Indiana Tribüne, Volume 15, Number 36, Indianapolis, Marion County, 24 October 1891 — Page 2

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ha! gesammte Expedition Zcorps in der Morgenstunde. 'Nur vier Europaer und sechzig Mann von der schwarzen. Schutztruppe vermochten sich durch Flua)! nach Mkanda zu retten. woh:n Sieute nant Prince mt einer Compagnie mor gen abgeht, um zu versuchen, Die "e! den unzefZkrdel zurückzubringen. (Printe ist. wie inzwischen telegraphtscb bericht tek, erfslgloZ gewesen. ) Von den weißen Ofsicieren sind nur gerettet von Tettenborn, Heydebreck. FeldwebeZ Ka? und Unteroffizier Kunze. von Tettenborn meldete, daß er die Ariieregarde fudrte: plötzlich (früh 8 Uhr) hört er vorne heitijeZ Bj&it&n und Lärm, stürmt aus einen Häge!, um eben noch zu sehe-n, wie die Bake!'es Alles niederstechen, wie sie die Oisiciere aus ihren Eseln durchspeeren, wie, die Esetsbattenen in die Kolonnen hinein - stürmen und ne durchbrechen, ?aie nach wenigen Minuten aZeS verstummt, dre ganze Gegend in Flammen aufgebt, öle - ÄaheheS nach Westen abziehen, v. Tettendsrn geling! es, ungefähr 0 Mann von den Versprengten zu amrneln, mit welchen er nach Osten, nach Mkondoa abzieht, von, wo er eiligen . Bericht senvet Die Europäer fallen

gräßitch verstümmelt worden sein einem Ofsicier war der Bauch au'ge schlitz: und die Ohren adgeschnuten. Die Situation ist durch diese inbtme Niederlage eine sehr. kritische geordert. Die Karawanennrae nach den Sen ist : gut wie gesperrt. In Mpwapwa sitzt Lieutenant ElponZ nur mit 48 Atann. Lieutenants Langbeld. Sigl. 'Stuhlmann u. s. w. sind im Innern, ahnen die Gefahr nicht, Sie ihnen bei einem eventuellen Vormarsch nach der Küste droht. Tte Seen-Efpedttion des Majors von Wißmann dürfte zum Mindesten aufgeschoben sein, denn nach solcher Niederlage wird, im Annera Alles tn Aufruhr kommen. 6s ist anzunehmen, daß nun die Mafitis, die WaheheS. selbst die Mosais. von den - Stämmen weiter im Innern, und an ' den Seen gar nicht zu reden, von Neuern krästiz l das Knegshsrn blasen wett den. .IchWitzettS- ZUiutotiltn. Die harzige Weichkohle. bei weitem baZ derbreitetste Feuerungsmaterial in den Ver. Staaten, sondert in den Stcllen und Gangender Bergwerke bäufiz genug eine zähe, klebrige Feuchtigkeit US, welche mit stark . rußender, trüber, röthlicher, auch, gelber Flamme ohne Rückstand verbrennt, sobald sie über, den Siedepunkt erhitzt wird. ' Den Bergleuten ist d!ese Erscheinung, welcher sie den bezeichnenden Namen des .Schwitzen- oder .Blutens beilegen, wohl bekannt. Mit dem langsamu Hervorsickern diesern Äusschwiyung läßt sich ein zischendes Geräusch vernehmen, welche! von ausströmendem Grubmzase herrührt. Dadurch erkUrl siÄ zugleich euch die Erscheinung des -Schwitzens. welche durch das in den HZhlen und , Spalten der Kohlenflötze unttr hohem Druck eingeschlossene Gas verursacht , wird. - Dieser Gasdruck konimr häufig dem höhen Atmosphärendruck in den Kesseln eines Dampfschiffes gleich, entspricht also einem Gewicht von 2W Pfund auf den Quadra:zoll. Interessant ist die. Beobachtung, daß bis HShe des Äru benwassers und GaZdruck in einem enzen Zusammenhange stehen., und daß man fast ausnahmslos bei gegebenem Was serstande sindet, daß die Spannlm? dk? Gase das, Resultat des b -drali'chen

Druckes xt. Oft genug fttetzt Waper in starkem Strom' bei der Eröffnung einer Höhlung in dem Kohlenflötz aus. Man kann dann schließen, daß eine be nach b arte Höhlung von Hochdruckgasen erfüllt ist. Häufig genug strömt aber nur Gas ans. und ein Wafferstrom folgt dann später. Der Grund für diese Erscheinung liegt darin, daß die Oeffnung den oberen Theil einer solchen Höhlung getroffen hat, in welcher Was' ser und Gas unter dem Gegendruck eines benachbarten Reservoirs stehen. Das GaS. welches leichter tst, strömt von oben ab, das Wasiec folgt später, da der Druck noch fortwirkt. Die schlagenden Wetter, der schreck liche Fluch und d;e immerwährende Ge fahr der Bergmann sarbeit, entstehen bekanntlich durch die Entzündung von Grudengasen. Der ernannte Zusammeahang zwischen Grubenwassern und Grubengasen lehrt ?nn, daß man durch sorgfältige Bewältigung der Gruden Wasser den Druck auf die Gasbehälter e ttfernt und dadurch ein plötzliches und massenhanes Ausströme:, der- letzteren verhindert. Dadurch wird die G.'fädr fchlazender Wetter, wenn auch nicht ganz beseitigt, so doch bedeutend redu cirt.

M Monopol in öe? frei:;; . Schweiz. Die Fabrikation von Phosphorchnd Hölzchen hat bekanntlich eine schreckliche, unter dem Namen SZekreie bekannt, Krankeit zur unvermeidlichen Folge, Das PhoZphorgist greift die Knochen an und frißt sie auf. Man kann im ärmlichen Frutigthal (Berner Oberland), wo die Industrie ihren hauvt sächlichen Sitz hat, eine Reihe Perssne? mit künstlichen Kieferknochen sehen Wohl bestehen strenge Vorschriften übe, die Reinigung; eine Anzahl Personen so z. B. solche mit angestockten Zähnen, durch dte das Gift in die Kieferknocher dringen könnte, werden gar nicht zu. FadnkaNon zuzelazzen. Ab immer und immer entstehen neue NekroseErtran kungen, was um so bedauernSwerth erscheint, als die wenig rentable Jndn strie nur ganz niedrige Löhne zu zahlen vermag. Die verheerende Nekroi'ekrankh:ik ha: bereits früher Anlaß gegeben, daß bn Bund intervenirte. Durch Bundesgesetz vom ZI Dee-'m ber 1879 wurden Fabrikation und E n fuhr von Zündhölzchen und Streichker zen. bei denen gelber Phosphor zui Verwendung kam. verboten. Da ver standen aber die inländischen Fabrikant ten von der Erzeugung phosphorireiei Zündhölzchen anfänglich nich'.s. es ka wen viele Ezylofionen und Unfälle vor. Das Volk schimpfte über die Maßen ob der neuen Zündhölzer.' Diese Un;ufriedenheit wurde sofort ausgebeutet, mdem PhosphorzündhSlzchen theüs heimlich in der Schweiz kabrizirt. theils vom Ausland eingeschmuggelt wurden. Man schrie im ganzen Lande nach den alten PhsSphorzündhölzchen und Bundesrat uiib- Bundesversammlung wurden ce stürmt, den Status quo ains wieder her' zustellen. Man versuchte zuerst mit Reglementirunzen den Gesahren vorzubeugen, welche durch Versendung un) Gebrauch der schwedischen Zündhölzchen entstanden. Vergebens, die Frage der Streichhölze- wurde zur wichtigsten, den letzten Mann und die letzte Frau im Lande beschäftigenden politischen Tag?s frage. Was war zu thun? Ter Bnn desrath beantragte, das Verbot im Grundsatz beizubchalten. Am ZL Juni 188' hob indessen die Bundesversamm lung 'das 2z Jahre vorher erlassene öerbot der P'hosphorzündhöZzchen tou der au. Damit war auf einmal von den Zündhölzchen nicht mehr die Rede, Da trat alfobald wieder jene schreckhafte Krankheit auf, um derentwillen den: gelbeu Phosphor vom Bunde der ÄNeg erklärt worden war. Der Bundesrath fuchte durch ne Reihe von Vorschriften dem Uebel vergebens zu steuern. Im December l8SS wurde das Verbot der Phosphorzündbölzchenmeuerdingsange' regt von dem Schaffizauser Abgeordneten Dr. Joos. Der NationalraZZi stimmte einem bezüglichen "Antrag zu und lud, den Bundesrath ein. Bericht zu et statten. ,ob die Anfertigung, und der Verkauf sen ' giftigen PbosporzündHölzchen wieder zu verbieten ."' Diese Frage wur)e vom Vorsteher des JndU''tr!ede?artem'ents bejaht, und zwar geöentl derselbe einBunSesmonopol für Fabrikation phoSphorsreier Zündhölzer oorzuschlagen, womit Einfuhr, Fabrikation und Verkauf von Vhosphorzündhölzchen neuerdings zuboten würden. Das Monopol setzt eine Revision der Bundesverfassung voraus. Die Mehr. Herr der Kantone und des Volkes muß ihm zustimmen. , ' . Angesichts der früheren Erfahrunzen dürste das Volk nicht leicht sich selbst den Gebrauch von Phosphorzündhöl chen verbieten wollen. Ein LZusse über die Franzosen. Ein hoher russischer Ssficier macht in dem Petersdurger Hau pt blatte Grashdanin" Mittheilungen 'über e'u nm kürzlichen Aufenthalt in Paris.-, .Diese Mittheilungen baden, bei , den Franzosenfreunden in Petersburg' und bei den Russenfreunden in Paris gro ßen Unwillen hervorgerufen. Jener OZsicier schreibt: Sie fragen mich nach den russischen Sympathien? !ie sollich Ihnen kag,n? Gott gebe, daß ich mich irrte! Aber ich habe den Eindruck, daß diese russischen Sympathien nur daS sind, was die Franzosen den rtuln mole nennen Modezezchrei. Einst war: Ohe Larnbertr Mode, dann .Oir!",dann Vi? Bk1iuii'! un? jetzt ist die-Ä!vde VivuU Hussir Damit will ich sagen, daß dies nicht.so Zehr e,n Ruf der Ueberzeugung ist, a!Z"eiN Prtf dukt der Üippm und der heiteren Btunmung der Franzosen. Das ist sehr ernst, was in den Diesen des franzosischen Genies ruht, waö nicht ausgesprochen wir), aber ivider Willen hervortritt: der instinktive, unüberwindliche Schreck vvr den Preußen Wenn dem aber so ist so wäre eö aw, nicht ;u begreifen, daß weiter, als bis zur Rolle eines Freundes. der berufen sei. den Franfen die ltastanken aus dem Feuer lu holen, ihre

Schwärme! et für Rußland nicht -geht und nicht gehen wird. Um ganz klar zu fein: den Franzosen wäre eS sehr angenehm, wenn wir um ihretwillen dieselbe Rolle spielten, welche wir einst für Preußen zu spielen daS Unglück hatten In der Eigenschaft eines alten Sol baten kann ich nicht ohne Schmerz von dem Ausgehen der jetzigen französischen Soldaten rden: das sind Landleute, die in Uiliformen stecken, die zudem nicht mit Stolz diese Uniform -tragen, Zon dern sich derselben gewisiermaßen schämen. Wenn Ihnen unter 'zehn Ossi cieren zwei begegnen, die an die frühe ren prächtigen Officiere erinnern, so ist das viel. Dabei sehen alle diese Sol baten ihrer schwächlichen Constitülion und ihrer gedrückten Stimmung wegen so aus. als kämen sie alle aus dem KrOi.kenbaus; man merkt auch, -daß Rein lichtet und Akkuratesse in Bezug auf die Ui?i:orm von ihnen gerade nicht streng gefordert werden. Daß die Franzosen in der Erfindung vervollkommneter Kampsmittel uner m lidlich sind, unterliegt keinem Zweifel. Aber Schlachten und Kriege werden nicht durch Beschießen aus der Ferne gewonnen; schl eßlich entscheidet das ricgsglück doch der Kampf im Hand gemenge. und hierin gerade dürfte ein Hervortreten des schwachen Punktes der französischen militärischen Erzieh ing zu befürchten sein: die physische Ausbil dnng, die Entwickelung der 5iühnheit. die Ztäh'ung der Muskeln ?c. Aus den letzten Manövern sagte- ein sran 'ösi scher Ofsicier vollkommen richtig, daß die Flinten trefflich schießen, daß aber oie Hände, mit denen geschossen wird, nicht genügend ruhig und nicht genügen? fest süid." eralNÄt Last.

Als der Rei?cud5 E. Giles m Iahn 185 den südlichen Zipsel Australiens zum ersten Mal durchquerte, entdeckteer in een trostlosen Wüsteneien, in denen der Deutsche Leichbardt und viele andere Forich?r der. Tod durch Ver. schmachten gefunden hatten, unerwartet eine ausgedehnte Oase. Mitten darin sprudelte . e.n reichlicher Quell süßen Wassers, nn geben von einer üpvizen Vegetation und fruchtbarem- Erdreich. Man katte es hier nicht mit einem jene, berüch:ig!en WüsZenrmniale zu thun, die durch plötzliche Regengüsse ange sänvettt. auf wenige Wochen trügerische Fruchtbarkeit um sich verbreiten, deren Wcssermenge jedoch schon so bald ver' siegt, daß sich diese Bäche bereits im Sande verloren haben, ehe sie überhaupt den Küsten saum erreichen. . Alles deu. tete darauf. hin, daß diese Quelle perennirend sein mußte. Reicher Humus von ftwa drei Fuß Mächtigkeit, zu des sen Bildung Jahrhunderte und eine immerwährende Vegetation erforderlich waren, umgab die Quelle auf mehrere Äcker, und ein Wald aus riesigen Eukalypten, untermischt mit Tamarinden, Lorbeergebüfchen und Nadelhöl' zern, deutete auf das Alter der Oase. Diese Entdeckung der Victoria Quelle so nannte Giles die Oase stand in ihrer Art einzig da. denn lebendige verennirende Quellen im Innern Äustr.liens sind 'so gut wie gar nicht vor Handen. . Namentlich überrascht war GlleS durck die frische und saftige Weide in der Um gebung. AlS er glücklich wieder heiM' gekehrt war, konnte er nicht genug von den prächtigen Wkesengründen erzählen, welche nach seiner Ansicht für große Viehhecrden wie geschaffen waren. Eigcnchümlich genug scheint er es unterlassen zu haen. eine genaue geometri sche Vermessung der Oase, vorzunehmen und die geographische Lage zu bestimm nun. Zwar ,-inöet sich dieselbe auf allen Spccialkarten Südaustraliens verzeich nct. Aber alle Expeditionen, die sich uf Gileö' Mittheilung vertrauend, nach der Oase aufmachten, konnten diese trotz aller Kreuz- und Querzüe nicht aufftn en, kehrten enttäuscht wieder um und so kam es. daß man schließlich Giles' Criählung für eine Ausgeburt der Ph.intasie hielt. Soeben trifft nun aus Australien du Nachricht ein, daß der VietoriaQuell mm doch wieder aufgefunden wurde. Wie der NkiiendeBröoks dem durch seine geograpdiicken tudren über Australien whlbekauuien Bären von Müller mW theilt, hat dcr Schwede Frank Neumann rm südlichen Theile Westaustraliens, und zwar 135 Meilen nördlich von der Frazer-Gebirgskette diese Oase entdeckt. Renmann bestätigt Giles' Erzählung im vollsten Muße, namentlich über den üp-'ltzen Graswuchs, der aus einer Fläche von üdr 4090 Ackern gedeiht und teictie Weide für Rinder- und e&ststVt'?d: darbietet. Und d'--'-f r:irf a Erde liegt mitten in r e öse. .uttvLllen Sandwüste, die uu mals ncb menschlicher Berechnung nutz, -bar gemacht werden kann. Mehr als sech edn Jahre sind seit Giles' Ent deckung rerstrichen, und keines Menschen Fuß hatte die Oaie seitdem betreten. Bei Beilimmuttg. ihrer Lage, die er paäürsgüch lediglich aus dem Gedachtiß vernahm, irrte sich Giles um sünh z:j Melken, und daher kam es, daß alle späteren Versuche, die VictoriaQuelle an itt Hand seiner Angaben, auszusin' den, fehlschlugen. DeutZchtandK und ffrankretch Seetianvel. - Einen interessanten Vergleich zwischen ter sranzösi'chen und der deutschen Han delsmarure veröffentlicht die' jüngste Nummer der Zerue Franaise-. Nach den Ausiührungcn derielben zahlte die HzndelsstoUeder Kanzen Wett im Jahre lb'JOpl 3:),b7ö Segelschiffe mit 10, 510,031 Tonnen und öJS Dampfschiffe mit I2.8.70 Tonnen, insgesamnit also 4!Z,5!5 Fahrzeuge. Von dieser Zahl entfallen auf England bdl'Z Dampjfch'.ffe mit 5,10ö,5Sl Tonnen, auf Deutschland' 08!) Dampfschiffe 'mit 7,1& Tonnen und Frankreich 471 Dampfschiffe mit Tonnen. Dazu bemerkt das Blalt: . Trotz der Protection, die wir un'e rer Handelsflotte seit zu Theil wu dcn lassen und trotz , unserer zahlreichen sudventionirten Linien hat Frankreich seit 1V66 den zweiten Rang.

welchen es m ver Äiampser-Vanoets Marine inne hatte, verloren, und es ist heute die deutsche Flotte, welche un mutelbar hinler der englischen Marine rangirt. In der Segelftotte nimmt Deukschlund die vierte, Frankreich erst die siebente Stellung ein." Und weiter:

D deutschen Snvventionen sind bei weüem nicht so hoch, als die sranzösi. schen. Was die Fahrzeuge selbst anbe. laiigt. so müffm wir constatiren, daß der Bremer Lloyd mehr Schiffe und eine höhere Tonnenzahl aufweist, als irgeno eine der beiden großen französi schen Gesellschaften. So beschämend auch für uns Franzofen die Eonstati rung der beträchtlichen Uederlegenhcit der dnufchen Handelsmarine ist, so bat die Sache noch eine andere, viel be sc!ä,n?ere Seite: es ist dies die Ueberlegnbeit der neuen Packetboote der Ha IN bürg Ämerikam schcn Packet' sahn, Gejellschatt und des Bremer Lioyd Es berührt schließlich die str . :egi cke Bedeutung dieser Da!npfer Hanoelsflötte: . Die beträchlliche El falnarz der deutschen Handelsmarine kann nicht ohne Rückwirkung auf den mililäri schen Standpunkt, soweit eS sich um eine Hilftflotte" handelt, bleiben. Die größere Schnelligkeit und bessere Ausrüstung gibt der deutschen Handels marine einen unbestreitbaren Vorsprung ,vor der sran ;ösischen. Es ist hiermit der deutschen -Handels Dampfschiff. Flotte ein Zeugniß der Trefflichkeit 'iusestellt woiden, das hocherfreulich ist. m m Bom Anlande. Frau T. N. Cgory in Ban gor ist die reichste Frau in Maine. Dtt Tourist- in Bar Harbor schätzt ih, Vermögen auf vier Millionen Dol kars. Henry Sanford, ver nein Präsident der Adams Expreß Comp.. Nt ungefähr 60 Jahre alt und- de, reichste Mann '. Bridgeport. Conn., seit dem Tode P- T. BarnumS, Seme Verbindung mit der Compagnie begann vor -etwa vierzig Jahren, wo er all Tetectiv engazirt wurde. Robert Hoe und GeoraeD Forrest theilen hie Ehr? miteinander. die beste Privatbibliothek tn New Scrk zu besitzen. Während HoeS Meßbücher und Exemplare der Guttenberg Presse prachtvoll sind, werden De Forrests Bucher aus dem achtzehnten Jahrhun den für unvergleichlich gehalten. Eine Sonnenblume, welch 52 Zoll im Umfange maß und llj Pfund wog, blühte dlkien vervn im Garten eines Farmers in Garfield, Wach. Sie wurde abgeschnitten uns dem Redacteur des LocalblatteS als eine Seltenheit zugeschickt. Jn'S Knopf loch konnte er sie allerdings nich' stecken. C H a r l e S T. Ca p e n, . L e h r meister der Lateinischen Schule iv Boston, bekleidet diese Stellung seit vierzig Jadren. Vor einem halben Jahrhundert war er selbst ein Schüler dort. Zu jener Zeit war. Edward Everett Hale Unterlehrer in der Schule, Vhillws Brooks und Präsident Elliot ötudenten. während Capen in de? Cob lege war. Cl a ?a Louis e K el logg (Frau Strakosch ) streichelte kürzlich auf ihrem Sommersitz bn Hartsvrd. Conn., einekk fremden Hund. Auf einmal schnappt ihr derselbe einen Diamantring, den sit vom Finger gezogen, weg und schluckt ihn hinunter. Der Ring war $350 werth und der Hund nach Angabe sei neS Eigenthümers fünfzig Cents. Pi Primadonna kaufte sofort den HuM T a s k e r P o l k von N o r d . Carolina. ein Neffe von Präsident Polk. ist jetzt der nächste lebende BlutS' verwandte des berühmten Staats manyes. Er macht als solcher 'Anspruch au' ba Nashviller Befitzthum seines Onkels, wo; nach seiner Ansicht er nach dem letzten Willen des Verstorbenen be rechk'gt ist. Aber Frau Polks Adoptiv kochter., welche den Landsitz bewohnt, wird das Testament beanstanden und eine' m:ere,sante Proceßführung steh! deshalb in Aussicht, ' Unser j e tz i g e s L e u ch t h u r m System dürfte lehr bald eine vollstäw öt ie UmänderunF erfahren. , Cavitän Mahan;' Ingenieur und Secretär der KüstenbeleuchkungsbehSrde wird rn die sen Tagen dem Finanzminister Fvster einen Plan. zur T-rüning vorlegen, nach welchem an Stelle der jetzt gebrauchten zZichker andere treten sollen, die blitzartig aufleuch:en und durch die Zahl der uckungn dem Schiffer andeuten, wo er N b denak'et. C o l. John A. C ockmi ll. welcher dem Orden der Elks in St. Louis tin prächtiges. Monument geschenkt bat, glaubt auZenscheintich.. daß der ersten guten Händlung auch eine zweite folgen muß. Er hat den Städten New ort und Brooklyn alö Geschenk zwei a.ls Bronze oder Stein angefer tigie Trinkbrunnen für die Brooklyner Brücke angeboten." Auf jedem Endk der Brücke will er eine dieser Fontainen errichrcn lassen C a l i f o ? n i e h at m e h , Früchte in diesem Jahre hewonnen, als es verwerthen kann und die ttartosfeb ernte ist so, ungeheuer , groß. ' daß? man Tausende von Buicheln aus den Felderr veefauken läßt. In einem Distrikt be Sacramento wurden nicht weniger als 60.000 Buickel Kartoffeln garnicht aus. gegraben, weil es sich nicht zahlt, die selben auf den Markt zu bnugen. Ei nige Farmer pflügten die Kartone! aus der Erde und ließen sie auf den Feldern liegen, damit sie verrotten und als Dünger für andere Saaten dienen - können. I n N e w i) io r l h a t der de kannte , Baumeister James , Bozart INane für den Bau eines Thurmes ent n, rfen. der an Hohe foiohl den Pari, scr Ech'el-, wie auch den für Ehirago proze'tirten. Thurm übertreffen foll. Bogarls Thurm soll 550 Quardratfuß an Fundament, 50 Quadratfuß am Zipsel und 1.t'.50 Fuß hoch fein. ES folli recht wintticher Bau werden, der allmälig spitz zulauft und durch B0' gen und Streife an dcr Vorderfeite im terstüyt wiro. Das oberste, Stockwerk wird in Glaö eingefaßt und auf der Spitze kommt ein fünfzig Fuß hoher Fahnensiock. ' SechSzehn Elevators werden angelegt, von denen zwölf 550

uß hoch und vier dlS zum Ziptel fahren. Große Hügel von Sand und Ausiernschalen findet man an der Seeküste des unteren Delaware, die von Indianern herrühren sollen. Die Nanticokes. ein Stamm, der seinen Nc.men in der Geographie von Penn sylvannien an verschiedenen Punkten verzeichnet hat, hatten die Gewohnheit, beim Heranrücken des Winters südlich zu ziehen, sich im unteren Delaware niederzulassen und dort den ganzen Winter hindurch von Fischen und Austern zu leben. Jene Hügel dezeich neu Sie großen Lagerplätze des Stau,, mes und der große Fluß Nanliroke. w.'lch'r durch die Halbinsel fließt, ver ewigt den Namen des Stammes und bekräftigt die Ueberlieferung der Vor. gesuchte deö Lindes. Einige riesiggroße $uim

pen Golo sind kürzlich in Calisornien gefunden worden. Einer davon wog 2):$ Unzen und ist etwa 4:,si0U werth Er i-t acht Zoll lang und fünf Zoll breit, verschiedentlich von zwei bis drei Zoll dick und hat eine schöne bronzene Farbe. ES ist das größte Stück Gold, welches seit einer Reihe von Jahren in der Nudybrist-Mine oberhalb Fvrest City. Sierra County, aefund.n worden ist. Diese Mine wird feit zehn Jahren ausgedeutet und hat schon manche große Goldklumpen geliefert. Am Tage nach dem Auf.inden des odendeschriebenen Klumpen fand man einen solchen im Werthe von 5W Der ehrwürdige John Benicn. ein asro ' amerikanischer Geistlicher der Methodistenkirche in Franks 'rt. 'nd.. leidet an emer sonderbaren 'viche. die ;u ttnaimekmlich'eitenin seiner Gemeinde geführt hat. So lange Benszn wach ist, soll er ein Muster von Chcift in jeder Beziehung sei i, w.nn er aber sch aft. fängt er an zu siu hen wie ein preußtsber Unterofficier. Kürzlich duselte er auf der Reife in einem Eisenbahnwagen ein und fluch:? w laut und so schrecklich, daß er v?n allen Pasfagie ren in der Car gehört wurde und man nahe daran war. ihn hinauszuwerfen. Die Sache wurde , zur Kenntniß des Rirchenvorstandes gebracht und nachdem alle Thatfachen geHort waren, erklärte dieser, daß der nicht unfehlbare Bruder eher zu bemitleiden als zu befchuldigen sei. Es wurde ihm dann einstimmw ein B -trauenSvotum gebracht. Stutsche Loealnchyrichten. Th ü ringische Staaten. Der Uhrmacher Förster von Apolda. der unter dem Verdachte des betrügeri schen BankerottS in Untersuchungshaft genommen morden war. hat sich in sei' ner Haftzelle ,im LandSgerichtsgefang niß zu Weimar erhängt. Der Wirker Kirchner in Apolda hat sich ebenfalls erhängt. Ein Kurpfuscher, Schräg aus Wintersdorf, welcher Bleichsüchtige mit Schneckenöl und'Jgelfett heilen wollte wurde zu 4 Monaten Gefängniß verur theilt. - Königreich Bayern, -j-In München: der oberste Leiter des gefammten städtischen Bauwesens und Vorstand des Münchener Stadd bauamteS. Arnold v. Zenetti. Ferner starben: der Oberstlieutenant a !a suite Reichsrath AloiS Gral v. ArcoStepy berg ; der Oberregierungsrath a. D. Eduard Schuster; der Universitäts' Professor Dr. Karl Roth; der General direktor der chemischen Fabrik Heuield Wilh. Mayer; der Besitzer der Marien Apotheke am Sendlingerthorplatz: Andreas Falk, langiähriges Mitglied des Kollegiums der Gemeindebevoll machtigten. Die Großbierbrauerei von Pfchorr erhielt auf der Londoner deutschen Ausstellung das Ehrendiplom 1. Klasse, die höchste Auszeichnung. Der Dtrector der Eberl. rauerei ist nach Unterschlagung eines größeren Be träges flüchtig gegangen und wird zur Zeit steckbrieflich verfolgt. Die Leiche deS vermißten Stationsmeisters Berg müller von München wurde in der Nähe von Marzling bei Freising in der Jsar aufgefunden. Verehrer des verstorbenen Ehrenbürgers von Amberg. Cen trumsführers Dr. Windthorst.. haben beschlossen, zur Erinnerung an Hessen Anwesenheit in Amberg gelegentlich des Katholikentages vom 31. August bis 4. September 1884 an der Kloster rnaüer vor der Bergkirche eine Gedenk tafel aus Marmor errichten zu lassen. Der PechnüngSsührer Bayer vom Garnisonslazareth in Aschaffenburg h sich vergiftet, Motiv: Kassendefekte. Königreich Württemberg. Stuttgart: Auf der Grabstätte de unsterblichen Sängers der Palmklät ter". deS Oberhofpredigers Prälaten DrvonHerok. aus dem' Pragfriedhos ist seit Kurzem ein von Bildhauer Wil Helm Rösch künstlerisch ausgeführtes Marmordenkmal als bleibendes Zeichen der Liebe und Verehrung von den Fa milienangehörigen dem theuren Manne errichtet worden. Das Denkmal ziert ein von Prof. v. Donndorl ausgeführtes Medaillonbild, welcyes die milden Züge deS Dichters vortrefflich miedergibt. Der Sohn Johannes der Wittwe Schwad in AltensteigDorf ist in Köln im , Rhein et trunken. Lehrer Karl Köbele von Balinzen hat die Reise nach Afrika angetreten, um dort die Leitung der Schule von Kleinpopo in Westafrika, vorlausiz auf zwel Jahre, zu überneh men. Der Schultheiß in Berg. Wundarzt Karl Geißler, feierte mit seiner Ehegattin das Fest der goldenen, Hochzeit. Skadtjchultheiß Willig von Bietigheim ist von einem Eisenbahnzuge überfahren, 'entsetzlich verstümmelt und getöotet morden. Zum 64. Male wurde in Cannstatt auf dem Wafea das offizielle ,landwlrthschnft!iche Hauptfest, das,,Canstatter Volksfest", abgehalten. Der Vcrkehr war wahrend aller oier Tage ein ganz, gewaltiger. Ihrem Rufe als trinkbare Leute haben die Schwaben während deS Festes 'wiederum alle Ehre gemacht; allein Bier wurden nicht weniger, als MO Hektoliter Din kelacker'jches, ! Hektoliter Tivolibier und ,180 Hektoliter . Hofbräuhausbier bei Mergenthaler getrunken. Der Ver. kauf der Plätze für, Schaubuden und Schaustellungen hatte einen Ertrag von 10,23 Ms. erqeben. Der erste Geinn der Bolksfestlotterie, bestehend aus vier Pferden sammt Geschirren und einem Pritschenwagen. ist , einem bei

Wagner & Eisenmann tn Cannstatt in Arbeit stehenden jüngeren, verheirathe ten Kesselschmied in Wangen zugesallen. Der Werth deS Preises beträgt 4.330 Mk. Der Gewinner deS zweiten PreifeS. ist Tapezierer Friedrich Keim in Cannstatt. Großherz ogthum Baden. Der Landmirth Peter Schmitt i Schreirsheim verunglückte auf der Jagd dadurch, daß sein Gewehr sich zur Un zeit entlud und ihm der ganze Schuß in die Brust drang. f Der Privatier Jos. Ant. Broömann in Stockach. Postbote Paul Forster von Stockach, welcher vor einigen Tagen einen Post-

gehilfen im Wortwechsel ohrfeigte und in Folge dessen von seinem Dienst' Verhältnisse entlassen wurde, hat sich in der Nähe. des Stationsgebäudes auf die Eisendahnschienen gelegt und vom Zuge üderkahren lalien. Er wurde als ver stümmelte Leiche gefunden. In Tau berbnchzssheim wurde der Finanzassiszent .Wiggenhauser verhaftet. Derselbe ist geständig, einen' im December v. I. dem Diener der Obereinnehmerei rn Taubervischofsheim abhängen gekommenen Werthdries mit 700 M. Baar inhalt beseitigt und wettere Unter schlagungen im Betrage von mehr, als 0000 Mark verübt zu haben. In Vöhrenbach sand ein Gauturnfest statt, an wachem gegen 200 Preisturner theilnahmeu und das einen schönen Verlauf nahm. Der erste Preis außer Gau fiel nach schvpfheim. Im Einzel wetturnen erhielt Baptist Riesterer. in Billingen einen ersten Preis. Der Landwirth Gerster in Dogern spritzte seine Weinreben mit Kupservitriöl. Dabei kam ihm vvu dieser Flüssigkeit in eine kleine Wunde, so daß eine BlutVergiftung eintrat, wacher Gerster jetzt erlegen ist. In Niedern wurde Ge mrinderath Albin Metzler zum Bürger meister gewählt. In Emmendingen sins drei Wohnhäuser sammt den dazu gehörigen Oekoaomie-Gebäuden niedergebrannt; in Grafenhaufen. infolge Blitzstrahles, drei Wohnhäuser und n mit Erntevorräthen gefüllte Scheu nen; in Zmmenstaad Ä Wohnhäuser; in Leimbuch (Gem. Riedheim) das An wesen des Landwirthes Hug; in Lott stellen die Anwesen der Landwirthe Maier und Huder; in Oppenau Wohn. Haus und Sagemühle des verstorbenen Mechanikers Franz Müller, wi)bei zwei Lehrlinge in den Flammen umkamen, sowie die anstoßende Brauerei zur Karthaus" des Iran; Doll. wobei de, Braumeister verbrannte, als er seint Wertd'a bei, noch retten wollte. Braunschwetg. Inhalt. Lippe. Watdeck., Der Stations'Assistent Mar Fechner in Braun schweig ist. nachdem er durch Bucherfälschungen verdeckte Unterschlag gungen begangen hatte, flüchtig gewor den. In der Aula des alten Jule ums in Helmstedt finden z.'Zt. Auffüh rungen des Herrig'schen Lutherfenfpie les statt. Nahrungssorgen wegen hat tn Holzminden der Mezjerichmied Jul. Gesse seinem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht. In Lehrerkreifen des Herogthums Braunschweig , wird die Errichtung eines Landes-Schulmuseums geplant. In Göerke schlug während eines Gewitters ein Blitzstrahl in das Wohnhaus des Thonwaarensabrikanten Albert Nivpoft und tödtete im oberen Stock den 7jährigen Sohn des Arbei ters Jesertch. während im unteren Stock der Ijahnge Sohn des Handelsmannes Senst erschlagen wurde. Von den übri gen im Hause anwesenden Personen wurden noch drei Kinder betäubt. Mecklenburg. t In Reustrelitz der zweite Ober lehrer am Gymnasium Julius Bock. An der Wall Promenade errichten ,die vereinigten Tischlermeister in Rostock eine Rostocker MöbclJalle- zur Aus stellung und zum Vertrieb der besten Erzeugnisse ihres Kunstgswerbes. S ch we l z.. Herr Major Ochaub in Basel hat in seiner Ziezelhütte Unglück gehabt, dessen folgen noch nicht ermessen werden lönnen, ES handelte sich um's ? u iehen der Backsteine. Er wollte den Äröeiter oorschaff-n, Zündete die Lamre an And wollte zolche in .den Ofen stellen. 'Die. Arbeiter hatten' aber am Abend vergeh e'n ein Loch zuzudecken, Hetr Schaüb stürzte hinab die ganze Stöckhohe und bis in's Feuerloch. Er hat Verletzungen an den Füßen den Hüften, an einer Schulter und sieht seittzeraneinem Auge nichts. In Langenbruck erschoß sich Albert Jenny, Landwirth und Uhr macher. Die Gemeinde Hall au hat angesichts des geringen Herbstertrages beschlossen, jedem Bürger w Fr. an-den Gemeindesteuern nachzulassen. Die yallauer haben ihrem Pfarrer, Herrn Rüelg. das Ehrenbürgerrecht ertheilt. Geme-.nderaths schreibe? Heer v. St. Margrethen hat 1600 Franken össent' licher Gelder für sich verwendet . und ras Weite grsucht. Am 23. ' Sept. schneite es den ganzen Tag im Jura und in den Alpen. Die Temperatur war sehr tief in den Thälern un) selbst in der Ebene. In Lausanne hat man v elfach eingeheizt. Ain 20. Sept. hagelte es in Soerdon. Am 14: Sept. starb Prof. Jgnaz Hoppe in Basel. Er wurde geboren am 14. Jan. 1811 i Basel, Eichsfelde. Er studirte in Ber iin und Freibiirg Medizin nnd Philo fgphie und erwarb in beiden Fa'ultäten ßen höchsten akademischen Grad. Im Jahre 1852 wurde er nach Basel berufen, wo er seither als Professor der Medizin thätig war. In Bafel ver suchte ein elfjähriger Knabe einen acht jährigen Kameraden, der sich beim Baden zu weit in den Rhein hinaus geva;t hatte, und am Ertrinken war. zu rette; er verlor dabei beinahe selbst das Leben. Zwei Mitgliedern des ttbein-Clubs Breite gelang es. beide J.inzen zu retten. DaS Polizeigericht von Ba'el hat einen Basler Arzt. Velckerinem Landmann die Thüre vor Ser Nase zuwarf, als! dieser ihn mit Fuhrwerk zu seiner kranken Frau abholen wollte,, wegen Verweigerung ärztlicher Hilfe in eine Buße von 50 Fr. vcrurtbeilt.. " ; . ', . Kaufe Mucho's '',Best Havanna Cigars". , , Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen. Ciaarrensviken tr fi s7m j Mucho, No. IW'Ost Washington Str.

Eisenbahn -Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot. Indianapolis. Vandalia. Abgang Postzug..., Expreß Expreß Accomodation Expreß Erpreß 7 30 33m I150WM 1 00 Nm 4 M Nm 7 00 Nm 11 l) Nm M Nm 4 15 Vm 10 m Vm 2 50 Bm 5 20 Vm 7 45 mm Ankunft Expreß Expreß Accomodation Expreß.. .... Schnellzug . . . Accomadation Clcveland, Cincinnati, Chicago und St. Louis. JndianspoUs und Clevctand Division. Abgang Expreß.. . .. 6 30 Vm .. 9 35 Vm "Expreß.....' Expreß..... ..11 45 Vm .. 3 20 Nm .. 6 45 3hn Limited Expreß Ervrek . . Ankunft Expreß .. 7 M Vm ..n 10 Pm Expreß. .Limited Expreß Expreß Expreß 8t. Louis Division. WgangExpreß . . , : Limited Expreß expreß Expreß, täglich Ankunft Expreß täglich Expreß . . Limited Erpreß Expreß ..11 55 Vm .. 5 00 Nm .10 50NM .. 7 SO Vm . . 12 03 Am .. LO Nm .. 10 55 Nm .. 3 20 Vm .. 25 Vm .. 2 55Vm .. 6 20Vm Chicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug Accomodation täglich Accomodation Postzug Accomod. (nur Sonntags). Accomodation 3 55 Vm 7 05 Vm 10 55 Vm 3wRm OORm 45 Nn Ankunft- Nushville. Accomodation. 10 35 Vm 11 50 Vm Po tzug Jnd'pls Acc. (nur Sonnt.) Accomodation , . Accomodation .12 35 Nm 5 00 Nm 10 45 Nm 12 15 Nm - westlich. 710Vm 12 01 Nm 5 15.NM ,12 30Vm , 3 20 Vm .10 45Vm , 2 50 Nm . 15 N Schnellzug Chicago und Cincinnati Division Abgang Accomodation . ... .. Schnell.Post Lasayette Accomadation . . . Schnellzug Ankunft Schnellzug Lafayette Accomodation . . Schnellpost Accomodation Peoria Division westlich. Abgcng Erpreß -7 45 Erpreß 12 03 Tanville Accomodation 5 05 Expreß , 10 52 Ankunft Expreß 3 15 Danville Accomodation 10 40 Expreß '2 40 Expreß pN5 Peoria Division östlich. Abgang Expreß 3 35 Accomodation 5 80 Expreß 3 05 Ankunft Expreß 1 1 45 Accomodation 900 Expreß 10 30 Vm Nm Nm Nin Pin Vm Nm Nm Vm Vm Nm Pm Vm Nm Lake Erie und Western. - Abgang Erpreß 7 15 Vm Erpreß : 1 20 Nm Expreß 7 0 Nm Schnell.Expreß II 10 Nm Ankunft Schnell.Expreß 3 20 Vm Expreß 10 30Vm Expreß ' 2 50 Nm Expreß 6 20 Nm Pittsburg, Cincinnati, -Chicago und St. Louis. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 45 Vm Columbus Accomodation.. . 00 Vm Erpreß..... f.: .... 3 00 Nm Stlchmond Accomodation. . . 4 00 Nm Expreß 5 K) Nn, Ankunft Richmond Accomodation S w Vm Schnellzug 11 40 Vm Expreß 12 50 Nm Accomodation 3 45 Nm . Erpreß 50 Nm Expreß 00 Nm Chicago Division via Kokomo. Abgang Expreß.. 11 05 Vm Expreß 11 30 Nm Ankunft Expreß .... 3 30 Vm Exprek 3 45 N Loulsville Division. Abgang Expreß , LouisviUe Accomodation. . Schnellzug. , Accomodation , Ankunft Accomodation Schnellzug , Accomodation Svezial täglich 3 40Vm , 8 00 Vm , 3 55 Nm 4 3) Nm 10 25 Vm 11 00 Vm 600Nm 10 50 Nm Cincinnati, Hamilton und IndZana polis. Abgang Expreß 3 Cincinnati Acxomodotiön . . 10 Expreß.... 3 Expreß 3 Expreß .6 Ankunft Accomodation 9 Expreß 11 . Expreß 7 ' Expreß . ...10 - Expreß 12 55 Vm 45 Vm OONm 30 Nm 30 Nm 15 Vm 15 Vm 45 Nm 55 Nm 35 Vm Indianapolis und Vincennes. Abgang Expreß 7 30 Vm Vincennes Accomodation.. . 4 10 Nm Ankunft-VincennesAccomodationll 00 Nm Expreß.. 5 05 Nm Cincinnati, Wabash und Michigan. , . . Abgang Expreß 6 30 Vm Erpreß .11 45 Vm Expreß r.... 45 Nm Ankunft Expreß 11 10 Vm Erpreß ; OONin Expreß 1050Nm Indianapolis, Decatur und Western. Abgan'a-Expreß . 8 30 Vm Accomodation 4 20 Nm Schnell-Expreß. 11 00 Nm Ankunft Schnell. Expreß 3 30 Vm . Accomodation ........... 1010 Vm Expreß,,.'.. . ,. ... ..... .. ,k .. 4 45 Vm Louisville, New Albany und Chicago. Abgang Expreß 12 40 Vm Erpreß . . . . . ........... 1 1 35 Vm ,, Mono Accomodation.... 5 20 Nm Ankunft Erpreß . .. . . . .. ... . 3 25 Vm Mono Accomodation 10 40 Vm -1 Expreß , . , . ... . 3 20 3m 00 'yrmr "irtnir hf Job II, : botxln roj-.j.i jn mu.k Io u. Kematt, you nur I s marh, tut tan iMob yi.aquirtüy htrnr to.ura fron ti o t IU üy t ll. tast, nd nitu iu ,o ob. hoth wWi lu B.r (i.rt mtri. , tu rin cnliiiiirnr ( Ituin. ititf .11 vuur ttnirr, .ii.r 14 mit 1 Ib. 01k. A 11 i .. t.rtl , M'liK f. rvT7 orker. ,;: W .i.tt o, forrtl.liit r ...rfbinr. EABILT. M'tVldLY l,.r,.i Nlisll LLilift U E. Addr I otir; MUMl ttt., VUItliJ, .4UjC;

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ndiana yp' 5 f ff Erlbune ist das einzige Blatt in Indiana, wel chcs die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratie bertritt. Als Organ des Volkes und nicht emer Partei oder Partei!tcressen kämpft sie unentwegt für Freiheit .Recht auf allen Gebieten des LebenS. Die. Arbeit deS Volkes ist , die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken wir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudcbringenden Lust, statt zur niederdrücke enden Last machen. - Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte es als moralische Wicht empsinden Leser-der Jndiana Tribüne zn sein. Das reichhaltige - sonntags - Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden Lesestoffes. Der Abottncmcnts - Preis der täglichen Tribüne ist 12c, deö Sonntagsblatts Je, beider zusammen 13 Ctö., per Woche oder I Cts. per Monat. Durch die Post versandt, kosietdaS Tageblatt SZ, das Sonntagsblatt $2 per Jahr, beide zusammen -SU in Vorausbezahlung. aller Art werden rasch und billig aus geführt.

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