Indiana Tribüne, Volume 15, Number 41, Indianapolis, Marion County, 29 October 1891 — Page 1

I 00 V" " l fJJS K j o rK sVT rfrr SOGT W w w o oy vvx Jahrgang 15. . Office : No. 130 Ost Mattiland Straße. - No. '11 Indianapolis, ZndZana, Donnersta.z, den 29. Oktober 8.

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gen in dieser Spalte köften 5 Cents per Zeile. Anzeigen in welchen Stellen gesucht, oder osserirt werden, finden unentgeltliche Aufnahme. Dieselben bleiben 3 Tage stehen, können aber unbeschränkt erneuert werden. Anzeigen, welche bis Mittags 1 Uhr abge geben werden, finden noch am selbigen Tage Ausnahme. ' ':,;.:..,.:..:;:,;: Verlangt. Verlangt ria gutes deutsches MZdcken ür ge wögnnche ?anöarbctt,' kleine öaraili. J51 Maj fa&ufett enuc. ' in 2$ rlangt ein Mädchen für Hausarbeit. ,'S Virginia cnne. LUo! Be v t a ngr ein Lung um Tabak zu -strippen". 8, Ost Washington Strafie. Wok 91 r I a" n ti t in h.ln für allgemeine Hausititie. West ew 2H0 artfit der einer f kincn gamilie Vor? ötraize. Stellegesuche. Uei u & t: Ein junger Man sucht leichte Arbeit, (spricht mehrere Sprackn nni hat gute Empfehlungen. Äüühereö 240 Süd Aisbama T träne, 60 Zu verkaufen. 2u erkaufrn: Sieden 42 in 4)fin' S. . elddition nahe der Würtelbahn 4)iiu von s immer. Keller U bei 3W, Tommerkuche, Rauche tjaue, ir'agcnieait'e, Stali 2 b , W Kuh hoch, gure Jenz, Brunnen und Zisterne, enerirt zui Hälfte was ti gekostet, das btUigste Eizcuthum i meinem Da. Baustellen in allen Ttieilen der Stadt. m Nord Pmestrafze bringt K Prozent der Anlag: kÄ Uoöurnßraöe tistfi; s UoburNkrabe kleine Bsar;ahlu.ict. Skcst ZK per Monat; 2 Cvburnstraye 24: noäi mehrer, cundslücke ln Ledurskrai'e, alle mit 3aä. . 16C iker sZarm. Meilen nördlich von der Etadt in Tausch für Ttadkeigenthum. . A.Liiraler. W4 Ost Washington Ttr. Bcrschiedencs. Dr. I. 21. Sutcliffe, bekräftigt sick auSschliefzkick mit wundärztlicken gäUen und mit cschtecht- und Urinkrankheiren. No. 95 Cft Market Straße. Offtce-Tkunden : tu 1 Utjr Borm. i bis 3 Uhr Nackm. Sonntags ausgenommen. Tele phs 11. T3 Todes-Tlttzeige. 3rtunitn und Bekannten die trauriqe Mittheilung, da uere geliebte Mutter, GroJinnk ter und Tchilegetmutter Wilhelntine Helle, geb. Böckmann. beute Morgen nin & Uhr. im Alter on St Jakren. 1 Monat. Tagen gestorben ist. Tie Beerdigung rindet morgen Nackmiti.iK,urn I?j Uhr vorn Trauerhauie, 75 Ost Morris T trage und t Uhr vn der 2. ressrmirten 2t. JohanniA Kirche, a3 statt, wozu einladen 'Tie trauernden Hinterbliebenen. i 2 Danksagung. Alle Freunden und bekannten n,r ihre TtH'i! ahme gelegentlich deö Begräbnisses von George F. Pftnsst. sowie für die zablreien Blnuzensvenden unk Herr Pastor Pelerö fär ieine troftreicken Worte unseren herzlichsten Taut. Tke trauernden Hinterbliebenen. G eoi'ge HciTinarni Seichenbeftatter, Ossice : 2G Süd Telavarestr. Stalle: 120, 122, 12t, 126, 128 Ost Pearlstr. Teleph? SRI. Offen Tag und Nacht. LAWksrsr. At. W. Scke Pennsylvania und Washington Straße. Herbst - Hüte. Die feinste Auswahl von HerbstHüten ist soeben eingetroffen bei BAMBERGER. Umversits Ertension iectw. ,ft,r Cyklus. A:nkamsch polttifche Ccsch'ichv ! , Dr.ph. Jaraes A.Woodbupn, ,Z derJndiana UnVertät. im Provvlaum. Nhr!endS.. lede ! Oktober bis 2. Januar. Studienklasie jeden 'ÄÄSftriS, Carhcart Clel. or1ewn?Wu: Cls nd klaffet. Eintritt zum ein;clnen snrag Zö Uents. Taschen-Uyren, 'l HauS-Ubren, ;Xf:;-WettefleSÄinii(ffüc6eii. Sold und platirt, in großer Auswahl. ÄroaM . ' ' ',';!'!' '" ,., , , . " 34 Jackson Place. Union Station gegenüber.

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Editorielles.

Vor einigen Tagen enthielten unsere Depeschcnspalzen die Mittheilung, daß das Obcrgericht von Pennsylvanien dem Label der Cigarrenma cher Union die Berechtigung des gesehlichen Schutzes abgesprochen habe. Diese Entsäscidung gewinnt dadurch an Interesse, daß sie so kurz nach der Convention der internationalin Union erfolgte, in welcher Convention man im Vertrauen auf die Wirkung des Labels so manchen sonst vernünftigen und gerechten Vorschlag zurückwies Die Sache war vor das Gericht in der Weise gekommen, daß ein Fabrikant ein gefälschtes Label benutzte. Die Union wandte sich an das Gericht um einen Einhaltsbcfehl, und dieses verweigerte denselben in letzter Instanz, entscheidend, daß unter den Bundesgesehen ein solches Label nicht den Charakter einer Handelsmarke trage und deshalb zu gesetzlichem Schutze nicht berechtigt sei. Daß der betreffende Fabrikant das Publikum durch das gefälschte Label betrügen wollte, ist natürlich. Derselbe stellte das auck) gar nicht in Abrede, aber das Gericht entschied, daß es einen solchen Betrug zu verhindern, nicht das Recht habe. Trotzdem schonlLntschcidungcn gegen theiliger Natur abgegeben worden sind, wollen wir doch das Urtheil vom juristischen Standpunkte aus nicht kritisircn. Das Gesetz hat bekanntlich eine Nase von Wachs und eine juristische Rechtfertkgung laßt sich für jede Entscheidung sinden. Das Gericht ließ sich aber die Gelegenheit nicht nehmen, den Klassencharakter der Entscheidung recht deutlich hervorzutreten zu lassen. Das Label der Cigarrcmnacher enthalt nämlich die Mittheilung, daß die damit versehenen Cigarren von Union Arbei- i lern in reinlicher Weise und nicht von chinesischen Kulis oder in unsauberen Tenementhäusern hergestellt wurden, und daS Gericht sagt dazu : Dies ist ein Versuch, das Publikum als Zwangsmittel zu verwenden, um einen Markt für, Waaren oder Arbeit t'zu sinden. Schmutz und verbrecherischer Charakter hängen von der persönlichen Aufführung und nicht von der Zuge Hörigkeit zu einer Union ab. Verechtigter Wettbewerb beruht auf besserer Arbeit und besserer Gcsäiäftsführunz, nicht auf dem Gebrauch gemeiner Schimpfworte'und persönlicher Schmahung. Die internationale Union hat in diesem Falle den offenen Vorsatz, den nicht zur Union gehörigen Arbeitern Schaden zu thun, den Verkauf ihrer Arbeit zu verhindern, sie mit Schimpf zu beladen, und verlangt von einem Billigkeitsgerichte, es solle ihr bezeugen, daß sie ein Recht habe, dies zu thun. Das lehnen wir ab." Gewiß, daö lehnt das Obergericht von Pennsylvania ab. Aber es lehnt nicht ab, dem Fabrikanten zu gestatten, dem Käufer seiner CiAarrcn vermittelst des nachgeahmten Labels die Lüge zu sagen, daß feine Cigarren gewisse Eigenschaften besitzen, welche sie in Wirklichkeit nicht besitzen, sie-also unter fälschen Vorwanöen zu verkaufen. ES ist nicht immer leicht den Klassen ck'.rakter einer richterlichen Entschei nt in U,trtin iCi ,,, ju.tvj ju vii)uiui. , wv iutivk muu H. B. die Entscheidung des Richters Taylor in dem Bankprozesse a den ersten Blick gewiß nicht als solche betrachten, sie war wahrscheinlich auch nicht als solche beabsichtigt, sie mag auch juristisch ganz unantastbar sein, wenn aber Richter Taylor erklart, baß das Verlangen, daß hie Banken über ihre Depositen Ausschluß geben, eine Spionage sei, welche nicht im Geiste der Bundesverfassung liege, so fragt man sich unwillkürlich, warum sich noch kein Gerichtshof gefunden, welcher erklärte, daß in Iowa das Eindeingen von Könstablern in Privat- und Gefchäftöhaufer, um, nach verbotenen Getränken zu schnüffeln, eine Spionage 'sei, welche gegen die Bundesverfassung verstoße. Der Schutz des großen Kapitals liegt heutzutage im Geiste der Rechts anschauung, welche in den Gerichten maßgebend, ist. Der Richter braucht sich dessen gar nicht bewußt zu sein, und ist auch in dielen Fällen sich dessen gar nicht bewußt Richter und Gesetzgebcr stehen ganz und gar unter dem Einffuß' der Herrschenden Klassen und wenn die Gesetzgeber !m Partpieifer zuweilen xtUUixttis so v.machitilb Richter Zu seiner unabhängigeren Stellung wieder gut. - ; '.; '-7"MAW

Wir machen den Richtern daraus keinen Vorwurf. Ein wirthschaftllches System, das solche Klassenunterschiede erzeugt, wie das heutige, macht eine andere Rechtsprechung unmöglich, so

lange die unteren Klassen nicht zum Be - wußtsein ihrer Lage kommen uild den politischen Kampf aufnehmen. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Indiana : . Wärmeres, hüb sches Wetter. Tilden's V e r m a ch t n i ß. New Aork, 23. Okt. Obgleich gestern der höchste Staatsgerichtshof das Testament Samuel I. Tilden's für ungiltig erklärt hat, wird doch dessen Liebliugsplan, eine große Bibliothek hier zu stiften, verwirklicht werden. Die Testamentsvollstrecker haben ein Kompromiß mit den Erben vereinbart, wonach dieselben 2,000,000 für die Bibliothek hergeben werden. Obgleich dies noch nicht die Hälfte der Summe ist, welche der Erbkasser für diesen Zweck bestimmt hat, wird sie doch für eine recht ansehnliche Bibliothek hin reichen. Die einzigen Erben Tilden's nach der obgerichtlichen Entscheidung sind dessen Bruder Henry A. Tilden, seine Schwester Frau Mary B. Pelton und ihre Nachkommen. Frau Pclton war stets für den Plan ihreö Bruders, hier eine öffentliche Bibliothek zu stiften, herzlich eingenommen und hat auch ihre Enkelin und einzige Erbin, Frau Hazard, dafür gewonnen. Letztere sollte testamentarisch die Nutznießung von .N50M0 auf Lebenszeit haben und ermächtigt sein, über das Kapital zu derfügen. Als Geo. H.. Tilden im Namen der Kinder von Henry Äl.'TUden das Testament anfocht, beteiligte sie sich nicht daran und wurde mit verklagt Während der Prozeß noch vor der höchsten Instanz schwebte, schloß sie mit den Testamentsvollstreckern einen Vergleich ab, wonach sie gegen Zahlung von ca. $1,000,000 denselben ihre Rechte auf daö Eigenthum des Erblasferö abtrat. Dieser Theil wird auf mehr als $2,000,000 geschätzt und soll für die Bibliothek verwendet werden. E i 's e n b a h n r a u b in K a n f a s. A t ch i s o n, 26. Okt. Der Erpreßwagen des Zuges No. 4 der Centralbahn wurde heute früh kurz nach Mittcrnacht bei LeonorF beraubt. Der Expreßbcamte Geo. Garner hilft auf dieser Station gewöhnlich der ZugMannschaft beim Rangiren, während der Kondukteur im Erpreßwagen bleibt. So geschah es auch heute, doch ver-. ließ der Kondukteur den Erpreßwagen auf einige Augenblicke und als Garner zurückkam, bemerkte er zu seinem Erstaunen, daß der Geldschrank fort war. Vermuthlich ist derselbe von Dieben hinausgeworfen und auf einem bereitstehenden Wagen fortgefahren worden. Von den Dieben fehlt jede Söns Ausland. Unwetter in Europa. Paris, 23. Okt. Im südwestlichen Theil von Frankreich sind furchtbare Gewitter niedergegangen. In den Ostpyrenäen hat es stark geschneit. Viele der Bcrgabhäuge drohen in Folge des anhaltenden Regens mit Absturz. In ber Umgegend von Cedcran wurde ungeheuerer Schaden angerichtet. In Perpignon regnet es noch immer und das Tetethql ist durch daWachsen der Nebenflüsse vo großen Verhecxungen bedroht. Aehnlichc Berichte kommen aus Narbonne, wo derEisenbahnverkehr unterbrochen ist. Der Tete hat durch sein Hochwasser den Aquädukt vonPerpignon zerstört, fodaß die Stadt jetzt fürihrTrinkwasfer lediglich auf die,Brunnenangewiesenlst. . Das nächste Kon? la he. R o m, 28. Okt. Ein jüngst hier erschienener Artikel des , Schriftstellers Cesar hat. Aufsehen erregt, weil der selbe ausführte, Oesterreich sollte !m Namen des Dreibundes in dem nächsten Konklave daö Üebergewicht haben und die Erwählung eines dem Dreibünde genehmen Papstes durchsetzen. In dem Artikel wixd außerdem die E'xwählung des amexikgnifchen Kardinals Gibbons :v';!:"'. 1 " V 'Sr ' ' t'k t V'"'''k' F ."'.!" arr verampll,oa ln jo.

chem Falle die Kirche aufhören würde, römisch" zu sein. Im Vatikan' be-

trachtet man diesen Angriff auf den Kardinal Gibbons als Ausfluß der Furcht seitens der Liberalen por seiner Erwähluna, doch wird, derselbe, wenig Wirkung haben, da der Kardinal hict namentlich seit des Zwischenfalls mit ded Arbeitsrittcru sehr populär ist. In seinem Falle wurden die nationalen Rivalitäten und Eifersüchteleien, welche die einstimmige Crwählung eines eu ropäischcn Papstes verhindern dürften, fortfallen, weßhalb man seine Chancen auf Erwählung als gut erachtet. G Chile lehnt ab. .Santiago, 23. Okt. Die chilenische Regierung hat auf die vom ainerikanischen Gesandten Egan gestellte. Forderung von Genugthuung für den jüngsten Angriff auf amerikanische Seeleute geantwortet und die VerantWartung dafür in schroffer Weise abgelehnt. Das Staats-Departement ist davon benachrichtigt warben. -Der G.esandte Egan, Kommauder Schlcy vom Kreuzer Baltimore" und der Konsul McCrcary in Valparaiso sind in Berathung und man erwartet, daß bald energische Schritte gethan werden dürften, da die diesbezüglichen Befehle des Staatsdepartements sehr entschieden waren. Der Intendente vonValparaifo hat sich geweigert, die Sicherhcit der Marktboote zu gewährleisten, welche Morgens von dem Kreuzer Baltimore" dorthin fahren, noch die Sicherheit seiner Ofsiziere, wenn dieselben Nachts an's ' Land kommen. Amerikanische Seeleute dürfen nicht mehr an's Land. , Hier hat die Nachricht große Aufregunz hervorgerufen, daß die chilenische Gesandtschaft in Washington angegriffen worden sei. r.t Qebn g vL nlD e ullch e n, N e w Zk o r? , 28. Okt. Dr. Wal-' ter Kempster, Mitglied der Bundeskommission, welche zum Studium der Einwandcrungs -Frage Europa bereiste, wobei er lange in Rußland war, kehrte heute mit dem Dampfer Majestic" zurück. Er lehnte es ab, über die Ergebniffe seiner Reise zu sprechen, sagte aber, viele Deutsche würden aus Rußland vertrieben. E sei zwar kein llkas deshalb erlassen worden, doch würden dieselben durch ein für uns ganz unbegreifliches System auS dem Lande getrieben. Seit mehr als hundert Jahren wohnten viele Deutsche in der Umgegend von Odessa und Kiew und ihre blühenden Dörfer dursten sich bisher ihre eigene Verwaltung wählen. In diesem Herbst aber wurde angcord net, daß alle diese erwählten Beamten vor Beginn ihrer Amtsthätigkeit den russischen Christus"' küssen sollten, was sie jedoch als Katholiken ablehnten, weßhalb sie ihres Amtes nicht mehr in hergebrachter Weise walten dürfen. Ferner wurde angeordnet,, daß alle! Neubauten oder Reparaturen von Kir-, chen in jenen Dörfern, welche bisher den Deutschen ausschließlich überlassey, waren, der Zustimmung der griechisch katholischen Synode bedürfen. Diese erhöht dann gewöhnlich die veranschlagt? Kosten um daß Zehnfache. Der deutsche Unterricht, welcher in den Schulen der Dörfer neben dem russi schen gegeben wurde, ist auf Befehl der Behörden abgeschafft worden. Die ganze Sachcist direkte Glaubensverfolgung, getade wie bet den Juden und in Folge dessen verkaufen die Deutschen ihre Anwesen und wandern massenhaft aus. Viele reisen nach Argentinien, andere kommen hierher. Sie sind ganz vorzügliche Einwänderer lMtcr tüchtige, arbeitsame Far,nex, und wcnu sie iur Westen aüf's Land gebracht werden, so werden sie dasselbe in einen Gartcq verwandeln. ' ' '"! . ' EinWö Is t n Scha f skl eid'ern. ' D u b l i n, 28. Okt. Uebcrrraschcnde Aussagen wurden heute in dem Prozeß gegen den Prediger Samuel Cotton von Carnogh im Cöunty Kildare gcmacht, welcher der! verbrecherischen Mißhandlung von Kindern in dem seit vielen Jahren seiner Leitung unterstellt gewesenen Waiftnhaüft' : Die Agenten der KinHlchutzgAlT. schaft fanden die Kinder in furchtbar vernachlässigtem Zustande. Ein Mädchen wurde gefunden, das mit eine? Kette an einen Baumstamm geschlossen war. In der Küche lag ein sechs Monate altes Kind, das am Verhungern . )oa$KH ik-Xs'.i "cM

Alle Kinder waren in Folge unzureichender Ernährung und höchst grausanier Behandlung im Wachsthum zurückgeblieben und alle Räume der Anstalt Mrrten von Schmutz. , . Der Angeklagte wurde dem Prozeß überwiesen, jedoch zur Bürgschaft zugelassen, damit er der Satzung der Synode der Diözese beiwohnen kann.

O. Erdbeben in Japan. L o n d o n , 28. Okt. Heute Abend meldete eine hier aus Japan eingetroffene!Privatdepesche, daß in Hiogo ein Erdbeben mit großem Verlust von Menschenleben, und Eigenthum stattgefunden habe. Privatdepeschen aus Hiogo, welche heute Abend hier einliefen, bestätigen die z früheren Nachrichten von dem furchtbaren Erdbeben und melden, daß in Osaka dasselbe große Verluste von Menschenleben und Eigenthum vcran laßt' hat. Dort allein sind mehr als .!00 Menschen umgekommen. Schiffönachriöbten. !' Angekomlnen in : N e w Pork: Dcvonia" von Glasgow, Majestic" von Liverpool. Havel" von Bremen und Westernland" von Antwerpen. M o V i l l e : Ethiopia" von New Aork nach Glasgow. R o t t e r d a m : Willkommen" von New Aork. Sies i g c s. l i SÖoiiieiQttl&U vkichael Bovlan. einer der speak , ' ealy Wirthe, wurde heute um 525 uni Kosten bestraft und appellirte. !5ohn Williams, der Kartoffel Haur mit dem kleinen Maß wurde um $5Z,und Kosten bestraft. ' - Ä0hil Rhodos hat Jacob Bechtelge schlagen ; das kostete 5 und die Kosten. John Brau bekam, dadurch, daß er um tzZ und Kosten und 30 Täje Haft bestraft wurde, Gelegenheit, nüchtern zu werden. . Der kleine Stadtberold. Herr Aug. Werner und Frl. Minnie Kritsch werden am 8. November Hochzelt machen.. Frau Wilhelmine Holle ist heute Morgen gestorben und wird morgen Nachmittag beerdigt werden. Herr Carl Post, der in früheren Jahren hier wohnte hat letzten Montag in Monroe, Mich, seine Gattin durch i, ? oen oq verloren. Der städtische Anwalt LeouO. Bailey hat sich gestern in der Hoffnung seinen Rheumatismus los zu werden, nach Martlnsvtlle begeben. Unser städtischer Ingenieur, Herr Henry A. Mansield, hat sich gestern mit Frl. Ada Freeland von Spencer, Jnd,, vermählt. ßX7 Mary O'Connor wurde gegen Stellung von Z2000 Caution zur Administratrir von Thomas O'Connor's Nachlaß eingesetzt. WCT Charles Risev, ein Einbrecher von Crawfordville wurde heute von her Polizei erwischt und den Behörden .e. i ." ? i von lL.rawslirovlue uoertleserr. fBCF Die uvreme Eourt hat gestern die Entscheidung der Circuit Court, dahin gehend, daß in der Klagelache, wele aus Llkntenent Gouvcr-neurs-Wahl Streit in 188 hervorging, Robertson die Gmchtkasten tragen müsse, umgestoßen und die Kosten GrcenSmith aufgebürdet. tXT An der Ecke der Michigan und? West Straße brannte es heute Morgen um 4 Uhr in der Grocery von Sanderburg. Schaden $500. ' Heute Mittag gegen 2 Uhr brannte es im Hause No. 375 Central Avenue. Schaden unbedeutend. ECF Unter den Bestimmungen des Testamentes der Frau Anna I. Wheelan erhalt oas Waisenhaus zu Vincennes $30 die St. Vincents de' Paut Gesellschaft ß0, der Verlag der Home - leb Child" Zeitung zu New Aork $20, die Heimatb mm auten Hirten $800. alles übrige Geld soll unter die hicsigen katholischen Institute zur Vertheilung gelangen. 27 Coroner Manker hat in dem Falle ivon Wm. Schlake und Wilhelm Banset welche auf der Unglücks-Kreu-zung zu ihrem Tode kamen, ein Verdikt abgegeben, des ZnhaZts. haß die Zllgbianztsn rechtzeitig M WarnungsSignal gaben, und daß sie daher keine Schuld trifft. Schon gut. Aber die Gelegenheit, seine Meinung über eine Stadtverwaltung auszusprechen, die es. erlaubt, haß ihre Bewohner selbst wenn die Aahnbeamten ihre Pflicht thun, beim Kreuzen einer Straße ihres Lebens nicht sicher sind, die hatte sich der Coroner doch nicht entgehen lassen r .. v - ,''; : , :

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