Indiana Tribüne, Volume 15, Number 37, Indianapolis, Marion County, 25 October 1891 — Page 5

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O. H Nnilt in einem Briefe, baß fl acht ton einem nervöse Leide evkaat und sink ,tp nicht kurire konnten, als st aber nnx et n.f aftar ÄJaia'i SlrvenStärktr nonnne Httt, iilt sie wie vor Neues geboren, fodaß sie nicht LitTt finde kann, e !tr vk'qrnve. ue. lch st kannt, vd dann sahe, wollen kein bessert 8nznitz skr die ansZezeichnele Wirkunz des Nerven iltfut. tt9 sie hoßttzä. dah auch Sudere dir, VKvtt irproden. ein werikvoklel Such sSkTIervenIeidende wird Jedem der verlanzt, zugesandt. Dies Vkedwn wurde Int dem Jahre von dem lrm erbauen aus die Medlnn um ou?l. Hoch. Pastor duia. ssort Wayne. Jnd juvereUct Aö zet unter ferner Weisung vo der ' KO E N IG M EDICINE CO.. 23ß Mandoloh JfL. . CHICAGO. ILL. nl , ti hf th "ia haben t&t $1.00 l yksch,, SJasche !f SS.OOZ

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Zui Im Wiener Tazbl.) v ii. ' VSrse verstimmt, weil LohengrZn verschoben." So lauteten jüngst aus Berlin eingetroffene Bankiersdepeschen und selbstverständlich war damit die auf den 11. v. MtS. angesehte Pariser-Auf sührung, nicht die heutige unseres Wie ner HofoperntheaterS gemeint. Welche Wechselbeziehungen existireu aber zwi schen dem Gralsritter und Diskonto, zwischen Telramund und den Harpe nern- ? In welchem Verhältniß steht Ortrud zu Staats bahn" und Elsa zu Lombarden? Das ist sehr einfach. Der von Gott gesandte Streiter Lohen grin ist zwar keine politische Persönlich keit, kann aber zu politischen und unan genehmen Extempores Veranlassung geden und das ist genug für das an Nervositat mit jedem Tage zunehmende lete Jahrzehnt. Der Schwanenritter mit der Heldenfaust und der Taubenseele, dieser friedlichste aller romanti schen Heroen,ist mit einem Male in den Vordergrund ner Aktualität getreten oder drch eine Eventualität geworden, mit der man rechnen muß. Er selber spielt bekanntlich eine so unschuldige Rollez ist'S doch König Hemrich allein, der im dritten Akte die Feinde Deutschlands ein wenig an'S deutsche Schwert erinnert. Wlk sich doch die Ansichten über ein theatrali sches Ereiguiß ändern können! Als im Jahre 1863 der Tannhäufer" in Paris mit Skandalscenen empfangen und mit brutalem Pfeifen und Gejohle auf Nimmerwiedersehen entlassen wurde, da sie! man nicht" an den deutschen Börsen und selbst ein großer Theil des Publikums betrachtete den ganzen .Tannhäuser" Putsch als eine Episode, deren Tragwette an den äuße ren Boulevards ihr Ende fand. . Da mals stand eben Kaiser. Napoleon aus der Seite des deutschen Werkes und heute heute protegirt dieses wohl die Republik, aber die 27 Jabre, die zwischen dem französischen Tannhauser" und dem französischen Lohengria liegen, haben etwas zu bedeuten. Die Politik hat in der Oper zu allen Zeiten eine gewisse .Rolle gespielt, es gibt daher eine Serie solcher musikali scher Dramen, die von den jeweiligen Strömungen der internationalen, hösi schen oder auch administrativen Politik zu erzählen und zu singen wissen. Als im Jahre 1777 Glucks .Armida zum ersten Male in Paris zur Aufführung gelangte, da .wars der letzte Akt, der . f-.c pn-. cen ici 4yeaier airwezenoen ineieren 5 sw m einen wmkommenen Amav zu emonstrationen gegen den Feind die rauflustigen Gallier hatten stets einen Feind gab. Ubaldo ruft dem in den Zauberbanden der Verführung liegenden Rinaldo zu "I-e general vou rappeile T Der General rief Euch! und bei diesen, von mächtigen Trompetenflößen begleiteten Worten zogen sämmtliche Oificiere im Hause die Sa bel und schwangen sie triumphirend und herausfordernd gegen die Bühne. Die Begeisterung war echt, aber doch akade misch. Weit bedenklicher war die Wir kung von Auber's .Stummen von Portier. Da war es zunächst der Inhalt dieser Oper, der den Parisern ms Blut ging. Die appeninischeHalbinsel seufzte rni er starkem Druck und die Franzosen vollten erwas von der schwülen Luft rerspürcn, die von Neapel herauf .vehle. Die Stumme qualificme sich ?aher zu einer Art Nevolutionsoper; Aasanlello feuerte die Massen zum Kampfe an und unter der sanften Weise seS Schifferliedes baute man Barrika ven. 5!ach der Julirevolution jedoch Nachdem man sich wieder für eine Zeit läng ausgetobt, wurde die .Stumme oon Portici" zu einer regelrechten, ge 'assenen und wohltemrerirten Reper ?oiroper, in welcher sich das berühmte Kachetrrzet lediglich mit einem tünst 'erischen Enthusiasmus begnügen mußle lnd die Klagen des Fenella im buchtäblich'n Sinne des Wortes stumm erballlen. So ist's auch bis heute ge blieben. Zu den politisch harmlosen Opern :uch jenes .Feldlager in Schlesien" zu ählen, das Meuerbeer zur Hebung des reußrsch dynastischen Gefühls schrieb. LaS Feldlager wird bei uns und auch tnderwärts als .Nordstern" gegeben, an dem sich der russische Patriotismus erfreuen kann und mag, wenn er sich an linkas .Das Leben für den Zaren" hinreichend erhitzt hat. Einer unserer vorletzten Operndirektoren trug sich Monate hindurch mit der Idee, diese Zper: .Das Leben für den Zaren" bei uns einzuführen, nach genauerer Be .rachtung des Textbuches jedoch und nach diversen Konferenzen wurde die Entdeckung gemacht, haß eS denn doch etwas unpolitisch wäre, solche mustkali?che Politik zu treiben. Da war jene .Aida," .die der. kunstbegeisterte und freigebige Jsmael Pascha zur grandio jen Feier der Eröffnung deS EanalS von Suez durch Verdi komponiren ließ, von ganz anderem Schlage. Auch Aidtf ist in gewisser Hinsicht eine po Mische Oper zu nennen, denn der Vice lönig wollte mit deren Text ein patrio scheS Gedicht reranlassen und an dem Heldenmulhe dir Altegvpter die Vaterlandsliebe seiner Unterthanen, entfachen und auf's neue beleben.' Wir wollen nicht länger bei 'jenen Opern verweilen, durch derenLibretti sich der , rothe - Faden einer 'allzuängstlichen ösischen oder internen Politik zog: bei een .Hugenotten", die, um kein Aergerniß wegen der. religiösen, Kämpfe zu geben, jahrelang als Guelfen und Ghi'. f ' jt m -t i rx..i

i oemnnen ourcy oie Vuonenioett icoi3 chen mußten oder dem .Tell", dessen Goßler etwas zu ernst genommen wurde öder bei der, .Sizilianischen Vesper" , die ihrerzeit den Franzosen nicht gelegen kam, weil sie gerade damals mit Italien in intimster, Freundschaft lebten und nicht , allabendlich , demonstratirt. haben wollten, , wie eS dereinst unter den Au , jvuS anders gewesen. Auch nicht bei jenem .Maskenball", her den Meuchele '. mord Gustavs HL von i. Schwede

behandelte. , Aus -pretzpollzelUchen Gründen würde Gustav in einen Gra fen verwandelt. Etwas ' spitziger gestaltete sick die Affaire mit dem .Riga letto". Man weiß, daß .das dieser Ofer zugrunde liegende Drama 1. toi Minute" euS triftiger Ursache aus den französischen Bühnen verboten war. Napoleon mochte es nicht sehen lassen wie Franz I. sich amüsirt. Aber Verdi gelüstete es, den Stoff musikalisch $u verarbeiten. Er ließ sich von Piave e:n Textbuch schreiben und nannte die für die Fenice zu Venedig und zur Saison 1851 bestimmte Oper maledizi vrw" i. Der Fluch"). Aber die Censur dachte anders über den Fall. Sie ließ den Librettisten kommen und derbot den ursprünglichen Titel und schlug dafür .Rigoletto, der Hofnarr" vor, zugleich sollte aus dem Könige Franj ein Herzog von Mantua werden. Verdr machte anfangs zu diesen Vorschlägen ein schiefes Gesicht, ging aber schließlich willig darauf ein. Die Fenice wartete ,f die Oper und der Komponist war e:e auf die Tantieme.' 5)t ottni ohne Interesse ist die Wahrnehmung, zufolge welcher die zwei letzten hierländischen politischen Operndemonstrationen von Prag aus gingen. ES l? am 19. November 1885, als das Wiener Hofoperntheater Anton DvorakS Oper Ter Bauer ein Schelm" zur Ausführung brachte. DaS Werk hatte nur mäßig gefallen, aber die im Hause anwesenden Czechen woll te einen Triumph herausarbeiten und forderten durch ihren tobenden Applaus zu, wenn auch nicht gegnerischer, so doch abwehrender Reklamation heraus. D,o durch entstand jener Applaustumult, der die Behörde veranlaßte, den Bauer nur einen einzigen Abend lang Schelm sein zu lassen und die folgende Auffüh. rung kurzweg zuinhibiren. Terzweite Fall fällt in die allerneueste Zeit, in unsere jüngsten Tage, und Mozart mit seiner .Clemenza di Tito", mit seinem .TituS" ist die unschuldige Ursache. Wenn Mozart je eine Art politische Oper geschrieben, so war'S .Die Hochzeit des Figaro", aber der .TituS" ? k ES ist diese Gelegenheitsoper eine der sterblichsten deS unsterblichen Meisters, aber immer noch zu gut, um lärmende Demonstrationen daran aufzuhängen. Die politische Musik scheint übrigens noch nicht ihren letzten Ton gesungen zu haben? die Marseillaise in Kronstadt. der .Lohengrin" in Paris wer weiß, welch' dritter Sang daraus wird! .Wilhelm Frey.

Internationale Hochstapler. Zürich, 22. September. In unserer Ätadt bildet gegenwärtig eine Hochftäplergeschichte das Tagesge'präch, deren Hauptträger auch in Wien 2 Polizei sehr gut bekannt ist. Vor etwa zwei Jahren ließ sich hier ein Z.iedrich Gustav Türrich von Stuttgart nieder und gründete mit einem jungen oermöglichen Associe ein Bankge chäst. dürrich pflegte vielfachen internationa', len Verkehr mit angeblichen Grafen und öaronen und erhielt auch deren Besuche. Namentlich aus Wien trafen hie und da in Baron von Kramer, eine Baronesse u?d ein Herr v. Hoffmann ein, die zeit' öeiliz ihr Domizil auch in Brüssel hat i'n. Dürrich verstand ti nach kaum item Jahre in Zürich eine Aktienze,'üicha't zusammenzubringen und die ozenannte .Lombard' und Diskonto bank Zürich- zu gründen. Namentlich Wechsel und AnlehenNose bildeten den Äejchäftsverkehr. Daneben wurden Däuser gekaust und allerlei Schwindel' ustitute gegründet. Dürrich und seine Kumsane lieh'n ich zu Directoren wählen und trieben ie Sache großartig. Die besten Zürich schen Geldinstitute gingen auf den Leim .ud traten in Verkehr mit der Lom ardbank. .Direktor" Dürrich aber verstand sein GeschZst. Er sackte da öaarge.d immer hübsch ein, gab werth' oje Wische, .Aktien", heraus statt essen und verschwand plötzlich vor ,rca drei Wochen von hier. Nun wurde nt Polizei aufmerksam, und heute stellt ch heraus, daß der famose Bank.irector und seine Gesellen hiesige Inmute um ca. 150,000 fl. geprellt ha -en, alle ohne Unter'chied d'r gefahr lichsten internationalen Hochsiap 'erbande angehören und namentlich in Oesterreich uns dem Orient bekannt sind. Es gelang der Polizei, die beiden .tngeblichen österreichischen .Barone" nebst ihren Damen und Mithelfern, im 'Zanzen sieben Personen, noch festzunehmen, während Dürrich selbst noch nicht 'dingfest gemacht ist. Bei der HauSdurch' iuchung sollen ganze Haufen gestohlener englischer und anderer Briefmarken und gestohlene Werthtitel aller Länder zum Vorschein gekommen sein. Dürrich hat bereits vierzehn Jahre Zuchthaus ab gefeffen. Nach Verbüßung einer fünf jährlgen Zuchthausstrafe in Bern, wo er von Antwerpen aus zwei Uhrenfabrikanten um 40,000 fl. geprellt hatte, tauchte Dürrich 1831 plötzlich in Trieft auf und gründete daselbst mit einem rerarmten Adeligen .Viktor Edler v. D., die .Triester Zeitung International mit dem .Exporteur" als Beilage. Die Gründung hatte den einzigen Zweck, Bankiers und Kaufleute in die Angel zu kriegen. DaS gelang, und als reichlich Geld ' floß, errichtete Dürrich in Wien eine Wechselstube und begann die Schwindeleien im Großen. Schließlich wurde diePolizei aufmerksam und Dürrlch floh nach Bukarest. Hier abermals Gründung emer Bank, und zwar unter dem Namen .Comptoii Knaiicier". ; Der Herr Director aber hatte nun einmal eine -Vorliebe für Zeitungen und fand, , daß er ohne eine solche auch im , Finanjgeschäst nicht emporkommen könne. Er kaufte rn Bukarest daher das deutsche Blatt .Epoche" und reussirte eine Zeit -lang damit vortrefflich. Im Glücke ward Dürrich etwas übermüthig, er hielt die Orientalen für dümmer, als sie sind und unternahm mit einem Haufen werthloser Aktien im Sack eine .GeschäftSreise" nach O trna u, h Konflan tinovel. In Varna duvirte er hie

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