Indiana Tribüne, Volume 15, Number 41, Indianapolis, Marion County, 29 October 1891 — Page 3

crrenlnmgcn und Quetschungen sicher und rasch geheilt durch St. Jaliobzs OcL ßfet IDTiiaff betttä. Briff. j?g kr eine VerleVunz kkS SSitftis zu Jd ssr kezWunzkA Bier Wsr.äte'w ettt iti ilfticit. St. 3ksb Od driltt Wich dauernS.-J.C.Sksut. Thu?, Jsw. ckeu gfjttim gen in rfaea Stuhle ja den. d ich it llekn reisn. St. IakzbZ Oel hat mich dasind geheilt. Chss. I. HeSle?. Fiel aus etner Höh e 33 Fu. Oueezzsrs. Pa.. !. Febr.. 1339. Äch siil u einer. Höhe r?n 32 Fuß, m durch ich mir schwere VerZet-ungen jUiszund ae;LNAea war jrt ZkZschen an KrüFea zu ebeu. St.Jakob4 Oel deilre mich. I. L. Ws?. 2 Clenafe Schmer ,? im ?iücff . Ssrscäfe. 51. H. lL, 1SS9. Ich litt tret Msnsre n einer Vcr'ktzunz fcel Rückens, die ich. mit durch einen Fsll jirqrzogeu haue; fei Wo"Kl Cf AfiLEt . V0CELER CO., Ms. n ' DyAFgsMosn:sd wm " '''"'fti,' fi?:!-' " . J gezra alt Blutkrankhelten, Leber nd Magenleiden. na CHAXIIS k. VOGELER CO.. UN!. M. ' X ii Win ,,,, ir kADVVVFMIM Männer und Jünglinge ! Tea eluzkgen Weg, verlorene Man e s krast w lcv er herznft e 2en, fsrie fische, verattete ml ie&ji Zch?i, id uyri Sare FKlle ve Geschlechts kravkheUea fit nd 'bauend ja heikz; ferner, zensue Sufflinnij über Wan dax'dt k WeWichke l Vhe k Hwdnals terfclbea und HeiZusz, zeigt tas ge digene Wch: Itt Rettung? Unser". 2. Kuflsze, 2Z .Seiten mit riete l?hciches CUtetav tE-lrd k deuZsSer C xrsche geze 5lä seduz te 1 Cents i Pestmark,, !n einem nbedFte Umsksz tseht verpaß frei versandt. Adreffee: DEUTSCHES HEiX4NSTITUT, rVl I K I IS f - rIr.s M V ,i - ;j v 11 Clinton Kace, New York. N. Y. Atf !wygTgy V.'5V , Der .Nett,'!igS'Nu5cr- ist auch z fta'jen in ,tn biattati. Ind.. bei w. Seyter. Smfr Del' wre rtraize. x z . .,.U,,M,PM, , Vk'' ii ii,fciiiiMii'ift.ii.iiMn 7 Schwache Männer, ,Z welche ihre volle M!ankbkraft uns Gklstes! kriscbe teter zu rianzen wünsche. soMeu icht ' uxumta, tta IugeÄsrd" ja lesen. Da mit tktea ranleozeZitcbten erläuterte. reichlich auszestztteke Werk, gibt AuMluß üb ei eue Heilverfahre, wodurch Tausende tu kürfter flett ebne Verussstörunz vs Gefchlechtskrgukheiie ns den Folge der IugenSZunöc wieterherzeftcUt urten. , Sckwacke 'ffranen, i an kr!lAkl!che,nMeie,blelch!lcht:ge,nd klnder, ! lSfeJrsue, kahu aus dkesem Buche, wie tle ette ?vwiirheu miecer erlaV.ud der hecheste Wunsch bres Herzens sullt werde kaaa. eürerfzbrei, beoio etskschals bMz. Jererset eigener Är?t. Schlckt2SCeISi Stamps uadJhr bekommt daS Buch versiegelt uv kr zugeschickt Privat ttttnZK Skspenlarn, 23 West U.err.,e Fort. R. ff. rrr ElUfVC. Holz- und Scbieser-Gesimse, (lanteis.) Gaie City STONE FILTERS, (Wafferbehälter.) Eisschrünke und Eiskifteu in größter Answahl und zu den billigsten Preisen bei S&micW je n s: IS habe für säeA von Artbur Jordan fabrizrrte lii csntradrrt und habe einen arokeu Borrath vsa i5ake Eis. welches ich bis auj Weiteres zu folgenden Preisen liefere: . SS bis im Pfund uf einmal i'M per (i n . 1! biS Pfund aus einMul 85b per iltr. 200 bis am PkuRd auf einmal T.z ?er Sir. S bis Wagenladung Ze. Telephon SZS. Treiber haben kein Skrcht von diesen Preise bzugehen voer Conrratte z machen. Office: No. 32 Süd Delaware Straße. A. CAYLOR. CARL PINGPANKS Dsutfcho Buch - LZandlung 7 Süd Alabama Straße. Bestellungen und AbennementZ auf alle im Jnunb Ausland erfcheinendcn Bücher und Zeitschriften werden angenommen und prompt abgeliefert. An- und Verkauf alter Bücher. Soziallstisch Literatur.' VerfHvnnden. LoweT. Mass.. Dez. '3. Bttt H. MeDonmlah schreibt: f I ist mir eis FaZ Mtanrt d e freut mÄ, es bekannt zu machen. 1al at bia NerveN'Tiärker dade, sich sa gut be üdrt IdL T Paiientin vt eme junae Dame. welSe Int i&ro Jnzead an Sjalfachtlui.-; uf meine Empsej. iuna uahm fle da M Met, und Zeit drn Sionate ht fit Idani Bfa.1 mehr eabt. " El hartnöcklA r Fall. Oeftsiett. Union Co.. 71 I.. Nov. 83. Ctlmi schreibt k einem D riefe daj fit acht ! OB ei nervöse Le;de gexlagt und sä? c icht ttriren konnten, als sie oder u, txnt riilfr Qnet &tm Nerven.Stärker genommen Iru7f5lt fte w von Nenkm geboren fodaf; sie Nicht Uwn find. tarnt. djtt zu beschrndeu. vlle l kantn und dan, sahen, wollen kein beffen rsnitz fr die auZzezeiÄnete Wirkuna des Nerven. tlfiSh. Vf.eictWi&, dd auch Vndrrr d, xrul erprobe. r, ein wertdvoLkZ 5 .fur Nervenleiden! iY01 Knrd Jedem dir r 'nqt. zueiagdt. fVl lrme erhalten ftut . - :;dtjm umsonst I s Medij'.a wurde seit dem Jahre 1d"S von dem Hochm. Pa't-r Sm. ffort Wayne. Jnd zuberettet ud zeZt unter seiner Anweisau von der Ocitic. MEOICIIME CO., SSS Bandotph ALt CHICAGO, ILU ei vtdekern z ffir ctl.00 i Slasch-, 6ijt1ettt5.00j ' S!.5s. e t

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Der Vormund.

Novelle von Olga W o h k b r u ck. (Fortsetzung.) Nede nur, Alter rede!- erwiderte Madame Prosper pflegmZtlsch und dachte bei sich: Möcht' wlsien, was Du ohne mich angefangen hAtest, während der zwei Jahre, die Du krank dsrnie der lagst und ich Dich pflegte Tag und Nacht." Sie erhob sich und warf das Strickzeug auf den Tisch. Ich geh' mal hinauf, die Zimmer in Orouung zu bringen," sagte sie, klopfte ihrem Mann versöhnend auf die Schulter und verließ mit einem freundschzftlich?n: unverbesserlicherBrummbär das Zimmer. Zuerst klopfte sie an die Thür Nr. 105. Marie saß vor dem ovalen Tisch auf dem Sopha und blätterte beim Scheine der Lampe in einem Blich. Ach, Sie sind's, Madame Prosper!" rief sie leise mit freundlichem Lächeln. Sie hatte sich rasch n die geschwätzige aber herzensgute Person gewöhnt. Und dann es war das einzige menschliche Wesen, mit dem sie ein paar Worte wech selte. Die menfcbliche lebendige Stimme that ihr so wohl , nach all der todten Weisheit, die sie den ganzen Tag über n sich ausnahm. S:e war ihrem Programm treu C7 blieben und hatte sich mit rastlosem Ei'er auf ihr Studium geworsen. Neue Kraft, frischer Muth waren in ihr rrwacht, die Zukunft hatte wieder eine bestimmte Gestalt angenommen, und nur ein schwermülhiger Ernst in ihren Augen sprach von dem überwundenen Leid. Nasser, als der Priester cs ihr in Aussicht gesellt, war die böse Stunde ausgelöset nnd sie selbst stand wieder ehrenhaft da. wenn auch nicht vor sich iclbsi, so doch vor den Menschen. Selbst die alte Tante Kerguel schien sich mit il.ren ziemlich oberflächlichen Erklärungen zufrieden g?geben zu haben, und Rene schrieb ihr: - Du bist von meiner Mutter erzegcn Worden, daI genügt mir, um völlige Vertrauen in Deine HandlungZweile zu setzen." Mme. Prosper machte sich noch r... n?er im Zimmer zu schaffen, mehr der Ferm halber. E:g?ntuch kam sie ja doch n.kr. um zu schwatzen. Mane hatte das bald errathen, uud sie ließ sich ganz gerne die Grillen verscheuchen von der ewig lächelnden, gutt üthigen Person, die ja neben , frivoler Neugierde, auch ein wenig wirkliche Theilnahme zeigte. Das lunge Mädchen schob das Buch von sich. Immer m Bewegung, Mme. ProSper?" Ja, man muß wohl,"! entqeancte dle rau nnd zeigte ihre brnten, schimmern den Zäbne. Bewegung erhält frisch und gsu; thäte Innen auch noth, liebes Fräulein. Da sitzen Sie nun den ganzen Tag. als wenn's Leben davon cdhinZe. Ein buchen Amüsement köunte ? dnen garnlchts schaden und kostet ja uicht so viel V Immer noch mehr, als man glaubt". erwiderte Marie unwillkürlich sehr ernst, denn sie dachte, wie theuer sie das Blschen Amüsement" bezahlt, zu dem ihr Mamsell Berthe seiner Zeit geratuen. Madame Prosper schüttelte mißbil lizend den Kopf. Wer wlrd denn tn Ihrem Alter so ernst sein, da? schlägt nicht gut an!" 'ie trat ungemrt an den Ttsch und lllckte den Lampenschirm so, daß grelles liqi auf das Antutz des mngen Mad chen siel. ' Na, tch frage nur: Wle sehen aus? Blaß, eingefallen! Herr G.oit, wenn die Gelehrsamkeit nur dazu dient, allen Lcbensmuth zu verscheuchen, dann danke ich meinem Schöpfer, daß ich nicht mhr kann, als schreiben und lesen! Ta. neben Ihnen, wohnt auch so ein gelerter Herr, d .russisch? Doktor, von rem ich Ihnen schon sprach, der ist auch immer so traurig, als wäre ihm seine Celiebte gestorben." Marie lächelte unwillkürlich. Mme. Prosper stemmte die Ellbogen aus den Tisch und blickte dem jungen Mädchen treuherzig in die Augen. Haben wohl Liebeskummer, was? fragte sie leise und zwinkerte verständ uißinnig. Marie er'chrak. W' kommen Sie auf solche Gedan fr?" rief sie heftig und brachte den Lampenschein dabei wieder hastig in seine frühere Lage. Mme. Prosper trat zurück. Na, na, man war ja auch ein mal jung, meine ich, also nichts für ungut!" - - . Wieder waren vierzehn Tage vergan ;cn. . ' Wie ich häßlich werde!" murmelte Mari? halblaut vor sich hin, als sie sich eines Korgens int kleinen Toiletten sxiegel betrachtete. Ihre Augen waren eingefallen undsahen ttübe aus dem gelblichen Weiß un) den Ichwarzgeranderten Höhlen hrraus,. ihr Teint hatte jegliche Farbe verloren, die Lippen waren bleich. Ich muß mir wirklich mehr Bewegung maozer oaazie ine. - ' Am Nachmittag ging sie in den Lurembourggarten. v ' Sie schien das Geaen verterut zu hakvt ihre Füve könnten sie kaum schlepp . i - ' ". - ßr-k i i . pen; trcy oes railen ävmterrages suizlle sie, wie heiue BlutweLen ihr zu Herzen strömieu und ihr den Athem benahmen. Schljeßllch schwindelte ihr vor,,, den Auge, die weiße Schneefläche verwan belle sich plötzlich in ein schwarzes Bahr? trch. l-nd eine Ohnmacht beraubte sie ihrer inne. Als ' sie die Augen aufschlug, saß sie auf einer Bank, mit dem Kopf gegen einen kahlen Baumstamm gelehnt. 1 , Ein junqer Mann stand vor ihr und hielt ihr ein kleines Riechfläfchchen uner die Nase. 'V,, ' 1 . , Fühlen Sie sich bester?" fragte er. Seine Stimme klang weich, .und die stimme' batte einen fremdländischen, singenden Dialekt. ' 1

Marie nieste. Oh ja viel besser! Wie freundlich von Ihnen, daß Sie sich meiner angenommen." Ter Fremde lächelte, aber nur mit dem Mund, wie es Marie schien, denn seine großen, dunkelgrauen Auzen ruh ten ernst und forschend auf ihr, während er sagte: Ich konnte Sie doch nicht im Schnee liegen lassen. Eine tüchtige Erkältung

steht Ihnen ohnedies ganz gewrö be vor. Er Propste das Fläschchen wieder zu und steckte es in die Tasche seines Ueberznhers. Darf ich Sie nach Hause begleiten oder getrauen Sie sich, den Weg allein zu machen?" Marie erhob sich. Rem, nein, besten Dank. Ich wohne hier ganz in der Nähe und will Sie nicht Wetter bemühen." Sie streckte ihm die Hand.entgeaen, und .er gab ihr die seinige. -Sie war unbthandschuht und fiel dem - jungen Mädchen durch ihre fast durchnchtkge Weiße und aristokratische Form auf. Der Fremde luitete seinen brettran digen, grauen Filzhut. Marre nergte nochmals vaniend das Haupt und ging langsam dem Ausgang des Gartens zu. Tann und wann mutzte ne ausruhen, denn sie fühlte sich noch recht schwach. Am Ende werde ich noch ernstllch krank. dcchZe sie, und es wurde ihr ein i nig Angst bet dem Gedanken, daß ste so ganz allein, ohne Pflege in der sremden Stadt darmederliegen würde. Endlich hatte sie sich nach Hause ge schleppt. Nun lag sie im. Bett, und Madame Prosper kochte den Thee. Wie geht es Ihnen, liebes Frau lein?" fragte sie theilnehmend. Marie dehnte ihre müden Glieder bebaglich in dem durchwärmten Bett. Od. ganz gut ganz gut, sagte sie und blinzelte mit den Augen,- weil das Licht der Lampe gerade auf ihr Gezicht siel, und weil es ihr so gemühtlich vor kam m dem warmen Zimmer beim fürrenden Wasserkessel. Jch hosse, mit der Krankheit wlrd's doch nichts werden," sagte sie dann la chelnd, indem sie aus den Händen der Portiersfrau eme Tasse Tbee trank. Da plötzlich stand ihr die uachtliche Scene vor Augen, wie Mamsell Werths ihr den Grog bereitet in jener entsetzlichen Nacht, und vorbei war mit einem Mal die behagliche Ruhe. Sie stürzte den Thee herunter und vergrub den Kopf in den Kissen.... .Bitte, lösche Sie die Lampe und schließen Sie meine Tbür von außen ab," sagte sie hastig zu Madame Prosper. . Kopfschüttelnd verließ diese das Zim wer. Am . anderen Morgen kam die gute Frau zeitiger als gewöhnlich, um sich nach Marie's Befinden zu erkundi gcn. Sie fand bis zunge Mädchen bereits engekleidet. Bei ihrem Eintreten wandle sich Marie ab. Wie geht's. fcaufö;i7 Ganz gut. danke." Die Stimms klang schrill, wie ab'gerissen. Sie häitcn lieber In Bett bleiben sollen." Mar-e weneL" f.'-.) Lngeduldlg um und zeigle ein erschreckend dieich.'Z Gesicht, mit unheimlich flackerndem Licht in den Auzen. Ich bin ja gesund!" rief sie in höchster Erregung, kehrt der Frau abermals den Rücken und trommelte mit den Fingern auf dic. Fensterscheibe. Nun, ja dow. Za. mir kann's nur Siecht sein, wenn Sie wohl sind ! " Madame Prosper ging an ihre, Ar beit. Marie blieb regungslos auf ium Platz stehen. Sie starrte auf den kleinen dunklen Hof hinab und blickte dann wieder em por znm grauen, bleischweren Himmel. Sie athmete fchwer und drückte ihre sieberheiße Stirn an die kalte Scheibe. Wenn doch die Frau wenigstens schon aus dem Zimmer wZre. ... Brauchen Sie nicht? mehr?" fragte Madame Prosper nach einer Piertebstunde. Nein., gar nichts." ' : Endlich war sie wieder allein, end lich! Sie griff zu ihren Hefte und Bu chern, aber der Kopf war ihr so schwer, sie fühlte sich so müde und matt, es war ihr ganz unmöglich, zu arbeiten. Sie streckte sich auf dem schmalen, ha?, ten Söpha aus und verbrachte den gan;en Tag im Halbschlaf. Erst : gegen 'lbend ging sie ans, um Luft zu schöpf sen. Sie xzit plan- und ziellos in den Straßen umher. Y Dabei kam sie auch an der Kirche von St. Sulpice vorbei, aber diesmal trat sie nicht ein. nur ihr Mund verzog sich ju einem bitteren Lächeln. . , ' ES war kaum acht Uhr als sie sich zur Ruhe .begab. , Wie von übergroßer Anstrengung ermattet, schlief sie sofort ein. - Mitten in der Nacht jedoch wachte sie wieder auf,' m Schwein gebadet sie hatte sich selbst im Schlafe stöhnen hören. Sie setzte nch auf ihr Belt und suchle ,'lchzu beruhigen. Eine nervöse Angst hatte sich ihrer bemächtigt. Sie zündele das Licht an. um das Zimmer zu erZellen, die Gespenster zu verscheuchen aber die Gespenster blieben, senn nichts erleuchtete das Dunkel in i tet See!e. Unauslöschlich!".' murmelte sie, ,unauslo schlich!" . Und in stnmmer Verzweiflung rang Ze die Hände.', ' , . Die Kerze brannte allmählich aus, znd, das fahle Morgenlicht fand sie in zerfelben. Stellung, in ihrem. Bette iyeito.; .i . ' -:;: ' ; : Tage vergingen .... Tage und Rückte .... endlose lauge Winterlächle.'.. Immer, trüber wurden die einst so klaren, braunen Augen, immer bldtlojer die ebedem friscben Ltvpen. , J&al daö nur fein mag?" fragte Madame Prosper ihren Gatten, unten n der klemen Wohnung. , , Ihr war schon ' seit einiger Zeit Marie'S verändertes Wesen aufgefallen., and sie hatte all" die - Wahrnehmungen

thremManne'mttgetyellt. Auch er mocyle ja das stille, bescheidene Mädchen gern leiden. Vielleicht ist ihr ihr Liebster gestorden?" , Madame Prosper lächelte mitleidig Aber eine solche Unkenntlichkeit des weiblichen Wesens So jammert rnan nur 'um Einen. den man im Leben verloren, nicht durch ven Tod," meinte sie. Sogar der russifche Doktor frazte mich, wer denn nebenan wohne, er höre oft- fo bitterlich weinen." Der Alte hüstelte. . Sie wird noch meine Miethe? ver scheuchen," brummte er. Madame Prosper aber wurde e-st' lich böse und meinte, er sei ein herzloser Egoist. Dann nahm sie zwei Tassen ausge wärmten Kaffees vom glühenden, eiferneu Ofen, stellte sie auf den Tisch und. schob die eine Schale ihrem Manne zu. während sie langsam das aromatische Getränk schlürfte. Na, wenn auch ihr Mann allemoglichm' Fehler befaß er war doch ihr Mann, er gehörte ihr an in Freud und Leid, vor Gott und der Welt. Sie verbrachten doch mitsammen manch gemüthliches Stündchen und wuß!en, daß einer auf den anderen zahlen konnte in trüben Zeiten, und daß sie sich iuch lieb gehabt in jungen Jahren, und iuch jetzt nicht haßten im Gegenthel Gelt, Alter?" fragte Mme. Prosper laut. Der' Alte wußte nicht, was dieses Gelt" bedeuten sollte, er empfand nur das Behagen des warmen Raumes, des duftige Kaffees, seine Pfeife schmeckte ihm, der große graue Kater auf der Kommode schnurrte fo wohlig und Madame Prosper hatte eine saubereZchürze dorgebunden, - ein Häubchen aus dem Kopfe, das sie besonders gut kleidete,und sie blickte ihm so freundlich mit i ren glänzenden Augen an. Ja, ja, Alte," antwortete der Mann. Und Beide hatten sich nun verstanden, ohne sich etwas gesagt zu haben, und bli ben dann wieder lange stumm, im Vollgefühl ihres einfachen Glücks.Mari? aber saß oben in ihrem einsa wen Zimnur. immer nur dem einen, marternte Geda:km nachhZnzcnd. .-. . Das Entsetzliche, das sie erst nicht glauben wollte, jetzt wußte sie es mit unumstößlicher Gewißheit, und sie konnte die Verzweiflung nicht dämmen, die mit Macht in ihr ausbrach, ihr den letzten Funken ruhiger Besonnenheit zu rauben drohte. Hatte sie denn diesen fürchterlichen Schlag verdient, oder war sie blos ausersehen, den Leichtsinn jener unzähli e Anderen zu büßen, die das Schicksal ungestraft herausforderten infrevenilichem Uebermuth. Immer wieber fragte sie sich: Ist es denn möglich? Jstrs möglich? . Heiße, brennende Thränen waren die. einzige Antwort und dazwischen ' der (Fortsetzung folgte -- ,

Tolstoi und der junger in Nuß land. Im Pariser Figaro" theilt M. Rea der eine Reihe von Stellen aus Briefen mit, in denen sich Graf Leo 'Tolstoi über die gegenwärtige Hungersnoth in Rußland aueläßt. Die Briefe sind ä'n einen'hervorragenden rufst chen Schriftitkller gerichtet, der in Vt. Petersburg wohnt. Es heißt u. A. darin: Ich r'jln'che von ganzem Her;en Ihnen klar eu' zudrücken, was ich über die Frage oe '.tungers oenic, vrr vtr ic mcinr, Meinung zu hören wünschen. , Ich denke und iüble in die'em Punkte sehr scharf: die Hungersnoth ist da m d. sie wird immer größer werden, aber man. kann eine Hungersnoth nicht aus der Welt schassen, indem man Almosen sammelt und denen Brrt austheilt, die keines naben." Tolstci setzt dann die hlstorv : n nnd socialen Bedingungen aus einander, die schon mehrmals den Hun ger in Rußland hervorgerufen .haben, .il) er cvnslatrt,, daß diese" Be'dinzungen dadurch, daß man den Hungernden Brot und Geld gibt, nicht geändert werden können. Ich denke," fährt er fort, daß wir alle unsere KrSste anwenden müssen, um die Grundursachen des .Uebels zu bekämpfen, aber von der Regierung 'tlo zu verlangen und Sammlungen z i veranstalten, sind vollständig unnütze inge, die nnr traurige Resu'.taie haben können. Sammlungen veranstal ten ! Es gibt immer Leute mit guiem Willen, Leute, die leben, ohne je an das olk 'zu denken, die oft es verachten und sogar Kassen, die aber plötzlich von inem Fieber des Mitleids für ihre darbenden Brüder ergriffen werden 5!un, diese "Beute sollen Sammlungen veranstalten! Ich denke, daß man nicht auf einen Schlag, weil eben gerade eine-Hunzersnoth gekommenist. ein gu t.s Werk, verrichten kann denn wer Gules thut, hat es gestern und vor? gestern gethan, und wird es morßen und übermorgen thun, ob eine Hungersnoth herrscht oder nicht. ' iDaher gibt es nur ein Mittel gegen den Hunger: die Mensche müsse das Mcalicke an guten Werken thun, sie müssen eö heute und immer thun. Das. ;ute Werk besteht nicht dann, daß ich .'inem Hungernden Brod gebe sondern saß ich die Hungrigen wie die Satten nebe. Es ist viel wichtiger, zu lieben. als Brod zu geben, denn man kann Ärod ceben, chne zu lieben, aber man ''ann nicht lieben, rchne Brod zu geben. x. r:l. v:. .. -. . ' fuitiut uu -r lui. lULjtt ui CrlC Ul, ür ;ene Leuten mit .'denen ich schön oft über diesen Gegenstand gesprochen habe, :id welche bedauplen, Almosen sam meln und verthiilen, sei ein gutes Werk, oh:e begreifen zu können, daß ein gutes Werk nur ein Werk der Liebe sein tan und em Werk der Liebe 'stets ein Wert Zes Ov'ers . ist. , Auf Ihre' Frage: Was thun? antworte ich also: Laßt l , den Kerzen der Menschen die Liebe c einander, erstehen, und , zwar, nicht iZiebevegen des Hungers,- sondern 1 die Liede überall und immer. ' Aber es scheint mir, , daß es nrch wirksame? wäre, in Werk zu. schreiben, dasdle herzen der Reichen rühren würde schreiben Sie es,' wi"e Gott .eF Ihneneingeben wird: ich wäre febr älücklich.

wenn Gott es mir zuZcyrelven gevo:e.Einstweilen wird den Hungrigen Rußlands das Brod wohl lieber sein als die Liebe Tolstoi's und ein ungeschrie benes Werk diefes Autors.

Ein Blick iu daS Elenv. Ein Londoner Eorrespondent schreibt: An einem der letzten Taae ereianete ttÄ ein seltsamer Vorgang in der Mittagsstunve, und zwar mder Crty, wo das U)tenchengewuyi am stärksten um jene 3t Bor einem großen prachtvollen Zuwelierladen erschienen zwei Arbeiter, eer Eine mit einer Eisenstange, der Andere mit einem lanaen Bobrer be wsssner, und zerschmetterten im Nu di gropen vp egelscheiben. Sie blieben rudia steken, rührten nichts von den Kostbarkeiten an 'und ließen sich ohne I vl nWß lAflAfjllM m f A 2 rgrn'vri j;iyu,Ji, ik Uijien aus: .Wir thaten das in voller Absicht. Wir zerbrachen die Scheiben,- um Aufmerke . .. : .. f i 2 ; c junuru uu; uttsrrr rlgenriraurigee age und die unserer Klaffe u lenken' ES ist für in Elend gerathene Leute unmöglich, die Ausstellung von so strahtenoem uus mn atuge zu errragen, cdr den tfor und die VerluSuna m bündigm, welche Einen beim Anblick wlcher öenster uverkomm, mt gleichsam hohnlachen in ihrer Fülle von Gold und Ccelgeuem.- uevngens wurden 10 Shillings in ihrer Tasche vorgefunden.. .Unker Letztes vom 'Zfalldleiber." war die Erklärung. Nichts wurde in den Fenstern vermint. Es, ist, öiters schon voraekommen. daß Hungerleider Fenster einschlugen und sich ruhig verhaften ließen mit der Erklärung: untere Armemzauser werden zur Abschreckung verwaltet. Wir leiden Noth und wollen lieber die bef ,ere Pege des GezangnisteS. Eine Frau, die Hungertodes starb, erklärte vor ihrem Tode, daß sie diesen einer Ausnahme in daS Armenbaus vor'gezosen. und ein aller Mann verübte Sel-stmord, auf einem Zettel dasselbe Mctiv als Erklärung hinterlazi.end. Wenn eine Familie ins Elend kommt und sie wendet sich an die Behörde um Aufnahme m das Armenhaus, souß sie sich der Trennung untenverfen. Ter Bater wird, aufgenommen; die Familie blech: draußen, um sich wöchentl?cb einmal im L.fe einzufinden.um ein gcwittks Quantum Lebens Mittel m Empfang zu nehmen. Dafür nn ß der -aler im Armenbaufe täglich Steine klopfen. Dies erfolgt Alles nach der .Tbeorie". daß solche Abickreckuna das beste Mittel sei, um etwaiger Trägheit und erheucheltem Elend vorzubeugen! Charles Ttckens hat m semer Roman-, rkur Bumble-. dem Armenbausvo'rtier. diese Praxis in derben Zügen ge schildert. Jrlesrild der Große" mosernistrt. . DaS Panzerschiff- Friedrich vet Großes von der deutschen Marine ist einer völligen Umgestaltung unterzogen und soeben wieder in Dienst gestellt worden, nachdem es von der deutfchcn Werst in Wilhelmshaven vom Stapel gelaufen ist. Nach dem Muster des englischen Tburmschiffes Monarch" gebaut, wurde durch diese Schiffsart der Beweis ge liefert, daß es möglich sei, große Hoch' see-Thurmschisse mit genügend? nauti. schen Eigenschaften herzustellen. Es bezeichnete diese Thatsache einen wichtigen Punkt in der Geschichte des Panzer, fchissbaues. Mit dem Friedrich dem Großen" wurden in den Jahren 85 die beiden Schmesterschiffe Preutzen" und der .Große Kurfürst" fertig gestellt, von denen der letztere bekanntlich im Jahre 1878 bei Folkestone seinen Untergang fand. Diese Schiffsart hat eine Wasserverdrängung von 6770 Tonnen, .eine Maschinenstarke von 540) Lferdekrästen, 0 Geschütze und eine Be satzung.von 54t Mann. Charakteristifch für dieselbe ist die Ausstellung der Geschütze in zwei drehbaren Panzertbürmen, und zwar führen diese Schiffe vier 2?öm Geschütze, je zwei in einem VanzkfisNlrm von 212inm Panzerstarke. d ren." o iraxe 4,5 über Wassir liegt. .Friedrich der .Große" in daS erste der äüeren Panzerschiffe, welches in dem vor nch gehenden letzten Umwandlungsvrozeß im Panze f Einbau nämlich Einführung der schnellfeuernden Artillerie und Beseitigung der Takelaze hineingezogen worden ist und ihn bereits durchgemacht hat. ' . .Bei der. nach den heutigen Anscham ungen veralteten Art der Schiffe mit drehbaren Thürmen, bei der ungenüqenden. der heutigen Artillerie keinerlei Widerstand mehr bietenden Panzerung von 335mm konnte bei diesem Schiffe weniger von ein Umgestaltung, als von eine? Modernisirunz' die Rede sein, und als solches, nach den neuesten Grundsätzen moernilirteS Schiff, bildet Friedrich der Große" wieder eine Art. Die alte Artillerie hat man dem Schiffe gelassen, es sieben die vier 26om . Ge schütze nach wie vor in ihren drehbaren Tbürmen und die beiden 17cm Geschütze' vorn und acktern auf Deck, aber es sind zehn Schaellladekanonen hinzu gekommen, die den artilleristischen Werth des Schiffes ganz namhaft erhöhen und namentlich gegen den Angriff von Torvedoboote vermehrt haben. Vier die ier neuen Sckuellladekanonen stehen auf dem Oberdeck vorn im Bug und achtern am Heck und es sind, um - ihnen ein .Feuern in der Kielrichtung zu erniog-. lichen. kleine seitliche Ausbauten ange leal, in welchen diese Geschütze stehen. Während Friedrich der Große" früher als Vollschiff getakelt und ' auch ein ziemlich guter Segler war, erhebt sich jetzt hinter dem ovalen. Schornstein ein einziger böher Militärmast. Dieselbe .Moderninrnnz wird jetzt mit den? Schwesterschiffe Preußens vollzogen ' Mozart Halle ! : John M. 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