche aus Hioga,Iapan, hier eingelaufen sind, melden, daß das furchtbare Erbeben vom vergangenen Mittwoch die Städte .Nagoya, Gifu und Ogaki zerstört habe. Alle öffentlichen Gebäude und die meisten kleineren Häufer in jenen Städten wurden zerstört. In Nagoya geriethen die Trümmer der Gebäude in Brand und besonders in den enqaebauten Vierteln der Stadt wurden dadurch entsetzliche Verhexrungcn angerichtet. Man schätzt die, Zahl der Menschen, welche bei der Katastrophe lhr Leben einbüßten, auf etwa dreitausend. Zahlreiche Schiffe in der Nähe "von Hioga sollen während des Erdbebens gescheitert fein und das Wasser in den Seen in der Nähe jener taot wurde in heftige Bewegung ver seht. ' . " ' .';;'
HicZigcs. Das Feie? in den Arcade Mills, dessen gestern Nachmittag bereits von uns erwähnt wurde hat einen Schaden ' von etwa 8,000 angerichtet welcher jedoch vollständig durch Versicherung gedeckt ist. Das Feuer, hatte sofort große Dimensionen angenommen, und das ganze Departement 1 war zu? Bekämpfung desselben herbeigerufen worden. Der Hauptschaden ist , an. der Maschinerie angerichtet worden und dies ist für die Mühlenbesitzer sehr' unangenehm, , da sie , gerade "letzt mit Aulträgen überHeute Vormittag nach 11 1 Uhr brannte es in , dem Hause einer Frau Köpper,' 122 Nord Pine Str. SchaUMNNWWIÄUMMK?
den 15. Zur selben Zeit brach in dem Hause von E. L. Barr, 731' Süd Meridian Straße Feuer aus. Kein Schaden.
Drei Jadre Zuchtbaus. Die Geschworenen in dem Prozesse gegen den Neger Charles French, welcher der Ermordung des Marschall Dillon von Haughville angeklagt war, waren von gestern Nachmittag um 3 Uhr an in Berathung und heute Vormittag um 10, Uhr hatten sie sich auf einen Wahrspruch geeinigt. Derselbe lautete auf drei Jahre Zuchthaus. Ein schwereres Strafmaß war kaum zu erwarten. Es war von Seiten des StaatSanwaltes durchaus nicht über allen Zweifel bewiesen worden, daß French den tödtlichen Schuß abgefeuert hat, und da mehrere Schüsse fast zu gleicher Zeit sielen, konnte der tödtliche Schuß ebensogut von einem Andern abgefeuert worden sein. Da aber French an der Keilerei, die mit der Ermordung Dillon's endete, bethätigt war, und da durch das Zcugcnvcrhör indirekt auch bewiesen wurde, daß er letzten Sommer einen mörderischen Angriff auf seine Frau gemacht hat, so dachten die Geschworenen jedenfalls. daß ein paar Jährchcn Zuchthaus ihm nichts schaden. fBOT Die Bezahlung der Straßenverbcsserungsauflagen hat, wie schon mitgetheilt vor dem 1. Nov. zu crfolgen. Man hatte die Betreffenden durch Postkarten daran erinnert, aber auf den Postkarten hatte sich ein Fehler eingeschlichcn, indem es hieß zahlbar nach 1. November. In Folge dessen wurde die Office des Board os Public Works von Leuten überlaufen, welche unaufhörlich die Frage stellten : Wliidh is which ? - Erstes Konzert des Harugart Sanfterckvr am Svnntag, den I. Nvvember in der Mvz,rt Halle. Eintritt 23c a Persvn. fO" Charles Voleg, ein alter Deutscher, kam kürzlich in die Alex. Metzger Agentur und gab Austrag eine in Deutschland ihm zugefallene Erbschast zu erheben. Zugleich beanftragte er Herrn Metzger, an seinen Schwiegersohn, den Sheriff Frank Sithingen zu Kansas City, Mo. zu schreiben, damit derselbe ihm Z100 schicke. Gestern Nachmittag kam der Mann wieder nach der Agentur und erhielt die Auskunft, daß sein Schwiegersohn sich weigere, etwas für ihn zu thun. Daraufhin entfernte sich der Mann mit der Bemerkung, daß er Selbstmord begehen werde. Seitdem hat man nichts mehr von ihm gehört. fßCr Der bekannte Restaurateur W. G. Sherman ist nach kurzem Kranksein vlötzlich gestorben. Am Dienstag hatte er noch dem Begräbniß deö Herrn P singst beigewohnt und am Donnerstag fühlte,, er sich unwohl, begab sich aber selbst zu Dr. Pfass. Als er nach Hause kam,.verschlimmerte sich sein Zustand und Donnerstag Abend rief man den Arzt ins Haus. Nachdem dieser ihm Medizin gegebeu, besserte sich sein Zustand und erst gestern Mittag um 12 Uhr trat eine schlimme Wendung ein. Er sagte zu seiner Frau er wolle ein wenig schlafen und das waren seine letzten Worte, denn er schlief ein, um nie mehr zu erwachen..' Er war 50 Jahre alt und hinterlaßt eine Frau , und einen erwachsenen Sohn. Herr Shermannhatte daö Restaurationsgeschäft mit diel Erfolg betrieben. Sein Häuptgeschäft war die Restauration No. 20 Süd Meridian Straße, aber er betrieb auch eine solche an Süd 3lli nois Straße und im Fairöiew Park. Den halben Antheil an der Restauration an Süd Meridian Straße hatte er kürzlich an hie Gebr. Kcrschner für tz10,000 verkauft. Das Leben des Verstorbenen war zum Betrage , von 25,000 versichert. cm JS CD TU 2 BlutrolNlgungs!Nittel. Ein sichere Mittel zur Beseitigung unreiner Stosse auS dem Blute und ein radikales Mitte! gegen SibeumatismuS, Gicht und Haut' krankhetten. Geschwüre beilt' es in ganz kur;er Zeit ; kein Feylschlag, kein Rückschlag. Zu haben in der Deutschen jSpotheke, ;: -'"iviii: .: ::j!::f'i;;;:!!;; Von'' :,:'l:"';r fMsT3Bi 54 Seft ldiat yt.rasze. Osten dt, ßanjNacht.
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