Indiana Tribüne, Volume 15, Number 40, Indianapolis, Marion County, 28 October 1891 — Page 1

S. o T S On Ars xtCs o i oo ' -'MVTX Arxi W sVf WO Kr 0s OX l5 11 'W II oft k IHW V w v w w O H V Office : No. 13 Oft Maryland Strafte. Jahrgang 15. S!o. 10. Indianapolis, Indiana, Nittwöch, den 28. Gktober 89l.

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Editorielles. In dc: australischen' ColonwNcu SüdWales haben die Arbeiter lehthin einen bedeutenden Erfolg errungen, indem sie die Niederlage des Premiers, Sir Henry Parkes, welcher ihnen in der Achtstundenfrage gegenüber stand, durchsehten. Wie lange wird es noch dauern, bis bei uns das Volk politisch so reif wird, daß so etwas möglich ist ?

Man glaubt sich in die Zeiten deS finstersten Mittelalters versetzt, wenn man liest, wie gestern in unseren Depeschenspalten berichtet wurde, daß in Texas ein Neger' in der Weise gelyncht wurde, daß man ihn an einen Baum band, Reisig um ihn aufthürmte und ihn lebendig verbrannte. Man möchte beinahe an unserer ganzen Civilisation verzweifeln. Dabei wird auch wahrschcinlich diefeS furchtbare Verbrechen ungeahndet, bleiben, wie jedes andere Lynchgericht. Wo soll da der Glaube an die Intelligenz, und die Selbstregierungsfahigkeit des Volkes bleiben ? Da ist dieser Tage in einem der Südstaaten ein Mann, Namens Henry W. Grady gestorben. Er war ein trefflicher Journalist und guter Bcdner, und das ist alles, was die Welt von ihm weiß. Aber das hat nichts mit dem zu thun, was wir schreiben wollen. Wir wollen bloß einige Bemerkungcn über die Grabschrift machen, welche man ihm widmete. Man fetzte ihm ein Denkmal und schrieb darauf : Er hat nie ein Amt gesucht, noch je eines inne gehabt." Es war mlt dieser Jnfchrift natürlich darauf abgesehen, dem Andenken des Verstorbenen Ehre zu erweisen. Wir wollen dahingestellt sein lassen, ob und wie weit dieser Zweck erfüllt wird, aber das Denkmal, das eine Ehrenfäule für Grady sein soll, ist eine Schandsäule für daö Land. Unter normalen Verhältnissen sollte eS nicht nur als die größte Ehre angesehen werden, von feinen Mitbürgern in ein ' öffentliches Amt berufen zu werden, sondern es sollte auch eine Ehrenpflicht für jeden Bürger sein, feinem Lande in öffentlicher Eigenschaft zu dienen, wenn es verlangt wird. In jener Grabschrift drückt sich dem nach die ganze Verachtung aus, welche man für das amerikanische Politikantenthum haben kann, denn wenn man Jemandem das zur Ehre anrechnet, was unter normalen Verhältnissen ein Unrecht wäre, so ist damit deutlich gesagt, daß unsere Zustände anormale sind. Es Jcmande als Verdienst anzurechnen, daß er ein Amt weder gesucht noch bekleidet habe, heißt unseren Justitutionen, unserem System der öffentlichen Verwaltung das Zeugniß auSstellen, daß es tief im Schmutze der Verkommenheit, der Eorruption steht, daß ein Mann, der etwas auf seinen Charakter hält, sich durch Annehmen eines Amtes in den Augen der Gesellschaft erniedrigt. Es ist ein trauriges Zeichen der Zeit, daß man es für angemessen halt, ein solches Zeugniß in Stein für die Nachweit zu verewigen und noch trauriger ist es, daß es durchaus nicht ganz unberechtigt ist. G Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Ändiana : Etwas wärmeres, hübsches Witter. Einige Tage hübsches Wetter. Die Weisung an Egan. Washington, 27. Okt.' FolgendeS ist der Wortlaut der Depesche, welche am 23. d. auf Befehl deS Präsidenten nach Ehili gefandt worden ist : Washington, 23. Okt. '91. An Egan, amerikanischen Gesandten, Santiago de Chile. Gleich nach Empfang der Nachricht von dem am 16. d. in den Straßen von Valparaiso auf amerikanische Seeleute des Kreuzers Baltimore" gemachten Angriff wurde der Kommandant des Kreuzers, Capt. Schley, angewiesen, sofort eine eingehende Untersuchung dieses traurigen Vorfalls zu deranlas sen und deren Resultat gleichzeitig dieser Regierung und Ihnen zu berichten. Sein von gestern datirter Bericht ist soeben dem - Staatsdepartement von

'dem Marinesckrctär mit der Mittheilung zugestellt worden, daß Capt. Schley Ihnen eine Abschrift desselben gesandt habe. Sie werden daraus ersehen haben,

daß unsere Seeleute unbewaffnet waren und keine Provozirung veranlaßten, daß sie von numerisch ihnen bedeutend überlegenen bewaffneten Männern anacgriffen wurden, welche, 'wie wir annehmen müssen, gegen unsere Leute als Seeleute der Ver. Staaten feindselig gesinnt waren. Sie werden ferner ersehen, daß die Art einiger der Wunden andeutet,' daß Polizisten an dem Angriff bctheiligt waren, daß ferner andere amcrikanifche Matrosen ohne stichhaltigen 'Grund verhaftet und ' längere Zeit gefangen gehalten worden sind. Die Bemühungen einiger der Polizisten, unseren Leu ten zu Hilfe zu kommen, bilden den einzigen Lichtpunkt in dem traurigen Vorgang. Derselbe fand am 16. ds. statt, doch ist bis jetzt noch kein Ausdruck des Bedauerns, kein Versuch, die Schuldigen zur Strafe zu ziehen, dieser Regierung mitgetheilt worden. Sie wollen sofort die Ihnen berichteten Thatsachen zur Kenntniß der Regierung von Chile bringen und fragen, ob diese irgend etwas zur Milderung dieser Thatsachen oder zur Erklärung dieses Vorganges, welcher das Volk der Ver. Staaten nicht nur wegen des Todes einer unserer Seeleute und der Verwundung vieler anderer, fondern auch mehr noch als augenscheinlicher Ausdruck der Feindseligkeit gegen diese Regierung, welcher den Fortbestand der freundlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern gefährden dürfte schmerzlich berührte, vorzubringen habe. Wenn die Thatsachen. so sind, wie sie von Capt. Schley berichtet wurden, so kann diese Regierung nicht zweifeln, daß jene Chile's die nöthige Genugthung voll und ganz leisten werde. Sie wollen dem auswärtigen Amt den Inhalt''dicscr Depesche zur Kenntniß bringen und sofort dieser Regierung darüber berichten. (Gez.) Wharton. -- Ausland. Deutschland in Afrika. Berlin, 27. Okt. Wie es heißt, hat Major von Wißmann sein Amt in Ostafrika niedergelegt, weil der Kommissar Soden ihm verböten hatte, einen Dampfer nach dem Victoriasce zu bringen. Der Ausweis der Ostafrikanifchcn Gesellschaft ist sehr ungünstig aufgcfallen. Das Abkommen mit England über Sansibar hat der Gesellschaft einen Verlust vou 100,000 M. gebracht. Der ganze Fehlbetrag ist 200,000 Mark. London, 27. Okt. Depeschen aus Lagos, Hauptstadt der britischen westafrikanischen Kolonie, enthalten einen Bericht von der Landung deutscher Truppen und. Züchtigung der Eingeborenen gm Kamerun in Oberguinca. Die Engeborencn hatten die deutschen Ansiedler seit längerer Zeit systematisch belästigt und diesen Zuständen wollte der deutsche Admiral ein Ende machen. Er sandte drei Schiffe nach dem Kamerun, landete eine starke Abtheilung von Matrosen und Seesoldaten, welche die Dörfer der feindlichen Häuptlinge stürmten und dieselben empsindlich züchtigten. Acht Deutsche wurden dabel verwundet.- Die Zahl der gefallenen Eingeborenen wird nicht angegeben. Das Elend im Zarenreiche. London, 27. Oktober. Daily News" meldet in einer Depesche aus t. Petersburg, die russische Regierung habe einer Deputatkon der reichsten Kaufleute in Rußland verweigert, eine Gesellschaft zur Linderung des ElendS in den von HungcrSnoth heimgesuchten Distrikten zu bilden. Bei der Ablehnung des Gesuchs erklärte dr Minister des Jnnern,"2eder, wclcher zu dem seitens der Gesellschaft erstrebten Zwecke die betreffenden Distrikte besuche, wurde verhaftet werden. Die Auswanderung-Gesellschast hat die Organisirung von UnterstützungsGesellschaften in gewissen Städten verboten. Dies wird damit erklärt, daß das Verlassen auf Staatshilfe eine schlechte moralische Wirkung auf die Landbevölkerung haben dürfte indem sie sich weigert, an den Nothstandsbau ten zu arbeiten, und das erhaltene ; Geld vertrinke. Sie sei zu faul, Se-

treibe zu säen, so lange sie baarcs Geld aus dem Unterstützungssond erhalten könne.-

Judenhetze in Rußland. Wien,, 27. Ofrj Depeschen aus Rußland berichten Judcnhctzen in,der schienenen Städten. 3n Tschern'igöw sind 50 Juden ermordet und Hunderte verletzt worden. . Die Wälder sind voll jüdischer Flüchtlinge, welche Hungers sterben. Der Zar hat eine Kommifsion zur Feststellung des Thatbestandes hingesandt. Der Brand von M e i r i n g e n. Bern, 27. Okt. Nach amtlichem Bericht sind bei dem Brande von Meiringen in diesem Kanton am vorigen Sonntag 120 Häuser, viele Ställe, Scheuern und andere Gebäude eingeäschert und 784 Menschen obdachlos gemacht worden. ' . ,G, W Söbiffönacbrkchten. Angekommen in : Plymouth: Wieland" von New Äork nach Hamburg. New A o r k : Arizona" von Livcrpool. London: Signalisirt American", Gallem" uno ..vcaasoam" von New Bork; Ncßmore" von Boston. Southampton: Spree" von New Aork nach Bremen. Gravesend: Rllssia" von Baltimore. Schiffs -Agentur. Alle Dampfer-Linien sowie alle europäischen Eisenbahnen haben ihre hiesige Haupt-Agentur in Alex. Metzger's Grundeigenthums - Agentur, WechselBank und Vollmachts -Bureau. Etablirt 1863. Hiesiges. Die'leibijte'Pöiitlkr !,.,"'" Man spricht davon, daß die städtischcn Beamten als da sind die Herren vom Board of Public Works, vom Sicherheitsrats und der Controller demnächst auf ihre Stellen resigniren weiden, nicht weil sie im Ernste abdanken wollen, sondern nur um wieder vom Mayor ernannt zu werden. Dicö soll zu dem Zwecke geschehen, um damit einen Gebrauch festzustellen, so daß es in Zukunft dem Mayor erspart bleibt, Beamte abzusetzen und neue an ihrer Stelle zu ernennen. Denn es versteht sich bei den alten Parteien ! 4 1. ganz von jelvjk, oap ern erwählter Mayor nicht die von seinem Vorgänger ernannten Beamten im Amte beläßt, ganz einerlei, wie gut die Betreffenden a ich ihr Amt versehen haben, Er muß denen, die ihm in der Wahlarbeit" beigestanden haben, seine. Gegendienste erweisen. Es wird als ganz felbstverstündlich betrachtet, daß fallö sich das Gerücht, daß die gegenwärtigen Amtsinhabcr scheinbar ?csigniren werden, bewahrheitet, Mayor Sullivan dieselben Leute wieder aufkellen wird. , i Die Ullglücks-Kreuzung. Gestern Nachmittag ist auf der Un-glücks-Kreuzung an South Straße nur mit knapper Noth wieder ein großes Unglück verhütet worden. Eine Virginia Ave. Car passirte die Kreuzung als Plötzlich ein Bahnzug der Jefferson Bahn angesaust kam, und in den hintern Theil der Car hineinfuhr. Merkwürdiger Weise ist Niemand verletzt und die Passagiere kamen mit dem Schrecken davon. ..4 Feuer in Soutbport. In dem benachbarten. Southport hat es gestern Nacht nach 12 Uhr gebrannt. Das Feuer war im Big Four Depot ausgebrochen, zerstörte dasselbe, sowie ein zweistockiges Backsteinhaus und ein grame Gebäude. Gesammtschaden S12M0 und keine Versicherung. O W .. Zs7" Die Krieger-Denkmal-Kommission hat auf ihr Ersuchen Entwürfe für die Kriegs- und Friedens-Gruppen von folgenden vier Künstlern erhalten : Paul W. Bartlett zu Paris,' Frankreich ; Geo., T. Vrostie zu Cleveland, O.z Nicolaus Geiger zu Berlin, Deutschland und Adrien Gaudcz zu n . a O " ' ' ' 'arls, tzranirelq. ? 1 ,. :. ,. ' ..( ; . ' , i : ' Meerfchaumpfcifcn, lanae deutlck Pfeifen, Cigarrenfpitzcn etc. 1 bei Wm. Mucho, No. 199 Ost Washington Str.

Board of Public WorkS.

Der Board akzeptirte heute folgende Bürgschaften : Von Jennings & Co. für Verbesse rung einer Alley zwischen Bellefontaine und Cherry Straße. -Bürge Jackson Landers. Von L. M. Webb für Reparatur von Fangbasins, (Zisternen etc. Von Hudson & Buchanan für Ver besserungen in Ost Washington Str. Bürge H. C. Roney. T. T. Sheehan für Verbesserung von Bright Str. Bürge S. K. gleicher. FürBekiesung der ersten Alley nord lich von Prospect Str. von Linden bis Spruce Str., wurde der Contrakt an Jennings & ko. für 21 Cents per Fuß gegeben, der für die erste Alley südlich von Prospeet Str. zu 20 Cts. per Fuß. Der Contrakt für Bekiesung der er sten Alley östlich von Reid Str. von der ersten Alley südlich von Prospect Straße zur ersten Alley nördlich von Orange Straße wurde an John Greene U 18 Cents per Fuß vergeben. I !)loverr ennmgton erhielt den Kontrakt für die Pflasterung der ersten Alley westlich von East Str. von Cohurn bis Morris Str. zu 40 Cts. per Fuß zugewiesen. Der Kontrakt für die Herstellung des Seitenweges in sechster Straße von Delaware bis Alabama, erhielt F. M, Snyder zu 42 Cts, per Fnß. . Eine Resolution wurde angenommen Helen Str. von Washington Str. bis zum Geleise der C. C. C. & St. L. Eisenbabn vx verbessern. n l j m ,, WO Dennis O'Donnaghue wurde jlls Testamentsvollstrecker über die Nachlassenschaft von Anna T. Wheeler eingesetzt. Bürgschaft tz22,000. ! ßCT Die Builders Exchange hat geharnischte Beschlüsse angenommen des Inhaltes, daß es von den Direkt Wjv . desCommercialClu bs Inrech t war, die niedrigsten Angebote unberücksichtigt zu lassen und Andern die Kontrakte zu übergeben. Dies kommt daher, daß der Commcrcial Club den Kontrakt für Steinarbeiten an Jttcnbach Co. für $18,000 vergeben hat, trotzdem Aoungblood & Goddard ein niedrigeres' Angebot eingereicht haben. Letztere wollen klagen. X0 Der Scntinel behauptet, daß Armenhaus-Superintendent Aägcr dessen Termin am 1. Januar abluäft in der Person von Harry Matthews einen Nachfolger finden wird. Der Scntinel wird das wohl' wissen, aber wenn es sich so verhält, dann hätte ja die Dcutfchcnfreundlichkeit welche man in Besetzung dieser Stelle durch einen Deutschen zeigen wollte, gar nicht lange gedauert. Dabei versieht Herr Jäger so viel wir wissen den Posten sehr zufriedenstellend. .4. Auf Vorposten: August Erbrich, Telephon 10327 jÖ- Der erste Akt in dem Drama der Ehelcute Herrmann und Augusta CordeS ist erledigt. Der Mann bekannte sich bei Squire Feibelmann schuldig, seiner Frau einen Schlag versetzt zu haben und bezahlte die-Kosten.' Die Friedensgefährdungsklagc wurde von der Frau zurückgezogen, nachdem, er versprochen hatte, Frieden halten zu wollen, und die Frau kehrte mit ihm, nach Hause zurück. Die Scheidungs- j klage ist jedoch noch in der Schwebe, und ein Einhaltsbefehl wurde gegen den Mann ausgestellt, damit derselbe seine Habe nichts veräußern kann ehe die Scheidungsklage erledigt ist. D. -Kregelo & Sohn, No. Nord Illinois Straße. Telephon 1124. - 0 Keine Beziehung zu Kregelo & Whitsett iter-H ? (früher Turnhalle. Vereine und Logen werden darauf aufmerk sam gemacht daß obige Halle sich sehr gut zur Abhalwng von Versammlungen. Kränzch.'n, Unterhaltungen u, s. w. eignet und für solche Zwecke billig zu miethen ist. Man wende sich an die Ossi ds. Itt: ', :

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