Indiana Tribüne, Volume 15, Number 38, Indianapolis, Marion County, 26 October 1891 — Page 1

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Drahtnachrichten Inland. Wetteraussicht,en.

Für Jndiana : Etwas kühleres, hübsches Wetter. ' 1, dhili soll Genugthuung geben. Washington, 23. Okt. Eine Kabeldepesche ist an den Gesandten Egan vom Staatsdepartement geschickt worden, welche ihn anweist, der provisorischen Regierung von der Entrüstung unserer Regierung über den mörderischen Angriff auf Matrosen der Ber. Staaten 'und.'von ihrem Verlangen in Kenntniß zu sehen, die Angreisn zu verhaften und zu bestrafen, eine Entschädigungssumme zu zahlen und durch eine passende Entschuldigung der Regierung in Washington Genugthuung zu geben, und zwar verlangt die Regierung keine Verzögerung in der Sache. Ein neuer Gesandter. Washington, 25. Okt. Heute Abend wurde hier auf gute Autorität hin versichert, daß Dr. von Holleben, der deutsche Gesandte in Japan, als Nachfolger des verstorbenen Grafen Arco Valley zum Gesandten für die Vcr. Staaten ernannt worden sei. Dr. Holleben ist etwa fünfzig Jahre alt, ein Junggeselle und wnrde vor vier Jahren zum Gesandten in Japan ernannt, nachdem er vier Jahre lang Gesandter in Buenos Ayres gewesen war. Noch früher war er Geschäftsträger in Peking und Tokio und führte die Vertragsunterhandlungen . zwischen Deutschland und Japan. Man glaubt nicht, daß der neue Gesandte vor dem nächsten Frühjahr seinen Posten einnehmen wird. Bis dahin wird Herr von Mumm als stellvertretender Gesandter fungiren. ' A n g e b l i ch a m e r i k a n i s ch e Bürger. Rio Grande Situ, Tex. 25. Okt. Es hat sich herausgestellt, daß zwei der Männer, welche in der Nacht des 10. Oktober anf Befehl des Gen. Garcia als angcblicheRevolutionäre auf derQuardado de Arriba Ranch erschof sen wurden, zwei amerikanische Bürger gewesen seien und zwar Jua Bazan und Jose Angel Vera. John D. Richardson, der amerikanische Konsul in Matamoras, Mepky hat angekündigt, daß er die Sache sorgfältig untersuchen und die nöthigen gerichtlichen Schritte einleiten würde, sollte sich wirklich herausstellen, daß die beiden Männer Amerikaner gewesen seien. '" 1 Schwindlerbande entdeckt. N ew Aork, 25. Okt. Der hiesigen Geheimpolizei ist eS gelungen, das Hauptquartier der Gteen Goods" Händler in dieser Stadt zu' entdecken uud zahlreiche Briefe von Leuten aus alleu Theilen des Landes, zu beschlagnahmen. Frank Brooks Terrency Murphy, welche an der Spitze des Schwindelunternehmcns stehen sollen verhaftet werdeu. . 1 11 Ausland. Des Kaisers Bart. Berlin, 25. Okt. Als ein beruhigendes Zeichen für die gegenwärtig herrschende feindliche Stimmung kann wohl gelten, daß die Berliner augenblicklich sich über nichts eifriger unterhalten, als über des Kaisers Bart. Kaiser Wilhelm ist nämlich bereits des ihm auf seiner Nord fahrt gewachsenen Vollbarts wieder überdrüssig geworden, und hat ihn sich glatt abrasiren lassen wahrscheinlich, weil derselbe, nicht nach Wünsch war und sein dürftiger Wuchs den Vergleich mit Kaiser Friedrichs stattlichem Vollbart nicht aushielt. Auch soll dem Kaiser der Stich in's Röthliche nicht behagt haben. Inzwischen .ist auch die kaiserliche Jagd in Hubertusstock beendet, von deren Ergebniß der Kaiser viel mehr befriedigt ist, als neulich in Rominten. Hier erlegte er nämlich nur vier Hirsch e, da mehr Hochwild nicht auf;utreibcn war Wolfe, die aus Rußland in die Romintener . Halde eingedrungen waren, sollen das sonst zahlreiche Wild verscheucht Haben. .... U ' ZSenn Kaiser Wilhelm in einer Be-

ziehung ein Schüler Bismarck's ge-

nannt" werden kann, so ist es die in be' leidigender Weise von ihm zur Schau getragene Verachtung gegen Berliner Liberalismus und dessen Trager. Daß der Kaiser Opposition als solche nicht haßt, hat er genugsam bei der Erkrankung Windthorst!s bewiesen.' Aber jene Abneigung gegen Berlin ist neuerdings bei derVirchowfeicr undForckenfeier in auffälliger Weise zu Tage getreten. ' Die beiden Siebzigjährigen und Begründer der Fortschrittspartei, Virchow und von Forckenbeck, können sich über die kaiserliche Nichtachtung .hinwegsetzen, da sie Beide, bor allem Virchow, mit Beweisen der Hochachtung und Liebe von nah und fern überschüttet worden sind. Beide, obwohl nicht Berliner von Geburt, (Virchow stammt aus Schivelbein in Hinterpommern, Forckenbeck aus Elbing in Ostpreußen), sind doch mit dem Leben und der Ent Wickelung Berlins auf's Innigste verwachsen. Der dritte gefeierte Siebzigjährige ist bekanntlich Wirklicher Geheimrath Helmholh, Excellenz. "' Der Reichstag. A n 9 st vor den S 0 z i a l i st e n. Berlin, 25. Okt. Der Reichstag wird am 17. November wieder in Sitzung treten und vom Kaiser Personlich eröffnet werden. Der Kernpunkt der kaiserlichen Thronrede wird sich auf die Zollvcrhandlungen beziehen. Die Rebe wird das Land beglückwünschen zu dem erfolgten Abschluß eines Handelsvertrages zwischen Deutschland, Oesterreich und Italien und zu dem voraussichtlichen günstigen Ausgang der mit andern Ländern schwebenden Unterhandlungen, welche eine weitere Ausdehnung der deutschen HandelsbeZiehungen erwarten lassen: Es ist nunmehr festgestellt, daß Fürst Bismarck sein Erscheinen im Reichstag machen wird. Er hat mit den Fühlrern der konservativen und der ReichsPartei bezüglich einer einheitlichen Aetion beider Parteien gegen die innere und äußere Politik der Regierung verhandelt. Die Oesterreich gewährte Ermäßigung der Getrcidczölle wird von Bismarck und seinen Anhängern dazu benutzt, die Eonservativcn zur Opposition gegen diese Verträge zu veranfasse. Die jüngsten Erfolge der Sozial!sten in den sächsischen und badischen Landtagswahlen haben die Eonservativen alarmirt und veranlassen überHaupt zu Befürchtungen, daß der Sozialismus unter einem duldsamen Kaiscr und feiner Politik zu üppig in's Kraut schieße. , Bismarck's . Haltung gegen die Zollverträge und über die 'Arbeiterfrage ist längst bekannt und seine angekündigte Opposition in diesen Fragen überrascht keineswegs ; wohl aber hat die Ankündigung seiner Pflicht, die auswärtige Politik der Regierung anzugreifen und selbst bis zur Enthüllung der zwischen ihm und dem Kaiser bestehenden Geheimnisse zu gehen, sowohl feine Freunde'wie dieegierungskreise i:i Unruhe versetzt. Bismarck droht. Berlin, 25. Okt. Die 's amburger Nachrichten" (Bismarcks Leibblatt) erklären heute, daß der Fürst, wenn er es im Verlaufe eines parlamentarischen Kampfes nothig sinde, die Ursachen des Eonflikts zwischen ihm und dem Kaiser enthüllen werde. Und eine von Lothar Bücher geschriebene, aber unzweifelhaft unter-Bis-marcks Leitung entstandene Flugschrift, die soeben erschienen ist, strotzt von Anklagen und Drohungen gegen den Kaiser, weil dieser Deutschlands auswärtige Politik so geändert habe, daß der 'Bestand des Reiches auf dem Spiele stehe. - Die Bersorgniß 'in minif.eriellen Kreisen vor den Planen des Ex-Kanz-lerS wird dadurch erhöht, daß dieser die Bevollmächtigten pon Bayern und Württemberg im Bundesrath und theilweise auch die Unterstützung Sachstns hinter sich hat. - , ' ' Kanzler von Eaprivi kennt die theils versteckten, theils offenen Sympathieen der verbündeten Regierungen mit Fürst Bismarck und hat elne schwierige Stel lung. ' " D i e d e u t s ch e n S 0 z i a l i st e n. B e rZi n, 25. Oktober. In , einer Sozialistenversammlung, welche heute hier stattfand, berichteten die Herren Auer nd Liebknecht über das Ergebniß

des jüngsten Kongresses in Erfurt.

Unzufriedene Delegaten verursachten eine Ruhestörung und wurden an die Luft gefetzt. Jack the Ripper" in Berlin. ' Berlin, 25. Okt. Hier herrscht keine geringe Aufregung über einen brutalen Mord' welcher gestern Nacht verübt wurde. - Das Opfer, ein verkommenes Frauenzimmer, wurde in entsetzlich verstummten Zustande auf gesunden. Der Mörder ist noch nicht ermittelt worden. Die Ermordete, welche HehwigNitsche hieß und in der Holzmarktgasie wohnte, wurde heute Morgen um 'ein Uhr iü Begleitung eines Fremden gesehen, welcher wenige Minuten später in aller Eile davonlief. Der Mörder nahm Theile der Leiche mit sich. Die Polizei hat einen ganz bestimmten Verdacht. EinesozialistifcheRepublit. Paris, 255 Okt. Der .heutige Jntransigeante" veröffentlicht eint Zuschrift der Deputirten Laisant und Röche, der frühren Deputirten Mich? (in und Pla-ntenl und verschiedener Revisionisten, in welcher die Gründung einer Liga angekündigt ist, welche auf die Errichtung einer sozialistischen Republik hinarbeiten soll. Mit dem Zaren u n z u - f r i e d e n. St. Petersburg, 25. Okt. In den notleidenden Distrikten herrscht große Unzufriedenheit darüber, daß der Zar stetig von St: Petersburg fernbleibt. Man erklärt, es wäre besser, wenn er eine Tour durch die nothleidenden Distrikte machen würde, als sich nach der Krim zu begeben. .Großes Feuer. M erringen, 25. Okt. Diese Stadt, welche im Kanton Bern liegt, ist heute durch Feuer fast gänzlich zerstört wordene Zur Zeit des Feuers herrsch te ein. starker. Wind,, welche r Mc Flammen anfachte und Straße nach Straße wurde mit entsetzlicher Schnelligkeit von den Flammen in Trümmer gelegt. Die Löschvorrichtungen erwiesen sich als vollkommen unzulänglich. Der- Bahnhof, das Postamt, das Telegraphen -Bureau und fast sammtliche Geschäfts- und Wohnhäuser wuröen in wenigen Stunden zerstört. Das Victoria Hotel und Wildcrmans's Hotel sind die beiden einzigen Gebäude, welche die Stätte bezeichnen, an welcher sich früher einblühendcs Städtchen von 2000 Einwohner befand. Die beiden Hotels haben es nur dem Umstände, daß sie von anderen Gebäuden isolirt waren, zu verdanken, daß sie verschont wurden. Eine Heimstätte für Kos. suth.' B u d a p e st, 25. Okt. Das Unternehmen, Ludwig Kossuth eine Heimstatte aus einem' Landsitz in der Nähe von Dabas, Ungarn zu stiften,, findet enthusiastische Unterstützung. Kossuths Eltern sind auf diesem Landgute beer digt und er wünscht dort auch seinen letzten Ruheplatz zu finden. Seine Landslcute treffen Vorbercituugen, seinen neunzigsten Geburtstag im nächsten April in würdiger Weise zu feiern. m ,, m 1 OchiffSnachrichten. Angekommen in : London. 3n Sicht : Bostonia" von Boston, Russia" von Baltimore und Alaskas von New Äork. Lizard passirt: Lydian Monarch" von New Aork nach London. Ham b n r g r Augusta Victoria" von New Sörk. Liverpool: Zaune" von New Aork. R 0 tt erdam : Ohdam" von New Aork. r'. H a.b r e : La Bretagne" von New Aork. ' Ou eenst 0 wn : Lord Gough" von Philadelphia. N e w A 0 r k : Ctruria' von Liverpool, Jllinois"von Antwerpen, Colubia" von Hamburg, ),England" don London, Denmärk" von Liverpool, Werra" von Hamburg. . . Baltimore: Ohio" von Rotterdam. ';iv 1 r " mm '1,: ,S'' Schiffs -Agentur. ""'' ' r''"":"'! y - '" i Alle Dampfer-Linien sowie alle europäischen Eisenbahnen haben ihre hiesige Haupt-Agcntur in Ale;. Mctzgcr's Grundeigenthums - Agentur, Wechsel-;-V ' t!'l'''L ''"1 "''""; ' ! . ' - :i " -; -i 1 " Vanr uno VoumacylS-Bureau. Ctab llrt 1863. VV'::

Hiesiges.

Board of Publke WorkS. - Der Board verwarf heute alle Angeböte für das Anstreichen der Kanalbrücken ' von Ohio bis zur sechsten Straße. Ein Gesuch um Herstellung eines Macadam -Pflasters inStedcns Straße von East Straße bis Virginia Ave., wurde eingereicht, ebenso ein Gesuch um Bekiesung der 12. Strafe zwischen Pennsylvania , und Meridian Str. In Bezug Mf die Herstellung von .Seitenwegen in Virginia Ave. zwischen Huron und Noble Str., wurde der städtische Ingenieur angewiesen, darauf zu sehen, daß Grundeigenthümer wo es nothig erscheint, die Seitenwege erhöhen. Folgende Gebäude wurden zum Abriß beordert : -Stall 289 Nord New Jersey Str., Stall 77 Nord Illinois Str., Water C loset 06 bis 74 Massachusetts Ave.', Haus No. 33 W. Market Str., Haus No. 70 N. Illinois Str., Stall No. 272 Ost Ohio Str. Ein Abenteuer, welches jedoch nicht sehr angenehmer Art war, hat der Polizist Ealdwell gestern Morgen erlebt. Am Abend vorher war Pferd und Buggy des Farmers C. Cambridge von der Ecke der Meridian und Kansas Straße weggestöhlen worden. Die Polizisten Caldwell und Tomlinson machten sich auf die Suche nach den Dieben und sahen gestern Morgen um 1 Uhr das Fuhrwerk die Palmer Straße entlang kommen. Än demselben saßen drei Manner und zwei derselben sprangen, als sie die Polizisten erblickten, heraus. John Hulen, der im Buggy verblieb, wurde festgenommen und nachdem man denselben andern Polizisten übergebenhatte,machten sich Caldwell und Tomlinson auf die Verfolgung der andern beiden Bursche. Dieselben wurden an der Pleasant Run Brücke eingeholt, aber sie setzten sich gar gewaltig zur Wehre und warfen Ealdwell über -die Brücke in den Pleasant Run hinab. Das war für Caldwell nichts weniger als "pleasant", denn außer einem starken Schnupfen hat er auch eine Rückgratsverletzung erlitten. Hulens Verhör wurde 'bis Freitag aufgeschoben. - yolizekgerlcht. Im Polizeigericht ging es heute bunt her. Nicht weniger als 41 Verhaftete wurden dem Polizeirichter vorgeführt. Frank Elff, sr.. Ehas. Blue und C. Gerschweiler wurden wegen Ausschanks am Sonntag um je $10 und Kosten bestraft. Mich. Götz wurde, von der gleichen Anklage freigesprochen. Eine Anzahl Vagabunden und Trunkenbolde' wurde zwar bestraft, aber die Strafe wurde ihnen diesmal geschenkt. Mehrere Spieler wurden bestraft, Jacob Steiler, ein Mann der nur ein Bein hat, war angeklagt seine Frau mit der Krücke geschlagen zu haben. Die. Frau scheint freilich auch nicht sanft wie ein Lamm zu sein und der Mann behauptete, daß sie angefangen habe. Trotzdem bestrafte ihn der Richtcr um $25 nnd Kosten und 30 Tage Arbeitshaus. Im Hinausgehen sagte der Bestrafte : Warte nur Alte, wenn ich wieder frei bin, werde ich ich Dir heimleuchten. Das Verhör von Lillie Stevens welche des Mordversuchs angeklagt ist, wurde bis zum 10. November aufgeschoben. . Frau Stevens hat einen, Geniestreich begangen. Sie wohnt bei ihrem Vater, Sam Winkler, in Nord JndianapoNs Samstag Nacht befand sie sich bei Freunden, zu Besuch und kam etwas angetrunken nach Hause. Im Hause wohnt auch eine Frau Roß und diese öffnete der Frau Stevens nicht die Thüre, weil sie gerade keine Zeit dazu hatte denn sie hatte einen Mann zu Besuch bei sich. Frau Stevens besann sich nicht tange, und schoß durch das Fenster, , Frau Roß- so schwer verletzend, daß dieselbe ins Hospital gebracht ' werden mußte. Frau Stevens hat sich freiwillig' der Polizei , gestellt. ; i ' ''' 1,1 " " '' ' ßX7 A. Eossell, 54 Jahre olter Müller von Wayne Township wird auf seinen Geisteszustand untersuchte , Er ,k bjldet sich ein, ein Mesmerist zu sein.

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